AT105837B - Lüftung für Tunnels. - Google Patents

Lüftung für Tunnels.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lüftung für Tunnels. 



   Zur Lüftung von Tunnels im Betriebe werden, wie bekannt, drei Systeme angewendet, u. zw. 



  1. die Lüftung mit Vorhang, 2. die   Lüftung   nach Saceardo, 3. die Lüftung vermittels eines oder mehrerer   Schächte.   Bei den beiden erstgenannten Systemen sind durch die an dem einen Tuneltore angebrachten Lüftungseinriehtungen bekanntlich auch alle Windkräfte zu überwinden, die auf das Gegenportal anstehen, wodurch, zumal bei der Lüftung nach Saeeardo, ein   erhbblicher Mehraufwand   an maschineller Kraft bedingt wird.

   Bei der   Schaehtlüftung   bewirken die auf'die Tunneltore wehenden Winde eine mit den Windkräften wachsende Verringerung des Lüftungseffektes, d. h. eine Verringerung der auf einen Kubikmeter geförderter Luft entfallenden Rauchmengen, letzteres dadurch, dass der Schachtventilator in dem dem Winde zugekehrten   Tunnelarm   die Lüftung mehr oder weniger an sich reisst und der andere Tunnelarm unter unzureichender   Rauchabführung   leidet. 



   Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Durch Vorbauten, die unter Freihaltung des erforderlichen lichten Profiles vor einem Tunneleingang angeordnet werden, wird durch die Einwirkung der auf die Tunnelöffnung anstehenden Winde vor bzw. in dieser ein Unterdruck erzielt, durch den ein in der   Lüftungsrichtung   wirkender Zug im   Tunnelinnern   hervorgerufen wird. Als Vorbauten können beispielsweise zwei gegen die Luftstromrichtung schräg gestellte Leitebenen oder ein trichter- 
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 form angepasste Körper od. dgl. Anwendung finden. Im letzteren Falle könnten die Vorbauten auch in Form von ganzen oder unterteilten Flugzeugflügeln gehalten sein. 



   Durch die Erfindung werden die bisher für die künstliche   Entlüftung schädlichen,   auf   den Tunnel-   eingang anstehenden Winde veranlasst, die Vorbauten so   anzuströmen.   dass sie unter Ausnutzung ihrer eigenen Kraft eine Saugwirkung auf das Tunnelinnere hervorrufen. Durch das Anströmen der Vorbauten entstehen zwischen diesen untereinander und dem Tunneleingang Unterdrücke, die die Lüftung unterstützen. Die Wirkung tritt nicht nur bei in der Tunnelachse wehenden Winden ein, sondern bei sämtlichen Winden, die auf den Tunneleingang in beliebiger Richtung treffen. 



   Die gemäss der Erfindung vor dem   Tunneleingang aufgestellten Vorbauten üben   die beabsichtigte   Wirkung bei   jeder Windstärke aus. Sie versagen also nicht, wie die künstliche Lüftung, bei stärkeren Windkräften. Bekanntlich werden aus wirtschaftlichen Gründen bei der zur   Lüftung grösserer   Tunnels fast   durchgehend   angewandten Saecardolüftung die maschinellen Kräfte nur zur Bekämpfung geringer Aussenwinde eingerichtet. 



   Mit wachsender Geschwindigkeit des Gegenwindes wächst die saugende Wirkung einer gemäss der Erfindung   angeordneten   Anlage. Durch die Erfindung soll. u. zw. unter Anwendung geringerer maschineller Kräfte als bisher, eine wirkliche   Beherrschung der Tunnellüftung erzielt   werden. 



   Für die Wirtschaftlichkeit der   Erfindung ist wichtig. dass da,   Bauwerk einfach und damit ver-   hältnismässig   billig ist. dass ausser den Baukosten die Ausgaben für Betrieb. Unterhaltung usw. gering 
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 betrieb ein ständiger ist. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. l zeigt eine Vorderansicht. Fig. 2 die   zugehörige   Draufsicht, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt in der Tunnelachse. Die Anlage besteht aus einem oder mehreren Vorbauten a, b,   c,   die aus geraden Flächen b,   c oder gekriimmten Flächen   a bestehen. 



  Weht der Wind   If   in beliebiger Richtung auf   die Tunnelöffnung, so entsteht   einerseits durch Ablenkung des Windes, anderseits durch Wirbelbildungen zwischen den Vorbauten untereinander und der Tunnel- 

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 öffnung eine beträchtliche oder völlige Vernichtung bzw. eine Umwandlung desselben in einen Unterdruck, wodurch die   Luftförderung   aus dem Tunnel unterstützt bzw. selbsttätig durch den Wind bewerkstelligt wird. 
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Claims (1)

  1. des erforderlichen lichten Profiles angeordneten Vorbauten mit gekrümmten oder ebenen Flächen. 2. Lüftung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vor einer Tunnelöffnung über dem lichten EMI2.2 EMI2.3
AT105837D 1924-06-18 1924-06-18 Lüftung für Tunnels. AT105837B (de)

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