<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Eintreiben einer an beiden Enden zugespitzten Stahlnadel in eine Unterlage zum Befestigen von Kerzen u. a. Zierat
Bei festlichen Anlässen, insbesondere in der Adventszeit, werden Tische und auch Gräber oft mit Blumenarrangements geschmückt, welche in der Regel als Unterlage einen Nadelholzast oder-zweig besitzen, der mit Blumen und/oder anderem Zierat, insbesondere auch mit Kerzen, besteckt wird. Auch Trauerkränze werden häufig in dieser Weise geschmückt. Zur Befestigung der Kerzen u. a. Zierats an der Unterlage kann eine an beiden Enden zugespitzte Stahlnadel verwendet werden. Das Eintreiben einer solchen Stahlnadel ist jedoch mit Schwierigkeiten verbunden, weil hiebei das andere zugespitzte Ende nicht beschädigt werden sollte.
Die Erfindung betrifft daher eine Vorrichtung, welche das Eintreiben einer an beiden Enden zugespitzten Stahlnadel in eine Unterlage erleichtert, durch eine Büchse mit einer axialen Bohrung. die durch eine Schulter in einen äusseren Teil von etwas grösserer lichter Weite als die Stahlnadel und in einen inneren Teil von kleinerer lichter Weite als die Stahlnadel unterteilt ist, so dass die eingesetzte Stahlnadel mit ihrem konischen Teil an der Schulter ansteht und durch auf das von der Stahlnadel abgewendete Ende der Büchse geführte Hammerschläge in die Unterlage eingetrieben werden kann. Das vorstehende zugespitzte Ende der Stahlnadel wird hiebei nicht beschädigt und es können auf diesem Ende Kerzen u. a. Zierat befestigt werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Vorrichtung zum Eintreiben einer Stahlnadel in eine Unterlage und Fig. 2 eine Ansicht eines Holzteiles der Unterlage eines nicht weiter dargestellten Blumenarrangements mit einer mittels einer Stahlnadel an ihm befestigten Kerze.
Zum Anbringen einer an beiden Enden zugespitztenStahlnadel--1--an einer Unterlage --3-- eines als Tisch- oder Grabdekoration dienenden Blumenarrangements, z. B. an einem Nadelholzast oder - zweig, wird eine Büchse --2-- verwendet, welche eine axiale Bohrung aufweist. Die lichte Weite der Bohrung der Büchse --2-- ist vom einen Ende derselben bis zu einer ringförmigen Schulter --2a-- um
EMI1.1
eingesteckt, bis ihr konischer, in die Nadelspitze auslaufender Teil an der genannten Schulter --2a-ansteht. Die Büchse --2-- wird mit dem aus ihr vorstehenden Teil der Stahlnadel-l-an der gewünschten Stelle an der genannten Unterlage des Blumenarrangements oder Kranzes, z.
B. einem Nadelholzast --3-- angesetzt und durch auf das von der Stahlnadel-l-abgewendete Ende der Büch- se --2-- geführte Hammerschläge wird der aus der Büchse --2-- vorstehende Teil der Stahlnadel-lin die genannte Unterlage --3-- eingetrieben. Da die Stahlnadel-l-in der Büchse --2-- mit ihrem sich verjüngenden Teil an der Schulter --2a-- in der Bohrung der Büchse --2-- aufsitzt und ihre eigentliche Spitze frei im engeren Teil dieser Bohrung der Büchse --2-- liegt, wird die Nadelspitze durch die auf die Büchse --2-- geführten Hammerschläge nicht beschädigt.
Nachher wird die Büchse --2-- von der Stahlnadel --1-- abgezogen und z. B. eine Kerze --4-- auf den aus der Unterlage --3-- vorstehenden
<Desc/Clms Page number 2>
Teil der Stahlnadel--1-- aufgesteckt, wie es aus der Fig. 2 ersichtlich ist, Kerzen aus gewöhnlichem, weichem Wachs oder Stearin können ohne weiteres auf die Stahlnadel-l-angesteckt werden. Werden jedoch Kerzen aus Hartwachs oder Hartstearin verwendet, so muss vor dem Aufstecken die Kerze --4-- selbst oder die Stahlnadel-l-etwas erwärmt werden. In gleicher Weise wie Kerzen kann auch anderer Zierat, z. B. Blumensträusschen, Zellwollgebilde, wie Engel, Schneemännchen, Glocken, Pilze, an der Unterlage einer Tischdekoration od. dgl. befestigt werden.
Zweckmässig ist die Stahlnadel-l-an ihrem mittleren Teil durch Anlassen bzw. Glühen weich gemacht. Dies ermöglicht es, die Stahlnadel-l-nach ihrem Eintreiben in die Unterlage --3-- zu biegen, und dadurch ihrem aus der Unterlage vorstehenden Teil die gewünschte Richtung zu geben.
Die Büchse --2-- kann mit einem Knebel versehen sein, damit sie leicht von der Stahlnadel abgezogen werden kann. Die Büchse --2-- kann an ihrem hinteren Teil eine Querbohrung zum Durchziehen einer Schnur aufweisen. Dies ermöglicht es dem Benutzer, die Büchse --2-- mittels einer Schnur um den Hals zu hängen, damit sie jederzeit griffbereit ist und nicht verloren gehen kann.