VOLKSWAGEN AG
D - 38436 Wolfsburg
Brennkraftmaschine mit Abgasturbolader
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine, insbesondere einen direkteinsprit¬ zenden Dieselmotor oder Ottomotor, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, mit ei¬ nem Abgasturbolader, welcher einen Verdichter und eine Turbine aufweist, wobei die Brennkraftmaschine eine vorbestimmte Nenndrehzahl nNenn sowie ein vorbe- stimmtes Hubvolumen VH aufweist, wobei ferner ein Verdichterdruckverhältnis Pverdichterdruckerhäitnis des Verdichters des Abgasturboladers definiert ist als der Quo¬ tient eines Druckes p2t nach dem Verdichter zu einem Druck pn vor dem Verdich¬
ter gemäß der Formel PyβrΛctaβrdruΛmhΛMr = — und wobei ferner ein normierter
Pu
Frischluftvolumenstrom VNORM definiert ist als ein Quotient eines Frischluftvolu- menstrom VPkn vor dem Verdichter des Abgasturboladers zu einem Produkt aus der Nenndrehzahl nNenn der Brennkraftmaschine und dem Hubvolumen VH der
Brennkraftmaschine gemäß der Formel Vmm = ^ — , gemäß dem Oberbegriff
"Nenn V H des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren. zum Betreiben dieser Brennkraftmaschine, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6:
Turbomotoren werden primär zur Steigerung der hubra umspezifischen Spitzen¬ leistung eingesetzt. Damit einher geht die Verwendung vergleichsweise großvolu- miger Turbolader mit Turbine bzw. Verdichter, die bei hohen Drehzahlen und Ab¬ gasmassenströmen einen hohen Aufladegrad erreichen, aber bei kleinen Dreh- zahlen und Abgasmassenströmen ein träges Ansprechverhalten bei Lastanforde¬ rung aufweisen (sogen. Turboloch). Von vielen Fahrern wird die stationäre Dreh¬ momentcharakteristik eines aufgeladenen direkteinspritzenden Dieselmotors als angenehm empfunden, das Turboloch ist jedoch auch dort vorhanden.
Aus der DE 695 19 306 T2 ist es zur Reduzierung des Turboloches bekannt, eine Hilfsverbrennungskammer vorzusehen, welche Gase zum Antrieb der Turbine des Turboladers erzeugt.
Aus der DE 198 26 355 A1 ist eine Vorrichtung zur Steuerung einer Abgasturbola¬ derturbine für Brennkraftmaschinen mit wenigstens zwei Abgasfluten bekannt. Ei¬ ne Ventileinrichtung ist in einem Abgassystem vorgesehen und weist zwei Ventil¬ elemente auf. Durch das erste Ventilelement ist eine Öffnung zwischen der einen Abgasflut und der anderen Abgasflut verschließbar. Durch das zweite Ventil ist eine Öffnung zwischen der einen Abgasflut und einer Verbindungsleitung ver¬ schließbar. Durch die Anordnung des zweiten Ventilelementes der Ventileinrich¬ tung zwischen der einen Abgasflut und der Verbindungsleitung ist es möglich, die Verbindungsleitung bei einem bestimmten Druck zu öffnen, wodurch zusätzlich zu der Stauaufladung der Turbine, welche durch das Öffnen des ersten Ventilelemen¬ tes erzielt wird, ein Teilstrom des Abgases an der Turbine vorbeigeleitet wird. Da¬ durch wird einem Anstieg der Ladungswechselarbeit bzw. Gaswechselarbeit ent¬ gegengewirkt, weil der Durchsatz von Abgas in der zu der Turbine führenden Ab- gasleitung begrenzt wird. Die Schluckfähigkeit der Turbine wird stark erhöht und es kann eine Turbine mit sehr kleinem Querschnitt verwendet werden, was bei niedrigen Motordrehzahlen durch die erzielbaren höheren Ladedrücke eine besse¬ re Turbinenleistung zur Folge hat. Die Turbine kann dadurch so ausgelegt werden, dass sie im unteren Drehzahlbereich noch ein möglichst akzeptables Ansprech¬ verhalten aufweist und somit ein höchstmögliches Ladedruckniveau und eine da- mit verbundene hohe Leistung der Turbine erbracht wird.
Aus der DE 197 06 859 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steigerung des Wirkungsgrades von aufgeladenen Ottomotoren über eine Erhöhung der Grundverdichtung bekannt. Mittels einer zwei- oder mehrstufigen Ladeluftverdich- tung und mehrstufiger Ladeluftkühlung kann der Ladedruck über das Niveau bis¬ heriger aufgeladener Brennkraftmaschinen mit einstufiger Ladeluftkühlung ange¬ hoben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine abgasturboaufgeladene Brenn¬ kraftmaschine mit gutem Ansprechverhalten auch bei kleinen Drehzahlen zur Ver¬ fügung zu stellen.
5 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Brennkraftmaschine der o.g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen sowie durch ein Verfahren der o.g. Art mit den in Anspruch 6 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhaf¬ te Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angege¬ ben.
I O
Dazu ist es bei einer Brennkraftmaschine der o.g. Art erfindungsgemäß vorgese¬ hen, dass der Abgasturbolader derart ausgebildet ist, dass eine ein Verdichter¬ kennfeld, in dem das Verdichterdruckverhältnis pverdichterdruckerhäitms über dem nor¬ mierten Frischluftvolumenstrom VNORM aufgetragen ist, begrenzende Funktion des
15 Verdichterdruckverhältnisses pverdichterdruckerhäitms in Abhängigkeit von dem normier¬ ten Frischluftvolumenstrom VNORM für eine konstante Verdichterdrehzahl nv = nvmax, wobei nv eine Drehzahl des Verdichters des Abgasturboladers und nvmax eine vorbestimmte maximale Drehzahl des Verdichters des Abgasturbola¬ ders ist, einen Wert pverdichterdruckerhäitms (VNORM) =1 bei einem Wert VNORM<0,7, ins- 0 besondere VNORM<0,65, vorzugsweise VNORM<0,60, erreicht.
Ferner ist es bei einem Verfahren der o.g. Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass in einem mittleren bis oberen Drehzahlbereich entsprechend VNorm > 0,35 der La¬ dedruck des Turboladers, beispielsweise durch Öffnen eines Wastegates des Ab- 5 gasturboladers, abgesenkt wird.
Dies hat den Vorteil, dass eine Auslegung des Abgasturboladers relativ zu den wesentlichen Kenndaten der Brennkraftmaschine, nämlich Hubraum und Nenn¬ rehzahl, derart getroffen ist, dass in einem oberen Drehzahlbereich ein relativ ge- 0 ringes Verdichterdruckverhältnis vorliegt, während ein Ladedruck bei niedrigen Drehzahlen angehoben ist. Gleichzeitig wird eine Verbrauchsminderung bei bes¬ serer Fahrleistung erzielt.
Dadurch, dass der Abgasturbolader derart ausgebildet ist, dass eine Funktionen¬
schar pverdichterdruckerhäitnis (VNORM) für 0,5 < -^- < 1 den Wert 1 im Bereich nV mm
0,3 < VNORM < 0.65 erreicht, ergibt sich eine reduzierte Breite des Verdichterkenn¬ feldes, wodurch geometrische Maße des Verdichters und der Turbine entspre- chend dem reduzierten Abgas- und Frischluftmassenstrom kleiner gewählt werden können.
Beispielsweise beträgt das Hubvolumen der Brennkraftmaschine 700 cm3 bis 5.100 cm3, insbesondere 950 cm3 bis 2250 cm3, vorzugsweise 990 cm3 bis 1.800 cm3 und die Nenndrehzahl der Brennkraftmaschine 4.800 U/min bis 6.200 U/min, insbesondere 5.200 U/min bis 5.700 U/min.
Weitere Merkmale, Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung erge¬ ben sich aus den abhängigen Ansprüchen, sowie aus der nachstehenden Be- Schreibung der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen. Diese zeigen in
Fig. 1 ein Verdichterkennfeld für einen Verdichter eines Abgasturboladers ei¬ ner erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine,
Fig. 2 ein Verdichterkennfeld für einen Verdichter eines Abgasturboladers ei¬ ner herkömmlichen Brennkraftmaschine und
Fig. 3 Turbinenkennfelder für eine Turbine eines Abgasturboladers einer er¬ findungsgemäßen und einer herkömmlichen Brennkraftmaschine.
Erfindungsgemäß ist die Kombination von Abgasturbolader und Brennkraftma¬ schine derart gewählt, dass diese insbesondere im oberen Motordrehzahlbereich im Vergleich zu herkömmlich aufgeladenen Motoren ein relativ geringes Verdich¬ terdruckverhältnis aufweist. Das Ansprechverhalten des Abgasturboladers ist bei niedrigen Drehzahlen verbessert, da der Ladedruck im Bereich niedriger Motor¬ drehzahlen der Brennkraftmaschine angehoben ist. Im Bereich von mittleren bis hohen Motordrehzahlen wird der Ladedruck durch geeignete Auswahl der Kompo¬ nenten und ggf. durch eine entsprechend ausgeführte Regelung, beispielsweise
mittels eines Wastegates, der Ladedruck zusätzlich signifikant abgesenkt. Da¬ durch kann der maximal vom Verdichter zu bewältigende Luftstrom bzw. der ma¬ ximal von der Turbine zu bewältigende Abgasmassenstrom deutlich reduziert wer¬ den, wogegen bei einer herkömmlichen Auslegung der Ladedruck über einen wei- ten Drehzahlbereich bis zur Nenndrehzahl nahezu konstant gehalten wird oder sogar ansteigt. Bei der konventionellen Auslegung führt dies zu einer deutlichen Anhebung der Motorleistung und damit des Verbrennungsluft- und des Abgas¬ massenstromes. Während daher herkömmlicherweise die Turbomaschinen, d.h. Verdichter und Turbinen, zur Bewältigung hoher Massenströme als große Einhei- ten ausgebildet sein müssen, genügen bei der erfindungsgemäßen Auslegung kleine geometrische Abmessungen von Turbine und Verdichter.
Fig. 1 zeigt ein Verdichterkennfeld für einen Verdichter eines Abgasturboladers für eine erfindungsgemäße Kombination von Abgasturbolader und Brennkraftmaschi- ne. Fig. 2 zeigt ein Verdichterkennfeld für einen Verdichter eines Abgasturboladers für eine herkömmliche Kombination von Abgasturbolader und Brennkraftmaschine. Hierbei ist auf der vertikalen Achse 10 ein Verdichterdruckverhältnis pverdicherdmck- verhaitnis aufgetragen, welches gemäß der Formel ü = ^L r Vcrdichlerciruckverhällm s
Pu definiert ist, wobei p1t ein Druck vor dem Verdichter und p2t ein Druck nach dem Verdichter ist. Auf der horizontalen Achse 12 ist ein normierter Frischluftvolumen¬ strom VNORM aufgetragen, welcher als ein Quotient eines Frischluftvolumenstrom VPkti vor dem Verdichter zu einem Produkt aus der Nenndrehzahl nNenn der Brenn¬ kraftmaschine und dem Hubvolumen VH der Brennkraftmaschine gemäß der For- mel
v NORM n * V definiert ist. Der Wert VNorm berücksichtigt eine Auslegung des Abgasturboladers in Bezug auf die charakteristischen Größen nNenn und VH der Brennkraftmaschine. Mit 14 sind Linien mit konstantem auf den Maximalwert bezogenen Wirkungsgrad des Verdichters bezeichnet, mit 16 sind Linien mit konstantem Wert für nv/nvmax bezeichnet, wobei nv eine Drehzahl des Verdichters des Abgasturboladers und nvmax eine vorbestimmte maximale Drehzahl des Verdichters des Abgasturbola-
ders ist, und mit 18 ist eine Pumpgrenze bezeichnet, unterhalb derer der Verdich¬ ter des Abgasturboladers nicht ohne Schaden zu nehmen betrieben werden kann. Eine Linie 20 kennzeichnet einen Verlauf der Funktion pverdιchterdmckverhaitnιs(VNorm) für einen Wert nv/nvmax = 1 und eine Linie 22 kennzeichnet einen Verlauf der Funk- tion pverdιchterdruckverhaitnis(VNorm) für einen Wert nv/nvmax = 0,5. Alle dazwischen dar¬ gestellten Linien 16 kennzeichnen einen Verlauf der Funktion pverdichterdruckverhait- nis(VNorm) für Werte 0,5 < nv/nvmax < 1. Eine Linie 24 kennzeichnet eine Vollastbe¬ triebslinie der Brennkraftmaschine.
Im Vergleich der Verdichterkennfelder gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ist ersichtlich, dass sich bei dem Verdichterkennfeld gemäß Fig. 1 durch Absenkung des Ladedruckes im oberen Drehzahlbereich der durchzusetzende Volumenstrom bei gleichem Hubraum und gleicher Nenndrehzahl deutlich verringert, so dass ein kleinerer Verdichter eingesetzt werden kann. Die Pumpgrenze 18 des kleineren Verdichters liegt bei kleineren Volumenströmen, wodurch ein größerer Ladedruck und damit ein größeres Motormoment bei kleiner Motordrehzahl erreichbar sind. Das Ver¬ dichterkennfeld gemäß Fig. 1 ist schmäler. Der Verlauf gemäß der Funktion pver- dichterdruckverhaitnis(VNorm) für einen Wert nv/nVmax = 1 gemäß Linie 20 begrenzt das Verdichterkennfeld in Richtung höhere Werte für VNθrm- Wie sich unmittelbar im Vergleich der Verdichterkennfelder gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ergibt, befindet sich diese Grenzlinie 20 bei Fig. 1 bei deutlich niedrigeren Werten für VNθrm-
Fig. 3 zeigt ein Turbinenkennfeld für eine Turbine eines Abgasturboladers. Auf der vertikalen Achse 26 ist ein reduzierter Turbinenmassenstrom mredT und auf der horizontalen Achse 28 ist ein Entspannungsverhältnis der Turbine P3t/p4t aufgetra¬ gen, wobei p3t ein Druck stromauf der Turbine des Abgasturboladers und p4t ein Druck stromab der Turbine des Abgasturboladers ist. Bei 30 ist ein Verlauf von mredT über das Entspannungsverhältnis für eine herkömmliche Auslegung des Abgasturboladers gemäß Verdichterkennfeld von Fig. 2 und bei 32 ist ein Verlauf von mredT über das Entspannungsverhältnis für eine erfindungsgemäße Ausle¬ gung des Abgasturboladers gemäß Verdichterkennfeld von Fig. 1 aufgetragen. Hieraus ist ersichtlich, dass bei gleichem Entspannungsverhältnis auch der Ab¬ gasmassenstrom 26 bei einer erfindungsgemäßen Turbinenauslegung gemäß Li¬ nie 32 geringer ist als bei einer herkömmlichen Auslegung gemäß Linie 30. Umge-
kehrt erreicht die kleinere Turbine der erfindungsgemäßen Auslegung gemäß Linie 32 bei gleicher Motordrehzahl einen höheren Abgasgegendruck, so dass die Leis¬ tung der Turbine im unteren Bereich der Motordrehzahl steigt, wie aus Fig. 1 , Linie 24 ersichtlich ist. Ein Wastegate der Turbine kann eine überschüssige Abgasmen- ge trotz der geringen Abmessungen auch im oberen Drehzahlbereich an der Tur¬ bine vorbeiführen, da im Vergleich zum konventionellen Turbomotor weniger Ab¬ gasstrom anfällt.
Optional wird, wie unmittelbar von der Volllastkennlinie 24 in Fig. 1 ersichtlich, durch eine entsprechende Regelung, beispielsweise eine Wastegate-Regelung, der Ladedruck von mittleren bis zu hohen Motordrehzahlen, entsprechend Werten von VNorm von 0,35 bis 0,55, signifikant abgesenkt.
Durch die erfindungsgemäße Auslegung des Abgasturboladers in Bezug auf die Brennkraftmaschine wird folgendes erreicht: Eine höhere Turbinenleistung bei kleinen Motordrehzahlen; ein geringeres Massenträgheitsmoment des Rotors des Abgasturboladers; geringere Lagerreibungsverluste aufgrund eines kleineren Wel¬ lendurchmessers; geringere thermische Trägheit des Turbinengehäuses; weniger Wärmeverluste in der Turbine wegen kleinerer Oberfläche; geringere Baugröße; eine Anhebung des stationären Drehmomentes bei niedrigen Motordrehzahlen gegenüber herkömmlichen Turbomotoren; ein wesentlich besseres Ansprechver¬ halten des Abgasturboladers mit gutem dynamischen Drehmomentaufbau (Verrin¬ gerung des Turboloches); ein verbessertes Aufheizverhalten eines im Abgas¬ strang stromab des Abgasturboladers angeordneten Katalysators; ein geringerer Platzbedarf und ein geringeres Gewicht.
Mit der erfindungsgemäßen Auslegung des Abgasturboladers in Bezug auf die Brennkraftmaschine werden beispielsweise folgende stationäre Mitteldrücke er¬ reicht bzw. überschritten: >10,5 bar, insbesondere >11 bar, bevorzugt >11 ,5 bar, optimal >12 bar bei einer Motordrehzahl von 1.000 U/min; und/oder
>15 bar, insbesondere >15,5 bar, bevorzugt >16 bar, optimal >16,5 bar bei einer Motordrehzahl von 1.350 U/min; und/oder
>15,5 bar, insbesondere >16 bar, bevorzugt >16,5 bar, optimal >17 bar bei einer Motordrehzahl von 1.500 U/min.
Dynamisch. d.h. bei einer dem Kleinlastbetrieb folgenden VoII- last-Wunschvorgabe, wird folgender Mitteldruckverlauf erreicht bzw. überschritten: Motordrehzahl konstant 1.320 U/min, stationärer Betrieb 3,5 bar, diesem folgend die Volllast-Wunschvorgabe:
Nach 250 ms >5 bar, insbesondere >5,5 bar, bevorzugt >6 bar, optimal
>6,5 bar; und/oder - nach 500 ms >6 bar, insbesondere >6,5 bar, bevorzugt >7 bar, optimal
>7,5 bar; und/oder nach 1.000 ms >9 bar, insbesondere >9,5 bar, bevorzugt >10 bar, optimal
>10,5 bar (im Stand der Technik werden hier nur 5,5 bis 7 bar erreicht).
Bevorzugt wird ein erfindungsgemäß ausgelegter Abgasturbolader mit einem di¬ rekteinspritzenden Ottomotor kombiniert. Dieser Motor wird vorzugsweise zumin¬ dest im leerlaufnahen Drehzahlbereich (<1.500 U/min, <1 ,5 bar) im Schichtbe¬ triebsmodus betrieben. Der Motor weist bevorzugt vier Ventile pro Zylinder auf.
Die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine hat beispielsweise eine maximale Li¬ terleistung von 50 kW bis 70 kW, optimal von 55 kW bis 65 kW, im Nenndrehzahl¬ band von vorzugsweise 4.800 U/min bis 6.200 U/min, optimal 5.200 U/min bis 5.700 U/min.