AT202800B - Einrichtung zur schnellen Bestimmung der Legierungsgehalte in ferromagnetischen Amalgamen - Google Patents
Einrichtung zur schnellen Bestimmung der Legierungsgehalte in ferromagnetischen AmalgamenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur schnellen Bestimmung der Legierungsgehalte in ferromagnetischen Amalgamen In neuerer Zeit haben die Amalgame der ferro- magnetischen Metalle, wie z. B. Eisen oder Kobalt technische'Bedeutung erlangt, einerseits bei der Elektrolyse von Sulfatlösungen der Eisenmetalle unter Rückgewinnung freier Schwefelsäure oder aber zur Gewinnung von Eisen bzw. Legierungs- pulver bzw. Sinterwerkstoffen aus den entsprechen- den Amalgamen anderseits. Die Eisenmetalle sind im Quecksilber praktisch unlöslich. Die Metalle sind im Quecksilber in feinverteilter Form je nach Herstellungs- und Al- terungsbedingungen suspendiert. Zur schnellen und vor allem kontinuierlichen und zerstörungsfreien Bestimmung des Metallgehaltes im Amalgam versagen die bekannten chemischen Methoden. Es ist bekannt, dass sich der Gehalt in ferromagnetischen Metallen in verschiedenen Materialien durch Messung deren Permeabilität bestimmen lässt. Es sind ferner Methoden bekannt geworden, bei denen die Messung der Permeabilität von Drähten oder stabförmigen Materialien kontinuierlich während des Durchlaufens einer Induktivität gemessen wird. Die Durchführung der Messung bei sehr geringen magnetischen Feldstärken hat sich als sehr zweckmässig herausgestellt. Bei der Anwendung des Verfahrens auf Amalgame, die ferromagnetische Metalle suspendiertenthalten, ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, da die Permeabilität bei gleichem Gehalt an suspendiertem ferromagnetischem Metall in Quecksilber von der Korngrösse und Kornform, sowie von der Art der Herstellung und dem Alterungszustand des Amalgams abhängt. Durch die vorliegende Erfindung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Er- Hndungsgemäss wird das bekannte Verfahren zur Bestimmung des magnetischen Verhaltens von ferromagnetischen Metallen unter an einer Durch- flussstrecke erfolgender Messung der Permeabilität bei sehr niedrigen magnetischen Feldstärken auf ferromagnetische Metalle in Amalgamen, wie sie durch Elektrolyse von Metallsalzlösungen an strömenden Quecksilberkathoden erhalten werden, zwecks Schnellbestimmung des Gehaltes an diesen Metallen angewendet, wobei wegen der Verwendung der nur sehr niedrigen magnetischen Feld- stärken eine örtliche Anreicherung des ferromagne- tschen Anteiles des Amalgams vermieden wird. Bei der Abscheidung der Metalle an Quecksilber- kathoden unter gleichen Bedingungen werden praktisch gleiche Korngrössen und Kornformen der ferromagnetischen Anteile im Amalgam erzielt und somit das Auftreten verschiedener Korngrösse und Korngestalt und deren nachteiliger Einfluss vermieden, falls die Messungen unmittelbar nach der Herstellung der Amalgame erfolgen. Auch der Ein- fluss der Alterung wird ausgeschaltet. Vorteilhaft kann diese Messung der Permeabilität des Amalgams mit Hilfe einer wechselstromgespeisten Induktionsspule erfolgen. Die Messung erfolgt bei geringer magnetischer Feldstärke, so dass durch die Messung keine örtliche Anreicherung des ferromagnetischen Anteils des Amalgams stattfindet. Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird dem Praktiker erst die Möglichkeit gegeben, den Gehalt an ferromagnetischem Metall in Amalga- men, gewonnen in Quecksilberzellen, kontinuierlich und im Durchfluss zu bestimmen. An Hand des folgenden Beispiels soll eine derartige Einrichtung beschrieben werden. Das Amalgamdurohfhissrohr aus Glas, Plexiglas oder einem anderen nichtferromagnetischen Werk- stoff mit ewa 20 mm Durchmesser ist durch eine Spule mit Primär-und Sekundärwicklung durch- geführt. Die Primärspule wird mit Wechselstrom vorzugsweise 50 Hz bei konstanter Spannung gespeist. Die Spannung der Sekundärwicklung ist ein Mass für die Permeabilität des augenblicklich in der Spule befindlichen ferromagnetischen Amalgams. In Fig. l der Zeichnung ist die Prinzipschaltung der Messspule 1 und Kompensationsspule 2 gezeigt. Zur Durchführung der Messung wird das Amalgam der Messprobe 3 in einer DurchRussstrecke in die Messspule eingebracht. Diese zum Ausgleich der Spannungsschwankungen der Speisespannung sowie zur Kompensation der vor dem Einbringen des Amalgams auftretenden Spannung dienende Kom- pensationsschaltung wurde auch'bei einem Gerät zur Bestimmung des magnetischen Verhaltens von ferromagnetischen Metallen in äquivalenter Form <Desc/Clms Page number 2> bereits in der USA-Patentschrift Nr. 2, 441, 380 beschrieben. Diese somit nicht den Gegenstand des Schutzbegë1J. rens bildende Schaltung'bewirkt, dass erst nach dem Einbringen des Amalgams eine Sekundärspannung in Erscheinung tritt. Diese wird im Verstärker 4 verstärkt und über den Gleichrichter 5 dem Registriergerät 6 zugeführt. Versuche mit dem beschriebenen Gerät ergaben eine gut reproduzierbar Abhängigkeit der gemessenen Spannur gen vom Gehalt des Amalgams an ferromagnetischen Anteilen. Fig. 2 der Zeichnung zeigt als Ergebnis einer solchen Messung eine Eichkurve ; diese kann mit einem schreibenden Anzeigegerät aufgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Anwendung des bekannten Verfahrens zur Be- stimmung des magnetischen Verhaltens von ferromagnetischen Metallen unter an einer Durchflussstrecke erfolgender Messung der Permeabilität bei sehr niedrigen magnetischen Feldstärken auf ferromagnetische Metalle in Amalgamen, wie sie durch Elektrolyse von Metallsalzlösungen an strömenden Quecksilberkathoden erhalten werden, zwecks Schnellbestimmung des Gehaltes an diesen Metallen, wobei wegen der Verwendung der nur sehr niedrigen magnetischen Feldstärken eine örtliche Anreicherung des ferromagnetischen Anteils des Amalgams vermieden wird.
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