AT366316B - Angussvorrichtung fuer spritzgussmaschinen zur herstellung von formteilen aus thermoplastischem kunststoff mit geschlossener dichter haut und geschaeumtem kern - Google Patents

Angussvorrichtung fuer spritzgussmaschinen zur herstellung von formteilen aus thermoplastischem kunststoff mit geschlossener dichter haut und geschaeumtem kern

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AT366316B
AT366316B AT172980A AT172980A AT366316B AT 366316 B AT366316 B AT 366316B AT 172980 A AT172980 A AT 172980A AT 172980 A AT172980 A AT 172980A AT 366316 B AT366316 B AT 366316B
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injection
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AT172980A
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Stefan Georgiev Dip Semerdjiev
Nikolaj Tichomirov Dipl Popov
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Inst Po Metalloznanie I Tekno
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
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    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Angussvorrichtung für Spritzgussmaschinen zur Herstellung von Formteilen aus thermoplastischem Kunststoff mit geschlossener dichter Haut und geschäumtem Kern, bestehend aus einem Spritzkopf, welcher zwischen Plastifiziereinheit, Spritzgussform und Speicherzylinder mit Spritzkolben angeordnet ist und ein Steuerorgan aufweist, wobei im Ausgang zur Plastifiziereinheit ein Rückschlagventil angeordnet ist, insbesondere für das Spritzgiessen nach dem Gasgegendruckverfahren gemäss AT-PS Nr. 349743. 



   Es sind Angussvorrichtungen dieser Art bekannt, die für das Spritzgiessen von Strukturschaumstoffen nach dem Niederdruckverfahren bestimmt sind. Bei einer solchen Angussvorrichtung erfolgt die Steuerung der Strömungen der   treibmittelhaltigen polymeren   Schmelze durch ein drehbares Dreipositionsventil oder durch zwei Zweipositionsventile. 



   Ein Nachteil der bekannten Angussvorrichtungen liegt darin, dass infolge der direkten Verbindungen zwischen Plastifiziereinheit, Spritzgussform und Speicherzylinder nicht nur frisches Material, sondern auch aufgeschäumtes Material von der vorherigen Einspritzung in die Spritzgussform gelangt, u. zw. vor der Bildung der Haut, wodurch die Oberflächenqualität verschlechtert wird. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass zwei getrennte Einrichtungen für die Betätigung und Steuerung der Ventile erforderlich sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Angussvorrichtung der eingangs umrissenen . Art zu schaffen, welche die Funktionen der   bekannten Angussvorrichtungen   ausführt, ohne dass dies zu einer Beschädigung des frischen, ungeschäumten Materials führt, die eine vereinfachte Betätigung und Steuerung aufweist und deren einfacher Einbau in verschiedene Maschinen für das Spritzgiessen von Strukturschaumstoffen nach dem Niederdruck-, Hochdruck- und Gasgegendruckverfahren erfolgen kann. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Steuerorgan ein Zweipositionskolben mit U-förmigem Kanal ist, wobei das eine Ende dieses Kanals mit der Plastifiziereinheit und das andere Ende mit dem Speicherzylinder verbunden ist und die entgegengesetzte Seite des Kanals zur Spritzgussform hin offen ist, wobei die Plastifiziereinheit und der Speicherzylinder durch den U-förmigen Kanal im Kolben verbindbar sind. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Angussvorrichtung liegt in der einfachen linearen Zweipositionsbewegung des Kolbens, was ein leichtes Einfügen in den Antriebs- und Steuersystemen beliebiger Spritzgussmaschinen erlaubt, wobei der U-förmige Kanal nur die Zufuhr von frischem Material in die Spritzgussform bis zur Bildung der kompakten Haut gewährleistet, und das Nachfüllen des Kernbereichs des Spritzlings mit geschäumtem Material von der vorherigen Einspritzung erst am Ende des Spritzgussvorganges erfolgt, da keine direkte Verbindung zwischen Plastifiziereinheit und Spritzgussform besteht.

   Die für den Einbau in verschiedene Maschinen günstige Konstruktion der Angussvorrichtung trägt ebenfalls für ihre Universalität bei, was anderseits für eine grössere Anwendbarkeit der Spritzgussmaschinen für die Herstellung von Strukturschaumteilen mit glatten und gleichmässig gefärbten Oberflächen, ohne Fliesslinien infolge des Aufwirbeln der Schmelze beim Aufschäumen nach verschiedenen Verfahren beiträgt, wodurch ein zusätzliches Polieren und Lackieren entfallen kann. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles. 



   Die Angussvorrichtung enthält einen Spritzkopf --2--, der zwischen einer Plastifiziereinheit   --1--, einer Spritzgussform --3-- und   einem Speicherzylinder --6-- samt Spritzkolben --7-- angeordnet ist und einen Zweipositionskolben --4--, der sich in einem blinden Kanal des Spritzkopfes --2-geneigt zur Spritzrichtung bewegt. Der Spritzkopf --2-- besitzt einen Stutzen, welcher an die   Spritzgussform --3-- angepresst   ist und einen Einspritzkanal aufweist, der in den blinden Kanal mündet. Auf der dem Stutzen gegenüberliegenden Seite des Spritzkopfes --2-- sind zwei weitere Stutzen und in dessen entgegengesetzter Seite zwei andere Kanäle angeordnet, die mit Anschlussflächen enden, deren eine an die Plastifiziereinheit und deren andere an den Speicherzylinder angeschlossen ist.

   Jeder der beiden weiteren Stutzen ist mit einem Kanal versehen, der in den blinden Kanal mündet. In einer Erweiterung des Kanals zur   Plastifiziereinheit-l-ist   ein Rückschlagventil --5-- eingebaut, und die Verbindung zwischen der   Plastifiziereinheit-l-und   dem Speicherzylinder --6-- und zwischen diesem und der   Spritzgussform --3-- erfolgt   durch einen im 

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   Zweipositionskolben-4-ausgearbeiteten U-förmigen   Kanal. Ein Endabschnitt des Kanals ist in einer Stellung des   Zweipositionskolbens-4-mit   der   Plastifiziereinheit-l-und   der andere Endabschnitt des Kanals mit dem Speicherzylinder --6-- verbunden.

   In einer zweiten Stellung des Kolbens ist ein Mittelabschnitt des Kanals mit dem Kanal des Spritzkopfes --2-- und ein Endabschnitt des Kanals mit dem Speicherzylinder --6-- verbunden. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Angussvorrichtung ist folgende. Bei Erhöhung des Druckes in der Plastifiziereinheit --1-- über einen bestimmten Wert wird das Rückschlagventil -   geöffnet   und lässt plastifiziertes Material durch, das durch den U-förmigen Kanal im Zweipositionskolben --4-- in den Speicherzylinder --6-- gelangt, bis zum Ausfüllen eines bestimmten Volumens, wobei der Kolben --4-- sich in der oberen Stellung befindet und die   Plastifiziereinheit-l-mit   dem   Speicherzylinder-6-verbindet.   Nach Verschieben des Kolbens --4-- in die untere Stellung, wobei der   Speicherzylinder-6-mit   der   Spritzgussform --3-- verbunden wird,   wird das Füllen der   Spritzgussform-S-mit Polymermaterial,

     sowie das Bilden eines geschäumten Kerns in der Spritzgussform nach der Ausbildung der kompakten Haut, durch Rückführung von Material in den Speicherzylinder --6-- nach Zurückziehen des   Spritzkolbens --7-- möglich.   In der oberen Stellung des   Kolbens -4-- ist   der Einspritzkanal zur   Spritzgussform --3-- geschlossen   und der Formteil kann entnommen werden.

   Der Kernschaum im Speicherzylinder --6-- wird nach Komprimieren durch den Spritzkolben --7-- in dessen vorderen Bereich durch das von der   Plastifiziereinheit-l-ein-   tretende frische Material für den nächstfolgenden Formteil gedrückt, wonach, nach Verschieben des Kolbens --4-- in die untere Stellung, in die   Spritzgussform --3-- zuerst   das frische Material eintritt und dann, nach Bildung der geschlossenen dichten Haut, komprimiertes geschäumtes Material nachgefüllt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Angussvorrichtung für Spritzgussmaschinen zur Herstellung von Formteilen aus thermoplastischem Kunststoff mit geschlossener dichter Haut und geschäumtem Kern, bestehend aus einem Spritzkopf, welcher zwischen Plastifiziereinheit, Spritzgussform und Speicherzylinder mit Spritzkolben angeordnet ist und ein Steuerorgan aufweist, wobei im Ausgang zur Plastifiziereinheit ein Rückschlagventil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan ein Zweipositionskolben (4) mit U-förmigem Kanal ist, wobei das eine Ende dieses Kanals mit der Plastifiziereinheit (1) und das andere Ende mit dem Speicherzylinder (6) verbunden ist und die entgegengesetzte Seite des Kanals zur Spritzgussform (3) hin offen ist, wobei die Plastifiziereinheit (1) und der Speicherzylinder (6)
    durch den U-förmigen Kanal im Kolben (4) verbindbar sind.
AT172980A 1980-03-31 1980-03-31 Angussvorrichtung fuer spritzgussmaschinen zur herstellung von formteilen aus thermoplastischem kunststoff mit geschlossener dichter haut und geschaeumtem kern AT366316B (de)

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