WO2002082333A2 - Portfolio management system and portfolio management method - Google Patents

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WO2002082333A2
WO2002082333A2 PCT/CH2001/000219 CH0100219W WO02082333A2 WO 2002082333 A2 WO2002082333 A2 WO 2002082333A2 CH 0100219 W CH0100219 W CH 0100219W WO 02082333 A2 WO02082333 A2 WO 02082333A2
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WO
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PCT/CH2001/000219
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Rudolf Ritter
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Futuris Management Sa
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING; COUNTING
    • G06QDATA PROCESSING SYSTEMS OR METHODS, SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL, SUPERVISORY OR FORECASTING PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL, SUPERVISORY OR FORECASTING PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q40/00Finance; Insurance; Tax strategies; Processing of corporate or income taxes
    • G06Q40/06Investment, e.g. financial instruments, portfolio management or fund management

Description

       

  



  Portfolioverwaltungssystem und Verfahren zur Portfolioverwaltung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Wertschriften-Portfolioverwaltung, bei welchem Börsendaten verschiedener   Finanzplätze    von einem Financialserver erfasst und ausgewertet werden, indem Erwartungswerte für zukünftige Kursschwankungen einzelner Titel berechnet werden. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und ein System zur   Wertschriften-Portfolioverwaltung,    bei welchem die bezogenen Leistungen direkt über einen Transactionserver oder über ein Postpaidoder Prepaid-Verfahren, z. B. mit einer Prepaid-Karte, bezahlt werden.



   Besonders in den letzten Jahren hat die Börse weltweit einen ungeahnten Boom erlebt. Mit diesem Boom stieg auch das Bedürfnis nach möglichst effizienten und   aktuellen Wertschriften-Portfolioverwaltungen,    die ein schnelles Reagieren auf gegenwärtige oder erwartete Kursschwankungen der Titel ermöglichen. Dies gilt im besonderen für kleine und mittlere Anleger, da kleine und mittlere Anleger meist über ein zu kleines Portfolio verfügen, um ein sinnvolles und breitabgestütztes Riskmanagement aufbauen zu können. Ihnen fehlt zudem häufig das für ein Riskmanagement notwendige Know-how, die notwendigen   Marktanalysemittel    und/oder Marktkenntnisse. Deshalb kann es für solche Anleger überlebenswichtig sein, auf Börsenschwankungen mit ihrem Portfolio schnell und flexibel reagieren zu können.

   Im Stand der Technik finden sich viele Systeme zur Verwaltung von Wertschriften-Portfolios. Dabei werden Börsendaten anhand von Algorithmen ausgewertet, um Aussagen über zukünftige Kursschwankungen zu machen. Beispiele solcher Algorithmen können u. a. in "The Point And Figure Method, Victor   deVilliers,    Windsor Books 1933"oder "Das grosse Buch der Technischen Indikatoren, T. Müller und H. Nietzer,   Fachverlag    für Wirtschaftsinformationen 1993"etc. gefunden werden. Wegen dem hochgradig nichtlinearen, chaotischen Verhalten der Börsenkurse ist es aber auch mit modernsten Vorhersagealgorithmen nicht möglich, Kursschwankungen für längere Zeiträume vorherzusagen. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb es für den Anleger überaus wichtig ist, schnell auf die momentanen oder prognostizierten Kursschwankungen reagieren zu können.

   Der Stand der  Technik zeigt verschiedene Systeme, welche es einem Benutzer erlauben, sein Portfolio zu verwalten, indem sie ihm Kursschwankungen von   Titeln    in seinem Portfolio anzeigen. Beispiele dafür zeigen z. B. die Patentschriften US6064985 "Automated portfolio management system with internet datafeed"und   US6144947"System    for automatically determining net capital deductions for securities held, and process for implementing same". Bei allen Lösungen des Standes der Technik müssen die Portfolioverwaltungssysteme Zugang zu Kommunikationsverbindungen wie dem Internet, dem PSTN (Public Switched Telephone Network) etc. haben, über welche nicht nur der Zugang zu den Börsendatenservern geschieht, sondern auch die bezogenen Leistungen allenfalls verrechnet werden können.



   Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein neues Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung vorzuschlagen. Insbesondere soll die Portfolioverwaltung für die relevanten Titel stets die   aktuellsten    Börsendaten und Prognosen für Kursschwankungen umfassen, um damit einem Benutzer möglichst frühzeitig ein Eingreifen zu erlauben.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Ziele insbesondere durch die Elemente der unabhängigen Ansprüche erreicht. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen ausserdem aus den abhängigen Ansprüchen und der Beschreibung hervor.



   Insbesondere werden die Ziele durch die Erfindung dadurch erreicht, dass zur Wertschriften-Portfolioverwaltung Börsendaten verschiedener Finanzplätze von einem   Financialserver    erfasst und ausgewertet werden und Erwartungswerte für zukünftige Kursschwankungen einzelner Titel berechnet werden, wobei die Börsendaten der Titel, deren berechneter Erwartungswert für zukünftige Kursschwankungen ausserhalb einer festgelegten Schwankungstoleranz liegt, zusammen mit relevanten Daten der Auswertung der Börsendaten des entsprechenden Titels zu Portfolioverwaltungsdaten zusammengefasst und an mindestens einen autorisierten Broadcastsender übermittelt werden, wobei die Portfolioverwaltungsdaten verschlüsselt und   unidirektional    von dem mindestens einen Broadcastsender verbreitet werden,

   wobei Empfangsvorrichtungen zum Empfangen der zugriffskontrollierten Portfolioverwal tungsdaten Zugriffsrequestdaten an einen oder mehrere Conditionalaccessserver über ein Mobilfunknetz übertragen und der oder die Conditionalaccessserver Zugriffsberechtigungsdaten basierend auf den Zugriffsrequestdaten an die jeweilige Empfangsvorrichtung über das Mobilfunknetz überträgt und wobei die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von den Empfangsvorrichtungen empfangen und mittels der Zugriffsberechtigungsdaten entschlüsselt werden. Ein Vorteil dieser Ausführungsvariante ist, dass ein Benutzer stets über sein Mobilfunkgerät über aktuelle und/oder prognostizierte Kursschwankungen informiert ist, ohne dass er dabei sämtlich Börsendaten nach relevanten Kursbewegungen seiner Titel durchsuchen müsste.

   Ein anderer Vorteil ist, dass über den Broadcastkanal nur die relevanten Börsendaten, d. h. die Börsendaten aktiver Titel mit einem Handelssignal, übertragen werden. Damit kann die Bandbreite des Broadcastkanals optimal genutzt werden. Ein weiterer Vorteil liegt ebenfalls darin, dass der Conditional Access auf die zugriffskontrollierten Broadcastdaten einfach durch die Identifikation des Benutzers des Mobilfunkgerätes mittels des bereits vorhandenen Identifikationsmoduls des Mobilfunkgerätes, z. B. einer   SIM-Karte,    durchgeführt werden kann, ohne dass es beispielsweise spezielle Conditional Access Module von Seiten des Broadcast Anbieters bräuchte, wie das z. T. für den Bezug kostenpflichtiger Broadcastprogramme üblich ist.

   Es ist zusätzlich als Vorteil zu vermerken, dass mit diesem Verfahren alle börsengängigen Titel weltweit nach den gleichen technischen Auswertungsprozessen ausgewertet und über Broadcasting ausgestrahlt werden können. Anders als der Stand der Technik ist das erfindungsgemässe Verfahren bezüglich Broadcastanbieter, Mobile Operatoren,   Börsenplätze,    Banken und Benutzer vollständig offen. Ein anderer Vorteil der Erfindung ist, dass wenn ein Benutzer sein Endgerät auf eine bestimmte Auswahl von Portfolioverwaltungsdaten eingestellt hat und/oder eine bestimmte Auswahl beispielsweise mehrfach trifft, diese Information z. B. an den   Financialserver    und/oder einen Transactionserver als Parametereinstellung zurückgemeldet werden kann.

   Diese Rückmeldung erfolgt, wenn der Kunde eine vorgesehene Kommunikation zum   Financialserver    und/oder Transactionserver vornimmt.



  Damit können Data Ware House (DWH) Applikationen erstellt werden um die Dienste der Broadcastanbieter resp. der Content Provider zu optimieren. 



   In einer Ausführungsvariante werden bei der Wertschriften-Portfolioverwaltung Verrechnungsdaten zur Verrechnung der mit dem Empfang der Portfolioverwaltungsdaten beanspruchten Leistung an einen oder mehrere Transactionsserver über das   Mobilfunknetz übermittelt.    Ein Vorteil der Ausführungsvariante ist, dass das Billing resp. die Verrechnung der bezogenen Leistungen über einen Transactionsserver dem Broadcast-Anbieter einfach vergütet werden können. Dies wird erst durch die Kombination des Mobilfunknetzes mit dem Broadcasting möglich. Ganz grundsätzlich gilt es für das erfindungsgemässe Verfahren als Vorteil, dass es für den Bezug der Portfoliover  waltungsdaten    durch einen Benutzer kein Abonnement mit einem Broadcastanbeiter braucht, sondern die Leistungen spontan bei irgendeinem Broadcastsender genutzt werden können.

   In einer Erweiterung dieser Ausführungsvariante können die Verrechnungsdaten vom Transactionserver abgerufen werden.



   In einer weiteren Ausführungsvariante wird bei der Wertschriften Portfolioverwaltung für jeden der mindestens einen Broadcastsender auf dem   Financialserver    ein entsprechendes   Broadcastsenderprofil konfiguriert,    das festlegt, welche Finanzmärkte und/oder Titelkategorien für den jeweiligen Broadcastsender in den Portfolioverwaltungsdaten berücksichtigt werden sollen. Dies hat den Vorteil, dass die Broadcast-Anbieter bereits beim Bezug der Börsendaten eine genau definierte Leistung beanspruchen können und auch nur entsprechend Gebühren   bezahlen müssen. Insbesondere    können die Broadcastanbieter den Inhalt der ausgestrahlten Portfolioverwaltungsdaten nach Bedarf ihrer Kunden gruppieren, z. B. nach Land, Branche, Segment (z. B.



  Index basierend), Optionen, usw.



   In einer weiteren Ausführungsvariante werden bei der Wertschriften Portfolioverwaltung in einem separaten   Historymodul chronologische    Börsendaten zu jedem berechneten Titel bis zu einem festlegbaren vergangenen Zeitpunkt für den Zugriff mittels einer Empfangsvorrichtung bereitgestellt. Dies hat den Vorteil, dass, falls es dem Benutzer notwendig erscheint, er z. B. zu einer genaueren Analyse beispielsweise auf den genauen Kursverlauf oder andere relevante Börsendaten zu einem bestimmten Titel mit seinem Mobilfunkgerät zugreifen kann, bevor er mit Käufen oder Verkäufen reagiert. Als Erweiterung der Ausführungsvariante kann der Benutzer auf den Financialserver, d. h. z. B. im Historymodul sein eigenes Portfolio konfigurieren und abspeichern.

   Dies hat den Vorteil, dass seine   Portfolioverwaltungsdaten    stets auf dem neusten Stand sind und von den mobilen Endgeräten unabhängig.



   In einer weiteren Ausführungsvariante werden bei der Wertschriften Portfolioverwaltung auf verschiedenen Broadcastkanälen (z. B. DAB : Digital Audio Broadcasting/DVB : Digital Video Broadcasting-Kanälen) Börsendaten zu verschiedenen Broadcastsenderprofilen unidirektional und verschlüsselt übertragen und von einer DAB (oder DVB)-mehrkanalfähigen Empfangsvorrichtung empfangen. Dies hat u. a. den Vorteil, dass die beschränkte Bandbreite eines Broadcastkanals erweitert werden können. Insbesondere kann entsprechend den verschiedenen Kanälen verschiedene, spezifische Selektionen an Portfolioverwaltungsdaten angeboten werden, die sich z. B. nach berücksichtigten   Finanzplätzen    oder Titelkategorien unterscheiden.

   Die Selektion der entsprechenden Daten kann beispielsweise über EPG (Electronic Programme Guide) oder ein anderes System manuell oder automatisch erfolgen.



   In einer Ausführungsvariante werden mittels konfigurierbaren Filtermitteln der Empfangsvorrichtung die für ein spezifisches Portfolio relevanten   Portfolioverwaltungsdaten    automatisch dem DB-Datenstream (DB : Digital Broadcasting ; insbesondere DAB : Digital Audio Broadcasting und DVB : Digital Video Broadcasting) entnommen und angezeigt und/oder abgespeichert. Ein Vorteil dieser Ausführungsvariante ist u. a., dass der Benutzer die Empfangsvorrichtung entsprechend seinem spezifischen Portfolio konfigurieren kann und nur Daten angezeigt bzw. abgespeichert erhält, die für ihn relevant sind.

   Dem Benutzer kann auch die Möglichkeit gegeben sein, Favoriten zu setzten, damit der Conditional Access Prozess mit dem Zugriff auf die   zugriffskontrollierten    DAB/DVB-Daten beim Einschalten der Empfangsvorrichtung automatisch mit dem Empfangen beginnt. Die Verrechnung läuft dann z. B. ebenfalls automatisch im Hintergrund.



   In einer Ausführungsvariante werden mittels der Empfangsvorrichtung zur Verwaltung des Wertschriften-Portfolios basierend auf den Portfolioverwaltungsdaten über ein Geldinstitut entsprechende Titel gekauft oder verkauft. Diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, dass der Benutzer, falls er basierend auf den via Broadcastkanal empfangenen Daten zum   Schluss    kommt, dass Werte gekauft oder verkauft werden sollten, er über die Empfangsvorrichtung unmittelbar und einfach reagieren kann. Es werden mit der erfindungsgemässen Lösung damit die ansonsten divergierenden Bereiche Broadcasting, Mobilkommunikation und Banking benutzerfreundlich miteinander verknüpft.



   In einer Ausführungsvariante werden entsprechende Portfolioverwaltungs-Applets und/oder URLs (Uniform Resource Locator) oder andere Adressen zum Laden von entsprechenden Portfolioverwaltungs-Applets von der Empfangsvorrichtung direkt aus dem DB-Datenstream des Broadcastsenders entnommen. Dies hat u. a. den Vorteil, dass solche Portfolioverwaltungs  Applets    oder URLs als programmbegleitende Daten zusammen mit dem Datenstream des Broadcastsenders beispielsweise unverschlüsselt verbreitet werden können und der Benutzer mit der Empfangsvorrichtung einfach Zugriff auf diese Daten erhält.



   In einer anderen Ausführungsvariante werden die Verrechnungsdaten mindestens teilweise periodisch während und/oder nach dem Zugriffs auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von der Empfangsvorrichtung an den Transactionsserver übermittelt. Diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, dass die Verrechnung der vom Benutzer bezogenen Leistung z. B. entsprechend einer bestimmbaren Kreditlimite regelmässig verrechnet werden kann.



   In einer anderen Ausführungsvariante wird ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung gespeichert, werden in der Empfangsvorrichtung die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, bestimmt und die Verrechnungsdaten an den Transactionsserver übermittelt, falls die aufaddierten Kosten für den Zugriff den gespeicherten Geldbetragswert oder ein ganzes Vielfaches davon überschreiten und/oder ein vordefiniertes Zeitfenster abgelaufen ist. Diese Ausführungsvariante hat u. a. die gleichen Vorteile wie die vorhergehende Ausführungsvariante. 



   In einer wieder anderen Ausführungsvariante wird ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung gespeichert, werden in der Empfangsvorrichtung die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die   zugriffskontrollierten Portfolioverwal-    tungsdaten pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, bestimmt und die Verrechnungsdaten an den Transactionsserver übermittelt, falls die aufaddierten Kosten für den Zugriff den gespeicherten Geldbetragswert oder ein ganzes Vielfaches davon überschreiten und/oder ein vordefiniertes Zeitfenster abgelaufen ist. Diese Ausführungsvariante hat u. a. die gleichen Vorteile wie die vorhergehende Ausführungsvariante.



   In einer Ausführungsvariante wird ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung gespeichert, werden in der Empfangsvorrichtung die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten   Portfolioverwaltungsdaten    pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, bestimmt und die Kosten für den Zugriff vom gespeicherten Geldbetragswert subtrahiert. Der genannte Datenspeicher zur Speicherung des Geldbetragswertes kann z. B. eine entfernbare, wiederaufladbar Chipkarte sein. Die Chipkarte weist z. B. Kreditkarten-Format ISO 7816 oder Plug-In-Format. auf. Diese Ausführungsvariante hat u. a. den Vorteil, dass es das im Mobilfunk übliche Prepaid-oder Postpaid-Verfahren zur Verrechnung der bezogenen Leistung verwendet.



   In einer Ausführungsvariante werden Zugriffsbedingungsdaten, welche mindestens die Kostendaten umfassen, den Portfolioverwaltungsdaten zugeordnet unverschlüsselt und unidirektional vom Broadcastsender verbreitet.



  Dies hat u. a. den Vorteil, dass der Benutzer sich über die anfallenden Kosten für den Bezug von   Portfolioverwaltungsdaten,    z. B. vor deren Bezug, informieren kann.



   In einer Ausführungsvariante umfassen die Zugriffsberechtigungsdaten zusätzlich Zugriffsbedingungsdaten, welche Zugriffsbedingungsdaten mindestens die Kostendaten umfassen. Dies hat u. a. den Vorteil, dass der Broadcast-Anbieter zu der in der vorhergehenden Ausführungsvariante erwähnten Preisvereinbarung, weitere Vereinbarungen bezüglich dem Bezug der   Portfolioverwaltungsdaten    mit dem Benutzer treffen kann. Diese Vereinbarungen können beispielsweise Weiterverwendungsbedingungen (Copyright etc.) für die Portfolioverwaltungsdaten umfassen.



   An dieser Stelle soll festgehalten werden, dass sich die vorliegende Erfindung neben den erfindungsgemässen Verfahren auch auf ein System zur Ausführung dieser Verfahren bezieht.



   Nachfolgend werden Ausführungsvarianten der vorliegenden Erfindung anhand von Beispielen beschrieben. Die Beispiele der Ausführungen werden durch folgende beigelegte Figuren illustriert :
Figur 1 zeigt ein Blockdiagramm, welches schematisch ein System für eine Wertschriften-Portfolioverwaltung illustriert.



   Figur 1 illustriert eine Architektur, die zur Realisierung der Erfindung verwendet werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel zur Wertschriften  Portfolioverwaltung    werden Börsendaten verschiedener Finanzplätze von einem Financialserver 41 erfasst und ausgewertet, wobei Erwartungswerte für zukünftige Kursschwankungen einzelner Titel berechnet werden. Die Börsendaten der Titel, deren berechneter Erwartungswert für zukünftige Kursschwankungen ausserhalb einer festgelegten   Schwankungstoleranz    liegt, zusammen mit relevanten Daten der Auswertung der Börsendaten des entsprechenden Titels werden zu Portfolioverwaltungsdaten zusammengefasst und an mindestens einen autorisierten Broadcastsender 20 übermittelt.

   Die Broadcastsender 20 sind erfindungsgemäss Teile von Broadcastsystemen, welche Broadcastsendern und Broadcastempfängern umfassen, in denen digitale Audio-, respektive Video-Programme (Fernsehprogramme), und digitale Daten, beispielsweise Daten für die Ausführung von Datendiensten oder programmbegleitende Daten mit Bezug zu den betreffenden Programmen (Program Associated Data, PAD) oder auch Daten im allgemeinen (Non Program Associated Data, NPAD) von den Broadcastsendern 20   unidirektional    verbreitet, beispielsweise mittels von terrestrischen oder satellitenbasierten Sendern ausgestrahlen Radiowellen oder über Broadcastkabelnetze, und von entsprechenden Broadcastempfängern empfangen werden. Erfindungsgemäss umfassen eine Vielzahl von Empfangsvorrichtungen 10 jeweils mindestens einen solchen Broadcastempfänger.

   Die genannten Broadcastsysteme sind beispielsweise unter der Bezeichnung Digital Audio Broadcasting (DAB), respektive Digital Video Broadcasting (DVB) bekannt. Mit dem Broadcastsender 20 werden auch die Anbieter der mit dem Broadcastsystem verbreiteten Programme und/oder Daten bezeichnet. Der Anbieter kann ebenfalls die verschiedenen Aspekte in ihrer gängigen Unterscheidung umfassen, wie den Broadcast Content Provider (für das Sendeprogramm verantwortlich), den Broadcast Service Provider (Packaging etc.) und den Broadcast Network Provider (Broadcasting, verantwortlich für den Conditional Access etc.). Mit den Programmen und/oder Daten sind beispielsweise digitale Audio-resp.

   Video-Programme (Fernsehprogramme), und digitale Daten, beispielsweise Daten für die Ausführung von Datendiensten oder   programmbegleitende    Daten mit Bezug zu den betreffenden Programmen (Program Associated Data, PAD) oder auch Daten im   allge-    meinen (Non Program Associated Data, NPAD) gemeint. Insbesondere sind damit auch Multimediadaten, z. B. im   MPEGx    (insbesondere MP2/MPEG7) Standard, wie sie durch die Moving Picture Experts Group definiert werden, gemeint. Zur besseren Klarheit soll hier angefügt werden, dass auch mehrere verschiedene Broadcastanbieter ihre Programme und/oder Daten über einen gemeinsamen Broadcastsender 20 verbreiten können.



   Für jeden der Broadcastsender kann z. B. auf dem Financialserver 41 ein entsprechendes   Broadcastsenderprofil    konfiguriert sein, das festlegt, welche Finanzmärkte und/oder Titelkategorien für den jeweiligen Broadcastsender 20 in den Portfolioverwaltungsdaten berücksichtigt werden. Neben den Portfolioverwaltungsdaten können vom Broadcastsender auch Portfolioverwaltungs-Applets, andere Ausführungssoftware oder URLs (Uniform Resource Locator) oder andere Adressen zum Laden von Portfolioverwaltungs-Applets oder zum Laden anderer Ausführungssoftware übermittelt werden, wobei die   Portfolioverwaltungs-Applets    zum softwaremässigen Verwalten der Portfolioverwaltungsdaten in der Empfangsvorrichtung 10, insbesondere dem Konfigurieren der Empfangsvorrichtung 10 entsprechend einem spezifischen Wertschriften-Portfolio dienen.

   Die Portfolioverwaltungsdaten werden verschlüsselt und unidirektional von dem Broadcastsender 20   ausgestrahlt.    Die Portfolioverwaltungs-Applets oder entsprechenden URLs können verschlüsselt oder un verschlüsselt von dem Broadcastsender 20 ausgestrahlt werden. Wie erwähnt sind die Empfangsvorrichtungen 10 mit einem Broadcastempfänger ausgestattet, mittels welchem die vom Broadcastsender 20 verbreiteten Programme und/oder Daten über Broadcastkanäle empfangen werden können, beispielsweise über das Broadcastkabelnetz oder mittels einer Empfangsantenne als   Radiowellen    über eine Luftschnittstelle. Es kann insbesondere vorteilhaft sein, wenn die Empfangsvorrichtungen 10 mit einem Broadcastempfänger für Mehr  kanalempfang    ausgerüstet sind.



   Die Empfangsvorrichtungen 10 übermitteln zum Empfangen der zu  griffskontrollierten    Portfolioverwaltungsdaten Zugriffsrequestdaten an einen Conditionalaccessserver 30 über ein Mobilfunknetz 60, und der Conditionalaccessserver 30 überträgt Zugriffsberechtigungsdaten basierend auf den Zugriffsrequestdaten an die jeweilige Empfangsvorrichtung 10 über das Mobilfunknetz 60. Die Zugriffsrequestdaten umfassen z. B. Angaben über den Zugriff auf die gewünschten Portfolioverwaltungsdaten wie z. B.   DAB/DVB-Kanal,    Broadcast-Anbieter und Bezugsoptionen (Dauer des Zugriffs, maximale Kosten etc.). Die Zugriffsberechtigungsdaten können z. B. Codes für die Entschlüsselung   (descrambling)    umfassen. Das Mobilfunknetz 60 kann z.

   B. ein GSM- (Global System for Mobile communication), ein UMTS- (Universal Mobile Telecommunications System) oder ein anderes Mobilfunknetz 60 beispielsweise auch in Kombination mit einem Festnetz, insbesondere das Internet oder ein Intrant, sein. Die Kommunikation über das Mobilfunknetz 60 erfolgt beispielsweise mittels speziellen   Kurzmeldungen,    z. B. SMS- (Short Message Services), USSD- (Unstructured Supplementary Services Data) Meldungen oder andere Techniken wie   MExE    (Mobile Execution Environment), GPRS (Generalized Packet Radio Service), HSCSD-Datendienste (High Speed Circuit Switched Data), WAP (Wireless Applicaton Protocol) oder UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) oder über einen Nutzkanal. Die Empfangsvorrichtung 10 kann z.

   B. ein Mobilfunkgerät sein und kann basierend auf einem Identifikationsmodul 11 der Empfangsvorrichtung 10 vom   Conditionalaccess-    server 31 z. B. anhand der Rufnummer   (MSISDN    : Mobile Subscriber ISDN bzw.



     IMSI : International Mobile    Subscriber Identification) der Empfangsvorrichtung 10 eindeutig identifiziert werden. Das Identifikationsmodul 11 kann, z. B. wie in den Vereinigten Staaten üblich, ein fester Bestandteil des Mobilfunkgerätes 10 sein oder, wie in Europa gebräuchlicher, eine entfernbare Chipkarte wie z. B. eine   SIM-Karte (Subscriber Identification Module), WIM-Karte (WAP Identity    Module) oder eine UIM (UMTS Identity Module) oder Smart-Card. Die Chipkarte wiest z. B. Kretitkarten-Format ISO 7816 oder Plug-In-Format auf. Die Zuordnung der Rufnummer zum   Identifikationsmodul    11 kann z. B. über ein HLR (Home Location Register) erfolgen, indem im HRL die IMSI (International Mobile Subscriber Identification) einer Rufnummer z.

   B. einer   MSISDN    (Mobile Subscriber ISDN) zugeordnet abgespeichert ist. Die Identifikation kann z. B. aber auch durch die Eingabe eines PIN (Personal Identity Number) oder über eine biometrische ID erfolgen. Die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten werden von den Empfangsvorrichtungen 10 empfangen und mittels der Zugriffsberechtigungsdaten entschlüsselt. Dazu umfassen die Empfangsvorrichtungen 10 z. B. verschiedene Filtermittel, die vorzugsweise als programmierte   Softwaremodule    ausgeführt sind und die so eingerichtet sind, dass sie Portfolioverwaltungsdaten und   Portfolioverwaltungs-Applets    aus programmbegleitenden Daten (NPAD und/oder PAD), die durch einen Empfänger der Empfangsvorrichtungen 10 empfangen werden, entnehmen und in der Empfangsvorrichtung 10 abspeichern können.

   Die Filtermittel können zudem in Verbindung mit einem   Benutzerprofil    ausgeführt sein, in welchem   Benutzerprofil    benutzerspezifische   Interessensparameter    gespeichert werden, so dass beispielsweise nur solche Portfolioverwaltungsdaten von der Empfangsvorrichtung 10 entgegengenommen und gespeichert werden, die eine Übereinstimmung mit den im   Benutzerprofil    gespeicherten   Interessensparameter    aufweisen.



  Neben den via Broadcastsender 20 empfangenen Portfolioverwaltungsdaten kann der Benutzer mit seiner Empfangsvorrichtung 10 via Mobilfunknetz 60 z. B. auch Zugriff auf ein Historymodul 42 der Finanzdienste 40 erhalten, welches Historymodul 42 detaillierte chronologische Börsendaten zu jedem berechneten Titel über einen festlegbaren Zeitraum umfasst. Die Informationen des Historymoduls 42 können vom Benutzer dazu verwendet werden, sein weiteres strategisches Vorgehen für den Kauf oder Verkauf von   Titeln    zu bestimmen. In Zusammenhang mit seinem eigenen Wertschriften-Portfolio kann der Benutzer die Möglichkeit besitzen das eigene Portfolio auf seiner Empfangsvorrichtung 10 zu konfigurieren und/oder z. B. ein eigenes Portfolio auf dem   Financialserver    41, bzw. im History-Modul 42 zu konfigurieren und abzuspeichern.

   Der letztere Fall kann deshalb deshalb von Vorteil sein, da das Portfolio des Benutzers dann unabhängig von der Empfangsvorrichtung 10 abgespeichert ist, und zudem unabhängig davon, ob die Empfangsvorrichtung 10 an-oder ausgeschaltet ist, stets auf dem aktuellsten Stand ist. Die Auswertung des persönlichen Portfolio des Benutzers kann dann z. B. durch den Financialserver 41 ausgeführt werden.



   Zur Realisierung des Conditional Access, d. h. des Zugriffs auf die gewünschten einzelnen oder mehreren zugriffskontrollierten Daten im Broadcast-Datenstream, können z. B. die im ETSI-Standard (European Telecommunications Standards Institute) definierten Mechanismen für zugriffskontrollierte Programme und/oder Daten (-dienste), der sogenannte Conditional Access, verwendet werden.

   Insbesondere werden im oben genannten   ETSI-    Standard   Scrambling/Descrambling-Prozeduren    (Verschlüsselung/Entschlüsselung), Parameter für die Signalisierung und Synchronisation des Conditional Access sowie Mechanismen für die Kontrolle und Verteilung von Berechtigungen (Berechtigungsdaten für Benutzer) durch die Übermittlung von sogenannten ECM-Meldungen (Entitlement Checking Messages) und   EMM-Meldungen    (Entitlement Management Messages) über die Broadcastkanäle (Broadcastkabelnetz oder Luftschnittstelle) beschrieben.

   Gemäss dem ETSI-Standard wird für jede der über   Broadcastkanäle    ausgesandten Dienstkomponenten (bei DAB sind diese Dienstkomponenten Audio-Programme und/oder Daten (-dienste), bei DVB Video-, Fernsehprogrammen, und/oder Daten   (-dienste))    ein Conditional Access Flag und/oder ein Conditional Access Identifier benützt, um den Empfangsvorrichtungen 10 anzuzeigen, ob die betreffende Dienstkomponente Conditional Access Mechanismen verwendet oder nicht, und gegebenenfalls, welche Art von Mechanismen verwendet wird.

   Für Dienstkomponenten, die in einem Controlled Access Modus sind und die in diesem Text als zugriffskontrollierte Programme und/oder Daten bezeichnet werden, werden die Daten der betreffenden Dienstkomponente (die Programme und/oder Daten betreffen kann) mit einem Control Word verschlüsselt, wobei dieses Control Word regelmässig geändert und seinerseits durch einen Session Key (Schlüssel) verschlüsselt in den   ECM-Meldungen    an die Empfangsvorrichtungen 10 übertragen wird. Durch den Conditional Access Identifier wird ein für alle Dienstkomponenten eines Dienstes verwendetes Zugriffskontrollmodul, das sogenannte Access Control System, identifiziert, welches Access Control System die vom Broadcastsender 20 übermittelten ECM-und   EMM-Meldungen      interpretieren    und verarbeiten kann.

   Der für die Verschlüsselung der Control Words verwendete Session Key (Schlüssel) ist gemäss dem   ETSI-Standard    im Access Control System als geheime Information gespeichert. Session Keys (Schlüssel) können in   EMM-Meldungen    an die Empfangsvorrichtungen 10 übertragen werden, wobei sie für die Übertragung ihrerseits durch einen Distribution Key verschlüsselt sind. Gemäss dem ETSI Standard werden in den   EMM-Meldungen    Berechtigungen (Berechtigungsdaten) an die Empfangsvorrichtungen 10 übertragen, wobei verschiedene Arten von Berechtigungen definiert sind, die verschiedenen Abonnementsarten entsprechen : Abonnemente für ein Thema, eine Stufe oder eine Klasse, Vorbuchung mit Bezahlung pro Programm, oder spontane Bezahlung pro Programm, pro Dienst oder pro Zeit.

   Gemäss den oben genannten   ETSI-Standards    können die   EMM-Meldungen    an einen spezifischen, durch eine eindeutige Kundenadresse identifizierten Kunden (Benutzer), an eine kleine, durch eine Gruppenadresse identifizierte Gruppe von Kunden (Benutzern), an eine grosse, durch eine   Kollektivadresse    identifizierte Gruppe von Kunden (Benutzern) oder an sämtliche Kunden übermittelt werden. Da der Inhalt der   EMM-Meldungen,    insbesondere die Berechtigungen, nicht in Echtzeit an die Empfangsvorrichtungen 10 übermittelt werden muss, kann dieser anstatt mittels   EMM-Meldun-    gen auch auf anderem Weg, beispielsweise gespeichert auf einem Datenträger, insbesondere einer Chipkarte, an die Empfangsvorrichtungen 10 übertragen werden.

   Gemäss dem   ETSI-Standard    sind die Kundenadressen im Access Control System (Zugriffskontrollmodul) gespeichert und werden vom Access Control System an das für den Empfang von   EMM-Meldungen    zuständige   EMM-Empfangsmodul    der Empfangsvorrichtungen 10 übertragen, so dass dieses   EMM-Empfangsmodul    nur solche   EMM-Meldungen    an das Access Control System weiterleitet, die eine Kundenadresse enthalten, die mit einer der vom Access Control System erhaltenen   Kundenadressen    übereinstimmen.

   Um das Access Control System nicht unnötig mit Meldungen zu   überlasten,    können die Empfangsvorrichtungen 10 Hard-oder   Softwarefilter    umfassen, die nur diejenigen Meldungen an das Access Control System weiterleiten, die durch das Access Control System interpretiert und verarbeitet werden können und müssen, beispielsweise werden die Meldungen, wie obenstehend erwähnt, auf Grund der Kundenadresse gefiltert und es werden wiederholt übertragene Mel dungen gefiltert. In einer Ausführungsvariante kann folglich ein ECM-/EMM Mechanismus vorgesehen sein, der die Benutzeridentifikation via IMSL/MSISDN oder ähnlichen Identifikationsmitteln vom Mobilfunksystem verwendet, um die Conditional Access-Verrechnung derart zu ermöglichen, dass keine Abonnemente zwischen Broadcastanbietern und Benutzern notwendig sind.

   Damit wird ein Roaming zwischen Broadcastanbietern und Benutzern ermöglicht, wobei die   Abrechnung    via Mobilabrechnung erfolgt.



   Die mit dem Empfang der   Portfolioverwaltungsdaten    beanspruchten Leistungen können z. B. mittels an einen Transactionsserver 51 über das Mo  bilfunknetz    60 übermittelten Verrechnungsdaten verrechnet werden. Die Leistungen können aber auch beispielsweise über wiederaufladbare (anonymen) Chipkarten, die in eine von möglicherweise mehreren Karteneinführstellen der Empfangsvorrichtung 10 eingeführt werden, verbucht werden, wobei ein entsprechender Geldbetragswert vom dort gespeicherten Geldbetragswert subtrahiert oder zu diesem addiert wird. Der Conditionalaccessserver 31, der Finan  cialserver    41, sowie der Transactionserver 51 umfassen jeweils mehrere Softwaremodule und sind auf einem gemeinsamen oder mehreren Computern ausgeführt.

   Sind zwei oder alle drei der Server 31/41/41 auf einem gemeinsamen Computer ausgeführt, so erfolgt der Datenaustausch zwischen jeweils zwei der Server 31/41/51 beispielsweise über eine Softwareschnittstelle. Wenn zwei der Server 31/41/51 auf verschiedenen Computern ausgeführt sind, erfolgt der Datenaustausch zwischen diesen Servern z. B. über ein Kommunikationsnetz, beispielsweise ein Festnetz, wie z. B. das öffentlich geschaltete   Telefonnetz      (PSTN : Public    Switched Telephone Network), ein ISDN-Netz (Integrated Services Digital Network) oder eine andere Kommunikationsverbindung.

   Entsprechende Kommunikationsfunktionen sind in den Servern 31/41/51 in Kommunikationmodulen realisiert, wobei diese Module softwaremässig   realisierte Kom-    munikationsprotokolle und/oder Hardwarekomponenten für die Kommunikation über das betreffende Kommunikationsnetz umfassen. Die Kommunikationsmodule des Financialservers 41 umfassen zudem die erforderlichen softwaremässig realisierten Kommunikationsprotokolle und/oder Hardwarekomponenten für die Kommunikation mit dem Broadcastsender 20 über eine Kommunikationsverbindung, z. B. das oben erwähnte Kommunikationsnetz, wie beispielsweise ein Festnetz etc., wobei der Broadcastsender 20 seinerseits mit entsprechenden   Kommunikationsmodulen    ausgestattet ist.



   Der Broadcastsender 20 umfasst eine Sendeanlage 22, die Radio (Audio-) und/oder Fernsehprogramme (audiovisuelle Programme) und pro  grammbegleitende    Daten, beispielsweise NPAD- (Non Program Associated Data) oder PAD-Daten (Program Associated Data) generieren und über die Antenne 21 verbreiten kann. Die   Sendeanlage    22 umfasst neben der Signalerzeugungselektronik und den Leistungsverstärkern auch einen oder mehrere Computer und mehrere programmierte Softwaremodule. Der Broadcastsender 20, respektive die   Sendeanlage    22, ist beispielsweise für die Generierung von DAB- (Digital Audio Broadcasting) und/oder DVB-Programmen (Digital Video Broadcasting) ausgelegt.

   Normen für ein DAB-System, das für die Übermittlung von hochqualitativen digitalen Audio-Programmen und/oder Datendiensten für den Empfang mittels mobilen, tragbaren und   festinstallierten    Empfängern von terrestrischen oder satellitenbasierten Sendern 20 oder von   Broadcastkabel-    netzen entwickelt wurde, wurden beispielsweise vom European   Telecommuni-    cations Standards Institute (ETSI), F-06921 Sophia Antipolis Cedex, France, im Standard ETS 300   401,"Radio    broadcasting systems ; Digital Audio Broadcasting (DAB) to mobile, portable and fixed receivers", definiert.

   Der Broadcastsender 20 kann zudem alle Infrastrukturteile eines modernen digitalen Broadcastsystems, wie beispielsweise die technischen Komponenten zur Inhaltserfassung und-aufbereitung (Content Provider), die technischen Komponenten zur Generierung und Bereitstellung der   Rundfunkdienstleitung    (Service Provider), die technischen Komponenten für die Netzwerkdienste (Network Provider) oder die technischen Komponenten der Multiplex-und Schaltdiensten (MUX-Provider). Der Broadcastsender 20, respektive die   Sendeanlage    22, umfasst Einfügemittel 23, die vorzugsweise als programmiertes   Softwaremodul    ausgeführt sind und die so eingerichtet sind, dass sie Börsendaten bzw.

   Portfolioverwaltungsdaten, die vom Financialserver 41 übermittelt wurden, in pro  grammbegleitende    Daten (PAD   und/oder    NPAD) einfügen können, um sie für die Empfangsvorrichtungen 10 empfangbar über die Antenne 21 mittels Funksignalen zu verbreiten. Die Einfügemittel 23 werden vom Broadcastsender 20 insbesondere dazu verwendet, um Portfolioverwaltungsdaten und Portfolio  verwaltungs-Applets    und/oder andere Ausführungssoftware und/oder URLs zum Landen von Ausführungssoftware und/oder andere Adressen zum Landen von Ausführungssoftware vom Financialserver 41 an die   Empfangsvorrichtun-    gen 10 zu übermitteln.



   Die vom Broadcastsender 20 verbreiteten Radio-und/oder Fernsehprogramme, respektive Audio-und/oder audiovisuelle Programme (Videoprogramme), und   programmbegleitenden    Daten (PAD und/oder NPAD) können von den Empfangsvorrichtungen 10 jeweils mittels eines Empfängers für Radiound/oder Fernsehprogramme, respektive   Audio-und/oder    audiovisuelle Programme (Videoprogramme), und   programmbegleitende    Daten (PAD und/oder NPAD) empfangen werden.

   Die Empfangsvorrichtungen 10, respektive deren Empfänger, umfassen zudem (zum Teil bereits weiter oben beschriebene) Zugriffskontrollmodule, die den Zugriff auf zugriffskontrollierte und/oder kostenpflichtige Radio-und/oder Fernsehprogramme, respektive Audio-und/oder audiovisuelle Programme (Videoprogramme), und programmbegleitende Daten (PAD und/oder NPAD) regeln und Mechanismen für die Handhabung von Berechtigungen (Entitlements) sowie die Entschlüsselung   (Descrambling)    von sogenannten Conditional Access Radio-und/oder Fernsehprogrammen, respektive Audio-und/oder audiovisuelle Programme (Videoprogramme), und programmbegleitenden Daten (PAD und/oder NPAD) umfassen.



   Die Verrechnungsdaten werden z. B. mindestens teilweise periodisch während und/oder nach dem Zugriffs auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von der Empfangsvorrichtung 10 an den Transactionsserver 51 übermittelt, der die weitere Verrechnung der Kosten übernimmt, d. h. z. B. die Kosten mittels eines   Verrechnungsmodul    57 auf einem oder mehreren Konto bei einem Finanzinstitut 56 entsprechend den Kosten für die bezogenen Leistungen belastet bzw. den mobilen Operatoren 58 verrechnet wird.

   Beispielsweise kann ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung 10 gespeichert werden und die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegter Berechnungseinheit umfassen, in der Empfangsvorrichtung mittels eines   Kostenerfassungsmoduls    bestimmt werden. Das Kostenerfassungsmodul ist beispielsweise ein   programmiertes      Softwaremodul,    das auf einem Prozessor der Empfangsvorrichtung 10 oder einer Chipkarte ausgeführt wird, oder ein hardwaremässig realisiertes Modul. Bei der Ausführungsvariante mit der Chipkarte kann die Chipkarte z. B. eine multifunktionale SIM-Karte unter Berücksichtigung der MexE-Spezifikationen (Mobile Station Application Execution Environment) sein.

   Die Verrechnungsdaten werden z. B. an den Transactionsserver übermittelt, wenn die aufaddierten Kosten für den Zugriff den gespeicherten Geldbetragswert oder ein ganzes Vielfaches davon überschreiten und/oder ein vordefiniertes Zeitfenster abgelaufen ist. In einer Ausführungsvariante können die mittels des Kostenerfassungsmodul berechneten Kosten für den Zugriff auch vom gespeicherten Geldbetragswert subtrahiert werden. Dies eignet sich insbesondere für Prepaid-oder Postpaidverfahren zur Verrechnung der durch den Benutzer beanspruchten Leistungen. Der genannte Datenspeicher zur Speicherung des Geldbetragswertes kann beispielsweise eine entfernbare, wiederaufladbare Chipkarte sein.

   Die Chipkarte kann zum Beispiel auch eine generische Chipkarte für Zahlungstransaktionen oder eine spezifische Chipkarte sein, wobei letztere beispielsweise als sogenanntes"Electronic Wallet"ausgeführt ist, und die beispielsweise für diesen Zweck über eine zweite Chipkarten-Aufnahmestelle mit der Empfangsvorrichtung 10 entfernbar verbunden ist. Vorzugeweise kommt dabei die   SIM-Karte,    die für die Mobilen Services verwendet wird, zur Anwendung. Die an den Transactionserver 51 übermittelten Verrechnungsdaten können insbesondere   Verrechnungsbelege    (z. B. elektronisch signiert) umfassen, ähnlich wie CDR Belege (Call Data Records) als sogenannte DUR-Belege (DAB/DVB Usage Records).

   Wie erwähnt dient das Kostenerfassungsmodul zur Bestimmung der Kosten, die einem betreffenden Benutzer für den Bezug der   kostenpflichtigen      Portfolioverwaltungsdaten    entstehen. Das Kostenerfassungsmodul bestimmt die Kosten basierend auf Kostendaten, welche z. B. die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten   Portfolioverwaltungsdaten    pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen. Die Kostendaten werden z.

   B. als ein Teil von Zugriffsbedingungsdaten   unverschlüsselt    und   unidirektional    vom Broadcastsender 20   ausgestrahlt,    d. h. die Zugriffsbedingungsdaten sind jeweils einem betreffenden Radio-oder Fernsehprogramm oder   programmbegleitenden    Daten (PAD und/oder NPAD) zugeordnet und werden durch die Empfangsvorrichtung 10 empfangen. Die Zugriffsbedingungsdaten können aber auch den Zugriffsberechtigungsdaten zugeordnet sein und vom   Conditionalaccessserver    31 an die Empfangsvorrichtung 10 übermittelt werden. Neben den Kostendaten können die Zugriffsbedingungsdaten weitere Konditionen für den Zugriff auf die Portfolioverwaltungsdaten umfassen, wie z. B.

   AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen), Weiterverwendungsbedingungen (Copyright, Discountraten, Qualifying Data) etc., welchen der Benutzer beispielsweise vor einem Zugriff zuzustimmen hat. Die direkte Belastung der Kosten in der Empfangsvorrichtung 10 kann beispielsweise dann vorgenommen werden, wenn vom Teilnehmer in der Empfangsvorrichtung 10 eine entsprechende Option gesetzt wird. Die Funktion des Kostenerfassungsmoduls kann mit dem oben erwähnten Zugriffskontrollmodul gekoppelt sein, so dass der Bezug und/oder die Ausführung von Portfolioverwaltungsdaten und/oder   Portfolioverwaltungs-Applets    nur unter der Bedingung ermöglicht wird, dass die bestimmten Kosten z. B. der erwähnte in der Empfangsvorrichtung 10 gespeicherte Geldbetragswert, beispielsweise auf der entfernbaren mit der Empfangsvorrichtung 10 verbundenen Chipkarte nicht übersteigen.

   In der oben erwähnten   Aufnahmestelle    für die entfernbare Verbindung von Chipkarten mit der Empfangsvorrichtung kann auch eine Kreditkarte eingeführt werden, deren Validität beispielsweise online überprüft werden kann, welche Kreditkarte Angaben über ein Konto bei einem Finanzinstitut umfasst, auf das die Kosten für die bezogenen Leistungen belastet werden sollen, wobei diese Angaben beispielsweise in die Kostenbelege eingeführt werden können.



   Die Empfangsvorrichtungen 10 verfügen vorzugsweise   über elektro-    akustische Wiedergabe-und Aufnahmemodule, einerseits um empfangene Radioprogramme, respektive   Audioprogramme,    über Lautsprecher oder Kopfhörer wiedergeben zu können, und andererseits um die Empfangsvorrichtungen 10 als voll   funktionstaugliches    Mobilfunktelefon verwenden zu können. Die Empfangsvorrichtungen 10 verfügen zudem über Eingabeelemente 12, welche insbesondere Bedienungselemente wie Eingabetasten und/oder Touchscreen etc. umfassen, und eine Anzeige, einerseits, um Daten und Instruktionen einzugeben und anzuzeigen, andererseits um die Empfangsvorrichtung 10 zu bedienen und als spezielles Ausführungsbeispiel empfangene Fernsehprogramme, respektive audiovisuelle Programme oder Videoprogramme, und Daten anzuzeigen.

   Die Eingabeelemente 12 können insbesondere auch ein Spracherkennungsmodul umfassen. 



   Die   Portfolioverwaltungs-Applets    werden, beispielsweise nach vorgängiger Bestätigung durch den betreffenden Benutzer, auf einem Prozessor der Empfangsvorrichtung 10 ausgeführt. Die Portfolioverwaltungs-Applets sind vorzugsweise in einer portablen Programmiersprache ausgeführt, beispielsweise in Java der Firma Sun Microsystems oder einer ähnlichen Programmiersprache, die es ermöglicht,   Portfolioverwaltungs-Applets    hardwareunabhängig z. B. auf einer virtuellen Plattform der Empfangsvorrichtung 10 auszuführen. Die   Portfolioverwaltungs-Applets,    die in den Empfangsvorrichtungen ausgeführt werden, können insbesondere als Benutzerschnittstelle zum Verwalten der   Portfolioverwaltungsdaten    dienen.

   Die Benutzerschnittstelle kann textuel oder grafisch gestaltet sein, beispielsweise Tabellenform als grafische Benutzerschnittstelle auf der Anzeige der Empfangsvorrichtung 10 dargestellt werden und es können herkömmliche Funktionen wie Hilfedienste oder   Filedienste,    respektive Speicherdienst, in die   Benutzerschnittstelle    eingebaut sein. Über die durch die   Portfolioverwaltungs-Applets dargestellte Benutzerschnittstelle    werden vom betreffenden Benutzer mittels der oben erwähnten Eingabeelemente   12    Instruktionen eingegeben. Die Instruktionen können insbesondere den Auftrag an ein Geldinstitut zum Kaufen oder Verkaufen von Wertschriften oder Titel umfassen. Die Aufträge zum Kaufen oder Verkaufen von Wertschriften oder Titel können z.

   B. direkt an ein oder mehrere Finanzinstitute 52/53/54 über das Mobilfunknetz 60 gehen, über den Transactionserver 51 an ein oder mehrere Finanzinstitute 52/53/54 oder die persönliche Portfolioverwaltung im Historymodul 42 an ein oder mehrere Finanzinstitute   52/53/54.   



   Es ist zu erwähnen, dass die verschiedenen Module und Komponenten der Empfangsvorrichtung 10, insbesondere der Empfänger für die Radio-und/oder Fernsehprogramme (Audio-und/oder audiovisuelle Programme) und   programmbegleitenden    Daten (PAD und/oder NPAD) und das Kommunikationsmodul für die Kommunikation über das Mobilfunknetz, vorzugsweise in einem gemeinsamen Gehäuse ausgeführt werden. Es sind aber auch Ausführungsformen möglich, in denen einzelne Module und Komponenten in separaten, miteinander verbindbaren Gehäusen ausgeführt sind. Die Komponenten der oben beschriebenen Empfangsvorrichtungen 10 können auch mit sogenannten Laptop-,   Palmtop-Computern    oder PDAs (Personal Digital Assistant) als verbindbare Komponenten oder in einem gemeinsamen  Gehäuse ausgeführt werden.

   Rein äusserlich betrachtet können die Empfangsvorrichtungen 10 also wie herkömmliche Mobilfunktelefone, Radio-und/oder Fernsehempfänger,   Palmtop-Computer,    Laptop-Computer oder PDAs aussehen.   Asl letztes    ist anzufügen, dass das hier vorgestellte Verfahren und System zwar in erster Linie für Broadcastsysteme wie DAB und/oder DVB gedacht ist, aber auch für alle anderen Einwegsysteme und   internetähnlichen    Systeme Geltung hat.



  



  Portfolio management system and method for portfolio management
The present invention relates to a method and a system for securities portfolio management, in which stock market data of various financial centers are recorded and evaluated by a financial server by calculating expected values for future price fluctuations of individual stocks.  In particular, the present invention relates to a method and a system for securities portfolio management, in which the services obtained directly via a transaction server or via a postpaid or prepaid method, e.g.  B.  with a prepaid card. 



   The stock exchange has experienced an unprecedented boom worldwide, particularly in recent years.  With this boom, the need for the most efficient and up-to-date securities portfolio management possible, which enables the company to react quickly to current or expected price fluctuations in the securities.  This applies in particular to small and medium-sized investors, since small and medium-sized investors usually have too small a portfolio to be able to build up a sensible and broad-based risk management system.  They also often lack the know-how necessary for risk management, the necessary market analysis tools and / or market knowledge.  It can therefore be vital for such investors to be able to react quickly and flexibly to fluctuations on the stock exchange with their portfolio. 

   There are many systems for managing securities portfolios in the prior art.  Stock market data are evaluated using algorithms to make statements about future price fluctuations.  Examples of such algorithms can u.  a.  in "The Point And Figure Method, Victor deVilliers, Windsor Books 1933" or "The Big Book of Technical Indicators, T.  Müller and H.  Nietzer, specialist publisher for business information 1993 "etc.  being found.  However, due to the highly non-linear, chaotic behavior of the stock market prices, it is not possible to predict price fluctuations for long periods of time, even with the most modern prediction algorithms.  This is another reason why it is extremely important for investors to be able to react quickly to current or forecast price fluctuations. 

   The prior art shows various systems that allow a user to manage his portfolio by showing him price fluctuations of titles in his portfolio.  Examples of this show e.g.  B.  the patents US6064985 "Automated portfolio management system with internet datafeed" and US6144947 "System for automatically determining net capital deductions for securities held, and process for implementing same".  In all prior art solutions, the portfolio management systems must have access to communication links such as the Internet, the PSTN (Public Switched Telephone Network) etc.  have, through which not only access to the stock exchange data servers occurs, but also the purchased services can be charged if necessary. 



   It is an object of this invention to propose a new method for managing securities portfolios.  In particular, the portfolio management for the relevant stocks should always include the latest stock market data and forecasts for price fluctuations in order to allow a user to intervene as early as possible. 



   According to the present invention, these objects are achieved in particular by the elements of the independent claims.  Further advantageous embodiments also emerge from the dependent claims and the description. 



   In particular, the objectives are achieved by the invention that, for securities portfolio management, stock market data from various financial centers are recorded and evaluated by a financial server and expected values for future price fluctuations of individual stocks are calculated, the stock market data of the stock, the calculated expected value for future price fluctuations outside a specified one Fluctuation tolerance lies, together with relevant data from the evaluation of the stock market data of the corresponding title, combined into portfolio management data and transmitted to at least one authorized broadcast transmitter, the portfolio management data being encrypted and unidirectionally distributed by the at least one broadcast transmitter,

   wherein receiving devices for receiving the access-controlled portfolio management data transmit access request data to one or more conditional access servers via a mobile radio network and the conditional access server or servers transmits access authorization data based on the access request data to the respective receiving device via the mobile radio network, and wherein the access-controlled portfolio management data is received by the receiving devices and decrypted by means of the access authorization data become.  An advantage of this embodiment variant is that a user is always informed about current and / or forecast price fluctuations via his mobile radio device, without having to search all stock market data for relevant price movements of his titles. 

   Another advantage is that only the relevant stock exchange data, ie.  H.  the stock market data of active stocks with a trading signal are transmitted.  The bandwidth of the broadcast channel can thus be optimally used.  Another advantage is also that the conditional access to the access-controlled broadcast data simply by identifying the user of the mobile device by means of the existing identification module of the mobile device, eg.  B.  a SIM card, can be carried out without the need for special conditional access modules from the broadcast provider, such as the z.  T.  is usual for the purchase of paid broadcast programs. 

   It should also be noted as an advantage that with this procedure, all listed stocks worldwide can be evaluated using the same technical evaluation processes and broadcast via broadcasting.  In contrast to the prior art, the method according to the invention is completely open with regard to broadcast providers, mobile operators, stock exchanges, banks and users.  Another advantage of the invention is that if a user has set his end device to a specific selection of portfolio management data and / or makes a specific selection, for example, several times, this information is provided e.g.  B.  can be reported back to the financial server and / or a transaction server as a parameter setting. 

   This feedback occurs when the customer carries out a planned communication with the financial server and / or transaction server. 



  This allows data ware house (DWH) applications to be created to provide the services of broadcast providers or.  to optimize the content provider.  



   In an embodiment variant, in the securities portfolio management, billing data for the billing of the service claimed upon receipt of the portfolio management data are transmitted to one or more transaction servers via the mobile radio network.     An advantage of the variant is that the billing or  the broadcast provider can easily be remunerated for the billing of the purchased services via a transaction server.  This is only possible by combining the mobile network with broadcasting.  In principle, it is an advantage for the method according to the invention that a subscription with a broadcast operator is not required for the acquisition of the portfolio management data by a user, but rather that the services can be used spontaneously with any broadcast transmitter. 

   In an extension of this variant, the billing data can be called up from the transaction server. 



   In a further embodiment variant in the portfolio management securities, a corresponding broadcast transmitter profile is configured for each of the at least one broadcast transmitter on the financial server, which defines which financial markets and / or title categories for the respective broadcast transmitter are to be taken into account in the portfolio management data.  This has the advantage that broadcast providers can claim a precisely defined service when they receive the stock exchange data and only have to pay fees accordingly.  In particular, the broadcast providers can group the content of the broadcast portfolio management data according to their customers' needs, e.g.  B.  by country, industry, segment (e.g.  B. 



  Index based), options, etc. 



   In a further embodiment variant, in the case of securities portfolio management, chronological stock market data for each calculated title are made available for access by means of a receiving device in a separate history module up to a definable past point in time.  This has the advantage that, if it appears necessary to the user, he z.  B.  can access, for example, the exact price trend or other relevant stock market data for a certain title with his mobile device for a more detailed analysis before he reacts with purchases or sales.  As an extension of the execution variant, the user can access the financial server, i.e.  H.  z.  B.  Configure and save your own portfolio in the history module. 

   This has the advantage that his portfolio management data is always up to date and independent of the mobile devices. 



   In a further embodiment variant, portfolio management is carried out on various broadcast channels (e.g.  B.  DAB: Digital Audio Broadcasting / DVB: Digital Video Broadcasting channels) Exchange data to different broadcast transmitter profiles unidirectionally and encrypted and received by a DAB (or DVB) multi-channel capable receiving device.  This has u.  a.  the advantage that the limited bandwidth of a broadcast channel can be expanded.  In particular, different, specific selections of portfolio management data can be offered according to the different channels.  B.  differentiate according to the financial centers or title categories considered. 

   The corresponding data can be selected manually or automatically, for example, via EPG (Electronic Program Guide) or another system. 



   In one embodiment variant, the portfolio management data relevant for a specific portfolio are automatically extracted from the DB data stream (DB: digital broadcasting; in particular DAB: digital audio broadcasting and DVB: digital video broadcasting) and displayed and / or stored using configurable filter means of the receiving device.  One advantage of this variant is u.  a. that the user can configure the receiving device according to his specific portfolio and only display or  saved that are relevant to him. 

   The user can also be given the option of setting favorites so that the conditional access process with access to the access-controlled DAB / DVB data automatically begins receiving when the receiving device is switched on.  The calculation then runs z.  B.  also automatically in the background. 



   In one embodiment variant, corresponding securities are bought or sold by means of the receiving device for managing the securities portfolio based on the portfolio management data via a financial institution.  This embodiment variant has the advantage that if the user comes to the conclusion based on the data received via the broadcast channel that values should be bought or sold, he can react immediately and simply via the receiving device.  With the solution according to the invention, the otherwise diverging areas of broadcasting, mobile communication and banking are thus linked to one another in a user-friendly manner. 



   In an embodiment variant, corresponding portfolio management applets and / or URLs (Uniform Resource Locator) or other addresses for loading corresponding portfolio management applets are taken directly from the DB data stream of the broadcast transmitter by the receiving device.  This has u.  a.  the advantage that such portfolio management applets or URLs can be distributed as program-accompanying data together with the data stream of the broadcast transmitter, for example in unencrypted form, and the user can easily access this data with the receiving device. 



   In another embodiment variant, the clearing data is transmitted at least partially periodically during and / or after access to the access-controlled portfolio management data from the receiving device to the transaction server.  This embodiment variant has the advantage that the billing of the service received by the user z.  B.  can be offset regularly according to a determinable credit limit. 



   In another embodiment variant, a monetary value is stored in a data memory of the receiving device, the costs are determined in the receiving device based on cost data, which include the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit, and the billing data is transmitted to the transaction server, if the added access costs exceed the stored monetary value or a whole multiple thereof and / or a predefined time window has expired.  This variant has u.  a.  the same advantages as the previous variant.  



   In yet another embodiment variant, a monetary value is stored in a data memory of the receiving device, the costs are determined in the receiving device based on cost data, which include the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit, and the clearing data is transmitted to the transaction server , if the added costs for the access exceed the stored monetary value or a whole multiple thereof and / or a predefined time window has expired.  This variant has u.  a.  the same advantages as the previous variant. 



   In an embodiment variant, a monetary value is stored in a data memory of the receiving device, the costs are determined in the receiving device based on cost data, which comprise the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit, and the costs for access are subtracted from the stored monetary value.  The above-mentioned data storage for storing the monetary value can, for.  B.  be a removable, rechargeable chip card.  The chip card has z.  B.  Credit card format ISO 7816 or plug-in format.  on.  This variant has u.  a.  the advantage that it uses the prepaid or postpaid method customary in mobile radio for billing the purchased service. 



   In one embodiment variant, access condition data, which comprise at least the cost data, are allocated to the portfolio management data in unencrypted and unidirectional form by the broadcast transmitter. 



  This has u.  a.  the advantage that the user is aware of the costs incurred for obtaining portfolio management data, e.g.  B.  can provide information before moving into it. 



   In one embodiment variant, the access authorization data additionally comprise access condition data, which access condition data comprise at least the cost data.  This has u.  a.  the advantage that the broadcast provider can make further agreements regarding the purchase of the portfolio management data with the user in addition to the price agreement mentioned in the previous embodiment.  These agreements can, for example, further conditions of use (copyright etc. ) for the portfolio management data. 



   At this point it should be noted that in addition to the methods according to the invention, the present invention also relates to a system for carrying out these methods. 



   Variants of the present invention are described below using examples.  The examples of the designs are illustrated by the following attached figures:
FIG. 1 shows a block diagram which schematically illustrates a system for a securities portfolio management. 



   Figure 1 illustrates an architecture that can be used to implement the invention.  In this exemplary embodiment for securities portfolio management, stock market data from various financial centers are recorded and evaluated by a financial server 41, with expected values for future price fluctuations of individual stocks being calculated.  The stock market data of the stocks, whose calculated expected value for future price fluctuations lies outside a specified fluctuation tolerance, together with relevant data of the evaluation of the stock market data of the corresponding stock are combined to portfolio management data and transmitted to at least one authorized broadcast transmitter 20. 

   The broadcast transmitters 20 are, according to the invention, parts of broadcast systems which include broadcast transmitters and broadcast receivers in which digital audio or video programs (television programs) and digital data, for example data for the execution of data services or program-related data relating to the relevant programs ( Program Associated Data (PAD) or data in general (Non Program Associated Data, NPAD) are broadcast unidirectionally by the broadcast transmitters 20, for example by means of radio waves emitted by terrestrial or satellite-based transmitters or via broadcast cable networks, and received by corresponding broadcast receivers.  According to the invention, a multiplicity of receiving devices 10 each comprise at least one such broadcast receiver. 

   The broadcast systems mentioned are known, for example, under the name Digital Audio Broadcasting (DAB) or Digital Video Broadcasting (DVB).  The broadcast transmitter 20 also denotes the providers of the programs and / or data distributed with the broadcast system.  The provider can also include the various aspects in their common distinction, such as the broadcast content provider (responsible for the broadcasting program), the broadcast service provider (packaging etc. ) and the broadcast network provider (broadcasting, responsible for conditional access etc. ).  With the programs and / or data, for example, digital audio resp. 

   Video programs (television programs), and digital data, for example data for the execution of data services or program-related data relating to the programs in question (Program Associated Data, PAD) or data in general (Non Program Associated Data, NPAD) ,  In particular, multimedia data, for.  B.  in the MPEGx (in particular MP2 / MPEG7) standard as defined by the Moving Picture Experts Group.  For better clarity, it should be added here that several different broadcast providers can also broadcast their programs and / or data via a common broadcast transmitter 20. 



   For each of the broadcast transmitters, e.g.  B.  A corresponding broadcast transmitter profile can be configured on the financial server 41, which determines which financial markets and / or title categories for the respective broadcast transmitter 20 are taken into account in the portfolio management data.  In addition to the portfolio management data, the broadcast transmitter can also transmit portfolio management applets, other execution software or URLs (Uniform Resource Locator) or other addresses for loading portfolio management applets or for loading other execution software, the portfolio management applets for software management of the portfolio management data in the receiving device 10, in particular to configure the receiving device 10 according to a specific portfolio of securities. 

   The portfolio management data is encrypted and broadcast unidirectionally by the broadcast transmitter 20.     The portfolio management applets or corresponding URLs can be transmitted in encrypted or unencrypted form by the broadcast transmitter 20.  As mentioned, the receiving devices 10 are equipped with a broadcast receiver, by means of which the programs and / or data distributed by the broadcast transmitter 20 can be received via broadcast channels, for example via the broadcast cable network or by means of a receiving antenna as radio waves via an air interface.  It can be particularly advantageous if the receiving devices 10 are equipped with a broadcast receiver for multi-channel reception. 



   The receiving devices 10 transmit access request data to a conditional access server 30 via a mobile radio network 60 for receiving the portfolio management data to be controlled, and the conditional access server 30 transmits access authorization data to the respective receiving device 10 via the mobile radio network 60 based on the access request data.  The access request data include e.g.  B.  Information about access to the desired portfolio management data such as  B.    DAB / DVB channel, broadcast provider and subscription options (duration of access, maximum costs etc. ).  The access authorization data can e.g.  B.  Descrambling codes include.  The cellular network 60 can e.g. 

   B.  a GSM (Global System for Mobile communication), a UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) or another mobile radio network 60, for example also in combination with a fixed network, in particular the Internet or an intranet.  Communication via the mobile radio network 60 takes place, for example, by means of special short messages, e.g.  B.  SMS (Short Message Services), USSD (Unstructured Supplementary Services Data) messages or other techniques such as MExE (Mobile Execution Environment), GPRS (Generalized Packet Radio Service), HSCSD data services (High Speed Circuit Switched Data), WAP (Wireless Applicaton Protocol) or UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) or via a user channel.  The receiving device 10 may e.g. 

   B.  be a mobile radio device and can be based on an identification module 11 of the receiving device 10 from the conditional access server 31 z.  B.  based on the phone number (MSISDN: Mobile Subscriber ISDN or 



     IMSI: International Mobile Subscriber Identification) of the receiving device 10 can be clearly identified.  The identification module 11 can, for.  B.  as usual in the United States, be an integral part of the mobile device 10 or, as is more common in Europe, a removable chip card such.  B.  a SIM card (Subscriber Identification Module), WIM card (WAP Identity Module) or a UIM (UMTS Identity Module) or smart card.  The chip card shows z.  B.  Credit card format ISO 7816 or plug-in format.  The assignment of the number to the identification module 11 can, for.  B.  via an HLR (Home Location Register) by using the IMSI (International Mobile Subscriber Identification) of a phone number in the HRL. 

   B.  is assigned to an MSISDN (Mobile Subscriber ISDN).  The identification can e.g.  B.  but also by entering a PIN (Personal Identity Number) or using a biometric ID.  The access-controlled portfolio management data are received by the receiving devices 10 and decrypted using the access authorization data.  For this purpose, the receiving devices 10 include e.g.  B.  Various filter means, which are preferably designed as programmed software modules and which are set up in such a way that they extract portfolio management data and portfolio management applets from program-accompanying data (NPAD and / or PAD) received by a receiver of the receiving devices 10 and in the receiving device 10 can save. 

   The filter means can also be implemented in connection with a user profile in which user profile user-specific interest parameters are stored, so that, for example, only those portfolio management data are received and stored by the receiving device 10 that have a match with the interest parameters stored in the user profile. 



  In addition to the portfolio management data received via broadcast transmitter 20, the user can use his / her receiving device 10 via cellular network 60 z.  B.  also get access to a history module 42 of financial services 40, which history module 42 includes detailed chronological stock market data for each calculated title over a definable period of time.  The information from the history module 42 can be used by the user to determine his further strategic approach for the purchase or sale of titles.  In connection with his own portfolio of securities, the user can have the possibility to configure his own portfolio on his receiving device 10 and / or e.g.  B.  own portfolio on Financialserver 41, or  in the history module 42 to configure and save. 

   The latter case can therefore be advantageous because the user's portfolio is then stored independently of the receiving device 10 and, moreover, is always up to date regardless of whether the receiving device 10 is switched on or off.  The evaluation of the user's personal portfolio can then z.  B.  are executed by the financial server 41. 



   To implement conditional access, i.  H.  of access to the desired individual or more access-controlled data in the broadcast data stream, z.  B.  the mechanisms for access-controlled programs and / or data (services) defined in the ETSI standard (European Telecommunications Standards Institute), the so-called conditional access, are used. 

   In particular, the above-mentioned ETSI standard describes scrambling / descrambling procedures (encryption / decryption), parameters for the signaling and synchronization of conditional access as well as mechanisms for the control and distribution of authorizations (authorization data for users) through the transmission of so-called ECM messages (Entitlement Checking Messages) and EMM messages (Entitlement Management Messages) via the broadcast channels (broadcast cable network or air interface). 

   According to the ETSI standard, conditional access is provided for each of the service components transmitted via broadcast channels (for DAB these service components are audio programs and / or data (services), for DVB video, television programs and / or data (services)) Flag and / or a conditional access identifier is used to indicate to the receiving devices 10 whether or not the service component in question uses conditional access mechanisms and, if appropriate, what type of mechanisms are used. 

   For service components that are in a controlled access mode and that are referred to in this text as access-controlled programs and / or data, the data of the service component in question (which may relate to programs and / or data) are encrypted with a control word, this control Word is changed regularly and, in turn, encrypted by a session key (key) in the ECM messages is transmitted to the receiving devices 10.  The conditional access identifier identifies an access control module used for all service components of a service, the so-called access control system, which access control system can interpret and process the ECM and EMM messages transmitted by the broadcast transmitter 20. 

   The session key used to encrypt the control words is stored as secret information in the Access Control System in accordance with the ETSI standard.  Session keys (keys) can be transmitted in EMM messages to the receiving devices 10, whereby they are encrypted for the transmission by a distribution key.  According to the ETSI standard, authorizations (authorization data) are transmitted to the receiving devices 10 in the EMM messages, different types of authorizations being defined which correspond to different types of subscription: subscriptions for a topic, a level or a class, pre-booking with payment per program, or spontaneous payment per program, per service or per time. 

   According to the ETSI standards mentioned above, the EMM messages can be sent to a specific customer (user) identified by a unique customer address, to a small group of customers (users) identified by a group address, to a large group identified by a collective address from customers (users) or to all customers.  Since the content of the EMM messages, in particular the authorizations, does not have to be transmitted to the receiving devices 10 in real time, it can also be sent to the receiving devices in another way instead of by means of EMM messages, for example stored on a data carrier, in particular a chip card 10 are transmitted. 

   According to the ETSI standard, the customer addresses are stored in the access control system (access control module) and are transmitted from the access control system to the EMM receiving module of the receiving devices 10 responsible for receiving EMM messages, so that this EMM receiving module only contains such EMM Forwards messages to the Access Control system that contain a customer address that matches one of the customer addresses received by the Access Control system. 

   In order not to unnecessarily overload the access control system with messages, the receiving devices 10 can include hardware or software filters that only forward those messages to the access control system that can and must be interpreted and processed by the access control system, for example the Messages, as mentioned above, are filtered based on the customer address and messages that have been transmitted repeatedly are filtered.  In an embodiment variant, an ECM / EMM mechanism can consequently be provided which uses the user identification via IMSL / MSISDN or similar identification means from the mobile radio system in order to enable the conditional access billing in such a way that no subscriptions between broadcast providers and users are necessary. 

   This enables roaming between broadcast providers and users, with billing taking place via mobile billing. 



   The services claimed upon receipt of the portfolio management data may e.g.  B.  be cleared by means of clearing data transmitted to a transaction server 51 via the mobile radio network 60.  However, the services can also be booked, for example, via rechargeable (anonymous) chip cards which are inserted into one of possibly several card insertion points of the receiving device 10, a corresponding monetary value being subtracted from or added to the monetary value stored there.  The conditional access server 31, the financial server 41 and the transaction server 51 each comprise a number of software modules and are executed on a common computer or a number of computers. 

   If two or all three of the servers 31/41/41 are executed on a common computer, the data exchange between two of the servers 31/41/51 takes place, for example, via a software interface.  If two of the servers 31/41/51 are running on different computers, the data exchange between these servers takes place e.g.  B.  over a communication network, such as a landline, such as.  B.  the public switched telephone network (PSTN), an ISDN network (Integrated Services Digital Network) or another communication link. 

   Corresponding communication functions are implemented in the servers 31/41/51 in communication modules, these modules comprising software protocols and / or hardware components for communication via the relevant communication network.  The communication modules of the financial server 41 also include the necessary software-implemented communication protocols and / or hardware components for communication with the broadcast transmitter 20 via a communication connection, e.g.  B.  the communication network mentioned above, such as a landline etc. , the broadcast transmitter 20 in turn being equipped with corresponding communication modules. 



   The broadcast transmitter 20 comprises a transmission system 22 which generates radio (audio) and / or television programs (audiovisual programs) and program-accompanying data, for example NPAD (Non Program Associated Data) or PAD (Program Associated Data) data, and via the antenna 21 can spread.  In addition to the signal generation electronics and the power amplifiers, the transmitter system 22 also comprises one or more computers and several programmed software modules.  The broadcast transmitter 20 or the transmission system 22 is designed, for example, for the generation of DAB (digital audio broadcasting) and / or DVB programs (digital video broadcasting). 

   Standards for a DAB system that was developed for the transmission of high-quality digital audio programs and / or data services for reception by means of mobile, portable and fixed receivers from terrestrial or satellite-based transmitters 20 or from broadcast cable networks were developed, for example, by the European Telecommuni - cations Standards Institute (ETSI), F-06921 Sophia Antipolis Cedex, France, in the standard ETS 300 401, "Radio broadcasting systems; Digital Audio Broadcasting (DAB) to mobile, portable and fixed receivers". 

   The broadcast transmitter 20 can also all infrastructure parts of a modern digital broadcast system, such as the technical components for content acquisition and preparation (content provider), the technical components for generating and providing the broadcast service (service provider), the technical components for network services (network provider ) or the technical components of the multiplex and switching services (MUX provider).  The broadcast transmitter 20, or rather the transmission system 22, comprises insertion means 23, which are preferably designed as a programmed software module and which are set up in such a way that they contain stock exchange data or 

   Portfolio management data, which were transmitted by the financial server 41, can be inserted into program-accompanying data (PAD and / or NPAD) in order to be transmitted to the receiving devices 10 via the antenna 21 by means of radio signals.  The insertion means 23 are used by the broadcast transmitter 20 in particular to send portfolio management data and portfolio management applets and / or other execution software and / or URLs for landing execution software and / or other addresses for landing execution software from the financial server 41 to the receiving devices 10 to transfer. 



   The radio and / or television programs, respectively audio and / or audiovisual programs (video programs), and data accompanying the program (PAD and / or NPAD) distributed by the broadcast transmitter 20 can be received by the receiving devices 10 by means of a receiver for radio and / or television programs, respectively Audio and / or audiovisual programs (video programs), and program-related data (PAD and / or NPAD) are received. 

   The receiving devices 10, or their receivers, also comprise (in some cases already described above) access control modules which provide access to radio and / or television programs, or audio and / or audiovisual programs (video programs) and accompanying programs, which are subject to access and / or are subject to a fee Data (PAD and / or NPAD) regulate and mechanisms for the handling of authorizations (Entitlements) as well as the decryption (Descrambling) of so-called Conditional Access radio and / or television programs, respectively audio and / or audiovisual programs (video programs), and accompanying programs Include data (PAD and / or NPAD). 



   The billing data are e.g.  B.  transmitted at least partially periodically during and / or after access to the access-controlled portfolio management data from the receiving device 10 to the transaction server 51, which takes over the further allocation of the costs, d.  H.  z.  B.  the costs are charged by means of a billing module 57 to one or more accounts at a financial institution 56 in accordance with the costs for the services received or  is charged to the mobile operators 58. 

   For example, a monetary amount value can be stored in a data memory of the receiving device 10 and the costs can be determined in the receiving device by means of a cost recording module based on cost data, which include the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit.  The cost recording module is, for example, a programmed software module that is executed on a processor of the receiving device 10 or a chip card, or a hardware-implemented module.  In the embodiment with the chip card, the chip card can, for.  B.  a multifunctional SIM card taking into account the MexE specifications (Mobile Station Application Execution Environment). 

   The billing data are e.g.  B.  transmitted to the transaction server when the added access costs exceed the stored amount of money or a whole multiple thereof and / or a predefined time window has expired.  In an embodiment variant, the access costs calculated using the cost recording module can also be subtracted from the stored monetary value.  This is particularly suitable for prepaid or postpaid procedures for billing the services claimed by the user.  Said data store for storing the monetary value can be, for example, a removable, rechargeable chip card. 

   The chip card can also be, for example, a generic chip card for payment transactions or a specific chip card, the latter being designed, for example, as a so-called "electronic wallet" and which is removably connected to the receiving device 10 for this purpose, for example, via a second chip card receiving point.  The SIM card used for the mobile services is preferably used.  The clearing data transmitted to the transaction server 51 can in particular clear clearing documents (e.g.  B.  electronically signed), similar to CDR documents (Call Data Records) as so-called DUR documents (DAB / DVB Usage Records). 

   As mentioned, the cost recording module is used to determine the costs that a user will incur in obtaining the fee-based portfolio management data.  The cost recording module determines the costs based on cost data, which e.g.  B.  the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data include per defined calculation unit.  The cost data are e.g. 

   B.  broadcast as part of access condition data unencrypted and unidirectionally from broadcast transmitter 20, i.e.  H.  the access condition data are each assigned to a radio or television program or data accompanying the program (PAD and / or NPAD) and are received by the receiving device 10.  However, the access condition data can also be assigned to the access authorization data and transmitted from the conditional access server 31 to the receiving device 10.  In addition to the cost data, the access condition data may include further conditions for accessing the portfolio management data, such as  B. 

   General terms and conditions, conditions of further use (copyright, discounters, qualifying data) etc. which the user has to agree to before access, for example.  The costs can be charged directly in the receiving device 10, for example, if the subscriber sets a corresponding option in the receiving device 10.  The function of the cost recording module can be coupled to the access control module mentioned above, so that the acquisition and / or execution of portfolio management data and / or portfolio management applets is only possible on the condition that the specific costs, e.g.  B.  do not exceed the aforementioned monetary amount value stored in the receiving device 10, for example on the removable chip card connected to the receiving device 10. 

   A credit card can also be introduced in the above-mentioned receiving point for the removable connection of chip cards to the receiving device, the validity of which can be checked online, for example, which credit card includes information about an account with a financial institution, on which the costs for the services received are charged should, whereby this information can be introduced, for example, in the cost documents. 



   The receiving devices 10 preferably have electro-acoustic reproduction and recording modules, on the one hand in order to be able to reproduce received radio programs or audio programs via loudspeakers or headphones, and on the other hand to be able to use the receiving devices 10 as a fully functional mobile radio telephone.  The receiving devices 10 also have input elements 12, which in particular control elements such as input keys and / or touchscreen etc.  comprise, and a display, on the one hand to enter and display data and instructions, on the other hand to operate the receiving device 10 and, as a special exemplary embodiment, to receive television programs, or respectively audio-visual programs or video programs, and to display data. 

   The input elements 12 can in particular also comprise a speech recognition module.  



   The portfolio management applets are executed on a processor of the receiving device 10, for example after prior confirmation by the user concerned.  The portfolio management applets are preferably executed in a portable programming language, for example in Java from Sun Microsystems or a similar programming language, which enables portfolio management applets to be used independently of the hardware, e.g.  B.  on a virtual platform of the receiving device 10.  The portfolio management applets that are executed in the receiving devices can serve in particular as a user interface for managing the portfolio management data. 

   The user interface can be textual or graphic, for example table form can be shown as a graphical user interface on the display of the receiving device 10, and conventional functions such as help services or file services or storage service can be built into the user interface.  The user concerned uses the input elements mentioned above to enter 12 instructions via the user interface represented by the portfolio management applets.  The instructions may include, in particular, an order to a financial institution to buy or sell securities or titles.  The orders to buy or sell securities or titles can e.g. 

   B.  go directly to one or more financial institutions 52/53/54 via the mobile radio network 60, via the Transactionserver 51 to one or more financial institutions 52/53/54 or the personal portfolio management in the history module 42 to one or more financial institutions 52/53/54.    



   It should be mentioned that the various modules and components of the receiving device 10, in particular the receiver for the radio and / or television programs (audio and / or audiovisual programs) and program-accompanying data (PAD and / or NPAD) and the communication module for the Communication via the mobile network, preferably in a common housing.  However, embodiments are also possible in which individual modules and components are designed in separate housings which can be connected to one another.  The components of the receiving devices 10 described above can also be implemented with so-called laptop computers, palm-top computers or PDAs (Personal Digital Assistant) as connectable components or in a common housing. 

   From a purely external perspective, the receiving devices 10 can thus look like conventional mobile telephones, radio and / or television receivers, palmtop computers, laptop computers or PDAs.    As the last point, it should be added that the method and system presented here are primarily intended for broadcast systems such as DAB and / or DVB, but also apply to all other one-way systems and Internet-like systems. 


    

Claims

Ansprüche 1. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung, bei welchem Börsendaten verschiedener Finanzplätze von einem Financialserver (41) erfasst und ausgewertet werden, wobei Erwartungswerte für zukünftige Kursschwankungen einzelner Titel berechnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Börsendaten der Titel, deren berechneter Erwartungswert für zukünftige Kursschwankungen ausserhalb einer festgelegten Schwan kungstoleranz liegt, zusammen mit relevanten Daten der Auswertung der Börsendaten des entsprechenden Titels zu Portfolioverwaltungsdaten zusammengefasst und an mindestens einen autorisierten Broadcastsender (20) übermittelt werden, dass die Portfolioverwaltungsdaten verschlüsselt und unidirektional von dem mindestens einen Broadcastsender (20)  Expectations 1.Procedure for securities portfolio management, in which stock market data of various financial centers are recorded and evaluated by a financial server (41), whereby expected values for future price fluctuations of individual stocks are calculated, characterized in that the stock market data of the stocks, their calculated expected value for future price fluctuations outside a specified fluctuation tolerance lies, together with relevant data from the evaluation of the stock market data of the corresponding title, combined into portfolio management data and transmitted to at least one authorized broadcast transmitter (20) that the portfolio management data is encrypted and unidirectionally by the at least one broadcast transmitter (20)
verbreitet werden, dass Empfangsvorrichtungen (10) zum Empfangen der zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten Zugriffsrequestdaten an einen Conditio nalaccessserver (31) über ein Mobilfunknetz (60) übertragen und dass der Conditionalaccessserver (31) Zugriffsberechtigungsdaten basierend auf den Zugriffsrequestdaten an die jeweilige Empfangsvorrichtung (10) über das Mobilfunknetz (60) überträgt, und dass die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von den Empfangsvorrichtungen (10) empfangen und mittels der Zugriffsberechtigungsdaten entschlüsselt werden.  It is widespread that receiving devices (10) for receiving the access-controlled portfolio management data transmit access request data to a conditional access server (31) via a mobile radio network (60) and that the conditional access server (31) access authorization data based on the access request data to the respective receiving device (10) via the mobile radio network (60) transmits, and that the access-controlled portfolio management data are received by the receiving devices (10) and decrypted using the access authorization data.
2. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verrechnungsdaten zur Verrechnung der mit dem Empfang der Portfolioverwaltungsdaten beanspruchten Leistung an einen Transactionsserver (51) über das Mobilfunknetz (60) übermittelt werden.  2. A method for securities portfolio management according to claim 1, characterized in that billing data for billing the service claimed upon receipt of the portfolio management data are transmitted to a transaction server (51) via the mobile radio network (60).
3. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der mindestens einen Broadcastsender (20) auf dem Financialserver (41) ein entsprechendes Broadcastsenderprofil konfiguriert wird, das festlegt, welche Finanzmärkte und/oder Titelkategorien für den jeweiligen Broadcastsender (20) in den Port folioverwaltungsdaten berücksichtigt werden.  3. A method for portfolio management according to one of claims 1 or 2, characterized in that for each of the at least one broadcast transmitter (20) a corresponding broadcast transmitter profile is configured on the financial server (41), which determines which financial markets and / or title categories for the respective broadcast transmitter (20) are taken into account in the portfolio management data.
4. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem separaten Historymodul (42) chronologische Börsendaten zu jedem berechneten Titel bis zu einem festlegbaren vergangenen Zeitpunkt für den Zugriff mittels einer Empfangsvorrichtung (10) bereitgestellt werden.  4. A method for portfolio management according to one of claims 1 to 3, characterized in that chronological stock market data for each calculated title are provided up to a definable past point of time for access by means of a receiving device (10) in a separate history module (42).
5. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf verschiedenen DAB /DVB-Kanälen Börsendaten zu verschiedenen Broadcastsenderprofilen uni direktional und verschlüsselt übertragen werden und von einer DAB-/DVB mehrkanalfähigen Empfangsvorrichtung (10) empfangen werden.  5. A method for securities portfolio management according to one of claims 1 to 4, characterized in that stock exchange data for different broadcast transmitter profiles are uni-directionally and encrypted transmitted on different DAB / DVB channels and received by a DAB / DVB multi-channel capable receiving device (10) ,
6. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels konfigurierbarer Filtermittel der Empfangsvorrichtung (10) die für ein spezifisches Portfolio relevanten Portfolioverwaltungsdaten automatisch dem DAB-/DVB-Datenstream entnommen werden und angezeigt und/oder abgespeichert werden.  6. A method for portfolio management according to one of claims 1 to 5, characterized in that by means of configurable filter means of the receiving device (10), the portfolio management data relevant for a specific portfolio are automatically taken from the DAB / DVB data stream and displayed and / or stored become.
7. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Empfangsvorrichtung (10) beim Verwalten des Wertschriften-Portfolios basierend auf den Portfolioverwaltungsdaten über ein Geldinstitut (52/53/54) entsprechende Titel gekauft oder verkauft werden.  7. The method for securities portfolio management according to one of claims 1 to 6, characterized in that by means of the receiving device (10) when managing the securities portfolio based on the portfolio management data about a financial institution (52/53/54) bought or sold corresponding titles become.
8. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Portfolioverwaltungs-Applets und/oder URLs oder andere Adressen zum Laden von entsprechenden Portfolioverwaltungs-Applets von der Empfangsvorrichtung (10) direkt aus dem DB-Datenstream des Broadcastsenders (20) entnommen werden.  8. The method for securities portfolio management according to one of claims 1 to 7, characterized in that corresponding portfolio management applets and / or URLs or other addresses for loading corresponding portfolio management applets from the receiving device (10) directly from the DB data stream Broadcast transmitters (20) can be removed.
9. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrechnungsdaten mindestens teilweise periodisch während und/oder nach dem Zugriff auf die zu griffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von der Empfangsvorrichtung (10) an den Transactionsserver (51) übermittelt werden.  9. The method for securities portfolio management according to one of claims 1 to 8, characterized in that the clearing data is transmitted at least partially periodically during and / or after access to the portfolio management data to be controlled by the receiving device (10) to the transaction server (51) ,
10. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung (10) gespeichert wird, in der Empfangsvorrichtung die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, bestimmt werden und die Verrechnungsdaten an den Transactionsserver (51) übermittelt werden, falls die aufaddierten Kosten für den Zugriff den gespeicherten Geldbetragswert oder ein ganzes Vielfaches davon überschreiten und/oder ein vordefiniertes Zeitfenster abgelaufen ist.  10. A method for securities portfolio management according to one of claims 1 to 9, characterized in that a monetary value is stored in a data memory of the receiving device (10), in the receiving device the costs based on cost data, which are the cost amounts for access to the access-controlled Portfolio management data per defined calculation unit include, be determined and the clearing data are transmitted to the transaction server (51) if the added costs for the access exceed the stored monetary value or a whole multiple thereof and / or a predefined time window has expired.
11. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Geldbetragswert in einem Datenspeicher der Empfangsvorrichtung (10) gespeichert wird, in der Empfangsvorrichtung (10) die Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, bestimmt werden und die Kosten für den Zugriff vom gespeicherten Geldbetragswert subtrahiert werden.  11. A method for securities portfolio management according to one of claims 1 and 3 to 9, characterized in that a monetary value is stored in a data memory of the receiving device (10), in the receiving device (10) the costs based on cost data representing the cost amounts for include access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit, are determined and the costs for the access are subtracted from the stored monetary value.
12. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Datenspeicher zur Speicherung des Geldbetragswertes eine entfernbare, wiederaufladbare Chipkarte ist.  12. A method for portfolio management according to claim 11, characterized in that said data memory for storing the monetary value is a removable, rechargeable chip card.
13. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 10,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass Zugriffsbedingungsdaten, welche mindestens die Kostendaten umfassen, den Portfolioverwaltungsdaten zugeordnet unverschlüsselt und unidirektional vom Broadcastsender (20) verbreitet werden.  13. A method for securities portfolio management according to one of claims 10, 11 or 12, characterized in that access condition data, which comprise at least the cost data, are distributed in unencrypted and unidirectional manner by the broadcast transmitter (20) associated with the portfolio management data.
14. Verfahren zur Wertschriften-Portfolioverwaltung nach einem der Ansprüche 10,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugriffsberechtigungsdaten zusätzlich Zugriffsbedingungsdaten umfassen, welche Zugriffsbedingungsdaten mindestens die Kostendaten umfassen.  14. The method for managing securities portfolios according to one of claims 10, 11 or 12, characterized in that the access authorization data additionally comprise access condition data, which access condition data comprise at least the cost data.
15. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem, welches mindestens einen Financialserver (41) mit Mitteln zum Erfassen und Auswerten von Börsendaten verschiedener Finanzplätze umfasst, bei welcher Auswertung Erwartungswerte für zukünftige Kursschwankungen einzelner Titel berechnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem mindestens einen autorisierten und über ein Kommunikationsnetz mit dem Financialserver (41) verbundenen Broadcastsender (20) zum Ausstrahlen von Portfolioverwaltungsdaten des Financialservers (41) umfasst, wobei die Portfolioverwaltungsdaten die Börsendaten der Titel,  15.Securities portfolio management system, which comprises at least one financial server (41) with means for recording and evaluating stock market data from various financial centers, with which evaluation expected values for future price fluctuations of individual stocks are calculated, characterized in that the securities portfolio management system has at least one authorized and via a communication network with the financial server (41) connected broadcast transmitter (20) for broadcasting portfolio management data of the financial server (41), the portfolio management data being the stock market data of the titles,
deren berechneter Erwartungswert für zukünftige Kursschwankungen ausserhalb einer festgelegten Schwankungstoleranz liegt, zusammen mit relevanten Daten der Auswertung der Börsendaten des entsprechenden Titels umfassen, dass das Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem eine Vielzahl von tragbaren, mobilen Empfangsvorrichtungen (10) zum Empfangen der via Broadcastsender (20) ausgestrahlten zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten umfasst, dass das Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem einen oder mehrere Conditionalaccessserver (31) sowie ein Mobilfunknetz (60) zur Übermittlung von Zugriffsrequestdaten von den Empfangsvorrichtungen (10) an den oder die Conditionalaccessserver (31)  whose calculated expected value for future price fluctuations lies outside of a specified fluctuation tolerance, together with relevant data from the evaluation of the stock market data of the corresponding title, comprise that the securities portfolio management system comprises a plurality of portable, mobile receiving devices (10) for receiving the access-controlled access broadcast via broadcast transmitter (20) Portfolio management data comprises that the securities portfolio management system has one or more conditional access servers (31) and a mobile radio network (60) for transmitting access request data from the receiving devices (10) to the conditional access server (s) (31)
und von Zugriffsberechtigungsdaten basierend auf den Zugriffsrequestdaten von dem oder den Conditionalaccess- server (31) an die jeweilige Empfangsvorrichtung (10) umfasst, und dass die Empfangsvorrichtungen (10) jeweils Filtermittel zum Empfangen und basierend auf den Zugriffsberechtigungsdaten zum Entschlüs seln der von dem mindestens einen Broadcastsender (20) ausgestrahlten zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten umfassen.  and of access authorization data based on the access request data from the conditional access server (s) to the respective receiving device (10), and that the receiving devices (10) each have filtering means for receiving and based on the access authorization data for decrypting that of the at least one Broadcast transmitters (20) broadcast access-controlled portfolio management data.
16. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem einen oder mehrere Transactionsserver (51) zur Verrechnung von über das Mo bilfunknetz (60) empfangenen Verrechnungsdaten umfasst, wobei die Verrechnungsdaten Informationen zur mit dem Empfang der Portfolioverwaltungsdaten beanspruchte Leistung umfassen.  16. The securities portfolio management system as claimed in claim 15, characterized in that the securities portfolio management system comprises one or more transaction servers (51) for billing billing data received via the mobile radio network (60), the billing data being information relating to the service used to receive the portfolio management data include.
17. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Financialserver (41) für jeden Broadcastsender (20) ein entsprechendes Broadcastsenderprofil umfasst, das festlegt, welche Finanzmärkte und/oder Titelkategorien für den jeweiligen Broadcastsender (20) in den Portfolioverwaltungsdaten berücksichtigt werden.  17. Securities portfolio management system according to one of claims 15 or 16, characterized in that the financial server (41) for each broadcast transmitter (20) comprises a corresponding broadcast transmitter profile which determines which financial markets and / or title categories for the respective broadcast transmitter (20) in the portfolio management data are taken into account.
18. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertschriften-Portfolio- verwaltungsystem ein Historymodul (42) mit Börsendaten umfasst, welches zu jedem berechneten Titel die Börsendaten bis zu einem festlegbaren vergangenen Zeitpunkt umfassen und auf welche Börsendaten über das Mobilfunknetz (60) mittels einer Empfangsvorrichtung (10) zugreifbar sind.  18. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 17, characterized in that the securities portfolio management system comprises a history module (42) with stock exchange data, which include the stock market data for each calculated title up to a definable past point in time and which stock exchange data can be accessed via the mobile radio network (60) by means of a receiving device (10).
19. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtungen (10) Empfangsmittel zum Empfang mehrerer DB-Kanäle umfassen.  19. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 18, characterized in that the receiving devices (10) comprise receiving means for receiving a plurality of DB channels.
20. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtungen (10) konfigurierbare Filtermittel zum Entnehmen von für ein spezifisches Portfolio relevante Portfolioverwaltungsdaten aus dem DB-Datenstream und/oder zum Anzeigen und/oder Abspeichern von für ein spezifisches Portfolio rele- vanten Portfolioverwaltungsdaten umfassen.  20. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 19, characterized in that the receiving devices (10) configurable filter means for extracting portfolio management data relevant for a specific portfolio from the DB data stream and / or for displaying and / or storing one specific portfolio-relevant portfolio management data.
21. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Empfangsvorrichtung (10) beim Verwalten des Wertschriften-Portfolios basierend auf den Portfolioverwaltungsdaten über ein Geldinstitut entsprechende Titel kaufbar oder verkaufbar sind.  21. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 20, characterized in that by means of the receiving device (10) when managing the securities portfolio based on the portfolio management data corresponding titles can be bought or sold via a financial institution.
22. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (10) Filtermittel zum Entnehmen von der Portfolioverwaltung entsprechenden Portfolioverwaltungs-Applets und/oder URLs oder andere Adressen zum Laden von entsprechenden Portfolioverwaltungs-Applets aus dem DB-Datenstream des Broadcastsender (20) umfassen.  22. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 21, characterized in that the receiving device (10) filter means for removing from the portfolio management corresponding portfolio management applets and / or URLs or other addresses for loading corresponding portfolio management applets from the DB Data stream of the broadcast transmitter (20) include.
23. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtungen (10) jeweils ein Kostenerfassungsmodul umfassen, mittels welchem die Verrechnungsdaten mindestens teilweise periodisch während und/oder nach dem Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten von der Empfangsvorrichtung (10) an den Transactionsserver (51) übermittelbar sind.  23. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 22, characterized in that the receiving devices (10) each comprise a cost recording module, by means of which the clearing data is at least partially periodically during and / or after access to the access-controlled portfolio management data from the receiving device (10 ) can be transmitted to the transaction server (51).
24. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtungen (10) jeweils einen Datenspeicher zum Speichern eines Geldbetragswertes sowie ein Kostenerfassungsmodul zum Berechnen der Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegte Berechnungseinheit umfassen, und zum Übermitteln von Verrechnungsdaten an den Transactionsserver (51), falls die aufaddierten Kosten für den Zugriff den gespeicherten Geldbetragswert oder ein ganzes Vielfaches davon überschreiten und/oder ein vordefiniertes Zeitfenster abgelaufen ist, umfassen.  24. Securities portfolio management system according to one of claims 15 to 23, characterized in that the receiving devices (10) each have a data memory for storing a monetary value and a cost recording module for calculating the costs based on cost data, which are the cost amounts for access to the access-controlled portfolio management data per defined calculation unit, and for transmitting billing data to the transaction server (51) if the added costs for the access exceed the stored monetary value or a whole multiple thereof and / or a predefined time window has expired.
25. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 15 und 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtungen (10) jeweils einen Datenspeicher zum Speichern eines Geldbetragswertes sowie ein Kostenerfassungsmodul zum Berechnen der Kosten basierend auf Kostendaten, welche die Kostenbeträge für den Zugriff auf die zugriffskontrollierten Portfolioverwaltungsdaten pro festgelegter Berechnungseinheit umfassen, und zum Subtrahieren der Kosten für den Zugriff vom gespeicherten Geldbetragswert, umfassen.  25. Securities portfolio management system according to one of claims 15 and 17 to 23, characterized in that the receiving devices (10) each have a data memory for storing a monetary value and a cost recording module for calculating the costs based on cost data which are the cost amounts for accessing the access-controlled portfolio management data per specified calculation unit, and for subtracting the cost of access from the stored monetary value.
26. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Datenspeicher zur Speicherung des Geldbetragswertes eine entfernbare, wiederaufladbare Chipkarte ist.  26. Securities portfolio management system according to claim 25, characterized in that said data storage for storing the monetary value is a removable, rechargeable chip card.
27. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 24,25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass Zugriffsbedingungsdaten, welche mindestens die Kostendaten umfassen, den Portfolioverwal- tungsdaten unverschlüsselt und unidirektional vom Broadcastsender (20) dem DB-Datenstream zugeordnet sind.  27. Securities portfolio management system according to one of claims 24, 25 or 26, characterized in that access condition data, which comprise at least the cost data, is assigned to the portfolio management data in unencrypted and unidirectional manner by the broadcast transmitter (20) to the DB data stream.
28. Wertschriften-Portfolioverwaltungsystem nach einem der Ansprüche 24,25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugriffsberechtigungsdaten zusätzlich Zugriffsbedingungsdaten umfassen, welche Zugriffsbedingungsdaten mindestens die Kostendaten umfassen.  28. Securities portfolio management system according to one of claims 24, 25 or 26, characterized in that the access authorization data additionally comprise access condition data, which access condition data comprise at least the cost data.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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