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Österreichische PATENTSCHRIFT Nix 16458.
JOHN ANDREW DALY IN WASHINGTON (V. ST. A.).
Verfahren, um feine Gewebe, wie Spitzen und ähnliche Stoffe, auf galvanischem Wege zu metallisieren.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, um Stoffe aller Art, die man zu Posamentriearbeiten u. dg1. anzuwenden pflegt, ganz oder teilweise mit einem Metall- überzug zu versehen, so dass sie dem Anschein nach aus verweben, ersponnenen oder verknüpften Metallfäden hergestellt erscheinen.
Das Überziehen von Geweben auf elektrolytischem Wege mit einem metallischen Überzüge ist an sich bekannt und ebenso sind es die Mittel, um ein nicht leitendes Gewebe zur Erzielung eines metallischen Niederschlages leitend zu machen. Diese Mitte ! werden nun zwar bei dem neuen Verfahren auch benutzt und bilden so eine Arbeitsstufe desselben, nicht aber das Nene und Eigenartige. So behandelt z. B. die deutsche Patentschrift Nr. 35852 ein Verfahren zum Renovieren von Gold-und Silberstickereien, Geflechten, Schnüren u. dgl. und die englische Patentschrift Nr. 19S63 ex 1 tao0 ein praktisch unausführbares Verfahren, um Fasermaterial auf galvanischem Wege mit Metall zu bekleiden.
Das Neue und Eigenartige des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass auf dem leitend gemachten Gewebe zuerst in bekannter Weise ein metallischer, dünner Überzug erzeugt, dieser dann auf mechanischem Wege verdichtet und dieser verdichtete Überzug nunmehr als Elektrizitätsleiter zur Erzeugung eines zweiten metallischen Überzuges von der bekannten Beschaffenheit benutzt wird. Hiedurch erscheint das Gewebe wie aus metallischen Fäden hergestellt, hat also genau das gleiche schüne und gediegene Aussehen wie diese und nicht das weniger gute Aussehen wie die bekannten, auf elektrolytischem Wege mit einem Metallüberzuge versehenen Textilgewebe. Ausserdem ist aber auch die Haltbarkeit eine den aus Metallfäden gefertigten sehr nahe kommende.
Das neue Verfahren wird, wie folgt, ausgeführt : Das Gewebe, die Spitze, Kordel oder dgl. wird in irgondeiner bekannten Weise für die Elektrizität leitend gemacht, dann unter Verwendung geeigneter Mittel wie gebräuchlich ausgebreitet oder ausgespannt und nun in ein galvanisches Bad gebracht, in dem sich nun eine diinne Metallhaut auf dem Gewebe niederschlägt. Ist dies geschehen, so wird das Gewebe aus dem Bade heraus-
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harten Bürste oder durch wiederholtes Hindurchführen zwischen Rollen verdichtet. Hiebei worden nicht nur die dem Gewebe anhaftenden Fremdstoffe entfernt, sondern, was die
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Hiedurch wird die Faser von der aufgesaugten Badflüssigkeit befreit und der Metallüberzug in eine feste, elastische und geschmeidige Halle verwandelt.
Da nun der Überzug an einigen Stellen fehlerhaft sein und mikroskopisch feine
Löcher enthalten kann, die die Dauerhaftigkeit und das Aussehen des Gewebes schädigen, ist es unter allen Umständen erforderlich ; dass letzteres von neuem in das galvanische Bad gebracht wird und in diesem einen neuen Überzug erhält, durch den für alle praktischen
Anforderungen alle Undichtigkeiten des ersten Überzuges geschlossen werden.
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Austrian PATENT LETTERING Nix 16458.
JOHN ANDREW DALY IN WASHINGTON (V.ST.A.).
Process for electroplating fine fabrics such as tips and similar materials.
The present invention is a method to produce fabrics of all kinds that can be used for trimmings and. dg1. used to apply a metal coating in whole or in part so that they appear to be made of woven, spun or linked metal threads.
The electrolytic coating of fabrics with a metallic coating is known per se, and likewise it is the means for making a non-conductive fabric conductive in order to obtain a metallic deposit. This middle! are now also used in the new process and thus form a working stage of the same, but not the neat and peculiar. So treated z. B. German Patent No. 35852 a method for renovating gold and silver embroidery, braids, cords and the like. Like. And the English patent specification No. 19S63 ex 1 tao0 a practically impracticable method to clad fiber material by electroplating with metal.
The novelty and peculiarity of the subject of the invention is that a metallic, thin coating is first produced in a known manner on the fabric made conductive, this is then compressed mechanically and this compressed coating is now used as an electricity conductor to produce a second metallic coating of the known nature becomes. As a result, the fabric appears as if it was made of metallic threads, so it has exactly the same neat and dignified appearance as this one and not the less good appearance as the known textile fabric provided with a metal coating by electrolytic means. In addition, the durability is also very close to that made from metal threads.
The new method is carried out as follows: The fabric, lace, cord or the like is made conductive to electricity in a known manner, then spread out or stretched as usual using suitable means and then placed in an electroplating bath in which now a thin metal skin is deposited on the tissue. Once this has happened, the tissue is removed from the bath.
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hard brush or compacted by repeated passage between rollers. In doing so, not only the foreign matter adhering to the tissue was removed, but what the
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This frees the fiber from the absorbed bath liquid and transforms the metal coating into a firm, elastic and supple hall.
Since the coating is now faulty in some places and microscopically fine
May contain holes that damage the durability and appearance of the fabric, it is required under all circumstances; that the latter is brought back into the galvanic bath and receives a new coating in it, which is practical for everyone
Requirements, all leaks in the first coating are closed.