AT224723B - Gas- und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator - Google Patents

Gas- und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator

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Description


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  Gas- und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator 
Es sind Vorschläge vorhanden, nach denen zur Beherrschung der Gasentwicklung in einem praktisch gasdicht verschlossenen Akkumulatorengehäuse, insbesondere dem Gehäuse eines alkalischen Akkumula- tors, die Elektroden dichtschichtig aneinanderliegend unter Benutzung eines als Abstandhalter zwischen benachbarten Elektrodenflächen verwendeten Separators als Paket oder Wickel, bevorzugt unter Flächen- pressung, in das Gehäuse eingesetzt sind.

   Es sollen dabei die Erkenntnisse für die Verwendung dünner
Elektroden verwirklichtwerden, nach denen die aktive Masse der Elektroden sehr grossflächig aufgeteilt ist, um engste Abstände zwischen den sich flächenparallel einander gegenüberliegenden Elektrodenoberflä- chen ungleicher Polarität zu erreichen, weil damit die Möglichkeit vorhanden ist, dass die bei der Über- ladung und Überentladung entstehenden Gase (Wasserstoff und Sauerstoff), über grosse Flächen verteilt und durch den engen Abstand der Elektrodenoberflächen begünstigt, schnell zur Gegenelektrode gelangen und dort so rasch elektrisch oxydiert bzw. reduziert werden, dass es selbst dann nicht zu einer schädlichen
Gasbildung zwischen den benachbarten Elektrodenoberflächen und damit etwa zu einer nachteiligen Gas- ansammlung in.

   dem Akkumulatorengehäuse kommt, wenn dasselbe praktisch gasdicht verschlossen ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass es für die Gestaltung solcher gasdicht verschlossen zu betreibender Akku- mulatoren wichtig ist, dass an dem aus dünnen Elektroden dicht geschichteten Elektrodenpaket oder an einem aus solchen Elektroden dichtschichtig hergestellten Wickel Massnahmen getroffen werden, die eine
Gasentwicklung beim Überladen oder Überentladen des Akkumulators an den Flächen des Elektrodenpaketes oder Elektrodenwickels ausschliessen, die sich nicht als ungleichpolige Elektrodenoberflächen durch die Separatorschicht, Separatoreinlage od. dgl. voneinander getrennt   gegenüberliegen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein gas-und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator, bei dem die Elektroden, insbesondere Sin-   tergerUstfolien-Elektroden, und   Separatoren dicht aneinanderliegend als Paket oder als Wickel in das Akkumulatorengehäuse eingesetzt sind, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schnittflächen der Elektroden mit einem Kunststoffüberzug laugendicht abgedeckt sind und dieser Überzug sich zu einem das Paket oder den Wickel umschliessenden Gehäuse ergänzt, das ganz oder teilweise das Gehäuse des Akkumulators bildet. Dabei werden als Material für die Bildung des die Elektrodenschnittflächen od. dgl. abdeckenden Überzuges Kunststoffe, vorzugsweise   Äthoxylin-oder   Epoxydharze, verwendet.

   Dieser Überzug kann entweder das Elektrodenpaket oder den Elektrodenwickel gehäusebildend umschliessen, als dichter Abschluss eines Gehäuses bzw. als dichte Verbindung zwischen gehäusebildenden Begrenzungsscheiben od. dgl. dienen oder auch die Schnittkanten an einzelnen Elektroden, die paketiert oder spiralig gewickelt werden, isolierend dicht abschliessen. 



   Es kann sich bei der Verwendung des erfindungsgemässen Kunststoffüberzuges zur Bildung eines Zellengehäuses um die Gestaltung eines   Ein- oder Mehrzellenakkumulators   in Form einer blockartigen Baueinheit handeln oder auch um Mehrzellenakkumulatoren, bei denen die einzelnen Zellen von ineinanderliegenden zylindrischen Zellenräumen mit ihren dichtschichtigen   Elektrodenwickeln   gebildet sind und der Kunststoffüberzug den allen   Zylinderräumen   eines Akkumulators gemeinsamen Gehäusedeckel und/oder 

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 Gehäuseboden, bildet. Der Kunststoffüberzug kann also den dichtschichtigen Elektrodenblock 6der -wickel mindestens an den von der Schichtung gebildeten Stirnseiten in Verbindung mit einem zusätzlichen Gehäuse oder mit gehäusebildenden Bauteilen,   z. B.

   Elektrodenpaket-Pressplatten,   Zellenhülsen   od. dgl.,   dicht   abschliessen. oder   es kann das ganze Gehäuse des Elektrodenwickels bzw. Elektrodenpaketes von dem den Wickel oder das Paket umschliessenden Kunststoffüberzug als dichtes Akkumulatoren- bzw. Zellengehäuse gebildet sein. 



   Die Erfindung kann auch vorteilhaft für die Gestaltung   vonMehrzellenakkumulatorec Anwendungfin-   den, bei denen benachbarte Zellen eine gemeinsame Zellentrennwand besitzen und   diese'1 rennwand   Träger einer Anode der einen Zelle und einer Kathode der andern Zelle ist. Die Trennwand zwischen benachbarten Zellen steht allseitig   gegenUber   den zu dieser Wand   gehörenden-Elektroden   vor und sie bildet mit ihren beidseitig benachbarten Trennwänden durch Vergiessen der dazwischenliegenden Elektrodenpaare an den Schnittflächen der Elektroden ein dichtes Zellengehäuse. Auch für dieses   gehäusebildende   
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 wickels aufgetragen werden. 



   Die genannten als Giessharz und Bindemittel bekannten   Äthoxylin-und   Epoxydharze eignen sich her- vorragend zur Verfestigung und zur vollkommenen Abdichtung der mit Elektrolytflüssigkeit gefüllten Zel- lenräume von Mehrzellenakkumulatoren, bevorzugt alkalischen Akkumulatoren. Insbesondere durch die
Ausnutzung der für diese Kunstharze bekannten Eigenschaft der aussergewöhnlich hohen Haftfestigkeit an
Metallen wird bei der beschriebenen Bildung des Zellengehäuses gleichzeitig erreicht, dass an den Elek- trodenkanten keine betriebsnachteilige Gasentwicklung entstehen kann und jede Kriechwegbildung zwi- schen benachbarten Zellen an den Verbindungsstellen der   Zellentrennwand   ausgeschlossen ist.

   Für die ab- solut dichte Verbindung zwischen dem Kunststoffüberzug und der metallischen   Trennwandoberfläche   kann es von Vorteil sein, wenn der gegenüber den aktiven Elektrodenflächen vorstehende Zellentrennwandrand vor dem Aufbringen des das Gehäuse bildenden   Giessharzüberzuges   bzw. der Giessharzschichten mit einem
Anstrich von   Äthoxylin-oder Epoxydharz   versehen ist und dieser Anstrich   z. B.   durch Erwärmen des Zel-   lentrennwandrandes   in die Oberfläche desselben eingeschmolzen wird. 



     Für die erfindungsgemässe   Gestaltung eines Strom- oder Spannungsblocks wird die vorbereitete Schichtang der Elektroden mit den zwischen benachbarten Elektroden ungleicher Polarität vorhandenen Separatoren und den Zellentrennwänden, die gleichzeitig Kontaktbleche für die Hintereinanderschaltung der
Zellen bilden, zwischen metallischen Endplatten dicht gepresst als Blockeinheit mit Kunststoff (Äthoxylin- oder Epoxydharz) gehäusebildend umgossen bzw. mit mehreren Schichten von diesem Harz bestrichen. Vor dem Umgiessen oder Bestreichen sind in die Blockeinheit Kemstifte für die Bildung von Kanälen im Bereiche jeder Separatorschicht eingesetzt.

   Diese Kernstifte werden aus dem erhärteten Kunstharz- überzug entfernt, und es werden die bis auf die durch das Entfernen der Kernstifte durch den aufgetragenen Kunststoff gebildeten Kanäle dicht abgeschlossenen Zellen evakuiert und danach mit Lauge gefüllt. Die Einstellung der richtigen Laugenmenge erfolgt durch Austreiben   überschüssiger   Lauge aus der Zelle durch die genannten Kanäle, indem die Zelle mit einer für den späteren Betrieb vorgesehenen Ladespannung   überladen   wird.

   Ist auf diese Weise bei vorbestimmter Überladung das richtige Verhältnis zwischen Laugenmenge und Hohlraum in den Zellen hergestellt, was entweder durch Abwiegen bestimmt wurde oder dadurch erkennbar ist, dass keine Lauge mehr ausgetrieben wird, so werden die Kanäle mit Kunstharz, bevorzugt   Äthoxylin- oder Epoxydharz,   dicht verschlossen. Der derart vorbereitete Blockkörper wird in einem als Bandage wirkenden Gehäuse mit Kunststoff, bevorzugt   Äthoxylin-oder   Epoxydharz, vergossen. Zur Erhöhung der Wirkung des für die Blockpressung vorgesehenen Gehäuses oder der Bandage können zwischen dem Block und den Gehäusewandungen in der Pressrichtung der Schichtung wirkende Keile eingetrieben werden.

   Es ist zweckmässig für die Aufrechterhaltung der Gehäusepresswirkung, dasselbe aus einem Material mit einem Dehnungsfaktor, der gleich oder kleiner als der Dehnungsfaktor des zum Vergiessen verwendeten Materials ist, herzustellen. Geeignet ist z. B. ein gegossenes   Silumin-oder Aluminiumge-   häuse bzw. eine Stahlbandage. 



   Als Separatoren werden bevorzugt Kunststoffgewebe mit feinsten Elektrolytkanälen gewählt. Als hervorragend geeignet hat sich neben Perlongeweben auch Polyamid-Filterpapier, wie es z. B. als Rhovylfaserpapier von etwa 0,   08 - 0, 1   mm Dicke bekanntgeworden ist, für den Aufbau von dichtschichtigen Elektrodenblocks bei gasdicht verschlossenen Akkumulatoren bewährt. 



   Vorteilhaft ist es, die gegenüber den Elektroden vorstehenden Ränder der Trennwandbleche aufzurauhen und in die so geschaffene Randzone vor dem Einlegen der Bleche in die Schichtung Kunstharz, z. B. 

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    Äthoxylin- oder   Epoxydharz, einzuschmelzen bzw. einzubrennen. Mit einem solchen Kunstharzrand ver-   sehene Trennwand-und Kontaktbleche gewährleisten eine   einwandfreie   Lösungs- oder   Schmelzverbindung mit dem gehäusebildenden Kunststoffüberzug, was für das absolut dichte Trennen und Abschliessen der zu einem Block vereinigten Zellen und für die Vermeidung von Laugen-Nebenwegen bzw. Selbstentladungsstrecken wichtig ist. Die Aufrauhung der Randzonen der Trennwand- oder Kontaktbleche kann günstig durch Aufsintern einer Metallpulverschicht auf die Bleche erzielt werden. Es ist aber auch jedes andere bekannte Verfahren für die Randaufrauhung möglich, wenn seine Anwendung zweckmässig erscheint. 



   Für die Einsparung von für die Bildung des Gehäuses verwendetem Kunststoff und zur Beschleunigung des Abbindens dieses Stoffes können demselben Füllmittel, z. B. Schieferstaub, fein pulverisierte Glasoder Basaltfasern, Glasmehl   od.   dgl., beigemengt sein. 
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 zweck der Erfindung noch den wesentlichen Vorteil, dass sie auch trotz entsprechender Dickflnssigkeit noch eine absolut gas-und laugendichte Verbindung mit den metallischen Zellentrennwänden eingehen, ohne wesentlich in die zwischen benachbarten Elektrodenoberflächen ungleicher Polarität vorhandenen Separatorenschichten, die bevorzugt aus feinporigem, hygroskopischem Material bestehen. oder in das Gerüstmaterial der Elektrode einzudringen. 



   Herstellungstechnisch bedeutet die Erfindung, dass der dichtschichtige Elektrodenblock oder Elektrodenwickel, gleichgültig, ob er als Ein- oder Mehrzellenblock   bzw. -wickel'Vorbereitet   ist und gleichgültig, ob die benachbarten Zellen eine gemeinsame Trennwand besitzen, die Träger einer Anode der einen Zelle und einer Kathode der andern Zelle ist, an den von der Schichtung gebildeten Seitenflächen bzw. Stirnflächen in der zur Verarbeitung von   Äthoxylin- oder   Epoxydharz vorgeschriebenen Weise mit diesem 
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 hige Epoxydringe und wohl auch alkoholische Hydroxydgruppen an der Kette enthalten. Diese schmelzbaren Harze sind durch spezifische Additionsreaktionen der Endgruppen mit Anhydriden zweibasiger Säuren oder mit Aminen drucklos heiss oder kalt härtbar.

   Für den Verwendungszweck der Erfindung ergeben diese Harze den Vorteil, dass der Schwund derselben beim Härten gering ist, die Erzeugnisse alsospannungsfrei aushärten, ohne dass sie reissen. Die Harze haften hervorragend an Metallen und greifen diese nicht an. Weiter besitzen sie sehr gute elektrische Isolationseigenschaften und sie sind laugen- und säurebeständig, also für die Bildung von Überzügen an Elektroden bzw. Elektrodenpaketen oder-wickeln sowie für die Benutzung solcher Überzüge zur Bildung von Gehäusen alkalischer Akkumulatoren geeignet.

   Mit der Erfindung ist   ei ; 1   neuer Verwendungszweck für die bekannten Giessharze   (Äthoxylin- oder Epoxydhar-   ze) erschlossen, und es ist damit   in fabrikationstechnisch günstigerweise   möglich geworden, gas-und laugendicht verschlossene Akkumulatoren herzustellen, die alle zumutbaren Gebrauchseigenschaften aufweisen. Das wesentliche Merkmal der Erfindung folgt aus der Erkenntnis, dass die genannten   Äthoxylin-oder   Epoxydharze auch zum   dichten Abschluss gegenüber Kalilauge   an den Verbindungsstellen dieser Harze mit Metall bestens geeignet sind und somit die Verwirklichung gas-und laugendichter Akkumulatorenzellen durch die Verwendung dieser Harze in. konstruktiv einfacher Weise möglich geworden ist. 



   In der Zeichnung sind Beispiele für die Verwirklichung der Erfindung zur Gestaltung eines gasdicht verschlossenen Blockakkumulators dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt ein beidseitig aufgerauhtes Kontaktblech   1,   das als Trennwand zwischen zwei benachbarten Zellen des Akkumulatorenblocks Verwendung findet. Die Aufrauhung ist von einer im Bereiche der äusseren Randzonen verstärkten Metallpulversinterschicht 2 gebildet. In den Sintergerüstrand 3 wird entsprechend   Fig. 2   das Kunstharz, bevorzugt   Äthoxylin- oder   Epoxydharz, eingeschmolzen, das durch Ausfüllen der Gerüstporen einen mit dem Kontaktblech bzw. Trennwandblech 1 innig verbundenen Kunststoffwulst 4 bildet. Das Einbetten dieses Kunststoffwulstes 4 in die Kunststoffmasse 5, die das Gehäuse des Blockakkumulators bildet, zeigt Fig. 3.

   Die für die Bildung des Wulstes 4 und des Überzuges 5 verwendeten Kunstharze, bevorzugt   Äthoxylin-oder Epoxydharze,   sind so aufeinander abgestimmt, dass der Wulst 4 mit der Gehäusewandung 5 eine innige Schmelz- oder Lösungsverbindung beim Aufbringen des Kunststoff- überzuges 5 eingeht. 

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   Fig. 4 zeigt einen unter Verwendung der als Zellentrennwände wirkenden Kontaktbleche aufgebauten   Mehrzellen-Bloekakkumulator   mit den Merkmalen der Erfindung. Der Mehrzellenblock ist von der sich mehrfach wiederholenden Schichtung. Anode 6, Separator 7, Kathode 8 und   Kontaktblechtrennwand S   gebildet.

   Die Zellentrennwand 9 dient der Hintereinanderschaltung benachbarter Zellen durch direkten   i Flächenkontakt   der daran anliegenden Elektroden dieser Zellen. 10 und 11 sind die als Aussenkontakte verwendeten Pressplatten, die der Erhöhung der Stabilität des Zellenblocks dienen und über die bei der
Verwendung von Keilen zwischen diesen Platten und einem zusätzlich noch vorzusehenden Gehäuse bzw. einer Bandage der Pressdruck auf die Blockschichtung übertragen wird, was für die Erreichung gleichblei- bender Flächenabstände zwischen benachbarten Elektroden für die Beherrschung der   Gasrtickbildung   beim   Überladen   der Zellen von grösster Wichtigkeit ist. 12 sind Kernstifte, die zur Bildung von in die Separa- torschicht einer   jeden Zelle mündenden Kanälen   in den Überzug 5 eingesetzt sind.

   13 zeigt einen solchen
Kanal nach Entfernen des Kemstiftes offen und 14 den mit Kunststoff, bevorzugt   Äthoxylin- oder   Epoxyd- harz, verschlossenen Kanal nach der für die Erlangung einer sicheren Betriebsbereitschaft erforderlichen und in Verbindung mit der Erfindung beschriebenen Behandlung der einzelnen Zellen. 



  Der dargestellte Mehrzellenblock wird zur Erhöhung seiner Stabilität und insbesondere zur Erzielung   einer Flächenpresswirkung in Richtung   der Pfeile in ein zusätzliches Gehäuse eingesetzt und unter entspre- chend grossem Flächendruck, also vorgespannt, mit Kunstharz vergossen, so dass er eine stabile Einheit bildet. 



   Der Kunststoffüberzug 5, in den die Ränder der Zellentrennwandbleche 1 eingebettet sind, bildet gleichzeitig auch einen dicht abdeckenden Überzug aus ionen-und gas-nichtdurchlässigem Kunststoff, bevorzugt aus   Äthoxylin - oder Epoxydharz,   an den Schnittflächen der Elektroden. und es ist damit erreicht, dass diese Elektrodenflächen nicht an einer betriebsnachteiligen Gasentwicklung in dem dicht verschlos- senen Akkumulatorengehäuse teilnehmen können. 



    PATENTANSPRÜCHE :.    



   1. Gas- und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akku- mulator, bei dem die Elektroden, insbesondere Sintergerüstfolien-Elektroden, und Separatoren dicht an- einanderliegend als Paket oder als Wickel in das Akkumulatorengehäuse eingesetzt sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schnittflächen der Elektroden mit einem Kunststoffüberzug laugendicht abgedeckt sind und dieser Überzug sich zu einem das Paket oder den Wickel umschliessenden Gehäuse ergänzt, das ganz oder teilweise das Gehäuse des Akkumulators bildet. 



   2. Akkumulator   nachAnspruch l,   dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffüberzug aus Athoxylin- oder Epoxydharz besteht. 
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Claims (1)

  1. Deckel eines Gehäusekastens, in dem das Elektrodenpaket oder der Elektrodenwickel angeordnet ist, bÎ1- det.
    4. Akkumulator nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffüberzug, bevorzugt aus Äthoxylin-oder Epoxydharz, an dem Elektrodenpaket vorhandene Teile, wie Anschlussfahnen, Randvorsprünge, Trennwandansätze od. dgl., mit einschliesst und solche Teile die Wandungen des Gehäuses dicht abschliessend durchsetzen oder in die Wandungen dicht abschliessend eingreifen.
    5. Akkumulator nach Anspruch l, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenpaare mehrerer benachbarter Zellen ein Elektrodenpaket bilden und zwischen benachbarten Zellen eine gemeinsame Zellentrennwand angeordnet ist, die auf ihrer einen Seite eine Anode der einen Zelle und auf ihrer andern Seite eine Kathode der andern Zelle trägt und die mit einem allseitig gegenüber den zu dieser Wand gehörenden Elektroden vorstehenden Rand die gas-und laugendichte Verbindung mit dem als Gehäuse auf die Elektrodenschnittflächen des Elektrodenpaketes aufgebrachten Kunststoffüberzug, bevorzugt aus Äthoxylin- oder Epoxydharz, bildet.
    6. Akkumulator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus mehreren auf die von der Schichtung des Elektrodenpaketes gebildeten Flächen aufgetragenen Kunststoffschichten, bevorzugt Äthoxylin- oder Epoxydharzschichten, in Verbindung mit den äusseren Deckflächen des Zellenpaketes besteht.
    7. Akkumulator nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüber den aktiven <Desc/Clms Page number 5> Elektrodenflächen vorstehende Zellentrennwandrand vor dem Aufbringen des das Gehäuse bildenden Giessharzüberzuges bzw. der Giessharzschichten auf das Elektrodenpaket mit einem Überzug von Kunststoff, bevorzugt aus Äthoxylin - oder Epoxydharz, versehen ist.
    8. Akkumulator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüber den aktiven Elektrodenflächen vorstehende Zellentrennwandrand aufgerauht, z. B. mit einer aufgesinterten Metallpulverschicht versehen ist, in die vor dem Einlegen der Bleche in die Elektrodenschichtung Kunststoff, bevorzugt Äthoxylin-oder Epoxydharz, eingeschmolzen ist, der mit dem gehäusebildenden Kunststoff eine Lösungs-oder Schmelzverbindung eingeht.
    9. Akkumulator nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem gehäusebildenden Kunststoff, bevorzugt Äthoxylin- oder Epoxydharz. ein Füllmittel, z. B.
    Schieferstaub, Glasmehl od. dgl., für die Beschleunigung des Abbindens de. Kunststoffes beigemengt ist.
    10. Verfahren zur Herstellung eines gas-und laugendicht verschlossenen Akkumulators insbesondere eines alkalischen Akkumulators, nach einem oder meneren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Verwendungszweck (Strom- oder Spannungsblock) vorbereitete Schichtung der Elektroden mit den Separatoren, insbesondere aus Kunststoffgeweben, Kunststoff-Filterpapieren (Rhovylfaserpapier) od. dgl. und den die Zellen voneinander trennenden Kontaktblechen bzw.
    Trennwänden zwischen metallischen Endplatten dicht gepresst als Blockeinhe it nach dem Einsetzen von Kemstiften für die Bildung von Kanälen im Bereiche jeder Separatorschicht, mit Kunststoff, bevorzugt Äthoxylinoder Epoxydharz, gehäusebildend umgossen bzw. mit mehreren Schichten bestrichen ist und die Blockeinheit nach dem Entfernen der Kernstifte aus dem erhärteten Gehäuseüberzug und nach Evakuieren der Zellen, Einfüllen von Lauge und Austreiben überschüssiger Lauge aus den Zellen mittels Überladens durch die von den Kernstiften gebildeten Kanäle sowie Verschliessen der Kanäle mit Kunststoff, als derart vorbereiteter Blockkörper mit Kunststoff, bevorzugt Äthoxylin- oder Epoxydharz, in einem als Bandage wirkenden Gehäuse,
    in das der Block durch Keilwirkung in der Pressrichtung der Schichtung vorgespannt eingesetzt ist, vergossen wird.
AT416355A 1954-07-19 1955-07-19 Gas- und laugendicht abgeschlossen zu betreibender Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator AT224723B (de)

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