AT306347B - Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. Spritzgußpresse zum Verarbeiten von thermoplastischem Material, insbesondere von Kunstoff - Google Patents

Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. Spritzgußpresse zum Verarbeiten von thermoplastischem Material, insbesondere von Kunstoff

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Description


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   Bei der Verarbeitung von thermoplastischem Material besteht wegen der Vielgestaltigkeit der insbesondere durch Extrudieren oder im Spritzgussverfahren hergestellten, möglichen Endprodukte das Problem, dass die dafür vorgesehenen Vorrichtungen nicht ohne weiteres und nicht mühelos für die Fertigung eines andern Endproduktes umgerüstet werden können. Die Vielzahl der Erzeugnisse, wie Plastikbeutel, Trinkhalme, Profilstangen, Folien, Fäden u. dgl., macht es daher notwendig, mehrere, verschiedene Vorrichtungen vorrätig zu halten, die jeweils nur für eine bestimmte Art von Werkzeugformen und entsprechenden Förderschnecken für das thermoplastische Material geeignet sind. 



   Die Fertigung von Massenartikeln kann nur dann wirtschaftlich erfolgen, wenn ein maximaler Ausstoss bei geringstem Aufwand möglich ist. Aber nicht allein wirtschaftliche Erwägungen sind bei der Herstellung von Massenartikeln der vorstehenden Art massgeblich. Die zur Herstellung verwendeten Strang- bzw. Spritzgusspressen sind nämlich nur für eine bestimmte Art von Massenartikeln ausgelegt, so dass für verschiedene Arten von Fertigungsgütern verschiedene Pressen notwendig werden. Als Nachteil muss daher angesehen werden, dass diese bekannten Pressen entweder nur als Strangpressen bzw. nur als Spritzgusspressen, nicht aber alternierend als Strang- und Spritzgusspressen Verwendung finden können. 



   Um die Möglichkeit des Einsatzes verschiedener Werkzeuge zu wahren, ist eine Strangpresse bekanntgeworden, bei der der Spritzkopf austauschbar angeordnet ist. Bei derartigen Strangpressen kann durch den Ersatz des Spritzkopfes durch ein Zusatzaggregat mit einer Schnecke kleineren Durchmessers und durch Auswechseln der Schnecke gegen eine glatte Antriebswelle auch die Ausstossleistung beeinflusst werden. Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch nur für geringe Ausstossmengen von Fertigteilen verwendbar. 



   Das immer umfangreicher werdende Gebiet der Kunststoffverarbeitung macht es jedoch erforderlich, dass darüber hinaus auf dem maschinellen Sektor Vorkehrungen getroffen werden, die einem Produktionsausstoss grössten Umfanges Rechnung tragen, wobei die Qualität der Halb- oder Fertigerzeugnisse nicht vermindert, sondern vielmehr verbessert werden muss. 



   Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. eine Spritzgusspresse zu schaffen, die die Herstellung verschiedenartigster Produkte durch Einsatz verschiedenartiger Werkzeuge ermöglicht, wobei die Qualität der Fertigteile auch bei grossen Ausstossmengen allen Anforderungen entspricht. 



   Ausgehend von einer Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. Spritzgusspresse zum Verarbeiten von thermoplastischem Material, insbesondere von Kunststoff, die eine in einem Gehäuse drehbare Schnecke aufweist, löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass an den im Bereich des Einfülltrichters angeordneten Förderteil der Schnecke wahlweise eine Torpedoschnecke oder eine Dosierschnecke und in gleicher Weise an den durch das Gehäuse gebildeten Plastifizierzylinder jeweils ein diesen Schnecken angepasster Spritzkopf zum Strangpressen oder Spritzgiessen anschliessbar ist. Damit kann die erfindungsgemässe Plastifiziervorrichtung in einfacher Weise an die durch das herzustellende Produkt bedingten Erfordernisse angepasst werden, so dass die Einsatzmöglichkeiten der so ausgerüsteten Strang- bzw.

   Spritzgusspressen wesentlich erhöht werden können und das Vorsehen von mehreren derartigen Vorrichtungen überflüssig wird. 



   Um dem zu verarbeitenden Werkstoff im Laufe der durch Heizelemente bewirkten Plastifizierung die zu einer einwandfreien Formgebung erforderlichen Turbulenzen zu verleihen, ist nach der Erfindung vorgesehen, dass zwischen dem Förderteil der Schnecke und der jeweils anschliessbaren Torpedo- bzw. Dosierschnecke in Förderrichtung im Durchmesser konisch zunehmende Wellenteile angeordnet sind. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines in den Zeichnungen, dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine erfindungsgemässe Strangpresseinrichtung mit einer in einem Gehäuse drehbaren Schnecke im Längsschnitt, Fig. 2 eine Dosierschnecke für eine geringere Dichte des Werkstoffes, Fig. 3 eine Dosierschnecke für eine grössere Dichte des Werkstoffes jeweils in Seitenansicht, Fig. 4 eine Plastifiziervorrichtung für eine Spritzgusspresse im Längsschnitt und Fig. 5 eine Dosierschnecke mit einer Düse für eine Vielzahl von ringförmig angeordneten Austrittsöffnungen ebenfalls im Längsschnitt. 



     Mit-l--ist   das zylindrische Gehäuse der Plastifiziervorrichtung bezeichnet, auf das der Einfülltrichter   --2--   aufgesetzt ist. Der   Spritzkopf--3--ist   flanschartig abnehm- und auswechselbar am den Plastifizierzylinder bildenden   Gehäuse--l--befestigt.   Im   Innenzylinder --4-- lagert   in herkömmlicher Weise die   Förderschnecke--5--,   die in der   Lagerung --6-- geführt   und gehalten ist.

   Die Förderschnecke - setzt sich erfindungsgemäss in einem   Achsstumpf--7--mit   geringerem Durchmesser fort ; dieser 
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 Werkstoffes vermindert und die Dichte des Werkstoffes erhöht wird, so dass das Stranggut mit gesteigerter Geschwindigkeit durch den   Spritzkopf--3--auch   bei extrem dünnem Profil oder kleinem Durchmesser austreten kann. Der Werkstoffaustritt ist mittels der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Dosierschnecken variabel gestaltbar, wobei die Schnecke--12-- (Fig. 2) eine geringere Dichte und die mehrgängige Schnecke--13-eine höhere Dichte des Werkstoffes mit einem dadurch bedingten grösseren Austrittsdruck bewirkt.

   Die Bohrung 

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   --14-- im Gehäuse--l--am   Anfang des durch das Gehäuse gebildeten Plastifizierzylinders ermöglicht die Entweichung von Luft bei dem beginnenden Plastifizierungsprozess des Werkstoffes. 



   In Fig. 4 ist eine Plastifiziervorrichtung für eine Spritzgusspresse dargestellt. Zum Unterschied zu Fig. l sind dabei die ringförmigen   Heizelemente --15-- angedeutet.   
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 --3-- verlängerte--16-- auf, die in ein an das Gehäuse --1-- angeflanschtes weiteres   Gehäuse-17-unter   Aufnahme eines getriebenen   zahnrades --18-- mündet   und mit einem im Zylinder --19-- geführten Kolben --20-endet.

   Während der   Kolben --20-- im   Rhythmus des jeweiligen Spritzvorganges die Schneckenachse-16-mit den daran befestigten Schneckenelementen --5 und   11-axial   verschiebt, wird die   Achse --16-- über   die mit dem   Zahnrad--18--in   Eingriff stehenden weiteren   Zahnräder--21   und 22--mittels des   Antriebsmotors --23-- in   an sich bekannter Weise in Rotation gehalten. Der Spritzvorgang ist vorbehaltlich der axialen Verschiebbarkeit der Schneckenteile-5 und   11-der   gleiche wie der bei der Fig. l beschriebene. 



  Der Werkstoff wird jedoch nach dem Austritt aus dem   Spritzkopf --3-- in   einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Spritzwerkzeug ausgeformt. 



   Fig. 5 veranschaulicht eine angeflanschte   Düse --3a--,   die ringförmig eine Vielzahl von Bohrungen   --24-- mit   kleinem Durchmesser,   z. B.   für fadenförmiges Stranggut, aufweist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. Spritzgusspresse zum Verarbeiten von thermoplastischem Material, insbesondere von Kunststoff, die eine in einem Gehäuse drehbare Schnecke aufweist, 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Förderteil (5) der Schnecke und der jeweils anschliessbaren Torpedoschnecke (11,12 bzw. 13) bzw. Dosierschnecke (Fig.5) in Förderrichtung im Durchmesser konisch zunehmende Wellenteile (7,8, 9) angeordnet sind.
AT384866A 1966-04-25 1966-04-25 Plastifiziervorrichtung für eine Strang- bzw. Spritzgußpresse zum Verarbeiten von thermoplastischem Material, insbesondere von Kunstoff AT306347B (de)

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