<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zum Ziehen von Rohren.
Bei den bislang üblichen Verfahren zum Ziehen von Rohren über einen in die Ziehmatrize ragenden
Dorn wird der Dorn während des Ziehvorganges in seiner Stellung durch eine verankerte Stange ("Dorn- stange") festgehalten, die dabei einer beträchtlichen Beanspruchung unterworfen ist und daher ins- besondere beim Ziehen von kleinkalibrigen Rohren sowie bei Steigerung der Ziehgeschwindigkeit häufig gerissen ist. Um diesen Übelstand zu vermeiden, musste man sich insbesondere beim Ziehen kleinkalibriger
Rohre auf ganz geringe Querschnittsverminderungen von etwa 10-20% beschränken. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, das Rohr durch die Zieheisenöffnung mittels einer Zugstange zu ziehen, welche eine Bohrung des Dornes durchsetzt und diesen dadurch während des Ziehvorganges stützt.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Ziehen von Rohren, dessen wesentliches
Kennzeichen darin besteht, dass das Ziehen über einen Dorn erfolgt, der während des Ziehvorganges ohne Verankerung frei in die Ziehmatrize ragt. Ein ganz wesentlicher Fortschritt dieses Verfahrens liegt in der Möglichkeit, Rohre beliebiger Länge zu ziehen, die von einer Trommel abgewickelt und nach Durch- gehen durch die Matrize wieder auf eine zweite Trommel aufgewickelt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Dornes, wie er für die Durchführung dieses
Verfahrens verwendet werden kann. Mit 1 ist die Ziehmatrize bezeichnet, 2 ist der frei in das Ziehloch ragende Dorn, der sich gegen das zu ziehende Rohr 3 zuerst mit seinem Bund 4 und ein zweitesmal mit seinem gegen die Matrizenaustrittsöffnung vorspringenden Kopfteil anlegt. Der Dorn wirkt demnach an zwei voneinander getrennten Zonen mit der Matrize zusammen.
Will man trotzdem eine Art Fiihrungs- stange für-den Dorn vorsehen, so fällt eine derartige Einrichtung keineswegs aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung, da eine solche, dem Dorn in axialer Richtung freies Spiel gewährende Stange durch den Ziehvorgang keinerlei Zugbeanspruchung erleiden kann.
EMI1.1
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Process for drawing pipes.
In the previously common methods of drawing tubes via a tube that protrudes into the drawing die
Mandrel the mandrel is held in its position during the drawing process by an anchored rod ("mandrel rod") which is subjected to considerable stress and is therefore frequently torn, especially when pulling small-caliber pipes and when increasing the pulling speed. To avoid this inconvenience, you had to be small-caliber, especially when pulling
Limit pipes to very small cross-sectional reductions of around 10-20%. It has also already been proposed to pull the pipe through the die opening by means of a pull rod which penetrates a bore in the mandrel and thereby supports it during the drawing process.
The invention now relates to a method for drawing pipes, the essentials of which
It is characterized by the fact that the drawing is carried out using a mandrel that protrudes freely into the drawing die without anchoring during the drawing process. A very significant advance in this process is the ability to draw pipes of any length that are unwound from one drum and, after passing through the die, are wound back onto a second drum.
The drawing shows an embodiment of a mandrel as it is used for the implementation of this
Procedure can be used. 1 with the drawing die, 2 is the mandrel protruding freely into the drawing hole, which rests against the pipe 3 to be drawn first with its collar 4 and a second time with its head part protruding towards the die outlet opening. The mandrel therefore interacts with the die in two separate zones.
If one nevertheless wishes to provide a kind of guide rod for the mandrel, then such a device does not fall outside the scope of the present invention, since such a rod, which allows the mandrel free play in the axial direction, cannot suffer any tensile stress from the pulling process.
EMI1.1
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.