LU601203B1 - Ein Wundreinigungs- und Verbandwechselgerät für die Pflege von Frakturverletzungen - Google Patents

Ein Wundreinigungs- und Verbandwechselgerät für die Pflege von Frakturverletzungen

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LU601203B1
LU601203B1 LU601203A LU601203A LU601203B1 LU 601203 B1 LU601203 B1 LU 601203B1 LU 601203 A LU601203 A LU 601203A LU 601203 A LU601203 A LU 601203A LU 601203 B1 LU601203 B1 LU 601203B1
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Wenzhou Tcm Hospital Of Zhejiang Chinese Medical Univ
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Abstract

Die Erfindung offenbart eine Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen, bestehend aus einer Fixiereinheit, einer Reinigungseinheit und einem Sammelbehälter. Die Fixiereinheit umfasst einen Fixierring, einen Luftschlauch, eine Druckpumpe und einen ringförmigen Luftsack. Die Druckpumpe ist symmetrisch an beiden Seiten mit Fixierringen ausgestattet, und an der Druckpumpe sind ebenfalls symmetrisch Luftschläuche angebracht, die den ringförmigen Luftsack verbinden. An der Innenwand des Fixierrings ist der ringförmige Luftsack angebracht. Die mittleren Bereiche der Fixierringe auf beiden Seiten sind drehbar mit der Reinigungseinheit verbunden.Die Reinigungseinheit umfasst einen Montagerohrkörper, einen Deckel, eine Sprühdüse, eine Gewindestange, eine Vakuumpumpe und einen Drainagering. Der obere Teil des Montagerohrkörpers ist einstückig mit einem Gehäuse versehen. Die Innenwand des Montagerohrkörpers ist symmetrisch mit einer offenen Drainagenut versehen, und an beiden Seiten des Montagerohrkörpers sind symmetrisch Drainageringe angeordnet. Am Ende der offenen Drainagenut sind mehrere Drainagerohre angeordnet, die mit dem Drainagering verbunden sind. Die symmetrisch angeordneten Drainageringe sind durch ein T- förmiges Drainagerohr miteinander verbunden. Das Ende des T-förmigen Drainagerohrs ist abnehmbar mit der Vakuumpumpe verbunden, und der mittlere Teil des T-förmigen Drainagerohrs ist abnehmbar mit dem Sammelbehälter verbunden.

Description

Ein Wundreinigungs- und Verbandwechselgerät für die Pflege von LU601203
Frakturverletzungen
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung gehôrt zum Bereich der medizinischen Geräte und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von
Verbänden bei der Pflege von Frakturverletzungen.
Technologie im Hintergrund
Im Bereich der medizinischen Pflege ist die Wundversorgung bei
Frakturverletzungen ein entscheidender Aspekt. Knochenbrüche führen nicht nur zu strukturellen Schäden am Skelett, sondern gehen oft auch mit Weichteilverletzungen einher, die offene Wunden verursachen. Diese Wunden müssen im Heilungsprozess regelmäßig gereinigt und der Verband gewechselt werden, um nekrotisches Gewebe zu entfernen, das Infektionsrisiko zu verringern und die Wundheilung zu fördern.
Die herkömmlichen Methoden zur Reinigung und zum Verbandswechsel bei
Frakturverletzungen weisen jedoch zahlreiche Mängel auf. Einerseits ist der manuelle
Reinigungsprozess umständlich und zeitaufwendig: Das Pflegepersonal muss das
Reinigungsgerät manuell führen und die Wunde mehrfach spülen. Dies erhöht nicht nur die Komplexität des Vorgangs, sondern kann bei unsachgemäßer Anwendung auch zu sekundären Verletzungen der Wunde führen. Andererseits ist die Reinigungswirkung traditioneller Methoden begrenzt, sodass die vollständige Sauberkeit der
Wundoberfläche oft nicht gewährleistet werden kann, was das Infektionsrisiko erhöht.
Außerdem kann es während des Spülvorgangs leicht zu Spritzern und Auslaufen der
Reinigungsflüssigkeit kommen, wodurch die Kleidung des Patienten oder das Bett verunreinigt wird, was zu bakteriellen Rückständen und damit zu einer
Sekundarinfektion führen kann.
Daher offenbart die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Reinigen von
Wunden und Wechseln von Verbänden bei der Pflege von Frakturverletzungen.
Inhalt der Erfindung
Um die oben genannten technischen Effekte zu erzielen, wird die Erfindung durch folgende technische Lösung verwirklicht:
Eine Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei der
Pflege von Frakturverletzungen, bestehend aus: einer Fixiereinheit, einer
Reinigungsfunktionseinheit und einer Auffangflasche.
Die Fixiereinheit umfasst einen Fixierring, einen Luftschlauch, eine Druckpumpe und einen ringförmigen Luftkissenbeutel; die Druckpumpe ist beidseitig symmetrisch mit dem Fixierring verbunden, und an der Druckpumpe sind symmetrisch
Luftschläuche angebracht, die mit dem ringförmigen Luftkissen verbunden sind; die
Innenwand des Fixierrings ist mit dem ringförmigen Luftkissen versehen; in der Mitte der beidseitigen Fixierringe ist drehbar die Reinigungsfunktionseinheit angebracht.
Die Reinigungsfunktionseinheit umfasst: einen Montagerohrkörper, einen Deckel, eine Sprühdüse, eine Gewindestange, eine Vakuumpumpe und einen Drainagering.
Am oberen Ende des Montagerohrkörpers befindet sich ein integriertes Gehäuse, die Innenwand des Montagerohrkörpers ist symmetrisch mit offenen Drainagekanälen versehen, an beiden Seiten des Montagerohrkörpers befinden sich symmetrisch angeordnete Drainageringe; am Ende der offenen Drainagekanäle sind in Reihe LU601205 angeordnete Drainagerohre installiert, die in die Drainageringe führen; die beidseitig symmetrischen Drainageringe sind über ein T-förmiges Drainagerohr miteinander verbunden; das Ende des T-förmigen Drainagerohrs ist abnehmbar mit der
Vakuumpumpe verbunden, in der Mitte ist es abnehmbar mit der Auffangflasche verbunden.
Im Inneren des Gehäuses befindet sich eine horizontal verschiebbar angebrachte
Sprühdüse sowie eine drehbar montierte Gewindestange; der obere Teil des Gehäuses ist abnehmbar mit dem Deckel verbunden; die Gewindestange ist mit der Sprühdüse verschraubt, sodass durch Drehen der Gewindestange die Position der Sprühdüse angepasst werden kann.
Weiterhin ist an der oberen Seite der Sprühdüse ein Teleskopschlauch angebracht; das Kopfende des Teleskopschlauchs ist abnehmbar mit dem Deckel verbunden.
Der offene Drainagekanal ist als Kegelstumpf gestaltet, um die in den
Montagerohrkörper eindringende Spüllösung an das Ende des offenen Drainagekanals abzuleiten und über die Drainagerohre in das Innere der Drainageringe zu führen.
Die Vakuumpumpe ist über einen Schlauch mit der Auffangflasche verbunden; durch den Betrieb der Vakuumpumpe wird in der Auffangflasche ein Unterdruck erzeugt, sodass die Flüssigkeit aus den Drainageringen unter Vakuum in die
Auffangflasche gesogen wird.
Das Kopfende des Teleskopschlauchs ist abnehmbar mit einem Zufuhrschlauch verbunden, welcher die Spüllösung zuführt, sodass die Sprühdüse die Spüllösung aufnehmen kann.
Die vorteilhaften Effekte dieser Erfindung sind:
Präzise Fixierung und Vermeidung von Sekundirverletzungen: Die
Fixiervorrichtung verwendet einen ringförmigen Luftkissenbeutel in Kombination mit einer Druckpumpe zur einstellbaren Befüllung, wodurch sich die Vorrichtung selbstständig an die Form der verletzten Gliedmaße anpasst und so lokalen Druck durch herkömmliche starre Klammern vermeidet. Die symmetrisch angeordneten Fixierringe und Luftkissen sorgen für eine gleichmäßige Druckverteilung. In Kombination mit der drehbar verbundenen Reinigungsfunktionseinheit wird sichergestellt, dass die betroffene Gliedmaße während der Reinigung stabil und positionssicher bleibt, wodurch das Risiko von durch die Behandlung verursachten Sekundärverletzungen effektiv reduziert wird.
Kontrollierte Reinigung und effiziente Abwasserentsorgung: Die
Reinigungsfunktionseinheit ist mit einer von einer Gewindestange angetriebenen
Sprühdüse ausgestattet. Durch Drehen der Gewindestange kann die Position und der
Spülbereich der Düse präzise angepasst werden, um eine vollständige Abdeckung des
Wundbereichs zu gewährleisten — insbesondere geeignet für unregelmäßige Wunden (wie bei offenen Frakturen mit Weichteilverletzungen).
Zudem bilden der kegelstumpfförmige offene Drainagekanal, der Drainagering und die Vakuumpumpe ein geschlossenes Kreislaufsystem zur Abwasserentsorgung.
Die Abwässer werden entlang des kegelstumpfförmigen offenen Drainagekanals bis zu dessen Boden geleitet und anschließend durch die Drainagerohre in den Sammelring geführt. Über die Vakuumpumpe wird im Sammelbehälter ein Unterdruck erzeugt, LU601203 wodurch die Spülflüssigkeit schnell in die Auffangflasche geleitet wird. Dies verhindert
Rückstände oder Spritzverschmutzungen und erfüllt die Sterilitätsanforderungen in der medizinischen Praxis.
Einfache Bedienbarkeit und multifunktionale Anpassung: Die Sprühdüse ist über einen Teleskopschlauch mit der externen Spüllôsungsquelle verbunden und ermôglicht so eine kontinuierliche Spülung, ohne dass die Geräte häufig gewechselt werden müssen. Der Montagerohrkôrper und der Deckel sind abnehmbar gestaltet, was eine einfache Demontage zur Desinfektion oder den Austausch von Verbrauchsmaterialien ermöglicht und das Risiko von Kreuzkontaminationen verringert.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Um den technischen Lôsungsansatz der Ausführungsbeispiele dieser Erfindung deutlicher zu erläutern, wird im Folgenden eine kurze Einführung zu den in den
Ausführungsbeispielen verwendeten begleitenden Abbildungen gegeben:
Bild 1 ist eine schematische Gesamtstrukturansicht einer Vorrichtung zum
Reinigen und Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
Bild 2 ist eine weitere schematische Gesamtstrukturansicht einer Vorrichtung zum
Reinigen und Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
Bild 3 ist eine Schnittdarstellung der Struktur einer Vorrichtung zum Reinigen und
Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
Bild 4 ist eine vergrôBerte Teildarstellung der Struktur einer Vorrichtung zum
Reinigen und Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
Bild 5 ist eine teilweise Schnittdarstellung der Reinigungsfunktionseinheit einer
Vorrichtung zum Reinigen und Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
Bild 6 ist eine Strukturansicht der Reinigungsfunktionseinheit einer Vorrichtung zum Reinigen und Verbandswechseln bei Knochenbruchverletzungen.
In den Abbildungen steht jede Bezugsziffer für folgende Komponenten: 1 — Fixierring, 101 — Ringfôrmiger Luftkissen, 102 — Luftschlauch, 103 —
Druckpumpe,2 — Montagerohr, 2001 — Trichterfôrmige Drainagenut, 201 —
Montageschale, 2011 — Querstrebe,202 — Sprühkopf, 2021 — Teleskopschlauch, 203 —
Abdeckhaube, 204 — Drainagering,2041 — Drainageschlauch, 2042 — T-fôrmiger
Drainageschlauch,3 — Vakuumpumpe, 4 — Auffangbehälter.
Detaillierte Beschreibung
Die Erfindung offenbart eine Vorrichtung zum Reinigen und Wechseln von
Verbänden bei Fraktur- und Traumawunden, die Folgendes umfasst: eine Fixiereinheit, eine Reinigungseinheit und einen Auffangbehälter (4).
Die Fixiereinheit umfasst Fixierringe (1), einen Luftschlauch (102), eine
Druckpumpe (103) und ein ringfôrmiges Luftkissen (101). Beidseitig der Druckpumpe (103) sind symmetrisch Fixierringe (1) angebracht, und an der Druckpumpe (103) sind ebenfalls symmetrisch Luftschläuche (102) angeordnet, die mit dem ringfôrmigen
Luftkissen (101) verbunden sind. An der Innenwand der Fixierringe (1) ist das ringfôrmige Luftkissen (101) angebracht. Die mittlere Position der Fixierringe (1) ist drehbar mit der Reinigungseinheit verbunden.
Die Reinigungseinheit umfasst einen Montagerohrkôrper (2), eine Abdeckhaube
(203), einen Sprühkopf (202), eine Gewindestange, eine Vakuumpumpe (3) und einen LU601205
Drainagering (204).
Am oberen Ende des Montagerohrs (2) ist ein Montageschale (201) integriert. An der Innenwand des Montagerohrs (2) sind symmetrisch trichterförmige Drainagenuten (2001) angeordnet. Auf beiden Seiten des Montagerohrs (2) sind symmetrisch
Drainageringe (204) angebracht. Am Ende der Drainagenuten (2001) sind in Reihe
Drainageschläuche (2041) angebracht, die in den Drainagering (204) führen. Die beidseitigen Drainageringe (204) sind über einen T-förmigen Drainageschlauch (2042) verbunden. Das Ende des T-förmigen Drainageschlauchs (2042) ist abnehmbar mit der
Vakuumpumpe (3) verbunden; der mittlere Abschnitt ist abnehmbar mit dem
Auffangbehälter (4) verbunden.
Im Inneren des Montageschale (201) ist eine Querstange angebracht, an der der
Sprühkopf (202) verschiebbar installiert ist. Außerdem ist im Montageschale (201) eine
Gewindestange drehbar montiert. Der obere Teil des Montageschale (201) ist abnehmbar mit der Abdeckhaube (203) verbunden. Die Gewindestange ist mit dem
Sprühkopf (202) verschraubt, sodass die Position des Sprühkopfes (202) durch Drehen der Gewindestange eingestellt werden kann.
Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen eine klare und vollständige Beschreibung der in den Ausf ü hrungsbeispielen dieser
Erfindung enthaltenen technischen Lösungen gegeben. Es versteht sich dabei, dass die beschriebenen Ausf ü hrungsbeispiele lediglich einen Teil der gesamten Ausf ü hrungsformen dieser Erfindung darstellen und nicht als deren Gesamtheit zu verstehen sind.
Ausführungsbeispiel 1
Wie in den Figuren 1—6 gezeigt, offenbart die vorliegende Erfindung eine
Vorrichtung zum Reinigen und Wechseln von Verbänden bei Fraktur- und
Traumawunden, die hauptsächlich aus einer Fixiereinheit, einer Reinigungseinheit und einem Auffangbehälter (4) besteht.
Die Fixiereinheit umfasst Fixierringe (1), einen Luftschlauch (102), eine
Druckpumpe (103) und ein ringförmiges Luftkissen (101). Bei der Anwendung werden zunächst die beidseitigen Fixierringe (1) an der geeigneten Stelle des betroffenen
Gliedmaßes positioniert. Da die Innenwand der Fixierringe (1) mit einem ringförmigen
Luftkissen (101) versehen ist, kann durch Betätigen der Druckpumpe (103) Luft in das
Luftkissen (101) gepumpt werden. Die Fixierringe (1) sind symmetrisch an beiden
Seiten der Druckpumpe (103) angeordnet, und an der Druckpumpe (103) sind ebenfalls symmetrisch Luftschläuche (102) angebracht, die mit dem ringförmigen Luftkissen (101) verbunden sind. Das medizinische Personal kann den Luftdruck im Luftkissen (101) durch Betätigen der Druckpumpe (103) je nach Form des betroffenen Gliedmaßes anpassen, sodass sich das Luftkissen (101) selbstständig an die Oberfläche des
Gliedmaßes anpasst und den Druck gleichmäßig verteilt. Dies vermeidet lokale
Druckstellen, die durch herkömmliche starre Fixierungsmethoden entstehen können.Zum Beispiel wird bei einem Patienten mit Unterschenkelfraktur der Fixierring (1) an der geeigneten Position am Unterschenkel angebracht, und durch Drücken der
Druckpumpe (103) wird das ringförmige Luftkissen (101) aufgeblasen und passt sich eng dem Unterschenkel an. Die beidseitig symmetrisch angeordneten Fixierringe (1) LU601205 gewährleisten eine stabile Fixierung. In Kombination mit der drehbaren Verbindung zur
Reinigungseinheit wird sichergestellt, dass das betroffene Gliedmaß während des
Reinigungsprozesses stabil bleibt und sich nicht bewegt, wodurch das Risiko von 5 sekundären Verletzungen durch die Handhabung effektiv reduziert wird.
Ausführungsbeispiel 2
Wie in Abbildung 3 dargestellt, zeigt die vorliegende Erfindung eine
Schnittdarstellung, in der eine Reinigungseinheit vorgesehen ist.
Die Reinigungseinheit umfasst: einen Montagerohrkörper (2), einen Deckel (203), eine Sprühdüse (202), eine Gewindespindel, eine Vakuumpumpe (3) und einen
Drainagering (204).
Der obere Teil des Montagerohrkörpers (2) ist integral mit einem Gehäuse (201) versehen. Die Innenwand des Montagerohrkörpers (2) ist symmetrisch mit trichterförmigen offenen Drainagenuten (2001) ausgestattet, und an beiden Seiten des
Montagerohrkörpers (2) sind Drainageringe (204) symmetrisch angeordnet. Am Ende der offenen Drainagenuten (2001) sind in Reihe angeordnete Drainagerohre (2041) angebracht, die mit dem Drainagering (204) verbunden sind. Die symmetrisch angeordneten Drainageringe (204) sind über ein T-förmiges Drainagerohr (2042) miteinander verbunden. Das Ende des T-förmigen Drainagerohrs (2042) ist abnehmbar mit der Vakuumpumpe (3) verbunden, und die Mitte des T-förmigen Drainagerohrs (2042) ist abnehmbar mit dem Auffangbehälter (4) verbunden.
Im Inneren des Gehäuses (201) ist eine Querstrebe vorgesehen, an der die
Sprühdüse (202) gleitend montiert ist, und im Inneren des Gehäuses (201) ist drehbar eine Gewindespindel angebracht. Die obere Seite des Gehäuses (201) ist abnehmbar mit dem Deckel (203) verbunden. Die Gewindespindel ist mit der Sprühdüse (202) verschraubt, sodass durch Drehen der Gewindespindel die Position der Sprühdüse (202) angepasst werden kann. Siehe hierzu auch Abbildung 6 in der Anleitung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die obere Seite der Sprühdüse (202) mit einem
Teleskopschlauch (2021) versehen. Das vordere Ende des Teleskopschlauchs (2021) ist abnehmbar mit dem Deckel (203) verbunden.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Vakuumpumpe (3) über einen Schlauch mit dem Auffangbehälter (4) verbunden. Die Vakuumpumpe (3) sorgt für einen Unterdruck im Auffangbehälter (4), sodass die Flüssigkeit aus dem Drainagering unter Unterdruck in den Auffangbehälter (4) eingesaugt wird.
Während der Wundreinigung kann das medizinische Fachpersonal durch Drehen der Gewindespindel die horizontale Position der Sprühdüse (202) einstellen. So kann bei unregelmäßigen Wundflächen, beispielsweise bei offenen Frakturen mit
Weichteilrissen, die Sprühdüse (202) im Gehäuse (201) vor- und zurückbewegt werden, um die Position und den Spülbereich der Düse (202) präzise anzupassen und eine vollständige Oberflächenreinigung der Wunde zu ermöglichen (siehe Abbildung 6 in der Anleitung).
Das vordere Ende des Teleskopschlauchs ist abnehmbar mit einem Schlauch verbunden, der wiederum mit einer externen Spüllösung wie einer physiologischen
Kochsalzlösung verbunden werden kann. Auf diese Weise kann die Sprühdüse (202)
kontinuierlich Spüllösung ansaugen und die Wunde reinigen, ohne dass das Instrument LU601203 häufig gewechselt werden muss. Dies verbessert die Bedienbarkeit erheblich.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die offene Drainagenut (2001) in Form eines
Kegelstumpfes ausgeführt, siehe hierzu auch Abbildung 3 in der Beschreibung. Die
Reinigungsflüssigkeit, die in das Innere des Montagerohrkërpers (2) gelangt, wird dadurch automatisch bis zum unteren Ende der offenen Drainagenut (2001) geleitet und über das Drainagerohr (2041) in den Drainagering (204) abgeleitet, siehe Abbildung 4 in der Beschreibung. Beim Reinigen der Wunde sammelt sich die Spüllôsung im
Montagerohrkôrper (2) und wird aufgrund der kegelstumpffôrmigen Bauweise der
Drainagenut (2001) automatisch zur Nutôffnung geführt, über das Drainagerohr (2041) in den Drainagering (204) geleitet. Die symmetrisch angeordneten Drainageringe (204) sind über ein T-fôrmiges Drainagerohr (2042) verbunden. Das Ende des T-fôrmigen
Drainagerohrs (2042) ist abnehmbar mit der Vakuumpumpe (3) verbunden, während der mittlere Teil abnehmbar mit dem Sammelbehälter (4) verbunden ist. Zur
Rückgewinnung von Abfallflüssigkeit wird die Vakuumpumpe (3) eingeschaltet. Diese ist über einen Schlauch mit dem Sammelbehälter (4) verbunden und erzeugt dort einen
Unterdruck. Dadurch wird die Flüssigkeit aus dem Drainagering unter Unterdruck in den Sammelbehälter (4) gesogen, wodurch Rückstände oder Spritzer verhindert werden und den Anforderungen an sterile medizinische Arbeitsbedingungen entsprochen wird.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der Deckel (203) abnehmbar mit dem Gehäuse (201) verbunden. Nach der Reinigung der Wunde kann der Deckel (203) geöffnet werden, sodass das medizinische Personal über das Gehäuse (201) Medikamente auf die Wunde auftragen kann. Nach dem Auftragen der Medikamente wird der Deckel (203) wieder geschlossen, um die Dichtheit des Geräts zu gewährleisten und das
Eindringen von Bakterien zu verhindern, die eine Wundinfektion verursachen könnten.
Zusammenfassend offenbart die vorliegende Erfindung ein Vorrichtungssystem zur Wundreinigung und Verbandwechsel für Frakturverletzungen, das durch die
Kombination eines speziellen Fixierungsmechanismus, einer Reinigungseinheit und eines Sammelbehälters (4) eine präzise Fixierung, kontrollierte Reinigung und effiziente Rückgewinnung von Abfallflüssigkeiten ermöglicht. Die selbstanpassende
Fixierung und stabile Unterstützung der Fixiereinheit verhindern effektiv
Sekundärverletzungen; die Reinigungseinheit mit verstellbarer Sprühdüse (202) und effizientem Rückführsystem für Abfallflüssigkeiten gewährleistet eine umfassende
Reinigung der Wunde und ein steriles Arbeitsumfeld. Der komfortable Anschluss an eine externe Spüllösung sowie das abnehmbare Design verbessern die
Anwendungsfreundlichkeit und Hygienesicherheit erheblich. Die Vorrichtung behebt nicht nur zahlreiche Nachteile traditioneller Reinigungsverfahren, sondern erhöht auch die Effizienz und Qualität der Wundversorgung bei Frakturverletzungen erheblich. Sie bietet ein breites Anwendungspotenzial und eine hohe Marktfähigkeit im Bereich der
Medizintechnik.
Die offenbarten bevorzugten Ausführungsbeispiele dieser Erfindung dienen lediglich der Verdeutlichung der Erfindung. Die beschriebenen bevorzugten
Ausführungsbeispiele beinhalten nicht alle Details vollständig und beschränken die
Erfindung nicht nur auf diese speziellen Ausführungsformen. Es ist offensichtlich, dass
; auf Grundlage der Beschreibung verschiedene Modifikationen und Anderungen LU601203 vorgenommen werden können. Die hier gewählten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele dienen dem besseren Verständnis des Prinzips und der praktischen Anwendung der Erfindung, sodass Fachleute auf diesem Gebiet die
Erfindung gut verstehen und anwenden können. Die Erfindung ist lediglich durch die
Patentansprüche sowie deren Schutzbereich und Äquivalente begrenzt.

Claims (5)

Ansprüche LU601203
1.Eine Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie Folgendes umfasst: eine Fixiereinheit, eine Reinigungseinheit und einen Sammelbehälter; wobei die Fixiereinheit einen Fixierring, einen Luftschlauch, eine Druckpumpe und einen ringförmigen Luftsack umfasst; die Druckpumpe symmetrisch an beiden Seiten des Fixierrings angeordnet ist und auf der Druckpumpe symmetrisch Luftschläuche angebracht sind, die mit dem ringförmigen Luftsack verbunden sind; der Innenwand des Fixierrings ein ringfôrmiger Luftsack angebracht ist; die mittleren Bereiche der Fixierringe auf beiden Seiten drehbar mit der Reinigungseinheit verbunden sind; wobei die Reinigungseinheit umfasst: einen Montagerohrkörper, einen Deckel, eine Sprühdüse, eine Gewindestange, eine Vakuumpumpe und einen Drainagering; wobei der obere Teil des Montagerohrkörpers einstückig mit einem Gehäuse versehen ist, die Innenwand des Montagerohrkörpers symmetrisch mit einer offenen Drainagenut versehen ist und an beiden Seiten des Montagerohrkörpers symmetrisch Drainageringe angebracht sind; das Ende der offenen Drainagenut mit mehreren Drainagerohren ausgestattet ist, die in den Drainagering münden; die symmetrisch angeordneten Drainageringe durch ein T-förmiges Drainagerohr miteinander verbunden sind; das Ende des T-förmigen Drainagerohrs abnehmbar mit der Vakuumpumpe verbunden ist, der mittlere Teil des T-förmigen Drainagerohrs abnehmbar mit dem Sammelbehälter verbunden ist; wobei im Inneren des Gehäuses eine Querstrebe zur gleitenden Aufnahme der Spruhdiise vorgesehen ist, sowie eine drehbar angebrachte Gewindestange im Gehäuse installiert ist, und der Deckel abnehmbar am oberen Teil des Gehäuses angebracht ist; die Gewindestange mit der Sprühdüse ein Gewinde bildet.
2.Die Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Sprühdüse mit einem Teleskopschlauch versehen ist; das Kopfende des Teleskopschlauchs abnehmbar mit dem Deckel verbunden ist.
3.Die Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die offene Drainagenut in Form eines Kegelstumpfes ausgebildet ist und die in den Montagerohrkorper gelangende Reinigungsflüssigkeit zur Nutöffnung leitet, sodass sie über die Drainagerohre in den Drainagering abgeführt wird.
4.Die Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumpumpe über einen Schlauch mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
5.Die Vorrichtung zum Reinigen von Wunden und Wechseln von Verbänden bei Frakturverletzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfende des Teleskopschlauchs abnehmbar mit einem externen Zuführschlauch verbunden werden kann.
LU601203A 2025-04-18 2025-04-18 Ein Wundreinigungs- und Verbandwechselgerät für die Pflege von Frakturverletzungen LU601203B1 (de)

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