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Feuerfeste gewölbte Ofendecke für metallurgische Öfen
Die Erfindung bezieht sich auf feuerfeste gewölbte Ofendecken für metallurgische Öfen, wie Siemens-Martin-Öfen, Kupferraffinieröfen u. dgl. Die Ofendecke gemäss der Erfindung ist aus in Gewölbebogenreihen angeordneten, feuerfesten, keilförmigen Steinen, welche aus Magnesia oder Mischungen von Chromit mit mindestens 10 % Magnesia bestehen und oxydierbare metallische Inneneinlagen aufweisen, die sich in der Längsrichtung der Steine über einen wesentlichen Teil der Steinlänge erstrecken, aufgebaut und dadurch gekennzeichnet, dass die Inneneinlagen mit dem Steinmaterial mitverpresst sind und in Form von nichtdurchbrochenen Metallplatten bzw.
in Form von Metallplatten mit Öffnungen, deren gesamte Fläche 20 % der Plattenfläche nicht überschreitet, vorliegen und vorzugsweise derart angeordnet sind, dass sie sich bis zum kalten Steinende erstrecken, und senkrecht bzw. etwa senkrecht zur radialen Richtung des Gewölbebogens oder in an sich bekannter Weise in radialer bzw. annähernd radialer Richtung des Gewölbebogens verlaufen, wobei in jedem Stein mindestens eine, vorzugsweise zwei oder mehr Innenplatten vorgesehen sind.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung von Steinen mit Innenplatten, vorzugsweise zwei oder mehr Innenplatten, in Deckengewölben von industriellen Öfen wird die Abnutzung der Decke im Ofenbetrieb weitgehend herabgesetzt, da die Absplitterung der Steine parallel zur heissen Fläche sehr stark vermindert wird. Bei der Oxydation der in den Steinen eingebetteten Innenplatten tritt, wie festgestellt wurde, kein Wachsen und keine Zunahme der Abmessungen der Steine, z. B. bei der Anordnung von Steinen mit radial zur Wölbung eingebetteten Innenplatten in der Richtung der Wölbung ein. Offenbar reagiert das bei der Oxydation der Innenplatten gebildete. Eisenoxyd mit den basischen Bestandteilen des feuerfesten Stoffes, z.
B. mit der in diesem vorhandenen Magnesia unter Bildung von Magnesiaferrit, der, ohne eine Volumszunahme zu verursachen, in das feuerfeste Material diffundiert. - Da der gebildete Magnesiaferrit hochfeuerfest ist und eine längsweise, durch den Stein verlaufende Verstärkungsrippe bildet, wird-der Kräfte-
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Es ist bereits vorgeschlagen worden, für die Zustellung von Industrieöfen blechumrnantelte Steine verschiedenartigster Form, z. B. von dreieckigem, quadratischem, rechteckigem, polygonalem oder zylindrischem Querschnitt, zu verwenden, welche eine mit der Blechummantelung aus einem Stück bestehende, metallische Inneneinlage besitzen (brit. Patentschriften Nr. 678,637 und Nr. 690,898). Diese Steine können jedoch nicht durch gemeinsames Verpressen des Steinmaterials mit der Metallbewehrung, sondern nur durch Einstampfen bzw. Einstopfen des feuerfesten Materials in die Blechkörper erhalten werden und haben demnach nur eine geringe mechanische Festigkeit und schwinden beim Brennen ziemlich stark. Eine Herstellung von keilförmigen Steinen der angeführten Art ist nicht möglich, da ein gleichmässiges Einfüllen bzw.
Einstopfen in keilförmige Umhüllungen nicht durchführbar ist. Es sind ferner Steine mit einer Innenbewehrung bekannt, die aus oxydierbarem Metall besteht und sich über einen erheblichen Teil der Länge der Steine oder über die gesamte Steinlänge in einer der Hauptachsen oder parallel zu einer der Hauptachsen des Steinquerschnittes erstreckt (brit. Patentschrift Nr. 696,311). Diese Innenbewehrungenbestehen immer aus durchbrochenem Metall, z. B. Drahtnetzen, Streckmetall, perfo - riertem Blech u. dgl., oder aus Metallstreifen oder -stäben.
Solche Bewehrungen haben lediglich den Zweck, eine gute Verteilung des Metalls in dem feuerfesten Material zu gewährleisten, sind aber inkei-
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ner Weise dazu geeignet, die Neigung der Steine zur Absplitterung (Spalling) parallel zur heissen Stein- fläche herabzusetzen, da sich der die Absplitterungen bewirkende Kräfteverlauf und die Absplitterungsbrüche durch die zahlreichen Durchbrechungen nahezu ungehindert fortpflanzen. Ferner besitzen diese Steine auf Grund des Umstandes, dass sie durch Stampfen hergestellt werden, nur eine geringe mechanische Festigkeit und schwinden beim Brennen ziemlich stark.
Gemäss einer besonders zweckmässigen Ausführungsform werden für den Aufbau der gewölbten Ofen-
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erstrecken und mit diesem bündig abschliessen. Bei dieser Anordnung der Innenplatten werden Absplitterungen der Steine praktisch zur Gänze vermieden.
Gewölbte Ofendecken gemäss der Erfindung können aus Steinen mit Innenplatten in der angegebenen Anordnung ohne Einlage von oxydierbaren metallischenZwischenplatten in den Steinfugen aufgebaut werden. Es können jedoch in den Querfugen oder in den Radialfugen oder in den Quer- und Radialfugen metallische Zwischenplatten vorgesehen sein, die in an sich bekannter Weise entweder beim Aufbau des Gewölbes zwischen die Steine in die Fugen eingelegt werden oder an die Steine angeformt sind. Die Zwi-
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Decke verwendeten Gewölbesteine während des Ofenbetriebes oxydiert werden, begünstigen ein Zusammenwachsen der Decke zu einer Einheit, wodurch ein Gasaustritt und Lufteinsickerungen durch die Fugen verhindert und auch die Neigung der Steine zur Rissbildung oder zu Absplitterungen in einem gewissen Ausmass vermindert werden.
Die verschiedenen Anordnungsmöglichkeiten der Zwischenplatten in den Fugen mit Bezug zu den wenigstens in einer Anzahl von Steinen jeder Gewölbebogenreihe angeordneten Innenplatten ermöglichen es, die Gewölbedecke den verschiedenen Betriebsverhältnissen anzupassen. Die Zwischenplatten können in den parallel oder senkrecht zu den Innenplatten der Steine verlaufenden Steinfugen angeordnet sein.
Sind z. B. die Steine mit den Innenplatten in den Gewölbebogenreihen so verlegt, dass die Innenplatten inradialebenen desgewölbebogens liegen und sind Zwischenplatten aus oxydierbarem Metall in den quer zu den Innenplatten der Steine verlaufenden Fugen der Decke, also in deren Querfugen vorgesehen, sei es, dass die Zwischenplatten in die Querfugen der Decke lose eingesetzt oder an die in die Querfugen der Decke zu liegen kommenden Seitenflächen der Steine angeformt sind, während die Radialfugen frei von oxydierbaren metallischen Zwischenplatten sind, indem die Steine in den Radialfugen nackt zusammenstossen oder bloss durch Mörtel oder sehr lockere Drahtnetze verbunden sind, so werden starke örtliche Pressungen in der Richtung der Wölbung vermieden.
Bei der Anordnung oxydierbare Zwischenplatten in den Radialfugen wird zwar durch die bei der Inbetriebnahme der Decke auftretende Oxydation der Zwischenplatten eine Druckzunahme in den Radialfugen in der heissen, inneren Zone der Gewölbedecke hervorgerufen ; durch die Oxydation der in den Steinen eingebetteten, radial verlaufenden Innenplatten wird diese örtliche Druckzunahme zumindest teilweise kompensiert, so dass auch diese Ausbildung der Decke in vielen Fällen Vorteile bietet.
Es ist zweckmässig, dass bei radial stehenden Innenplatten metallische Zwischenplatten, welche in den parallel oder annähernd parallel zu den Innenplatten der Steine verlaufenden Radialfugen angeordnet sind, im Abstand vor der feuerseitigen Stirnfläche der Steine enden, so dass sich die Steine an ihrem feu-
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ausbrennbarem oder verschlackendem Material, z. B. aus Pappe oder Asbest, zumindest in der Nähe des feuerseitigenEndes der Steine, vorgesehen sein.
Solche aus ausbrennbarem oder verschlackendem Material bestehende Einlagen können auch mit oxydierbaren Metallplatten kombiniert in der Weise in den Steinfugen angeordnet sein, dass letztere im Abstand vom feuerseitigen Stirnende der Steine enden und der restliche Teil der Fuge ist zum feuerseitigen Steinende von einer Einlage aus ausbrennbarem oder verschlackendem Material gebildet wird. Einlagen aus ausbrennbarem bzw. verschlackendem Material in den Radialfugen der Decke können aber auch an Stelle von oxydierbaren metallischen Zwischenplatten in Verbindung mit der erfindungsgemässen Anordnung von Steinen mit Innenplatten Verwendung finden.
Es ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass die Verwendung von Einlagen in Form von z. B. Metallgittern, Metallplatten oder Pappe in den Fugen von Gewölben bzw. Mauerwerk an sich bekannt ist (vgl. z. B. die schweiz. Patentschrift Nr. 236, 203).
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Längsachse der Steine verlaufenden Innenplatten angewendet werden, die allenfalls mit angeformten Aussenplatten versehen sein können. Sehr geeignet sind Steine mit Innenplatten, wobei mindestens eine an den Stein angeformte Aussenplatte vorgesehen ist, welche wenigstens einmal abgewinkelt ist und U-fdr- mig oder L-förmig mehr als eine Seitenfläche des Steines umfasst. Dabei können zwei gegenüberliegende.
Plattengebilde zur Ummantelung des Steines verwendet werden ; die Innenplatten können am Steg der
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geneinander gerichtet sind, gegebenenfalls derart, dass sie zueinander fluchtend liegen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. l zeigt einen schematischen Teilquerschnitt durch eine feuerfeste gewölbte Decke gemäss der Erfindung. Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach der Linie II - II der Fig. 1 in Draufsicht. In Fig. 2a ist als Beispiel ein für den Aufbau des Gewölbes anwendbarer Deckenstein in Ansicht von unten im grösseren Massstab dargestellt. Fig. 3 zeigt einen schematischen vertikalen Teilquerschnitt durch eine abgeänderte Ausführung einer gewölbten Decke gemäss der Erfindung. Fig. 4 ist ein Mittelschnitt durch einen im Rahmen der Erfindung anwendbaren Stein nach Linie IV - IV der Fig. 6. In Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V - V der Fig. 6 dargestellt. Fig. 6 ist eine Ansicht von oben auf den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Stein.
Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Form eines Steines gemäss der Erfindung in einem Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 9. Fig. 8 ist ein Schnitt durch den in Fig. 7 dargestellten Stein nach Linie VIII - VIII der Fig. 9. In Fig. 9 ist der Stein gemäss den Fig. 7 und 8 in einer Ansicht von oben dargestellt. Fig. 10 ist eine schaubildliche Ansicht eines Pla. ttengebildes (Plattenzusammenbau), das bei dem in den Fig. 4-6 dargestellten Stein verwendet wird. Die
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11Fig. 13 dargestellten Stein. Fig. 15 stellt eine Ansicht von oben auf den Stein gemäss den Fig. 13 und 14 dar. Fig. 16 zeigt einen abgeänderten Stein gemäss der Erfindung in einem Schnitt nach Linie XVI - XVI der Fig. 18. In Fig. 17 ist ein Schnitt nach Linie XVII - XVII der Fig. 18 durch den Stein gemäss Fig. 16 veranschaulicht.
Fig. 18 ist eine Ansicht von oben auf den in den Fig. 16 und 17 dargestellten Stein. Die Fig. 19 - 21 sind Schnitte in einer Radialebene durch die gewölbte Decke in den Radialfugen zwischen den Steinen, welche verschiedene Bauarten von radialen Zwischenplatten zeigen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte gewölbte Decke weist entsprechend bogenförmig ausgebildete, stählerne, obere Tragelemente 1 auf, die in der Richtung des Gewölbebogens verlaufen und die in Abständen voneinander aufgehängteT-förmige Hängeeisen 2 tragen, welche hakenförmige, das Tragele- ment 1 umgreifende obere Enden 3 und gegenüberliegende Vorsprünge 4 an den unteren Enden besitzen, die von in den Steinen vorgesehenen Hängeöffnungen 6 an sich bekannter Art aufgenommen werden. Die Hängeöffnungen 6 können zur Gänze im feuerfesten Material ausgebildet sein oder zur Gänze aus im feuerfesten Material eingebetteten Metalleinlagen bestehen oder durch eine Kombination beider Ausführungsarten gebildet werden.
Die an den Hängeeisen aufgehängten basischen bzw. neutralen Steine 7 werden in an sich bekannter Weise zum Teil auch durch Widerlager 8 (von denen nur eines dargestellt ist) abgestützt. Die Widerlager stehen in üblicher Weise unter dem Druck von Federn, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
Jeder der Steine 7 hat radiale Flächen 9, Querflächen 10, ein heisses Ende 11 und ein kaltes Ende 12.
Die Steine besitzen Keilform.
Die Steine 7 sind in aufeinanderfolgenden Gewölbebogenteihen verlegt. Die Gewölbebogenreihen weisen wenigstens eine Anzahl von Gewölbesteinen auf, durch welche sich in ihrer Längsrichtung zumindest eine, vorzugsweise zwei oder mehr beim Pressen des Steines eingebettete oder eingesenkte oxy dierbare metallische Innenplatten 14 erstrecken. Bei Vorliegen einer Innenplatte ist diese vorzugsweise in der Mitte des Steines angeordnet, u. zw. in einer der Hauptachsen A - A bzw. A'-A* des Steinquerschnittes (s. Fig. 2a). Bei Verwendung mehrerer Innenplatten können diese parallel oder annähernd parallel zu einer der Hauptachsen A - A bzw. A'-A'angeordnet sein. Die Innenplatten 14 (z.
B., wie in Fig. 2a dargestellt, fluchtend angeordnete Innenplatten 14) erstrecken sich vorzugsweise über den grösseren Teil der Länge und Breite des Steines und vorzugsweise bis zu einem Abstand von ungefähr 25 mm vom heissen Ende. Der Abstand des Plattenendes vom heissen Ende des Steines soll jedenfalls nicht grösser sein als etwa 125 mm. Nach oben zum kalten Ende hin können sich die Innenplatten 14 bis zur Fassung für die Hängeeisen erstrecken ; zweckmässig sind sie jedoch ausgeschnitten, um dem Hängeeisen auszuweichen.
Die Innenplatten 14 bestehen aus einem geeigneten oxydierbaren Metall, zweckmässig aus schwachlegiertem oder einfachem Kohlenstoffstahl, doch kann auch rostfreier Stahl angewendet werden. Die Plattendicke ist in der Regel kleiner als 6,5 mm und liegt vorzugsweise zwischen 0,7 mm und 5 111. m.
Die metallischen Innenplatten in den gemäss der Erfindung verwendeten Steinen sollen volle Platten (Bleche) sein. Soweit die Innenplatten Öffnungen aufweisen, durch welche das feuerfeste Material hindurchtritt, soll die Gesamtfläche der Öffnungen 20 % der plattenfläche nicht überschreiten, so dass solche Innenplatten von eingebetteten losen Drähten, blossen Gittern oder Metallnetzen wesentlich auch in ihrer Wirkung verschieden sind.
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Die mit den Innenplatten versehenen Gewölbesteine 7 sind in den Gewöbebogenreihen derart angeordnet, dass die Innenplatten der Steine im wesentlichen senkrecht zu der im Schnittpunkt der Längsmittelachse des betrachtetenGewölbesteines mit derlaibungsfläche des Gewölbebogens an diese angelegten Tangentialebenen E-E verlaufen (s. Fig. l). Demnach liegen fluchtende Innenplatten 14 in einer Radialebene, wenn sie, wie es in Fig. 2a dargestellt ist, in der Hauptachse A - As do ho in der Längsrich-
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Es ist vorteilhaft, im Falle von Ofendecken mit radialer Anordnung der Innenplatten die Innenplatten derart anzubringen, dass sie, wenn die Steine in der Ofendecke verlegt sind, in Richtung des Gewölbebogens annähernd gleiche Abstände voneinander haben.
Bei der Ausführungsform der Ofendecke nach den Fig. 1 und 2 sind Aussenplatten 15 an jenen Flächen des Steines vorgesehen, welche in den Querfuge n zu liegen kommen. Die Aussenplatten bedecken nahezu die volle Breite des Steines und den überwiegenden Teil des Abstandes zwischen der heissen Fläche 11 und der kalten Fläche 12.
Sehr geeignet sind Steine, bei welchen, wie dies in den Fig. 4 - 7 veranschaulicht ist, an gegenüber- liegenden Aussenplatten 15 senkrecht zu diesen stehende Innenplatten bei 17 befestigt., z. B. angeschweisst sind, wobei an jeder Aussenplatte auch zwei oder mehrere Innenplatten befestigt sein können. Eine in der Aussenplatte an einer Seite vorgesehene Ausnehmung 6' (vgl. z. B. Fig. 10) steht mit der Hängeöffnung 6 in Verbindung. Die Aussenplatten bestehen zweckmässig aus dem gleichen Material wie die Innenplatten ; ihre Stärke beträgt weniger als 6,4 mm und liegt zweckmässig zwischen 0,7 und 5 mm.
Statt ein Plattengebilde zu verwenden, bei welchem die Innenplatte durch Schweissung mit der Aussenplatte verbunden ist, kann in manchen Fällen die Verwendung einer einzigen Platte zweckmässig sein, welche so geformt ist, dass sie einen äusseren und einen inneren. : reil bildet, die zueinander im rechten Winkel stehen.
Zur dauerhaften Befestigung der Aussenplatten können aus diesen Zungen 18 ausgestanzt sein, welche in das feuerfeste Material eingreifen. Die inneren, in den Stein eingeformten Platten können radial bzw. annähernd radial gestellt und derart angeordnet sein, dass die Abstände der Innenplatten in der Richtung
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Es ist vorteilhaft, zwei oder mehrere, in der Längsrichtung sich erstreckende Innenplatten 14 zu verwenden, wie dies in den Fig. 7 - 9 und 16 - 18 dargestellt ist, wobei die Innenplatten, wenn die Steine
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Bei der in denFig. 4 - 6 dargestellten Ausbildung der Steine ist an jeder Seite des Steines in der Mitte eine Innenplatte 14 angeordnet, welche sich durch den Steinkörper von aussen gegen die Steinmitte
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- 9führungsform sind zwei Paare von Innenplatten 14 vorgesehen, die sich von zwei entgegengesetzten Seiten des Steines ins Innere erstrecken. Die Innenplatten sind in der Richtung der einen Querschnittshauptachse der Steine fluchtend (vgl. z. B. Achse A - A in Fig. 2a) und in der andern Querschnittshauptachse (vgl. z. B.
Achse A'-A'in Fig. 2a) zweckmässig in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, dass die Abstände der Innenplatten in der aus den Steinen gebildeten Decke über die ganze Decke annähernd gleich sind.
Fig. 10 zeigt einplattengebilde (Plattenzusammenbau) von der an den gegenüberliegenden Seiten des Steines gemäss den Fig. 4-6 angewendeten Art.
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flanschen 39 verwendet. Dieses Plattengebilde kann als Bodenplatte beim Formen des in Fig. 6 dargestelltenSteines verwendet werden, während die obere Platte in Fig. 6 aus dem in Fig. 10 dargestellten Plattengebilde bestehen kann. Auf diese Weise wird ein Stein geschaffen, der an vier Seiten Aussenplatten und ein Paar gegenüberliegende Innenplatten besitzt. Es können ferner zwei oder mehrere Paare von Innenplatten vorgesehen sein. Weiterhin können Aussenplatten auch nur an zwei benachbarten Seiten vorgesehen sein, wie dies in Fig. 12 veranschaulicht ist, wo nur ein äusserer Seitenflansch 39 vorgesehen ist. Die Innenplatte 14 kann bei 17 an der Aussenplatte befestigt, z.
B. angeschweisst, sein. Innenplatte und Aussenplatte können aber auch aus einem Stück bestehen.
Bei der in den Fig. 1, 2 und 4-8 dargestellten Ausführungsform wird beim Verpressen des Steines durch einen am oberen Pressstempel angeordneten Vorsprung eine in Richtung der Innenplatten verlaufende Hängeöffnung 6 ausgebildet, d. i. eine axiale, d. h. in der Richtung der Längsachse der gewölbten Decke sich erstreckende Hängeöffnung, wenn die Steine in der Decke so verlegt sind, dass ihre Innenplatten in Radialebenen liegen.
In manchen Fällen, wie in den Fig. 13 - 18 gezeigt ist, erstreckt sich die Hänge- öffnung 6 quer zu den Innenplatten, d. h. in der Richtung des Gewölbebogens, wenn sich die Innenplatten in Radialebenen erstrecken, Bei dieser Ausbildung sind entweder eine Innenplatte 14' (Fig. 13 - 15)
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oder eine Mehrzahl von solchen Innenplatten 14' (Fig. 16 - 18) mit Öffnungen 19'versehen, durch welche feuerfestes Material durchtritt und so die Verankerung erhöht. Ferner können Zungen 18'vorgesehen sein, die sich von gegenüberliegenden Flächen der Innenplatte aus, zweckmässig in zickzackförmiger Anordnung, nach aussen erstrecken und beim Pressen des Steines im Material verankert werden.
Die Innenplatte kann sich bis zu einem gewünschten Abstand vom heissen Ende 11 erstrecken, der zweckmässig 25 mm nicht überschreitet, wie dies bei 28 angedeutet ist (Fig. 13,14 und 16,17).
Die Zahl der Innenplatten kann geändert und soll in dem Masse vergrössert werden, wie die Steingrösse zunimmt. Im allgemeinen sind Steine mit einem Querschnitt von 152 x 76 mm oder kleiner, z. B.
114, 3 x 63, 5 mm, vorzuziehen. In Fällen, wo sich ein Paar gegenüberliegender Innenplatten durch. die kleinere Abmessung des Steines, z. B. die 63, 5mm betragende'Abmessung eines Steines von 114, 3 x 63, 5mm, erstreckt, ist es zweckmässig, zwei Paare von gegenüberliegenden Innenplatten in einem Abstand von 38, 1 mm voneinander und von jeder Seitenfläche des Steines anzuordnen. Zur Erzielung der besten Erfolge soll der Abstand der Innenplatte oder der Innenplatten von der am nächsten liegenden Seitenfläche das Mass von 63,5 mm nicht überschreiten.
Bei Verwendung von Innenplatten im Stein, welche in einer gewölbten Decke eine radiale Lage einnehmen, bestehen verschiedene Möglichkeiten in der Behandlung bzw. Ausführung der Radialfugen selbst.
In einigen Fällen kann in den Radialfugen bei 9 in den Fig. 1 - 3 feuerfester Mörtel, normalerweise in einer Schicht von unerheblicher Stärke, vorgesehen sein ; in andern Fällen können die Steine in den Ra-
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sen. U-förmige Platten, wie sie in Fig. 11 veranschaulicht sind, können an jedem oder abwechselnd an jedem zweiten Stein vorgesehen sein, wodurch entweder eine doppelte oder eine einfache Dicke von Metall in der Radialfuge erhalten wird. Eine einfache Plattendicke kann auch dadurch erzielt werden, dass jederStein mit einer Platte von der in Fig. 12 dargeste llten Art versehen wird.
Auch können zwei P latten in die Fuge eingesetzt werden. wobei sich eine Platte über die volle Länge des Steines erstreckt, während die. andere in einem Abstand von derheissenStirnflächedesSteinesendet. AufdieseWeisekanneinSpaltzwischenderlängerenPlatteunddem angrenzendenStein geschaffen werden. Dies ermöglicht die Ausdehnung des heissen Steinendes in den Spalt hinein, ohne dass zwischen den Steinen an der heissen Fläche ein durch die Wärmedehnung im Stein bedingter übermässiger Druck geschaffen würde. Es wurde gefunden, dass der Wärmegradient in einem Deckenstein hinreichend ist, um entlang der heissen Fläche eine Wärmeausdehnung zu schaffen, welche die Ausdehnung entlang der kalten Fläche um ungefähr 1 % (lineares Mass) überschreitet.
Diese Ausdeh- nung verursacht in einem radial zusammengesetzten Gewölbe eine Konzentrierung des Widerlagerdruckes auf das heisse Ende der Deckensteine, soferne nicht ein Ausdehnu1} gszwischenraum vorgesehen ist. Der Spalt, welcher durch die Verwendung einer losen, vor der heissen Fläche endenden Platte geschaffen wird, stellt einen Weg dar, um die notwendige Ausdehnungsmöglichkeit zu erzielen und den Druck vom heissen Ende fernzuhalten.
Der in Fig. 19 gezeigte Stein 7 hat daher an der radialen Fläche eine lose Platte 54, die bei 55 über das kalte Ende 12 gehakt ist und sich zu einem Punkte 56 erstreckt, der vom heissen Ende 11 in einer zweckmässig 25 mm oder mehr betragenden Entfernung liegt, so dass bei 57 ein Ausdehnungsraum nahe dem heissen Ende gebildet wird. An Stelle der Platte 54 kann auch ein loses Drahtnetzstück von geeigneter Abmessung gesetzt werden.
Die Steine können auch mit einem schmalen Stück aus Papier, Karton oder Asbestpapier vereinigt sein, das in die Fugen am heissen Ende eingesetzt wird und zwischen den Steinen einen Spalt vorsieht, der hinreichend ist, um eine besondere Ausdehnung von ungefähr 1 % an der heissen Fläche zu gestatten.
Fig. 20 zeigt einen Papierstreifen 58, der über die radiale Fläche des Steines nahe dem heissen Ende sich erstreckt und an. dem Stein durch ein Bindemittel, wie Zement od. dgl., befestigt ist. Fig. 21 zeigt einerseits eine oxydierende metallische Platte 54, die sich wie in Fig. 19 über die radiale Fläche gegen das kalte Ende hin. erstreckt, und anderseits einen Streifen aus Asbestpapier 58', der über die radiale Fläche zwischen den Steinen am heissen Ende verläuft.
In einigen Fällen wird sich die ausbrennbare oder verschlackende Einlage zwischen den radialen Flächen der Steine zur Gänze über die Steinfläche, in andern Fällen nur über einen kleineren Teil der ganzen Fläche erstrecken. Unter solchen Verhältnissen, wird der nahe dem heissen Ende befindliche Teil der Einlage ausbrennen oder ausschmelzen bzw. verschlacken, während der Teil nahe dem kalten Ende in seiner Struktur erhalten bleibt und die Steine im Abstand hält. Um sicherzustellen, dass die Struktur der Zwischenlage nach dem kalten Ende aufrechterhalten wird, soll die Einlage wenigstens 10 Gew.-%,
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zweckmässig 25 Gew. -0/0 und am besten 50 Gew. -0/0 Asbestfaser enthalten. Diese Ausführung stellt sich wie Fig. 21, jedoch ohne Linie 56 dar.
Die für den Aufbau der Ofendecke gemäss der Erfindung verwendeten Steine bestehen aus Magnesia oder Mischungen von Chromit mit mindestens 10 % Magnesia. Vorzugsweise wird für die Steine eine solche Zusammensetzung gewählt, dass sie ohne Brennen zum Aufbau der Ofendecke verwendet werden können. In diesem Falle werden die geformten Steine gehärtet und/oder getrocknet und sind dann gebrauchsfertig. Die auf ungebrannten feuerfesten Steinen vorgesehenen Aussenplatten 15 schützen diese während der Verfrachtung und Handhabung.
Wie erwähnt, können an den Querflächen (in den Querfugen) gesonderte oxydierbare metallische Zwischenplatten eingesetzt oder für den Aufbau der Decke Steine verwendet werden, die an den in den Querfugen zu liegen kommenden Seitenflächen angeformte Aussenplatten aufweisen. Wenn es erwünscht ist, dass sich nur eine Plattendicke an den Querflächen befindet, dann kann die an den Stein angeformte Aussenplatte nur auf einer Querfläche des Steines vorgesehen werden, wie Fig. 12 zeigt.
In manchen Fällen wird die Erfindung, wie in Fig. 3 dargestellt, bei einem Sprunggewölbe ohne Hängeeisen angewendet. Mit Ausnahme des Fehlens der Hängeeisen und der Hängesockel und der Verwendung von zwei Innenplatten in jedem Stein stimmt die Konstruktion nach Fig. 3 mit jener nach den Fig. 1 und 2 überein.
Die Herstellung der für den Aufbau der Ofendecken gemäss der Erfindung verwendeten Steine kann in einfacher Weise durch gemeinsames Verpressen des feuerfesten Materials mit den Metallplatten erfolgen.
So können z. B. die in den Fig. 13 - 18 dargestellten Steine, bei welchen die Innenplatten nicht rechtwinkelig, sondern parallel zu den Seitenflächen bzw. zu etwa vorgesehenen Aussenplatten (dort nicht dargestellt) verlaufen, in der folgenden Weise hergestellt werden :
Zuerst wird, falls eine Aussenplatte vorgesehen ist, diese in die Form eingelegt, dann ein Teil der feuerfesten Masse eingebracht, hierauf die Innenplatte eingelegt, dann weitere feuerfeste Masse eingebracht, usw., bis die gewünschte Anzahl von Platten gegebenenfalls mit einer obenauf liegenden ab-
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Die beschriebenen Steine sind vor allem für den Aufbau gewölbter Ofendecken gemäss der Erfindung bestimmt, wobei es sich beispielsweise sowohl um reine Sprunggewölbe, als auch um solche mit aufgehängten Gewölbesteinen handeln kann.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Feuerfeste gewölbte Ofendecke für metallurgische Öfen, aus in Gewölbebogenreihen angeordneten, feuerfesten, keilförmigen Steinen, welche aus Magnesia oder Mischungen von Chromit mit mindestens 10 %Magnesia bestehen und metallische Inneneinlagen aufweisen, die sich in der Längsrichtung der Steine über einen wesentlichen Teil der Steinlänge erstrecken und aus oxydierbarem Metall bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Inneneinlagen mit dem Steinmaterial mitverpresst sind und in Form von
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Refractory vaulted furnace roof for metallurgical furnaces
The invention relates to refractory curved furnace ceilings for metallurgical furnaces such as Siemens-Martin furnaces, copper refining furnaces and the like. The furnace ceiling according to the invention is made of refractory, wedge-shaped stones arranged in rows of arches, which consist of magnesia or mixtures of chromite with at least 10% magnesia and have oxidizable metallic inner inlays that extend in the longitudinal direction of the stones over a substantial part of the stone length extend, built up and characterized in that the inner inlays are pressed together with the stone material and in the form of non-perforated metal plates or
in the form of metal plates with openings, the total area of which does not exceed 20% of the plate area, and are preferably arranged such that they extend to the cold stone end, and perpendicular or approximately perpendicular to the radial direction of the arch or in a manner known per se run in the radial or approximately radial direction of the arch, with at least one, preferably two or more inner plates being provided in each stone.
The inventive arrangement of stones with inner plates, preferably two or more inner plates, in vaulted ceilings of industrial furnaces, the wear and tear of the ceiling during furnace operation is largely reduced, since the chipping of the stones parallel to the hot surface is very much reduced. When the inner plates embedded in the stones are oxidized, no growth or increase in the dimensions of the stones, e.g. B. in the arrangement of stones with radially embedded inner plates to the curvature in the direction of the curvature. Evidently what is formed during the oxidation of the inner plates reacts. Iron oxide with the basic components of the refractory material, e.g.
B. with the magnesia present in this with the formation of magnesia ferrite, which diffuses into the refractory material without causing an increase in volume. - Since the magnesia ferrite formed is highly refractory and forms a lengthwise reinforcing rib running through the stone, the forces -
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It has already been proposed to use sheet metal coated stones of various shapes for the delivery of industrial furnaces, e.g. B. of triangular, square, rectangular, polygonal or cylindrical cross-section to be used, which have a metal inner liner consisting of one piece with the sheet metal casing (British patents No. 678,637 and No. 690,898). However, these stones cannot be obtained by pressing the stone material together with the metal reinforcement, but only by tamping or plugging the refractory material into the sheet metal body and therefore have only a low mechanical strength and shrink quite strongly when burning. It is not possible to produce wedge-shaped stones of the type mentioned, as they can be filled in or out evenly.
Packing in wedge-shaped casings is not feasible. There are also known stones with an inner reinforcement which consists of oxidizable metal and extends over a considerable part of the length of the stones or over the entire length of the stone in one of the main axes or parallel to one of the main axes of the stone cross-section (British Patent No. 696,311) . These inner reinforcements always consist of perforated metal, e.g. B. wire nets, expanded metal, perforated sheet metal and the like. Like., Or made of metal strips or rods.
Such reinforcements only have the purpose of ensuring good distribution of the metal in the refractory material, but are not
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In a way suitable to reduce the tendency of the stones to splinter (spalling) parallel to the hot stone surface, since the force distribution causing the splintering and the splinter fractures propagate almost unhindered through the numerous openings. Furthermore, due to the fact that they are made by tamping, these stones have poor mechanical strength and shrink quite a lot when fired.
According to a particularly expedient embodiment, for the construction of the arched furnace
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extend and end flush with this. With this arrangement of the inner panels, chipping of the stones is practically completely avoided.
Arched furnace ceilings according to the invention can be constructed from stones with inner plates in the specified arrangement without the inlay of oxidizable metallic intermediate plates in the stone joints. However, metallic intermediate plates can be provided in the transverse joints or in the radial joints or in the transverse and radial joints, which are either inserted into the joints between the stones during the construction of the vault or are molded onto the stones in a manner known per se. The intermediate
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The vaulted stones used in the ceiling are oxidized during operation of the furnace, promoting the coalescence of the ceiling into a unit, which prevents gas leakage and air seepage through the joints and also reduces the tendency of the stones to crack or split to a certain extent.
The various possibilities of arranging the intermediate plates in the joints with reference to the inner plates arranged in at least a number of stones in each row of arched arches make it possible to adapt the vaulted ceiling to the various operating conditions. The intermediate plates can be arranged in the stone joints running parallel or perpendicular to the inner plates of the stones.
Are z. B. the stones with the inner plates in the vaulted arch rows so that the inner plates lie inradialebenen desgewölbebogens and intermediate plates made of oxidizable metal are provided in the joints of the ceiling that run transversely to the inner plates of the stones, i.e. in their transverse joints, be it that the intermediate plates Loosely inserted into the transverse joints of the ceiling or molded onto the side surfaces of the stones coming into the transverse joints of the ceiling, while the radial joints are free of oxidizable metallic intermediate plates, in that the stones collide bare in the radial joints or only through mortar or very loose wire nets are connected, strong local pressures in the direction of the curvature are avoided.
With the arrangement of oxidizable intermediate plates in the radial joints, the oxidation of the intermediate plates which occurs when the ceiling is put into operation causes an increase in pressure in the radial joints in the hot, inner zone of the vaulted ceiling; This local pressure increase is at least partially compensated for by the oxidation of the radially running inner plates embedded in the stones, so that this design of the ceiling also offers advantages in many cases.
In the case of radially standing inner plates, it is practical that metallic intermediate plates, which are arranged in the radial joints running parallel or approximately parallel to the inner plates of the stones, end at a distance in front of the fire-side face of the stones, so that the stones are at their fire
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burn-out or slagging material, e.g. Made of cardboard or asbestos, at least in the vicinity of the fire-side end of the stones.
Such deposits consisting of burn-out or slagging material can also be combined with oxidizable metal plates in the stone joints in such a way that the latter end at a distance from the fire-side end of the stones and the remaining part of the joint is to the fire-side stone end from an insert made of burn-out or slagging Material is formed. Inlays made of burn-out or slagging material in the radial joints of the ceiling can, however, also be used instead of oxidizable metallic intermediate plates in connection with the inventive arrangement of stones with inner plates.
It should be noted in this context that the use of deposits in the form of z. B. metal grids, metal plates or cardboard in the joints of vaults or masonry is known per se (cf. z. B. Swiss. Patent No. 236, 203).
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Inner plates running along the longitudinal axis of the stones are used, which can at most be provided with molded outer plates. Stones with inner plates are very suitable, with at least one outer plate formed on the stone being provided, which is angled at least once and in a U-shape or L-shape comprises more than one side surface of the stone. Thereby two opposite.
Plate structures are used to coat the stone; the inner panels can be attached to the web of the
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are directed towards one another, possibly in such a way that they are aligned with one another.
In the drawings, embodiments of the invention are shown. Fig. 1 shows a schematic partial cross-section through a fireproof vaulted ceiling according to the invention. Fig. 2 is a partial section along the line II - II of FIG. 1 in plan view. In Fig. 2a, a ceiling stone that can be used for the construction of the vault is shown as an example in a view from below on a larger scale. Fig. 3 shows a schematic vertical partial cross-section through a modified embodiment of a vaulted ceiling according to the invention. FIG. 4 is a central section through a stone which can be used within the scope of the invention, along line IV-IV of FIG. 6. In FIG. 5, a section along line V-V of FIG. 6 is shown. 6 is a top view of the stone shown in FIGS. 4 and 5.
7 shows a modified form of a stone according to the invention in a section along line VII-VII of FIG. 9. FIG. 8 is a section through the stone shown in FIG. 7 along line VIII-VIII of FIG FIG. 9 shows the stone according to FIGS. 7 and 8 in a view from above. Fig. 10 is a perspective view of a Pla. ttengebildes (plate assembly) used in the stone shown in Figures 4-6. The
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11Fig. 13 shown stone. 15 shows a view from above of the stone according to FIGS. 13 and 14. FIG. 16 shows a modified stone according to the invention in a section along line XVI-XVI of FIG. 18. In FIG. 17 is a section illustrated along line XVII - XVII of FIG. 18 by the stone according to FIG.
FIG. 18 is a top view of the stone shown in FIGS. 16 and 17. 19-21 are sections in a radial plane through the arched ceiling in the radial joints between the stones, showing different types of radial intermediate plates.
The vaulted ceiling shown in FIGS. 1 and 2 has correspondingly arched, steel, upper support elements 1, which run in the direction of the arch and which support T-shaped suspension irons 2, which are suspended from one another and which are hook-shaped, support element 1 have encompassing upper ends 3 and opposing projections 4 at the lower ends, which are received by hanging openings 6 of a known type provided in the stones. The hanging openings 6 can be formed entirely in the refractory material or consist entirely of metal inserts embedded in the refractory material or can be formed by a combination of both types of construction.
The basic or neutral stones 7 suspended from the suspension iron are partly also supported in a manner known per se by abutments 8 (only one of which is shown). The abutments are in the usual way under the pressure of springs, which are not shown in the drawing.
Each of the stones 7 has radial surfaces 9, transverse surfaces 10, a hot end 11 and a cold end 12.
The stones have a wedge shape.
The stones 7 are laid in successive rows of arches. The rows of arched arches have at least a number of vaulted stones through which at least one, preferably two or more oxidizable metallic inner plates 14, embedded or sunk during pressing of the stone, extend in their longitudinal direction. If there is an inner plate, this is preferably arranged in the middle of the stone, u. between one of the main axes A - A or A'-A * of the stone cross-section (see Fig. 2a). When using several inner plates, these can be arranged parallel or approximately parallel to one of the main axes A-A or A'-A '. The inner panels 14 (e.g.
B., as shown in Fig. 2a, aligned inner plates 14) extend preferably over the greater part of the length and width of the stone and preferably up to a distance of about 25 mm from the hot end. The distance between the end of the plate and the hot end of the stone should in any case not be greater than about 125 mm. Upwards towards the cold end, the inner plates 14 can extend to the socket for the hanging iron; however, they are conveniently cut out to avoid the hanging iron.
The inner plates 14 consist of a suitable oxidizable metal, expediently of low-alloy or simple carbon steel, but stainless steel can also be used. The plate thickness is generally less than 6.5 mm and is preferably between 0.7 mm and 5 111 m.
The metallic inner plates in the stones used according to the invention should be solid plates (sheets). Insofar as the inner panels have openings through which the refractory material passes, the total area of the openings should not exceed 20% of the panel surface, so that such inner panels also differ significantly in their effect from embedded loose wires, mere grids or metal nets.
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The vault stones 7 provided with the inner plates are arranged in the rows of arches in such a way that the inner plates of the stones run essentially perpendicular to the tangential planes E-E at the point of intersection of the longitudinal center axis of the arch stone under consideration with the reveal surface of the arch arch (see Fig. 1). Accordingly, aligned inner plates 14 lie in a radial plane when, as shown in Fig. 2a, in the main axis A - As do ho in the longitudinal direction
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In the case of furnace ceilings with a radial arrangement of the inner plates, it is advantageous to attach the inner plates in such a way that, when the stones are laid in the furnace ceiling, they have approximately the same spacing from one another in the direction of the arch.
In the embodiment of the furnace ceiling according to FIGS. 1 and 2, outer plates 15 are provided on those surfaces of the stone which come to lie in the transverse joints. The outer plates cover almost the full width of the stone and most of the distance between the hot surface 11 and the cold surface 12.
Stones are very suitable in which, as is illustrated in FIGS. 4-7, inner plates standing perpendicular to these are fastened at 17 to opposite outer plates 15. B. are welded, it being possible for two or more inner plates to be attached to each outer plate. A recess 6 ′ provided in the outer plate on one side (see, for example, FIG. 10) is connected to the hanging opening 6. The outer panels expediently consist of the same material as the inner panels; their thickness is less than 6.4 mm and is suitably between 0.7 and 5 mm.
Instead of using a plate structure in which the inner plate is connected to the outer plate by welding, the use of a single plate may be expedient in some cases, which is shaped so that it has an outer and an inner. : reil forms that are at right angles to each other.
For permanent fastening of the outer plates, tongues 18 can be punched out of these, which engage in the refractory material. The inner plates molded into the stone can be placed radially or approximately radially and arranged in such a way that the distances between the inner plates in the direction
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It is advantageous to use two or more longitudinally extending inner plates 14, as shown in FIGS. 7-9 and 16-18, the inner plates, when the stones
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In the case of the 4-6, an inner plate 14 is arranged on each side of the stone in the middle, which through the stone body extends from the outside against the stone center
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- 9 guide form two pairs of inner plates 14 are provided, which extend from two opposite sides of the stone in the interior. The inner plates are aligned in the direction of one of the main cross-sectional axes of the stones (cf. e.g. axes A - A in Fig. 2a) and in the other cross-sectional main axis (cf. e.g.
Axis A'-A 'in Fig. 2a) expediently arranged at such a distance from one another that the distances between the inner panels in the ceiling formed from the stones are approximately the same over the entire ceiling.
Fig. 10 shows one-plate structure (plate assembly) of the type used on the opposite sides of the stone according to Figs. 4-6.
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flanges 39 used. This plate structure can be used as the bottom plate in molding the stone shown in FIG. 6, while the top plate in FIG. 6 can be made of the plate structure shown in FIG. In this way a stone is created which has outer panels on four sides and a pair of opposing inner panels. There may also be two or more pairs of inner plates. Furthermore, outer plates can also only be provided on two adjacent sides, as is illustrated in FIG. 12, where only one outer side flange 39 is provided. The inner plate 14 can be attached to the outer plate at 17, e.g.
B. be welded. The inner plate and the outer plate can also consist of one piece.
In the embodiment shown in FIGS. 1, 2 and 4-8, when the stone is pressed, a projection arranged on the upper press ram forms a hanging opening 6 that extends in the direction of the inner plates, ie. i. an axial, d. H. hanging opening extending in the direction of the longitudinal axis of the vaulted ceiling when the stones in the ceiling are laid so that their inner panels lie in radial planes.
In some cases, as shown in Figs. 13-18, the hanging opening 6 extends transversely to the inner panels; H. in the direction of the arch when the inner plates extend in radial planes, in this design either an inner plate 14 '(Fig. 13 - 15)
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or a plurality of such inner plates 14 '(FIGS. 16-18) are provided with openings 19' through which refractory material passes and thus increases the anchoring. Furthermore, tongues 18 'can be provided which extend outward from opposite surfaces of the inner plate, expediently in a zigzag arrangement, and are anchored in the material when the stone is pressed.
The inner plate can extend to a desired distance from the hot end 11, which expediently does not exceed 25 mm, as is indicated at 28 (FIGS. 13, 14 and 16, 17).
The number of inner plates can be changed and should be increased as the stone increases in size. In general, stones with a cross-section of 152 x 76 mm or smaller, e.g. B.
114.3 x 63.5mm is preferable. In cases where a pair of opposing inner panels pass through. the smaller dimension of the stone, e.g. B. the 63.5mm dimension of a stone of 114.3 x 63.5mm, it is appropriate to arrange two pairs of opposing inner plates at a distance of 38.1 mm from each other and from each side surface of the stone. In order to achieve the best results, the distance between the inner panel or panels and the closest side surface should not exceed 63.5 mm.
When using inner plates in the stone, which occupy a radial position in a vaulted ceiling, there are various options for the treatment or execution of the radial joints themselves.
In some cases, refractory mortar, usually in a layer of negligible thickness, may be provided in the radial joints at 9 in Figures 1-3; in other cases the stones in the
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sen. U-shaped plates, as illustrated in Figure 11, can be provided on each or alternately on every other brick, thereby obtaining either a double or a single thickness of metal in the radial joint. A simple plate thickness can also be achieved by providing each stone with a plate of the type shown in FIG.
Two panels can also be inserted into the joint. with a plate extending the full length of the stone, while the. others at a distance from the hot face of the stone. In this way, a gap can be created between the longer slab and the adjacent stone. This enables the hot stone end to expand into the gap without excessive pressure being created between the stones on the hot surface due to the thermal expansion in the stone. It has been found that the thermal gradient in a ceiling tile is sufficient to create a thermal expansion along the hot surface which exceeds the expansion along the cold surface by approximately 1% (linear dimension).
This expansion causes a concentration of the abutment pressure on the hot end of the ceiling stones in a radially assembled vault, unless an expansion gap is provided. The gap created by using a loose plate that ends in front of the hot surface is a way of achieving the necessary expansion and keeping pressure away from the hot end.
The stone 7 shown in Fig. 19 therefore has a loose plate 54 on the radial surface, which is hooked at 55 over the cold end 12 and extends to a point 56 which extends from the hot end 11 in an expediently 25 mm or more Distance so that at 57 an expansion space is formed near the hot end. Instead of the plate 54, a loose piece of wire mesh of suitable dimensions can also be used.
The stones can also be combined with a narrow piece of paper, cardboard or asbestos paper, which is inserted into the joints at the hot end and provides a gap between the stones which is sufficient to allow a particular expansion of about 1% on the hot surface to allow.
Fig. 20 shows a strip of paper 58 extending across the radial surface of the stone near the hot end. The stone by a binding agent such as cement or the like. Is attached. On the one hand, FIG. 21 shows an oxidizing metallic plate 54 which, as in FIG. 19, extends over the radial surface towards the cold end. and, on the other hand, a strip of asbestos paper 58 'which runs over the radial surface between the stones at the hot end.
In some cases the burn-out or slagging insert between the radial surfaces of the stones will extend entirely over the stone surface, in other cases only over a smaller part of the entire surface. Under such conditions, the part of the insert located near the hot end will burn out or melt out or slag, while the part near the cold end will retain its structure and keep the stones at a distance. To ensure that the structure of the intermediate layer is maintained after the cold end, the insert should be at least 10% by weight,
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suitably contain 25 wt. -0/0 and best of 50 wt. -0/0 asbestos fiber. This embodiment is like FIG. 21, but without line 56.
The stones used for the construction of the furnace roof according to the invention consist of magnesia or mixtures of chromite with at least 10% magnesia. A composition is preferably chosen for the stones such that they can be used to build the furnace roof without burning. In this case the shaped stones are hardened and / or dried and are then ready for use. The outer plates 15 provided on unfired refractory bricks protect them during shipping and handling.
As mentioned, separate oxidizable metallic intermediate plates can be used on the transverse surfaces (in the transverse joints) or stones can be used for the construction of the ceiling, which have outer plates formed on the side surfaces that come to lie in the transverse joints. If it is desired that there is only one plate thickness on the transverse surfaces, then the outer plate molded onto the stone can only be provided on one transverse surface of the stone, as FIG. 12 shows.
In some cases, as shown in Fig. 3, the invention is applied to an arched vault without a hanging iron. With the exception of the absence of hanging irons and pedestals and the use of two inner plates in each stone, the construction of FIG. 3 corresponds to that of FIGS. 1 and 2.
The stones used for the construction of the furnace roof according to the invention can be produced in a simple manner by pressing the refractory material together with the metal plates.
So z. B. the stones shown in Figs. 13-18, in which the inner plates do not run at right angles, but parallel to the side surfaces or to any provided outer plates (not shown there), are produced in the following way:
First, if an outer panel is provided, this is inserted into the mold, then part of the refractory material is inserted, the inner panel is then inserted, then further refractory material is inserted, etc., until the desired number of panels, if necessary with a layer on top.
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The stones described are primarily intended for the construction of arched furnace ceilings according to the invention, which can be, for example, both pure vaulted vaults and those with suspended arched stones.
PATENT CLAIMS: 1. Refractory, arched furnace roof for metallurgical furnaces, made of refractory, wedge-shaped bricks arranged in rows of vaulted arcs, which consist of magnesia or mixtures of chromite with at least 10% magnesia and have metallic inner inlays that extend over a substantial part in the longitudinal direction of the bricks extend the stone length and consist of oxidizable metal, characterized in that the inner inlays are pressed together with the stone material and in the form of