AT322283B - Mittel zur vernichtung von wühlmäusen - Google Patents

Mittel zur vernichtung von wühlmäusen

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August Dr Phil Boeversen
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August Dr Phil Boeversen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/002Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits
    • A01N25/004Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits rodenticidal

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Description


  



   PATENTANSPRUCH : 
Mittel zur Vernichtung von Wühlmäusen, bestehend aus einem Gemisch von feingeraspelten Kartoffeln, Möhren und Sellerieknollen und einem Cumarinderivat im Verhältnis 2 : 1 : 1 : 1, gegebenenfalls mit einem Zusatz von zehn Tropfen Petersilienöl je 1, 5 kg des Gemisches. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 1>
    Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Vernichtung von Wühlmäusen.
    Die Ratten-, Mäuse- und Wühlmäuseplage hat in den letzten Jahren in ganz bedenklicher Weise zugenommen. Während die Ratten- und Hausmäuseplage durch neue Mittel, die auf den Blutkreislauf wirken, keine Schmerzen verursachen und einen natürlichen Tod nach einigen Tagen zur Folge haben, erheblich eingedämmt werden konnten, obwohl diese Tiere in Gemeinschaften leben und sich gegenseitig verständigen, erfolgt bei diesen Mitteln keine Warnung. Sie werden deshalb restlos und gern aufgenommen. Für die Bekämpfung von Wühlmäusen gibt es bis heute aber noch kein durchgreifendes Vernichtungsmittel.
    Eigenartigerweise nehmen Wühlmäuse diese auf den Blutkreislauf wirkenden und bei Ratten und Hausmäusen mit Erfolg eingesetzten Vernichtungsmittel nicht an, so dass eine Eindämmung der Wühlmäuseplage bisher praktisch unmöglich war. Zur Bekämpfung von Wühlmäusen sind auch Räucherpatronen aus Sägemehl, Schwefelpulver und Kaliumnitrat bekannt, oder Vergasungspatronen, die hauptsächlich Kalziumphosphit enthalten, aus dem sich Phosphorwasserstoff entwickelt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass auch deren Wirkungen nur beschränkt sind, was hauptsächlich auf die ausserordentlich verzweigten unterirdischen Gänge der Wühlmaus zurückzuführen ist.
    Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mittel vorzuschlagen, mit dem die Wühlmäuse erfolgreich und schnell vernichtet werden können.
    Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Mittel bestehend aus einem Gemisch von feingeraspelten Kartoffeln, Möhren und Sellerieknollen und einem Cumarinderivat im Verhältnis von 2 : 1 : 1 : 1. Solche Cumarinderivate sind chronisch wirkende Gifte, die unter verschiedenen Warenbezeichnungen im Handel erhältlich sind, beispielsweise uner dem Namen Dicuman von der Firma C. F. Böhringer in Mannheim oder unter dem Namen Cumid von Merck, Darmstadt. Vorteilhaft wirkt sich dabei ein Zusatz von zehn Tropfen Petersilienöl je 1, 5 kg des Gemisches aus. Dieses feuchte, aus dem Gemisch bestehende Mittel wird von den Wühlmäusen, die sich von den Hausmäusen durch den dicken Kopf, die kleinen Ohren, den kurzen Schwanz und die wurzellosen Backenzähne unterscheiden, willig und gern gefressen.
    Das Mittel wird von allen Wühlmäusen genommen, auch von der Saatwühlmaus, der Knollenwühlmaus, der Gemüsewühlmaus, der Kirschbaumwühlmaus, der Apfelbaumwühlmaus und der Fichtenwühlmaus. Diese Schädlinge benagen in der Hauptsache nur edle Sorten der betreffenden Pflanzen und leben oft jahrelang sesshaft unter einem Baum, der schliesslich durch das Abnagen der feinen Saugwurzeln nur noch dahinsiecht.
    Bei der Auffindung des Mittels zur Vernichtung der Wühlmaus wurde von der überraschenden Erkenntnis ausgegangen, dass die Wühlmaus nicht trinkt, dafür aber nur Nahrung zu sich nimmt, die feucht ist. Durch die Vermengung des Wirkstoffes mit den Kartoffel-, Möhren- und Sellerieknollenraspeln, die einen hohen Feuchtigkeitsgehalt haben, entsteht so ein Vernichtungsmittel, das der Fressgewohnheit der Wühlmaus entspricht.
    Das Mittel kann in dieser Art und Rezeptur in gasdichtschliessende Behältnisse verpackt und verkauft werden. Es ist in dieser Verpackungsart auch lange Zeit lagerfähig.
    Die Anwendung des Mittels geschieht dadurch, dass man zunächst vorzugsweise mit einer angespitzten Stange die Gänge der Wühlmäuse freilegt und in diese Gänge über das mit der Stange geschaffene Loch das Mittel vermittels eines Löffels einträgt. Das Loch wird dann mit einem Stein verdeckt. Es hat sich gezeigt, dass nach dem Genuss des Mittels die Tiere innerhalb von acht bis zehn Tagen eingehen.
    Der Zusatz von Petersilienöl bewirkt eine besondere Stimulation, die eine erhöhte Fresslust bei den Tieren auslöst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT848473A 1973-10-04 1973-10-04 Mittel zur vernichtung von wühlmäusen AT322283B (de)

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