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DR. WALTER THIEM IN HALLE A. S.
Verfahren zur Karburlerung von Luft In rohrförmlgen Karburatoren.
Es ist bekannt, bei solchen Luftgasapparaten, bei welchen die Karburiorluft durch die Karburierfüssigkoit hindurchgeleitet und auf diese Weise mit Kohlenwasserstoff angereichert wird, dieselbe vor ihrem Eintritt in den Karburator durch ein chemisches Trockenmittel hindurchzuleiten, damit sie sich infolge der Feuchtigkeitsentziehung erwärmt und dadurch die Verdampfung der Karburierfltissigkeit begünstigt ; um die Erwärmung möglichst intensiv zu gestalten, wird bei diesen bekannten Einrichtungen die Karburiervorrichtung an einem feuchten Ort aufgestellt oder die Luft künstlich befeuchtet.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet die Anwendung eines derartigen chemischen Trockenmittels, wie z. B. Chlorkalziurn, bei solchen Luftgasapparaten, bei welchen die Karburierlaft und die Karburierflüssigkeit in einem bestimmten Verhältnis und in dem Gaskonsum entsprechenden Mengen in einen aus einer flachen Rohrschlange bestehenden Karburator eingeführt worden. Die Karburierflüssigkeit breitet sich bei diesen Apparaten in dem Karburator in einer dünnen Schicht aus, verdampft vollständig und mischt sich mit der Karburiorluft.
Die Trocknung der Luft vor ihrem Eintritt in den Karburator ist gerade bei den vorhin beschriebenen Luftgasapparaten, bei welchen der Karburater aus einem flachen, aussen von der atmosphärischen Luft frei bespülten Rohr besteht, unbedingt notwendig, weil sonst die gewerbliche Verwertbarkeit des Apparates in Frage gestellt wird ; mindestens aber in allen Fällen solche Störungen hervorgerufen werden, dass eine gleichmässige Wirkungsweise des Apparates nicht erzielt werden kann.
Der Zweck des Trockenmittels ist im vorliegenden Falle nicht der, die Luft anzuwärmen, sondern ihre Feuchtigkeit zurückzuhalten, damit diese in dem Karburator bei der niedrigen Temperatur desselben nicht gefriert, d. h. es soll durch das chemische Trockenmittel das Vereisen bezw. Zufrieren der rohrförmigen Karburatoren verhütet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht einen derartigen rohrförmigen Karburator a in schematischer Darstellung ; b ist das Rohr, durch welches die Karburierflitssigkeit eingefülirt wird, während i der dom Karburator vorgeschaltete Chlorkalziumbohälter ist, welchen die zu karburierende Luft vorher durchstreicht.
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DR.WALTER THIEM IN HALL A. S.
Process for the carburization of air in tubular carburators.
It is known in such air gas devices, in which the carburization air is passed through the carburizing liquid and is enriched in this way with hydrocarbon, to pass the same through a chemical desiccant before it enters the carburator so that it is heated as a result of the removal of moisture and thereby the evaporation of the Carburizing liquid favors; in order to make the heating as intense as possible, the carburizing device is set up in a damp place in these known devices or the air is artificially humidified.
The object of the present invention forms the use of such a chemical desiccant, such as. B. chlorine calculus, in such air gas apparatuses in which the carburizing fluid and the carburizing liquid have been introduced into a carburator consisting of a flat pipe coil in a certain ratio and in quantities corresponding to the gas consumption. With these devices, the carburizing liquid spreads out in the carburator in a thin layer, evaporates completely and mixes with the carburizing air.
The drying of the air before it enters the carburator is absolutely necessary, especially in the case of the air gas apparatuses described above, in which the carburater consists of a flat tube that has been flushed free of the atmospheric air, because otherwise the commercial usability of the apparatus is questioned ; but at least in all cases such disturbances are caused that a uniform operation of the apparatus cannot be achieved.
In the present case, the purpose of the desiccant is not to heat the air, but to retain its moisture so that it does not freeze in the carburator at its low temperature, i.e. H. the chemical desiccant should prevent icing or The tubular carburators are prevented from freezing.
The drawing illustrates such a tubular carburator a in a schematic representation; b is the pipe through which the carburizing liquid is poured in, while i is the chlorine-calcium container upstream of the carburator, through which the air to be carburized is passed through beforehand.
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