<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung eines Verschlusses für Packungen
EMI1.1
und Stabilisatoren (= Pliofilm) besteht und der an seinem oberen Ende durch einen Verschluss- streifen 2 abgeschlossen ist. Dieser Verschluss- streifen besteht aus zwei Schichten, nämlich aus einer äusseren Schicht 3, die durch eine Alu- miniumfolie gebildet ist, und einer inneren
Schicht 4, die beispielsweise ebenfalls aus Poly- äthylen, Polyvinylchlorid oder chloriertem Kau- tschuk besteht. Die letzterwähnte Schicht hat die
Eigenschaft, sich untrennbar mit dem Material des Beutels 1 zu verbinden, während die äussere
Schicht 3 an den für das Schliessen des Ver- schlusses erforderlichen Anpressb. ken in keiner
Weise haftet.
Dieses Fehlen des Anhaftens an den Anpressbacken, selbst wenn dieselben warm sein sollten, ermöglicht ein rasches Arbeiten und vermeidet Ausschuss.
Der beschriebene Verschluss kann zweck- mässig in der Weise hergestellt werden, dass der
U-förmig gebogene Verschlussstreifen, der die erwähnte Zusammensetzung aufweist, über das
Stirnende des Beutels 1 gestülpt und zusammen- gepresst wird. Dieses Zusammenpressen erfolgt unter gleichzeitiger Anwendung von Druck und Wärme. Hiedurch verbindet sich die innere
Seite des Verschlussstreifens (falls derselbe aus ein und demselben Material besteht) oder die innere Schicht desselben (falls er aus zwei Schichten gebildet ist) mit dem Material des Beutels 1.
Es erfolgt ein Verschweissen der aufeinanderliegenden Schichten des Beutels 1 und des Verschlussstreifens 2. Erfindungsgemäss erfolgt die Wärmezufuhr aber durch einen elektrischen Stromimpuls, der vorteilhaft regulierbar ist. Die Metall-, z. B. Aluminiumfolie, die in diesem Falle Verwendung findet, dient dann als Leiter und die Anpressbacken haben lediglich noch die Funktion, die Teile des Verschlusses aufeinanderzudrücken, nicht mehr aber diejenige, die zum Schweissen erforderliche Wärme herbeizuführen.
Dadurch wird mit Sicherheit ein rasches Arbeiten gewährleistet und ein Anhaften von Verschlussoder Verpackungsteilen an den Anpressbacken vermieden. Es kann unter gewissen Umständen auch zweckmässig oder gar erforderlich sein, die Backen zu kühlen.
Zur Erleichterung der Stromzufuhr steht der Verschlussstreifen 2 oder wenigstens die Alu-
<Desc/Clms Page number 2>
miniumfolie 3 seitlich etwas über die Verpackung vor. Die Regulierung des Stromimpulses kann durch Regulierung der Stromstärke oder der Dauer der Einwirkung erfolgen. Bei der Herstellung des Verschlusses können die Verpackungen an ortsfesten Anpressorganen und Stromzuführungen vorbeibewegt werden, oder es können umgekehrt Anpressbacken, die dann zweckmässig als Rollen ausgebildet sind, sowie Stromzuführungen an nebeneinanderliegenden Verpackungen vorbeigeführt werden.
Fig. 3 zeigt eine Anwendung des Erfindunggedankens auf feste Verpackungen mit Stirnverschlüssen. Die Fertigung erfolgt in der oben beschriebenen Weise und der Verschlussstreifen 2 wird nach seiner Herstellung im Sinne des Pfeiles auf die Stirnseite der Verpackung umgelegt.
Die Ausführung nach Fig. 4 weist einen abweichend von der Ausführung nach Fig. 3 ausgebildeten Verschluss auf. Der stirnseitige Verschluss, dessen Klappen auf die Stirnseite der Packung zurückgeschlagen sind, ist mit einem Verschlussstreifen 2 der oben beschriebenen Art versehen. Zusätzlich ist ein in analoger Weise hergestellter Längsverschluss 5 vorgesehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines Verschlusses für Packungen mittels eines zweischichtigen Verschlussstreifens, dessen innere Schicht sich unter dem Einfluss von Wärme und Druck mit dem Werkstoff der Packung unlösbar verbindet und dessen äussere Schicht durch eine Metallfolie, beispielsweise eine Aluminiumfolie, gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erwärmung des Verschlussstreifens elektrischer Strom durch die Metallfolie geleitet wird.
<Desc / Clms Page number 1>
Process for producing a closure for packages
EMI1.1
and stabilizers (= Pliofilm) and which is closed at its upper end by a closure strip 2. This closure strip consists of two layers, namely an outer layer 3, which is formed by an aluminum foil, and an inner layer
Layer 4, which for example also consists of polyethylene, polyvinyl chloride or chlorinated rubber. The last layer mentioned has the
Property of being inextricably linked to the material of the bag 1, while the outer
Layer 3 on the contact pressure required to close the lock. ken in none
Way sticks.
This lack of adhesion to the pressure jaws, even if the same should be warm, enables quick work and avoids rejects.
The closure described can expediently be produced in such a way that the
U-shaped bent closure strip, which has the aforementioned composition, over the
Front end of the bag 1 is turned over and pressed together. This compression takes place with the simultaneous application of pressure and heat. This connects the inner one
Side of the closure strip (if it is made of the same material) or the inner layer of the same (if it is made of two layers) with the material of the bag 1.
The layers of the bag 1 and the closure strip 2 lying one on top of the other are welded together. According to the invention, however, the heat is supplied by means of an electrical current pulse which can advantageously be regulated. The metal, e.g. B. aluminum foil, which is used in this case, then serves as a conductor and the pressure jaws only have the function of pressing the parts of the closure together, but no longer the one to bring about the heat required for welding.
This ensures that work can be carried out quickly and prevents parts of the closure or packaging from sticking to the clamping jaws. Under certain circumstances it can also be useful or even necessary to cool the jaws.
To facilitate the power supply, the closure strip 2 or at least the aluminum
<Desc / Clms Page number 2>
slide 3 slightly over the packaging on the side. The regulation of the current pulse can be done by regulating the current strength or the duration of the action. During the manufacture of the closure, the packaging can be moved past stationary pressure elements and power supply lines, or vice versa, pressure jaws, which are then expediently designed as rollers, and power supply lines can be moved past adjacent packaging.
Fig. 3 shows an application of the inventive concept to solid packaging with front closures. Production takes place in the manner described above and, after its production, the closure strip 2 is folded over onto the end face of the packaging in the direction of the arrow.
The embodiment according to FIG. 4 has a closure which differs from the embodiment according to FIG. 3. The front closure, the flaps of which are folded back onto the front of the pack, is provided with a closure strip 2 of the type described above. In addition, a longitudinal closure 5 produced in an analogous manner is provided.
PATENT CLAIMS:
1. A method for producing a closure for packs by means of a two-layer closure strip, the inner layer of which is permanently bonded to the material of the pack under the influence of heat and pressure and the outer layer of which is formed by a metal foil, for example an aluminum foil, characterized in that, that electric current is passed through the metal foil to heat the closure strip.