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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 20877. FIRMA C. A. KLINGER IN ALTSTADT-STOLPEN (SACHSEN).
Auslösevorrichtung für die Stecheisen (Nadeln) bei Ballenpressen.
Bei Ballenpressen mit von oben nach unten durch den Prossraum dringenden Stecheisen wird nach dem D. R. P. Nr. 102187 das Nadelgestoll so lange durch einen beweglichen Haken in seiner höchsten Stellung erhalten, bis durch Anstossen einer an dem Stopfer angebrachten Stange gegen einen in dem Haken verschiebbaren Stab die Sperrung aufgehoben wird ; dabei wird dieser Stab durch den Arbeiter jedesmal in die Stellung gebracht, in welcher der Stopfer auf ihn einwirken kann, wenn der Ballen die gewünschte Grösse erreicht hat. Bevor die Nadel wieder in ihre höchste Stellung gelangt, muss aber der Arbeiter den Stab zurückgezogen haben, damit der Haken bei dem nächsten Hub des Stopfers nicht unbeabsichtigt ausgelöst wird.
Nach vorliegender Erfindung soll das Vor-und Zurückschieben des in dem Haken beweglichen Stabes aber selbsttätig durch die Presse bezw. durch den vorschreitenden Pressstrang bewirkt werden, und zwar unter Zuhilfenahme des an sich bekannten Messrades und eines entsprechend geformten Hobels in der Weise, dass das Messrad einen Zeiger mitnimmt, der an einen Anschlag stösst und dadurch unter Vermittlung des genannten Hebels und eines Gestänges die Bereitschaftsstellung des Hakens herbeiführt.
Damit nun auch während des Ganges der Maschine der Anschlag eingestellt bezw.
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leitung einer Bogenschiene.
In der Zeichnung ist eine Ballenpresse mit dieser selbsttätigen Auslösevorrichtung der Stecheisen in Seitenansicht dargestellt und veranschaulicht Fig. l die Stellung der Teile bei hochgehobenen und gesperrten Stecheisen, Fig. 2 dieselbe bei Eintritt der Auslösung, wobei die punktierten Linien die Lage der Teile nach erfolgter Auslösung anzeigen.
Das in den Pressraum p hineinragende gezahnte Rad a wird durch das beim Pressen vom
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falls ruckweiso emporsteigt und so das Wachsen des in der Pressung begriffenen Ballens sichtbar anzeigt.
Für die selbsttätige Auslösung der Stecheisen f bei einer bestimmten Ballenlänge
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förmige Ansatz l der Stecheisen (Nadeln) f ruht, drehen, so dass die Stecheisen/aus. gelöst werden und bei zurückgehendem Kolben niederfallen und in das Pressgut eindringen. Hiebei drückt der am Nadelgestell e angebrachte Winkel v unter Überwindung der Reibung, welche die klemmenden Scheiben auf den Zeigerarm b ausüben, diesen in die Nullstellung, wodurch der Hebelarm d frei wird und durch sein Eigengewicht den Schieber t hochhebt.
Beim nächsten Vorwärtsgang des Kolbens wird das Nadelgestell wieder aufgerichtet und der Haken m legt sich sperrend unter den Ansatz l. Gleichzeitig wird der untere Arm des doppelarmigen Hebels it, an dessen Ausbiegung die Querschieno des Nadelgestelles beim Hochgang anstösst und ihn nach vorn drückt, so weit gehoben, dass der Schieber t wieder hinter dem nasenartigen Einschnitt des langen Armes zu liegen kommt.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Selbsttätige Auslösevorrichtung für die Stecheisen (Nadelu) bei Ballenpressen für Stroh, Heu u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das in den Pressraum ragende, an sich bekannte Messrad (a) einen mit ihm lose verbundenen Zeiger (b) mitnimmt, der an einen Anschlag stösst und dadurch unter Vermittlung entsprechend geformter Hebel (u, t) die Bereitschaftsstellung des Haltehakens (o) herbeiführt.
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Austrian PATENT LETTERING? 20877. COMPANY C. A. KLINGER IN ALTSTADT-STOLPEN (SAXONY).
Release device for the chisels (needles) on balers.
In baling presses with chisels penetrating from top to bottom through the process room, according to DRP No. 102187, the needle stud is kept in its highest position by a movable hook until a rod attached to the pusher is pushed against a rod that can be displaced in the hook Blocking is lifted; in doing so, this rod is brought into the position by the worker each time in which the tamper can act on him when the bale has reached the desired size. Before the needle reaches its highest position again, the worker must have withdrawn the rod so that the hook is not accidentally released on the next stroke of the tamper.
According to the present invention, the pushing back and forth of the rod movable in the hook is to be carried out automatically by the press respectively. be effected by the advancing press strand, with the help of the known measuring wheel and a correspondingly shaped planer in such a way that the measuring wheel takes a pointer with it, which hits a stop and thereby, through the mediation of said lever and a linkage, the readiness position of the Hook brings about.
So that the stop is set or during the course of the machine.
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leading an arched rail.
In the drawing, a baler with this automatic triggering device of the chisel is shown in side view and illustrates Fig. 1 the position of the parts when the chisel is lifted and locked, Fig. 2 the same when the trigger occurs, the dotted lines the position of the parts after triggering Show.
The toothed wheel a protruding into the pressing chamber p is driven by the from during pressing
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if it rises in jerks and thus visibly shows the growth of the bale being pressed.
For the automatic release of the chisels f at a certain barrel length
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shaped approach l the chisel (needles) f rests, turn so that the chisel / out. be released and fall down when the piston recedes and penetrate the material to be pressed. The angle v attached to the needle frame e pushes the pointer arm b into the zero position, overcoming the friction which the clamping disks exert on the pointer arm b, whereby the lever arm d is released and lifts the slide t under its own weight.
During the next forward movement of the piston, the needle frame is erected again and the hook m lies under the shoulder l in a locking manner. At the same time, the lower arm of the double-armed lever it, at the bend of which the cross rail of the needle frame hits and pushes it forward, is raised so far that the slide t comes to rest again behind the nose-like incision of the long arm.
PATENT CLAIMS:
1. Automatic release device for the chisel (Nadelu) in balers for straw, hay and. The like., characterized in that the well-known measuring wheel (a) protruding into the pressing chamber takes with it a pointer (b) loosely connected to it, which hits a stop and thereby the readiness position through the intermediation of appropriately shaped levers (u, t) of the holding hook (o).