AT322397B - Mit druckluft angetriebenf handwerkzeugmaschine - Google Patents

Mit druckluft angetriebenf handwerkzeugmaschine

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Publication number
AT322397B
AT322397B AT741272A AT741272A AT322397B AT 322397 B AT322397 B AT 322397B AT 741272 A AT741272 A AT 741272A AT 741272 A AT741272 A AT 741272A AT 322397 B AT322397 B AT 322397B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
compressed air
housing
hand tool
air driven
turbine shaft
Prior art date
Application number
AT741272A
Other languages
English (en)
Inventor
Vladimir Leontievich Totsky
Igor Konstantinovich Kosko
Valery Romanovich Kovalchuk
Anatoly Ivanovich Antonenko
Alexandr Sergeevich Voloshin
Ivan Pertovich Usachev
Original Assignee
Dn G Uni Im 300Letia Vossoedin
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
    • B24B23/026Fluid driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine mit Druckluft angetriebene Handwerkzeugmaschine, mit einem Gehäuse, das mit einer Zu- und Ableitung für die Druckluft ausgestattet ist und in dem eine Lagerbuchse gelagert ist, die mittels Dichtungsringen gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist, wobei in der Lagerbuchse eine das Werkzeug tragende Turbinenwelle abgestützt ist, die sowohl in radialer als auch in axialer Richtung aerostatisch gelagert ist, indem der Ringraum zwischen Lagerbuchse und Gehäuse, der mit der Druckluftzuleitung verbunden ist, bzw. die Zuleitung selbst über Bohrungen mit den entsprechenden Lagerspalten in Verbindung steht. 



   Mit grössten Vorteil kann die erfindungsgemässe Handwerkzeugmaschine zur Durchführung von Schleif- und Nacharbeiten bei der Herstellung von Gesenken, Pressformen sowie beim Putzen von Schweissnähten, beim Schleifen von Innenbohrungen und beim Läppen von Halszapfen bei der Grossserien- und Massenfertigung im Flugzeug- und Raketenbau, in der Kraftfahrzeug- und Traktorenindustrie sowie im Hüttenwesen verwendet werden. 



   Bekannt sind Handwerkzeugmaschinen mit rotierenden Werkzeugen, die bei Schleif- und Nacharbeiten verwendet werden. 



   Bei diesen bekannten Handwerkzeugmaschinen dienen Kugellager als Träger einer schnellaufenden Spindel und Axialkolbenmotoren,   Gleichdruck- oder Überdruckkleinturbinen   als Antrieb. Es ist ebenfalls allgemein bekannt, dass selbst Präzisionskugellager einem Dauerbetrieb nicht standhalten, intensive Vibrationen und Geräusche erzeugen sowie eine beträchtliche Exzentrizität der Schnellaufspindel bewirken. Die erwähnten Faktoren verursachen einen schnellen Ausfall des Werkzeuges, die Notwendigkeit von häufigen Reparaturen und vor allem intensive Vibrationen im Werkzeug und im Gehäuse, die eine starke Geräuschbildung verursachen. 



   Bei den bekannten Handwerkzeugmaschinen, die mit Druckluft betrieben werden, bildet das Auspuffen der Abgase, das durch eine Lochreihe im Gehäuse der Maschine oder durch unvollkommene Auspuffeinrichtungen unmittelbar ins Freie erfolgt, die Ursache eines intensiven aerodynamischen Geräusches und zusätzlicher Hochfrequenzschwingungen des Gehäuses. 



   Bekannt sind auch Werkzeuge mit Gaslagern der Spindel (s. UdSSR-Urheberschein Nr. 205795, USA-Patentschrift Nr. 3, 383, 805), die das Problem der Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit einer geschliffenen Fläche teilweise lösen, sich aber durch dynamische Unvollkommenheit der Lagerkonstruktionen auszeichnen. Aerodynamische und aerostatische Gaslager sind zur Selbsterregung der Spindelschwingungen und dadurch bedingte Geräuschbildung geneigt. Bei den erwähnten Einrichtungen ist das Problem der Stabilität der Gaslager nicht gelöst, und sie fallen infolge trockener Reibung und dynamischer Schläge schnell aus. Aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 383, 805 bekannte Druckluftturbinen weisen einen unzulässig hohen Geräuschpegel auf. 



   Die erwähnten Nachteile der bekannten mit Druckluft betriebenen Handwerkzeugmaschinen schränken ihre Verwendung ein und bewirken ungünstige Arbeitsbedingungen. 



   Zugleich gibt es jetzt keine brauchbaren technischen Lösungen, die die Anzahl der von Schwingungserzeugern, welche bei dynamischer Unwucht, Unfluchtigkeit von Passstellen u. a. m. in den Kugellager dem Motor auftreten, zu reduzieren gestatten. 



   Zweck der Erfindung ist, die oben erwähnten Nachteile zu beseitigen. Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine mit Druckluft betriebene Handwerkzeugmaschine zu schaffen, bei der die Schwingungserzeuger fehlen und bei der der dadurch bedingte Geräuschpegel herabgesetzt ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss vor allem dadurch gelöst, dass die Lagerbuchse, die gegenüber dem Gehäuse Spiel besitzt, ausschliesslich mittels der Dichtungsringe am Gehäuse abgestützt ist, dass die Turbinenwelle in zwei im Abstand voneinander befindlichen Normalebenen auf die Wellenachse mit an sich bekannten Auswuchteinrichtungen ausgestattet ist und dass die Ableitung für die Druckluft aus mehreren in ihrem Volumen in Strömungsrichtung zunehmenden Kammern gebildet ist, an die gegebenenfalls ein sich kegelförmig erweiternder Auspuff angeschlossen ist, der unter Umständen in bekannter Weise mit einer schallschluckenden Packung gefüllt ist. 



   In vorteilhafter Weise ist das Gehäuse im Bereich der beiden Noralebenen mit Öffnungen versehen, die ein Einstellen der aus mindestens je drei Auswuchtschrauben bestehenden Auswuchteinrichtungen ermöglicht. 



  Dadurch kann die Maschine für die Betriebsdrehzahl dynamisch ausgewuchtet werden. 



   Durch die Erfindung wird ein dynamisches Präzisionsauswuchten des Rotors möglich, und es fehlen somit die durch Fliehkräfte verursachten starken Störkräfte. 



   Die Gewährleistung der Stabilität von aerostatischen Lagern der Spindel bedingt ihre Betriebssicherheit, das Fehlen von Reibungskräften und das Aufrechterhalten der Federungskonstanten des aerostatischen Lagers in den erforderlichen Grenzen. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die eine Gesamtansicht der Handwerkzeugmaschine im Längsschnitt zeigt. 



   Die Handwerkzeugmaschine enthält eine   Kleinturbinenwelle --1--,   die in einem aerostatischen Radialund Axiallager umläuft, das durch die Kleinturbinenwelle, eine   Lagerbuchse--2--und   einen Düsendeckel   --3--   gebildet ist. In der   Lagerbuchse --2-- und   in dem   Düsendeckel--3-sind   Mikrolöcher für die Druckluftzufuhr zur   Kleinturbinenwelle--l--ausgebildet.   Die   Lagerbuchse--2--ist   von einem aus Kunststoff bestehenden   Vorderteil --4-- eines   Gehäuses durch hermetisch an beiden Teilen anliegende 

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 elastische   Dämpfungsringe--5--getrennt.   Ein ebenfalls aus Kunststoff bestehender   Hinterteil--6--des   Gehäuses bildet beim Zusammenschrauben mit 

  dem   Vorderteil-4--des Gehäuses Hochdruckkammern--7   und 8--, die das aerostatische Radial- und Axiallager speisen. Durch die Mikrolöcher im   Düsendeckel--S--   gelangt Druckluft von der   Hochdruckkammer--8--über   einen   Absperrhahn--9--auf   die Schaufeln der Kleinturbinenwelle --1--. Mittels Auswuchtschrauben-10 und 11--, die jeweils in der hinteren und vorderen Auswuchtebene angeordnet sind, erfolgt über Löcher--12, 13--ein dynamisches Auswuchten der   Kiemturbinenwelle--l--in   den aerostatischen Lagern.

   Die Druckluft wird der Handwerkzeugmaschine über einen   Luftzuführungskanal --14-- zugeführt.   Ein Luftableitungskanal ist von   Kammern-15   und 16-- 
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 Längsachse in der   Auspuffkammer --4-- bis 90 beträgt,   was die Wirksamkeit der Geräuschdämpfung erhöht. Ein   Werkzeug --18-- ist   mit einer auswechselbaren   Spannzange--19--und   einer Überwurfmutter-20-an der   Kleinturbinenwelle--l--befestigt.   



   Die   erfindungsgemässe   Handwerkzeugmaschine arbeitet folgendermassen :
Die Druckluft von 3 bis 5 at wird über den   Luftzuführungskanal --14-- den   Hochdruckkammern 8--zugeführt und gelangt vor dem öffnen des   Absperrhahns--9--durch   die Mirkolöcher in der   Lagerbuchse--2--und   in dem   Düsendeckel--3--zwischen   den letzteren und die Kleinturbinenwelle 
 EMI2.2 
 



   Das aerostatische Radial- und Axiallager tritt somit vor dem Beginn der Drehung der Kleinturbinenwelle   --l-- in Funktion   und bleibt nach ihrem Stillstand bestehen. 



   Beim Öffnen des   Absperrhahns--9--gelangt   die Druckluft durch die Löcher im   Düsendeckel--3-   auf die profilierten Schaufeln der   Kleinturbinenwelle-l--und   treibt sie und somit das Werkzeug--18-an. 



   Die Abluft strömt über den Luftableitungskanal, der aus den in Verbindung stehenden Kammern --15, 16--besteht, die stufenweise im Volumen zunehmen, in die kegelförmige   Auspuffkammer--17--,   welche mit einer schallschluckenden Packung z. B. Kapronfaser, gefüllt ist. 



   Die Erfindung ermöglicht die Schaffung einer mit Druckluft angetriebenen Handwerkzeugmaschine, bei der praktisch keine Vibrationen der Lagerbuchse und des Gehäuses zu verzeichnen sind, und welche das Auftreten der durch Vibrationen und Lärmentwicklung bedingten Berufskrankheit unterbindet. Die erfindungsgemässe Maschine erhöht die Produktivität um das 1, 5 bis 2fache und trägt zur Schaffung von sehr guten Arbeitsbedingungen bei. Es ist dabei zu betonen, dass die Geräuschdämpfung bei der Maschine gemäss der Erfindung einen Geräuschpegel innerhalb 60 bis 70 dB des Normspektrums bedingt und das Nichtmetallgehäuse des Werkzeuges die Abkühlung der Hand der Bedienungsperson verhindert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Mit Druckluft angetriebene Handwerkzeugmaschine, mit einem Gehäuse, das mit einer Zu- und Ableitung für die Druckluft ausgestattet ist und in dem eine Lagerbuchse gelagert ist, die mittels Dichtungsringen gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist, wobei in der Lagerbuchse eine das Werkzeug tragende Turbinenwelle abgestützt ist, die sowohl in radialer als auch in axialer Richtung aerostatisch gelagert ist, indem der Ringraum zwischen Lagerbuchse und Gehäuse, der mit der Druckluftleitung verbunden ist, bzw.

   die Zuleitung selbst über 
 EMI2.3 
 die Lagerbuchse (2), die gegenüber dem Gehäuse (4,6) Spiel besitzt, ausschliesslich mittels der Dichtungsringe (5) am Gehäuse abgestützt ist, dass die Turbinenwelle   (1)   in zwei im Abstand voneinander befindlichen Normalebenen auf die Wellenachse mit an sich bekannten Auswuchteinrichtungen ausgestattet ist und dass die Ableitung für die Druckluft aus mehreren in ihrem Volumen in Strömungsrichtung zunehmenden Kammern (15,16) gebildet ist, an die gegebenenfalls ein sich kegelförmig erweiternder Auspuff angeschlossen ist, der unter Umständen in bekannter Weise mit einer schallschluckenden Packung gefüllt ist. 
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Claims (1)

  1. beiden Normalebenen mit Öffnungen (12,13) versehen ist, die ein Einstellen der aus mindestens je drei Auswuchtschrauben (10,11) bestehenden Auswuchteinrichtungen ermöglicht.
AT741272A 1972-08-28 1972-08-28 Mit druckluft angetriebenf handwerkzeugmaschine AT322397B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005686A1 (de) * 1978-05-16 1979-11-28 Atlas Copco Aktiebolag Hand-Werkzeugmaschine

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