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Zahnärztliches Winkelstück
Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches Winkelstück mit Turbinenantrieb für die das Werk- zeug tragende, in Wälzlagern gelagerte Turbinenwelle.
Es sind turbinenbetriebene Handstücke bekanntgeworden, die mit hohen Drehzahlen relativ erschüt- terungsfrei arbeiten. Durch die hohen Drehzahlen in Verbindung mit der Schwierigkeit, die eine ausrei- chende Schmierung der Lagerung einer derartigen Turbine bereitet, ist die Lebensdauer der bewegten Teile eines derartigen Triebwerkes relativ gering. Es hat sich daher als notwendig erwiesen, das Auswechseln der bewegten Teile durch einen technischen Laien, z. B. den Zahnart selbst, möglich zu machen, um zu vermeiden, dass komplette Reservehandstücke in Vorrat gehalten werden müssen.
Dieser Forderung wird gemäss der Erfindung dadurch entsprochen, dass der zwischen den Wälzlagern angeordnete Turbinenläufer, sein Gehäuse, die Turbinenwelle und die Wälzlager der Turbine eine in sich geschlossene Baueinheit bilden, die als Ganzes durch die hintere Kopföffnung in den Kopf des Winkelstückgehäuses einsetzbar ist, wobei diese Kopföffnung durch eine Kappe verschliessbar ist, die gleichzeitig in Verbindung mit Anschlägen die axiale Festlegung der Baueinheit im Winkelstückkopf bewirkt.
Weitere erfindungsgemässe Ausgestaltungen des zahnärztlichen Winkelstücks sind der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung zu entnehmen. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführungsform eines zahnärztlichen Winkelstücks gemäss der Erfindung, das annähernd in seiner natürlichen Grösse dargestellt ist, um eine annähernde Vorstellung der relativ. geringen Grösse des Kopfes des Winkelstücks zu geben ; Fig. 2 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Turbinenläufer- und Wälzlageraggregats für das Winkelstück gemäss der Erfindung, welches Aggregat leicht und mit einem Mindestmass an Anstrengung und Handhabungen in den Kopf des Winkelstücks eingesetzt bzw. aus diesem herausgenommen werden kann, wobei der in Fig. 2 verwendete Massstab wesentlich grösser als der in Fig. 1 benutzte ist ;
Fig. 3 eine Draufsicht des in Fig. 2 gezeigten Aggregats ; Fig. 4 eine auseinandergezogene Darstellung in Seitenansicht, welche alle Bauteile des in Fig. 2 und 3 gezeigten Aggregats vor ihrem Zusammenbau zeigt ; Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch den Kopf des Winkelstücks, wobei der grösste Teil des Handgriffs weggebrochen ist, um eine genaue Darstellung zu erleichtern, und der in Fig. 5 verwendete Massstab grösser als der in Fig. 4 benutzte ist ; Fig. 6 eine Ansicht im waagrechten Schnitt durch den Kopfteil des in Fig. 5 gezeigten Winkelstücks, wobei der Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5 geführt ist ;
Fig. 7 eine etwas auseinandergezogene Darstellung des in Fig. 5 und 6 gezeigten Teils des Winkelstücks, wobei das Turbinenlager- und Läuferaggregat beim Einsetzen in das Gehäuse des Winkelstücks gezeigt, die Kappe jedoch nicht dargestellt ist ; Fig. 8 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, welche jedoch eine andere Ausführungsform des Turbinenläufer- und Lageraggregats darstellt ; Fig. 9 eine Draufsicht der in Fig. 8 gezeigten Einheit ; Fig. 10 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, welche einen senkrechten Schnitt durch das Kopfende des Winkelstücks zeigt, in dem die in Fig. 8 und 9 gezeigte Ausführungsform des Tur- binenläufer-und Lageraggregats angeordnet ist ; Fig. 11 eine Ansicht im Schnitt nach, der Linie 11-11 der Fig. 10 ;
Fig. 12 eine der Fig. 10 ähnliche Schnittansicht, welche jedoch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Turbinenläufer- und Lageraggregats zeigt ; Fig. 13 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines patronenförmigen Turbinenläuferaggregats in Anordnung zur Lagerung und
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für den Versand sowie für den Einbau in das Gehäuse am äusseren Ende des Winkelstücks.
Dieses Aggregat ist mit einer äusseren Kunstharzhülse versehen, welche bestimmte Teile des Aggregats zusammenhält, bis es in das Gehäuse des Winkelstücks eingesetzt ist ; Fig. 14 eine Draufsicht des in Fig. 13 gezeigten Tur- binenläuferaggregats ; Fig. 15 eine Seitenansicht in senkrecht auseinandergezogener Darstellung der ver- schiedenen Bauteile des in Fig. 13 und 14 gezeigten Turbinenläuferaggregats ; Fig. 16 eine Ansicht im senkrechten Schnitt, welche den Kopfendteil des Winkelstücks sowie Einzelheiten der Erfindung in ver- grössertem Massstab darstellt ; Fig. 17 eine Draufsicht im Schnitt des äusseren Kopfendes des zahnärztlichen
Winkelstücks, ähnlich der Fig. 16, jedoch im Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 16 ;
Fig. 18 eine bei- spielsweise Seitenansicht des Kopfendes des in Fig.'16 und 17 gezeigten zahnärztlichen Winkelstücks beim
Einsetzen des Turbinenläuferaggregats in den Kopf des Winkelstücks mit Hilfe eines für diesen Zweck ver- wendeten Spezialwerkzeugs, wobei diese Ansicht auch in auseinandergezogener Darstellung die Kappe zeigt, welche das'Turbinenläuferaggregat in seiner Betriebsstellung innerhalb des Gehäuses des Kopfes des Winkelstücks sichert ; Fig. 19 eine der Fig. 16 ähnliche Ansicht, die jedoch eine andere Ausführungs- form des erfindungsgemässen Turbinenläuferaggregats darstellt ; Fig. 20 eine Seitenansicht des in Fig. 19 gezeigten Turbinenläuferaggregats in auseinandergezogener Darstellung ;
Fig. 21 einen senkrechten Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Turbinenläuferaggregats.
Im Rahmen der Erfindung wurden mehrere Ausführungsformen patronenförmiger Läuferaggregate geschaffen, von denen jedes einen Turbinenläufer und Wälzlagereinheiten aufweist. Diese Aggregate können leichter und rascher in das Gehäuse des Winkelstücks eingesetzt bzw. aus diesem herausgenommen werden als bei der bekannten Läufer- und Lagerkonstruktion. Eine Ausführungsform eines solchen patronenförmigen Aggregats ist in Fig. 1-7 dargestellt, bei welcher das Winkelstück 210 einen Handgriff 212 aufweist, an dessen Aussenende ein Gehäuse 214 befestigt ist. Der Kopf 214 ist vorzugsweise im wesentlichen zylindrisch, wie sich am besten aus Fig. 2 und 7 ergibt, und umfasst einen zylindrischen Hohlraum für die leichte Aufnahme der Einheit 216, die in Fig. 2 im Aufriss und in Fig. 4 in auseinandergezogener Darstellung gezeigt ist. Die.
Einheit 216 umfasst einen beschaufelten Rotor 218, der eine Welle hat, welche von den entgegengesetzten Enden desselben absteht, so dass ein oberer Wellenteil 220 und ein unterer Wellenteil 222 vorhanden sind, welche vorzugsweise den gleichen Aussendurchmesser haben. Am oberen bzw. am unteren Wellenteil ist ein oberes Wälzlager 224 und ein unteres Wälzlager 226 befestigt. Am Aussenlaufring des oberen Wälzlagers 224 ist ein Klemmring 228 befestigt und ein Abstandselement aus einem zylindrischen Gehäuse 230 umgibt den beschaufelten Teil des Rotors oder Läufers 218 und erstreckt sich zwischen der Unterkante des Klemmrings 228 und dem äusseren Laufring des unteren Wälzlagers 226.
In Fig. 5 ist der Kopf des Winkelstücks in einer Stellung gezeigt, die nachfolgend als seine normale Betriebsstellung bezeichnet wird, in welcher der Kopf annähernd senkrecht ist. Das Winkelstück kann jedoch auch verwendet werden, wenn der Kopf sich in irgendeiner andern Lage befindet, besonders in der Mundhöhle eines Patienten. In dieser sogenannten Normalstellung hat das obere Ende des Gehäuses 214 eine Öffnung 234, durch welche das strömungsmittelbetriebene Turbinenläuferaggregat bzw. die Einheit 216 zur Aufnahme durch das Gehäuse 214 eingesetzt wird. Die die Öffnung 234 begrenzende Innenwand ist vorzugsweise mit einem Gewinde zur Aufnahme einer Klemm- und Verschlusskappe 236 versehen, die in die Öffnung 234 eingeschraubt und gegen das obere Ende der Einheit 216 durch geeignete Mittel, beispielsweise durch einen einfachen Schraubenzieher, festgezogen wird.
Die Kappe 236 ist für diesen Zweck mit einem Schraubschlitz 238 versehen.
Aus Fig. 5 ergibt sich ferner, dass das obere Wälzlager 224 einen zylindrischen Innenlaufring 240 und einen äusseren ebenfalls zylindrischen Laufring 242 aufweist, von denen jeder mit den üblichen ringförmig gekrümmten Sitzen ausgebildet ist, die einander zur Aufnahme drehbarer Wälzkörper 244 in Form von Kugeln gegenüberliegen. Der Innenring 240 sitzt mit Reibung auf dem oberen Wellenteil 220 des Läufers 218 dadurch, dass er Presssitz auf diesem hat.
Wie vorÅangehend beschrieben und wie ferner in bestimmten Figuren mit Übertreibung dargestellt, besonders in Fig. 5, sind der Innenlaufring 240 und der Aussenlaufring 242 relativ zu den Durchmessern der Wälzlagerkugeln 244 so bemessen, dass ausreichend Spielraum 246 zwischen den Kugeln und den Innenflächen der Laufringe vorhanden ist, so dass eine seitliche Bewegung des Innenrings relativ zum Aussenring zwischen etwa 0,005 und 0, 127 mm stattfinden kann. Der Zweck dieses Spielraums 246 ist vorangehend kurz dargelegt worden und wird nachstehend näher erläutert, Das untere Wälzlager 226 weist ebenfalls einen zylindrischen Innenlaufring 248 und einen zylindrischen äusseren Laufring 250 auf.
Innerhalb der ringförmigen gekrümmten, einander gegenüberlie- genden Bahnen oder Sitze im Innen-und Aussenlaufring sind Wälzkörperkugeln 252 angeordnet. Ferner ist ein Spielraum 254 zwischen den Wälzlagerkugeln 252 und den Laufringen des unteren Lagers, ebenso wie für das obere Lager 224 beschrieben, vorgesehen. Für den leichteren Zusammenbau und die leichtere
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Lagerhaltung können das obere und das untere Wälzlager 224 bzw. 226 gleichartig sein, was jedoch im
Rahmen der Erfindung nicht unbedingt erforderlich ist. Der Innenlaufring 248 des unteren Lagers 226 hat vorzugsweise Presssitz auf dem unteren Wellenteil 222.
Wenn gewünscht, kann der obere und der untere
Wellenteil 220 bzw. 222 mit einer ringförmigen Schulter 255 bzw. 257 versehen sein, welche in erster Linie dazu dienen, die Strömung des Strömungsrlittels durch den Turbinenläufer hindurchzuregeln und ferner einer Verwirbelung entgegenzuwirken, so dass, soweit als möglich, eine direkte Strömung des Strö- mungsmittels zu den Lagern erzielt wird.
Der untere Wellenteil 222 enthält ferner ein Klemmfutter, durch welches ein zahnärztlicher Fräser oder ein anderes Instrument mit dem Läufer verbunden werden kann. Aus Fig. 5 ergibt sich, dass das untere Ende des Gehäuses 214 mit einem ringförmigen Sitz 256 versehen ist, gegen welchen die Unterseite des Aussenlaufrings 250 des unteren Lagers 226 anliegt. Ferner ist das untere Ende des Gehäuses 214 je- doch auch mit einem weiteren ringförmigen Raum 258 versehen, dessen senkrechte zylindrische Wand den Ringraum zwischen den Innenflächen des inneren bzw. des äusseren Laufrings 248 bzw. 250 des un- teren Lagers 226 vorzugsweise in der Mitte halbiert, wie sich aus Fig. 5 ergibt.
Die Bodenwand 260 des
Gehäuses 214, deren Oberseite durch den ringförmigen Sitz 256 und durch den Ringraum 258 in abgestuf- ter Form begrenzt wird, ist ausserdem mit einer Mittelöffnung 262 versehen, durch welche der äussere
Endteil des unteren Wellenteils 222 hindurchragt. Ferner ist eine Anzahl Austrittsöffnungen oder Austritts- bohrungen 264 um den Umfang der Mittelöffnung 262 herum verteilt vorgesehen, wie sich am besten aus
Fig. 6 ergibt.
Aus Fig. 2,4 und 5 ist ersichtlich, dass das strömungsmittelbetriebene Turbinenläuferaggregat bzw. die Einheit 216 ausser dem beschaufelten Läufer 218 und den beiden Lagern 224 und 226 einen Klemm- ring 228 aufweist, welcher bei der in Fig. 1-7 dargestellten Ausführungsform mit einem ringförmigen nach innen gerichteten Flansch 266 versehen ist, der einen Sitz zur Aufnahme des Aussenlaufrings 242 des oberen Lagers 224 bildet, wobei die zylindrische Innenwand des Klemmrings 228 vorzugsweise durch Rei- bung an dem Aussenlaufring des oberen Lagers angreift dadurch, dass er Presssitz auf diesem hat.
Durch das innere Ende des Flansches 266 des Klemmrings 228 wird jedenfalls der Ringraum zwischen dem inneren und dem äusseren Laufring 240 bzw. 242 des oberen Lagers 224 vorzugsweise axial halbiert, um eine Küh- lung des gasförmigen Strömungsmittels zu bewirken und dessen Geschwindigkeit dadurch zu erhöhen, dass es gegen die Wälzlagerkugeln 244 gerichtet wird.
Das durch das zylindrische Gehäuse 230 gebildete Abstandselement wird beim Zusammenbau der Bau- teile des Aggregats bzw. der Einheit 216 so angeordnet, dass das obere Ende des Gehäuses 230 an der Un- terseite des Klemmrings 228 anliegt, wie in Fig. 2 und 5 gezeigt. Das untere Ende des Gehäuses 230 ist ferner mit einem ringförmigen, nach innen gerichteten Flansch 268 ausgebildet, dessen Unterseite auf dem oberen Ende des äusseren Laufrings 250 des unteren Lagers 226 anliegt, wie sich am besten aus Fig. 5 ergibt, wobei die Umfangskante des Flansches 268 den Raum zwischen den Laufringen 248 und 250 des unteren Lagers für ähnliche Zwecke, wie für den Flansch 266 vorangehend beschrieben, vorzugsweise hal- biert.
Aus dem Vorangehenden ergibt sich, dass das aus dem zylindrischen Gehäuse 230 bestehende Ab- standselement unmittelbar auf dem äusseren Laufring des unteren Lagers 226 aufruht und unter Zwischen- schaltung des Klemmrings 228 auf den äusseren Laufring des oberen Lagers 224 drückt, so dass, wenn die
Kappe 236 unmittelbar gegen das obere Ende des Klemmrings 228 in das Gehäuse 214 eingeschraubt wird, der Klemmring am oberen Ende des Gehäuses 230 zur Anlage kommt, während das untere Ende des Gehäuses 230 zur Auflage auf dem oberen Ende des äusseren Laufrings des unteren Lagers 226 kommt, um das untere Ende des äusseren Laufrings 250 gegen den Sitz 256 zu drücken, wobei gleichzeitig die äusseren Laufringe des oberen und des unteren Lagers 224 bzw. 226 in einem genau bestimmten Abstand voneinander gehalten werden.
Der Zusammenbau aller Bauteile des Turbinenläuferaggregats bzw. der Einheit 216 kann in einfacher Weise, entsprechend der beispielsweisen Darstellung in Fig. 4, geschehen und auf verschiedene Arten erfolgen, je nachdem, welche sich am zweckmässigsten erweist. Das Endergebnis besteht jedoch darin, dass das zylindrische Gehäuse 230 die Schaufeln 270 des Läufers 218 umgibt, die Innenlaufringe des oberen und des unteren Lagers 224 bzw. 226 mit Reibung auf den oberen bzw. unteren Wellenteil 220 bzw. 222 aufgepresst sind und der Klemmring 228 auf den äusseren Laufring des oberen Lagers 224 aufgepresst ist.
Das zusammengebaute Aggregat hat das in Fig. 2 gezeigte Aussehen.
Gasförmiges Strömungsmittel wird unter dem gewünschten Druck von einer nicht gezeigten geeigneten Quelle mittels eines biegsamen Schlauchs od. dgl. dem äusseren Ende 272 eines Strömungsmit1'elein- lasskanals zugeführt, der in eine Einlassbohrung 274 des Handgriffs 212, wie in Fig. 6 gezeigt, mündet.
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Der Einlasskanal 274 steht mit dem Inneren des Gehäuses 214 in Verbindung, für welchen Zweck das Gehäuse 230 mit einer Einlassöffnung 276 versehen ist, welche sich mit dem Einlasskanal 274 des Handgriffs in Überdeckung befindet, wenn die Einheit 216 im Gehäuse 214 für den Betrieb genau eingestellt ist.
Um die Überdeckung des Einlasskanals 274 mit der Einlassöffnung 276 zu gewährleisten, sind das Gehäuse 214 und die Einheit 216 mit ineinandergreifenden Einrastelementen-versehen, welche bei der dargestellten
Ausführungsform aus einer in der Aussenfläche des Gehäuses 230 ausgebildeten, sich in axialer Richtung erstreckenden Nut 278, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, und aus einem Stift 280 bestehen, der in einer geeig- neten Ausnehmung des Gehäuses 214 sitzt und axial vom Gehäuse zur Aufnahme in der Nut 278, wie Fig. 5 und 6 zeigen, absteht.
Das gasförmige Strömungsmittel wird durch den Einlasskanal 274 und die Einlassöffnung 276 so eingeleitet, dass es die Schaufeln 270 des Läufers 218, wie Fig. 6'zeigt, beaufschlagt. Bei dieser Anordnung wird der Läufer in rasche Drehung versetzt.
Wenn das gasförmige Strömungsmittel durch die Lager hindurchtritt, tritt es durch eine Mittelöffnung 282 in der Kappe 236 und durch die Strömungsmittelaustrittsöffnungen 264 in der Bodenwand 260 des Gehäuses aus, in welch letzterem Falle das Strömungsmittel auf den Fräser gerichtet ist, der beispielsweise in den unteren Wellenteil 222 eingesetzt ist. Nur eine begrenzte Menge des austretenden gasförmigen Strömungsmittels tritt aus dem Gehäuse 214 durch die Öffnungen 264 und 282 aus. Der Hauptteil des den Läufer 218 antreibenden gasförmigen Strömungsmittels wird durch den Auslasskanal 284 zur Aussenluft abgeleitet, welcher sich in der Achsrichtung des Handgriffs 212 erstreckt.
Wenn gewünscht, können nicht gezeigte Filter- oder Dämpfungsmittel im Handgriff 212 vorgesehen sein, so dass das austretende Strömungsmittel zuerst durch diese hindurchströmt, bevor es in die Aussenluft gelangt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist im Handgriff 212 ferner eine Wasserleitung bzw. ein Wasserkanal 285 vorgesehen. Das äussere Ende 286 des Kanals 285 ragt über das äussere Ende des Handgriffs 212 hinaus und kann an einem biegsamen Wasserschlauch angeschlossen werden, der mit der üblichen Wasserleitung des zahn- ärztlichen Ordinationsraums in Verbindung steht. Das innere Ende des Wasserkanals 285 steht mit einem Austrittsrohr 287 in Verbindung, das auf den Fräser oder auf irgendein anderes Zahnbehandlungswerkzeug gerichtet ist, welches in das Klemmfutterende 222 der Läuferwelle eingesetzt ist.
Damit das aus dem Inneren des Gehäuses 214 austretende gasförmige Strömungsmittel in den Auslasskanal 284 eintreten kann, ist das Gehäuse 230 ferner mit einer Auslassöffnung 288 versehen, die vorzugsweise die gleiche Grösse und Form wie der Kanal 284 hat, wie sich aus Fig. 6 ergibt. Durch die Einrastelemente werden nicht nur der Einlasskanal und die Öffnungen 274 und 276 in Ausfluchtung gebracht, sondern'auch die Auslassöffnung 288 mit dem Auslasskanal 284 zur Überdeckung gebracht.
In Fig. 8 - 11 ist eine zweite Ausführungsform des patronenförmigen Läuferaggregats gemäss der Erfindung dargestellt, die in ihrem Aufbau bestimmte Abänderungen gegenüber der in Fig. 1-7 gezeigten Ausführungsform aufweist und welche unter bestimmten Umständen möglicherweise herstellungstechnische Vorteile gegenüber der letztbeschriebenen Ausführungsform bringen kann oder umgekehrt.
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migen Sitz 290 aufweist, welcher einen zweiten Klemmring 292 aufnimmt, der Presssitz auf dem äusseren Laufring 250 des unteren Lagers 226 hat. Vorzugsweise ist der Klemmring 292 sehr ähnlich dem oberen Klemmring 228.
Die äusseren Enden beider Klemmringe erstrecken sich vorzugsweise über die äusseren Enden der äusseren Laufringe der Lager, mit denen sie verbunden sind, hinaus, so dass, wenn die Kappe 236 auf dem oberen Ende des oberen Klemmrings 228 zur Auflage kommt, sich die Kappe und der Innenlaufring des oberen Lagers 224 gegenseitig nicht stören. In ähnlicher Weise besteht keine Störung zwischen dem Innenlaufring 248 des unteren Lagers 226 und der Bodenwand 294'des Gehäuses 214, wie sich aus Fig. 10 ergibt.
Durch die Verwendung von zwei Klemmringen 228 und 292, wie in Fig. 10 gezeigt, wird die Verwendung eines einfachen zylindrischen Gehäuses 296 ermöglicht, das von einem Ende zum andern einen gleichbleibendenDurchmesser hat und dessen entgegengesetzte Enden an der inneren Endfläche des oberen Klemmrings 228 bzw. des unteren Klemmrings 292 anliegen, wenn das strömungsmittelbetriebene Turbinenläuferaggregat 298 der in'Fig. 8 und 9 dargestellten Art in die Öffnung 234 am oberen Ende des Gehäuses 214 eingesetzt und für den Betrieb im Gehäuse mit dem unteren Klemmring 292 in Anlage an dem ringförmigen Sitz 290 eingestellt wird. Die Kappe 236 liegt am oberen Ende des oberen Klemmrings 228 an, um das Aggregat fest und in der richtigen Betriebsstellung innerhalb des Gehäuses 214 zu halten.
Da der obere und der untere Klemmring 228 bzw. 292 Presssitz auf dem äusseren Laufring des oberen Lagers und des unteren Lagers 224 bzw. 226 haben, um diese in genau dem gleichen Abstand wie die äusseren
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Laufringe 242 und 250 zu halten, dient diese Anordnung der Einheit 298 innerhalb des Gehäuses 214 dazu, die äusseren Laufringe zum Gehäuse feststehend zu halten, wenn die Kappe 236 in der Betriebsstellung gegen die Einheit festgezogen ist.
Wenn gewünscht, kann besonders bei der in Fig. 8 - 11 dargestellten Ausführungsform eine einzige Öffnung 300 im zylindrischen Gehäuse 296 vorgesehen werden. statt gesonderte Einlass- und Auslassöff- nungen durch das Gehäuse zu verwenden, wie bei der Konstruktion der Ausführungsform nach Fig. 1-7.
Bei Verwendung der einzigen Öffnung 300 ist es vorzuziehen, dass diese sich über etwa 1800 um den Umfang des Gehäuses 296 herum erstreckt, wie sich aus Fig. 8 und 11 ergibt. Bei Verwendung einer einzigen Öffnung 300 steht diese sowohl mit dem Auslasskanal 284 als auch mit dem Einlasskanal 274 im Handgriff 212 in Verbindung.
Bei Verwendung einer Öffnung 300 von der in Fig. 8 und 11 dargestellten Breite und Länge kann die Turbinenläufereinheit 298 in das Gehäuse 214 ohne weiteres ohne Einrastelemente od. dgl. eingesetzt werden. Es ist lediglich erforderlich, die Einheit in das obere Ende des Gehäuses 214 so einzusetzen. dass die Öffnung 300 in diesem annähernd zum Handgriff 212 zentriert ist, bevor die Einheit endgültig zu den Zuführungsorganen im Gehäuse 214 abgesenkt wird. Durch das Einschrauben der Kappe 236 in das obere Ende des Gehäuses wird die Einheit 298 in diesem wirksam festgespannt und werden die äusseren Laufringe beider Lager zum Gehäuse feststehend gehalten.
Durch dieses Einspannen wird ferner eine relative Drehung der Einheit im Gehäuse 214 verhindert, so dass die Öffnung 300 in der richtigen Lage zum Einlasskanal 274 und zum Auslasskanal 284 bei allen Betriebsbedingungen des Winkelstücks bleibt.
Im übrigen arbeitet die in Fig. 8-11 dargestellte Ausführungsform ähnlich wie die in Fig. 1-7 gezeigte, besonders hinsichtlich des Schwimmens des Läufers und der Wälzkörper der Lager, wenn dem Winkelstück ein angemessener Strömungsmitteldruck zugeführt wird. Das Strömungsmittel tritt nach dem Austreten aus den entgegengesetzten Enden der Räume zwischen den Läuferschaufeln 270 durch die Wälzlager hindurch, um diese, wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform, zu kühlen.
Die inneren Laufringe beider Wälzlager haben Presssitz auf den entgegengesetzten Enden des Läufers ebenso wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform, so dass Spielräume 246 innerhalb der Lager aufrecht erhalten werden und keine übermässige Belastung'der Bauelemente jedes Lagers eintritt, besonders, da der genaue Abstand der Innenlaufringe der Lager auf dem Läufer infolge ihres Presssitzes auf diesem aufrecht erhalten wird, wobei der genaue axiale Abstand der äusseren Laufringe zu den inneren Laufringen und zueinander durch den Einbau des oberen und des unteren Klemmrings 228 bzw. 292 gewährleistet wird, welche durch das Gehäuse in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten werden, wenn das Aggregat in seiner Arbeits- bzw.
Betriebsstellung im Gehäuse 214 durch die Kappe 236 eingespannt wird.
Das Einsetzen jedes der strömungsmittelbetriebenen Turbinenläufer oder Einheiten in das Gehäuse 214 kann sehr einfach in der in Fig. 7 dargestellten Weise erfolgen, bei welcher das untere Ende der Einheit 216 teilweise in das obere Ende des Gehäuses 214 eingesetzt wird. Vorzugsweise ist eine sehr begrenzte Toleranz in den Durchmessern zwischen dem Inneren des Gehäuses 214 und der Aussenseite des Aggregats bzw. der Einheit 216 vorgesehen, so dass es nicht erforderlich ist, die Einheit 216 in das Gehäuse 214 unter bevorzugten Betriebsbedingungen mit hohem Kraftaufwand einzupressen.
Bei der erstbeschriebenen Ausführungsform müssen, wenn das Aggregat bzw. die Einheit 216 fast mit dem vollen Betrag in das Gehäuse 214 eingesetzt ist, die Verteilungselemente miteinander in Eingriff gebracht werden, was durch die kegelige Ausbildung des oberen Endes des Stiftes 280, wie in Fig. 5 gezeigt, erleichtert wird. Bei der in Fig. 8 - 11 gezeigten Ausführungsform sind jedoch keine solchen Einstellelemente erforderlich, wenn sie auch, wenn gewünscht, vorgesehen werden können.
In Fig. 12 ist noch eine dritte Ausführungsform des patronenförmigen Läuferaggregats gezeigt, welche der in Fig. 8-11 dargestellten insofern ähnlich ist, als ein einfaches zylindrisches oder rohrförmiges Gehäuse vorgesehen ist, welches mit Wälzlagern zusammenwirkt, die etwas grösser sind als die bei der Ausführungsform nach Fig. 8-11 verwendeten.
Aus Fig. 12, in der der beschaufelte Läufer 218 und dessen Einzelheiten wie bei der Ausführungsform nach Fig. 8-11 sind, ist ersichtlich, das das Gehäuse 210 einen geringfügig abgeänderten unteren Sitz 302 aufweist, welcher den äusseren Laufring 304 des unteren Lagers aufnimmt, dessen Innenlaufring 306 Presssitz auf dem unteren Wellenteil 222 des Läufers 218 hat. Der Sitz 302 ist gleichachsig zu einer flachen 'ingförmigen Ausnehmung 308, in deren Bodenwand die Strömungsmittelaustrittsbohrungen 264 vorgesehen ; ind.
Die ringförmige, sich axial erstreckende Wand der ringförmigen Ausnehmung 308 schneidet den Raum 310 vorzugsweise zwischen den Innenflächen des äusseren und des inneren Laufrings 304 bzw. 306, 1m den Austritt des gasförmigen Strömungsmittels teilweise zu verengen und damit einen gewünschten Druck des Strömungsmittels im Raum 310 aufrecht zu erhalten, um gegebenenfalls das Schwimmen der Välzlagerkugeln 312 zu ermöglichen.
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Das obere Lager der Ausführungsform nach Fig. 12 ist vorzugsweise dem unteren Lager gleichartig und hat der Innenlaufring 306 Presssitz auf dem oberen Wellenteil 220. Im Gegensatz zu der in Fig. 8-11 dar- gestellten Ausführungsform ist bei der Ausführungsform nach Fig. 12 kein Klemmring vorgesehen, da die äusseren Laufringe 304 in ihrem Durchmesser so ausreichend bemessen sind, dass ihre Umfangsflächen an der zylindrischen Innenwand des Gehäuses 210 unter Zwischenschaltung eines geringen Spiels von etwa
0,025 oder 0, 050 mm, wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen, anliegen, so dass das
Läuferaggregat leicht in das Gehäuse 210 eingesetzt bzw. aus diesem herausgenommen werden kann.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung umfasst das Läuferaggregat den Läufer 218, ein oberes und ein unteres Lager und ein Abstandselement für die äusseren Laufringe der Lager, das aus einem zylindri- schen Gehäuse 316 besteht, welches dem Gehäuse 296 der Ausführungsform nach Fig. 8-11 ähnlich ist.
Aus Fig. 12 ergibt sich, dass die inneren Endflächen der äusseren Laufringe 304 beider Lager an den ent- gegengesetzten Enden des Gehäuses 316 anliegen. Ferner ist der Aussendurchmesser des Gehäuses 316 vor- zugsweise nur 0, 025 oder 0,050 mm kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 210, so dass die zy- lindrische Innenfläche des Gehäuses 210 zur gleichachsigen Ausfluchtung der äusseren Laufringe der Lager und des Gehäuses 316 sowie zum Zentrieren desselben zum Gehäuse 210 dient.
In dem oberen Teil der zylindrischen Öffnung im Gehäuse 210 ist eine Kappe 316 mit einer Strö- mungsmittelaustrittsöffnung 318 eingeschraubt, welche das obere Ende des zylindrischen Innenraums desselben bildet. Die Kappe ist ferner mit einem flachen, zylindrischen Hohlraum 320 auf ihrer Innenfläche versehen, wobei die zylindrische, sich axial erstreckende, den Umfang des Hohlraums begrenzende Wand den Ringraum 310 zwischen den Laufringen des oberen Lagers vorzugsweise halbiert, u. zw. für einen
Zweck ähnlich wie bei der Umfangswand der ringförmigen Ausnehmung 308 im Bodenteil des Gehäuses 210, so dass der Austritt des gasförmigen Strömungsmittels durch die Laufringe beider Lager für den oben angegebenen Zweck verengt ist.
Ferner ermöglichen die ringförmige Ausnehmung 308 und der Hohlraum 320 eine freie Bewegung der Innenlaufringe des oberen und des unteren Lagers, wenn der Läufer 218 sich dreht.
Vorzugsweise ist das Gehäuse 316 mit einer einzigen Öffnung in seiner zylindrischen Wand ähnlich der Austrittsöffnung 300 bei der Ausführungsform nach Fig. 8-11 versehen. Wenn gewünscht, können jedoch Einlass- und Auslassöffnungen ähnlich den Öffnungen 276 und 288 bei der Ausführungsform nach Fig. 1-7 statt der einzigen Austritts- und Einlassöffnung 300 vorgesehen werden. Die Öffnung 300 dient bei den beschriebenen Ausführungsformen, wie erwähnt, sowohl als Eintritts- als auch als Austrittsöffnung für das gasförmige Strömungsmittel.
Wenn jedoch Einlass- und Auslassöffnungen wie die mit 276 und 288 bezeichneten bei der Ausfilhrungsform nach Fig. 8-11 oder nach Fig. 12 vorgesehen werden, ist es zweckmässig, Einstellelemente ähnlich der Nut 278 und dem Stift 280 in Fig. 5 vorzusehen, um die Strömung- mitteleinlass- und Auslassöffnungen relativ zu den Kanälen für diese im Handgriff 212 einstellen zu können.
Der Zusammenbau der verschiedenen Bauteile des Turbinenläuferaggregats nach Fig. 12 ist ähnlich dem Zusammenbau der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen, d. h. es wird das eine oder das andere Wälzlager mit Presssitz auf das eine Ende des Läufers gebracht, sodann das Gehäuse 316 um den beschaufelten Teil des Läufers 218 angeordnet und dann das andere Wälzlager mit Presssitz auf das entgegengesetzte Ende des Läufers angeordnet, wobei die inneren und äusseren Laufringe beider Lager in flachen Ebenen gehalten werden, die sich quer zur Achse des Läufers erstrecken und einen axialen Abstand voneinander haben, der gleich der Länge des Gehäuses 316 ist.
Wenn die Innenflächen beider äusseren Laufringe des oberen und des unteren Lagers an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 316 anliegen, ist mit dem Aufpressen der Lager aufzuhören. Hiedurch werden die Spielräume 314 zwischen den Laufringen selbsttätig mit den in Verbindung mit den andern Ausführungsformen beschriebenen Vorteilen herbeigeführt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 liegen die äusseren Laufringe der Lager unmittelbar an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 316 an, was eine einfachere Konstruktion hinsichtlich der Einhaltung eines genauen axialen Abstands zwischen den Lagern ergibt als bei den in Verbindung mit Fig. 1-11 beschriebenen Ausführungsformen, jedoch ist an den entgegengesetzten Enden des Läufers ein grösseres Lager als bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen erforderlich, um dies zu erreichen.
Die patronenförmigen strömungsmittelbetriebenen Turbinenläuferaggregate können schon im Herstellerwerk zusammengebaut werden, so dass ein sehr genauer Abstand sowohl der inneren als auch der äusseren Laufringe der beiden Wälzlager auf dem Läuferaggregat gewährleistet ist. Drei Ausführungsform- men von Anordnungen, durch welche besonders bei den äusseren Laufringen der Lager ein genauer axialer Abstand von bestimmter Grösse aufrecht erhalten werden kann, sind in Fig. 1-12 dargestellt und vorangehend beschrieben, wobei alle diese Ausführungsformen auf ähnlichen Grundsätzen beruhen.
Infolge der
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sowohl für die inneren als auch für die äusserenlaufringe der Läuferaggregate oder Einheiten vorgesehenen baulichen Anordnungen hinsichtlich der Abstände ist keine übermässige Belastung der Lager möglich, da der Abstand der Laufringe in axialer Richtung voneinander durch Abstandselemente genau bestimmt wird, für welche in den Läuferaggreg aten oder Einheiten Gehäuse vorgesehen sind. Durch die Anordnung des un- teren Lagers innerhalb des Läuferaggregats wird dessen Einsetzen in das Gehäuse sehr erleichtert und wer- den die Spielräume in den Lagern von selbst beim Einsetzen des Aggregats in das Gehäuse des Winkel- stücks und bei dessen Festklemmen im Gehäuse in seiner Betriebsstellung durch die Gewindekappe erzielt.
Es ist vorgesehen, dass die Lager der Läuferaggregate in den in Fig. 1-12 dargestellten Winkel- stücken ausser der Kühlung durch das Hindurchtreten von. gasförmigem Strömungsmittel durch die Lager auch durch das Einbringen eines vorzugsweise flüssigen Schmiermittels in das gasförmige Strömungsmittel geschmiert werden, das den Läufern der Handstück zugeführt wird, um die Lebensdauer der Lager der Läuferaggregate zu verlängern.
In Fig. 13-21 weist das zahnärztliche Handstück einen Handgriff und einen Kopf auf, welch letzterer vorzugsweise aus einem zylindrischen Gehäuse besteht, das zur Aufnahme des in Fig. 15 in auseinandergezogener Darstellung gezeigten Turbinenläuferaggregats 416 dient.
Das Innere des Kopfes oder Gehäuses 414 ist vorzugsweise zylindrisch, wobei der obere Teil der Wand des zylindrischen Inneren mit einem Gewinde zur Aufnahme einer mit einem Aussengewinde versehenen Kappe 418 versehen ist. Der untere Teil des Kopfes 414 ist, wie sich aus Fig. 16 ergibt, mit einer zylindrischen Ausnehmung 420 von kleinerem Durchmesser als der des zylindrischen Inneren 422 des Gehäuses 414 versehen und befindet sich in axialer Ausfluchtung mit diesem, wobei das untere Ende der zylindrischen Ausnehmung 420 durch eine sich in Querrichtung erstreckende Wand begrenzt wird, die einen unteren Sitz 424 bildet.
Der Boden des Gehäuses 414 ist ferner mit einer mittigen Öffnung 426 und einer Vielzahl von in Umfangsrichtung verteilten Strömungsmittelauslasskanälen 428 versehen, welch letztere durch den Boden des Gehäuses 414 geführt sind und mit einem ringförmigen Entspannungsraum 430 für einen nachstehend näher beschriebenen Zweck in Verbindung stehen.
Wie sich insbesondere aus Fig. 17 ergibt, ist derjenige Teil des Handgriffs 412, welcher unmittelbar an das Gehäuse 414 anschliesst, mit einer Strömungsmitteleinlassleitung 432 versehen, deren äusseres Ende beispielsweise an eine biegsame Leitung angeschlossen werden kann, durch welche gasförmiges Strömungmittel, z. B. Luft, dem Kopf 414 zugeführt wird. Der Handgriff 412 ist ferner mit einer Strömungsmittelaustrittsöffnung 436 versehen, die sich in Längsrichtung des Handgriffs 412 erstreckt und durch welche gasförmiges Strömungsmittel aus dem Kopf 414 während des Betriebs des nachstehend näher beschriebenen Turbinenläufers austritt.
Das austretende gasförmige Strömungsmittel, das durch die Austrittsöffnung 436 hindurchtritt, gelangt durch das äussere Ende des Handgriffs 412 in die Aussenluft, nachdem es vorher, wenn gewünscht, durch eine geeignete Filter-oder Dämpfungseinrichtung gefUhrt worden ist.
Das Turbinenläuferaggregat 416 weist bei der in Fig. 13-18 dargestellten Ausführungsform einen Tur- binenläufer 438 mit sich radial erstreckenden Schaufeln 440 zwischen seinen Enden auf, wobei ein oberer Wellenteil 442 des Läufers sich in axialer Ausfluchtung mit einem unteren Wellenteil 444 befindet. Der untere Wellenteil 444 enthält ferner, wie Fig. 16 zeigt, ein Klemmfutter, das zur Aufnahme des Schafts, beispielsweise eines zahnärztlichen Fräsers, dient. Der Wellenteil 444 ist mit einer von seinem unteren Ende nach innen führenden axialen Bohrung zur Aufnahme einer nachgiebigen Futterhülse 446 versehen, die aus einem geeigneten Kunstharz bestehen kann und die gegen eine relative axiale Bewegung mit der Welle des Läufers durch ein Gewinde 448 gehalten wird, das in der Wandung der Bohrung im Wellenteil 444 ausgebildet ist.
Wenn gewünscht, kann eine Anzahl ringförmiger Erweiterungen 450 und 452 auf der Läuferwelle jeweils benachbart den entgegengesetzten Enden der Schaufeln 440, wie in Fig. 15 und 16 gezeigt, vorgesehen sein. Die Welle des Läufers 438 ist an ihren entgegengesetzten Enden durch ein oberes Wälzlager 454 und ein unteres Wälzlager 456 gelagert. Diese Wälzlager besitzen innere Laufringe 458 und äussere Laufringe 460, wobei Ringräume zwischen den Innenflächen der inneren und äusseren Laufringe und gekrümmte, ringförmige Bahnen oder Sitze an den Innenflächen der inneren und äusseren Laufringe zur Aufnahme einer Anzahl Wälzlagerkugeln 462 ausgebildet sind.
Aus Gründen der Zweckmässigkeit sind das obere und das untere Wälzlager 454 bzw. 456 einander gleichartig, was für den Fall, dass verschiedene Grössen vorzuziehen sind, nicht unbedingt erforderlich ist.
Bei der Anordnung der Lager 454 und 456 auf dem Turbinenläufer 438 werden die Innenlaufringe 458 dieser Lager mit Presssitz auf die entgegengesetzten Enden 442 und 444 der Läuferwelle aufgebracht. Bevor jedoch die Lager relativ zum Läufer aufgepresst werden, wird zuerst ein Abstandselement aus einem zweiteiligen Gehäuse 466, das vorzugsweise aus zwei'ähnlichen Abschnitten 468 zusammengesetzt ist, auf dem Läufer so angeordnet, dass es dessen Schaufeln umschliesst.
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Die Abschnitte 468 sind, wie sich am besten aus dem senkrechten Schnitt der Fig. 16 ergibt, schalenförmige, wobei jeder Abschnitt mit einem ringförmigen Flansch 470 ausgebildet ist, der sich radial nach innen erstreckt, und das innere Ende der Flansche vorzugsweise etwa in der Mitte des Ringraums zwischen dem inneren und dem äusseren Laufring jedes der Lager 454 und 456 endet, wie Fig. 16 zeigt. Die von den Aussenenden der Gehäuseabschnitte 468 nach innen vorstehenden Flansche bilden ringförmige Sitze 472, welche die inneren Enden der äusseren Laufringe der Lager, wie Fig. 16 zeigt, aufnehmen, wobei der Aussenumfang des inneren Endes jedes Aussenlaufrings ferner vorzugsweise an der inneren zylindrischen
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liegen. Die Sitze 472 halten daher die Lager genau gleichachsig zum Gehäuse 468.
Auch bei dieser An- ordnung weist das Gehäuse eine zylindrische Wand auf, welche die Schaufeln des Läufers umgibt und gleichzeitig einen ringförmigen Sitz an jedem Ende des Gehäuses zur Aufnahme des Aussenlaufrings eines
Lageraggregats bildet, dessen Durchmesser nicht grösser und vorzugsweise kleiner als der Durchmesser des beschaufelten Teils des Läufers ist, um die Geschwindigkeit der Wälzkörper 462 während des Betriebs des
Läufers auf das bevorzugte Mindestmass herabzusetzen.
Wenn die Abschnitte 468 des Gehäuses 466 in die in Fig. 13 und 16 gezeigte Betriebsstellung eingebaut sind, liegen die Innenflächen 474 derselben endweise aneinander an. Unter dieser Bedingung befinden sich die Sitze 472 an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 466 in einem genauen, bestimmten axialen Abstand voneinander, um die Aussenlaufringe der Lager 454 und 456 in einem entsprechenden axialen Abstand voneinander zu halten.
Beim Zusammenbau des Turbinenläuferaggregats 416 werden die Abschnitte 468 des Gehäuses 466 zuerst zusammengebracht, so dass sie die Schaufeln 440 des Läufers 438 umschliessen und, während die -äusseren Enden der inneren und äusseren Laufringe beider Lager 454 und 456 genau innerhalb flacher Ebenen gehalten werden, die sich quer zur Achse des Läufers erstrecken, werden die Lager auf die entgegengesetzten Enden des Läufers 438 aufgepresst, bis die inneren Enden der äusseren Laufringe der Lager an den ringförmigen Sitzen 472 in den äusseren entgegengesetzten Enden des Gehäuses 466 zur Anlage kommen.
Inzwischen sind die inneren Laufringe der Lager mit Presssitz auf den oberen und unteren Wellenteil 442 bzw. 444 aufgebracht worden. Durch das Aufbringen der inneren Laufringe mit Presssitz auf die Welle des Läufers in der beschriebenen Weise werden diese in einem axialen Abstand voneinander gehalten, der genau der gleiche bestimmte Abstand ist, in welchem die äusseren Laufringe der Lager durch die Sitze 472 gehalten werden. Dies hat zur Folge, dass die Spielräume 464 zwischen den Wälzlagerkugeln 462 und den gekrümmten, ringförmigen Bahnen oder Sitzen für diese in den inneren und äusseren Laufringen beider Lager voll aufrecht erhalten werden, wenn alle Bauteile des Turbinenläuferaggregats 416 in der beschriebenen Weise miteinander vereinigt worden sind.
Aus Fig. 16 ergibt sich, dass bei der bevorzugten Konstruktion der in Fig. 13-18 gezeigten Ausführungsform die äusseren Enden der äusseren Laufringe beider Lager 454 und 456 über die äusseren Enden des Gehäuses 466 hinausragen. In axialer Richtung zwischen den beiden Abschnitten 468 des Gehäuses 466 erstreckt sich vorzugsweise ein Keil 476, dessen entgegengesetzte Enden etwa im rechten Winkel zum Mittelteil des Keils gebogen sind, wobei die gebogenen Enden von geeigneten Ausnehmungen aufgenommen werden, die sich von der zylindrischen Aussenwand der das Gehäuse 466 bildenden Abschnitte 468 radial nach innen erstrecken, wie am besten aus Fig. 16 ersichtlich ist.
Nachdem der Turbinenläufer 416, beispielsweise in der in Fig. 13 und 14 gezeigten Weise, angeordnet worden ist, wird der Keil 476 in seiner Betriebsstellung relativ zum Gehäuse 466 zweckmässig durch eine biegsame Hülse 478 gehalten, die beispielsweise aus einem Kunstharzrohrstück bestehen kann, das ausreichend dehnbar ist, dass es unter Reibung an der Aussenseite des Gehäuses 466 und des Keils 476 anliegt. In diesem Zustand kann das Aggregat 416 bis zum Gebrauch gelagert werden.
Wenn das Aggregat 416 in das zylindrische Innere 422 des Gehäuses 416 eingesetzt werden soll, wird dessen unteres Ende teilweise in das offene obere Ende des Gehäuses 414 bei abgenommener Kappe 418 eingeführt. Diese Stufe des Zusammenbaus ist in beispielsweiser Form in Fig. 18 dargestellt. Zweckmässig wird ein Schiebedorn 480 gegen das obere Ende der nach aussen überstehenden oberen Lagereinheit454 gedrückt, bis das untere Ende der Hülse 478 am oberen Ende des Gehäuses 414 zur Anlage kommt. Hiedurch wird das Gehäuse 466 axial relativ zur Hülse 478 bewegt, bis das untere Ende des.
Keils 476 freiliegt und mit einer sich axial erstreckenden Einrastnut 482, wie am besten aus Fig. 17 ersichtlich, in Ausfluchtung gebracht werden kann, worauf das Gehäuse 466 und der Turbinenläufer mit den mit ihm zusammengebauten Lagern in axialer Richtung voll in das Gehäuse 414 bewegt werden können, bis das untere Ende des Aussenlaufrings 460 des unteren Lagers am unteren Sitz 424 innerhalb des Gehäuses 414, wie in Fig. 16 gezeigt, zur Anlage kommt. Das Spiel zwischen'der Aussenfläche des Gehäuses 466 und der Innenwand
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des Gehäuses 414 beträgt vorzugsweise einige Hundertstel Millimeter, so dass ein leichtes Einsetzen mög- lich ist, jedoch eine gleichachsige Anordnung der Läufereinheit im Gehäuse 414 erzielt werden kann.
Das Innere der Kappe 418 ist vorzugsweise mit einer mittigen Ausnehmung 484, wie Fig. 16 zeigt, versehen, deren Durchmesser grösser ist als der Aussendurchmesser des Innenlaufrings 458 des oberen Lagers 454, so dass eine ringförmige Schulter 486 der Kappe am oberen Ende des Aussenlaufrings 460 des oberen Lagers anliegt. Die ringförmige Schulter 486 erstreckt sich von der Innenseite der Kappe 418 ziem- lich weit nach innen, so dass ein Umfangsrand 487 von ziemlicher Länge vorhanden ist. Die Aussenseite dieses Umfangsrandes ist mit einem Gewinde für den Eingriff mit einem entsprechenden Innengewinde im Gehäuse 414 versehen, wodurch die Befestigung der Kappe am Gehäuse erleichtert und die Gefahr eines fehlerhaften Eingriffs der Gewinde auf ein Mindestmass herabgesetzt wird.
Wenn die Kappe 418 in das ursprünglich offene obere Ende des Gehäuses 414 ausreichend weit eingeschraubt ist, so dass sie am oberen Ende des äusseren Laufrings 460 des oberen Lagers aufliegt, drückt sie diesen äusseren Laufring fest gegen den Sitz 472 im oberen Ende des Gehäuses 466, so dass der Sitz 472 im unteren Ende des Gehäuses 466 fest gegen das obere Ende des äusseren Laufrings 460 des unteren Lagers 456 anliegt, was zur Folge hat, dass das untere Ende des äusseren Laufrings 460 des unteren Lagers fest gegen den Sitz 424 im Boden des Gehäuses 414 gedrückt wird. Hiedurch werden die äusseren Laufringe beider Lager. in axialer Richtung in genauem Abstand voneinander angeordnet, der durch den axialen Abstand des Sitzes 472 in den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 466 bestimmt wird.
Diese Anordnung der Aussenlaufringe lässt sich einfach und rasch sowie mit Genauigkeit erzielen, wobei die Spielräume 464 in vollem Ausmass innerhalb des oberen und des unteren Lagers 454 bzw. 456 vorhanden sind und das Turbi- nenaggregat. im Gehäuse 414 durch die Kappe 418 eingeschlossen ist. Durch dieses Einspannen des Turbinenaggregats imGehäuse414 werden ferner die Aussenlaufringe beider Lager relativ zumGehäuse414 festgehalten, während die mit dem Läufer verbundenen Innenlaufringe relativ zu den Aussenlaufringen der Lager und zum Gehäuse 414 frei drehbar sind, wenn der Läufer 438 durch das gasförmige Strömungsmittel angetrieben wird.
Die Verwendung des Keils oder Bügels 476 ist zweckmässig, damit die Strömungsmitteleinlassöffnung 488, die von beiden Abschnitten 468 des Gehäuses 466 gemeinsam gebildet wird, sich in axialer Ausfluchtung mit der Strömungsmitteleinlassleitung 432 im Handgriff 412 befindet, während die durch die Abschnitte 468 des Gehäuses 466 gemeinsam gebildete Strömungsmittelauslassöffnung 490 sich in axialer Ausfluchtung mit der Strömungsmittelauslassleitung 436 im Handgriff 412 befindet.
Die ringförmigen Erweiterungen 450 und 452 am Läufer 438 dienen nicht als Sitze zur Regelung der Stellung der Innenlaufringe der Lager relativ zur Läuferwelle, sondern zur Steuerung der Strömung des Strömungsmittels durch das Gehäuse und um das Entstehen von Wirbelströmen und einer Verwirbelung auf ein Mindestmass herabzusetzen. Die Anordnung der Innenlaufringe auf der Welle des Läufers wird allein durch den Reibungseingriff dieser Laufringe mit den entgegengesetzten Enden der Welle des Läufers 438 bestimmt, wenn diese mit Presssitz auf die Welle aufgebracht werden und gleichzeitig die äusseren Laufringe der Lager in feste Anlage an den Sitzen 472 des Gehäuses 466, wie vorangehend beschrieben, gebracht werden.
Wenn gasförmiges Strömungsmittel unter Druck, wie voranstehend ausgeführt, dem Inneren des Gehäuses 414 über die Strömungsmitteleinlassleitung 432 im Handgriff zugeführt wird, tritt dieses in das Gehäuse 466 durch die Einlassöffnung 488 ein und beaufschlagt die Schaufeln 440 des Läufers 438 aufeinanderfolgend, so dass dieser mit den hohen Drehzahlen innerhalb der vorangehend angegebenen Bereiche in Drehung versetzt wird. Innerhalb des Gehäuses 466 wird ständig ein praktisch gleichbleibender Druck aufrecht erhalten, wenn sich das Winkelstück in Betrieb befindet, wobei das Strömungsmittel teilweise aus dem Inneren des Gehäuses 466 durch die Räume zwischen dem Umfang der Erweiterungen 450 und 452 und den benachbarten Endflächen der Ringflansche 470 austritt, welche die Sitze 472 an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses bilden.
Diese verengten Durchlässe sind zweckmässig, damit sich das gasförmige Strömungsmittel entspannen kann, wenn es in die Räume zwischen dem Innen- und dem Aussenlaufring jedes der Lager 454 und 456 eintritt, wobei die Wälzlagerkörper 462 der Laufringe angemessen gekühlt werden, besonders bei den angegebenen hohen Drehzahlen. Für den vorgesehenen Betrieb des zahnärztlichen Winkelstücks wird ferner ein flüssiges Schmiermittel dem gasförmigen Strömungsmittel zugesetzt, das dem Gehäuse des Winkelstücks und dem in diesem befindlichen Gehäuse 466 zugeführt wird, so dass die Wälzlagerkugeln 462 ebenfalls geschmiert werden.
Nach dem Austreten des gasförmigen Strömungsmittels aus den äusseren Enden beider Lager 454 und t56 tritt dieses durch eine mittige, in der Kappe 418 vorgesehene Öffnung 492 und durch die Strömung- nittelauslasskanäle 428 im Boden des Gehäuses 414 hindurch, wobei das durch die letzteren austretende
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Strömungsmittel gegen einen Fräser oder ein anderes in das Futterende 444 des Turbinenläufers eingesetztes
Werkzeug gerichtet wird, so dass dieses gekühlt wird.
Das Winkelstück ist ferner mit einer Wassersprüheinrichtung ausgerüstet, die eine Auslassdüse 494 auf- weist, welche mit einem Wasserkanal 496 im Handgriff 412 in Verbindung steht, dessen äusseres Ende mit einem nicht gezeigten geeigneten biegsamen Schlauch od. dgl. verbunden werden kann, der seinerseits an eine in jedem zahnärztlichen Ordinationsraum vorhandene Wasserleitung angeschlossen werden kann. Das durch die Auslassdüse 494 austretende Wasser wird gegen den Fräser oder das im Futterende 444 des Tur- binenläufers befindliche Werkzeug gerichtet, wodurch dieses eine weitere Kühlung erfährt und gleichzei- tig eine z. B. gebohrte oder durch den Fräser gebildete Zahnhöhlung ausgespült wird.
In Fig. 19 und 20 ist eine weitere Ausführungsform eines patronenförmigen strömungsmittelbetrie- benen Turbinenläuferaggregats dargestellt. Die in Fig. 19 und 20 dargestellte Ausführungsform hat mög- licherweise fertigungstechnische Vorteile gegenüber der in Fig. 13-18 dargestellten Ausführungsform und kann, je nach der dem Hersteller zur Verfügung stehenden fertigungstechnischen Einrichtung, gegenüber den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen vorteilhaft sein, oder auch umgekehrt.
Bei der in Fig. 19 und 20 gezeigten Ausführungsform ist die Anordnung der Innenlaufringe der Lager 454 und 456 zum oberen und unteren Wellenteil 442 bzw. 444 die gleiche, wie in Verbindung mit der Ausführungsform nach Fig. 13-18 beschrieben. Die Aussenlaufringe 500 der Lager sind jedoch mit einem sich radial erstreckenden Flansch 502 ausgebildet, der vorzugsweise vom inneren Ende der äusseren Laufringe 500 absteht.
Bei Verwendung geflanschter Aussenlaufringe 500, insbesondere von der in Fig. 19 gezeigten Art, kann ein sehr einfaches zylindrisches Gehäuse 504 vorgesehen werden, das aus einem gewöhnlichen Metallrohr von geeignetem Durchmesser und geeigneter Wandstärke geschnitten werden kann, wobei jedoch die Enden des Gehäuses 504 sehr glatt sein und sich innerhalb sehr flacher, paralleler Ebenen befinden müssen,. so dass eine feste Anlage der entgegengesetzten Enden des Gehäuses 504 an den inneren ebenen Flächen der radialen Flansche 502 an den äusseren Laufringen 500 erzielt wird. Vorzugsweise ist der Aussendurchmesser des zylindrischen Gehäuses 5 04 gleich dem Aussendurchmesser der radialen Flansche 502 der Aussenlaufringe 500 der Lager.
Da die Innenlaufringe 458 des oberen und des unteren Lagers Presssitz auf den entgegengesetzten Enden der Welle des Läufers 438 haben und die Aussenlaufringe der Lager von den Innenlaufringen axial untrennbar sind, ist das aus dem Turbinenläufer 438, dem oberen und dem unteren Lager und dem Gehäuse 504 bestehende Aggregat normalerweise ohne die Hilfe von Spezialwerkzeugen untrennbar. Wie sich insbesondere aus Fig. 19 ergibt, ist nur ein sehr geringer Raum zwischen der Innenwand des Gehäuses 414 und der Aussenwand sowohl des Gehäuses 504 als auch des Umfangs der Flansche 502 der Aussenlaufringe der Lager vorgesehen, welcher vorzugsweise nur 0, 025 oder 0, 050 mm beträgt. Die Wandstärke des Gehäuses 504 ist ebenfalls wesentlich grösser als der Spielraum zwischen dem Gehäuse und den Spitzen der Läuferschaufeln.
Daher dienen die in Fig. 19 gezeigten Lager zur Zentrierung des Läufers 438 relativ zum Gehäuse 414, wobei nach dem Einbau in das Gehäuse 414 das knappe Spiel zwischen der Innenseite des Gehäuses und der Aussenseite des Gehäuses und der Aussenseite des Gehäuses 504 und der Flansche 502 das Gehäuse 504 und die Lager im Gehäuse 414 zentrieren, so dass durch die Anordnung des Aggregats im Gehäuse 414 das Innere des Gehäuses 504 im wesentlichen in gleichmässigem Abstand von den Spitzen der Turbinenschaufeln gehalten wird.
Wenn gewünscht, kann die Aussenseite des in Fig. 19 und 20 dargestellten Turbinenläuferaggregats von einer Schutzhülse ähnlich der bei der Ausführungsform nach Fig. 13-18 gezeigten Hülse 478 umgeben werden, besonders um das Eindringen von Schmutz, Staub oder andern Fremdkörpern in'das Innere des Aggregats zu verhindern, wenn dieses gelagert ist oder sich auf dem Versand befindet, bis es zur Verwendung im Winkelstück gelangt.
Das Gehäuse 504 ist ebenfalls mit einer Strömungsmitteleinlassöffnung 506 und einer Strömungsmittelauslassöffnung 508 versehen, die zur Strömungsmitteleinlassleitung 432 und zur Strömungsmittelauslassleitung 436 im Handgriff 412 des Winkelstücks eingestellt werden müssen. Es sind daher Einstellelemente vorgesehen, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem radial abstehenden Stift 510 und aus einer Eintiefung in der einen Wand des Gehäuses 504 bestehen, wie in Fig. 19 und 20 gezeigt, wobei das äussere Ende des Stifts von einer senkrechten Nut 511 in der Innenwand des Gehäuses 414, wie in Fig. 19 gezeigt, aufgenommen wird.
Wenn das Aggregat nach der in Fig. 19 und 20 gezeigten Ausführungsform in das Gehäuse 414 eingesetzt wird, kommt das untere Ende des Aussenlaufrings 500 des unteren Lagers 456 am unteren Sitz 424 im Gehäuse 414 zur Anlage. Nach dem Einschrauben der Kappe 418 in das Gehäuse 414, um dessen oberes
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Ende, d. h. die Öffnung in dessen oberem Ende, durch welche das Aggregat eingesetzt worden ist, abzu- schliessen, befindet sich die ringförmige Innenschulter 486 der Kappe in Anlage am oberen Ende des
Aussenlaufrings 500 des oberen Lagers 454, wie in Fig.
19 gezeigt, wobei ferner die Flansche 502 beider
Aussenlaufringe der Lager in feste Auflage an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 504gedrückt werden, wodurch die Aussenlaufringe der Lager in axialer Richtung und genau zueinander gehalten werden und ausserdem die Aussenlaufringe relativ zum Gehäuse 414 festgespannt werden. Die Anordnung der La- ger 454 und 456 auf den entgegengesetzten Enden der Welle des Läufers 438 bei der Ausführungsform nach
Fig. 19 und 20 ist ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 13-18, wobei ein gewünschtes Spiel zwischen den Wälzlagerkugeln 462 und den gekrümmten ringförmigen Bahnen oder Sitzen für diese in den inneren und äusseren Laufringen aufrecht erhalten wird, wenn das Läuferaggregat in seine Betriebsstellung im Gehäuse 414 eingesetzt und durch die Kappe 418 festgespannt ist.
Die Merkmale der in Fig. 19 und 20 gezeigten Ausführungsform, welche vorangehend nicht näher beschrieben worden sind, sind den Merkmalen der Ausführungsform nach Fig. 13-18 ähnlich, und im üb- rigen ist die Arbeitsweise der Ausführungsform nach Fig. 19 und 20 die gleiche wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform.
Fig. 21 zeigt eine weitere Ausführungsform des patronenförmigen Läuferaggregats gemäss der Erfin- dung, welche der in Fig. 19 und 20 gezeigten Ausführungsform insofern ähnlich ist, als bei der Ausfilh- rungsform nach Fig. 21 ebenfalls Wälzlager verwendet sind, deren Aussenlaufringe mit, radialen Flanschen ausgebildet sind. Die in Fig. 21 dargestellte Ausführungsform weist jedoch das zusätzliche vorteilhafte
Merkmal der Ausführungsform nach Fig. 13-18 auf, nämlich, dass das Gehäuse des Läuferaggregats die
Aussenlaufringe der Lager gleichachsig zu sich selbst in der nachstehend näher beschriebenen Weise hält.
Aus Fig. 21 ergibt sich, dass der Handgriff 412, der nur teilweise dargestellt ist, das Gehäuse 414, der Turbinenläufer 438 und die Innenlaufringe 458 des oberen und des unteren Wälzlagers im wesentli- chen gleich ausgebildet sind wie die entsprechenden in Verbindung mit der Ausführungsform nach
Fig. 13-18 beschriebenen Elemente, ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 19 und 20. Daher tragen in Fig. 21 diejenigen Elemente, welche bei den andern Ausführungsformen ebenfalls vorhanden sind, die gleichen Bezugsziffern.
Zum Unterschied zur Ausführungsform nach Fig. 19 und 20 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 21 ein oberes und ein unteres Wälzlager verwendet, deren Aussenlaufringe 512 mit ringförmigen radialen Flanschen 514 ausgebildet sind, welche vom oberen Ende des oberen Laufrings 512 und vom unteren Ende des unteren Laufrings 512 abstehen. Zweckmässig sind die Aussenlaufringe 512 der beiden Lager einander gleich.
Zwischen den Aussenlaufringen 512 der beiden Lager erstreckt sich gleichachsig ein vorzugsweise zylindrisches rohrförmiges Gehäuse 516, das dem Gehäuse 504 in Fig. 19 und 20 ähnlich, jedoch länger ist.
Ferner haben die Aussenlaufringe 512 einen Aussendurchmesser, der geringfügig grösser ist als der Innendurchmesser des Gehäuses 516, so dass ein leichter Presssitz zwischen den Aussenlaufringen und den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 516 bestehen kann, wenn die Lager, der Läufer 438 und das Gehäuse 516 in ähnlicher Weise zusammengebaut werden, wie für den Zusammenbau der Ausführungsform nach Fig. 19 und 20 beschrieben. Daher werden die äusseren Enden sowohl der inneren als auch der äusseren Laufringe der Lager in Fig. 21 genau in einer quer zur Achse des Läufers 438 verlaufenden Ebene gehalten, während der Innenlaufring 458 des oberen Lagers auf den oberen Wellenteil442 mit einem bestimmten Betrag aufgepresst ist. Sodann wird z.
B. das untere Lager als nächstes auf den unteren Wellenteil 444 des Läufers 438 mit Presssitz aufgebracht, während die äusseren Enden des Innen- und des Aussenlaufrings des unteren Lagers ebenfalls genau in einer Ebene gehalten werden, die sich quer zur Achse des Läufers 438 erstreckt. Das Aufpressen des zweiten Lagers auf den unteren Wellenteil 444 z. B. dauert so lange an, bis die radialen Flansche 514 der Aussenlaufringe des oberen und des unteren Lagers an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 516 zur Anlage kommen, wobei das Gehäuse 516 als Abstandselement für die Lager dient.
Da das Gehäuse 516 dazu dient, die Aussenlaufringe 512 des oberen und des unteren Lagers axial in einem genauen Abstand zu halten und die Innenlaufringe 458 mit Presssitz auf die entgegengesetzten Enden 442 und 444 des Läufers 438 aufgebracht worden sind, so dass sie den gleichen axialen Abstand wie die Aussenlaufringe 512 haben, wird ein vorbestimmtes Spiel zwischen den Wälzlagerkugeln 462 und deren ringförmigen gekrümmten Bahnen oder Sitzen, welche auf den Innenflächen der inneren und äusseren Laufringe beider Lager vorgesehen sind, im zusammengebauten Zustand der Elemente des patronenförmigen Läuferaggregats aufrecht erhalten.
Der untere Teil des Gehäuses 414 in Fig. 21 ist mit einer geringfügig abweichenden Form des unteren
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Sitzes 518 gegenüber dem unteren Sitz 424 in Fig. 19 versehen. Der untere Sitz 518 hat notwendigerweise einen grösseren Durchmesser als der Sitz 424, was durch den Umstand bedingt ist, dass sich der Flansch 514 am unteren Ende des äusseren Laufrings 512 des unteren Lagers in Fig. 21 befindet.
Der Sitz 518 weist fer- ner eine ringförmige Eintiefung 520 auf, deren zylindrische Wand den Ringraum 522 zwischen dem inne- ren und dem äusseren Laufring 458 bzw. 512 des unteren Lagers vorzugsweise etwa in der Mitte halbiert, insbesondere mit dem Ziel der Schaffung eines verengten Auslasses für das gasförmige Strömungsmittel, beispielsweise Luft, durch den erwähnten Raum, wobei die Luft aus dem Gehäuse 414 durch eine Anzahl in Umfangsrichtung verteilter Austrittskanäle 524 austritt. Die Austrittskanäle 524 sind um den unteren
Wellenteil 444 des Läufers 438 in ähnlicher Weise angeordnet, wie in Fig. 17 für die Kanäle 428 darge- stellt.
Die Aussenseite des Gehäuses 516 ist zur zylindrischen Innenseite 422 des Gehäuses 414 komplemen- tär, wobei die Innenwand 422 einen Durchmesser hat, der nur wenige Hundertstel Millimeter grösser ist als der Aussendurchmesser des Gehäuses 516, so dass, wenn das patronenförmige Läuferaggregat in das Ge- häuse 414 eingebaut ist, das Aggregat im wesentlichen konzentrisch im Gehäuse 414 angeordnet ist. Das
Gehäuse 516 ist natürlich ebenfalls mit Ein- und Auslassöffnungen für das gasförmige Strömungsmittel ver- sehen, ähnlich wie das Gehäuse 504 in Fig. 20 mit Öffnungen 506 und 508 versehen ist.
Ferner sind den in Fig. 20 gezeigten ähnliche Einstellelemente für das Gehäuse 516 und das Gehäuse 414 bei der Ausfüh- rungsform nach Fig. 21 vorgesehen, die mit einem Stift 510 und einer entsprechenden, sich in axialer
Richtung erstreckenden Nut oder Rinne 511 versehen sind.
Damit die Kappe 418 einen Umfangsrand 526 von beträchtlicher Länge haben kann, so dass eine grössere Umfangsfläche an der Kappe für ein Gewinde zum Verschrauben mit einem an der Innenseite des oberen Endes des Gehäuses 414 vorgesehenen Gewindes zur Verfügung steht, ist der Aussendurchmesser der radialen Flansche 514 an den Aussenlaufringen der Lager vorzugsweise kleiner als der Aussendurchmesser des Gehäuses 516, jedoch grösser als dessen Innendurchmesser, wobei die Flansche 514 radiale Schultern aufweisen, die an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses 516 anliegen.
Durch diesen verringerten Aussendurchmesser der Flansche 514 wird ein Raum 528 geschaffen, der zur Aufnahme des inneren Endes des Umfangsrandes 526 an der Kappe 418 dient, jedoch ist die letztere ausserdem mit einer ringförmigen Schulter 530 ausgebildet, die auf der Oberseite des Aussenlaufrings 512 aufliegt, um den Aussenlaufring des unteren Lagers gegen den unteren Sitz 518 zu drücken, da sich das Gehäuse 516 zwischen den Flanschen der Aussenlaufringe beider Lager erstreckt. Die senkrechte Abmessung der Flansche 514 ist grösser als die Länge des Umfangsrandes 526 an der Kappe, um zu verhindern, dass das innere Ende des Umfangsrandes auf dem oberen Ende des Gehäuses 516 aufliegt.
Die ringförmige Schulter 530 an der Kappe 418 ist teilweise durch einen flachen, kreisförmigen Hohlraum 532 begrenzt, durch welchen gasförmiges Strömungsmittel, beispielsweise Luft, aus dem Ringraum zwischen dem inneren und dem äusseren Laufring des oberen Lagers austritt, wobei das gasförmige Strömungsmittel durch die in der Kappe vorgesehene mittige Öffnung 492 austritt, wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen.
Das Gehäuse 516 kann mit geringen Kosten und in einfacher Weise dadurch hergestellt werden, dass es aus einem Rohr von geeignetem Durchmesser und geeigneter Wandstärke aus einem geeigneten Metall oder einem andern Werkstoff geschnitten wird. Die entgegengesetzten Enden des Gehäuses 516 sollen vorzugsweise genau parallel zueinander und quer zur Achse des Gehäuses sein.
Die Länge des Gehäuses kann jedoch eine Toleranz von etwa 0, 025 oder 0,050 mm haben, da reichlich Spiel am Läufer zwischen den Erweiterungen 450 und 452 und den Innenenden der Innenlaufringe 458 des oberen und des unteren Lagers vorhanden ist, so dass der Zusammenbau des patronenförmigen Läuferaggregats in der vorangehend beschriebenen Weise erfolgen kann derart, dass die Spielräume 464 ungeachtet des Umstandes, dass eine gewisse Toleranz in der Länge des Gehäuses 516 zulässig ist, aufrecht erhalten werden.
Der Turbinenläufer ist mit einem Klemmfutter für einen zahnärztlichen Fräser od. dgl. versehen, das eine Gewindebohrung aufweist, welche sich vom unteren Ende 222 der Welle nach innen fast bis zu deren oberem Ende 220 erstreckt. Das obere Ende dieser Bohrung steht mit einer Öffnung von kleinerem Durchmesser als die Bohrung in Verbindung, welche sich axial durch das obere Ende der Welle erstreckt und eine ringförmige Schulter bildet. Eine Hülse 114 aus einem ausdehnbaren Reibungsmaterial, wie Polyäthylen od. dgl., deren Aussendurchmesser im wesentlichen gleich dem Gewindespitzendurchmesser in der Bohrung ist, wird in die erwähnte Gewindebohrung eingeschoben, bis sie sich in Anlage an der ringförmigen Schulter am oberen Ende der Bohrung befindet.
Der Innendurchmesser der Hülse 114 ist geringfügig kleiner als der Aussendurchmesser des Schafts eines Fräsers 116, der axial in die Hülse von deren unterem Ende aus eingedrückt wird. Beim Einführen des Fräsers in die dehnbare Hülse wird diese erweitert
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und passt sich der Form der Gewindegänge in der Bohrung an. Dies hat einen festen Reibungssitz zwischen der Hülse und dem Fräser zur Folge, verhindert das Herausfallen des Fräsers und ermöglicht ferner, dass der Fräser in jeder gewünschten Längsstellung im Klemmfutter gehalten werden kann. Der Gewindeeingriff der Bohrung mit der Hülse verhindert ferner das unbeabsichtigte Herausziehen der Hülse, beispielsweise beim Herausnehmen eines Fräsers.
Da der Fräser durch Reibungssitz in der Hülse gehalten wird, kann er mit verschiedener Tiefe eingesetzt werden, wodurch die innerhalb bestimmter Grenzen die Notwendigkeit vermieden wird, Fräser von verschiedener Länge vorzusehen. Ferner können bei Verwendung von Hülsen verschiedener Dicke Fräser mit Schäften benutzt werden, die einen kleineren Durchmesser als dargestellt besitzen. Dies ist vorteilhaft, da das Hauptprinzip der Arbeitsweise des Winkelstücks für einen bestmög- lichen Wirkungsgrad viel mehr in der Drehzahl statt in der Massenträgheit liegt.
Das Einsetzen des Fräsers in die Hülse wird durch die im oberen Ende 220 der Welle vorgesehene Öffnung erleichtert, da in der Hülse keine Luft eingeschlossen wird, die diesem Einsetzen Widerstand leisten würde. Ferner ermöglicht diese Öffnung, dass irgendwelches Material, das in das Klemmfutter ge- langt ist, dadurch herausgesaugt werden kann, dass die Luft rasch durch die Öffnung nach dem Hindurch- treten durch das obere Lager hindurchtritt und über den Auslasskanal 282 in der Kappe 236 ausströmt.
Ausserdem kann, falls ein Fräser von seinem Schaft abbricht, der abgebrochene Schaft dadurch leicht aus der Hülse 114 entfernt werden, dass ein dünner Draht durch die Öffnung 282 und die Öffnung im Wellen- teil 220 eingeführt und der abgebrochene Schaft aus der Hülse herausgeschoben wird.
Obwohl die verschiedenen dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen allgemein für ähnliche
Zwecke vorgesehen sind, sind Einzelheiten dieser Ausführungsformen voneinander verschieden derart, dass sie herstellungstechnische Vorteile verschiedener Art und verschiedenen Grades bieten, besonders hin- sichtlich der Einhaltung von Masstoleranzen, der Herstellungskosten, der Leichtigkeit des Zusammenbaues und anderer Merkmale.
Aus dem Vorangehenden ergibt sich, dass durch die Erfindung eine Vielzahl von Ausführungsformen patronenförmiger Turbinenläuferaggregate geschaffen wurde, von denen jede einen beschaufelten Läufer aufweist, wobei die Innenlaufringe des oberen und des unteren Wälzlagers Presssitz auf den entgegengesetzten Enden der Läufer haben und ein Abstandselement vorgesehen ist, das durch ein Gehäuse gebildet wird, welches sich zwischen den Aussenlaufringen der Lager erstreckt, um diese in einem bestimmten axialen Abstand voneinander zu halten.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens beliebige Abänderungen erfahren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zahnärztliches Winkelstück mit Turbinenantrieb für die das Werkzeug tragende, in Wälzlagern gelagerte Turbinenwelle, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Wälzlagern (224,226) angeordnete Turbinenläufer (218), sein Gehäuse (230), die Turbinenwelle (220, 222) und die Wälzlager (224, 226) der Turbine eine in sich geschlossene Baueinheit (216) bilden, die als Ganzes durch die hintere Kopf- öffnung in den Kopf des Winkelstückgehäuses (214) einsetzbar ist, wobei diese Kopföffnung durch eine Kappe verschliessbar ist, die gleichzeitig in Verbindung mit Anschlägen die axiale Festlegung der Baueinheit im WinkelstUckkopf bewirkt.