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Schalteinrichtung für Hochspannung.
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Stellen, an denen eine schnelle Auswechslung und Kontrolle der Apparate notwendig ist, sind besondere Vorkehrungen erforderlich, um das Bedienungs-und Rovisionspersonal gegen
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für das Bedienungspersonal muss die Anordnung und der Einbau aller Apparate so betriebssicher ausgeführt werden können, dass beim Auftreten von Defekten nur möglichst wenige Apparate zerstört werden können, und es muss unter allen Umstanden ausgeschlossen sein, dass benachlfarte Schalteinrichtungen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Es müssen auch
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und derart angeordnet sein, dass die Leitungsverbindungen für die verschiedenen Spannungen innerhalb einer Schalteinrichtung möglichst getrennt und in übersichtlicher, betriebssicherer Weise verlegt werden können, damit die Auswechslung aller Teile in schneller einfacher Weise möglichst von einer Person ohne Unterbrechung des Betriebes der ganzen Anlage ausgeführt werden kann. Um bei der mit der Auswechslung im Betriebe verbundenen Eile oder durch sonstige Unachtsamkeit keine weiteren. Störungen und Verletzungen von Personen herbeizuführen, ist es daher. unbedingt erforderlich, dass diese Arbeiten im spannungslosen Zustande ausgeführt werden können.
Man hat bereits seit längerer Zeit Sicherungen auf einem Wagen ausfahrbar angeordnet, wodurch erreicht wurde, dass man diese, aber auch nur diese, im spannungslosen Zustande kontrollieren und auswechseln kann. Später ist man noch einen Schritt weitergegangen und hat die sämtlichen zu einer Maschine oder Abzweigung gehörenden Instrumente, Schalter und Messtransformatoren auf einem Wagen ausfahrbar montiert, an dessen Rückwand die Anschlusskontakte angebracht sind, welche in eingeschaltetem Zustande mit an einer Wand fest angeordneten Kontakten in Verbindung stehen.
Die beim Ausfahren des Wagens zurückbleibenden Kontakte werden durch einen selbsttätig vorgeschobenen RolladenVerschluss verdeckt, welcher beim Einfahren auch selbsttätig wieder beseitigt wird. Hiedurch ergab sich indessen eine äusserst zusammengedrängte Anordnung aller Apparate, wodurch in gewissen Fällen die Betriebssicherheit teilweise beschränkt wurde.
Die Verbindungen selbst verschiedener Spannungen mussten auf dem Wagen möglichst eng aneinander untergebracht werden, wodurch wiederum kein genügender Schutz gegen den Übertritt von Hochspannung in Niederspannung führende Leitungen und Apparate gewährleistet wurde. Ausserdem wurde in einzelnen Fällen ein mit allen Apparaten und Instrumenten belasteter Wagen so schwer, dass zur Lösung der Kontakte mit der erforderlichen Schnelligkeit eine grössere Kraft erforderlich war. Auch können die auf dem Wagen befindlichen Messinstrumente durch die beim Ein-und Ausfahren auftretenden Stösse leicht leiden, wodurch die Genauigkeit der Instrumente beeinträchtigt werden kann.
Ein weiterer Nachteil der erwähnten Ausführung besteht auch in der Anordnung des Rolladenverschlusses, denn bekanntlich sind in unmittelbarer Nähe elektrischer Apparate und Kontakte bewegliche Teile nach Möglichkeit zu vermeiden, da die beweglichen Teile der Revision bedürfen. Es kann daher bei derartigen
Anordnungen erst recht vorkommen, dass die die Revision vornehmende Person mit den spannungsführenden Kontakten in Berührung kommt.
Nachstehend ist nun eine Schalteinrichtung beschrieben, welche die Revision und Auswechsiung aller Apparate im spannungslosen Zustande ohne jede Gefahr ermöglicht.
Hiebei ist die Anordnung aller Apparate nsw. so ausgeführt, dass die oben erwähnten überstände in vollkommenster Weise vermieden werden. Erreicht wird dies nach vorliegender Erfindung dadurch, dass die auf einem den Schalter oder die Sicherung aufnehmenden, ab- trennbaren oder ausfahrbaren Wagen angeordneten Kontaktmesser von den Kontaktklemmen durch eine isolierende und feuersichere Wand getrennt sind und zu letzteren durch in dieser Wund angeordnete, geeignete Öffnungen, x. B. Schlitze, hindurchgeführt werden können. Gegebenenfalls können diese Öffnungen für die Kontaktmossor beim Abtrennen bzw. Ausfahren des Wagens selbsttätig durch einen geeigneten Verschluss, x. B.
Schieber, verdeckt werden. Auf diese Weise werden die spannungsführenden Teile von den zu Iwntrollierendon oder auszuwechselnden Apparaten und Leitungen vollständig getrennt und das Personal kann ohne Gefahr jede erforderliche Arbeit vornehmen.
In den Zeichnungen ist eine zweipolige Schalteinrichtung dargestellt, doch kann die- selbe für jede beliebige Anzahl von Polen ausgeführt werden. In Fig. 1 und 2 ist die Schaltninrichtung im Querschnitte in zwei verschiedenen Stellungen des Schaltwagens dar-
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Derjenige Teil der Schaltanlage, welcher unbedingt von Zeit zu Zeit eingehend kontrolliert werden muss, d. h. der Schalter a oder an dessen Stelle tretende Sicherungen.
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lInd à'lèicbt in sicherer Weise erfolgen kann.
Die Kontaktklemmen c liegen hiebei in dem nach Abschaltung der Spannung zugänglichen Raume und vermitteln durch die Kont & kt- ! Dosser b die Verbindung des fahrbaren Schalters a mit den feststehenden Strom-und Spannungswandlern e, sowie den zugehörigen Instrumenten f. Die Kontaktklemmen d liegen dagegen ausserhalb der Schaltkammer und führen zu den Sammelschienen und den Maschinenklemmen. oder'sonstigen Abzweigungen der Anlage.
Damit die Verbindung der Kontaktmesser b mit den Klemmen d hergestellt werden kann, ist die Wand g- mit Öffnungen h verseben, welche die Durchführung der Kontaktmesser b gestatten. Beim Herausfahren der Kontaktmesser b werden die Öffnungen h durch den Verschluss i selbsttätig geschlossen, so dass keine spannungsfül1renden Teile von der Schaltkammer aus erreicht werden können. Damit der Wagen, auf welchem der Schalter a sowie die kontaktmessern befestigt sind, nicht bei eingeschaltetem Schalter a herausgefahren werden kann, ist er mit einer Arretierung l verbunden, welche direkt durch den Schalter betätigt wird.
Diese Arretiervorrichtung besteht in einem an dem Schalter befestigten Bolzen q, welcher in eine entsprechende Öffnung der in der Zeichnung nur angedeuteten Wand l, welche sich selbstverständlich neben dem Schaltwagen befindet, eingreift.
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eine Überdeckung derart, dass die Türe nicht geöffnet werden kann, bevor der Wagen mit dem Schalter herausgefahren ist. Der Schalter wird auf einem besonderen kleinen Hilfswagen gefahren und kann dort in allen seinen Teilen eingehend untersucht werden. Der Verschluss p der unteren Türe o wird beim Herausfahren des Wagens k durch das eine Rad cntklinkt, so dass die Türe o znr vollständigen Herausnahme des Wagens k geöffnet werden kann.
In der Fig. 1 ist der Verschluss i in geöffneter und der Verschluss p, sowie die Türe is in verriegelter Stellung gezeichnet, während in Fig. 2 die Öffnungen geschlossen und die Türen 11 und o mit entriegelten Verschlüssen dargestellt sind.
Die Apparate können auf diese Weise im einzelnen in jedem Falle betriebssicher angeordnet worden, weil der ganze Raum der Schaltkammer ausgenutzt werden kann, wodurch Kreuzungen und enge Abstände der Verbindungsleitungen vermieden werden. Die Instrumente, f, welche fest an der drehbaren Türe n befestigt sind, erleiden keine Stösse, so dass die Haltbarkeit Und die Genauigkeit der Instrumente nicht beeinflusst werden.
Der ganze Raum ist nach Entfernung des Wagens le in bequemer Weise zugänglich und vollständig spannungslos, so dass alle Arbeiten ohne jede Gefahr für die Personen, sowie für den Betrieb ausgeführt worden können, ohne dass für jede Schalteinrichtung besondere Ersatzapparate erforderlich sind und die Schaltanlage dadurch grössere Dimensionen erhalten müsste. Bei grösseren
Schaltanlagen werden eine entsprechende Anzahl derartiger Kammern durch feuerfeste Wände voneinander getrennt nebeneinander angeordnet, so dass alle Revisionen und
Reparaturarbeiten ohne Betriebsunterbrechung und ohne jede Gefahr vorgenommen werden können. Für die Auswechslung genügen dann wenige Apparate, welche schnell eingebaut werden können.
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Switching device for high voltage.
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Special precautions must be taken to prevent the operating and rovision personnel from being able to counteract the need for quick replacement and control of the equipment
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For the operating personnel, it must be possible to arrange and install all devices in such a way that they are operationally reliable so that only as few devices as possible can be destroyed if defects occur, and it must be excluded under all circumstances that neighboring switching devices are affected.
It must also
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and be arranged in such a way that the line connections for the various voltages within a switching device can be laid as separately as possible and in a clear, operationally reliable manner so that all parts can be replaced quickly and easily by one person, if possible, without interrupting the operation of the entire system . In order to avoid any further haste associated with the replacement in the company or due to other carelessness. It is therefore essential to cause disruptions and injuries to people. It is absolutely essential that this work can be carried out in a de-energized state.
For a long time, fuses have been arranged on a trolley so that they can be withdrawn, which means that you can check and replace these, but also only these, when the power is off. Later they went one step further and all of the instruments, switches and measuring transformers belonging to a machine or branch were mounted on a trolley so that they can be withdrawn, on the rear wall of which the connection contacts are attached, which, when switched on, are connected to contacts fixed on a wall .
The contacts that remain when the trolley is extended are covered by an automatically advanced shutter lock, which is automatically removed when it is retracted. This, however, resulted in an extremely crowded arrangement of all apparatus, which in certain cases limited operational safety.
The connections of even different voltages had to be accommodated as close together as possible on the wagon, which in turn did not guarantee adequate protection against the transfer of high voltage to low voltage lines and apparatus. In addition, in individual cases a cart loaded with all apparatus and instruments became so heavy that a greater force was required to break the contacts with the necessary speed. The measuring instruments located on the trolley can also easily suffer from the impacts that occur when moving in and out, which can impair the accuracy of the instruments.
Another disadvantage of the mentioned design is the arrangement of the roller shutter lock, because it is known that moving parts in the immediate vicinity of electrical equipment and contacts should be avoided as far as possible, since the moving parts require revision. It can therefore with such
There are even more arrangements that the person carrying out the revision comes into contact with the live contacts.
A switching device is now described below, which enables the revision and replacement of all apparatus in the de-energized state without any danger.
The arrangement of all apparatus is nsw. designed in such a way that the above-mentioned protrusions are completely avoided. According to the present invention, this is achieved in that the contact blades, which are arranged on a carriage that can accommodate the switch or the fuse, can be detached or extended, are separated from the contact terminals by an insulating and fireproof wall and are separated from the latter by suitable openings arranged in this wound, x. B. slots can be passed through. If necessary, these openings for the contact sensors can be opened automatically by a suitable lock, x when the car is disconnected or extended. B.
Slider to be covered. In this way, the live parts are completely separated from the equipment and lines to be controlled or replaced and the personnel can carry out any work required without risk.
In the drawings, a two-pole switching device is shown, but the same can be carried out for any number of poles. In Fig. 1 and 2, the switching device is shown in cross-section in two different positions of the switching car.
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That part of the switchgear which must be checked in detail from time to time, d. H. switch a or fuses taking its place.
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lInd à'lèicbt can be done in a safe manner.
The contact terminals c are located in the area accessible after the voltage has been switched off and convey through the contact! Dosser b the connection of the mobile switch a with the fixed current and voltage converters e, as well as the associated instruments f. The contact terminals d, however, are outside the switching chamber and lead to the busbars and the machine terminals. or other branches of the system.
So that the connection between the contact blades b and the terminals d can be established, the wall g is provided with openings h which allow the contact blades b to pass through. When the contact blades b are moved out, the openings h are automatically closed by the closure i, so that no parts carrying voltage can be reached from the switching chamber. So that the carriage on which the switch a and the contact blades are attached cannot be moved out when the switch a is switched on, it is connected to a lock l which is operated directly by the switch.
This locking device consists of a bolt q fastened to the switch, which engages in a corresponding opening in the wall l, which is only indicated in the drawing and which is of course located next to the switch car.
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an overlap in such a way that the door cannot be opened before the car has moved out with the switch. The switch is driven on a special small auxiliary vehicle and can be examined in detail there in all its parts. The lock p of the lower door o is cntlatched when the trolley k is driven out, so that the door o can be opened for complete removal of the trolley k.
In Fig. 1 the lock i is shown in the open position and the lock p and the door is in the locked position, while in Fig. 2 the openings are closed and the doors 11 and o are shown with unlocked locks.
In this way, the apparatuses can be arranged in an operationally reliable manner in every case, because the entire space of the switching chamber can be used, whereby crossings and narrow distances between the connecting lines are avoided. The instruments, f, which are firmly attached to the rotatable door n, do not suffer any impact, so that the durability and accuracy of the instruments are not affected.
After removing the wagon le, the entire room is easily accessible and completely de-energized, so that all work can be carried out without any danger to people or operations, without the need for special replacement devices for each switchgear, making the switchgear larger Dimensions. With larger ones
Switchgear a corresponding number of such chambers are arranged side by side separated from one another by fireproof walls, so that all revisions and
Repair work can be carried out without interrupting operations and without any risk. A few devices, which can be installed quickly, are sufficient for replacement.