AT102024B - Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen. - Google Patents
Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen. Die Erfindung bezieht sich auf Pfahlgründungen jener Art, bei welchen vorher im Boden Löcher erzeugt werden, in welchen die Pfähle etwa durch Ausfüllung mit Beton hergestellt werden oder in welche Pfähle eingelassen werden. Zur Herstellung von Löchern im Boden für solche Pfahlgründungen hat man bereits Vorrichtungen verwendet, die aus einer metallenen Hülse oder Schale bestehen, welche innen mit Schraubengängen versehen ist, in welche ein mit entsprechenden Schraubengängen ausgestattetes Gerät eingeschraubt. wird, worauf die Hülse samt dem Gerät durch Rammen in den Boden eingesenkt und sodann das Gerät ausgeschraubt und herausgezogen wird. Die Erfindung hat Ausgestaltungen sowohl der Hülse als auch des Gerätes zum Gegenstand, welche wesentliche nachstehend erläuterte Vorzüge im Gefolge haben. So hat es sich gezeigt, dass bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art häufig das Ausschrauben und Herausziehen des Gerätes aus der Hülse Schwierigkeiten bereitet, ferner dass beim Einrammen das Gerät die Tendenz hat, die Hülse zum Bersten zu bringen. Diese und andere Nachteile der bekannten Vorrichtungen sollen bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden vermieden werden. Die Schale oder Hülle kann im Verhältnis zu dem verwendeten Gerät von beliebiger Länge sein und durch Unterteilung in der Längs-und Qaerrichtung gewfinschtenfalls in mehrere Stücke zerlegt sein, die während des Eintreibens der Hülle in den Boden zusammengesetzt werden können. Gemäss der Erfindung kann ferner die Schale oder Hülle an ihrer Aussenfläche mit Ausnehmungen von soleher Tiefe versehen werden, dass in radialer Richtung das Innengewinde der Hülle übergriffen wird ; diese Ausnehmungen können durch einen äusseren Schraubengang gebildet werden und gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Schale oder Hülle aus einem dünnen Blech mit eingepresstem Schraubengewinde bestehen, wobei die Tiefe des Gewindes grösser als die Dicke des Bleches ist, aus dem die Hülse besteht. Der Vorteil der Anordnung der erwähnten Ausnehmungen an der Aussenfläche der dünnwandigen Hülle liegt darin, dass bei eingebrachter Hülle der umgebende Boden diese Ausnehmungen ausfüllt ; in gleicher Weise wird bei Ausfüllung der Hülle mit Beton das innere Schraubengewinde mit Beton erfüllt und dieser innere, aus Beton bestehende Schraubengang ist in lotrechter Richtung vom ausserhalb befindlichen Boden bloss durch die Dicke des Metalls getrennt. Wird das Metall zur Gänze zerstört, so kann der Pfahl bloss um die Dicke des Bleches herabsinken ; dies ist insbesondere bei zulaufenden Pfählen von besonderem Vorteil, denn, wenn diese mit glatter Aussenfläche erzeugt würden, betrüge die Entfernung, um welche der Pfahl nach Zerstörung des Hüllenmaterial herabfallen würde, wesentlich mehr ; diese Entfernung ist dabei hauptsächlich vom Winkel der Verjüngung bestimmt und ist umso grösser, je kleiner dieser Winkel ist. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung ist die Schale oder Hülle an ihrer Aussenfläche mit einer Einrichtung, z. B. einem Längsschlitz oder einer Rippe in der Längsrichtung ausgestattet, um während des Eintreibens der Hülle eine solche Verbindung mit dem Boden herzustellen, dass jegliche, auch zufällige Verdrehung verhindert ist. <Desc/Clms Page number 2> Wenn gewünscht wird, dass die Hülle nach Einbringung in den Boden gedreht werden kann, wird gemäss einer weiteren Ausgestaltung die Hülle und das Gerät mit einer Einrichtung ausgestattet, welche eine Verbindung dieser Teile ermöglicht, so dass beide zusammen um ihre Längsachsen gedreht werden können. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Gesamtansicht des erfindungsgemässen Gerätes und der Hülle. Fig. 2 ein lotrechter Schnitt und Fig. 3 eine Draufsicht in vergrössertem massstab eines Betonpfahles : die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Anwendung der Erfindung auf eine dünnwandige Blechhülle und Fig. 6 zeigt die Verwendung eines Gerätes ohne Hülle. Die in den Boden eingetriebene Hülle, welche in den Fig. 1-5 mit 10 bezeichnet ist, kann, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, aus dünnem Blech hergestellt werden und entweder durchaus gleichen Durchmesser zeigen oder auch gegen unten zu etwas verjüngend zulaufen ; sie kann aber auch zum Teii zylindrisch und zum Teil konisch zulaufend sein. Das mit 11 bezeichnete Gerät, welches im Verein mit dieser Rülle verwendet wird, ist vorzugsweise hohl und derart gebaut, dass durch ein Fallgewieht 12 im oder nahe dem Schwerpunkt der ganzen Masse eine Schlagwirkung behufs Eintreibens in den Boden ausgeübt werden kann. Dieses Gerät ist an seiner Aussenfläche mit einem Schraubengewinde 18 (Fig. 1) EMI2.1 darin findet ; diese letztere Betätigung der Hülle gleicht einem Einschrauben, wie dies bei Schrauben- pfählen ausgeführt wird. Ist ein Herausziehen der Hülse nach deren Einrammen oder ein zusätzliches Einschrauben, wie vorhin erwähnt, nicht notwendig, so kann man die Hülle mit einer Längsrippe ver- <Desc/Clms Page number 3> sehen, die jegliche Drehung während des Eintreibens oder während des Ausschranbens oder Entfernens des Gerätes verhindert. Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung einer Hülle aus Beton ist diese aus Teilen 21, 22 erzeugt, die mit Längsflanschen oder Rippen. 23 und 24 versehen sind, die zusammen die vorerwähnte Verkeilungsrippe bilden. Diese Flanschen dienen weiters zur Verbindung der Teile untereinander mit Hilfe einer Klammer 25. Eine derart in der Längs-und Querrichtung (s. 32, Fig. 2) unterteilte Hülle ermöglicht die Zusammensetzung der einzelnen Teile während der Einbringung der Hülle in den Boden. EMI3.1 Länge ihres Schraubenganges geeignet unterstützt ist und weil, da vom Gerät kein Ausweiten oder Verdichten gefordert wird, dieses in seinem Inneren keine beweglichen Teile enthalten muss, die dann not- EMI3.2 Die Erfindung betrifft auch die Verwendung eines Gerätes der vorbeschriebenen Art ohne Hülse. wie in Fig. 6 veranschaulicht. Das mit einem äusseren Schraubengang 28 ausgestattete Gerät 2,'wird in den Boden in der gebräuchlichen Weise eingerammt und daraus durch Ausschrauben entfernt, sodass ein Loch verbleibt, das mit einem inneren Schraubengang versehen ist.'Dieses Loch wird darauffolgend mit Beton ausgefüllt, wodurch ein mit Schraubengängen versehener Betonpfahl entsteht. Zur Drehung des Gerätes oder zur Drehung des Gerätes samt Hülse kann irgendeine Einrichtung verwendet werden. EMI3.3 ein Trieb 3C eingreift, der vermittels einer biegsamen Welle 31 von irgendeiner Kraftquelle aus in Umdrehung versetzt wird. Da die Hülle oder Hülse sehr leicht gebaut werden kann, ist sie nicht nur wohlfeil, sondern besitzt auch geringe Trägheit, so dass das Eintreiben des Gerätes und der Hülse erleichtert wird. Die Verwendung eines Schraubenganges oder von Ausnehmungen auf der Hülse vergrössert deren Tragfähigkeit und ihr Haften und Festhalten im Boden. Die Erfindung ermöglicht es, Hülsen aus dünnem Blech oder aus Stoffen zu verwenden, die sonst nicht widerstandsfähig genug wären, um in den Boden durch Rammen eingetrieben zu werden. Auf diese Weise kann eine Asbestzementhülse oder ein armierter hohler Beton- EMI3.4 wendigkeit vor, starke und kostspielige Armierungen der HiiRse gegen diese zerstörende Wirkung vor- zukehren. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zur Herstellung eines Loches im Boden für Pfahlerrichtung dienende Vorrichtung mit einer innen mit Schraubengängen versehenen Hülse, in welche ein mit entsprechenden Schraubengängen ausgestattetes Gerät einschraubbar und nach dem gemeinsamen Eintreiben in den Boden wieder ausschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hülse und Gerät, ausgenommen an der Eingriffsstelle der Schraubengänge, ein radialer Zwischenraum besteht.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterflächen der ineinandergreifenden Schraubengänge, durch welche die Rammkraft auf die Hülse übertragen wird, senkrecht oder annähernd senkrecht zur Kraftrichtung stehen, um die Tendenz des Gerätes, die Hülse zum Bersten zu bringen oder sich in ihr zu verkeilen, zu beseitigen oder zu vermindern. EMI3.5 in dem einen Teil der Vorrichtung in bezug auf die Schraubengänge des andern Teiles so bemessen ist, dass in der Längsrichtung dieser Teile ein Spielraum verbleibt.4. Vorrichtung nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubengang, in lotrechter Richtung gemessen, beträchtlich geringere Dicke besitzt, als seine Steighöhe beträgt.5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubengang von seinem zugehörigen Teil weiter vorspringt, als die Tiefe der Ausnehmung beträgt, in die er eingreift.6. Zur Herstellung eines Loches im Boden für Pfahlerrichtung dienende Vorrichtung mit einer innen mit Schraubengängen versehenen Hülse, in welche ein mit entsprechenden Schraubengängen <Desc/Clms Page number 4> ausgestattetes Gerät einschraubbar und nach dem gemeinsamen Eintreiben wieder ausschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus Beton oder ähnlichem Baumaterial besteht.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse im Wesen aus armiertem Beton, Asbestzement od. dgl. besteht. EMI4.1 versehen ist.9. Vorrichtung nach Anspruch l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät hohl ist, um in seinem Inneren, vorzugsweise nächst dem Schwerpunkt, eine Rammeinrichtung zur Wirkung bringen zu können.10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Schraubengang des Gerätes von einer schraubenförmig auf die Oberfläche des Gerätes, z. B. in einer Schraubennut, auf- gewundenen Stange gebildet ist. EMI4.2 ausfiillung und dem Boden nicht wesentlich grösser als die Blechstärke ist.12. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse eine glatte Aussenfläche ohne Schraubengänge besitzt.1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse ihre Wandung durch- EMI4.3 in Teile geteilt ist, welche auf das Gerät ohne Schraubung aufgepasst werden können.16. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus mehreren miteinander vereinigbaren Teilen mit Flanschenansätzen besteht, über welche eine Klammer zwecks Zu- sammenschlusses aufsteckbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB102024X | 1923-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT102024B true AT102024B (de) | 1925-12-10 |
Family
ID=9963457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT102024D AT102024B (de) | 1923-11-08 | 1924-06-04 | Vorrichtung zur Ausführung von Pfahlgründungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT102024B (de) |
-
1924
- 1924-06-04 AT AT102024D patent/AT102024B/de active
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