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Schaltung zum Betrieb tönender Kondensatoren.
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dass der Membran genügend Schwingraum eingeräumt wird, damit sie die für die Abstrahlung der tiefen Frequenzen erforderliche Schwingungen ausführen kann.
Die Erfindung ist in einer Ausführungsform in der Zeichnung veranschaulicht.
Die Fig. 1 stellt den der Erfindung zugrunde liegenden Vorgang schematisch dar. g ist ein Generator zur Erzeugung des akustisch modulierten Wechselstromes, z. B. einer Verstärkerrohre./c ist der Verbraucher, ein tönender Kondensator, der den genannten Bedingungen : geringe mechanische Dämpfung für die hohen Frequenzen, niedrige statische Kapazität, Raum für grosse Membranbewegungen entspricht. t ist ein zwischen den beiden liegender Transformator, e ist die Vorspannungsquelle.
Würde man an den Kondensator. 7c eine Wechselspannung legen und diese für alle Frequenzen konstant halten, dann würde die vom Kondensator abgestrahlte Leistung mit zunehmender Frequenz ständig anwachsen, unter der Annahme, dass die Membrandämpfung nicht ins Gewicht fällt, was durch
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werden kann. In der Fig. 2 ist in der Ordinate die Schalleistung (Produkt aus Amplitude mal Frequenz) in einem logarithmischen Massstabe aufgetragen. In der Abszise ist in gleichem Massstabe die Frequenz in Hertz aufgetragen. Aus dem Verlauf der Kurve a erkennt man das Anwachsen der Schalleistung bei konstanter Wechselspannung und zunehmender Frequenz. Die Kurve a zeigt, dass die bisher verbreitete Annahme, die Wechselspannung am tönenden Kondensator müsse unabhängig von der Frequenz konstant sein, falsch ist.
Die Spannung muss vielmehr mit zunehmender Frequenz eine sinkende Tendenz aufweisen, damit die Schalleistung auf allen Frequenzen annähernd konstant ist ; wie durch die Linie b
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kurven dargestellt. Die Kurve a1 entspricht der Kurve a in Fig. 2, während die Kurve b'den Verlauf der Wechselspannung zeigt, wie er für eine ideal gerade Leistungskurve erforderlich ist. Man ersieht aus den Kurven deutlich, dass sich die Spannung bei den hohen Frequenzen etwa auf ein Zehntel ihres Wertes erniedrigen muss, um die Schalleistung gleich der bei den tiefen Frequenzen zu machen.
Wenn man das Übersetzungsverhältnis des Transformators t veränderlich macht, so kann man den Verlauf der in Abhängigkeit von der Frequenz abgestrahlten Schalleistung beeinflussen und damit auch die Übertragung der Qualität nach verbessern. Beispielsweise kann man bei Radioempfang die Wiedergabe eines Senders, der die tiefen Töne bevorzugt, dadurch verbessern, dass man die Übersetzung erniedrigt, wobei die in Fig. 2 gezeichnete Leistungskurve b einen leichten Anstieg erhält. Auf diese Weise kann man auch Änderungen in der Belastung, z. B. beim Anschalten mehrerer Kondensatoren oder mehrerer Röhren auftretende Frequenzverzerrungen ausgleichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zum Betrieb tönender Kondensatoren mit niederfrequenten Wechselströmen des akustischen Bereiches, dadurch gekennzeichnet, dass der als Verbraucher wirksame tönende Kondensator in der Weise dem Generator, z. B. einer Verstärkerröhre, angepasst ist, dass die an den tönenden Kondensatoren liegende Wechselspannung in Abhängigkeit von der jeweiligen Frequenz in der Weise steigt oder fällt, dass die akustisch abgestrahlte Leistung bei allen Frequenzen konstant bleibt.