AT233485B - Automatisch sich auf Förderleistung und Druck einstellende Rohr- und Kanalreinigungsdüse - Google Patents

Automatisch sich auf Förderleistung und Druck einstellende Rohr- und Kanalreinigungsdüse

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AT233485B
AT233485B AT1017162A AT1017162A AT233485B AT 233485 B AT233485 B AT 233485B AT 1017162 A AT1017162 A AT 1017162A AT 1017162 A AT1017162 A AT 1017162A AT 233485 B AT233485 B AT 233485B
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Austria
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nozzle
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pipe
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cleaning nozzle
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AT1017162A
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Paul Hammelmann
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Paul Hammelmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatisch sich auf Förderleistung und Druck einstellende   Rohr- und Kanalreinigungsdüse.    



   Es sind Düsen für die hydro-dynamische Reinigung von Rohren und Kanälen bekannt, die zur Erzeu- gung einer Rückstosskraft das Pressmedium nach hinten abströmen lassen. 



   Um die Reibungsverluste so gering wie möglich zu halten und die grösstmögliche Beschleunigung des
Pressmediums zu erzielen, muss eine geeignete Form der Austrittsöffnungen in Hinsicht auf den Düseni faktor bzw. den Wirkungsgrad und   eine Mindestdrosselung zur Aufrechterhaltung   des Druckes gegeben sein. 



   Die Austrittsöffnungen sind mit der Förderleistung des Druckerzeugers abgestimmt. Hieraus folgt, dass für jede Leistungsstufe einer Vielzahl von Druckerzeugern besonders ausgelegte Düsen gefertigt werden müs- sen. 



   Die Düsenöffnungen unterliegen im Betrieb einem starken Verschleiss, so dass bei der Fertigung die
Düsenquerschnitte kleiner ausgeführt werden, um eine einigermassen vertretbare Nutzungsdauer zu erzie- len. Es wird also auf die Erreichung des besten Wirkungsgrades zunächst verzichtet. 



   Weitere Verluste entstehen im Überdruckventil des Druckerzeugers, durch das die Pressflüssigkeit, die bei dem eingestellten Arbeitsdruck aus den zunächst noch zu kleinen Öffnungen der Düse nicht ab- strömen kann, unter Energievernichtung   strömt,   So wird ein Teil der erzeugten Energie vernichtet, weil   die Ausströmleistung   der Düse mit der Förderleistung des Druckerzeugers noch nicht übereinstimmt. 



   Wenn man weiter berücksichtigt, dass bei der Reinigung langer Rohr- oder Kanalabschnitte ein Auf- und Abspulen des Hochdruckschlauches erforderlich ist, und dies zu einer Veränderung des Strömungswi- derstandes in der Schlauchleitung führt, ist man bei der   Verwendung bekannter DUsenkol1struktionen immer   an ungünstige Verhältnisse für die Auslegung oder Bemessung der Austrittsquerschnitte der Düse gebun- den. 



   Wird irrtümlich eine Düse mit zu geringer Ausströmleistung an den Hochdruckschlauch gekuppelt, so führt die Bewegungsenergie der plötzlich abgebremsten Flüssigkeitssäule bei langer Schlauchleitung zu
Druckstössen, die den Schlauch zerstören. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Düse zu schaffen, die zur Vermeidung der geschil- derten Mängel mit druckabhängig sich automatisch verändernden Austrittsquerschnitten ausgerüstet ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies durch eine Düse erreicht, die sich durch einen mit Aussparungen sich än- dernder Tiefe versehenen, von einem Düsenmantel umschlossenen, vom Pressmedium teilweise oder ganz durchflossenen Düsenkörper auszeichnet, welcher Düsenmantel und welcher   Düsenkörper   relativ zueinan- der bewegbar sind und die Düsenöffnungen begrenzen. Die Düsenöffnungen vergrössern sich mit zuneh- mender Relativbewegung zwischen dem Düsenkörper und dem Düsenmantel. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung erfolgt die Relativbewegung zwischen dem Düsenmantel und dem Düsenkörper entgegen der Wirkung eines elastischem Mittels,   z. B.   einer Feder. 



   Weitere Kennzeichen und Merkmale des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung einer vorteilhaften, beispielsweisen Ausführungsform. 



   Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die neue Reinigungsdüse, Fig. 2 einen Schnitt nach der
Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 einen Grundriss des in den Düsenmantel eingesetzten Ringes, an dem sich die Tellerfedern abstützen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> 6. Düse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) dreiteilig ausgebildet ist.
    7. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenmantel (4) mit einer lösbar befestigten, beispielsweise mit einer Düsenöffnung ausgestatteten Kappe (5) versehen ist.
    8. Düse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kappengewinde mit dem Schlauchanschlussgewinde übereinstimmt.
    9. Düse nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Aussaprung (7) des Düsenkörpers (1) das untere Ende einer Madenschraube (14) ragt.
AT1017162A 1962-12-03 1962-12-31 Automatisch sich auf Förderleistung und Druck einstellende Rohr- und Kanalreinigungsdüse AT233485B (de)

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