AT359354B - Korrosionsschutzmittel - Google Patents

Korrosionsschutzmittel

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AT359354B
AT359354B AT21377A AT21377A AT359354B AT 359354 B AT359354 B AT 359354B AT 21377 A AT21377 A AT 21377A AT 21377 A AT21377 A AT 21377A AT 359354 B AT359354 B AT 359354B
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corrosion
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methyl isobutyl
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08Anti-corrosive paints
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09D175/00Coating compositions based on polyureas or polyurethanes; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D175/04Polyurethanes

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Korrosionsschutzmittel, enthaltend ein Polyurethanharz auf Diisocyanatbasis sowie Methylisobutylketon und Toluol. 



   Es sind zwar bereits verschiedenste Korrosionsschutzmittel bekannt, doch können diese bekannten Korrosionsschutzmittel nicht voll befriedigen, weil sie entweder in ihrem Anwendungsgebiet nur auf bestimmte Werkstoffe beschränkt sind, einen besonders vorbereiteten Untergrund benötigen, nicht auf feuchte und nasse Untergründe aufgetragen werden können, nicht gut haften, nicht   säure- oder   laugenfest sind, Empfindlichkeit gegen mechanische Beanspruchungen aufweisen oder einen vergleichsweise grossen Aufwand beim Auftragen auf den Untergrund erfordern und daher nicht universell eingesetzt werden können. 



   Es sind bereits Polyurethanharzlacke bekannt, für die ein Lösungsmittelgemisch verwendet wird, das neben andern Lösungsmitteln Toluol und Methylisobutylketon enthält. Solche Lacke können aber keine Lehre für ein hochdiffundives Korrosionsschutzmittel ergeben, das auch auf feuchtem oder nassem Untergrund aufgetragen werden kann, weil es bei Lacken vor allem darauf ankommt, einen nicht eindringenden Überzug zu bilden. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, ein uneingeschränkt einsetzbares Korrosionsschutzmittel zu schaffen, das einfach herstellbar ist, auch auf feuchtem oder nassem Untergrund aufgetragen werden kann, ohne zusätzlichen Schutzanstrich auskommt und einen wirksamen Schutz vor Korrosion nicht zuletzt auf Grund seiner hochdiffundiven Wirkung ergibt. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Korrosionsschutzmittel aus 20 bis 40   Gew.-%   Polyurethanharz auf   Düsoeyanatbasis,   20 bis 40   Gew.-% Methylisobutylketon   und 20 bis 40   Gew.-%   Toluol besteht. 



   Durch die Verwendung der angegebenen Gewichtsanteile eines Polyurethanharzes auf Diisocyanatbasis wird ein besonders feuchtigkeitsverträgliches Korrosionsschutzmittel erhalten, das auch konservierend wirkt und auf allen feuchten, saugfähigen und auch nicht saugfähigen, fett- und ölfreien Untergründen haftet. Die hochdiffundive Wirkung wird durch das Methylisobutylketon und das Toluol erreicht, so dass das aus diesen drei Bestandteilen zusammengesetzte Korrosionsschutzmittel in die feinsten Mikrokapillaren eindringt. 



   Im Gegensatz zu Lacken enthält das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel ausser dem Bindemittel und dem Lösungmittel keine Pigmente oder Füllstoffe. Bei Lacken wird der wirksame Bindemittelanteil durch die Pigmente und Füllstoffe reduziert, weil ein gewisser Bindemittelanteil an den Füllstoffen und Pigmenten haften bleibt und absorbiert wird. Wird, um diesen Effekt bei den Lacken auszugleichen, der Bindemittelanteil jedoch erhöht, so leidet die Applikationsfähigkeit entscheidend. Die entscheidende Verbesserung gegenüber Lacken liegt bei dem erfindungsgemässen Korrosionsschutzmittel wohl in dem Sachverhalt begründet, dass auf Grund des Fehlens von jeglichen Pigmenten und Füllstoffen die Wirkung des Bindemittels erhöht ist, so dass mit einem für die zu erwartende Wirkung überraschend geringen Bindemittelanteil gearbeitet werden kann.

   Dieser geringe Bindemittelanteil gibt im Zusammenhang mit dem Fehlen aller Füllstoffe und dem besonderen Lösungsmittelgemisch die angestrebte hochdiffundive Wirkung, die das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel von allen Lacken grundsätzlich unterscheidet. 



   Das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel härtet je nach der Temperatur in drei bis vier Stunden aus und darf nicht vor sechs Stunden überdeckt oder ein zweites Mal gestrichen werden. Nach zirka 14 Tagen ist es vollkommen ausgehärtet und dann praktisch unlösbar und verrottungsfest, wobei aber auch eine sofortige Wirkung eintritt. Besonders hervorzuheben ist dabei die   Säure- und   Laugenfestigkeit über lange Zeiträume. Versuche haben ergeben, dass lediglich 96%ige Schwefelsäure und Königswasser imstande sind, das Korrosionsschutzmittel anzugreifen. Erwähnenswert ist zusätzlich, dass mit Hilfe des erfindunggemässen Korrosionsschutzmittels imprägniert, gebunden und verfestigt werden kann. Ausserdem wird eine hohe Abriebs- und Schlagfestigkeit erreicht.

   Das Korrosionsschutzmittel kann   bei-20 C   auf eisfreiem Untergrund und bis   +40 C   verarbeitet werden. 



   Auf Grund dieser Eigenschaften ist das neue Korrosionsschutzmittel vor allem für die Verwendung auf feuchtem Untergrund geeignet, obwohl es selbstverständlich auch auf trockenem Untergrund verarbeitet werden kann. Die Imprägniereigenschaften lassen ausserdem in vielen Fällen ein besonderes Reinigen des Untergrundes, beispielsweise durch Sandstrahlen, als überflüssig erscheinen. 



   Zum Auftragen werden günstigerweise Pinsel oder Bürsten verwendet, weil nach dem Aushärten des Korrosionsschutzmittels dieses nicht mehr gelöst werden kann. Schläuche und Spritzgeräte müssen daher unbedingt vor dem Aushärten gereinigt werden. 

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   Wegen der Möglichkeit, das Korrosionsschutzmittel direkt auf feuchtem Untergrund auftragen zu können, ist es besonders für den Schiffsbau, für den Kessel- und Rohrbau sowie für den Stahlkonstruktionsbau geeignet. 



   Das erfindungsgemässe Korrosiqnsschutzmittel ist aber nicht nur für Eisen oder Metalle geeignet, sondern lässt sich auf alle andern Werkstoffe anwenden. Insbesondere für die Bauwirtschaft ergeben sich mit dem neuen Korrosionsschutzmittel neue Möglichkeiten, weil das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel auch auf feuchtem Beton, Mauerwerk und Holz mit gleich gutem Erfolg aufgetragen werden kann, wodurch auch derartige Werkstoffe wirksam geschützt werden. 



   Obwohl die Gewichtsanteile der drei Bestandteile des Korrosionsschutzmittels innerhalb der angegebenen Grenzen beliebig variiert werden können, ergeben sich besonders günstige Verhältnisse, wenn die Gewichtsanteile der drei Bestandteile gleich sind.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Korrosionsschutzmittel, enthaltend Polyurethanharz auf Diisocyanatbasis sowie Methylisobutylketon EMI2.1 auf Diisocyanatbasis, 20 bis 40 Gew.-% Methylisobutylketon und 20 bis 40 Gew.-% Toluol besteht.
    2. Korrosionsschutzmittel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass es aus gleichen Gewichtsanteilen der drei Bestandteile besteht.
AT21377A 1977-01-17 1977-01-17 Korrosionsschutzmittel AT359354B (de)

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