Spannunqswellenqetriebe und elastisches Übertraqunqselement hierfür sowie Roboterarm und Verfahren zum Anordnen eines Dehnungsmessstreifens
Die vorliegende Erfindung betrifft zunächst ein elastisches Übertragungselement eines Spannungswellengetriebes. Derartige Spannungswellengetriebe werden auch als Harmonie Drive, Wellgetriebe, Gleitkeilgetriebe oder Strain Wave Gear bezeichnet.
Das elastische Übertragungselement wird auch als Flexspline bezeichnet. Das elastische Übertragungselement weist mindestens einen Dehnungsmessstreifen zur Messung einer mechanischen Spannung des elastischen Übertragungselementes auf. Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Spannungswellengetriebe, einen Roboterarm und ein Verfahren zum Anordnen eines Dehnungsmessstreifens auf einem
elastischen Übertragungselement eines Spannungswellengetriebes.
In dem Artikel von Hashimoto, M. et al. :„A joint torque sensing technique for robots with harmonic drives” in Proceedings of IEEE International Conference on Robotics and Automation, Ausgabe 2, Seiten 1034-1039, April 1991 ist ein Verfahren zum Messen eines Drehmomentes in einem Spannungswellengetriebe beschrieben. Zur Messung dienen Dehnungsmessstreifen, welche auf einem elastischen
Übertragungselement des Spannungswellengetriebes angeordnet sind.
Der Artikel von Taghirad, Hamid D. et al.:“Intelligent built-in torque sensor for harmonic drive Systems” in Proceedings of IEEE Instrumentation and Measurement Technology Conference Sensing, Processing, Networking, Mai 1997, und die
Dissertation von Taghirad, Hamid D.:„Robust torque control of harmonic drive
Systems“, Department of Electrical Engineering. McGill University, Montreal, 1997, zeigen einen Drehmomentsensor zur Messung eines Drehmomentes in einem
Spannungswellengetriebe. Es wird ein Kalman-Filter angewendet, um hochfrequente Messsignalanteile zu eliminieren.
Die DE 10 2004 041 394 A1 zeigt eine Wellengetriebevorrichtung mit einem
Drehmomentdetektionsmechanismus, welcher auf einem flexiblen Außenzahnrad mehrere Dehnungsmesser mit Widerstandsdrahtbereichen umfasst, die über
Leitungsdrähte elektrisch angeschlossen sind.
Die JP 2000320622 A zeigt ein Wellengetriebe mit einem
Drehmomentsensormechanismus, welcher an einem flexiblen Außenzahnrad einen Dehnungsmessstreifen umfasst, der über Leitungsdrähte elektrisch angeschlossen ist.
Die US 2004/0079174 A1 lehrt eine Drehmomentdetektionsvorrichtung für ein
Wellengetriebe mit einer Dehnungsmesseinheit, welche ein
Dehnungsmesseinrichtungsmuster aufweist. Das Dehnungsmesseinrichtungsmuster umfasst kreisbogenförmige Detektionssegmente A und B sowie drei
Anschlussbereiche für eine externe Verdrahtung, von denen der eine zwischen den Detektionssegmenten ausgebildet ist und die anderen an den entgegengesetzten Enden derselben ausgebildet sind.
Die JP 2016-045055 A zeigt die Verwendung einer Wheatstoneschen Messbrücke mit einem Dehnungsmesstreifen auf einer rotierenden Welle eines Wellgetriebes.
Aus der US 6,840,118 B2 ist ein Drehmoment-Messverfahren zum Messen eines in einer Wellengetriebevorrichtung übertragenen Drehmomentes bekannt. In der
Wellengetriebevorrichtung steht ein flexibles, kreisförmiges Außenverzahnungsrad teilweise im Eingriff mit einem starren Innenverzahnungsrad. Auf der Oberfläche des flexiblen Außenverzahnungsrades sind mehrere Sätze von Dehnungsfühlern befestigt.
Die CN 105698992 A betrifft ein hochgenaues Wellgetriebe mit einem eingebauten Drehmomentsensor. Der Drehmomentsensor umfasst u. a. eine Wheatstonesche Halbbrücke.
Die RU 2 615 719 C1 lehrt ein Wellgetriebe, welches zur Messung eines
Drehmomentes ausgebildet ist.
Die WO 2010/142318 A1 zeigt ein Gerät zur Messung eines Drehmomentes in einem Wellgetriebe. Das Gerät umfasst mindestens einen Sensor zur Messung von Kräften zwischen einem Außenring mit Innenverzahnung und einem Gehäuse.
In der JP 6320885 B2 ist ein Drehmomentdetektionselement beschrieben, welches mehrere Dehnungsmessstreifen umfasst, die eine Wheatstonsche Brücke bilden. Die Dehnungsmessstreifen sind in Form eines musterartigen metallischen Filmes auf einer Oberfläche einer flexiblen folienartigen Isolierung angeordnet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht ausgehend vom Stand der Technik darin, die Messung einer mechanischen Beanspruchung in einem
Spannungswellengetriebe genauer und sicherer vornehmen zu können
Die genannte Aufgabe wird gelöst durch ein elastisches Übertragungselement gemäß dem beigefügten Anspruch 1. Die genannte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Spannungswellengetriebe gemäß dem beigefügten nebengeordneten Anspruch 8, durch einen Roboterarm gemäß dem beigefügten nebengeordneten Anspruch 9 und durch ein Verfahren gemäß dem beigefügten nebengeordneten Anspruch 10.
Das erfindungsgemäße elastische Übertragungselement bildet eine
drehmomentübertragende Komponente eines Spannungswellengetriebes. Das Spannungswellengetriebe kann auch als Flarmonic Drive, Wellgetriebe,
Gleitkeilgetriebe oder Strain Wave Gear bezeichnet werden. Das elastische
Übertragungselement kann auch als Flexspline bezeichnet. Das elastische
Übertragungselement ist bevorzugt zur Ableitung eines vom
Spannungswellengetriebe zu übertragenden Drehmomentes ausgebildet.
Das elastische Übertragungselement weist eine Außenverzahnung auf, die dazu ausgebildet ist, in eine Innenverzahnung eines starren Außenringes des
Spannungswellengetriebes einzugreifen. Die Außenverzahnung und die
Innenverzahnung weisen eine Differenz ihrer Zähnezahlen auf, die bevorzugt zwei beträgt.
Auf dem elastischen Übertragungselement ist mindestens ein Dehnungsmessstreifen angeordnet, welcher zur Messung einer mechanischen Spannung des elastischen Übertragungselementes dient. Der mindestens eine Dehnungsmessstreifen dient
bevorzugt zur Messung eines Drehmomentes, welches auf das elastische Übertragungselement wirkt.
Erfindungsgemäß ist der mindestens eine Dehnungsmessstreifen als eine
Beschichtung unmittelbar auf einer metallischen Oberfläche des elastischen
Übertragungselementes ausgebildet. Die Beschichtung ist fest auf die metallische Oberfläche aufgebracht. Somit ist der mindestens eine Dehnungsmessstreifen ohne eine Zwischenschicht, insbesondere ohne einen Klebstoff auf der metallischen
Oberfläche des elastischen Übertragungselementes angeordnet und befestigt.
Zwischen dem mindestens einen Dehnungsmessstreifen und der metallischen
Oberfläche des elastischen Übertragungselementes besteht ein unmittelbarer
Stoffschluss.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Übertragungselementes besteht darin, dass eine präzise Anordnung des mindestens einen Dehnungsmessstreifens gewährleistet ist, ohne dass es eines zusätzlichen Aufwandes bedarf. Die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen, welche eine Befestigung der
Dehnungsmessstreifen mithilfe eines Klebstoffes vorsehen, erfordern einen hohen Aufwand zur genauen Positionierung der Dehnungsmessstreifen auf dem elastischen Übertragungselement. Es kann leicht zu einer ungenauen Positionierung kommen, welche ungenaue Messergebnisse bzw. einen erhöhten Kalibrierungsaufwand nach sich zieht. Zudem ist eine Befestigung mithilfe von Klebstoff nicht völlig starr und es kann im Laufe der Betriebszeit zu einer minimalen Verschiebung der
Dehnungsmessstreifen kommen, wodurch sich ein Kalibrierungspunkt der
Dehnungsmessstreifen verschieben kann. Überdies hat eine Alterung des Klebstoffes negative Auswirkungen auf die Kalibrierung und auf das Verhalten des Sensors. Auch unterschiedliche Temperaturen können sich auf die Klebstoffverbindung auswirken und eine minimale Verschiebung der Dehnungsmessstreifen verursachen. Das erfindungsgemäße Übertragungselement weist somit auch eine verbesserte
Langzeitstabilität auf und auch minimale Verschiebungen des Dehnungsmessstreifens sind ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen
Übertragungselementes besteht im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen mit einer Klebstoffverbindung darin, dass der mindestens eine
Dehnungsmessstreifen durch die unmittelbar Anordnung auf der metallischen
Oberfläche des elastischen Übertragungselementes raumsparend angeordnet werden kann, wohingegen eine Klebstoffverbindung zu einen größeren Raumbedarf führt. Entsprechend erlaubt das erfindungsgemäße elastische Übertragungselement eine bessere Integrierbarkeit der Dehnungsmessstreifen in das Spannungswellengetriebe.
Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes bildet der mindestens eine Dehnungsmessstreifen eine Komponente eines Drehmomentsensors. Der Drehmomentsensor dient zur Messung eines auf das elastische Übertragungselement wirkenden Drehmomentes. Der mindestens eine Dehnungsmessstreifen ist über elektrische Verbindungen mit einer Messsignalverarbeitungseinheit des Drehmomentsensors verbunden. Die
Messsignalverarbeitungseinheit umfasst bevorzugt Messsignalverstärker,
Messsignaladditionseinheiten, Messsignalinverter, analoge Filter, digitale Filter, AD-Wandler, einen Mikroprozessor und Datenspeicher.
Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes umfasst der mindestens eine Dehnungsmessstreifen eine elektrisch isolierende Schicht, welche als eine Beschichtung unmittelbar auf der metallischen Oberfläche des elastischen Übertragungselementes ausgebildet ist. Zwischen der elektrisch isolierenden Schicht und der metallischen Oberfläche des elastischen Übertragungselementes besteht bevorzugt ein unmittelbarer Stoffschluss. Der Dehnungsmessstreifen umfasst bevorzugt weiterhin eine elektrische
Messgitterschicht, welche als eine Beschichtung unmittelbar auf der elektrisch isolierenden Schicht aufgebracht ist. Der Dehnungsmessstreifen umfasst bevorzugt ausschließlich die elektrisch isolierende Schicht und die elektrische Messgitterschicht als Schichten.
Die elektrisch isolierende Schicht besteht bevorzugt aus einem Polyimid, wie Kapton, oder aus einem Glas.
Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes ist der mindestens eine Dehnungsmessstreifen durch eine
Sputterdeposition unmittelbar auf die metallische Oberfläche des elastischen
Übertragungselementes aufgebracht. Hierfür werden bevorzugt die elektrisch isolierende Schicht auf die metallische Oberfläche des elastischen
Übertragungselementes und eine elektrische Widerstandsschicht auf die elektrisch isolierende Schicht aufgebracht, wobei anschließend eine Laserstrukturierung der elektrischen Messgitterschicht aus der elektrischen Widerstandsschicht erfolgt. Der durch Sputterdeposition aufgebrachte Dehnungsmessstreifen sitzt fest und dauerhaft auf der metallischen Oberfläche des elastischen Übertragungselementes. Alternativ bevorzugt ist der mindestens eine Dehnungsmessstreifen unmittelbar auf die metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes aufgedruckt, wobei bevorzugt zunächst die elektrisch isolierende Schicht auf die metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes und anschließend die elektrische
Messgitterschicht auf die elektrisch isolierende Schicht aufgedruckt werden.
Das erfindungsgemäße elastische Übertragungselement weist bevorzugt einen büchsenförmigen Abschnitt in Form einer Hülse auf, auf welchem die
Außenverzahnung ausgebildet ist. Der büchsenförmige Abschnitt besteht aus einem Metall, welches die metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes bildet. Auf dem büchsenförmigen Abschnitt ist bevorzugt der mindestens eine
Dehnungsmessstreifen angeordnet. Der mindestens eine Dehnungsmessstreifen ist hierfür als eine Beschichtung unmittelbar auf der metallischen Oberfläche des büchsenförmigen Abschnittes des elastischen Übertragungselementes ausgebildet.
Das erfindungsgemäße elastische Übertragungselement weist bevorzugt die Form eines Napfes auf, welche auch als Cup-Form bezeichnet wird.
Das elastische Übertragungselement umfasst bevorzugt weiterhin einen sich in axialer Richtung an den büchsenförmigen Abschnitt anschließenden kreisring- bzw.
scheibenförmigen Abschnitt. Der kreisringförmige Abschnitt weist bevorzugt die Form eines Kragens oder eines Flansches auf. Entsprechend weist das elastische
Übertragungselement die Form einer Kragenhülse auf. Der kreisringförmige Abschnitt dient dazu, eine Welle an das Übertragungselement zu koppeln, um ein Drehmoment
auf die Welle zu übertragen. Der büchsenförmige Abschnitt und der kreisring- bzw. scheibenförmige Abschnitt weisen eine gemeinsame Achse auf.
Das erfindungsgemäße elastische Übertragungselement weist bevorzugt die Form eines Zylinderhutes auf, welche auch als Silk-Hat-Form bezeichnet wird. Diese Ausführungsform ist geeignet, eine größere Flohlwelle an das Übertragungselement zu koppeln, um ein Drehmoment auf die Flohlwelle zu übertragen. Die Flohlwelle bildet bevorzugt eine Komponente eines Roboters.
Der mindestens eine Dehnungsmessstreifen ist bevorzugt auf dem kreisringförmigen Abschnitt des elastischen Übertragungselementes angeordnet. Der mindestens eine Dehnungsmessstreifen ist hierfür als eine Beschichtung unmittelbar auf der
metallischen Oberfläche des kreisringförmigen Abschnittes auf einer axialen
Seitenfläche des elastischen Übertragungselementes ausgebildet.
Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes sind mehrere der Dehnungsmessstreifen jeweils als eine Beschichtung unmittelbar auf der metallischen Oberfläche des elastischen
Übertragungselementes ausgebildet. Die mehreren Dehnungsmessstreifen sind bevorzugt umfänglich um das elastische Übertragungselement herum angeordnet. Die mehreren Dehnungsmessstreifen sind bevorzugt umfänglich auf dem
büchsenförmigen Abschnitt oder auf dem kreisringförmigen Abschnitt des elastischen Übertragungselementes verteilt. Durch diese Anordnung können bestimmte negative Einflüsse auf das Messsignal vermieden werden.
Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes bilden die mehreren Dehnungsmessstreifen eine
Wheatstonesche Brücke.
Das erfindungsgemäße Spannungswellengetriebe weist einen Wellengenerator auf, welcher eine nicht-kreisförmige Scheibe und bevorzugt einen verformbarem Laufring umfasst. Die nicht-kreisförmige Scheibe weist einen nicht-kreisförmigen Querschnitt auf. Die nicht-kreisförmige Scheibe weist bevorzugt einen elliptischen, ovalen oder
Resal-kurvenförmigen Querschnitt auf. Die nicht-kreisförmige Scheibe besteht bevorzugt aus einem Stahl und bildet bevorzugt einen Antrieb des
Spannungswellengetriebes. Das Spannungswellengetriebe umfasst weiterhin einen starren Außenring mit einer Innenverzahnung. Der Außenring ist bevorzugt
hohlzylindrisch ausgebildet und wird auch als Circular Spline bezeichnet. Das
Spannungswellengetriebe umfasst zudem das erfindungsgemäße elastische
Übertragungselement. Zwischen der nicht-kreisförmigen Scheibe und dem elastischen Übertragungselement befinden sich bevorzugt Wälzkörper eines Wellgeneratorlagers.
Das Spannungswellengetriebe umfasst bevorzugt eine der beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elastischen
Übertragungselementes. Im Übrigen weist das Spannungswellengetriebe bevorzugt auch solche Merkmale auf, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Übertragungselement beschrieben sind.
Der erfindungsgemäße Roboterarm umfasst mindestens ein antreibbares
Armelement, welches über das erfindungsgemäße Spannungswellengetriebe angekoppelt ist. Das mindestens eine antreibbare Armelement ist bevorzugt über eine der beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Spannungswellengetriebes angekoppelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Anordnen eines Dehnungsmessstreifens auf einem elastischen Übertragungselement eines Spannungswellengetriebes. Auf dem elastischen Übertragungselement ist eine Außenverzahnung ausgebildet.
Verfahrensgemäß wird der Dehnungsmessstreifen als eine Beschichtung unmittelbar auf eine metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes aufgebracht. Bevorzugt wird zunächst eine elektrisch isolierende Schicht des
Dehnungsmessstreifens unmittelbar auf die metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes aufgebracht. Anschließend wird bevorzugt eine elektrische Messgitterschicht des Dehnungsmessstreifens unmittelbar auf die elektrisch isolierende Schicht aufgebracht.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient bevorzugt zum Ausbilden des erfindungsgemäßen elastischen Übertragungselementes. Das erfindungsgemäße Verfahren weist bevorzugt auch Merkmale auf, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen elastischen Übertragungselement beschrieben sind.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Die einzige Fig. zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen elastischen Übertragungselementes eines Spannungswellengetriebes. Das elastische Übertragungselement, welches auch als Flexspline bezeichnet wird, weist einen büchsenförmigen Abschnitt 01 auf, an welchen sich ein kreisringförmiger Abschnitt 02 anschließt. Der kreisringförmige Abschnitt 02 bildet einen Flansch und weist mehrere Befestigungslöcher 03 zur Befestigung einer Welle (nicht gezeigt) auf, auf welche ein Drehmoment durch das Spannungswellengetriebe übertragen wird. Auf dem büchsenförmigen Abschnitt 01 ist eine Außenverzahnung 04 ausgebildet, welche in eine Innenverzahnung (nicht gezeigt) eines Außenringes des
Spannungswellengetriebes eingreift.
Auf dem büchsenförmigen Abschnitt 01 des elastischen Übertragungselementes sind weiterhin vier Dehnungsmessstreifen 06 angeordnet. Das elastische
Übertragungselement besteht aus einem Metall, wobei die Dehnungsmessstreifen 06 als eine Beschichtung unmittelbar auf die metallische Oberfläche des elastischen Übertragungselementes aufgebracht sind.
Die vier Dehnungsmessstreifen 06 sind umfänglich gleichverteilt auf dem Umfang des büchsenförmigen Abschnittes 01 des elastischen Übertragungselementes angeordnet und bilden eine Wheatstonesche Brücke.
Bezuqszeichenliste büchsenförmiger Abschnitt
kreisringförmiger Abschnitt
Befestigungslöcher
Außenverzahnung
- Dehnungsmessstreifen