<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT Ni 20883. MARTIN BERGER m WEISSWASSER, O.-L. (DEUTSCHLAND).
Vorrichtung zur Vorführung kinematographischer Bilder.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung zeigt dem Beschauer kinematographische Bilder auf einer Glasplatte, die nach Unterbrechung der Vorführung sich zu einer Spiegelscheibe umwandelt, in welche der Beschauer wie in jeden anderen Spiegel blicken kann. Um diese eigenartige Doppelwirkung zu erzielen, wird ein besonderer Spiegel verwendet, der aus Spiegelglas besteht, das auf der Rückseite statt wie üblich mit Quocksilberamalgam mit einer sehr dünnen Schicht Silber oder anderem Metall belegt ist.
Befindet sich hinter diesem Glase ein dunkler Hintergrund, so wirkt es wie ein gewöhnlicher Spiegel ; ist dagegen der Hintergrund hell, beispielsweise durch Erleuchtung mittels einer Lampe, so scheint deren Licht durch die sehr dünne Belegung und das Spiegelglas hindurch und der Beschauer sieht die Lampe oder das von einer Lampe beleuchtete Bild, als ob die Glasplatte ganz durchsichtig und ohne Belegung wäre.
Nach der vorliegenden Erfindung bestehen die hinter der jetzt als durchsichtige Glasplatte wirkenden Scheibe erscheinenden Bilder aus den bekannten kinematographischen Projektionen, so dass auf der dem Beschauer zugekehrten Seite der Glasplatte sich Darstellungen bewegter Szenen abspielen. Eine besonders zweckmässige Anordnung dieser Vorrichtung zeigt die umstehende Zeichnung im Schnitt.
In dieser Zeichnung ist mit m ein ringsum geschlossenes Gehäuse oder Kasten dargestellt, das ein endloses Filmband d mit kinematographischen Diapositiven enthält. An geeigneten Stellen des Gehäuses läuft das Band über Führungsrollen e, e und über zwei Vierkante c, c, von denen das eine (oder beide) mittels eines Riemens b von einem Elektromotor a oder einer anderen Triebkraft ruckweise in bekannter Art bewegt wird. Eine Lichtquelle p, eine Kondensorlinse/, eine Schutzscheibc/i und eine Projektionslinse q sind die wesentlichen an sich bekannten Teile zum Entwerfen der Filmbilder auf einen Schirm.
An Stelle des üblichen Aufnahmeschirms ist jedoch bei der vorliegenden Erfindung ein Spiegel k im halben rechten Winkel angeordnet, der das Bild auf den vorerwähnten durchsichtigen Spiegel l wirft. Dieses Spiegelglas l bedeckt die einzige Öffnung in dem ringsum geschlossenen Raume M, der nur noch den Reflexionsspiegel k enthält und einen
Anbau an das Gehäuse m bildet. Wird demnach der Motor a in Bewegung gesetzt und die Lichtquelle p angezündet, so'erscheinen auf der vorher als gewöhnlicher Spiegel l dem Beschauer von x aus sich zeigenden Fläche kinematographische Bilder, nach deren
Verschwinden die Fläche l wieder als gewöhnlicher Spiegel erscheint.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Austrian PATENT Letters Ni 20883. MARTIN BERGER m WEISSWASSER, O.-L. (GERMANY).
Device for showing cinematographic images.
The device forming the subject of the present invention shows the viewer cinematographic images on a glass plate which, after the performance is interrupted, transforms into a mirror pane into which the viewer can look like any other mirror. In order to achieve this peculiar double effect, a special mirror is used, which consists of mirror glass, the back of which is covered with a very thin layer of silver or other metal instead of the usual Quocksilver amalgam.
If there is a dark background behind this glass, it looks like an ordinary mirror; If, on the other hand, the background is bright, for example through illumination by means of a lamp, its light shines through the very thin coating and the mirror glass and the viewer sees the lamp or the image illuminated by a lamp as if the glass plate were completely transparent and without any coating .
According to the present invention, the images appearing behind the pane, which now acts as a transparent glass plate, consist of the known cinematographic projections, so that representations of moving scenes are played on the side of the glass plate facing the viewer. A particularly expedient arrangement of this device is shown in section in the adjacent drawing.
In this drawing, m is a housing or box that is closed all around and contains an endless film strip d with cinematographic slides. At suitable points on the housing, the belt runs over guide rollers e, e and over two square edges c, c, one of which (or both) is moved jerkily in a known manner by means of a belt b from an electric motor a or another driving force. A light source p, a condenser lens /, a protective disc c / i and a projection lens q are the essential parts known per se for designing the film images on a screen.
Instead of the usual recording screen, however, in the present invention a mirror k is arranged at half a right angle, which throws the image onto the above-mentioned transparent mirror l. This mirror glass 1 covers the only opening in the space M which is closed all around and which now only contains the reflection mirror k and one
Attachment to the housing m forms. If, accordingly, the motor a is set in motion and the light source p is ignited, cinematographic images appear on the surface previously shown to the viewer from x as an ordinary mirror l
When surface l disappears again, it appears as an ordinary mirror.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.