AT115131B - Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfähigen, Schmieröl auflösenden Flüssigkeiten. - Google Patents

Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfähigen, Schmieröl auflösenden Flüssigkeiten.

Info

Publication number
AT115131B
AT115131B AT115131DA AT115131B AT 115131 B AT115131 B AT 115131B AT 115131D A AT115131D A AT 115131DA AT 115131 B AT115131 B AT 115131B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fuel pump
lubricious
liquids
pump
lubricating oil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Junkers
Original Assignee
Hugo Junkers
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hugo Junkers filed Critical Hugo Junkers
Application granted granted Critical
Publication of AT115131B publication Critical patent/AT115131B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfÅahigell,
Schmieröl   auflösenden   Flüssigkeiten. 



   Die in der Stammpatentschrift beschriebenen Pumpen für nicht schmierfähige, Schmieröl auf. lösende   Flüssigkeiten   besitzen Steuerorgane, die entweder ganz in der nicht   schmierfähigen   Flüssigkeit liegen und deshalb verhältnismässig starker Abnutzung unterworfen sind oder, falls sie mit Drucköl geschmier werden, eine ziemlich umständliche Bauart zwecks   Heranführung des Schmierstoffes a, n   die   Gleitfläehen   der Steuerorgane bedingen. 



   Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen, leicht herzustellenden Pumpe für nicht   schmierfähige   Flüssigkeiten, die sich insbesondere zur Förderung gegen verhältnismässig geringe Drucke, also beispielsweise zum Füllen sogenannter Fallbehälter bei Flugzeugen aus tiefer liegenden Vorratsbehältern oder zum Zubringen des Brennstoffes aus Vorratsbehältern zum Vergaser eignet und die auch bei hohen Hubzahlen zuverlässig arbeitet, so dass sie unmittelbar mit der mit Brennstoff zu versorgenden Kraftmaschine gekuppelt werden kann.

   Zur Benutzung der Pumpe an Fahrzeugkraftmaschinen ist ferner der Fortfall selbsttätiger Ventile erwünscht, da diese bei stärkerer Federbelastung keine nennenswerte Saughöhe zu erreichen gestatten, bei schwacher Belastung aber leicht durch   Stösse,   Erschütterungen, Fliehkräfte u. dgl. in ihrer Wirkungsweise gestört werden. 



   Die Pumpe besitzt einen den Kolben führenden Teil, der in an sich bekannter Weise um eine senk- 
 EMI1.1 
 mittelbar an eine Kurbel angelenkt ist, so dass der erstgenannte Teil bei der Umlaufbewegung dieser Kurbel eine Schwingbewegung um die erwähnte Querachse ausführt. Der schwingend gelagerte Teil dient gleichzeitig zur Steuerung des Zu-und Abflusses der   Förderflüssigkeit.   Erfindungsgemäss sind nun zwischen dem feststehenden Teil und dem darin schwingbar gelagerten Teil dieser Pumpe Hohlräume vorgesehen, denen eine   schmierfähige   Flüssigkeit unter Druck zugeführt wird.

   Diese Hohlräume sind so ausgebildet, dass sie auch während der   Sehwingbewegung   durch aufeinanderliegende Gleitflächen der 
 EMI1.2 
 eine gute Versorgung der letzteren mit schmierfähiger Flüssigkeit an allen Stellen gesichert ist ; insbesondere kann auch die Gleitfläche des Pumpenkolbens in dem schwingenden Teil durch Bohrungen an diese Schmierflüssigkeitsräume angeschlossen sein. Besonders zweckmässig wird der schwingende Teil als einfacher Zylinder-oder Walzenkörper von verhältnismässig grossem Durchmesser ausgebildet und die mit schmierfähiger Flüssigkeit zu versorgenden Räume an den Stirnflächen dieses schwingenden Teiles angeordnet. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt ; Fig. 1 ist ein lotrechter   Mittellängsschnitt   durch die Pumpe, Fig. 2 ein waagrechter Schnitt nach der Linie   11#11   der Fig. 1, und Fig. 3 ein Querschnitt   längs der gebrochenen Schnittlinie 777-777   in Fig. 1. 



   Das Pumpengehäuse 1 besitzt eine zylindrische Aussparung, in die der   zylindriseh   gestaltete Körper 2, der zugleich den Pumpenzylinder bildet, bewegbar, aber genau passend eingesetzt ist. Im Körper 2 sitzt in einer durchlaufenden, in Richtung eines Durchmessers geführten Bohrung der Pumpenkolben 3, der an seinem rechten Ende ein Gelenkauge 4 trägt, das den Kurbelzapfen 5 einer Kurbelwelle 6 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wärtsbewegung des Kolbens 3 und der damit verbundenen Schwingbewegung des Körpers 2, Kanal 7 mit dem Pumpenarbeitsraum in Verbindung tritt, also den Einlass bildet, wogegen beim Druckhub und der entgegengesetzten Sehwingbewegung des Körpers 2 der Pumpenarbeitsraum mit dem Kanal 8 in Verbindung kommt, dieser also den Auslass darstellt.

   Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass im Körper 2 keinerlei   Kanäle für   die   Förderflüssigkeit'vorgesehen   zu werden brauchen, und dass der Kolben 3 bei seiner inneren Totlage ganz dicht an die zylindrische Führungsfläche des Gehäuses 1 herankommen kann, so dass ein ausserordentlich kleiner,   schädlicher   Raum der Pumpe erreichbar ist. Dies ist für die Ermöglichung des Ansaugens leicht verdampfbarer Flüssigkeiten, wie Benzin u.   dgl.,   besonders wichtig. 



   Zur Schmierung und Abdichtung der Pumpe wird gemäss dem Stammpatent   Schmieröl   benutzt, das unter einem Druck steht, der, im Mittel über einen bestimmten kleinen Zeitabschnitt genommen, höher ist als das entsprechende zeitliche Mittel des Druckes der zu fördernden Brennstofflüssigkeit, und das beispielsweise der Druekschmieranlage der betreffenden Kraftmaschine entnommen und durch ein 
 EMI2.2 
 mittelbar in Verbindung steht, während die andere   (13)   über eine den Kolben umgebende Eindrehung 14 der   Zylinderlauffläche   und   anschliessende   Kanäle 15, 16 mit der   Kolbengleitfläche   verbunden ist.

   Ausserdem sind noch kleine, über die   Zylinderfläche   des Körpers 2   hinweggeführt   Nuten 20 vorgesehen, die die   Ölräume   12 und 13 untereinander verbinden. Diese Einrichtung bewirkt, dass das durch die Leitung 11 zugeführte   Drucköl   zunächst von beiden Stirnseiten her über die Nuten 20 sich auf die zylindrische Gleit-   fläche   des Körpers 2 verteilt, derart, dass diese Fläche, trotzdem sie zugleich als   Schiebeifläehe   für die Steuerung des Zu-und Abflusses dient, doch ausreichend mit Schmieröl versorgt wird, und dass fernerhin, infolge der Ölzufuhr zu der Eindrehung 14, auch der Kolben geschmiert und gleichzeitig abgedichtet wird.

   Die Verbindung der beiden Öl aufnehmenden Räume 12 und 13 untereinander verhindert gleichzeitig das Auftreten einseitigen Druckes auf den Körper 2. 



   Die beschriebene Pumpe hat den Vorteil, dass sie nur zwangläufig bewegte Teile besitzt, so dass ihre Wirkungsweise durch Beschleunigungskräfte nicht beeinflusst werden kann. Sie hat einen   möglichst   geringen schädlichen Raum, saugt deshalb auch bei grösserer Saughöhe zuverlässig an und besitzt   schliess-   lich eine mit wenigen und einfach   anzubringenden KanälEn   und Bohlungen zu erreichende vorzügliche Abdichtung und Schmierung aller bewegten Teile, so dass ihre   Betliebszuverlässigkeit   und ihre Lebensdauer besonders gross sind. Aus den angegebenen Gründen kann die Pumpe mit besonderem Vorteil für die Brennstoffversorgung von Luftfahrzeugkraftmaschinen benutzt werden. 



   Will man einen nicht absatzweisen, sondern gleichmässigen Strom der Förderflüssigkeit eizielen, so kann man in an sich bekannter Weise mehrere Pumpen dieser Art so anordnen, dass ihre   Fördeizeiten   sich gegenseitig überdecken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht   sehmierfähigen,     Schmieröl   auflösenden Flüssigkeiten nach Patent Nr. 90645, deren den Pumpenkolben führender Teil als ein um eine Querachse der Pumpe   schwingbarer   Körper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem feststehenden Pumpenteil   (1)   und dem schwingenden Körper   (2)   Hohlräume, denen unter Druck stehende, schmierfähige Flüssigkeit zugeführt wird, derart ausgespart sind, dass sie durch die aufeinanderliegenden   Gleitflächen   der beiden Körper ständig abgeschlossen bleiben, so dass die eingeführte, schmierfähige Flüssigkeit nur längs des Spaltes dieser   Gleitflächen   weiter vordringen kann.

Claims (1)

  1. 2. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit schmierfähiger Flüssigkeit zu beschickende Räume (12, 13) an den einander gegenüberliegenden Stirnseiten des schwingbar EMI2.3 druck auf den Pumpenzylinderkörper vermieden ist.
    3. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der einen einfachen EMI2.4 aufnehmenden Bohrung gleichzeitig die Ein-und Auslasskanäle steuernde, schwingende Pumpenzylinder (2) auf seiner äusseren zylindrischen Umfangsfläche Aussparungen (20) besitzt, die mit den an den Stirnflächen dieses Zylinderkörpers (2) vorgesehenen Druekölräumen in dauernder Verbindung stehen und die so angeordnet sind, dass sie bei der Schwingbewegung, dieses Körpers über die ihn umschliessende Gleit- fläche des feststehenden Körpers (1) nirgends heraustreten.
AT115131D 1917-04-27 1928-10-29 Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfähigen, Schmieröl auflösenden Flüssigkeiten. AT115131B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE90645X 1917-04-27
DE115131X 1927-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115131B true AT115131B (de) 1929-11-25

Family

ID=29402982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115131D AT115131B (de) 1917-04-27 1928-10-29 Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfähigen, Schmieröl auflösenden Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115131B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1775458A1 (de) Schmierung der Lager von Kolbenmotoren bzw.-pumpen
WO1998058172A1 (de) Radialkolbenpumpe
DE102012202720A1 (de) Hochdruckpumpe
EP1658433B1 (de) Hochdruckpumpe für eine kraftstoffeinspritzeinrichtung einer brennkraftmaschine
DE102007047903B4 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
EP2954192B1 (de) Hochdruckpumpe
EP3014107B1 (de) Pumpvorrichtung, insbesondere kraftstoffhochdruckpumpvorrichtung für eine kraftstoffeinspritzeinrichtung
AT115131B (de) Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen zum Fördern von nicht schmierfähigen, Schmieröl auflösenden Flüssigkeiten.
DE19725564C2 (de) Radialkolbenpumpe
DE102011086692A1 (de) Ventil
DE486798C (de) Brennstoffpumpe
DE2945246C2 (de) Ölpumpe für Handschienenkettensägemaschinen
DE102006035471A1 (de) Fluidpumpe mit einem Kolben und einer Nockenwelle
DE102011076023A1 (de) Ventil
DE102007053718B4 (de) Brennkraftmaschine mit einer Pumpe für ein flüssiges Medium
DE102011076076A1 (de) Pumpe
EP4168673A1 (de) Hubkolbenpumpe zum fördern eines mediums
CH389989A (de) Einrichtung zur Hochdruckschmierung eines Lagers einer Pleuelstange bei einer Kolbenmaschine
DE19701392A1 (de) Radialkolbenpumpe
DE102012212153A1 (de) Hochdruckpumpe
DE4302515C2 (de) Ölpumpe für Hubkolbenverbrennungsmotor
DE10205495A1 (de) Kraftstoffpumpe, insbesondere für Brennkraftmaschinen mit Kraftstoff-Direkteinspritzung
CH391380A (de) Pleuelstangenlager im Kolben einer Tauchkolbenbrennkraftmaschine mit aufwärtsgerichteter Zylinderachse
DE1227604B (de) Einrichtung zum Schmieren des Kolbenbolzens eines Schubkolbenverdichters
DE2234035A1 (de) Kreuzkopf fuer kolbenmaschinen, insbesondere grosse brennkraftmaschinen