LU103466B1 - Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger - Google Patents
Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem StaubsaugerInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einer Haltevorrichtung in einem Staubsammelraum eines Staubsaugers, umfassend eine Grundplatte mit einer Durchtrittsöffnung, und einen Eingriffsabschnitt, der für einen Eingriff mit einer Haltevorrichtung zur Hal- terung der Halteplatte in der Haltevorrichtung ausgebildet ist, wobei der Eingriffsabschnitt ein weicheres Material als das der Grundplatte umfasst. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Haltevorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger.
Description
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Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halteplatte für einen Staubsauger-Filterbeutel, sowie eine Vor- richtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels mit einer solchen Halteplatte in einem Staubsau- ger.
Herkömmliche Staubsauger-Filterbeutel umfassen typischerweise ein luftfilterndes Filtermedium und eine mit dem Filtermedium verbundene Halteplatte zur Halterung des Staubsauger-Filterbeutels in ei- nem Staubsauger. In der Halteplatte befindet sich eine Durchtrittsöffnung, durch die beim Staubsaugen der mit Staub und Schmutz beladene Luftstrom in den Filterbeutel eintritt. Um einen korrekten Betrieb des Staubsaugers sicherzustellen, sollten Staubsauger und Staubsauger-Filterbeutel aufeinander abge- stimmt sein. Beispielsweise benötigt der Filterbeutel die richtige Größe, um eine optimale Raumausnut- zung innerhalb eines Staubsammelraums des Staubsaugers und eine optimale Aufnahmekapazität des
Filterbeutels für Staub und Schmutz zu erreichen. Zu diesem Zweck achten Hersteller vermehrt darauf, dass Staubsauger nur mit Filterbeuteln betrieben werden können, die speziell für diesen Staubsauger vorgesehen sind.
Aus der EP 2 744 383 A1 ist eine Halteplatte für einen Staubsauger-Filterbeutel bekannt, die auf der ei- nen Seite einen darin ausgebildeten Schlüssel und auf der gegenüberliegenden Seite eine konkave Aus- nehmung jeweils am äußeren seitlichen Randabschnitt aufweist. In einer Montageposition drückt eine geräteseitige Feder seitlich in die konkave Ausnehmung der Halteplatte, sodass der Schlüssel gegen ein entsprechend ausgebildetes Schloss im Gehäuse des Stabsaugers gedrückt wird. Diese Abstimmung zwi- schen Schlüssel an der Halteplatte und Schloss am Staubsauger, die im Folgenden auch als Codierung bezeichnet wird, verhindert, dass ein nicht für den Staubsauger vorgesehener oder geeigneter Filterbeu- tel verwendet wird.
Ein Nachteil des Stands der Technik liegt darin, dass Schlüssel und Schloss sehr präzise aufeinander ab- gestimmt sein müssen, um eine exakte Positionierung der Halteplatte zu gewährleisten. Dies erlaubt nur sehr geringe Fertigungstoleranzen, sowohl seitens des Schlüssels der Halteplatte, aber auch seitens des
Schlosses auf Seiten des Staubsaugers. Daher wäre es wünschenswert, eine Halteplatte für einen Staub- sauger-Filterbeutel bereitzustellen, bei der es auch mit höheren Fertigungstoleranzen möglich ist, stets eine exakte Positionierung der Halteplatte im Staubsauger zu gewährleisten.
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Angesichts dessen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halteplatte für einen Staubsau- ger-Filterbeutel und eine zugehörige Vorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem
Staubsauger bereitzustellen, die selbst bei höheren Fertigungstoleranzen trotzdem eine exakte Positio- nierung der Halteplatte im Staubsauger zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch eine Halteplatte für einen Staubsauger-Filterbeutel nach Anspruch 1 und durch eine Vorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger nach An- spruch 13 gelöst. Weitere Aspekte finden sich in den zugehörigen Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß umfasst die Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einer Halte- vorrichtung in einem Staubsammelraum eines Staubsaugers eine Grundplatte mit einer Durchtrittsöff- nung und einen Eingriffsabschnitt, der für einen Eingriff mit einer Haltevorrichtung zur Halterung der
Halteplatte in der Haltevorrichtung ausgebildet ist, wobei der Eingriffsabschnitt ein weicheres Material als das der Grundplatte umfasst.
Die Halterung der Halteplatte in der Halteplatte erfolgt durch den Eingriff zwischen dem Eingriffsab- schnitt und einem Eingriffselement der Haltevorrichtung. Bestehen diese beiden Komponenten aus dem gleichen oder zumindest ähnlich harten Material, beispielsweise einem harten Kunststoff, müssen das
Eingriffselement und der Eingriffsabschnitt präzise aufeinander angepasst sein. Andernfalls passt die
Halteplatte nicht sauber in die Haltevorrichtung oder sie hat zu viel Spiel, sodass die korrekte Position nicht genau genug definiert werden kann. Bei der Herstellung der Halteplatten und Haltevorrichtungen sind dann nur geringe Fertigungstoleranzen erlaubt. Wenn hingegen der Eingriffsabschnitt ein weicheres
Material als die Grundplatte umfasst, kann dessen Elastizität Ungenauigkeiten in der Fertigung ausglei- chen, weil sich das weichere Material leichter verformen und an das Eingriffselement anschmiegen kann. Dies erlaubt höhere Fertigungstoleranzen in der Herstellung und dennoch eine präzise Fixierung der Halteplatte in der Haltevorrichtung.
Das Material der Grundplatte und das Material des Eingriffsabschnitts sind unterschiedlich. Die Materia- lien sind insbesondere dann unterschiedlich, wenn sie nicht die gleiche Materialzusammensetzung ha- ben. Ein weicheres Material zeigt in Antwort auf eine Kraftausübung eine stärkere Verformung als ein härteres Material bei Ausübung der gleichen Kraft. Ein weicheres Material besitzt auch eine höhere Elas- tizität, sowie ein kleineres Elastizitätsmodul.
Der Eingriffsabschnitt kann an einem Seitenabschnitt der Grundplatte ausgebildet sein. Insbesondere bildet der Eingriffsabschnitt einen Teil der Außenkontur der Halteplatte.
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Ein an dem Seitenabschnitt bzw. an der Außenkontur der Grundplatte angebrachter Eingriffsabschnitt erlaubt einen seitlichen Eingriff und einen frontalen Eingriff von einer Oberseite bzw. einer Unterseite der Halteplatte. Damit ist für den Eingriffsabschnitt in der Außenkontur eine größere Variabilität in der
Gestaltung möglich.
Es ist auch möglich, dass der Eingriffsabschnitt eine Innenkontur der Halteplatte bildet. Beispielsweise kann die Grundplatte neben der Duchtrittsöffnung ein weiteres Loch aufweisen. An der Kante dieses
Lochs wird dann der Eingriffsabschnitt umfassend das weichere Material ausgebildet. Das Eingriffsele- ment der Haltevorrichtung umfasst in diesem Fall entsprechend einen Stift, der mit diesem Loch in Ein- griff gebracht wird. Statt eines zusätzlichen Lochs ist auch eine Vertiefung möglich, in die besagte Stift eingreift bzw. eintaucht.
Das weichere Material des Eingriffsabschnitts kann in Form eines Überzugs über die Grundplatte ausge- bildet sein. Alternativ kann der Eingriffsabschnitt aus dem weichen Material bestehen und an der
Grundplatte befestigt sein.
In beiden Fällen wird der oben genannte Vorteil höherer Fertigungstoleranzen bei sicher Fixierung der
Halteplatte erreicht. Die Art der Ausführung des Eingriffsabschnitts ist eine Frage des bevorzugten Ferti- gungsverfahrens. Es kann beispielweise einfacher sein, die Grundplatte und den Eingriffsabschnitt sepa- rat zu fertigen und anschließend zusammenzufügen. Umgekehrt kann es von Vorteil sein, einen Überzug aus weichem Material auf die Grundplatte zu drucken oder zu spritzen.
Der Eingriffsabschnitt kann zwei Vorsprünge, sowie eine zwischen jeweils zwei benachbarten Vorsprün- gen angeordnete Ausnehmung, umfassen. Alternativ kann der Eingriffsabschnitt eine Mehrzahl an Vor- sprüngen, sowie zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen angeordnete Ausnehmungen, umfassen.
Der Eingriffsabschnitt erfüllt im Wesentlichen zwei Funktionen, die durch ein Zusammenwirken mit ei- nem Eingriffselement der Haltevorrichtung ergeben. Die Haltevorrichtung kann ein Eingriffselement um- fassen, das mit dem Eingriffsabschnitt in Eingriff gebracht werden kann. Durch diesen Eingriff kann ei- nerseits die Halteplatte in der Haltevorrichtung in der vorgesehenen Position gehalten werden. Anderer- seits kann durch diesen Eingriff auch eine Codierung implementiert werden, indem der Eingriff nur er- reicht wird, wenn der Eingriffsabschnitt und das Eingriffselement zueinander passen. Somit kann eine nicht vorgesehene Halteplatte in einem Staubsauger mit einer solchen Haltevorrichtung nicht verwen- det werden.
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Die Halteplatte kann ferner einen weiteren Eingriffsabschnitt, der an einem zweiten Seitenabschnitt der
Grundplatte angeordnet ist, umfassen. Der Eingriffsabschnitt kann zwei Vorsprünge, sowie eine zwi- schen jeweils zwei benachbarten Vorsprüngen angeordnete Ausnehmung, umfassen. Der weitere Ein- griffsabschnitt kann alternativ eine Mehrzahl an Vorsprüngen, sowie zwischen zwei benachbarten Vor- sprüngen angeordnete Ausnehmungen, umfassen. Der erste Seitenabschnitt den zweiten Seitenab- schnitt bezüglich einer Achse parallel zu einer Einschubrichtung der Halteplatte gegenüberliegt.
Durch in beiden Seitenbereichen ausgebildeten Eingriffsabschnitte kann auch ein Eingriff mit dem Ein- griffselement an beiden Bereichen erfolgen. Dies verbessert die Stabilität der Halterung der Halteplatte in der Haltevorrichtung.
Die Einschubrichtung bezeichnet jene Richtung, in der die Halteplatte bestimmungsgemäß in die Halte- vorrichtung eingeschoben wird, um in der dafür vorgesehenen Art und Weise verwendet werden zu können. Entsprechend lässt sich eine Kante definieren, die in Einschubrichtung vorne liegt. Diese wird im
Folgenden als (in Einschubrichtung) vordere Kante bezeichnet.
Der Eingriffsabschnitt und der weitere Eingriffsabschnitt können eine Mehrzahl an Vorsprüngen sowie zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen angeordnete Ausnehmungen umfassen. Insbesondere kann jeder Eingriffsabschnitt zwei, drei, vier oder mehr Vorsprünge umfassen. Dem entsprechend kann jeder
Eingriffsabschnitt eine, zwei, drei oder mehr Ausnehmungen umfassen.
Durch die Vorsprünge und Ausnehmungen gelingt ein sicheres Ineinandergreifen zwischen dem Ein- griffselement und den Eingriffsabschnitten. Zudem wird die Halterung durch das Ineinandergreifen stabiler, wenn eine Mehrzahl an Vorsprüngen und Ausnehmungen involviert sind. Eine höhere Anzahl an
Vorsprüngen kann dabei zu einer verbesserten Stabilität der Halterung in der beschriebenen Vorrich- tung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels beitragen.
Die Vorsprünge können eine im Wesentlichen rechteckige oder trapezförmige Form aufweisen. Diese
Formen eignen sich gut, um von einer Klammer des Eingriffselements umgriffen zu werden und damit die Stabilität der Halterung zu verbessern.
Die einzelnen Vorsprünge der Eingriffsabschnitte können gleich ausgebildet sein. Die einzelnen Vor- sprünge können hinsichtlich ihrer Form und/oder Größe unterschiedlich ausgebildet sein. Auch können die Abstände benachbarter Vorsprünge, wobei der Abstand durch eine Breite der entsprechenden Aus- nehmungen, insbesondere entlang der Einschubrichtung, gegeben ist, in einem oder beiden Eingriffsab- schnitten gleich oder unterschiedlich ausgebildet sein.
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Das Material der Grundplatte kann Polyethylen oder Polypropylen umfassen. Das Material des Eingriffs- abschnitts kann Polypropylen, Polyethylen, ein thermoplastisches Elastomer oder Polyoxymethylen (POM) umfassen.
Sollten die Grundplatte und der Eingriffsabschnitt das gleiche Material umfassen, muss eine andere Zu- 5 sammensetzung gewählt werden, um sicherzustellen, dass der Eingriffsabschnitt weicher als die Grund- platte ist.
POM besitzt eine selbstschmierende Eigenschaft und ermöglicht eine präzise Herstellung des Eingriffs- abschnitts mit seiner Kontur sowie einen sauberen Eingriff mit dem Eingriffselement. Polyethylen und
Polypropylen haben den Vorteil, dass sie billiger sind als POM. Eine Herstellung der Halteplatte, bei der die Grundplatte und der Eingriffsabschnitt Polyethylen oder Polypropylen enthalten, hat den Vorteil, dass sich die Halteplatte leichter wiederverwerten (Recycling) lässt, weil keine unterschiedlichen Kunst- stoffe getrennt werden müssen.
Insbesondere kann die Grundplatte rezykliertes Polypropylen oder rezykliertes Polyethylen umfassen.
Insbesondere kann es sich um rezykliertes Polypropylen nach der DIN-Norm EN 15345:2008-02 oder um rezykliertes Polyethylen nach der DIN-Norm EN 15344:2008-02 handeln.
Staubsauger-Filterbeutel, einschließlich der Halteplatte, können Wegwerfbeutel sein. Sie können also darauf ausgelegt sein, nach der Verwendung, z.B. wenn sie voll sind, entsorgt zu werden. Daher ist es aus Gründen der Nachhaltigkeit vorteilhaft, zumindest die Halteplatte aus einem Rezyklat oder aus nachwachsenden Rohstoffen zu fertigen.
Der Eingriffsabschnitt kann von einer in einer Einschubrichtung der Halteplatte vorderen Kante aus gese- hen eine Breite zwischen 5 mm und 5 cm, insbesondere zwischen 1 cm und 3 cm, aufweisen. Eine Breite des Eingriffsabschnitts senkrecht zur Einschubrichtung der Halteplatte kann zwischen 5 mm und einer vollständigen Breite der Halteplatte, insbesondere zwischen 1 cm und 3 cm, betragen. Eine Dicke des
Eingriffsabschnitts entlang einer Dickenrichtung der Halteplatte kann mindestens 0,1 mm und nicht mehr als die doppelte Dicke der Grundplatte in einem an das Eingriffselement angrenzenden Bereich betragen.
Die Halteplatte kann weiterhin ein Dichtungselement um die Durchtrittsöffnung umfassen.
Das Dichtungselement kann ein weicheres Material als die Grundplatte umfassen. Das Dichtungsele- ment und der Eingriffsabschnitt können das weichere Material umfassen. Anders gesagt können das
Dichtungselement und der Eingriffsabschnitt das gleiche Material umfassen.
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Im Betrieb des Staubsaugers wird ein mit Staub und Schmutz beladener Saugluftstrom durch die Durch- trittsöffnung in das Innere des Staubsauger-Filterbeutels geleitet. Das Dichtungselement erfüllt die Auf- gabe, dass dabei kein Staub oder Schmutz an der Durchtrittsöffnung vorbei in das Innere des Staubsau- gers gelangen kann. Dies könnte neben einer unerwünschten Verschmutzung des Staubsaugers zu einer
Beschädigung des Staubsaugergebläses führen. Für das Dichtungselement wird üblicherweise ein wei- ches und elastisches Material wie beispielsweise ein thermoplastisches Elastomer verwendet, wobei auch Polyethylen oder Polypropylen möglich sind. Nun ist es möglich, das Dichtungselement und den
Eingriffsabschnitt während des Herstellungsprozesses gemeinsam zu erzeugen, ohne dass zum Beispiel eine Umrüstung zwecks Materialwechsel vorgenommen werden müsste. Insbesondere beim Spritzguss (bzw. Zweikomponenten-Spritzguss) können somit das Eingriffsabschnitt und das Dichtungselement in einem Arbeitsschritt gespritzt werden. Dies stellt eine effiziente und kostengünstige Herstellung sicher.
Die Grundplatte kann eine Rastausnehmung umfassen, die zur Verrastung mit einem Rasthaken ausge- bildet ist.
Dies bedeutet, dass ein geräteseitiger Rasthaken mit der Rastausnehmung bzw. an der Rastausnehmung mit der Halteplatte verrasten kann. Ein Rasthaken (auch als Schnapphaken bekannt) bezeichnet ein Ele- ment zum formschlüssigen Verbinden von Bauteilen. Ein Rasthaken kann ein Fügeteil umfassen, das mit dem zu verbindenden Bauteil in Eingriff bringbar ist und die Verrastung herstellt. Beispielsweise kann das Fügeteil ein Vorsprung an dem Rasthaken sein, das für den Eingriff mit dem weiteren Bauteil ausge- bildet ist. Der Rasthaken kann eine Elastizität aufweisen, sodass er sich verformt, wenn er gegen die Hal- — teplatte gedrückt wird. Anschließend verrastet das Fügeteil des Rasthakens mit der Halteplatte und stellt auf diese Weise den Formschluss her. Die Verrastung kann reversibel sein, indem der Formschluss zwischen der Halteplatte und dem Rasthaken lösbar ist.
Die Rastausnehmung kann in Form einer Kante an der Halteplatte ausgebildet sein. Die Kante kann ein
Abschnitt einer Außenkontur oder einer Innenkontur der Halteplatte und/oder der Grundplatte sein.
Insbesondere weist die Rastausnehmung einen Hinterschnitt auf. Ein Fügeteil des Rasthakens kann so- dann mit dem Hinterschnitt verrasten und gehaltert werden.
Die Halteplatte kann weiterhin eine weitere Rastausnehmung umfassen. Die weitere Rastausnehmung kann derart angeordnet sein, dass die Anordnung der beiden Rastausnehmungen achsensymmetrisch ist. Diese Symmetrieachse kann die zuvor genannte Mittelachse sein. Die Mittelachse kann insbeson- dere auch eine Symmetrieachse der Halteplatte sein.
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Für eine Halteplatte mit zwei Rastausnehmungen sind geräteseitig auch zwei Rasthaken vorgesehen.
Dadurch wird die Stabilität der Halterung der Halteplatte im Staubsauger gegenüber einer Halterung mit nur einer Rastausnehmung verbessert. Eine symmetrische Anordnung der Rastausnehmungen um die
Mittelachse der Halteplatte ist bezüglich der Stabilitätsvoraussetzungen besonders vorteilhaft, weil die
Verrastung auf beiden Seiten der Halteplatte in gleicher Weise erfolgt. Allerdings bieten auch nicht-sym- metrische Anordnungen zweier Rastausnehmungen gegenüber einer einzelnen Rastausnehmung höhere
Stabilität nach einer Verrastung mit dem jeweiligen Rasthaken.
Die Rastausnehmung und/oder die weitere Rastausnehmung können eine Kante aus dem weicheren
Material (dem Material des Eingriffsabschnitts) aufweisen. Hier ergibt sich der Vorteil, dass auch die
Rastausnehmung mit einer höheren Fertigungstoleranz gefertigt sein kann. Die Gründe hierfür sind ana- log zum Eingriffsabschnitt.
Die Halteplatte kann eine maximale Breite senkrecht zu einer Einschubrichtung der Halteplatte zwischen 55 mm und 94 mm aufweisen, und ein Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Durchtrittsöffnung und einer in der Einschubrichtung vorderen Kante der Grundplatte kann zwischen 28 mm und 53 mm betra- gen.
Die Halteplatte kann mittels Spritzguss hergestellt sein. Insbesondere handelt es sich um Zweikompo- nenten-Spritzguss.
Spritzguss bietet den Vorteil, dass variable Formen effizient und reproduzierbar hergestellt werden kön- nen. Für den Fall, dass die Grundplatte und das Klemmelement unterschiedliche Materialien umfassen, ist Zweikomponenten-Spritzguss besonders vorteilhaft, die die vollständige Halteplatte in einer Spritz- gussmaschine und einem Arbeitsschritt produziert werden kann. Zudem können mit Zweikomponenten-
Spritzguss unterschiedlichste Formen sowohl für das Klemmelement als auch die Grundplatte einfach realisiert werden. Die oben genannten Materialien für Grundplatte und Klemmelement sind dabei für
Spritzguss geeignet.
Alternativ können die Grundplatte und das Klemmelement separat produziert werden. Anschließend wird das Klemmelement zum Beispiel mittels Schweißen, Kleben, Klipsen, Heißverstemmem oder an- dere Verbindungsarten mit der Grundplatte verbunden.
Die vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine Haltevorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filter- beutels in einem Staubsauger bereit. Die Vorrichtung umfasst eine Halteplatten-Aufnahme mit einer
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Auflagefläche, wobei die Auflagefläche zur Aufnahme einer Halteplatte nach einem der vorangegange- nen Ansprüche ausgebildet ist, und ein Eingriffselement, das ausgebildet ist, mit dem Eingriffsabschnitt der Halteplatte in Eingriff gebracht zu werden.
Ebenso stellt die vorliegende Erfindung eine Haltevorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filter- beutels in einem Staubsauger bereit, umfassend eine Halteplatten-Aufnahme mit einer Auflagefläche, wobei die Auflagefläche zur Aufnahme einer Halteplatte mit einem Eingriffsabschnitt ausgebildet ist, und ein Eingriffselement, das ausgebildet ist, mit dem Eingriffsabschnitt der Halteplatte in Eingriff ge- bracht zu werden.
Das Eingriffselement, das an oder in dem Schließelement ausgebildet ist, ist ausgebildet, die Halteplatte in der vorgegebenen Position zu halten, wenn das Schließelement in der geschlossenen Position ist.
Dazu wird das Eingriffselement mit dem Eingriffsabschnitt der Halteplatte in Eingriff gebracht. Die Halte- platte und das Eingriffselement können formschlüssig und/oder reibschlüssig ineinandergreifen bzw. in
Eingriff gebracht sein. Wegen der weichen und elastischen Eigenschaften des Eingriffsabschnitts werden geringere Anforderungen an die Fertigungstoleranz der Halteplatte und auch des Eingriffsabschnitts ge- stellt. Auch mögliche Abweichungen in der Form des Eingriffselements können von dem Eingriffsab- schnitt kompensiert werden.
Die Halteplatten-Aufnahme dient der Aufnahme der Halteplatte. Dabei weist die Halteplatten-Auf- nahme eine Auflagefläche auf, die die Halteplatte aufnimmt, beispielsweise indem die Halteplatte auf die Auflagefläche gelegt wird. Die Auflagefläche kann eine ebene Fläche sein. Dadurch kann die Halte- platten-Aufnahme einfach ausgestaltet sein. Die Halteplatte kann von oben auf die Halteplatten-Auf- nahme gelegt und umgekehrt entsprechend wieder entnommen werden. Eine von der Halteplatten-Auf- nahme aufgenommene Halteplatte liegt auf der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme.
Wenn die Halteplatten-Aufnahme eine Struktur aufweist, so kann die Auflagefläche dennoch als Ebene angesehen werden, wenn eine plane Halteplatte auf der Auflagefläche liegt/angeordnet ist. Beispiels- weise kann die Auflagefläche jene Ebene sein, die durch die Berührpunkte zwischen der Halteplatte und der Halteplatten-Aufnahme aufgespannt wird.
Der Eingriffsabschnitt kann ein weicheres Material umfassen als das des Eingriffselements. Insbesondere umfassen die Grundplatte der Halteplatte und das Eingriffselement das gleiche Material.
Durch Reibung zwischen dem Eingriffselement und dem Eingriffsabschnitt werden beide mit der Zeit ab- genutzt. Insbesondere tritt eine Abnutzung des Eingriffselements bei jedem Wechsel der Staubsauger-
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Filterbeutels auf. Mit der Zeit kann das Eingriffselement dabei erheblich verschlissen werden, sodass kein sauberer Eingriff mehr stattfindet und die Haltekraft für die Halteplatte nachlässt. Ist nun jedoch der Eingriffsabschnitt aus einem weicheren Material als das Eingriffselement, findet die Abnutzung na- hezu ausschließlich an dem Eingriffsabschnitt statt, während das Eingriffselement nahezu unverändert bleibt. Eine Abnutzung am Eingriffsabschnitt der Halteplatte ist jedoch in der Regel unproblematisch, weil die Halteplatte nach jedem Beutelwechsel ausgetauscht wird. So bleibt die Haltekraft der Haltevor- richtung auch über einen langen Zeitraum konstant hoch.
Die Haltevorrichtung kann weiterhin ein zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen
Position verschwenkbares Schließelement umfassen, wobei das Schließelement an einer der Halteplat- ten-Aufnahme zugewandten Seite einen Rasthaken umfasst, wobei der Rasthaken ausgebildet ist, in der geschlossenen Position des Schließelements an der Rastausnehmung der auf der Halteplatten-Auf- nahme angeordneten Halteplatte zu verrasten, sodass das Schließelement in der geschlossenen Position durch den Rasthaken gehalten wird, und wobei sich das Eingriffselement am Schließelement befindet.
Das Schließelement zusammen mit dem Rasthaken dient als weiterer Fixiermechanismus für die Halte- platte und damit der Verbesserung deren Halterung.
Das Schließelement ist zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position ver- schwenkbar. Somit kann das Schließelement eine Schwenkachse besitzen. Die Schwenkachse kann in der Ebene der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme liegen. Alternativ kann die Schwenkachse ober- halb der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme angeordnet sein.
Die Haltevorrichtung kann weiterhin ein Federelement umfassen, das eine Federkraft ausübt, die das
Schließelement in Richtung der geöffneten Position drückt.
Das Federelement kann eine Schenkelfeder, eine Drehfeder, eine Rollfeder, eine Schraubenfeder, eine
Radfeder, einer Bügelfeder, eine Stabfeder oder eine Blattfeder umfassen oder eine Kombination der zuvor genannten Federtypen beinhalten.
Das Federelement kann an der Halteplatten-Aufnahme und/oder dem Schließelement angebracht sein.
Alternativ kann das Federelement auch an einer anderen Komponente, beispielsweise einem Gehäuse des Staubsaugers angebracht sein. Für den Fall einer Schenkelfeder kann das Zentrum der Schenkelfeder an der Schwenkachse des Schließelements angeordnet sein. Einer der beiden Schenkel der Schenkelfe- der drückt dabei gegen das Schließelement, während der andere Schenkel gegen die Halteplatten-Auf- nahme oder das Gehäuse drückt.
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Wenn die Verrastung zwischen dem Schließelement und der Halteplatte gelöst wird, öffnet sich das
Schließelement infolge der Federkraft automatisch und muss nicht vom Benutzer in einem separaten
Handhabungsschritt geöffnet werden. Dies vereinfacht die Verwendung der Vorrichtung.
Die Halteplatten-Aufnahme kann weiterhin ein Lagerelement umfassen, das ausgebildet ist, die Halte- platte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme zu halten. Auch kann das Lagerelement ausgebildet sein, die Halteplatte gegen eine laterale Bewegung auf der Halte- platten-Aufnahme parallel zur Auflagefläche zu halten.
Mit anderen Worten, das Lagerelement kann ausgebildet sein, die Halteplatte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche zu halten/festzuhalten, und gegen eine Bewegung parallel zur Auflagefläche zu halten/festzuhalten. Damit schränkt das Lagerelement eine Bewegung der Halteplatte zumindest ent- lang zweier Achsen ein. Diese beiden Achsen liegen im Übrigen senkrecht zueinander. Es verbleibt nur eine mögliche Bewegung der Halteplatte entlang der Einschubrichtung.
Bei einer Verrastung zwischen dem Schließelement und der Halteplatte ist es im Sinne einer verbesser- ten Stabilität sinnvoll, die Halteplatte gegen etwaige laterale bzw. seitliche Verschiebungen auf der Hal- teplatten-Aufnahme und/oder gegen eine Entfernung von der Halteplatten-Aufnahme zu sichern. Zu- dem definiert das Lagerelement die vorgegebene Position der Halteplatte auf der Halteplatten-Auf- nahme und gibt dem Benutzer so eine Orientierung, wie die Halteplatte einzulegen ist. Dadurch wird die korrekte Handhabung für den Benutzer vereinfacht und einem eventuell fehlerhaften Einsetzen der Hal- teplatte vorgebeugt.
Wenn der Rasthaken nicht mit der Halteplatte verrastet ist, führt die Federkraft schließlich dazu, dass das Schließelement in die geöffnete Position oder zumindest in Richtung der geöffneten Position ge- drückt wird. Wenn der Rasthaken mit der Halteplatte verrastet ist, wird das Schließelement gegen die
Federkraft durch die Verrastung in der geschlossenen Position gehalten. Dazu ist die Halteplatte durch das Lagerelement entsprechend fixiert, sodass die Halteplatte nicht durch die Federkraft von der Halte- platten-Aufnahme gehoben wird.
Zudem betrifft die vorliegende Erfindung einen Staubsauger umfassend ein Gehäuse mit einem Deckel und die beschriebene Haltevorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels, wobei die Vor- richtung in einem Staubsammelraum des Staubsaugers angeordnet ist, wobei der Deckel verschwenkbar am Gehäuse befestigt ist und für ein Verschließen des Staubsammelraums vorgesehen ist, wobei der De- ckel des Gehäuses schließbar ist, wenn das Schließelement in der geschlossenen Position ist, und wobei der Deckel des Gehäuses nicht schließbar ist, wenn das Schließelement in der geöffneten Position ist.
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Das Schließelement in der geöffneten Position verhindert, dass der Deckel des Gehäuses geschlossen werden kann. Beispielsweise kann der Deckel ein verschwenkbarer Teil des Gehäuses sein, der zum Ver- schließen mit dem Rest des Gehäuses verrastet. Das Schließelement in der geöffneten Position kann die
Verschwenkung des Deckels blockieren, indem das Schließelement in der geöffneten Position an dem
Gehäuse vorsteht, sodass der Deckel nicht mit dem Rest des Gehäuses verrasten kann.
Das Schließelement bleibt in der geöffneten Position, wenn ein Federelement vorgesehen ist und keine
Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme angeordnet ist, weil der Rasthaken nicht verrasten kann und die Federkraft das Schließelement in Richtung der geöffneten Position drückt. Wenn infolgedessen der
Deckel nicht geschlossen werden kann und geöffnet bleibt, kann allerdings kein Saugbetrieb erfolgen, weil der Staubsauger durch den geöffneten Deckel Umgebungsluft in das Gebläse zieht und keine Saug- wirkung erzielt. Eine Beschädigung des Staubsaugers durch Saugen ohne Staubsauger-Filterbeutel, die insbesondere dadurch verursacht werden kann, dass Staub und Schmutz in das Gebläse gelangen, kann dadurch effizient verhindert werden.
Der Staubsauger kann weiterhin einen Staubsauger-Filterbeutel mit einer zuvor beschriebenen Halte- platte umfassen, wobei die Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme der Haltevorrichtung angeordnet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile werden nachstehend anhand der beispielhaften Figuren erläutert. Da- bei zeigen:
Figur 1 eine schematische Draufsicht einer ersten Halteplatte;
Figur 2 eine schematische Draufsicht einer zweiten Halteplatte;
Figur 3 eine Schrägansicht einer Haltevorrichtung zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger; und
Figur 4 eine Schrägansicht der Vorrichtung mit einer darin angeordneten Halteplatte.
Im Folgenden und in den Figuren werden in den verschiedenen Ausführungsbeispielen, sofern nicht an- ders spezifiziert, die gleichen Bezugszeichen für gleiche oder entsprechende Elemente verwendet.
Figur 1 zeigt eine erste Halteplatte 2 in einer schematischen Draufsicht. Gezeigt ist eine Oberseite der
Halteplatte 2. Die Halteplatte 2 umfasst zunächst eine Grundplatte 2a mit einer Durchtrittsöffnung 14, durch die der mit Schmutz und Staub beladene Saugluftstrom beim Staubsaugen in das Innere des
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Staubsauger-Filterbeutels geleitet wird. Um die Durchtrittsöffnung 14 herum befindet sich ein Dich- tungselement 15, das beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer, Polyethylen oder Polypro- pylen besteht oder dieses umfasst. Das Dichtungselement 15 dient dem Zweck, den Saugluftstrom voll- ständig in den Staubsauger-Filterbeutel zu leiten, sodass kein Staub oder Schmutz in den Innenraum des
Staubsaugers gelangt.
Die Halteplatte 2 umfasst weiterhin einen Eingriffsbereich 8 an einem Seitenabschnitt der Halteplatte 2.
Die Halteplatte 2 besitzt eine mit einem Pfeil gekennzeichnete Einschubrichtung E. Die Einschubrichtung
E bezeichnet jene Richtung, in der die Halteplatte bestimmungsgemäß in die Haltevorrichtung einge- schoben wird, um in der dafür vorgesehenen Art und Weise verwendet werden zu können. Der Eingriffs- abschnitt 8 befindet sich insbesondere in einem Abschnitt der Außenkontur der Halteplatte 2, der seit- lich von einer in Einschubrichtung E vorderen Kante liegt.
Der Eingriffsabschnitt 8 umfasst ein weicheres Material als die Grundplatte 2a. Unter Einwirkung einer
Kraft verformt sich der Eingriffsabschnitt 8 damit stärker als die Grundplatte 2a. Als Material für den Ein- griffsabschnitt 8 kommen Polyoxymethylen, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, Polypropylen, Po- lyethylen oder ein thermoplastisches Elastomer oder Mischungen davon in Frage. Insbesondere Polypro- pylen und Polyethylen (einschließlich rezykliertes Polypropylen und rezykliertes Polyethylen) können be- vorzugt sein, weil sie kostengünstiger als die anderen Materialien sind.
Der Eingriffsabschnitt 8 umfasst eine Mehrzahl (zwei oder mehr) an Vorsprüngen 8a. Diese Vorsprünge 8a liegen in einer Ebene der Halteplatte 2. Die Vorsprünge 8a können insbesondere rechteckig oder tra- pezförmig ausgebildet sein (auch als Zähne bezeichnet). Die Form der Vorsprünge 8a wird dadurch aller- dings nicht beschränkt. Zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen 8a bzw. Zähnen befindet sich eine
Ausnehmung 8b. Der gezeigte erste Schlüsselabschnitt 8 weist insgesamt vier Vorsprünge 8a und drei
Ausnehmungen 8b auf, es können allerdings auch andere geeignete Werte verwendet werden. Der Ein- griffsabschnitte 8 ist ausgebildet, mit einem Eingriffselement der Haltevorrichtung zusammenzuwirken, sodass die Halteplatte 2 in einer vorgegebenen Position gehalten wird. Insbesondere wird dieses Fest- halten/Fixieren durch ein Ineinandergreifen zwischen dem Eingriffselement und den Schlüsselabschnit- ten erzielt (siehe Figur 4).
Das Dichtungselement 15 und der Eingriffsabschnitt 8 können das gleiche Material umfassen. Dies ver- einfacht die Produktion der Halteplatte 2, weil das Dichtungselement 15 und der Eingriffsabschnitt 8 im einem Arbeitsschritt hergestellt werden können, beispielsweise mittels Spritzguss. Insgesamt kann die
Halteplatte 2 mittels Zweikomponenten-Spritzguss hergestellt sein.
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Die Halteplatte weist optional einen Griffabschnitt 18 auf. Dieser kann zum Beispiel in einem Bereich der
Außenkontur der Halteplatte 2 ausgebildet sein, der der vorderen Kante 19 bezüglich des Mittelpunkts
M gegenüberliegt. Der Griffabschnitt 18 weist eine lokale Verdickung auf. Anders gesagt besitzt die Hal- teplatte 2 im Bereich der Griffabschnitts 18 eine größere Dicke. In diesem Bereich kann ein Benutzer die
Halteplatte leicht greifen und in eine Richtung parallel zur Auflagefläche ziehen. Dieser Schritt wird be- nötigt, um eine Verrastung zwischen der Rastausnehmung 12a und dem Rasthaken zu lösen. Durch den
Griffabschnitt 18 wird also die Handhabbarkeit der Halteplatte 2 für einen Benutzer weiter verbessert.
Die gezeigte Halteplatte 2 kann Teil eines Staubsauger-Filterbeutels (nicht gezeigt) sein. Der Staubsau- ger-Filterbeutel umfasst ein Filtermedium, wobei das Filtermedium mit der Halteplatte verbunden, bei- spielsweise verklebt oder verschweißt, ist. Beim Staubsaugen wird ein mit Schmutz und Staub belasteter
Luftstrom durch die Durchtrittsöffnung 14 in den Filterbeutel geleitet. Der Staubsauger-Filterbeutel kann beispielsweise ein Flachbeutel sein.
Die Halteplatte bietet neben dem eingangs beschriebenen Vorteil höherer Fertigungstoleranzen noch weitere Vorteile, die im Folgenden erläutert werden.
Im Lauf der (langjährigen) Benutzungszeit eines Staubsaugers wird eine Vielzahl von Staubsauger-Filter- beuteln ausgewechselt. Bei jedem Einsetzen und Fixieren der Halteplatte reibt das Eingriffselement an dem Eingriffsabschnitt der Halteplatte, was über die Zeit zu einer Abnutzung des Eingriffselements führt, insbesondere wenn beide Elemente aus einem ähnlich harten Material bestehen. Durch diese Abnut- zung wird das Eingriffselement verschlissen, sodass kein präziser Eingriff mehr mit dem Eingriffsab- schnitt erfolgen kann. Wenn der Eingriffsabschnitt ein weicheres Material umfasst, wird vorwiegend die- ses weiche Material abgenutzt, während an dem härteren Material des Eingriffselements kein nennens- werter Verschleiß auftritt. Da die Halteplatte jedoch regelmäßig ausgetauscht wird, wird mit jedem
Wechsel auch ein neuer Eingriffsabschnitt bereitgestellt. Daher kann die Haltevorrichtung über einen langen Zeitraum benutzt werden.
Schließlich können dank der elastischen Ausführung höhere Fertigungstoleranzen zugelassen werden, wobei aufgrund der elastischen Ausführung stets vermieden wird, dass der Eingriffsabschnitt und das
Eingriffselement nicht aufeinander abgestimmt sind und Abstände zwischen den einzelnen Elementen auftreten. Diese Abstände können bei der Benutzung Geräusche erzeugen, die von dem Benutzer als un- angenehm empfunden werden. Solche Geräusche werden jedoch wirksam unterdrückt.
Figur 2 zeigt eine zweite Halteplatte 2. Sie baut im Wesentlichen auf der ersten Halteplatte 2 auf, sodass an dieser Stelle nur die Unterschiede erläutert werden.
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Zunächst umfasst die Halteplatte 2 einen weiteren Eingriffsabschnitt 8. Die beiden Eingriffsabschnitte 8 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Halteplatte 2 angeordnet. Gegenüberliegend bedeutet hier be- züglich einer Achse parallel zur Einschubrichtung E. Die beiden Eingriffsabschnitte 8 sind gleich ausgebil- det, insbesondere hinsichtlich der Anzahl und Form der Vorsprünge 8a. Es ist allerdings auch möglich, dass die beiden Eingriffsabschnitte 8 unterschiedlich sind.
In der Grundplatte 2a befinden sich in gegenüberliegenden Seitenabschnitten weiterhin jeweils eine
Rastausnehmung 13. Im Bereich der Ausnehmung ist eine Breite der Halteplatte 2 geringer als in einem zur Ausnehmung benachbarten Bereich. Wie im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 eingehend be- schrieben wird, wirkt die Rastausnehmung 13 mit einem Rasthaken einer Vorrichtung zur Halterung der
Halteplatte 2 derart zusammen, dass der Rasthaken an der Rastausnehmung 12a mit der Halteplatte 2 verrastet. Diese Verrastung mit einem weiteren Rasthaken ist ein weiterer Fixiermechanismus, um die
Halterung der Halteplatte zu verbessern.
Die Rastausnehmung 13 kann eine Kante aus dem weicheren Material besitzen. Dadurch kann eine si- chere Verrastung mit dem Rasthaken auch bei geringen Abweichungen in den Abmessungen der Halte- platte 2 erreicht werden. Analog zum Eingriffsabschnitt 8 erlaubt dies höhere Fertigungstoleranzen. Zu- dem tritt in diesem Fall kein relevanter Verschleiß am Rasthaken auf, sodass dieser auch nach einer Viel- zahl von Verwendungszyklen noch eine hohe Haltekraft (Rastkraft) aufweist.
Für die beiden Eingriffsabschnitte 8 gilt im Wesentlichen das in Bezug auf Figur 1 Gesagte. Da die Ein- griffsabschnitte in beiden Bereichen der Außenkontur 9 der Halteplatte 2 ausgebildet sind, erfolgt die
Halterung nicht nur einseitig und die Halteplatte 2 kann besser gegen eine Verschiebung, insbesondere eine Verdrehung, gesichert werden.
Der erste Eingriffsabschnitt 8 und der zweite Eingriffsabschnitt 8 dienen darüber hinaus einer Codierung, damit nur Halteplatten 2 mit dem korrekten Eingriffsabschnitt in Kombination mit einer nachfolgend be- schriebenen Haltevorrichtung verwendet werden können. Dadurch kann effizient vermieden werden, dass ungeeignete Staubsauger-Filterbeutel für einen Staubsauger verwendet werden. Dieser Aspekt wird im Zusammenhang mit Figur 4 noch ausführlicher erklärt.
Insgesamt ist die Halteplatte 2 achsensymmetrisch bezüglich einer Achse parallel zur Einschubrichtung E und durch den Mittelpunkt M der Durchtrittsöffnung 14.
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Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 20 zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger in einer Schrägansicht. Die Haltevorrichtung 20 umfasst eine Halteplatten-Auf- nahme 5 mit einer Auflagefläche und ein Schließelement 4. Das Schließelement 4 ist zwischen einer ge- schlossenen Position und einer geöffneten Position verschwenkbar. Figur 3 zeigt das Schließelement 4 in der geöffneten Position.
Die Halteplatten-Aufnahme 5 ist ausgebildet, eine Halteplatte eines Staubsauger-Filterbeutels auf der
Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme 5 aufzunehmen. Zu diesem Zweck kann die Halteplatte bei- spielsweise auf die Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme 5 gelegt werden (die Halteplatte selbst ist nicht dargestellt, siehe dazu Figur 4). Die Halteplatten-Aufnahme 5 weist eine Ausnehmung 22 auf (ent- gegengesetzt schraffiert dargestellt), die sich unterhalb der Öffnung der Halteplatte befindet, wenn diese Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme 5 angeordnet ist. Dies dient dem Zweck, dass ein an der Halteplatte angebrachtes Filtermedium ausreichend Platz hat und die staubhaltige Luft durch die
Öffnung in das Filtermedium geleitet werden kann.
An dem Schließelement 4 ist ein Rasthaken 12 angeordnet. Der Rasthaken 12 an der Seite des Schlie- ßelements 4 angeordnet, die der Halteplatten-Aufnahme 5 zugewandt ist. Die Funktion des Rasthakens 12 wird im Zusammenhang mit Figur 4 noch ausführlicher erläutert. Der Rasthaken umfasst ein Fügeteil.
Dies ist der äußere Vorsprung des Rasthakens 12, der für die Verrastung ausgebildet ist.
Die Halteplatten-Aufnahme 5 umfasst ferner ein optionales Lagerelement 16. Das Lagerelement 16 ist ausgebildet, die Halteplatte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Auf- nahme 5 zu halten. Die Halteplatte kann demnach nicht nach oben, also vertikal zur Auflagefläche der
Halteplatten-Aufnahme 5 entnommen werden. Zudem fixiert das Lagerelement 16 die Halteplatte auch gegen seitliche (laterale) Bewegungen der Halteplatte parallel zu Auflagefläche der Halteplatten-Auf- nahme 5. Dadurch kann die Halteplatte 5 im Wesentlichen nur noch entlang einer Achse parallel zur Ein- schubrichtung verschoben werden. Diese eine Achse, entlang der die Halteplatte verschiebbar bleibt, kann beispielsweise senkrecht zur Schwenkachse des Schließelements 4 liegen. Für einen Benutzer wird es dadurch einfacher, die vorgegebene Position der Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme 5 zu fin- den.
Weiterhin umfasst die Haltevorrichtung 20 ein Federelement 3. Das Federelement 3 übt eine Federkraft auf das Schließelement 4 aus, sodass dieses in Richtung der geöffneten Position gedrückt wird. Das Fe- derelement 3 ist mit dem Schließelement 4 und mit der Halteplatten-Aufnahme 5 verbunden, ist jedoch
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Schenkelfeder an der Schwenkachse 11 des Schließelements 4 angeordnet sein, die ein Drehmoment ausübt, wenn das Schließelement 4 in Richtung der geschlossenen Position verschwenkt wird. Genauer befindet sich das Zentrum der Schenkelfeder an der Schwenkachse 11 und einer der beiden Schenkel drückt gegen das Schließelement 4, während der andere Schenkel gegen die Halteplatten-Aufnahme 5 oder einen Teil des Gehäuses drückt. Die Verbindung mit der Halteplatten-Aufnahme 5 dient der Stabili- tät der Aufhängung des Federelements 3. Eine andere Möglichkeit besteht in einer gekrümmten Blattfe- der bzw. Flachfeder, die auf der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme 5 angebracht ist. Wenn das
Schließelement 4 in der geschlossenen Position ist, drückt es auf die Blatt- bzw. Flachfeder, die entspre- chend eine Federkraft in Richtung der geöffneten Position ausübt.
Schließlich umfasst die Haltevorrichtung 20 ein optionales Anschlagelement 17. Grundsätzlich ist das An- schlagelement 17 ein Teil des Schließelements 4, und ist derart ausgebildet, dass ein Anschlagen der
Halteplatte an dem Anschlagelement 17 zu einer Verschwenkung des Schließelements in Richtung der geschlossenen Position führt. Beispielsweise handelt es sich bei dem Anschlagelement 17 um einen Vor- sprung an dem Schließelement 4, gegen den die Halteplatte in der vorgegebenen Position anschlägt. Da die Schwenkachse 11 des Schließelements 17 nicht mit dem Anschlagspunkt der Halteplatte überein- stimmt, wird ein Drehmoment auf das Schließelement 4 ausgeübt, was zu dessen Verschwenkung führt.
Das Anschlagelement 17 dient somit unter anderem als Indikator, dass sich die Halteplatte in der vorge- gebenen Position auf der Halteplatten-Aufnahme 5 befindet. Der Benutzer kann dadurch die ausgelöste
Verschwenkung des Schließelements 4 direkt erkennen, dass die Halteplatte richtig eingelegt wurde.
Es ist auch möglich, dass ein Anschlagen der Halteplatte an dem Anschlagelement 17 zu einer (vollstän- digen) Verschwenkung des Schließelements 4 in die geschlossene Position führt. Beim Einlegen der Hal- teplatte in die vorgegebene Position auf der Halteplatten-Aufnahme 5 wird das Schließelement 4 also in die geschlossene Position verschwenkt und verrastet dadurch mit der Halteplatte.
Das Schließelement 4 kann im Wesentlichen U-förmig mit zwei Schenkeln ausgebildet sein. Dabei sind die beiden Schenkel insbesondere symmetrisch ausgebildet, wobei auch an beiden Schenkeln ein Rast- haken 12 vorgesehen ist. Die Halterung der Halteplatte erfolgt daher symmetrisch an den beiden Rand- abschnitten der Halteplatte, was eine optimale Halterung und eine gleichmäßige Verteilung der wirken- den Kräfte ermöglicht. Ein Vorteil der U-Form besteht darin, dass die beiden Schenkel die Halteplatte
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In Figur 4 ist die Haltevorrichtung 20 aus Figur 3 mit dem Schließelement 4 in der geschlossenen Position gezeigt. Zudem ist eine Halteplatte 2 dargestellt, die sich auf der Halteplatten-Aufnahme 5 befindet. Da- bei kann es sich insbesondere um einer Halteplatte 2 gemäß Figur 2 handeln. Da die meisten Kompo- nenten der Haltevorrichtung 20 bereits in Bezug auf Figur 3 erläutert wurden, werden diese an dieser
Stelle nicht erneut eingeführt.
Das Schließelement 4 weist auf einer der Halteplatten-Aufnahme 5 zugewandten Randabschnitt ein Ein- griffselement 10 auf. Dieses ist ausgebildet, mit einer dem Eingriffsabschnitt 8 (bzw. den Eingriffsab- schnitten 8) der Halteplatte ineinanderzugreifen. Konkret bedeutet dies für die Halteplatte aus Figur 2, dass das Eingriffselement 10 mindestens einen Vorsprung umfasst, der mit der Ausnehmung in der Hal- teplatte 2 ineinandergreifen kann, und/oder dass das Eingriffselement 10 mindestens eine Klammer um- fasst, die einen Vorsprung in der Halteplatte 2 umgreifen kann. Im gezeigten Beispiel umfasst das Ein- griffselement 10 eine Mehrzahl von Vorsprüngen und Klammern (eine Klammer und zwei Vorsprünge).
Dieses Muster kann damit komplementär zum Eingriffsabschnitt 8 der Halteplatte 2 sein, die entspre- chend drei Ausnehmungen umfassen kann. Dies bedeutet, die Anzahl an Vorsprüngen und Klammern entspricht insbesondere der Anzahl an Ausnehmungen und Vorsprüngen in den zugehörigen Eingriffsab- schnitt 8 der Halteplatte 2. Die Klammern, können sich auch an einen Vorsprung in der Halteplatte 2 an- schmiegen.
Wie in der Figur gezeigt, greifen das Eingriffselement 10 des Schließelements 4 und der erste Eingriffsab- schnitt 8 der Halteplatte 2 ineinander, sodass die Halteplatte 2 in der vorgegebenen Position gehalten wird. Das Ineinandergreifen (der Eingriff) kann ein Formschluss sein. Hier zeigt sich auch konkret das In- einandergreifen zwischen dem Eingriffselement 10 und dem Eingriffsabschnitt 8 der Halteplatte 2. Die
Vorspringe des Eingriffselements 10 greifen in die Ausnehmungen der Halteplatte 2 ein und die Klam- mern des Eingriffselements 10 umgreifen die Vorsprünge in dem Eingriffsabschnitt 8 der Halteplatte.
Da das Eingriffselement 8 ein weiches Material umfasst, das weicher als das Material des Eingriffsele- ments 8 ist, kann sich der Eingriffsabschnitt 8 an das Eingriffselement 10 anschmiegen. Wie bereits er- läutert, können auf diese Weise eventuelle Formabweichungen zwischen den beiden Komponenten kompensiert und so trotzdem eine sichere Fixierung der Halteplatte erreicht werden. Zudem wird das
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Der Rasthaken 12 ist an der Rastausnehmung 13 der Halteplatte 2 verrastet. Dadurch wird das Schlie- ßelement 4 entgegen der Federkraft des Federelements 3 in der geschlossenen Position gehalten. Die
Position der Rastausnehmung 13 muss mit der Position des Rasthakens übereinstimmen, damit die be- sagte Verrastung erreicht werden kann. Über die Position der Rastausnehmung an der Halteplatte kann also auch sichergestellt werden, dass nur eine bestimmte Halteplatte für die Haltevorrichtung verwen- det wird.
In diesem Zusammenhang ist auch das Lagerelement 16 von Bedeutung, das die Halteplatte gegen eine
Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme 5 fixiert. Mit anderen Worten wird die Halteplatte 2 von dem Lagerelement 16 entgegen der Federkraft (wegen der Verrastung zwischen dem Schließelement 4 und der Halteplatte 2 durch den Rasthaken) auf der Halteplatten-Aufnahme 5 ge- halten. Die Halteplatte 2 kann dadurch nicht nach oben von der Halteplatten-Aufnahme 5 weggehoben werden.
Das Schließelement 4 kann derart gestaltet sein, dass in der geschlossenen Position eine obere Fläche des Schließelements 4 tangential mit einem Abschnitt der Halteplatten-Aufnahme 5 verläuft. Dadurch kann der Benutzer intuitiv erkennen, dass die Halteplatte 2 richtig in der vorgegebenen Position ange- ordnet ist. Somit ist sichergestellt, dass die Halteplatte 2 mit ihrer um die Öffnung 14 befindlichen Dich- tung 15 in allen drei Achsen relativ zu einem Einsaugstutzen eines Staubsaugers korrekt positioniert ist, damit die staubhaltige Luft vollständig durch die Öffnung 14 geleitet wird.
Um die Verrastung zwischen dem Rasthaken 12 und der Halteplatte 2 zu lösen, kann die Halteplatte 2 auf der Halteplatten-Aufnahme 5 verschoben werden, damit der Rasthaken 12 aus seiner Verrastung gelöst wird. Dann wird der Rasthaken 12 freigegeben und die Federkraft des Federelements 3 drückt das
Schließelement 4 in die geöffnete Position, wonach der Staubsauger-Filterbeutel mit der daran befestig- ten Halteplatte 2 entnommen werden kann.
Claims (15)
1. Halteplatte (2) zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einer Haltevorrichtung (20) in ei- nem Staubsammelraum eines Staubsaugers, umfassend: eine Grundplatte (2a) mit einer Durchtrittséffnung (14), und einen Eingriffsabschnitt (8), der fiir einen Eingriff mit einer Haltevorrichtung (20) zur Halterung der Halteplatte (2) in der Haltevorrichtung (20) ausgebildet ist, wobei der Eingriffsabschnitt (8) ein weicheres Material als das der Grundplatte (2a) umfasst.
2. Halteplatte (2) nach Anspruch 1, wobei der Eingriffsabschnitt (8) an einem Seitenbereich der Grundplatte (2a) ausgebildet ist.
3. Halteplatte (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das weichere Material des Eingriffsabschnitts (8) in Form eines Uberzugs über die Grundplatte (2a) ausgebildet ist, oder wobei der Eingriffsabschnitt (8) aus dem weicheren Material besteht und an der Grundplatte (2a) befestigt ist.
4. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Eingriffsabschnitt (8) zwei Vorsprünge (8a), sowie eine zwischen jeweils zwei benachbarten Vorsprüngen (8a) angeordnete Ausnehmung (8b), umfasst.
5. Halteplatte (2) nach Anspruch 4, ferner umfassend einen weiteren Eingriffsabschnitt (8), der an einem zweiten Seitenabschnitt der Grundplatte (2) angeordnet ist, wobei der weitere Eingriffsabschnitt (8) zwei Vorspriinge (8a), sowie eine zwischen jeweils zwei benachbarten Vorspriingen (8a) angeordnete Ausnehmung (8b), umfasst, und wobei der erste Seitenabschnitt dem zweiten Seitenabschnitt bezüglich einer Achse parallel zu einer Einschubrichtung (E) der Halteplatte (2) gegenüberliegt.
6. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Material der Grundplatte (2a) Polypropylen und/oder Polyethylen umfasst, und/oder wobei das Material des Eingriffsabschnitts (8) Polypropylen, Polyethylen, ein thermoplastisches Elastomer oder Polyoxymethylen umfasst.
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7. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Eingriffsabschnitt (8) von einer in einer Einschubrichtung (E) der Halteplatte (2) vorderen Kante (19) aus gesehen eine Breite zwischen 5 mm und 5 cm, insbesondere zwischen 1 cm und 3 cm, aufweist, und/oder wobei eine Breite des Eingriffsabschnitts (8) senkrecht zur Einschubrichtung (E) der Halteplatte (2) zwischen 5 mm und einer vollständigen Breite der Halteplatte (2), insbesondere zwischen 1 cm und 3 cm, beträgt, und/oder wobei eine Dicke des Eingriffsabschnitts (8) entlang einer Dickenrichtung der Halteplatte (2) min- destens 0,1 mm und nicht mehr als die doppelte Dicke der Grundplatte (2a) in einem an das Ein- griffselement (8) angrenzenden Bereich beträgt.
8. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, weiterhin umfassend ein Dichtungs- element (15) um die Durchtrittsöffnung (14), wobei das Dichtungselement (14) insbesondere das weichere Material umfasst.
9. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Grundplatte eine Rast- ausnehmung (13) umfasst, die zur Verrastung mit einem Rasthaken (12) ausgebildet ist.
10. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Halteplatte (2) eine ma- ximale Breite senkrecht zu einer Einschubrichtung (E) der Halteplatte (2) zwischen 55 mm und 94 mm aufweist, wobei ein Abstand zwischen dem Mittelpunkt (M) der Durchtrittsöffnung (14) und einer in der Einschubrichtung (E) vorderen Kante (19) der Halteplatte (2) zwischen 28 mm und 53 mm beträgt.
11. Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, hergestellt mittels Spritzguss, ins- besondere Zweikomponenten-Spritzguss.
12. Staubsauger-Filterbeutel, umfassend die Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen An- sprüche, und ein Filtermedium, wobei das Filtermedium fest mit der Halteplatte (2) verbunden ist.
13. Haltevorrichtung (20) zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger, die Vorrichtung umfassend:
EP150826 LU103466 21 eine Halteplatten-Aufnahme (5) mit einer Auflagefläche, wobei die Auflagefläche zur Aufnahme einer Halteplatte (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet ist, und ein Eingriffselement (10), das ausgebildet ist, mit dem ersten Eingriffsabschnitt (8) der Halteplatte (2) in Eingriff gebracht zu werden.
14. Haltevorrichtung (20) nach Anspruch 13, weiterhin umfassend ein zwischen einer geöffneten Po- sition und einer geschlossenen Position verschwenkbares Schließelement (4), wobei das Schließelement (4) an einer der Halteplatten-Aufnahme (5) zugewandten Seite einen Rasthaken (12) umfasst, wobei der Rasthaken (12) ausgebildet ist, in der geschlossenen Position des Schließelements (4) an der Rastausnehmung (13) der auf der Halteplatten-Aufnahme (5) angeordneten Halteplatte (2) zu verrasten, sodass das Schließelement (4) in der geschlossenen Position durch den Rastha- ken (12) gehalten wird, und wobei sich das Eingriffselement (10) am Schließelement (4) befindet.
15. Haltevorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, weiterhin umfassend ein Federelement (3), das eine Federkraft ausübt, die das Schließelement (4) in Richtung der geöffneten Position drückt.
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| LU103466A LU103466B1 (de) | 2024-11-27 | 2024-11-27 | Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger |
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| LU103466A LU103466B1 (de) | 2024-03-20 | 2024-11-27 | Halteplatte zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger |
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