AT102024B - Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen.

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AT102024B
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screw
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Alexander Georgievitch Rotinof
West S Rotinoff Piling And Con
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur   Ausführung   von Pfahlgründungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Pfahlgründungen   jener Art, bei welchen vorher im Boden Löcher erzeugt werden, in welchen die Pfähle etwa durch   Ausfüllung   mit Beton hergestellt werden oder in welche Pfähle eingelassen werden. 



   Zur Herstellung von Löchern im Boden für solche Pfahlgründungen hat man bereits Vorrichtungen verwendet, die aus einer metallenen Hülse oder Schale bestehen, welche innen mit   Schraubengängen   versehen ist, in welche ein mit entsprechenden   Schraubengängen   ausgestattetes Gerät eingeschraubt. wird, worauf die Hülse samt dem Gerät durch Rammen in den Boden eingesenkt und sodann das Gerät   ausgeschraubt   und herausgezogen wird. 



   Die Erfindung hat Ausgestaltungen sowohl der Hülse als auch des Gerätes zum Gegenstand, welche wesentliche nachstehend erläuterte Vorzüge im Gefolge haben. So hat es sich gezeigt, dass bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art häufig das Ausschrauben und Herausziehen des Gerätes aus der Hülse Schwierigkeiten bereitet, ferner dass beim Einrammen das Gerät die Tendenz hat, die Hülse zum Bersten zu bringen. Diese und andere Nachteile der bekannten Vorrichtungen sollen bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden vermieden werden. 



   Die Schale oder Hülle kann im Verhältnis zu dem verwendeten Gerät von beliebiger Länge sein und durch Unterteilung in der   Längs-und Qaerrichtung gewfinschtenfalls   in mehrere Stücke zerlegt sein, die während des Eintreibens der Hülle in den Boden zusammengesetzt werden können. 



   Gemäss der Erfindung kann ferner die Schale oder Hülle an ihrer   Aussenfläche   mit   Ausnehmungen   von soleher Tiefe versehen werden, dass in radialer Richtung das Innengewinde der Hülle übergriffen wird ; diese Ausnehmungen können durch einen äusseren Schraubengang gebildet werden und gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Schale oder Hülle aus einem dünnen Blech mit eingepresstem Schraubengewinde bestehen, wobei die Tiefe des Gewindes grösser als die Dicke des Bleches ist, aus dem die Hülse besteht. 



   Der Vorteil der Anordnung der erwähnten Ausnehmungen an der   Aussenfläche   der dünnwandigen Hülle liegt darin, dass bei eingebrachter Hülle der umgebende Boden diese Ausnehmungen ausfüllt ; in gleicher Weise wird bei Ausfüllung der Hülle mit Beton das innere Schraubengewinde mit Beton erfüllt und dieser innere, aus Beton bestehende Schraubengang ist in lotrechter Richtung vom ausserhalb befindlichen Boden bloss durch die Dicke des Metalls getrennt.

   Wird das Metall zur Gänze zerstört, so kann der Pfahl bloss um die Dicke des Bleches herabsinken ; dies ist insbesondere bei zulaufenden Pfählen von besonderem Vorteil, denn, wenn diese mit glatter   Aussenfläche   erzeugt würden, betrüge die Entfernung, um welche der Pfahl nach Zerstörung des Hüllenmaterial herabfallen würde, wesentlich mehr ; diese Entfernung ist dabei hauptsächlich vom Winkel der   Verjüngung   bestimmt und ist umso grösser, je kleiner dieser Winkel ist. 



   Gemäss einer weiteren Ausgestaltung ist die Schale oder Hülle an ihrer   Aussenfläche   mit einer Einrichtung, z. B. einem Längsschlitz oder einer Rippe in der   Längsrichtung   ausgestattet, um während des Eintreibens der Hülle eine solche Verbindung mit dem Boden herzustellen, dass jegliche, auch zufällige Verdrehung verhindert ist. 

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   Wenn gewünscht wird, dass die Hülle nach Einbringung in den Boden gedreht   werden kann, wird     gemäss   einer weiteren Ausgestaltung die Hülle und das Gerät mit einer Einrichtung ausgestattet, welche eine Verbindung dieser Teile ermöglicht, so dass beide zusammen um ihre Längsachsen gedreht werden können. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Gesamtansicht des   erfindungsgemässen   Gerätes und der Hülle. 



  Fig. 2 ein lotrechter Schnitt und Fig. 3 eine Draufsicht in vergrössertem massstab eines Betonpfahles : die Fig. 4 und   5   veranschaulichen die Anwendung der Erfindung auf eine dünnwandige Blechhülle und Fig. 6 zeigt die Verwendung eines Gerätes ohne Hülle. 



   Die in den Boden eingetriebene Hülle, welche in den Fig. 1-5 mit 10 bezeichnet ist, kann, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, aus dünnem Blech hergestellt werden und entweder durchaus gleichen Durchmesser zeigen oder auch gegen unten zu etwas verjüngend zulaufen ; sie kann aber auch zum Teii zylindrisch und zum Teil konisch zulaufend sein. Das mit 11 bezeichnete Gerät, welches im Verein mit dieser   Rülle   verwendet wird, ist vorzugsweise hohl und derart gebaut, dass durch ein   Fallgewieht   12 im oder nahe dem Schwerpunkt der ganzen Masse eine   Schlagwirkung   behufs Eintreibens in den Boden ausgeübt werden kann.

   Dieses Gerät ist an seiner   Aussenfläche   mit einem Schraubengewinde   18 (Fig. 1)   
 EMI2.1 
 darin findet ; diese letztere Betätigung der Hülle gleicht einem   Einschrauben,   wie dies bei   Schrauben-   pfählen ausgeführt wird. Ist ein Herausziehen der Hülse nach deren Einrammen oder ein   zusätzliches   Einschrauben, wie vorhin erwähnt, nicht notwendig, so kann man die Hülle mit einer Längsrippe ver- 

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 sehen, die jegliche   Drehung während des Eintreibens   oder während des Ausschranbens oder   Entfernens   des Gerätes verhindert. 



   Bei der in Fig. 2 und   3   dargestellten   Ausführung   einer Hülle aus Beton ist diese aus Teilen   21, 22   erzeugt, die mit   Längsflanschen   oder Rippen. 23 und 24 versehen sind, die zusammen die vorerwähnte Verkeilungsrippe bilden. Diese Flanschen dienen weiters zur Verbindung der Teile untereinander mit Hilfe einer Klammer 25. Eine derart in der   Längs-und Querrichtung   (s. 32, Fig. 2) unterteilte Hülle ermöglicht die   Zusammensetzung   der einzelnen Teile während der Einbringung der Hülle in den Boden. 
 EMI3.1 
 Länge ihres Schraubenganges geeignet unterstützt ist und weil, da vom Gerät kein Ausweiten oder Verdichten gefordert wird, dieses in seinem Inneren keine beweglichen Teile enthalten   muss,   die dann not- 
 EMI3.2 
 



   Die Erfindung betrifft auch die Verwendung eines Gerätes der vorbeschriebenen Art ohne Hülse. wie in Fig. 6 veranschaulicht. Das mit einem äusseren Schraubengang   28 ausgestattete Gerät 2,'wird   in den Boden in der gebräuchlichen Weise eingerammt und daraus durch Ausschrauben entfernt, sodass ein Loch verbleibt, das mit einem inneren Schraubengang versehen   ist.'Dieses Loch   wird darauffolgend mit Beton ausgefüllt, wodurch ein mit   Schraubengängen   versehener Betonpfahl entsteht. Zur Drehung des Gerätes oder zur   Drehung   des Gerätes samt Hülse kann irgendeine Einrichtung verwendet werden. 
 EMI3.3 
 ein   Trieb 3C   eingreift, der vermittels einer biegsamen Welle 31 von irgendeiner Kraftquelle aus in Umdrehung versetzt wird. 



   Da die Hülle oder Hülse sehr leicht gebaut werden kann, ist sie nicht nur wohlfeil, sondern besitzt auch geringe Trägheit, so dass das Eintreiben des Gerätes und der Hülse erleichtert wird. Die   Verwendung   eines Schraubenganges oder von Ausnehmungen auf der Hülse vergrössert deren   Tragfähigkeit   und ihr   Haften und Festhalten   im Boden. Die Erfindung ermöglicht es, Hülsen aus   dünnem   Blech oder aus Stoffen zu verwenden, die sonst nicht widerstandsfähig genug wären, um in den Boden durch   Rammen   eingetrieben zu werden.

   Auf diese Weise kann eine   Asbestzementhülse   oder ein armierter hohler Beton- 
 EMI3.4 
 wendigkeit vor, starke und kostspielige Armierungen der   HiiRse   gegen diese zerstörende   Wirkung   vor-   zukehren.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zur Herstellung eines Loches im Boden für Pfahlerrichtung dienende Vorrichtung mit einer innen mit Schraubengängen versehenen Hülse, in welche ein mit entsprechenden Schraubengängen ausgestattetes Gerät einschraubbar und nach dem gemeinsamen Eintreiben in den Boden wieder ausschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hülse und Gerät, ausgenommen an der Eingriffsstelle der   Schraubengänge,   ein radialer   Zwischenraum   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterflächen der ineinandergreifenden Schraubengänge, durch welche die Rammkraft auf die Hülse übertragen wird, senkrecht oder annähernd senkrecht zur Kraftrichtung stehen, um die Tendenz des Gerätes, die Hülse zum Bersten zu bringen oder sich in ihr zu verkeilen, zu beseitigen oder zu vermindern. EMI3.5 in dem einen Teil der Vorrichtung in bezug auf die Schraubengänge des andern Teiles so bemessen ist, dass in der Längsrichtung dieser Teile ein Spielraum verbleibt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubengang, in lotrechter Richtung gemessen, beträchtlich geringere Dicke besitzt, als seine Steighöhe beträgt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubengang von seinem zugehörigen Teil weiter vorspringt, als die Tiefe der Ausnehmung beträgt, in die er eingreift.
    6. Zur Herstellung eines Loches im Boden für Pfahlerrichtung dienende Vorrichtung mit einer innen mit Schraubengängen versehenen Hülse, in welche ein mit entsprechenden Schraubengängen <Desc/Clms Page number 4> ausgestattetes Gerät einschraubbar und nach dem gemeinsamen Eintreiben wieder ausschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus Beton oder ähnlichem Baumaterial besteht.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse im Wesen aus armiertem Beton, Asbestzement od. dgl. besteht. EMI4.1 versehen ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät hohl ist, um in seinem Inneren, vorzugsweise nächst dem Schwerpunkt, eine Rammeinrichtung zur Wirkung bringen zu können.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Schraubengang des Gerätes von einer schraubenförmig auf die Oberfläche des Gerätes, z. B. in einer Schraubennut, auf- gewundenen Stange gebildet ist. EMI4.2 ausfiillung und dem Boden nicht wesentlich grösser als die Blechstärke ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse eine glatte Aussenfläche ohne Schraubengänge besitzt.
    1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse ihre Wandung durch- EMI4.3 in Teile geteilt ist, welche auf das Gerät ohne Schraubung aufgepasst werden können.
    16. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus mehreren miteinander vereinigbaren Teilen mit Flanschenansätzen besteht, über welche eine Klammer zwecks Zu- sammenschlusses aufsteckbar ist.
AT102024D 1923-11-08 1924-06-04 Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen. AT102024B (de)

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