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Getriebe für kinematographische Aufnahmekamera
Bei kinematographischen Aufnahmekamera werden meistens die verschiedenen Getriebegruppen für
Greifer, Verschluss und Regler von der Kraftwelle, beispielsweise einem Federwerk, ausgehend, hinter- einander, also als fortlaufende Getriebekette, ausgebildet.
Diese Anordnungsweise bedingt eine grosse Anzahl von Zwischenrädern. Es ist weiterhin bekannt, die
Getriebe für Greifer, Verschluss und Regler parallel liegend an einem Zentralrad anzuordnen, das mit der
Kraftquelle in Verbindung steht. Eine solche Getriebeanordnung erfordert weniger Aufwand an Zahnrädern, was sich insbesondere bei der Verwendung von Federwerken als Kraftquelle sehr günstig auswirkt, da dort jeder vermiedene Reibungsverlust die Laufdauer des Federwerkes und das Durchzugsvermögen des Greifers erhöht. Bei diesen bekannten Parallelgetrieben ist zwischen dem Zentralrad und dem die Verschlusswelle antreibenden Zahnkranz ein weiteres Zwischenrad angeordnet.
Es ist überdies bekannt, dass auf dieses Zwischenrad verzichtet werden kann, wenn ein Zentralrad vor- gesehen wird, von dessen äusserem ZahnkrÅanz der Antrieb für Greifer und Geschwindigkeitsregler abgelei- tet wird, während der Antrieb für den Umlaufverschluss von einem inneren, vorzugsweise als Kegelverzah- nung ausgebildeten Zahnkranz abgeleitet wird.
Ein derartiges Getriebe ist der vorliegenden Erfindung zugrundegelegt. Die mit dem Antriebsrad für den Umlaufverschluss verbundene Verschlusswelle ist erfindungsgemäss bei Verwendung eines verspiegelten
Umlaufverschlusses zur Ablenkung der vom Objektiv kommenden Strahlen zur Ebene des Zentralrades um
450 geneigt angeordnet. Hiebei erhält man eine lange Lagerfläche für die Verschlusswelle, was in Anbe- tracht der an Umlaufverschlüssen auftretenden grossen Fliehkräfte von erheblicher Bedeutung ist. Um die
Fliehkräfte auch bei hohen Bildfrequenzen in tragbaren Grenzen zu halten, ist gemäss einer weiteren vor- teilhaftenausfilhrungsform dererfindung derumlaufverschluss dreiflügelig ausgebildet und zwischen Grei- ferantrieb und Verschlussantrieb ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 3 gewählt.
Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zei- gen ; Fig. l eine Seitenansicht des'Kameragetriebes. Fig. 2 eine Draufsicht auf das Kameragetriebe.
Im Gehäuse 1 einer Kinoaufnahmekamera befindet sich das Federantriebswerk 2, dessen Gehäuse eine
Stirnradverzahnung 3 trägt, welche über ein Ritzel 4 das mit ihm auf der Welle 5 befestigte Zentralrad 6 antreibt. Das Zentralrad 6 weist einen äusseren Zahnkranz 7 und einen inneren eine Kegelradverzahnung tragenden Zahnkranz 8 auf. Der mit der Stirnradverzahnung versehene Zahnkranz 7 treibt über ein Zwischenrad 9 den Regler 10 an, während der Antrieb des Greifers 11 über ein Zahnrad 12 erfolgt. Die Kegelradverzahnung 8 kämmt mit einem Kegelrad 13, das auf der Verschlusswelle 14 befestigt ist. Letztere ist um einen bestimmten Winkel, z. B. um 45 , zur Ebene des Zentralrades 6 geneigt und trägt einen dreiteiligen, vorzugsweise verspiegelten Umlaufverschluss 15.
Die verspiegelten Flächen des Umlaufverschlusses 15 lenken In bekannter Weise die vorn Objektiv 16 kommenden Strahlen in Richtung einer Zwischenabbildung 17 ab. Das entworfene Sucherbild wird über ein Prisma 18 und ein Okular 19 von der Rückseite der Kamera her betrachtet. Der nicht dargestellte Film befindet sich in einer Kassette 20.
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Gear for cinematographic recording camera
In the case of cinematographic recording cameras, the various gear groups for
Gripper, lock and regulator starting from the power shaft, for example a spring mechanism, are designed one behind the other, that is to say as a continuous gear chain.
This arrangement requires a large number of intermediate gears. It is further known that
Gear for gripper, lock and controller to be arranged lying parallel on a central wheel that is connected to the
Power source is connected. Such a gear arrangement requires less expenditure on gears, which has a very favorable effect, particularly when using spring mechanisms as a power source, since there any friction loss that is avoided increases the service life of the spring mechanism and the pulling power of the gripper. In these known parallel drives, a further intermediate wheel is arranged between the central wheel and the ring gear driving the locking shaft.
It is also known that this intermediate wheel can be dispensed with if a central wheel is provided, from whose outer toothed rim the drive for the gripper and speed controller is derived, while the drive for the rotary lock is provided by an inner, preferably as a bevel tooth. voltage trained ring gear is derived.
Such a transmission is the basis of the present invention. The locking shaft connected to the drive wheel for the rotary lock is according to the invention when using a mirrored one
Revolving shutter to deflect the rays coming from the lens to the plane of the central wheel
450 inclined. This results in a long bearing surface for the lock shaft, which is of considerable importance in view of the large centrifugal forces that occur on rotary locks. To the
To keep centrifugal forces within acceptable limits even at high image frequencies, according to a further advantageous embodiment of the invention, the rotary lock is designed with three wings and a gear ratio of 1: 3 is selected between the gripper drive and lock drive.
The concept of the invention is explained in more detail below using an exemplary embodiment. Show it ; Fig. 1 is a side view of the camera gear. Fig. 2 is a plan view of the camera gear.
In the housing 1 of a cinema camera is the spring drive mechanism 2, the housing of which is a
Helical gearing 3 carries which, via a pinion 4, drives the central gear 6 attached to it on the shaft 5. The central wheel 6 has an outer ring gear 7 and an inner ring gear 8 carrying bevel gear teeth. The ring gear 7 provided with the spur gear teeth drives the controller 10 via an intermediate gear 9, while the gripper 11 is driven via a gear 12. The bevel gear teeth 8 mesh with a bevel gear 13 which is fastened on the locking shaft 14. The latter is at a certain angle, e.g. B. by 45, inclined to the plane of the central wheel 6 and carries a three-part, preferably mirrored rotary closure 15.
The mirrored surfaces of the rotary closure 15 deflect the rays coming from the objective 16 in the direction of an intermediate image 17 in a known manner. The designed viewfinder image is viewed through a prism 18 and an eyepiece 19 from the rear of the camera. The film, not shown, is in a cassette 20.