LU84352A1 - Mehrlochdruckduese fuer verkokungsoefen - Google Patents
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Description
4 - 3 -
Die Erfindung betrifft eine Mehrlochdruckdüse zur Zufuhr eines Treibmittels und von Berieselungswasser, die in das Bohr eingebaut ist, über das Steigrohr und Vorlage von Verkokungsöfen miteinander in Verbindung stehen, wobei 5 die Zufuhr ..des Dampfes oder eines anderen komprèssibl en : Treibmittels über sich kegelstumpfförmig erweiternde Boh rungen erfolgt, die auf einem oder mehreren Kreisen um eine zentrale Öffnung ungeordnet sind und der iiittenab-stand der im gleichen Kreis liegenden Bohrungen bei Ver-10 ""Wendung vom Dampf öder einem anderen kompressiblen Treibmittel in einem Verhältnis von 1,5 bis 2,5, vorzugsweise •Ql· 1,8 bis 2,2,· zu dem Durchmesser des Austrittsendes der
Bohrungen steht, während das Verhältnis bei Verwendung von Druckwasser 1,8 bis 2,8, vorzugsweise 2,4, beträgt.
15 Derartige Mehrlöchdruckdüsen, die ausschließlich zur Zufuhr eines kompressiblen Treibmittels, wie zum Beispiel Dampf, oder aber von Druckwasser dienen und zum Absaugen der Eüllgase von Verkokungsöfen benutzt werden, sind aus der DE-AS 29 57 409 und der DE-OS 29 20 326 bekannt.
20 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Mehrlochdruckdüsen so auszubilden, daß diese gleichzei-Q), tig zur Zufuhr von Vorlagenberieselungswasser verwendet werden können, wobei die Nachteile der verhältnismäßig großen und kompliziert aufgebauten, zum Stande der Tech-25 nik 'gehörenden kombinierten Düsen zum Spülen der Vorlage und zum periodischen Absaugen der Eüllgase vermieden werden sollen.
Aus der JF-OS 51 - 62 802 ist eine Vollkegeldüse mit einer Bingblende bekannt, die zwischen einem als 30 Strömungsgleichrichter wirkender· Dralleinsatz mit einem Düsenkörper angeoranet ist. Die Düse soll zum Absaugen von Köksofengas mit Hochdruckwasser sowie zum Kühlen mit Niederdruckwasser benutzt werden. Der Sprühwinkel / der einzigen Sprühöffnung ist dabei dem wasservordruck 7 . . . _ _ Λ Λ. . _ _ I_ · -I Γ7 7 T____1*1_________ t _______ ___T· --4- t * Kühlen ist es erforderlich, besondere Stellorgane zu schalten. Die Düse ist verhältnismäßig kompliziert aufgebaut und vjegeD der Gefahr von Verstopfungen zur Zufuhr von Berieselungsvasser im Koksofenbetrieb nicht geeignet.
2 Ausgehend von einer Mehrlochdüse der eingangs beschriebenen Art besteht die Erfindung darin, daß die mittige Öffnung aus einer handelsüblichen Hohlkegeldüse 3 be-, kannter Bauart besteht, die konzentrisch zu den Düsen 2-der Mehrlochdruckdüse 1 zentral angeordnet udü an eine /]q separate Leitung zur Zuführung von Berieselungswasser bei niedrigem Druck angeschlossen ist.
Auf diese Weise besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, über eine einzige Düse in sehr wirksamer Weise einerseits die Füllgase abzusaugen und gleichzeitig für eine . ständige Berieselung der Vorlage zu sorgen. Damit ent fällt die häufig benutzte zusätzliche Installation einer separaten Düse für die Aufgabe des Berieselungswassers. Es besteht bei der erfindungsmäßigen Konstruktion die Möglichkeit, den Sprühkegel der Hohlkegeldüse so auszu-2o legen, daß der Steigrohrkrümmer und das Anschlußteil zur Vorlage optimal bespült werden.
' Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung einer derartigen Mehrlochdüse zum Spülen der Vorlage und zum periodischen Absaugen der Füllgase von Verkokungsöfen in 23 der in Anspruch 3 beschriebenen Weise.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel darge-* stellt. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine Mehrlochdruckdüse gemäß der Erfindung, jo Figur 2 eine Draufsicht, - 5 -
Figur 3 den Vorlage und Steigrohr verbindenden Krümmer mit der Kehrlochdruckdüse
Die in Figuren 1 und 2 dargestellte Düse 1 ist mit zehn schräg nach unten gerichteten Bohrungen 2 versehen, die 5 gleichmäßig verteilt auf dem Umfang eines auf die mittlere Längsachse der Düse zentrierten Kreises angeordnet sind. Die Düsen können in der aus der DE-AS 29 37 409 und--der DE-OS 29-20 326 bekannten Weise auch in zwei Gruppen auf einem inneren und einem äußeren Kreis liegen.
Ό 10 Erfindungsgemäß enthält die Düse eine Hohlkegeldüse 3 bekannter Bauart, die konzentrisch zu den Bohrungen 2 zentral angeordnet und an eine separate Leitung zur Zufuhr von Berieselungswasser bei niedrigem Druck angeschlossen ist. Die in die Zentralbohrung eingepaßte 15 Hohlkegeldüse wird so ausgelegt, daß ihr Sprühkegel den .Steigrohrkrümmer und das Anschlußteil zur Vorlage optima] beispielsweise in der in Figur 3 dargestellten Weise asymmetrisch bespült, während diè Ueigung der Bohrungen so gewählt wird, daß das von der Düse erzeugte Strahlen-20 bündel den Querschnitt des Verbindungsrohres erst am Übergang in die Vorlage lückenlos ausfüllt.
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Figur 3 zeigt das Steigrohr 4 und den Krümmer 6, der - das Steigrohr mit der Vorlage 5 verbindet. In die obere
Wandung des Krümmers ist die Mehrlochdruckdüse 1 einge-25 setzt. Der Sprühkegel, der durch das aufgegebene Treibmittel erzeugt wird, ist mit 7, der asymmetrische Flüssigkeitskegel der Hohlkegeldüse 3 mit 8 bezeichnet. Um die Vorlagenleitung 5 von dem Steigrohr 4, beziehungsweise den Krümmer, absperren zu können, ist eine Klappe 30 9 vorgesehen. Durch diese werden die Treibmittelstrahlen umgelenkt, so daß sie nicht direkt in die Vorlage gelangen. Auf diese Weise ist es möglich eine Aufwirbelung des in der Vorlagenleitung befindlichen Teers und die / damit-verbundene nachteilige Emulsionsbildung m der 1/ 6
Vorlagenleitung zu vermeiden.
Optimale Ergebnisse werden bei der Verwendung von Dampf als Treibmittel dann erzielt, wenn das Verhältnis des · Quadrates des Durchmessers der Eintrittsseite der Bohrun-5 gen zum Quadrat des Durchmessers des Austrittsendes der Bohrungen zwischen 0,25 und 0,65, vorzugsweise 0,55 und 0,5 liegt.
iÇ;.: Bei der flüssigkeitsbetriebenen Düse liegen die ent sprechenden Bereiche zwischen 0,4 und 0,85, vorzugsweise zwischen 0,65 und 0,70.
h . . .
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Claims (3)
1. Kehrlocbdruckdüse zur Zufuhr eines j-rei bmitteis uro von Berieselungswesser, die in das Rohr eingebaut ist, über das Steigrohr und Vorlage von Verkokungsöfen miteir ander in Verbindung stehen, wobei die Zufuhr des Treib-5 Kittels über sich kegelstumpfförmig erweiternde Bohrung« erfolgt, die auf einem oder mehreren Kreisen *um eine ' ·* zentrale Öffnung-angeordnet sind, und der Kittensbstand der im gleichen Kreis liegenden Bohrungen bei Verwendung vod Dampf oder einem aDÖereD kompressiblen Treibmittel 10 ; in’ einem Verhältnis von 1,5 bis 2,5* vorzugsweise 'S,8 bis 2,2 zu dem Durchmesser des Austrittsendes cer Bohrungen steht, während das Verhältnis bei Verwendung vod k ' . Druckwasser 1,8 bis 2,8, vorzugsweise 2,4 beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die mit-1$ tige Öffnung aus einer handelsüblichen Eohlkegelciise (3 bekannter Bauart besteht, die konzentrisch zu cen Düsen (2) der fiehrlocbdruckdüse (1) zentral angeordnet une an "eine separate Leitung zur Zuführung von Per:eseiungswas· ser hei niedrigem Druck engeschlosser ist.
2. Iiehrlochdruckdüse nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Delgurg cer Bohrungen so gewählt wird daß das von der Düse erzeugte Strahlenbüncel oen Querschnitt des Verbincungsrchres erst am Übergang in e / Vorlage lückenlos ausfüllt. k / - ? -p
3. Verfahren zum ständigen Spülen der Vorlage und zum periodischen Absaugen der Füllgase von Verkokungsöfen unter Verwendung einer llehrlochdruckdüse gemäß den An- Sprüchen Ί und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kom- 5 pressible. Treibmittel, vorzugsweise Dampf, beziehuDgs-' weise das Druckwasser durch die sich kegelstumpfförmig erweiternden Bohrungen in das Verbindungsrohr zwischen Steigrohr und Vorlage eingeleitet wird, während die Zufuhr des Berieselungswassers mit niedrigem Druck über Ί0 die mittig angeordnete Hohlkegeldüse erfolgt. 9 c . *
Applications Claiming Priority (2)
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