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Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrturbine mit einem axialen Zufluss durch ein Rohrgehäuse und durch eine aus einer oder mehreren Leitradringen gebildeten Vorleitradgehäuse, in welchem die Vorleitschaufeln angeordnet sind und einer aus einem Laufradring gebildeten Laufradkammer und einem gekrümmten Abfluss, durch welchen die axial verlaufende Turbinenwelle hindurchgeführt ist, die in einem Turbinengehäuse angeordnet ist.
Es ist bekannt, um die Strömungsverhältnisse im Bereich des Laufrades gut beherrschen zu können, die Wasserzuströmung zum Laufrad in der Achse der Turbinenwelle vorzunehmen. Anschliessend an das Laufrad ist ein Krümmer vorgesehen, der die Abgabe des Wassers zu einem Abflusskanal leitet. Durch diesen Krümmer hindurch führt die Turbinenwelle axial weiter eventuell über ein Getriebe zu einem Generator.
Bisher war es üblich die Laufradkammer, die das Laufrad umgibt, eventuell gemeinsam mit den Leitradkammern als Ring auszubilden und fest im Boden zu verankern. Der anschliessende gekrümmte Teil wurde dabei zerlegbar und teilbar ausgebildet, um Einbau- und Wartungsarbeiten durchführen zu können. Nun sind die Verschleissteile von Turbinen in erster Linie das Laufrad und auch die Schaufeln der Leiträder. Bei den bisher bekannten Turbinen war es nur umständlich möglich, vom gekrümmten Teil aus zu diesen Verschleissteilen zu gelangen. Wartung und Reparatur wurden dadurch wesentlich erschwert. Die Lagerung der Rohrturbine erfolgte dabei vor allem durch die Einbettung des Leitrad- und Laufradringes in Beton.
Die Erfindung strebt eine Ausbildung an, die den Leitradring, aber auch den Laufradring zugängig macht und eine Lagerung und einen Einbau dieser Teile nicht nötig hat und erreicht dieses Ziel dadurch, dass das Vorleitradgehäuse am Betonfundament abstützende Aufstellfüsse aufweist, der Leitradring und der Laufradring aufstellfussfrei sind und der gekrümmte Abfluss zwei oder mehrere sich an einem Ortsbetonfundament stützende Aufstellfüsse aufweisen. Die Lagerung am oder im Fundament des Turbinengehäuses erfolgt nicht im Bereich des Laufradringes, sondern in den anschliessenden Bereichen, so dass es möglich ist, zu Wartungsarbeiten den Laufradring zu demontieren. Auch die Leitradringe werden dadurch zugängig, was auch die Steuermechanismen der Leitradringe bzw. des Laufrades selbst betrifft.
Insbesondere wird vorgeschlagen, dass das Ortsbetonfundament für die Aufstellfüsse in einer Ebene liegt. Eine Bezugsebene lässt sich auch bei der Fertigung der Turbine und einem Probezusammenbau herstellen. Durch eine Bezugsebene wird gesichert, dass auch am Einbauort die Turbine lagerichtig eingebaut wird.
Es wird weiters vorgeschlagen, dass der gekrümmte Abfluss vorzugsweise drei Aufstellfüsse mit dreieckförmiger Aufstellebene hat und die Aufstellfüsse im Ortsbetonfundament verankert sind.
Dadurch wird gewährleistet, dass auch bei Ausbau des Leitradringes der gekrümmte Abfluss stabil und lagerichtig als Bezugsteil für den Wiedereinbau bleibt.
Zwischen dem gekrümmten Abfluss und dem Abflusskanal ist ein Anpassungs- und Verbindungsteil, der den örtlichen Gegebenheiten entsprechend angepasst und gefertigt ist, vorgesehen ist.
Dadurch kann man ohne Rücksicht auf die Lage des Abflusskanals die Rohrturbine vorfertigen.
Der Anschluss an den Abfluss wird jeweils mit einem eigenen Verbindungsstück hergestellt. Durch diesen Anschluss an den im Gehäuse festen Abfluss mit einem starren angepassten Teil wird der gekrümmte Abfluss weiter fixiert und seine Lage auch bei Ausbau des Leitradringes festgelegt.
Eine weitere Lagefixierung kann man dadurch erhalten, dass mindestens die Aufstellfüsse des gekrümmten Teils durch Einbetonieren auf dem Ortsbetonfundament verankert sind. Zweckmässig werden auch die Aufstellfüsse des Rohrgehäuses mit Vorleitschaufeln einbetoniert.
Die Erfindung ist an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch die Betonteile auf eine Turbinenanlage, die in ein Turbinengehäuse gestellt ist. Die Fig. 2 zeigt in gleicher Ansicht die Turbinenanlage mit einbetoniertem Verbindungsteil zum Abflusskanal und einbetonierten Aufstellfüssen. Die Fig. 3 zeigt in gleicher Ansicht die gleiche Turbinenanlage mit teilweise einbetoniert gekrümmtem Abfluss.
Im Turbinen- und Generatorgehäuse --12-- ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, die Turbinenanlage eingebaut. Ein Wassereinlauf --11-- führt über Zwischenrohre zum Rohrgehäuse --1--, in welchem verstellbare Vorleitschaufeln angeordnet sind. Daran schliesst sich ein Leitradring
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- an, in welchem verstellbare Leitradschaufeln vorgesehen sind. Im Leitradring --2--, im Lauf- radring oder in einem Zwischenflansch ist das Endlager für die Generatorachse --15-- zentrisch verankert. Im anschliessenden Laufradring-3', 3"- ist auf der Achse --15-- befestigt das Lauf- rad angeordnet.
Der Laufradring besteht aus zwei Halbschalen-3, 3"-, die mit Schrauben --25--, die die Flansche --26-- zusammenpressen, zu einem Teil verbunden werden, jedoch zu Repa-
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einem Fundament --13-- gelagert, wobei die Lager fest verschraubt oder mit Ortsbeton einbetoniert sind, wobei der gekrümmte Teil bis zur Hälfte oder auch zur Gänze im durch strichlierte Linien gezeichneten Bereich einbetoniert sein kann, was der Klarheit der Darstellung wegen in Fig. 1 nicht
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herstellt. Die Achse --15-- ist über ein Austrittslager --14-- zum Getrebe --16-- und zum Genera- tor --17-- im Turbinenraum --24-- geführt. In den Turbinenraum --24-- führt ein Einführ- schacht-23-.
Gemäss der Ausführung erfolgt die Lagerung über die Anschlüsse an dem Rohr sowie dem Ab- flusskanal --18-- über den Verbindungsteil --19-- mit Teilen, die mit dem Gehäuse fest verbunden sind.
In Fig. 2 ist eine Verbesserung durch Einbetonierung der Füsse-21, 22, 23-- mit Zusatzbeton --30-- gezeigt. Die Fig. 3 zeigt eine weitere Verbesserung mit einem Betonmantel um den gekrümmten Abfluss --4--. Aus Fig. 4 ist eine Ansicht auf den gekrümmten Teil der Aufstellfüsse - 21 und 22-- zu sehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rohrturbine mit einem axialen Zufluss durch ein Rohrgehäuse und durch eine aus einer oder mehreren Leitradringen gebildeten Vorleitradgehäuse, in welchem die Vorleitschaufeln angeordnet sind und einer aus einem Laufradring gebildeten Laufradkammer und einem gekrümmten Abfluss, durch welchen die axial verlaufende Turbinenwelle hindurchgeführt ist, die in einem Turbinengehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorleitradgehäuse (1) am Betonfundament abstützende Aufstellfüsse (22) aufweist, der Leitradring (2) und der Laufradring (3', 3") aufstellfussfrei sind und der gekrümmte Abfluss zwei oder mehrere sich an einem Ortsbetonfundament (13) stützende Aufstellfüsse (21,22) aufweisen.