Beschreibung
Haltevorrichtung, Anordnung mit einer Haltevorrichtung und Rackservereinschub
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, eine Anordnung mit einer Haltevorrichtung und einen Rackservereinschub mit einer Höheneinheit. Rackservereinschübe werden in vorgegebenen Höheneinheiten gefertigt, sodass verschiedene Rackservereinschübe mit beispielsweise einer Höheneinheit oder zwei Höheneinheiten, genormt angeboten werden können. Ein Rackservereinschub mit einer Höheneinheit muss daher diese Norm erfüllen. Dies hat jedoch zur Folge, dass der Bauraum innerhalb eines
Rackservereinschubs stark limitiert ist. Dies zeigt sich besonders bei einem Einbau verschiedener Komponenten, deren Größe für andere Computersysteme konzipiert wurde. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Haltevorrichtung, eine Anordnung, sowie einen Rackservereinschub aufzuzeigen, die eine vorteilhafte Anordnung von Einbaukomponenten in einem Rackservereinschub ermöglichen. Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch eine Haltevorrichtung gelöst. Die Haltevorrichtung dient zum Festlegen wenigstens einer ersten Erweiterungskarte in einem Rackservereinschub mit einer Höheneinheit. Die
Haltevorrichtung umfasst hierbei einen Grundkörper und eine erste Haltelasche, die an einer ersten Seite des Grundkörpers angeordnet und dazu eingerichtet ist, eine Riser-Karte und eine Baugruppe an der Haltevorrichtung festzulegen. Die
Haltevorrichtung umfasst des Weiteren wenigstens eine zweite
Haltelasche an einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweite Seite des Grundkörpers, die dazu eingerichtet ist, eine erste Erweiterungskarte an der Haltevorrichtung
festzulegen .
Die Haltevorrichtung ist für ein Rackserversystem mit einer Höheneinheit ausgelegt, sodass die Haltevorrichtung in ein derartiges Rackserversystem eingebaut werden kann. An der ersten Haltelasche kann eine Baugruppe und eine Riser-Karte montiert werden. Zusätzlich kann an der zweiten Haltelasche eine erste Erweiterungskarte montiert und somit über die Haltevorrichtung in dem Rackserversystem untergebracht werden. So wird der Einbau einer zusätzlichen Komponente in das Rackserversystem ermöglicht, die sonst keinen Platz in dem Rackserversystem hätten.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Grundkörper rahmenförmig ausgestaltet. Er umfasst eine Einschublasche und einen Vorsprung. Ein Slotwinkel ist in die Einschublasche einsteckbar und auf den Vorsprung aufsetzbar. Somit ist die zweite Erweiterungskarte anstelle der Baugruppe an dem rahmenförmigen Grundkörper festlegbar.
Die Haltevorrichtung kann eine zusätzliche, zweite
Erweiterungskarte anstelle der Baugruppe aufnehmen. Auf diese Weise können zwei Erweiterungskarten übereinander in einem Rackservereinschub mit einer Höheneinheit untergebracht werden . Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Haltevorrichtung zwei zweite Haltelaschen mit jeweils einer Befestigungsvorrichtung für die erste Erweiterungskarte. Die
Befestigungsvorrichtung sind entsprechend eines Standards der ersten Erweiterungskarte voneinander beabstandet.
Durch eine zweite Haltelasche wird die erste
Erweiterungskarte stabil an der Haltevorrichtung festgelegt. Die Haltevorrichtung im Ganzen, insbesondere der Grundkörper, wird somit über die Steifigkeit der ersten Erweiterungskarte zusätzlich stabilisiert. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Haltevorrichtung einstückig ausgebildet.
Eine einstückige Ausbildung ist in der Montage vorteilhaft, da Arbeitsschritte gespart werden können. Beispielsweise ist die Haltevorrichtung aus einem Metallteil, wie einem Blech, mittels stanzen und biegen geformt. Ebenso kann die
Haltevorrichtung aus einem Plastikwerkstoff als
Spritzgussteil gefertigt sein. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der
Standard der ersten Erweiterungskarte und/oder ein Standard der zweiten Erweiterungskarte ein PCIe-Standard .
PCIe-Karten weisen große Abmessungen auf und haben normierte Stecker. Diese Stecker werden zur elektrischen Kontaktierung der PCIe-Karten verwendet. Zusätzlich werden die PCIe-Karten von den Steckern an der Riser-Karte fixiert. Die PCIe-Karten können mit normierten Bohrlöchern an der Haltevorrichtung festgelegt werden.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch eine Anordnung mit einer Haltevorrichtung nach dem ersten Aspekt gelöst. Die Anordnung umfasst des Weiteren eine
Riser-Karte mit einem ersten Anschluss oder einem ersten Anschluss und einem zweiten Anschluss für Erweiterungskarten, die an der ersten Haltelasche festgelegt ist. Die Anordnung umfasst des Weiteren eine erste Erweiterungskarte, die an der wenigstens einen zweiten Haltelasche festgelegt und
funktionsfähig in dem ersten Anschluss der Riser-Karte eingesetzt ist. Zusätzlich ist an der ersten Haltelasche eine Baugruppe festgelegt. Eine einzelne PCIe-Karte in einem Rackservereinschub in einer Höheneinheit unterzubringen, stellt an sich bereits eine Herausforderung dar. Hierzu gibt es Riser-Karten, die einen Anschluss für diese PCIe-Karten in eine horizontale Ebene legen, sodass die großen Erweiterungskarten horizontal in den Rackservereinschub eingebaut werden können. Hiermit ist jedoch bereits nahezu die gesamte Höhe des
Rackservereinschubs ausgenutzt. Durch die Anordnung der
Erweiterungskarte über die Haltevorrichtung gemäß dem ersten Aspekt kann zusätzlich eine Baugruppe in den
Rackservereinschub eingebaut werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Baugruppe einen elektrischen Energiespeicher. Durch den elektrischen Energiespeicher kann beispielsweise die erste Erweiterungskarte oder aber auch andere Komponenten im Fall eines Stromausfalls weiter mit Energie versorgt werden. So kann das Rackserversystem geregelt
heruntergefahren werden, um Datenverlust zu vermeiden.
Beispielsweise handelt es sich bei der Baugruppe um eine Batterie, ein Batteriepaket oder einen Kondensator.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch eine Anordnung mit einer Haltevorrichtung nach dem ersten Aspekt gelöst. Die Anordnung umfasst hierbei eine Riser-Karte mit einem ersten Anschluss und einem zweiten Anschluss für Erweiterungskarten, die an der ersten
Haltelasche festgelegt ist. Die Anordnung umfasst eine elektrisch isolierende Folie, die zwischen dem ersten
Anschluss und dem zweiten Anschluss angeordnet ist. Die
Anordnung umfasst des Weiteren eine erste Erweiterungskarte, die an der wenigstens einen zweiten Haltelasche festgelegt und funktionsfähig in den ersten Anschluss der Riser-Karte eingesetzt ist. Des Weiteren ist eine zweite
Erweiterungskarte mittels eines Slotwinkels an der
Haltevorrichtung festgelegt und funktionsfähig in den zweiten Anschluss der Riser-Karte eingesetzt.
Zwei Erweiterungskarten an einer Haltevorrichtung
festzulegen, die in ein Rackserversystem mit einer
Höheneinheit einsetzbar ist, ist durch die elektrisch
isolierende Folie möglich, wodurch der Abstand zwischen den beiden Erweiterungskarten minimiert werden kann. Somit ist ausgeschlossen, dass die erste Erweiterungskarte einen
Kurzschluss bei der zweiten Erweiterungskarte oder umgekehrt herbeiführt .
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der erste
Anschluss und der zweite Anschluss auf der Riser-Karte zueinander versetzt angeordnet. Die beiden Anschlüsse auf der Riser-Karte sind hierbei so angeordnet, dass der Abstand zwischen dem Grundkörper der Haltevorrichtung und den beiden Anschlüssen unterschiedlich groß ist. Werden nun Erweiterungskarten des gleichen
Standards, wie beispielsweise dem PCIe-Standard, in die
Anschlüsse eingesetzt, so versetzen sich die Bauteile auf der PCIe-Karte und es wird zusätzlich Platz gewonnen, der für Bauhöhen der PCIe-Karten genutzt werden kann. Insbesondere wird eine Anschlusskontaktleiste der zweiten
Erweiterungskarte nicht durch Bauteile der ersten
Erweiterungskarte oder die Platine der ersten
Erweiterungskarte verbogen oder verschoben, sodass die
Anschlusskontaktleiste der zweiten Erweiterungskarte an einer bestimmten Position an dem Grundkörper anliegt. Hierbei ist an der ersten Erweiterungskarte keine Anschlusskontaktleiste vorgesehen .
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die elektrisch isolierende Folie einen U-förmig gewinkelten Bereich auf. Von einer Basisfläche des U-förmigen Bereichs steht eine erste Fläche zum Isolieren der ersten Erweiterungskarte und eine zweite Fläche ab. Hierbei entspricht die Breite der
Basisfläche einem Abstand des ersten Anschlusses zu dem zweiten Anschluss der Riser-Karte. Die zweite Fläche ist an einem Vorsprung eines der beiden Anschlüsse der Riser-Karte verrastbar .
Durch diese Konstruktion der isolierenden Folie kann die isolierende Folie auf die Riser-Karte aufgesteckt werden und wird durch die beiden Anschlüsse gehalten. Zusätzlich liegt die isolierende Karte beispielsweise an der wenigstens einen zweiten Haltelasche an. Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch einen Rackservereinschub mit einer Höheneinheit mit einer Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10 gelöst.
Durch die Anordnung in dem Rackservereinschub wird die
Unterbringung mehrerer Komponenten in einer Art
Sandwichbauweise in einem Rackserversystem mit lediglich einer Höheneinheit realisiert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist in dem
Rackservereinschub eine Hauptplatine mit einem Steckplatz für eine Riser-Karte angeordnet. Die Hauptplatine weist neben dem Steckplatz eine Aussparung auf. Die Riser-Karte der Anordnung ist hierbei in den Steckplatz eingesteckt, sodass die erste Erweiterungskarte im Bereich der Aussparung angeordnet ist.
Für die Anordnung kann der gesamte Platz zwischen einem
Bodenteil des Chassis des Rackservereinschubs und einem
Deckelteil des Rackservereinschubs ausgenutzt werden. Die Bauhöhe der Hauptplatine und deren Befestigung im Chassis steht zusätzlich zur Verfügung.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von
Ausführungsbeispielen und Figuren näher beschrieben. In den Figuren zeigen:
Figur 1 eine Haltevorrichtung gemäß einer Ausgestaltung der
Erfindung,
Figur 2 einen Teil einer Anordnung gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung,
Figur 3 eine schematische Darstellung einer Anordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 4 eine weitere schematische Darstellung einer
Ausgestaltung der Erfindung, und
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Teils eines Rackservereinschubs mit einer Haltevorrichtung gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung.
Die Figuren 1 bis 5 zeigen jeweils eine Haltevorrichtung 10 in unterschiedlichen Anordnungen. In den Figuren 1 bis 5 tragen gleiche Merkmale die gleichen Bezugszeichen. Dies ist jedoch nicht einschränkend zu verstehen.
In Figur 1 ist eine Haltevorrichtung 10 dargestellt. Die Haltevorrichtung 10 ist im Ausführungsbeispiel eine, aus einem einstückigen Blech geformte Halteklammer. In anderen Ausgestaltungen ist die Haltevorrichtung 10 beispielsweise aus einem Plastikwerkstoff durch ein Spritzgussverfahren hergestellt. Ebenso ist es möglich, die Halteklammer 10 mehrstückig herzustellen. Die Haltevorrichtung 10 weist einen Grundkörper 11 auf. Der Grundkörper 11 ist rahmenförmig ausgestaltet, sodass durch die Öffnung des Rahmens hinter dem Grundkörper 11 angeordnete Elemente zugängig sind.
An dem Grundkörper 11 ist eine erste Haltelasche 12
angeordnet. Die erste Haltelasche 12 ist hierbei an einer ersten Seite 13 des Grundkörpers 11 angeordnet und in einem rechten Winkel von dem rechteckigen Rahmen des Grundkörpers 11 weggebogen. Die Breite der ersten Haltelasche 12
entspricht im Wesentlichen der Breite des Grundkörpers 11.
An dem Grundkörper 11 sind zusätzlich zu der ersten
Haltelasche 12 zwei zweite Haltelaschen 14 angeordnet. Die beiden Haltelaschen 14 können in anderen Ausgestaltungen jedoch zu einer einzelnen Haltelasche 14 zusammengefasst sein. Die beiden Haltelaschen 14 sind an einer zweiten Seite
15 des Grundkörpers 11 angeordnet und liegen somit von der Aussparung des rahmenförmigen Grundkörpers 11 aus gegenüber von der ersten Seite 13. An der ersten Haltelasche 12 kann über Befestigungslaschen 26 eine Riser-Karte 18 festgelegt werden. Die erste Haltelasche 12 weist des Weiteren eine Befestigungsvorrichtung 27 auf. Im Ausführungsbeispiel besteht die Befestigungsvorrichtung 27 aus drei in die erste Haltelasche 12 eingebrachten Löchern. In der Anordnung gemäß Figur 1 sind in die
Befestigungsvorrichtung 27 Befestigungen 28 eingebracht, um eine Baugruppe 24 aufzunehmen. Die Befestigungen 28 sind in die Befestigungsvorrichtung 27 eingesteckt und weisen eine pilzartige Ausformung auf, in die die Baugruppe 24
einklickbar ist.
In Figur 2 ist die Riser-Karte 18 an der ersten Haltelasche 12 mit den Befestigungslaschen 26 festgelegt. Die Riser-Karte 18 weist einen ersten Anschluss 19 und einen zweiten
Anschluss 20 auf. Im Ausführungsbeispiel sind der erste
Anaschluss 19 und der zweite Anschluss 20 PCIe-Anschlüsse, in die PCIe-Erweiterungskarten einsteckbar sind. Die Riser-Karte 18 ragt hierbei von der ersten Haltelasche 12 in Richtung der zweiten Haltelaschen 14. Der erste Anschluss 19 und der zweite Anschluss 20 liegen somit zwischen der ersten
Haltelasche 12 und den zweiten Haltelaschen 14. Die
Haltelasche 12 verdeckt die beiden Anschlüsse 19, 20 und stellt somit einen Schutz für den ersten Anschluss 19 und den zweiten Anschluss 20, sowie für in die beiden Anschlüsse 19, 20 eingesteckte Erweiterungskarten 22, 23 dar.
In den Figuren 2 und 3 ist zusätzlich eine isolierende Folie 21 dargestellt. Die isolierende Folie 21 weist einen U-förmig
gewinkelten Bereich auf. Von einer Basisfläche des U-förmigen Bereichs stehen eine erste Fläche 21a und eine zweite Fläche 21b ab. Die erste Fläche 21a steht soweit ab, dass eine in den ersten Anschluss 19 eingesteckte erste Erweiterungskarte 22 (beispielsweise ein Cougar Controller) vollständig
gegenüber einer in den zweiten Anschluss 20 eingesteckten zweiten Erweiterungskarte 23 elektrisch isoliert wird. Durch die isolierende Folie 21 werden die Bauteile der einen
Erweiterungskarte 22, 23 gegenüber den Lötstellen und
einzelnen Bauteilen der jeweils anderen Erweiterungskarte 23, 22 geschützt, sodass sich diese nicht kurzschließen können. Hierdurch kann der Abstand zwischen den Erweiterungskarten 22, 23 sehr klein gewählt werden. Ein vorgegebener
Mindestabstand zum Schutz gegen Kurzschlüsse kann
unterschritten werden.
Figur 3 zeigt eine Anordnung der Haltevorrichtung 10 mit einer exemplarischen Bestückung. Der rahmenförmige
Grundkörper weist eine Einschublasche 16 auf. Des Weiteren weist der rahmenförmige Grundkörper einen Vorsprung 17 auf. Die Einschublasche 16 und der Vorsprung 17 dienen zur
Aufnahme eines Slotwinkels 25. Die erste Erweiterungskarte 22 ist an den zweiten Haltelaschen 14 mittels
Schraubverbindungen fixiert. Des Weiteren ist über den
Slotwinkel 25 die zweite Erweiterungskarte 23 an dem
Grundkörper 11 fixiert. Hierzu ist der Slotwinkel 25 in die Einschublasche 16 eingeschoben und mit einer Aussparung an den Vorsprung 17 angelegt. Die zweite Erweiterungskarte 23 ist in Figur 3 exemplarisch als konturloser Volumenkörper dargestellt. Die zweite
Erweiterungskarte 23 kann in weiteren Ausgestaltungen
selbstverständlich handelsübliche PCIe-Karten umfassen.
Zwischen der ersten Erweiterungskarte 22 und der zweiten Erweiterungskarte 23 ist die isolierende Folie 21 angeordnet, welche die erste Erweiterungskarte 22 von der zweiten
Erweiterungskarte 23 elektrisch isoliert. Die beiden
Erweiterungskarten 22, 23 sind in die beiden Anschlüsse 19, 20 der Riser-Karte 18 eingesteckt und somit funktionsfähig mit dieser verbunden. Wird die Anordnung mit einem Steckkontakt der Riser-Karte 18 in einen Steckplatz 30 auf einer Hauptplatine 29 in einem Rackservereinschub 31 eingesteckt, so kann über diese
elektrische Verbindung sowohl die erste Erweiterungskarte 22 als auch die zweite Erweiterungskarte 23 angesprochen werden.
Des Weiteren können nicht dargestellte Anschlusskontakte der Anschlusskontaktleiste der zweiten Erweiterungskarte 23 durch die Öffnung des rahmenförmigen Grundkörpers 11 kontaktiert werden .
Figur 4 zeigt eine Darstellung einer Anordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbespiel . An dem Grundkörper 11 ist über die zweiten Haltelaschen 14 die erste Erweiterungskarte 22 analog zu der Anordnung gemäß Figur 3 montiert. Die erste Erweiterungskarte 22 ist auch in dieser Ausgestaltung in den ersten Anschluss 19 der Riser-Karte 18 eingesteckt. Der
Slotwinkel 25 ist als Blende ausgestaltet und verschließt hierbei die Öffnung des rahmenförmigen Grundkörpers 11. An dem Slotwinkel 25 ist hier keine zweite Erweiterungskarte 23 festgelegt.
Anstatt der zweiten Erweiterungskarte 23 ist eine Baugruppe 24 an der ersten Haltelasche 12 fixiert. Die Baugruppe 24 ist
im Ausführungsbeispiel ein Batteriepaket, das zur Absicherung bestimmter Komponenten des Rackservers in einem Stromausfall dient. So kann das Batteriepaket eine Spannung für die erste Erweiterungskarte 22 liefern. Die Baugruppe 24 ist mit den Befestigungen 28 verrastet und so an der
Befestigungsvorrichtung 27 festgelegt. Die Baugruppe 24 weist hierzu Langlöcher auf, die an gegenüberliegenden Enden unterschiedliche Radien haben, sodass die pilzförmigen
Befestigungen 28 auf der einen Seite der Löcher der Baugruppe 24 eingesteckt werden können und die Baugruppe 24 durch ein Verschieben der Baugruppe 24 eingespannt werden kann.
Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines
Rackservereinschubs 31 mit der Hauptplatine 29 sowie der Haltevorrichtung 10. Die Haltevorrichtung 10 ist hierbei an einer Seite des Rackservereinschubs 31 formschlüssig
eingesetzt. Hierbei greift die Riser-Karte 18 in den
Steckplatz 30 auf der Hauptplatine 29 ein. Die Hauptplatine 29 weist eine Aussparung 32 auf, die im Bereich der
Haltevorrichtung 10 liegt. Die Erweiterungskarte 22 liegt hierbei nahe des Bodenblechs des Chassis des
Rackservereinschubs 31. Dadurch dass die Aussparung 32 der Hauptplatine 29 in diesem Bereich angeordnet ist, wird zusätzlicher Platz gewonnen, sodass zwischen der ersten
Erweiterungskarte 22 und einem Deckel des Rackservereinschubs 31 noch ausreichend Platz ist, um die zweite
Erweiterungskarte 23 oder die Baugruppe 24 einzubauen.
Bezugs zeichenliste
10 Halte orrichtung
11 Grundkörper
12 erste Haltelasche
13 erste Seite
14 zweite Haltelasche
15 zweite Seite
16 Einschublasche
17 Vorsprung
18 Riser-Karte
19 erster Anschluss
20 zweiter Anschluss
21 isolierende Folie
21a, 21b Fläche
22 erste Erweiterungskarte
23 zweite Erweiterungskarte
24 Baugruppe
25 Slotwinkel
26 Befestigungslasche
27 BefestigungsVorrichtung
28 Befestigung
29 Hauptplatine
30 Steckplatz
31 Rackservereinschub
32 Aussparung