AT113176B - Verfahren zur Energiespeicherung zum Zwecke des Belastungsausgleiches in elektrischen Kraftzentralen. - Google Patents

Verfahren zur Energiespeicherung zum Zwecke des Belastungsausgleiches in elektrischen Kraftzentralen.

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AT113176B
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  Verfahren zur Energiespeichemng zum Zwecke des   Belastungsallsgleicl1es   in elek- trischen Kraftzentralen. 



   Die schwankende Belastung der Zentralen, durch die bekannte Tagesbelastungskurve veran- schaulicht, bringt die schlechte Ausnutzung des Gesamtausbaues derselben, insbesondere der vorwiegend
Beleuchtungszwecken dienenden, mit sich bzw. bedingt dieselbe zur Zeit der grössten Belastungen die Aufstellung schnell betriebsfähiger Zusatzaggregate, um diejenigen Aggregate, welche die Grundbelastung besorgen, rationeller arbeiten zu lassen. Bei Wasserkräften, welche nur zur Deckung der Grundlast heranreichen und während der Zeit der Spitzenbelastungen kalorische Aushilfe benötigen, ist eine Energiespeicherung im grösseren Umfange anzustreben, insbesondere dort, wo die Wasserkraft der mittleren Tagesbelastung nahekommt. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, zwecks Belastungsausgleiches von elektrischen Kraftwerken die verfügbare Überschussenergie zur elektrolytischen Zerlegung von Wasser heranzuziehen und entweder den erzeugten Wasserstoff in ein vorhandenes Gasrohrnetz zu leiten oder die erzeugten Gase zu komprimieren und durch Verbrennung in einem geeigneten Dampfgenerator zur Dampferzeugung heranzuziehen. 



   Gemäss der Erfindung werden die in   Niederdruckbehälter   geleiteten und durch Kompressoren in   Hochdruckbehälter   gedrückten Zersetzungsprodukte im Bedarfsfalle zur Wiedergewinnung elektrischer Energie, z. B. zur Spitzendeckung des Kraftwerkes in von Wasserstoffgasmotoren betriebenen Generatoren oder unmittelbar in einer Knallgaskette, herangezogen. 



   Die Zeichnung zeigt, schematisch, mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung. In den Abbildungen bedeuten T Turbinen, Al und A2   Wechselstromgeneratoren,     GG   einen Gleichstromgenerator. 



   Die zur Zeit schwacher Belastung überschüssige elektrische Energie wird in Form von Gleichstrom (Fig. 2,   G G) direkt,   bei Wechselstrom oder Drehstrom nach Umformung in rotierenden Umformern oder Gleichrichtern   GU   (Fig. 1) der elektrolytischen Zersetzungszelle Z zugeführt, wo leitend gemachtes Wasser   (H   0) in seine Bestandteile (2   H2   und O2) zersetzt wird. Diese werden, um grosse Reservoire zu vermeiden, durch Kompressoren C (Fig. 3 und 4) aus Niederdruckbehältern NB in die Hochdruckbehälter HB (Fig. 3 und 4) gedrückt, wo sie bis zur Zeit der Spitzenbelastungen aufgespeichert verbleiben.

   Nun wird entweder der Wasserstoff einem Wasserstoffgasmotor M (Fig. 3) zugeführt, der mit dem Wechselstromgenerator A2 mechanisch gekuppelt wird (K bedeutet mechanische Kupplung), oder es wird Wasserstoff und Sauerstoff zwecks besseren Wirkungsgrades getrennt einer Knallgaskette   KK   (Fig. 4) zugeführt und Gleichstromenergie zurückgewonnen, die entsprechend umgeformt (Fig. 4, U) wieder Transformatoren bzw. dem Netze zugeführt werden kann. 



   Der   Gütegrad   der Anordnung mit Wasserstoffgasmotor kann zu   20%   angenommen werden, während bei der Anordnung mit Knallgaskette zufolge deren Umkehrbarkeit und hohen Wirkungsgrades der Gesamtwirkungsgrad sich auf 68% bis 70% beläuft. 



   Das Turbinenaggregat wäre, falls die Speicherung beispielsweise für einen Tag berechnet wird, für die mittlere Tagesbelastung zu dimensionieren ; das Zusatzaggregat für eine Leistung, die zusammen mit der mittleren Tagesbelastung die Spitzenleistung ergibt, bei Berücksichtigung der Wirkungsgrade. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Energiespeicherung zum Zwecke des Belastungsausgleiches in elektrischen Kraftzentralen, insbesondere Wasserkraftwerken, unter Heranziehung der überschüssigen elektrischen Energie zur elektrolytischen Zersetzung von Wasser und Speicherung der Zersetzungsprodukte, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
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