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Schaltungsanordnung zum Ermitteln der in einem Betrieb zu fertigenden Geräte oder Bauteile
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Lösung von Steuerungsaufgaben, bei denen geordnete Informationsfolgen mit zugeordneten Informationsfolgen koordiniert werden müssen, wie es z. B. bei Dispositionsaufgaben für Fabrikate der Fall ist. Die Lösung von Dispositionsaufgaben in einem Betrieb gehört von jeher zu den schwierigsten Problemen der Betriebssphäre, da eine Vielzahl ständig wechselnder und sich ändernder Informationen schnell und doch zuverlässig verarbeitet und ausgewertet werden muss.
Ein besonderes Problem in der Dispositionssteuerung liegt darin, rechtzeitig und mit Rücksicht auf eventuelle Änderungen auch jederzeit nachkontrollierbar, nach eingehenden Bestellungen in den Fertigungsablauf eines Betriebes so einzugreifen, dass die bestellten Geräte termingerecht ausgeliefert werden können. Hiebei ist in jedem Fall darauf zu achten, dass abhängig von BeständeninLager und Werkstätten an fertigen Geräten, Teilgeräten oder auch nur Bauteilen die richtigen Arbeitsabläufe rechtzeitig eingeleitet werden.
Die Lösung einer derartigen Dispositionsaufgabe geschieht heute noch allgemein mit einem grossen Stab von Sachbearbeitern, wobei gelegentlich für Teilaufgaben Lochkartenmaschinen, elektronische Rechenanlagen oder ähnliche organisatorische Hilfsmittel angewendet werden.
Man konnte daran denken, eine Dispositionsaufgabe, wie sie bisher von Hand gelöst wurde, durch eine elektronische Rechenanlage durchführen zu lassen. Dies ist im Prinzip auch möglich. Setzt man jedoch eine elektronische digitale Rechenanlage für den genannten Zweck ein und lässt die Rechenanlage die gleichen Dispositionsabläufe abarbeiten, wie sie bisher von Hand durchgeführt werden, so ergibt sich, dass selbst in Betrieben, in denen sehr wenig verschiedenartige Geräte gefertigt werden, bei der Disposition ein ganz erheblicher Sortieraufwand fUr die einzugebenden und auszugebenden Daten getrieben werden muss, der die Rechenanlage mit Rücksicht auf die bei der Ein- und Ausgabe notwendigen Zeiten durch die Sortiervorgänge erheblich belastet.
Dies sei an Hand eines Beispieles zunächst erläutert : Geht man davon aus, dass in einem Betrieb Bestellungen für verschiedene Gerätetypen vorliegen, dann muss zunächst der erste Gerätetyp aufgeschlüsselt und es muss festgestellt werden, ob der Gerätetyp selbst bzw. die Geräteteile einzeln oder im Ganzen, darüber hinaus die Bauteile der nicht vorhandenen Geräteteile und schliesslich die Grundbaustoffe für die Bauteile in ausreichender Menge vorhanden sind bzw. zu welchem Zeitpunkt diese Teile angefertigt bzw. bestellt werden müssen, damit das gewünschte Gerät terming-
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gleichgültig ist, ob die Geräte bestellt sind oder auf Grund einer zeit-oder mengenmässig kalkulierten Lagerhaltung angefertigt werden müssen-durchzuführen.
Immer dann, wenn einzelne Geräteteile, Grundbauteile oder Rohstoffe in verschiedenen zu fertigenden Endgeräten vorkommen, dann entstehen bei jeder Aufschlüsselung eines bestimmten Gerätetyps Teile, die später für die Beauftragung der entsprechenden Fertigungsstätten wieder zusammengefasst werden müssen.
Da es sich voraussetzungsgemäss um eine Vielzahl von Geräteteilen handelt, die hinsichtlich ihrer Geräteteile, Bauteile usw. sehr stark miteinander verzweigt sein können, entstehen eine Vielzahl von Sortiervorgängen, damit die einzelnen Teile entsprechend zusammengefasst werden können. Überall dort, wo aber für den genannten Zweck elektronische Rechenanlagen eingesetzt werden sollen, gleichgültig ob es sich um grosse oder um grösste Fertigungsstätten handelt, würden dabei die anfallenden Sor-
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tierarbeiten die Anlage in unerwünschter Weise belasten.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung, die zum Ermitteln der in einem Betrieb abhängig von
Aufträgen und/oder einer zeit- oder mengenmässig kalkulierten Lagerhaltung zu fertigenden Geräten oder
Bauteilen von Geräten sowie der für die Durchführung dieser Fertigung zu bestellenden Geräteteile, Grund- bauteile oder Rohstoffe vorgesehen ist, bedient sich einer datenverarbeitenden Anlage mit mindestens einem internen Arbeitsspeicher kleiner Zugriffszeit, z. B. einem Magnetkernspeicher, und einer Mehr- zahl externer Speicher grosser Kapazität, z. B. Magnetbandspeicher, von denen auf einem der Lagerbe- stand, die Stücklisten und sonstigen Fertigungsdaten und auf einem andern der Bedarf, gegebenenfalls mit Terminen, aufgezeichnet ist.
Die Schaltungsanordnung ist zur Durchführung der genannten Aufgabe und zur Vermeidung von Sortiervorgängen derart ausgebildet, dass jedem externen Eingabespeicher (Disposi- tionsband und Bedarfsband) über das Rechenwerk bzw. den Arbeitsspeicher und einem im Rechenwerk vor- gesehenen Komparator mindestens je ein Speicher gleicher Art wie die Eingabespeicher derart zugeordnet sind, dass bei jedem Durchlaufen eines der Eingabespeicher in einen Speicher (Ergebnisband) die zu er- stellenden Bauteile oder Einzelteile und in einen ändern Speicher (Hilfsband) die in diesem Durchlauf noch nicht endgültig aufzuschlüsselnden Geräteteile übernommen werden.
Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung werden also zum erstenmal bei Datenverarbeitungsanlagen in diesem Arbeitsablauf insge- samt mindestens vier externe Speicher, vorzugsweise Magnetbandspeicher, mit einbezogen, wobei von einem der Eingabespeicher jeweils durch einen blockweisen Transfer in den Arbeitsspeicher gewisse Dis- positions angaben übernommen werden, während die in Verbindung mit diesen in dem Arbeitsspeicher stehenden Informationen, vorzugsweise vom Bedarfsband herkommend, eine Vielzahl von unsortierten Informationen verglichen und derart verarbeitet werden, dass während der Verarbeitung eine Ausgabe an die zwei Speicher durchgeführt werden kann, wobei, wie noch erläutert wird, die in den Ausgabespei- chern übernommenen Informationen für die nächste Stufe des Arbeitsablaufes'als Eingabeinformationen herangezogen werden.
Dieser einfachste Aufbau der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sei zunächst an Hand der Fig. 1 der Zeichnung erläutert :
In Fig. 1 ist im Blockschema zunächst eine elektronische Rechenanlage R wiedergegeben, die in an sich bekannter Weise mit einem entsprechend grossen Schnellspeicher, z. B. einem Magnetkernspeicher, ausgerüstet sein soll. Mit der elektronischen Recheneinheit arbeiten unmittelbar vier Magnetbänder Ml bis M4 zusammen, von denen die Magnetbänder Ml und M2 auf der Eingabeseite und die Magnetbänder M3 und M4 auf der Ausgabeseite angeordnet sind. Darüber hinaus soll die Rechenanlage noch eine Lochkarten- oder Lochstreifeneingabe L besitzen und ausgangsseitig mit einer Tabelliermaschine oder einem Schnelldrucker T zusammenarbeiten.
Es ist angenommen, dass auf dem Magnetband Ml die Dispositionsangaben aufgezeichnet sind. Hiebei sind die Dispositionsangaben auf dem Band in einer solchen Reihenfolge gespeichert, dass der Bestand an einer bestimmten Geräteart, also die Fertigerzeugnisse für alle im Betrieb zu fertigenden Geräte aufgezeichnet sind. In einer zweiten Stufe, gegebenenfalls nach Zwischenfügung einer Abschnittmarke, ist dann der Fertigungszusammenhangfür die Geräte nach Geräteteilen, in einer weiteren Stufe nach Bauteilen und schliesslich nach Fertigungswerkstoffen aufgezeichnet.
Erfindungsgemäss wird nun in den Arbeitsspeichern des Rechenwerkes immer eine Gruppe bis zu einer vollständigen Dispositionsstufe, d. h. eine solche Informationslänge übernommen, die den Bestand einer Mehrzahl von Geräten oder die Aufschlüsselung dieser Geräte nach Geräteteilen oder der Geräteteile nach Bauteilen usw. enthält.
Mit diesen Angaben im Arbeitsspeicher werden nun sämtliche, auf dem Bedarfsband M2 stehenden bestellten Gerätetypen zum Vergleich angeboten, wobei bei Durchführung des Vergleiches die vorhandenen Gerätetypen, Geräteteile, Bauteile bzw. Grundstoffe der Ausgabeeinheit, z. B. der Tabelliermaschine zugeführt werden. Der verbleibende Bestand wird zusammen mit den Stücklistenangaben usw. in das Ergebnisband M3 übernommen, während die Geräte bzw. Geräteteile, die auf Grund der in den Arbeitsspeicher übernommenen informationsmenge noch nicht bis zu Ende aufgeschlüsselt werden können, in das Hilfsband M4 übernommen werden.
Sobald der gesamte Inhalt des Bedarfsbandes M2 demlnhalt des Arbeitsspeichers innerhalb des Rechenwerkes R angeboten und entsprechend aufgearbeitet ist, wird der verbleibende, nunmehr im Hilfsband M4 stehende Bedarfsrest als neuer Bedarf zu dem Zeitpunkt angeboten, in dem die nächste Speicherstufe oder sogar die nächst niedrigere Dispositionsstufe von dem Dispositionsband in den Arbeitsspeicher übernommen wird.
Diese Ermittlung unter Verwertung des immer wieder in ein Hilfsband gespeicherten neuen Bedarfes, so lange bis sämtliche Dispositionsstufen des Dispositionsbandes Ml aufgearbeitet sind, hat zur Folge, dass
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jeweils nach Aufarbeitung einer bestimmten Dispositionsstufe der im Arbeitsspeicher verbleibenden Infor- mationsrest, also unmittelbar der an Geräten, Geräteteile usw. innerhalb eines Betriebes nach Abfüh- rung der bereits disponierten Bestellungen bzw. Aufträge, zusammen mit Stucklistendaten zugeführt werden kann, so dass dieses Ergebnisband M3 für die Behandlung späterer Aufträge unmittelbar als Disposi- tionsband wieder verwendet werden kann.
Auch die Ausgabeeinheit in Form der Tabelliermaschine T er- hält in geordneter Reihenfolge die Geräte, die unmittelbar ausgeliefert werden können, den Auftrag für den Zusammenbau von Geräteteile, von Bauteilen und schliesslich den Bedarf von Grundbaustoffen.
Irgendein Sortiervorgang ist, wie ersichtlich, nicht notwendig.
Wie erwähnt, kann für eine erneute Dispositionsrechnung unmittelbar das in der vorherigen Disposi- tionsrechnung erstellte Ergebnisband M3 als Dispositionsband, also an Stelle des Bandes Ml verwendet werden. Ein einmal erstelltes Dispositionsband erneuert sich somit auf Grund der besonderen Arbeitsweise der Schaltungsanordnung nach der Erfindung hinsichtlich der in ihm enthaltenen Daten von selbst. Diese
Behauptung ist dann und nur dann streng richtig, wenn sich an den Stücklisten der einzelnen Geräte und an dem Bestand innerhalb des Betriebes zwischen zwei Dispositionsrechnungen nichts ändert.
Da dies in der Praxis in aller Regel nicht der Fall ist, ist die Lochkarten- oder Lochstreifeneingabe vorgesehen, die bei der Eingabe einer bestimmten Speicher- oder Dispositionsstufe in den Arbeitsspeicher alle seit der letzten Dispositionsrechnung angefallenen Satzkorrekturen und Bewegungen, die auf Lochkarten entspre- chend gesammelt und abgelocht sind, korrigiert. Hiebei werden also, konstruktive oder fertigungstech- nische Massnahmen, z. B. Änderung einer Baunummer oder in der Zugehörigkeit von Teilen der tieferen Dispositionsstufe berücksichtigt. Es können auf diese Weise aber auch Korrekturen der Termine und der
Mengen vorgenommen werden. Darüber hinaus wird über diese Lochkarten- oder Lochstreifeneingabe die seit der letzten Disposition erfolgten Bewegungen in Form von Zu- und Ablieferungen, Auftragszugängen usw. berücksichtigt.
Die Lochkarten werden hiebei in der gleichen Folge sortiert, wie die Geräte auf dem
Bedarfsband aufgezeichnet sind. In aller Regel wird es sich empfehlen, die Lochkarten nach Baunummern in absteigender Folge zu sortieren, d. h. auch auf dem Dispositionsband die Geräte nach Baunummern in absteigender Folge aufzuzeichnen. Sind an einem in den Arbeitsspeicher übernommenen, zu einer Dispositionsstufe gehörenden Satz von Informationen alle Änderungen durchgeführt, kann der erste Bedarfssatz im geordneten Bedarfsband M2 in die Rechenanlage gegeben werden. Diese prüft zunächst die Identität der vom Dispositionsband Ml übernommenen Geräte nach Baunummern, und stellt, wie schon kurz erwähnt, schliesslich fest, ob ein bestimmtes Gerät vorrätig ist oder erst und gegebenenfalls aus welchen Teilen es gefertigt werden muss.
Sind die Teile selbst komplexe Gebilde, dann werden sie In der nächsten Dispositionsstufe gegebenenfalls, sofern sie nicht vorrätig sind, nach Bauteilen usw. aufgeschlüsselt. In diesem Fall erfolgt also die weitere Aufteilung erst in einer späteren Phase der Bearbeitung, nämlich dann, wenn die Informationen der nächsten Dispositionsstufe in den Arbeitsspeicher übernommen sind.
Das hier behandelte Verfahren unter Verwendung von vier Bändern arbeitet einwandfrei. Es hat nur noch den Nachteil, dass beim Wechsel jeder Dispositionsstufe und/oder jeder Speicherstufe, also einer Stufe, bei der eine Gruppe von neuen Dispositionssätzen in den Arbeitsspeicher gegeben wird, das gesamte Bedarfsband durchgespielt werden muss.
Gemäss einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann dieser zeitliche Aufwand, der für die Durchspielung eines ganzen Bandes jeweils getrieben werden muss, noch dadurch verringert werden, dass das Hilfsband in zwei parallel ansteuerbare Bänder aufgeteilt wird, wobei in das eine Hilfsband (Hilfsband a) die Informationen aufgenommen werden, die für eine Zwischenspeicherung zur Aufarbeitung in einer späteren Speicherstufe innerhalb der gleichen Dispositionsstufe benötigt werden, während die Angaben, die in einer späteren Dispositionsstufe benötigt werden, in das zweite Hilfsband (Hilfsband b) eingeschrieben werden.
Dies sei an Hand der Fig. 2 im folgenden erläutert. Die Fig. 2 zeigt wiederum eine Rechenanlage R, die eingangsseitig von zwei Bändern Ml und M2 (Dispositionsband und Bedarfsband) und einer Lochkartenoder Lochstreifeneingabe L beschickt wird. Ausgangsseitig sind drei Bandeinheiten, nämlich das Ergebnisband M3 und die Hilfsbänder M4a und M4b sowie eine Tabelliermaschine T angeschlossen.
Unter Verwendung dieser fünf Bänder wird ein gleicher Arbeitsablauf im Prinzip erzielt, wie bei der Anordnung nach Fig. 1. Das Verfahren mit fünf Bändern unterscheidet sich von dem Verfahren mit vier Bändern dadurch, dass in das Hilfsband M4a nur die Bedarfssätze tieferer Speicherstufen der gleichen Dispositionsstufe und in das Hilfsband M4b die Bedarfssätze tieferer Dispositionsstufen eingeschrieben werden. Je nachdem, ob nach der Aufarbeitung des Bedarfsbandes M2 in den Kernspeicher der Rechenanlage R neue Dispositionssätze gleicher Dispositionsstufe wie die vorhergegangene Speicherstufe eingeschrieben
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Mit ändern Worten tauschen bei jedem Speicherstufenwechsel das Bedarfsband und das Hilfsband M4a und bei jedem Dispositionsstufenwechsel das Bedarfsband und das Hilfsband M4b ihre Funktion.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass durch den Wegfall jeglicher Sortiervorgänge die Haltbarkeit der
Bänder wesentlich grösser ist, d. h. der Bandbedarf wird auf ein Minimum gesenkt.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann noch auf verschiedene andere Weise realisiert wer- den. Typisch und deshalb ausschliesslich notwendig ist, dass von einem der Eingabebänder, vorzugsweise vom Dispositionsband, jeweils ein ganzer Block von Informationen aus einem Dispositionssatz, d. h. eine sogenannte Speicherstufe, übernommen wird. Es ist ohne weiteres einzusehen, dass der gleiche Erfolg zu erzielen ist, wenn vom Bedarfsband blockweise der Bedarf übernommen wird und dementsprechend zu diesem Block von Informationen des Bedarfsbandes die ganzen Informationen des ganzen Dispositionsban- des abgespielt werden.
Die Umkehrung des Verfahrens in dieser Weise ist dann zu empfehlen, wenn die
Dispositionssätze aus Identifizierungs- und Rechnungsgründen zwangsläufig sehr lang sind und bei jeder
Disposition nur ein kleiner Prozentsatz der Baunummern auf dem Band angesprochen wird. In diesem Fall kann dann mit den gleichen Vorteilen, wie bei der Aufteilung des Hilfsbandes, auch das Ergebnisband auf- geteilt werden, wobei dann in das eine dieses Bandes, die in einer folgenden Speicherstufe der gleichen
Dispositionsstufe und in das andere die in der nächsten Dispositionsstufe benötigten Daten gespeichert werden.
Darüber hinaus kann, sofern bestimmte Sonderaufgaben vorliegen, an eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung noch die eine oder andere Ausgabeeinheit, z. B. auch noch weitere Ausgabebänder, angeschlossen werden. Dies empfiehlt sich zumindest immer dann, wenn zusätzliche Ergebnisse, wie z. B.
Lagerbestand usw., benötigt werden. In den zusätzlich angeschlossenen Speicher können dann diese bei der Aufarbeitung des angegebenen Programmes automatisch mit anfallenden Daten unmittelbar übernommen werden.
Darüber hinaus ist es selbstverständlich möglich, auch auf der Eingabeseite an Stelle eines Dispositionsbandes zwei Bänder parallel anzuordnen, wobei in dem einen Band gegebenenfalls der Lagerbestand undVortragsdaten der einzelnen Geräte, Geräteteile usw. und in dem andern Band die für die niedrigeren Dispositionsstufen notwendigen Plandaten und Stücklisten enthalten sind. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann in dieser oder andern Richtung ohne weiteres ergänzt werden.
Es sei noch erwähnt, dass natürlich an Stelle der als Ausgabeeinheit verwendeten Tabelliermaschine auch jede andere Einheit, z. B. eine Lochkartenmaschine, als auch ein Lochstreifen-Locher, vorgesehen werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zum Ermitteln der in einem Betrieb abhängig von Aufträgen und/oder einer zeit- oder mengenmässig kalkulierten Lagerhaltung zu fertigenden Geräten oder Bauteilen von Geräten sowie der für die Durchführung dieser Fertigung zu bestellenden Geräteteile, Grundbauteile oder Rohstoffe unter Verwendung einer Datenverarbeitungsanlage mit mindestens einem internen Arbeitsspeicher kleinster Zugriffszeit, z. B. einem Magnetkernspeicher, und einer Mehrzahl externer Speicher grosser Kapazität, z. B.
Magnetbandspeicher, von denen auf einem der Lagerbestand, die Stücklisten und sonstigen Fertigungsdaten und auf einem andern der Bedarf, gegebenenfalls mit Terminen, aufgezeichnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Sortiervorgängen jedem externen Eingabespeicher (Dispositionsband Ml und Bedarfsband M2) über das Reçhenwerk (R) bzw. den Arbeitsspeicher und einem im Rechenwerk vorgesehenen Komparator mindestens je ein Speicher gleicher Art derart zugeordnet sind, dass bei jedem Durchlaufen eines der Eingabespeicher in einen Speicher (Ergebnisband M3) die zu erstellenden Bauteile oder Einzelteile und in den andern Speicher (Hilfsband M4) die in diesem Durchlauf noch nicnt oder noch nicht endgültig aufzuschlüsselnden Geräteteile übernommen werden.