AT218859B - Photographic camera with automatic exposure adjustment - Google Patents

Photographic camera with automatic exposure adjustment

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AT218859B
AT218859B AT277660A AT277660A AT218859B AT 218859 B AT218859 B AT 218859B AT 277660 A AT277660 A AT 277660A AT 277660 A AT277660 A AT 277660A AT 218859 B AT218859 B AT 218859B
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AT
Austria
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adjuster
stop
exposure
automatic
control part
Prior art date
Application number
AT277660A
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German (de)
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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Description

  

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  Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, welche einen von Hand betätigbaren, auf Stellungen "Automatik" und "Nichtautomatik" einstellbaren Umschalter sowie einen bei   Einstellung"Nichtautomatik"wirksamen   Handeinsteller besitzt, und bei welcher zwecks Durchführung von Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungseinstellung ein mit einer Beleuch- 
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 dem eine Spann- und Auslöseeinrichtung zugeordnet ist, und an dem ein Anschlag für einen Belichtungeinsteller angeordnet ist, welcher der Einstellbewegung des Steuerteils unter Federwirkung nachfolgt. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera dieser Art so auszubilden, dass die Ausschaltung des Steuereinflusses der Belichtungsregelungsvorrichtung bei Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Be-   lichtungseinstellung in unverwickelter   sowie aufwandsparender Weise und unabhängig vom jeweiligen Anzeige-bzw. Arbeitszustand der   Beleuchtungsstarkemesseinrichiung   erzielt ist. 



   Gemäss der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Anschlag für den Belichtungseinsteller bewegbar am Steuerteil angeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschalters in   Stellung"Nichtautomatik"der   bewegbare Anschlag zwecks Ausschaltung des Steuereinflusses des Steuerteils aus dem Bewegungsweg des Belichtungseinstellers schaltbar und ein anderer, mit dem Handeinsteller verbundener Anschlag für den Belichtungseinsteller in Wirkstellung führbar ist, und dass sowohl der Steuerteil als auch der Belichtungseinsteller mittels der Spann-und Auslöseeinrichtung in eine dem gespannten Zustand ihrer Antriebsmittel zugeordnete Ausgangslage führbar und in dieser Lage festhaltbar sind. 



   Bei einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Kamera erfolgt somit das Abschalten der Belichtungsregelungsvorrichtung bzw. das Ausschalten des Steuereinflusses derselben bei Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung dadurch, dass ein zur Begrenzung der unter Federwirkung erfolgenden Einstellbewegung des Belichtungseinstellers dienender, am Steuerteil angeordneter Anschlag in Abhängigkeit von der Bewegung des Umschalters in   Stellung"Nichtautomatik"aus   dem Bewegungsweg des Belichtungsein-   stellers geschaltet und gleichzeitig ein   anderer, mit dem Handeinsteller verbundener Anschlag für den Belichtungseinsteller in Wirkstellung gebracht wird.

   Damit bedarf es bei einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Kamera zur Erzielung einer Ausschaltung des Steuereinflusses der   Belichtungsregelungsvorrichtung   bei Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung weder besonderer, in der Verbindung zwischen   Steuerteil und Beleuchtungsstärkemesseinrichtung   angeordneter Kupplungsmittel noch besonderer Be-   tätigungs- bzw. Steuermittel   zum Lösen derselben.

   Hiedurch ist einerseits ein optimal unverwickelter, Raum und Aufwand sparender Aufbau der Einrichtung und anderseits eine völlige Freizügigkeit in der Ausgestaltung und der Arbeitsweise   der Belichtungsregelungsvorrichtung erreicht.   Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemässe Kamera auf Grund des vorbeschriebenen, unverwickelten Aufbaus durch ein besonderes Mass an Funktionssicherheit aus. 



     In Weiterbildung der Erfindung lässt sich   eine im Hinblick auf Teileersparnis sowie Bedienungseinfachheit und -übersichtlichkeit besonders vorteilhafte Ausbildung dadurch erreichen, dass als Handeinsteller der Umschalter dient, und dass sich an diesem ein Betätigungsteil, beispielsweise eine Steuerkurve, zur Abschaltung des bewegbaren Anschlags befindet, und dass dieser Betätigungsteil und der andere Anschlag in   einer solchen Relati v1age am Umschalter angeordnet   sind, dass bei einer Bewegung desselben in Stellung   "Nichtautomatik"derbewegbare   Anschlag abgeschaltet ist bevor der andere Anschlag seinen Wirkbereich erreicht. 



   Im nachstehenden ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. 

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     Fig. l   zeigt im Schema eine gemäss der Erfindung ausgebildete photographische Kamera in gespann- ter, auslösebereiter Einstellung. Der Übersichtlichkeit wegen ist der dem Steuerteil des Belichtungseinstellers zugeordnete Abtasthebel der Messwerkabtasteinrichtung sowie die Auslösevorrichtung lediglich durch abgebrochene Teilstücke dargestellt. 



     Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 angedeutete   Auslösevorrichtung in Verbindung mit der Abtasteinrichtung, den von der letzten betätigbaren Abtasthebel sowie ein Teilstück des in auslösebereiter Stellung befindlichen
Steuerteils des Belichtungseinstellers. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet. An diesem ist in   an sich bekannter, nicht näher gezeigter   Weise ein photographischer Objektivverschluss befestigt, von dem aus Gründen der Übersichtlichkeit nur der Verschlussantriebsmechanismus gezeigt ist. Zwecks Auslösung des Verschlusses ist am Kameragehäuse 1 ein senkrecht zur Kameraachse gegen die Wirkung einer Feder 2 bewegbarer Auslöser 3 angeordnet. 



   Weiterhin arbeitet zwecks selbsttätiger Einstellung des Verschlusses mit einem nachstehend näher be-   schriebenen Steuerteil4desselben   ein Abtaster 5 zusammen, mittels welchem in an sich bekannter Weise   die Stellungdes beweglichen Messwerkteils   eines in die Kamera eingebauten elektrischen Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung des Auslösers 3 abtastbar ist. 



   Der Abtaster, welcher beispielsweise als ein am ortsfesten Teil des Messwerks des Belichtungsmessers   geführter Schieber ausgebildet sein kann,   ist in senkrechter Richtung bewegbar und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 6, welche ihn in Anlage an einem Bund 3a des Auslösers 3 zu halten sucht. Die Feder 6 wird von der Feder 2 überwunden. Zur Zusammenarbeit mit dem beweglichen Messwerkteil besitzt der Ab- taster eine Stufeneinstellkurve 5a, mit welcher er beim Betätigen des Auslösers 3 unter Wirkung der Feder 6 zur Anlage an einem mit dem beweglichen Messwerkteil verbundenen, sich gegen einen ortsfesten
Anschlag 7 abstützenden Zeiger 8 kommt. 



   Zur Verbindung des Abtasters 5 mit dem Steuerteil 4 dient ein Hebel 9. Dieser ist an der Kamera bzw. am Objektivverschluss derselben um eine Achse 10 gelagert und wird im   unbeeinflussten Zustand   durch eine Feder 11 in Anlage an einem ortsfesten Stift 120 gehalten. Mit einem abgebogenen Lappen 9a liegt der Hebel 9 in der Bewegungsbahn des Abtasters 5. 



     Am Steuerteil 4ist weiterhin   eine Stufeneinstellkurve 4a ausgebildet, deren einzelne Stufen verschiedenen, im Arbeitsbereich des Verschlusses liegenden Belichtungswerten zugeordnet sind. Mit der Stufenkurve 4a arbeitet der Hebel 9 in der Weise zusammen, dass im Zuge der unter Wirkung einer weiter unten   näher beschriebenen Antriebsvorrichtung erfolgenden   Einstellbewegung des Steuerteils 4 eine der Stufen 4a auf die Spitze des Hebels 9 auftrifft, wodurch ein Stop des Steuerteils erzielt ist. 



   Der   Steuerteil 4 dient   zur Einstellung bzw. zur Steuerung der Einstellbewegung eines aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gezeigten Belichtungseinstellers, welcher im Ausführungsbeispiel ein Blendeneinsteller ist. Der Einsteller besitzt eine Feder 64, unter deren Wirkung er nach seiner in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers 3 erfolgenden Freigabe eine von rechts nach links verlaufende Einstellbewegung ausführt. Die Grösse dieser Bewegung wird hiebei begrenzt durch einen mit dem Steuerteil 4 verbundenen, weiter unten näher beschriebenen Anschlag, mit dem ein Arm 12 des Blendeneinstellers zusammenarbeitet. 



   Zur wahlweisen Durchführung von Aufnahmen mit selbsttätiger und nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung besitzt die Kamera bzw. der Kameraverschluss weiterhin einen von Hand betätigbaren, auf Stel-   lungen"Automatik"und"Nichtautomatik"einstellbaren   Umschalter sowie einen zur Einstellung des Belichtungseinstellers bei Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung dienenden Handeinsteller. 



   Auf Einzelheiten derselben ist weiter unten näher eingegangen. Ferner ist eine gleichfalls weiter unten näher beschriebene Spann- und Auslöseeinrichtung angeordnet, mittels welcher der Steuerteil 4 in die in der Zeichnung dargestellte Spannlage bewegbar und in dieser Lage festhaltbar ist. 



   Gemäss der Erfindung ist nunmehr eine Ausschaltung des Steuereinflusses des Steuerteils 4 bei Aufnah-   men mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung   dadurch erreicht, dass der mit dem Arm 12 des Blendeneinstellers zusammenarbeitende Anschlag bewegbar am Steuerteil angeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschalters in   Stellung"Nichtautomatik"dieser   Anschlag aus dem Bewegungsweg des Einstellers schaltbar und ein anderer, mit dem Handeinsteller verbundener Anschlag für den Blendeneinsteller in Wirkstellung führbar ist, und dass sowohl der Steuerteil 4 als auch der Blendeneinstel-   ler mittels der Spann - und Auslöseeinrichtung   in eine dem gespannten Zustand ihrer Antriebsvorrichtungen zugeordnete Ausgangslage führbar und in dieser Lage festhaltbar sind. 



     Als bewegbarer Anschlag dient im Ausführungsbeispiel   ein Hebel 13, welcher am Steuerteil 4 um eine Achse 14 gelagert ist und durch eine Feder 15 an einen ortsfesten Stift 16 des Steuerteils angelegt ist. Der 

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 eine Arm 13a des Hebels bildet hiebei den Anschlag. für den Arm 12 des Blendeneinstellers, während sein anderer Arm 13b mittels eines an ihm befestigten Stifts 17 mit einer Steuerkurve 18a eines mit 18 bezeichneten Umschalters zusammenarbeitet. 



   Zwecks Erzielung einer Teileersparnis sowie einer schnellen und   übersichtlichen     Einstellbedienung   der Kamera dient der Umschalter gleichzeitig zur Handeinstellung der Blende. Zu diesem Zweck ist am Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 eine Einstellmarke 19 angeordnet, mittels welcher er gegenüber einer mit "Auto" (Automatik) gekennzeichneten Einstellmarke 20 und einer mit dem Wort "manuell"bezeichneten Blendenskala 21 (Nichtautomatik) einstellbar ist. 



   Die Steuerung der Einstellbewegung des Blendeneinstellers bei Aufnahmen mit selbsttätiger und nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung erfolgt hiebei derart, dass bei Einstellung "Auto" des Umschalters 18, wie sie im Ausführungsbeispiel vorliegt, der Hebel 13 die in der Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt, in welcher sein Anschlagarm 13a im Bewegungsweg des Arms 12 des Blendeneinstellers liegt. Die Grösse des   Einstellwegs des   aus seiner Spannstellung ablaufenden Blendeneinstellers wird somit von diesem Anschlag, welcher über die Teile 4, 9, 5 mit dem Belichtungsmesser in Verbindung steht, bestimmt. 



   Wird dagegen zwecks Durchführung von Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung der Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 auf einen Wert der Blendenskala 21 eingestellt, so erfolgt mittels der Steuerkurve 18a des   Einstellers   18 eine Verschwenkung des Hebels 13 entgegen der Wirkung der Feder 15, wodurch sein Anschlagarm 13a aus dem Bewegungsweg des Arms 12 des Blendeneinstellers geschwenkt wird. An die Stelle des Anschlags 13, 13a tritt nunmehr zur Begrenzung des Bewegungswegs des Blendeneinstellers ein am Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 ausgebildeter Anschlag 18b, auf den der Blendeneinsteller bei seinem Ablauf mit dem Arm 12 auftrifft, und an dem er sodann unter Wirkung. der Druckfeder 64 anliegt.

   Zur Sicherung der jeweiligen Einstellage des Umschalters und Blendenhandeinstcllers 18 über den Bereich der Blendenskala 21 kann diesem entweder eine Rastvorrichtung an sich bekannter Art zugeordnet sein oder es kann in an sich bekannter Weise eine Lagesicherung des Einstellteils 18 durch Reibungsschluss   herbeigeführt   sein. 



   Damit ist auf überraschend unverwickelte sowie aufwandsparende Weise und ohne das Erfordernis eines Eingriffs in die Belichtungsregelungsautomatik der Kamera eine Ausschaltung des Steuereinflusses des Steuerteils 4 bei Aufnahmen mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung erreicht. 



   Wie bereits erwähnt, ist dem Steuerteil 4 eine Antriebsvorrichtung zugeordnet, mittels welcher er   selbsttätig   bewegbar ist. Diese Antriebsvorrichtung ist in der Fig. 1 schematisch dargestellt und umfasst eine Spiralfeder 22, welche mit ihrem einen Ende an der Achse 23 eines Zahnrads 24 befestigt ist, während ihr anderes Ende mit dem Zahnrad selbst verbunden ist. Das Zahnrad 24 steht in Eingriff mit einer am Steuerteil 4 ausgebildeten Verzahnung 4b. 



   Das Spannen dieser Antriebsvorrichtung und ebenso das Spannen der dem Blendeneinsteller zugeordneten Feder 64 erfolgt gemeinsam in Abhängigkeit vom Filmtransport der Kamera mittels eines mit dem Steuerteil 4 und dem Blendeneinsteller zusammenarbeitenden Spannteils 25. Hiebei sind am Spannteil Arme 25a und 25b ausgebildet, welche zusammen mit einem Arm 4c des Steuerteils und dem Arm 12 des 
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 den Blendeneinsteller bilden. 



   Mit dem Spannteil 25 steht ferner, eine Antriebsvorrichtung für eine weiter unten näher beschriebene Verschlussauslöseeinrichtung in Eingriff. Die Antriebsvorrichtung besitzt eine Antriebsfeder 26 und ein mit ihr verbundenes, um eine Achse 27 gelagertes und mit einer am Spannteil 25 ausgebildeten Verzahnung 25c kämmendes Zahnrad 28. Das Spannen der Antriebsvorrichtung erfolgt mittels der Filmtransporteinrichtung der Kamera über ein das Zahnrad 28 und einen Filmtransporthebel 29 miteinander verbindendes Getriebe, welches durch eine gestrichelte Linie 30 angedeutet ist. 



   Die mittels der Antriebsvorrichtung 26, 27, 28 betätigbare Verschlussauslöseeinrichtung besitzt eine Kurvenscheibe 31, welche um eine Achse 32 gelagert ist und über Zahnräder 33, 34 sowie weitere, durch eine gestrichelte Linie 35 angedeutete Getriebeteile mit der Antriebsvorrichtung verbunden ist. Zum Festhalten der Kurvenscheibe 31, des Spannteils 25, des Steuerteils 4 und des Blendeneinstellers in ihren dem gespannten Zustand der Antriebsvorrichtungen zugeordneten, in der Fig. l dargestellten Lagen dient ein mit der Kurvenscheibe 31 zusammenarbeitender Sperrhebel 36.

   Dieser ist um eine Achse 37 an der Kamera bzw. im Objektivverschluss gelagert und steht unter der Wirkung einer Feder 38, welche ihn entgegen dem   Uhrzeigorsinnbeeinflusst.   Am einen Arm 36a des Hebels liegt im gespannten Zustand der Teile 4,12 und   2fi   ein an der Kurvenscheibe ausgebildeter Vorsprung 31a an, während sich der andere Arm 36b im Weg des Auslösers 3 befindet. 



   Die Kurvenscheibe 31 dient zur Steuerung eines um eine Achse 39 gelagerten   Sperrhcbels   40 für eine 

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 an sich   bekannte Hauptantriebsscheibe   41 des Verschlusses. Hiebei liegt der eine Arm 40a des Sperrhebels 40 unter Wirkung einer Feder 42 am Aussenumfang der Kurvenscheibe 31 an, während sein anderer Arm 40b zwecks Festhaltens der Antriebsscheibe 41 in gespannter Stellung mit einem an letzterer ausgebildeten Vorsprung 41a zusammenarbeitet. 



   Die Antriebsscheibe 41 ist um eine Achse 43 im Verschluss gelagert und steht unter der Wirkung einer Antriebsfeder 44. Das Spannen der Antriebsscheibe erfolgt gleichfalls in Abhängigkeit vom Filmtransport, wobei ein die Antriebsscheibe und den Filmtransporthebel 29 miteinander verbindendes Getriebe durch eine gestrichelte Linie 45 angedeutet ist. 



   Zur   Betätigung eines   Antriebsrings 46 für Verschlussblätter 47, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines gezeichnet ist, ist in an sich bekannter Weise an der Antriebsscheibe 41 eine Antriebsklinke 48 schwenkbar angeordnet. Mittels eines Mauls 48a und unter der Wirkung einer Feder   49'stehtdie   Klinke in an sich bekannter Weise mit einem Stift 50 in Verbindung, der am Verschlussblätterantriebsring 46 befestigt ist. Auf diese Weise   erhält   der Verschlussblätterantriebsring 46 bei dem im Uhrzeigersinn erfolgenden Ablauf der Antriebsscheibe 41 eine hin-und hergehende Bewegung, wodurch die Verschluss-   blätter47zuerstgeöffnetundnachErreicheneiner   Offenstellung wieder geschlossen werden.

   Die Verschlussblätter sind am Antriebsring 46 um Stifte 51 gelagert und ausserdem in Schlitzen 47a an ortsfesten Stiften 52 geführt. 



   Um zu gewährleisten, dass der Blendeneinsteller seine jeweilige, durch die Anschläge 13a bzw. 18b bestimmte Einstellage erreicht hat, bevor sich der Verschluss zu öffnen beginnt, ist ein in Abhängigkeit von der Auslösung der Kamera bzw. des Verschlusses auslösbares   Verzögerungswerk   an sich bekannter Art angeordnet, mittels welchem der Beginn des Freigebens der Verschlussöffnung gegenüber der Betätigung des Auslösers 3 um eine bestimmte Zeitdauer verzögerbar ist. Letztere ist hiebei so gewählt, dass innerhalb ihr der Steuerteil4 seinen maximalen Bewegungsweg zurücklegt und eventuell beim Ablauf von Steuerteil, Blendeneinsteller und Spannteil hervorgerufene Erschütterungen der Kamera bzw. des Verschlusses abgeklungen sind. 



   Das Verzögerungswerk umfasst im Ausführungsbeispiel   Zahnräder 53, 54, 55, 56   sowie Zahnritzel 57,   58, 59,   welche in der gezeigten Weise miteinander in Eingriff stehen. Am Zahnrad 56 ist eine Antriebsfeder 60   eingehängt ;   das Spannen derselben erfolgt in Abhängigkeit vom Filmtransport über eine zwischen dem Zahnrad 56 und dem   Filmtrsnsporthebel   29 angeordnete, durch eine gestrichelte Linie 61 dargestellte Getriebeverbindung bzw. in an sich bekannter Weise durch eine Verbindung zwischen den Teilen 41 und 56. In gespannter Stellung wird das Verzögerungswerk mittels eines Sperrhebels 62 festgehalten, welcher mit dem Zahnritzel 58 zusammenarbeitet.

   Das Lösen dieser Sperre erfolgt mittels eines am Verschlussblätterantriebsring 46 abgebogenen Lappens 46a, welcher nach dem Auslösen des Verschlusses den Sperrhebel ausser Eingriff mit dem Zahnritzel 58 schwenkt. Die Freigabe des Verzögerungswerks ist hiebei erfolgt, bevor sich die   Verschlussblätter 47   zu öffnen beginnen. Anschliessend trifft der Lappen 46a auf eine am Aussenumfang des Zahnrads 56 ausgebildete Steuerfläche auf. Auch hiebei befinden sich die   Verschlussblätternochim geschlossenen Zustand.   Nunmehr läuft das   Verzögerungswerk   so weit ab, bis dem Lappen 46a ein Ausschnitt 56a des Zahnrads 56 gegenübersteht.

   Ist diese Stellung erreicht, so kann der   Verschlussblätterantriebsring   unter Wirkung der Antriebsfeder 44 seine Ablaufbewegung fortsetzen und hiebei die   Verschlussblätter   47 öffnen und schliessen. 



   Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist kurz folgende : a) Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungseinstellung. Hiezu ist, wie aus der Fig. 1 ersichtlich, der Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 in Stellung" Auto" eingestellt. In dieser Stellung ist der Einfluss der Steuerkurve 18a des Umschalters und Blendenhandeinstellers auf den Stift 17 des Anschlaghebels 13, 13a ausgeschaltet, so dass dieser unter dem Einfluss der Feder 15 seine in der Figur dargestellte Wirkstellung einnimmt. Befindet sich die Vorrichtung im gespannten Zustand, wie dies in der Figur gezeigt ist, so ist es zur Durchführung einer Aufnahme lediglich erforderlich, den Auslöser 3 niederzudrücken. Dieser Bewegung des Auslösers folgt der Abtaster 5 unter Wirkung seiner Druckfeder 6 nach, wobei in an sich bekannter Weise mittels eines Klemmhebels 63 der Messwerkzeiger 8 festgeklemmt wird.

   Sodann gelangt der Abtaster zur Anlage am Hebel 9 und verschwenkt diesen gegen die Wirkung der Feder 11 so weit, bis eine der Stufen 5a des Abtasters auf den Messwerkzeiger 8 auftrifft und damit die Bewegung des Abtasters beendet. Gleichzeitig trifft der Auslöser mit seinem freien Ende auf den Sperrhebel 36 auf und bringt diesen ausser Eingriff mit der Kurvenscheibe 31. Hiedurch werden die Kurvenscheibe 31, der Spannteil 25, der Steuerteil 4 sowie der Blendeneinsteller zum Ablauf freigegeben, wobei die Kurvenscheibe über den   Hebel 40   den Verschluss auslöst. Nach erfolgtem Auslösen kommt das Verzögerungswerk in der bereits beschriebenen Weise zur Wirkung und verhindert ein sofortiges Öffnen der Verschlussblätter. 

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   Der zum Ablauf freigegebene Steuerteil 4 gelangt nach einem grösseren oder kleineren Bewegungsweg mit einer der Stufen 4a zur Anlage an dem mittels des Abtasters 5 voreingestellten Hebel 9. Der Blenden- einsteller folgtdieser Bewegung des Steuerteils unter Wirkung der Feder 64 nach und wird durch Auftreffen seines Arms 12 auf den Anschlag 13, 13a des festgestellten Steuerteils in einer der herrschenden Beleuch- tungsstärke und der Einstellung weiterer Belichtungsfaktoren, wie Belichtungszeit und Filmempfindlich- keit, entsprechenden Lage abgestoppt. Damit ist die selbsttätige Belichtungseinstellung beendet. b) Durchführung einer Aufnahme mit nichtselbsttätiger Belichtungseinstellung. Hiezu ist es lediglich erforderlich,   den Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 mittels der Marke   19 auf den gewünschten Blen- denwert an der Skala 21 einzustellen.

   Bei dieser Einstellung gelangt die Steuerkurve 18a des Umschalters und Blendenhandeinstellers in Eingriff mit dem Stift 17 des Anschlaghebels 13, 13a und verschwenkt letzteren entgegen dem Uhrzeigersinn, so dass der Anschlag 13a aus dem Bewegungsweg des Arms 12 des Blen- deneinstellers gelangt. Nunmehr ist für den Arm 12 nicht mehr der Einstellanschlag 13a, sondern der am
Umschalter und Blendenhandeinsteller ausgebildete   Einstellanscl   lag 18b wirksam, auf den der Arm nach seiner Freigabe durch den Arm 25b des Spannteils 25 auftrifft, und an dem er unter Wirkung der Feder 64 anliegt. 



   Bei einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Kamera ist es für das Umschalten von selbsttätiger auf nichtselbsttätige Belichtungseinstellung und umgekehrt völlig ohne Belang, in welchem Betriebszustand sich die Kamera gerade befindet ; das Umschalten ist also in jedem Arbeits- bzw. Anzeigezustand der Beleuchtungsstärkemesseinrichtung und sowohl im gespannten als auch im ungespannten Zustand der Kamera durchführbar.

   Dies ist dadurch erzielt, dass zur Verbindung des Belichtungseinstellers sowohl mit dem   Steuerteil als auch mit dem von Hand betätigbaien Einste ? ler   Anschläge dienen, wobei in Abhängigkeit von   der Einstellungdes Umschalters in Stellung"Nichtautomatik"der dem Steuerteil zugeordnete Anschlag, wel-    cher bewegbar an diesem angeordnet ist, abschaltbar und der dem Handeinsteller zugeordnete Anschlag in   Wirkstellungführbarist, unddass weiterhin der Belichtungseinsteller   und der Steuerteil jeder eine besondere, direkte Verbindung zum   Spann-und Aunlöseteil   besitzen, mittels welcher sie in Abhängigkeit von der entsprechenden Bewegung des Spann- und Auslöseteils in Spannstellung führbar und in dieser Lage festhaltbar sind. 



  Durch letztere Anordnung ist erreicht, dass der Belichtungseinsteller auch dann in Spannstellung bewegbar ist, wenn bei   Einstellung"Nichtautomatik"des Umschalters   durch Abschalten des dem Steuerteil zugeordneten Anschlags die Verbindung zwischen Steuerteil und Belichtungseinsteller gelöst ist. 



   Sowohl der Steuerteil 4 als auch der Spannteil 25 und der Umschalter und Blendenhandeinsteller 18 sind in der Zeichnung zwecks Erzielung einer einfachen und übersichtlichen Darstellung als längs verschiebbare, schieberartige Gebilde gezeichnet. Diese Darstellung bedeutet indessen keine Einschränkung bezüglich der Ausbildung der betreffenden Teile, sondern bei Verwirklichung des Erfindungsgedankens an einer bestimmten Kamera können diese Teile jede geeignete Ausbildung besitzen, also beispielsweise als Schieber, Ringe oder Scheiben.

   Ebenso kann als bewegbarer Anschlag an Stelle des im Ausführungsbeispiel verwendeten, schwenkbaren Hebels ein schieberartiger Teil Verwendung finden, welcher mittels am Umschalter 18 angeordneter Betätigungsteile in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschalters in Stel-   lung"Nichtautomatik"aus   dem Bewegungsweg des Belichtungseinstellers schaltbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, welche einen von Hand betätigbaren. auf Stellungen"Automatik"und"Nichtautomatik"einstellbaren Umschalter sowie einen bei Einstellung"Nichtautomatik"wirksamen Handeinsteller besitzt, und bei welcher zwecks Durchführung von Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungseinstellung ein mit einer   Beleuchtungsstärkemesseinrichtung   verbindbarer, eine Antriebsvorrichtung besitzender Steuerteil angeordnet ist, dem eine Spann- und Auslöseeinrichtung zugeordnet ist, und an dem ein Anschlag für einen Belichtungseinsteller angeordnet ist, welcher der Einstellbewegung des Steuerteils unter Federwirkung nachfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (13, 13a) bewegbar am Steuerteil (4) angeordnet ist,

   und dass in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschalters (18) in Stellung"Nichtautomatik"der bewegbare Anschlag (13, 13a) zwecks Ausschaltung des Steuereinflusses des Steuerteils aus dem Bewegungsweg des Belichtungseinstellers (12) schaltbar und ein anderer, mit dem Handeinsteller (18) verbundener Anschlag (18b) für den Belichtungseinsteller (12) in Wirkstellung führbar ist, und dass sowohl der Steuerteil (4) als auch der Belichtungseinsteller (12) mittels der   Spann-und Auslöseeinrichtung   (25,28, 31,36) in eine dem gespannten Zustand ihrer Antriebsvorrichtungen (22. 23,   24 ; 64)   zugeordnete Ausgangslage führbar und in dieser Lage festhaltbar sind.



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  Photographic camera with automatic exposure adjustment
The invention relates to a photographic camera with automatic exposure setting, which has a manually operable switch that can be set to the "automatic" and "non-automatic" positions, as well as a manual adjuster which is effective when the "non-automatic" setting is selected, and which has automatic exposure setting for the purpose of taking pictures one with a lighting
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 to which a clamping and release device is assigned, and on which a stop for an exposure adjuster is arranged, which follows the adjustment movement of the control part under the action of a spring.



   The invention is based on the object of designing a camera of this type in such a way that the elimination of the control influence of the exposure control device during recordings with non-automatic exposure setting in an uncomplicated and cost-saving manner and independently of the respective display or display. Working condition of the illuminance measuring device is achieved.



   According to the invention, this object is achieved in that the stop for the exposure adjuster is movably arranged on the control part, and that, depending on the setting of the switch in the "non-automatic" position, the movable stop can be switched for the purpose of eliminating the control influence of the control part from the movement path of the exposure adjuster and another stop for the exposure adjuster connected to the manual adjuster can be moved into the operative position, and that both the control part and the exposure adjuster can be moved into a starting position associated with the tensioned state of their drive means and can be retained in this position by means of the tensioning and triggering device.



   In a camera designed according to the invention, the exposure control device is switched off or the control influence thereof is switched off when taking pictures with non-automatic exposure setting by the fact that a stop, which is used to limit the setting movement of the exposure setting device under the action of a spring and is arranged on the control part, is dependent on the movement of the Switch to the "non-automatic" position out of the path of movement of the exposure adjuster and at the same time another stop for the exposure adjuster connected to the manual adjuster is brought into the operative position.

   Thus, in a camera designed according to the invention, in order to eliminate the control influence of the exposure control device when taking pictures with non-automatic exposure setting, neither special coupling means arranged in the connection between control part and illuminance measuring device nor special actuation or control means for releasing the same are required.

   As a result, on the one hand, an optimally undeveloped, space and effort-saving structure of the device and, on the other hand, complete freedom of movement in the design and operation of the exposure control device is achieved. In addition, the camera according to the invention is characterized by a particular degree of functional reliability due to the previously described, untangled structure.



     In a further development of the invention, a particularly advantageous design in terms of saving parts and simplicity and clarity of operation can be achieved in that the changeover switch is used as a manual adjuster and that an actuating part, for example a control cam, is located on it for switching off the movable stop, and that this actuating part and the other stop are arranged on the changeover switch in such a relation that when it moves into the "non-automatic" position, the movable stop is switched off before the other stop reaches its effective range.



   In the following, the invention is explained using an exemplary embodiment shown schematically in the drawing.

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     1 shows a schematic of a photographic camera designed according to the invention in a tensioned, ready-to-release setting. For the sake of clarity, the scanning lever of the measuring mechanism scanning device assigned to the control part of the exposure adjuster and the triggering device are shown only by broken-off sections.



     FIG. 2 shows the triggering device indicated in FIG. 1 in connection with the scanning device, the scanning lever which can be actuated by the last, and a portion of the triggering lever which is in the ready-to-trigger position
Control part of the exposure adjuster.



   In the drawing, 1 designates the housing of a photographic camera. A photographic lens shutter of which only the shutter drive mechanism is shown for reasons of clarity is attached to this in a manner known per se, not shown in detail. For the purpose of triggering the shutter, a trigger 3, which can be moved perpendicular to the camera axis against the action of a spring 2, is arranged on the camera housing 1.



   Furthermore, for the purpose of automatic adjustment of the shutter, a scanner 5 works together with a control part 4 of the same, described in more detail below, by means of which the position of the movable measuring mechanism part of an electric exposure meter built into the camera can be scanned in a known manner depending on the actuation of the trigger 3.



   The scanner, which can be designed, for example, as a slider guided on the stationary part of the measuring mechanism of the exposure meter, can be moved in the vertical direction and is under the action of a compression spring 6, which tries to keep it in contact with a collar 3a of the trigger 3. The spring 6 is overcome by the spring 2. To cooperate with the movable measuring mechanism part, the scanner has a step setting curve 5a with which it moves against a stationary one when the trigger 3 is actuated under the action of the spring 6 to rest on one connected to the movable measuring mechanism part
Stop 7 supporting pointer 8 comes.



   A lever 9 is used to connect the scanner 5 to the control part 4. This is mounted on the camera or on the lens shutter of the same around an axis 10 and is held in contact with a stationary pin 120 in the uninfluenced state by a spring 11. With a bent tab 9a, the lever 9 lies in the movement path of the scanner 5.



     Furthermore, a step setting curve 4a is formed on the control part 4, the individual steps of which are assigned to different exposure values lying in the working area of the shutter. The lever 9 cooperates with the step curve 4a in such a way that in the course of the adjustment movement of the control part 4 taking place under the action of a drive device described in more detail below, one of the steps 4a strikes the tip of the lever 9, thereby stopping the control part.



   The control part 4 is used to set or to control the setting movement of an exposure adjuster, not shown in greater detail for reasons of clarity, which in the exemplary embodiment is an aperture adjuster. The adjuster has a spring 64, under the action of which it executes an adjustment movement running from right to left after it has been released as a function of the actuation of the camera release 3. The size of this movement is limited by a stop which is connected to the control part 4 and is described in more detail below and with which an arm 12 of the diaphragm adjuster works.



   To selectively take pictures with automatic and non-automatic exposure setting, the camera or the camera shutter also has a manually operated switch that can be set to the "automatic" and "non-automatic" positions, as well as a manual adjuster which is used to set the exposure adjuster for pictures with non-automatic exposure setting.



   Details of the same are given below. Furthermore, a tensioning and triggering device, also described in more detail below, is arranged, by means of which the control part 4 can be moved into the tensioning position shown in the drawing and can be held in this position.



   According to the invention, the control influence of the control part 4 is now eliminated when taking pictures with non-automatic exposure setting in that the stop working together with the arm 12 of the diaphragm adjuster is movably arranged on the control part, and depending on the setting of the switch in position " Non-automatic "this stop can be switched out of the movement path of the adjuster and another stop connected to the manual adjuster can be brought into the operative position for the diaphragm adjuster, and that both the control part 4 and the diaphragm adjuster are in a tensioned state by means of the tensioning and triggering device their drive devices assigned starting position can be guided and retained in this position.



     In the exemplary embodiment, a lever 13 which is mounted on the control part 4 about an axis 14 and is applied by a spring 15 to a stationary pin 16 of the control part serves as a movable stop. Of the

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 an arm 13a of the lever forms the stop here. for the arm 12 of the diaphragm adjuster, while its other arm 13b cooperates by means of a pin 17 attached to it with a control cam 18a of a changeover switch labeled 18.



   In order to save parts as well as a quick and clear adjustment operation of the camera, the switch is also used for manual adjustment of the aperture. For this purpose, a setting mark 19 is arranged on the switch and diaphragm manual adjuster 18, by means of which it can be set with respect to a setting mark 20 marked with "Auto" (automatic) and an aperture scale 21 (non-automatic) marked with the word "manual".



   The control of the setting movement of the diaphragm adjuster when taking pictures with automatic and non-automatic exposure setting takes place in such a way that when the switch 18 is set to "Auto", as is the case in the exemplary embodiment, the lever 13 assumes the position shown in FIG. 1, in which its stop arm 13a lies in the path of movement of the arm 12 of the diaphragm adjuster. The size of the adjustment path of the diaphragm adjuster running out of its clamping position is thus determined by this stop, which is connected to the exposure meter via parts 4, 9, 5.



   If, on the other hand, the switch and manual diaphragm adjuster 18 are set to a value of the diaphragm scale 21 for the purpose of taking pictures with non-automatic exposure adjustment, then the lever 13 is pivoted against the action of the spring 15 by means of the control curve 18a of the adjuster 18, whereby its stop arm 13a is out of motion of the arm 12 of the diaphragm adjuster is pivoted. The stop 13, 13a is now replaced by a stop 18b formed on the switch and manual diaphragm adjuster 18 to limit the movement path of the diaphragm adjuster, which the diaphragm adjuster strikes with the arm 12 during its expiry and on which it then acts. the compression spring 64 is applied.

   To secure the respective setting of the switch and manual diaphragm adjuster 18 over the area of the diaphragm scale 21, either a locking device of a known type can be assigned to it or the setting part 18 can be secured in position by frictional engagement in a known manner.



   In this way, in a surprisingly uncomplicated and cost-saving manner and without the need to intervene in the automatic exposure control system of the camera, the control influence of the control part 4 is eliminated for recordings with non-automatic exposure setting.



   As already mentioned, the control part 4 is assigned a drive device by means of which it can be moved automatically. This drive device is shown schematically in FIG. 1 and comprises a spiral spring 22 which is fastened at one end to the axis 23 of a gearwheel 24, while its other end is connected to the gearwheel itself. The gear 24 is in engagement with a toothing 4b formed on the control part 4.



   The tensioning of this drive device and also the tensioning of the spring 64 assigned to the aperture adjuster take place jointly as a function of the film transport of the camera by means of a clamping part 25 that works together with the control part 4 and the aperture adjuster. Here, arms 25a and 25b are formed on the clamping part, which together with an arm 4c of the control part and the arm 12 of the
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 form the aperture adjuster.



   A drive device for a shutter release device described in more detail below is also in engagement with the clamping part 25. The drive device has a drive spring 26 and a gear 28 connected to it, mounted about an axis 27 and meshing with a toothing 25c formed on the clamping part 25. The drive device is tensioned by means of the film transport device of the camera via a gear 28 and a film transport lever 29 together connecting transmission, which is indicated by a dashed line 30.



   The shutter release device, which can be actuated by means of the drive device 26, 27, 28, has a cam disk 31 which is mounted around an axis 32 and is connected to the drive device via gears 33, 34 and other gear parts indicated by a dashed line 35. A locking lever 36 cooperating with the cam 31 is used to hold the cam 31, the clamping part 25, the control part 4 and the diaphragm adjuster in their positions associated with the clamped state of the drive devices and shown in FIG.

   This is mounted around an axis 37 on the camera or in the lens shutter and is under the action of a spring 38, which influences it counterclockwise. When the parts 4, 12 and 2fi are in the tensioned state, a projection 31a formed on the cam disc rests on one arm 36a of the lever, while the other arm 36b is in the path of the trigger 3.



   The cam 31 is used to control a locking lever 40 mounted about an axis 39 for a

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 known main drive pulley 41 of the closure. One arm 40a of the locking lever 40 rests against the outer circumference of the cam disk 31 under the action of a spring 42, while its other arm 40b cooperates with a projection 41a formed on the latter to hold the drive disk 41 in the tensioned position.



   The drive pulley 41 is mounted around an axis 43 in the lock and is under the action of a drive spring 44. The tensioning of the drive pulley also takes place as a function of the film transport, a gear unit connecting the drive pulley and the film transport lever 29 being indicated by a dashed line 45.



   To actuate a drive ring 46 for shutter blades 47, of which only one is shown for reasons of clarity, a drive pawl 48 is pivotably arranged on the drive disk 41 in a manner known per se. By means of a mouth 48a and under the action of a spring 49 ′, the pawl is connected in a manner known per se to a pin 50 which is fastened to the shutter blade drive ring 46. In this way, the shutter blade drive ring 46 is given a reciprocating movement when the drive disc 41 runs clockwise, whereby the shutter blades 47 are first opened and then closed again after an open position has been reached.

   The shutter blades are mounted on the drive ring 46 around pins 51 and are also guided in slots 47a on stationary pins 52.



   In order to ensure that the aperture adjuster has reached its respective setting position determined by the stops 13a or 18b before the shutter begins to open, a delay mechanism of a known type is arranged which can be triggered depending on the triggering of the camera or the shutter , by means of which the start of the release of the shutter opening can be delayed by a certain period of time compared to the actuation of the trigger 3. The latter is chosen in such a way that the control part 4 covers its maximum movement path within it and any vibrations of the camera or the shutter caused by the control part, aperture adjuster and clamping part have subsided.



   In the exemplary embodiment, the delay mechanism comprises gears 53, 54, 55, 56 and pinions 57, 58, 59, which mesh with one another in the manner shown. A drive spring 60 is suspended from the gear 56; the tensioning of the same takes place as a function of the film transport via a gear connection arranged between the gear 56 and the film transport lever 29, represented by a dashed line 61, or in a known manner by a connection between the parts 41 and 56. In the tensioned position, the delay mechanism held by means of a locking lever 62 which cooperates with the pinion 58.

   This lock is released by means of a tab 46 a bent on the shutter blade drive ring 46, which swings the locking lever out of engagement with the pinion 58 after the shutter has been released. The deceleration mechanism was released before the shutter blades 47 begin to open. The tab 46a then strikes a control surface formed on the outer circumference of the gearwheel 56. In this case too, the closure leaves are still in the closed state. The delay mechanism now runs down until a cutout 56a of the gear 56 is opposite the tab 46a.

   Once this position has been reached, the shutter blade drive ring can continue its sequence movement under the action of the drive spring 44 and thereby open and close the shutter blades 47.



   The method of operation of the device described is briefly as follows: a) Recordings with automatic exposure setting. For this purpose, as can be seen from FIG. 1, the switch and manual diaphragm adjuster 18 are set in the "Auto" position. In this position, the influence of the control cam 18a of the switch and manual diaphragm adjuster on the pin 17 of the stop lever 13, 13a is switched off, so that the latter assumes its active position shown in the figure under the influence of the spring 15. If the device is in the tensioned state, as shown in the figure, it is only necessary to depress the trigger 3 in order to take a picture. This movement of the trigger is followed by the scanner 5 under the action of its compression spring 6, the measuring tool pointer 8 being clamped in a known manner by means of a clamping lever 63.

   The scanner then comes to rest on the lever 9 and swings it against the action of the spring 11 until one of the steps 5a of the scanner hits the measuring tool 8 and thus ends the movement of the scanner. At the same time, the trigger hits the locking lever 36 with its free end and brings it out of engagement with the cam 31. As a result, the cam 31, the clamping part 25, the control part 4 and the diaphragm adjuster are released to expire, with the cam via the lever 40 the shutter releases. After triggering, the delay mechanism comes into effect in the manner already described and prevents the shutter blades from opening immediately.

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   After a greater or lesser movement path with one of the steps 4a, the control part 4 released to run comes to rest on the lever 9 preset by means of the scanner 5. The diaphragm adjuster follows this movement of the control part under the action of the spring 64 and is activated by its arm 12 on the stop 13, 13a of the determined control part in a position corresponding to the prevailing illuminance and the setting of further exposure factors, such as exposure time and film sensitivity. This ends the automatic exposure adjustment. b) Taking a picture with non-automatic exposure adjustment. For this purpose it is only necessary to set the switch and manual diaphragm adjuster 18 to the desired diaphragm value on the scale 21 by means of the mark 19.

   With this setting, the control cam 18a of the switch and manual diaphragm adjuster engages the pin 17 of the stop lever 13, 13a and pivots the latter counterclockwise so that the stop 13a moves out of the path of the arm 12 of the diaphragm adjuster. Now is no longer the adjustment stop 13a for the arm 12, but the one on
Adjusting means formed by switches and diaphragm hand adjusters was effective 18b, on which the arm strikes after it has been released by the arm 25b of the tensioning part 25 and on which it rests under the action of the spring 64.



   In the case of a camera designed according to the invention, it is completely irrelevant for switching from automatic to non-automatic exposure setting and vice versa, which operating state the camera is currently in; the switchover can therefore be carried out in every working or display state of the illuminance measuring device and both in the cocked and in the unclamped state of the camera.

   This is achieved by the fact that to connect the exposure adjuster both with the control part and with the manually operated adjuster? ler stops are used, depending on the setting of the switch in the "non-automatic" position, the stop assigned to the control part, which is movably arranged on it, can be switched off and the stop assigned to the manual adjuster can be moved into the operative position, and that the exposure adjuster and the control part each have one have a special, direct connection to the tensioning and releasing part, by means of which they can be guided into the tensioned position and retained in this position as a function of the corresponding movement of the tensioning and releasing part.



  The latter arrangement ensures that the exposure adjuster can also be moved into the tensioned position when, when the switch is set to "non-automatic", the connection between the control component and exposure adjuster is released by switching off the stop associated with the control section.



   Both the control part 4 and the tensioning part 25 and the changeover switch and manual aperture adjuster 18 are shown in the drawing as a longitudinally displaceable, slide-like structure in order to achieve a simple and clear representation. However, this representation does not imply any restriction with regard to the design of the parts concerned, but when the inventive concept is implemented on a specific camera, these parts can have any suitable design, for example as slides, rings or discs.

   Likewise, instead of the pivotable lever used in the exemplary embodiment, a slide-like part can be used as a movable stop, which can be switched from the movement path of the exposure adjuster by means of actuating parts arranged on the switch 18 depending on the setting of the switch in the "non-automatic" position.



    PATENT CLAIMS:
1. Photographic camera with automatic exposure adjustment, which can be operated by hand. has a switch that can be set to "automatic" and "non-automatic" positions and a manual adjuster that is effective when the "non-automatic" setting is selected, and in which, for the purpose of taking pictures with automatic exposure setting, a control part that can be connected to an illuminance measuring device and has a drive device is arranged, which has a clamping and Triggering device is assigned, and on which a stop for an exposure adjuster is arranged, which follows the setting movement of the control part under spring action, characterized in that the stop (13, 13a) is arranged movably on the control part (4),

   and that, depending on the setting of the switch (18) in the "non-automatic" position, the movable stop (13, 13a) can be switched from the movement path of the exposure adjuster (12) for the purpose of eliminating the control influence of the control part and another, with the manual adjuster (18) connected stop (18b) for the exposure adjuster (12) can be guided into the operative position, and that both the control part (4) and the exposure adjuster (12) are clamped by means of the tensioning and release device (25, 28, 31, 36) State of their drive devices (22, 23, 24; 64) assigned starting position can be guided and retained in this position.

 

Claims (1)

2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Handeinsteller der <Desc/Clms Page number 6> Umschalter (18) dient, und dass sich an diesem ein Betätigungsteil, beispielsweise eine Steuerkurve (18a) zur Abschaltung des bewegbaren Anschlags (13, 13a) befindet, und dass dieser Betätigungsteil und der an- dere Anschlag (18b) in einer solchen Relativlage am Umschalter angeordnet sind, dass bei einer Bewegung desselben in Stellung"Nichtautomatik"der bewegbare Anschlag abgeschaltet ist bevor der andere Anschlag seinen Wirkbereich erreicht. 2. Photographic camera according to claim 1, characterized in that the manual adjuster <Desc / Clms Page number 6> Changeover switch (18) is used, and that an actuating part, for example a control cam (18a) for switching off the movable stop (13, 13a) is located on it, and that this actuating part and the other stop (18b) are in such a relative position on the Changeover switches are arranged so that when it moves into the "non-automatic" position, the movable stop is switched off before the other stop reaches its active range.
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