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Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät, mit einem einen Geräteraum bereitstellenden Gerätegehäuse, das für einen Zugriff auf den Geräteraum eine Beschickungsöffnung aufweist, mit einer um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerten Gerätetür für den Verschluss der Beschickungsöffnung, mit einer Motoreinheit, die in Wirkverbindung mit der Gerätetür steht, und mit einer zwischen Motoreinheit und Gerätetür angeordneten Kupplungseinrichtung, die antriebsseitig mit der Motoreinheit und abtriebsseitig mit der Gerätetür in Wirkverbindung steht, wobei die Kupplungseinrichtung eine erste Kupplung aufweist, die schaltbar ausgebildet ist und aus einer entkuppelten Stellung in eine gekuppelte Stellung und umgekehrt überführbar ist.
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Haushaltsgeräte im Allgemeinen sowie wasserführende Haushaltsgeräte im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf. Es sei deshalb auch nur beispielhaft auf die
EP 4 114 243 A1 verwiesen, die ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine offenbart.
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Ein Haushaltsgerät im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie z. B. eine Geschirrspülmaschine, eine Waschmaschine und/oder ein Trockner. Unter den Begriff "Haushaltsgerät" fallen aber auch Kühlschränke, Backöfen, Dampfgarer, Mikrowellen und/oder dergleichen.
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Ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät verfügt über ein Gerätegehäuse, das einen Geräteraum bereitstellt. Für einen verwenderseitigen Zugriff auf den Geräteraum weist das Gerätegehäuse eine Beschickungsöffnung auf.
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Für einen Verschluss der Beschickungsöffnung im Verwendungsfall des Haushaltsgeräts ist eine Gerätetür vorgesehen, die um eine Schwenkachse verschwenkbar am Gerätegehäuse angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kann die Gerätetür verwenderseitig aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung und umgekehrt überführt werden. Der Verschluss der Beschickungsöffnung durch die Gerätetür in Verschlussstellung ist im Falle eines wasserführenden Haushaltsgeräts bevorzugterweise fluiddicht.
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Um eine Verschwenkbewegung der Gerätetür aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu vereinfachen, ist aus der schon eingangs genannten
EP 4 114 243 A1 die Verwendung einer Motoreinheit bekannt, die in Wirkverbindung mit der Gerätetür steht. Dabei gestattet es die Motoreinheit, die Gerätetür nach einer vorherigen verwenderseitigen Aktivierung der Motoreinheit aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu überführen, und dies ohne weiteren manuellen Eingriff durch einen Verwender.
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Zur Kraftübertragung zwischen Motoreinheit und Gerätetür ist nach der
EP 4 114 243 A1 eine Kupplungseinrichtung vorgesehen. Diese Kupplungseinrichtung verfügt über eine erste Kupplung und eine zweite Kupplung. Dabei ist die erste Kupplung schaltbar ausgebildet, wohingegen die zweite Kupplung als Überlastkupplung ausgebildet ist.
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Die erste Kupplung kann sich in einer entkuppelten Stellung oder einer gekuppelten Stellung befinden. In der gekuppelten Stellung findet eine Kraftübertragung von der Motoreinheit auf die Gerätetür mit dem Ergebnis statt, dass die Gerätetür aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung überführt wird. In entkuppelter Stellung ist die Kraftübertragung von der Motoreinheit zur Gerätetür unterbrochen, womit die Gerätetür bei nicht in Betrieb befindlicher Motoreinheit frei verschwenkbar ist. Es ist so einem Verwender insbesondere gestattet, die Gerätetür aus der Verschlussstellung in eine geöffnete Stellung zu überführen.
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Die zweite Kupplung der Kupplungseinrichtung ist als Überlastkupplung ausgebildet und sorgt im Überlastfall für eine Kraftunterbrechung. Ein solcher Überlastfall kann beispielsweise dann auftreten, wenn die Gerätetür blockiert ist, eine motorangetriebene Verschwenkbewegung der Gerätetür bis in die Verschlussstellung aufgrund einer Blockade also nicht möglich ist. In einem solchen Fall greift die Überlastkupplung ein, insbesondere aus Gründen einer erhöhten Sicherheit für einen Verwender und der Absicherung der betroffenen Komponenten.
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Obgleich sich die aus der
EP 4 114 243 A1 vorbekannte Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. Es ist insbesondere angestrebt, eine noch weiter vereinfachte Bedienung des Haushaltsgeräts durch einen Verwender zu ermöglichen. Es ist deshalb die
Aufgabe der Erfindung, ein Haushaltsgerät der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzuentwickeln, dass konstruktiv eine vereinfachte Handhabung der Gerätetür durch einen Verwender gestattet ist.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen ein Haushaltsgerät der gattungsgemäßen Art, das sich dadurch auszeichnet, dass die Gerätetür mittels der Motoreinheit je nach Drehrichtung der Motoreinheit aus einer die Beschickungsöffnung verschließenden Verschlussstellung in eine Offenstellung und umgekehrt überführbar ist, und dass die erste Kupplung dazu eingerichtet ist, im Betriebsfall der Motoreinheit eine automatische Schaltung aus der entkuppelten Stellung in eine gekuppelte Stellung zu bewirken, wobei die erste Kupplung je nach Drehrichtung der Motoreinheit eine erste gekuppelte Stellung und eine zweite gekuppelte Stellung einnimmt.
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Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät verfügt im Unterschied zum Stand der Technik nach der
EP 4 114 243 A1 über eine Kupplungseinrichtung, die nicht nur unidirektional, sondern bidirektional schaltbar ist. Einem Verwender ist es deshalb ermöglicht, die Gerätetür mittels der Motoreinheit nicht nur aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu überführen, sondern auch in umgekehrter Richtung, d. h. die Gerätetür aus der die Beschickungsöffnung verschließenden Verschlussstellung in eine Offenstellung zu überführen. Es ist so eine vereinfachte Handhabung der Gerätetür und damit auch eine vereinfachte Bedienung des Haushaltsgeräts gestattet.
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Je nach im bestimmungsgemäßen Anwendungsfall gegebener Drehrichtung der Motoreinheit verschwenkt die Gerätetür motorgetrieben entweder aus der Verschlussstellung in eine Offenstellung oder aus einer Offenstellung in die Verschlussstellung. Dabei ist die erste Kupplung erfindungsgemäß dazu eingerichtet, im Betriebsfall der Motoreinheit eine automatische Schaltung aus der entkuppelten Stellung in die gekuppelte Stellung zu bewirken. Mit einem Betrieb der Motoreinheit schaltet also auch die Kupplung, und zwar automatisch. Dabei kann die Kupplung eine erste gekuppelte Stellung einerseits oder eine zweite gekuppelte Stellung andererseits einnehmen. Ob die Kupplung die erste gekuppelte Stellung oder die zweite gekuppelte Stellung einnimmt, ergibt sich in Abhängigkeit der Drehrichtung der Motoreinheit, d. h. in Abhängigkeit davon, ob die Gerätetür aus einer Offenstellung in die Verschlussstellung oder umgekehrt überführt werden soll.
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Die vorbeschriebene Kupplung wird hier und im Folgenden lediglich zur besseren Klarheit als "erste" Kupplung bezeichnet, da die Kupplung gemäß einem noch zu beschreibenden Ausführungsbeispiel zusätzlich eine zweite Kupplung aufweisen kann; die letztere ist jedoch optional.
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Im Ergebnis kann die erste Kupplung drei Betriebsstellungen einnehmen. Eine erste gekuppelte Stellung für ein Verschwenken der Gerätetür in eine erste Bewegungsrichtung, eine zweite gekuppelte Stellung für ein Verschwenken der Gerätetür in eine zweite Bewegungsrichtung und eine entkuppelte Stellung, in der eine Kraftübertragung zwischen Motoreinheit und Gerätetür unterbrochen ist. Dabei schaltet die Kupplung im Betriebsfall der Motoreinheit automatisch. Im Nichtbetriebsfall der Motoreinheit liegt die entkuppelte Stellung der Kupplung vor, was es einem Verwender ermöglicht, die Gerätetür manuell zu verschwenken, und zwar entweder in die eine Verschwenkrichtung in Richtung Verschlussstellung oder in die andere Verschwenkrichtung in Richtung Offenstellung.
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Sobald verwenderseitig die Motoreinheit für ein motorisches Verschwenken der Gerätetür aktiviert wird, schaltet auch die erste Kupplung. Eine separate Bedienung der Kupplung durch einen Verwender ist also nicht erforderlich. Ob die Kupplung im Betriebsfall der Motoreinheit die erste Schaltstellung oder die zweite Schaltstellung einnimmt, hängt dabei davon ab, in welche Richtung die Motoreinheit verdreht, d. h. ob verwenderseitig ein Öffnen der Gerätetür oder ein Schließen der Gerätetür ausgewählt worden ist.
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Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist eine elektromotorische Verfahrbewegung der Gerätetür ermöglicht, und zwar sowohl ein Überführen der Gerätetür in die Verschlussstellung, als auch ein Überführen der Gerätetür in eine Offenstellung. Der dafür vorgesehene Antriebsstrang beinhaltet eine Motoreinheit und eine damit zusammenwirkende Kupplungseinrichtung.
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Die Kupplungseinrichtung verfügt unter anderem über eine erste Kupplung, die schaltbar ausgebildet ist. Die konstruktive Besonderheit dieser Kupplung besteht darin, dass keine separate Schaltung durch einen Verwender erforderlich ist, sondern dass die Kupplung als rein mechanische Kupplung automatisch im Falle eines Betriebs der Motoreinheit schaltet. Die Kupplung ist bidirektional ausgebildet und nimmt je nach Drehrichtung der Motoreinheit entweder eine erste gekuppelte Stellung oder eine zweite gekuppelte Stellung ein. In beiden Stellungen wird eine Krafteinwirkung von der Motoreinheit auf die Gerätetür übertragen, wobei im Falle der ersten gekuppelten Stellung eine Verdrehbewegung der Gerätetür in eine erste Richtung stattfindet, wohingegen im Falle der zweiten gekuppelten Stellung eine Gerätetürverschwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung stattfindet. Es ist insofern mittels der erfindungsgemäß vorgesehenen Kupplung sowohl ein Schließen als auch ein Öffnen der Gerätetür mittels der Motoreinheit gestattet. Und dies, ohne dass es einer verwenderseitigen Schaltung der Kupplung bedarf. Diese schaltet vielmehr in die entsprechende Stellung infolge eines Betriebs der Motoreinheit. Im Ergebnis ist so eine vereinfachte Handhabung bei gleichzeitiger Betriebssicherheit gegeben.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Kupplung ein verdrehfest auf einer Motorwelle der Motoreinheit angeordnetes Drehteil aufweist, das ein um eine Schwenkachse verdrehbar daran angeordnetes erstes Klemmstück und ein um eine Schwenkachse verdrehbar daran angeordnetes zweites Klemmstück trägt.
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Die erste Kupplung verfügt demnach über ein Drehteil. Dieses ist verdrehfest auf einer Motorwelle der Motoreinheit angeordnet. Infolge eines Betriebs der Motoreinheit verdreht also das kupplungsseitige Drehteil, und zwar je nach Drehrichtung der Motoreinheit.
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Am Drehteil sind Klemmstücke angeordnet, und zwar ein erstes Klemmstück einerseits und ein zweites Klemmstück andererseits. Diese beiden Klemmstücke sind jeweils um eine Achse verschwenkbar am Drehteil angeordnet, können mithin in Relation zum Drehteil verschwenken. Infolge einer solchen Verschwenkbewegung bewegen sich die Klemmstücke in Relation zum Drehteil in radialer Richtung aus einer eingefahrenen Stellung in eine ausgefahrene Stellung und umgekehrt.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das erste Klemmstück und das zweite Klemmstück ein Wippenelement bilden und um eine gemeinsame Schwenkachse verschwenkbar ausgebildet sind. Je nach Drehrichtung des Drehteils bewegt sich also entweder das erste Klemmstück oder das zweite Klemmstück radial nach außen, d. h. in eine ausgefahrene Stellung.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Kupplung ein das Drehteil zumindest teilweise aufnehmendes Kupplungsteil aufweist, das drehteilseitig eine mit den Klemmstücken zusammenwirkende Innenkontur aufweist. Dabei ist bevorzugterweise ferner vorgesehen, dass die Innenkontur zu den schwenkachsenentfernten Endabschnitten der Klemmstücke korrespondierend ausgebildete Aufnahmemulden aufweist.
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Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wirken die vom Drehteil bereitgestellten Klemmstücke mit der Innenkontur des Kupplungsteils zusammen, indem die schwenkachsenentfernten Endabschnitte der Klemmstücke in die zugehörigen Aufnahmemulden der Innenkontur des Kupplungsteils eingreifen. In dieser Stellung liegt die gekuppelte Stellung vor, d. h. es kann eine Kraftübertragung vom Drehteil auf das Kupplungsteil stattfinden. Dabei ergibt sich diese gekuppelte Stellung automatisch infolge eines Betriebs der Motoreinheit. Ist die Motoreinheit nicht in Betrieb, so findet keine Drehbewegung des Drehteils statt, womit auch eine Verschwenkbewegung der Klemmstücke unterbleibt. Die Kupplung befindet sich infolgedessen in ihrer entkuppelten Stellung, womit keine Kraftübertragung vom Drehteil auf das Kupplungsteil stattfindet. Das Kupplungsteil kann folglich relativ gegenüber dem Drehteil frei verdrehen, was eine manuelle Verschwenkbewegung der Gerätetür durch einen Verwender gestattet.
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Die Kupplung kuppelt also nur dann, wenn die Motoreinheit in Drehbewegung ist. Es ist mithin eine Art Freilaufkupplung gegeben. Wenn ein manueller Betrieb stattfindet, die Motoreinheit also nicht aktiv ist, greift die Kupplung nicht, sodass ein von der Motoreinheit losgekuppelter Betrieb möglich ist. Sobald sich aber der Verwender dafür entscheidet, wahlweise die Motoreinheit einzuschalten, greift die Kupplung, sodass ein motorisches Verfahren erfolgt. Dabei stellt das Drehteil der Kupplung ein erstes Klemmstück einerseits und ein zweites Klemmstück andererseits bereit. Je nach Drehrichtung der Motoreinheit greift entweder das erste Klemmstück oder das zweite Klemmstück in die zugehörige Aufnahmemulde des Kupplungsteils ein. Dies gestattet in schon vorbeschriebener Weise ein motorisches Verfahren der Gerätetür sowohl aus einer Offenstellung in die Verschlussstellung als auch in umgekehrter Richtung.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Drehteil ein um eine Schwenkachse verdrehbar daran angeordnetes, weiteres erstes Klemmstück und ein um eine Schwenkachse verdrehbar daran angeordnetes, weiteres zweites Klemmstück trägt. Diese weiteren Klemmstücke können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Wippenelement bilden und um eine gemeinsame Schwenkachse verdrehbar ausgebildet sein.
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Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform kommen insbesondere vier Klemmstücke zum Einsatz, und zwar zwei erste Klemmstücke sowie zwei zweite Klemmstücke. Je nach Drehrichtung der Motoreinheit greifen entweder die beiden ersten Klemmstücke oder die beiden zweiten Klemmstücke. Die Ausbildung mehrerer Klemmstücke hat dabei zum Vorteil, dass eine größere Drehmomentübertragung gestattet ist und dass zudem eine Krafteinleitung vom Drehteil in das Kupplungsteil symmetrisch erfolgt, was die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Kupplungseinrichtung erhöht.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die ersten Klemmstücke und/oder die zweiten Klemmstücke mit einer von einem Steuermittel bereitgestellten Steuerkulisse zusammenwirken.
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Die Steuerkulisse des Steuermittels bedingt im Betriebsfall ein Verschwenken der damit zusammenwirkenden Klemmstücke in radialer Richtung zum Drehteil. Zu diesem Zweck verfügen die ersten Klemmstücke und/oder die zweiten Klemmstücke über einen in die Steuerkulisse des Steuermittels eingreifenden Steuerzapfen. Ein solcher Steuerzapfen ist vorzugsweise in einem schwenkachsenentfernten Endabschnitt eines Klemmstücks ausgebildet.
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Kommt es nun im bestimmungsgemäßen Betriebsfall der Motoreinheit zu einer Verdrehbewegung des Drehteils, so verdrehen die Klemmstücke einerseits zusammen mit dem Drehteil andererseits, und zwar um die Drehachse des Drehteils. Gleichzeitig vollführen die Klemmstücke in Relation zum Drehteil eine Verschwenkbewegung um die eigene Schwenkachse, und zwar infolge der Führung der Steuerzapfen in der zugehörigen Steuerkulisse des Steuermittels. Dabei werden je nach Drehrichtung des Drehteils entweder die ersten Klemmstücke oder die zweiten Klemmstücke mit ihren schwenkachsenentfernt ausgebildeten Endabschnitten in Relation zum Drehteil radial nach außen bewegt, sodass ein Eingriff der Klemmstücke in die zugehörigen Aufnahmemulden des Kupplungsteils stattfinden kann.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Steuermittel auf einem von der Motorwelle durchgriffenen Hülsenkörper unter Ausbildung eines Reibsitzes verschwenkbar gelagert ist.
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Durch die Ausbildung des Reibsitzes ist sichergestellt, dass das Steuermittel reibbelastet nicht mitverdreht, wenn das Drehteil verdreht, die vom Drehteil getragenen Klemmstücke aber noch nicht in ihre in Relation zum Drehteil heraus verschwenkte Endposition verfahren sind. Bis zur Erreichung dieser Endposition steht das Steuermittel in Relation zum Drehteil still, was die Führung der Klemmstücke entlang der zugehörigen Steuerkulisse ermöglicht.
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Sobald die Klemmstücke in Relation zum Drehteil in ihre Endposition verschwenkt sind, nehmen die Klemmstücke das Steuermittel mit, sodass dieses zusammen mit dem Drehteil unter mechanischer Zwischenordnung der Klemmstücke mitverdreht. Um dies zu ermöglichen, ist das Steuermittel auf dem Hülsenkörper verdrehbar gelagert. Die Ausbildung des Reibsitzes zwischen Lagerhülse und Steuermittel verhindert mithin nicht eine Mitnahmeverdrehung des Steuermittels, sondern stellt lediglich sicher, dass eine Verdrehbewegung der Klemmstücke in Relation zum Drehteil stattfindet, bis die Klemmstücke ihre in Entsprechung der Steuerführung vorgegebene Endposition erreicht haben.
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Die Konstruktion der vorbeschriebenen Kupplung gestattet es, dass ein automatisches Schalten der Kupplung stattfindet, sobald die Motoreinheit anfährt, und zwar je nach Drehrichtung der Motoreinheit in eine erste Schaltstellung oder eine zweite Schaltstellung. Ein Anfahren der Motoreinheit bedingt dabei, dass sich das Drehteil der Kupplung verdreht, mit welcher Verdrehbewegung auch eine Verdrehung der Klemmstücke in Relation zum Drehteil stattfindet. Dabei fahren je nach Drehrichtung des Drehteils entweder die einen Klemmstücke radial zum Drehteil aus oder die anderen Klemmstücke. Dementsprechend kommt es auch zu einem Eingriff der Klemmstücke mit dem Kupplungsteil je nach Drehrichtung, wobei in einer ersten Verdrehbewegungsrichtung die ersten Klemmstücke mit dem Kupplungsteil zusammenwirken und in einer zweiten Verdrehbewegungsrichtung die zweiten Klemmstücke mit dem Kupplungsteil zusammenwirken.
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Wird nun trotz motorangetriebener Schließung oder Öffnung der Gerätetür manuell nachgeholfen, indem verwenderseitig die Gerätetür manuell nachgeführt wird, so verdreht je nach manueller Kraftbeaufschlagung das Kupplungsteil unter Umständen schneller als das motorangetriebene Drehteil. Dies führt dann zu einer automatischen Entkupplung, da bei einem sich schneller verdrehenden Kupplungsteil das von einer Aufnahmemulde aufgenommene Klemmstück von der Aufnahmemulde freigegeben wird. Ein verwenderseitiger manueller Eingriff führt mithin nicht zu einer Kraftbeaufschlagung der Motoreinheit, sondern zu einem automatischen Entkuppeln, da der Formschluss zwischen den Klemmstücken und dem Kupplungsteil aufgehoben wird, wenn das Kupplungsteil durch den manuellen Verwendungseingriff schneller, d. h. mit höherer Drehzahl dreht als das motorangetriebene Drehteil der Kupplung.
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Die Kupplungseinrichtung verfügt gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel über eine zweite Kupplung, die als Überlastkupplung, beispielsweise als Klauenkupplung, ausgebildet ist. Diese zweite Kupplung dient insbesondere aus Sicherheitsgründen dem Einklemmschutz und der Überlastsicherung der mechanischen Komponenten und vermeidet eine Türbewegung bei einer Blockade der Gerätetür.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Innenkontur des Kupplungsteils über vier Aufnahmemulden verfügt. Im bestimmungsgemäßen Verschwenkfall der Gerätetür greifen in zwei dieser Aufnahmemulden Klemmstücke ein. Dies sind entweder die beiden ersten Klemmstücke oder die beiden zweiten Klemmstücke. Zwei der Aufnahmemulden bleiben indes frei.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform sind nur zwei Aufnahmemulden vorgesehen. Diese sind im bestimmungsgemäßen Verschwenkfall der Gerätetür beide besetzt, und zwar je nach Drehrichtung entweder mit den beiden ersten Klemmstücken oder mit den beiden zweiten Klemmstücken.
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Von Vorteil der alternativen Ausführungsform ist, dass diese weniger anfällig für ein erneutes Einkuppeln in die Gegenrichtung ist, sodass ein Auskuppelvorgang über einen größeren Drehwinkel ausgeführt werden kann und damit sicherer ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in rein schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät am Beispiel einer Geschirrspülmaschine;
- Fig. 2
- in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise den Maschinensockel der Geschirrspülmaschine nach Fig. 1;
- Fig. 3
- in einer weiteren schematischen Darstellung den Maschinensockel nach Fig. 2;
- Fig. 4
- in einer schematischen Perspektivansicht von hinten eine Antriebseinrichtung;
- Fig. 5
- in schematischer Perspektivansicht von vorn die Antriebseinrichtung nach Fig. 4;
- Fig. 6
- in schematischer Perspektivdarstellung ausschnittsweise die Kupplungseinrichtung der Antriebseinrichtung nach den Fign. 4 und 5;
- Fig. 7
- in schematischer Draufsicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 6 in einer ersten Stellung;
- Fig. 8
- in schematischer Perspektivansicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 7;
- Fig. 9
- in schematischer Draufsicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 6 in einer zweiten Stellung;
- Fig. 10
- in schematischer Perspektivansicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 9;
- Fig. 11
- in schematischer Draufsicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 6 in einer dritten Stellung;
- Fig. 12
- in schematischer Perspektivansicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 11;
- Fig. 13
- in schematischer Draufsicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 6 gemäß einer alternativen Ausführungsform und
- Fig. 14
- in schematischer Perspektivansicht die Kupplungseinrichtung nach Fig. 13.
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Fig. 1 lässt in rein schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät am Beispiel einer Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
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Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt über ein Gerätegehäuse 3, das einen Geräteraum 4 bereitstellt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gerätegehäuse 3 von einer als Außengehäuse dienenden Einhausung 2 aufgenommen.
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Der vom Gerätegehäuse 3 bereitgestellte Geräteraum 4 ist für einen verwenderseitigen Zugriff über eine Beschickungsöffnung 5 hindurch zugänglich.
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Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerte Gerätetür 6, die einem Verschluss der Beschickungsöffnung 5 dient. Dabei kann die Gerätetür 6 aus einer die Beschickungsöffnung 5 verschließenden Verschlussstellung in eine Offenstellung und umgekehrt überführt werden. Fig. 1 zeigt die Gerätetür 6 in einer Offenstellung, in der die Beschickungsöffnung 5 teilgeöffnet ist.
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Wie insbesondere die Fign. 2 und 3 erkennen lassen, verfügt die Gerätetür 6 schwenkachsennah über einen daran angeordneten Hebel 12. Dabei sind je Seite der Gerätetür 6 ein Hebel 12 vorgesehen.
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An einem Hebel 12 ist in an sich bekannter Weise ein Kraftübertragungsmittel 9 einendseitig angeordnet, das über zwei Rollen 10 und 11 geführt und anderendseitig an einer Feder 8 einer Federmechanik 7 angeordnet ist.
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Bei einer manuellen Öffnung der Gerätetür 6 durch einen Verwender wird das an einem Hebel 12 jeweils angeordnete Kraftübertragungsmittel 9 auf Zug beansprucht, was zu einem Spannen der anderendseitig am jeweiligen Kraftübertragungsmittel 9 angeordneten Feder 8 führt. Diese in der Feder 8 gespeicherte Spannkraft wird bei einem Überführen der Gerätetür 6 zurück in die Verschlussstellung wieder freigesetzt, was ein vereinfachtes Schließen der Gerätetür 6 ermöglicht. Die Konstruktion einer solchen Federkraftunterstützung der Gerätetür 6 ist aus dem Stand der Technik an sich bekannt, auch nur mit einer Feder 8.
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Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine Antriebseinrichtung 13, die ihrerseits eine Motoreinheit 14 und eine Kupplungseinrichtung 15 aufweist. Die Antriebseinrichtung 13 steht in Wirkverbindung mit der Gerätetür 6 und ermöglicht ein motorangetriebenes Verschwenken der Gerätetür 6, und zwar aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung 5 verschließende Verschlussstellung und umgekehrt. Zu diesem Zweck steht die Motoreinheit 14 unter Zwischenordnung der Kupplungseinrichtung 15 in Wirkverbindung mit der als Antriebsrolle 11 ausgebildeten Rolle, die ihrerseits in Wirkverbindung mit dem Kraftübertragungsmittel 9 steht.
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Die Fign. 4 und 5 lassen jeweils noch in einer perspektivischen Darstellung die Antriebseinrichtung 13 erkennen.
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Wie sich aus der Detailansicht nach Fig. 6 ergibt, verfügt die Kupplungseinrichtung 15 über ein Kupplungsgehäuse 17. Dieses nimmt zumindest eine erste Kupplung 16 auf und kann gemäß einem Ausführungsbeispiel darüber hinaus auch eine in den Figuren nicht näher dargestellte zweite Kupplung der Kupplungseinrichtung 15 aufnehmen.
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Die erste Kupplung 16 verfügt über ein motorangetriebenes Drehteil 18 einerseits und über ein Kupplungsteil 34 andererseits. Wie dies im Weiteren noch näher beschrieben werden wird, wirken das Drehteil 18 und das Kupplungsteil 34 in gekoppelter Stellung der Kupplung 16 zusammen. In entkuppelter Stellung der Kupplung 16 ist das Kupplungsteil 34 indes frei gegenüber dem Drehteil 18 verdrehbar. Eine Kraftübertragung zwischen Drehteil 18 und Kupplungsteil 34 findet in der entkuppelten Stellung also nicht statt.
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Die Fign. 7 bis 12 lassen die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Ausgestaltung im Detail erkennen. Dabei zeigen die Fign. 7 und 8 eine erste gekuppelte Stellung, die Fign. 9 und 10 eine zweite gekuppelte Stellung und die Fign. 11 und 12 eine entkuppelte Stellung der Kupplung 16. Dabei stellen sich die gekuppelten Stellungen je nach Drehrichtung der Motoreinheit 11 automatisch ein.
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Wie sich insbesondere aus einer Zusammenschau der Fign. 7 und 8 ergibt, wirkt das Drehteil 18 mit der Motorwelle 19 der Motoreinheit 14 verdrehfest zusammen. Im Falle eines Betriebs der Motoreinheit 14 verdreht also das Drehteil 18, und zwar je nach Drehrichtung der Motorwelle 19 entweder im Uhrzeigersinn oder in entgegengesetzter Richtung.
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Am Drehteil 18 sind verschwenkbar angeordnet erste Klemmstücke 20 und 21 und zweite Klemmstücke 22 und 23. Dabei bilden ein erstes Klemmstück 20 und ein zweites Klemmstück 22 ein erstes Wippenelement 26 und ein erstes Klemmstück 21 und ein zweites Klemmstück 23 ein zweites Wippenelement 27 aus. Dabei ist das Wippenelement 26 um die Schwenkachse 24 verdrehbar und das zweite Wippenelement 27 um die Schwenkachse 25 verdrehbar am Drehteil 18 angeordnet.
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Die Kupplung 16 verfügt des Weiteren über das Kupplungsteil 34. Dieses weist eine dem Drehteil 18 zugewandte Innenkontur 32 auf. Diese Innenkontur 32 stellt Aufnahmemulden 33 bereit, die im Betriebsfall mit den Klemmstücken 20, 21, 22 und 23 zusammenwirken.
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Die Motorwelle 19 durchgreift einen Hülsenkörper 30. Dieser ist feststehend ausgebildet und trägt verschwenkbar unter Ausbildung eines Reibsitzes ein Steuermittel 28. Dieses Steuermittel 28 stellt eine Steuerkulisse 29 bereit. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Steuermittel 28 als gebogener Draht ausgebildet.
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In die Steuerkulisse 29 greifen Steuerzapfen 31 ein, die im gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils von den zweiten Klemmstücken 22 und 23 bereitgestellt sind. Dabei befinden sich die Steuerzapfen 31 jeweils im schwenkachsenentfernten Endabschnitt der beiden Klemmstücke 22 und 23.
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Die vorbeschriebene Konstruktion ermöglicht, dass die Gerätetür 6 mittels der Motoreinheit 14 je nach Drehrichtung der Motoreinheit 14 aus einer die Beschickungsöffnung verschließenden Verschlussstellung in eine Offenstellung und umgekehrt überführbar ist, wobei die Kupplung 16 dazu eingerichtet ist, im Betriebsfall der Motoreinheit 14 eine automatische Schaltung aus der entkuppelten Stellung in eine gekuppelte Stellung zu bewirken, wobei die Kupplung 16 je nach Drehrichtung der Motoreinheit 14 eine erste gekuppelte Stellung oder eine zweite gekuppelte Stellung einnimmt.
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Ausgangspunkt für eine motorangetriebene Verfahrbewegung der Gerätetür 6 ist die entkuppelte Stellung der Kupplung 16, wie sich diese aus den Fign. 11 und 12 ergibt. In dieser entkuppelten Stellung wirken die vom Drehteil 18 bereitgestellten Klemmstücke 20 bis 23 nicht mit der Innenkontur 32 des Kupplungsteils 34 zusammen, womit das Kupplungsteil 34 frei gegenüber dem Drehteil 18 verdrehen kann. In der entkuppelten Stellung ist mithin eine manuelle Verdrehbewegung der Gerätetür 6 durch einen Verwender gestattet.
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Wird nun verwenderseitig die Motoreinheit 14 für eine motorangetriebene Verdrehbewegung der Gerätetür 6 aktiviert, so verdreht die Motoreinheit 14 je nach Drehrichtung entweder entgegen des Uhrzeigersinns oder in umgekehrter Richtung, d. h. im Uhrzeigersinn. Eine Verdrehbewegung entgegen des Uhrzeigersinns zeigen die Fign. 7 und 8 und die Fign. 9 und 10 zeigen eine Verdrehbewegung im Uhrzeigersinn.
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Infolge einer Verdrehbewegung der Motoreinheit 14 entgegen des Uhrzeigersinns verschwenken die Wippenelemente 26 und 27 infolge der Führung der Steuerzapfen 31 in der Steuerkulisse 29 derart, dass die jeweils zweiten Klemmstücke 22 und 23 mit Bezug auf das Drehteil 18 radial nach außen verfahren. Dabei verdrehen die Klemmstücke zusammen mit dem Drehteil 18 um die von der Motorwelle 19 bereitgestellte Drehachse. Infolge dieser Bewegung tauchen die zweiten Klemmstücke 22 und 23 in zwei gegenüberliegende Aufnahmemulden 33 des Kupplungsteils 34 ein, wie in den Fign. 7 und 8 gezeigt. Sobald die zweiten Klemmstücke 22 und 23 in Aufnahmemulden 33 zu liegen kommen, ist eine Kraftübertragung vom Drehteil 18 auf das Kupplungsteil 34 möglich, und zwar in einer Drehrichtung entgegen des Uhrzeigersinns.
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Wird die Motoreinheit 14 indes im Uhrzeigersinn angetrieben, so greifen nicht die zweiten Klemmstücke 22 und 23, sondern die ersten Klemmstücke 20 und 21 in die Aufnahmemulden 33 ein, wie dies die Fign. 9 und 10 erkennen lassen. In diesem Fall erfolgt also eine Kraftübertragung auf das Kupplungsteil 34 in Drehrichtung des Uhrzeigersinns.
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Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, schaltet die Kupplung 16 automatisch infolge eines Betriebs der Motoreinheit 14. Der entkuppelte Zustand liegt also vor, wenn die Motoreinheit 14 nicht aktiviert ist. Andernfalls wird durch den Betrieb der Motoreinheit 14 auch eine Überführung der Kupplung 16 in eine gekuppelte Stellung bewirkt. Dabei ergibt sich je nach Drehrichtung der Motoreinheit 14 entweder eine erste gekuppelte Stellung, in der die ersten Klemmstücke in Wirkverbindung mit dem Kupplungsteil stehen, oder in einer zweiten gekuppelten Stellung, in der die zweiten Klemmstücke in Wirkverbindung mit dem Kupplungsteil stehen. Die Kupplung 16 ist mithin bidirektional ausgebildet und ermöglicht sowohl ein motorisches Schließen als auch ein motorisches Öffnen der Gerätetür 6.
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Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung zeigen die Fign. 13 und 14. Gemäß dieser Ausführungsform kommen nicht vier Aufnahmemulden 33 zum Einsatz, sondern nur zwei Aufnahmemulden 33. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass es eines größeren Verdrehwinkels des Drehteils 18 bedarf, um die Kupplung 16 aus einer entkuppelten Stellung in eine gekuppelte Stellung zu überführen. Damit kann sicherer zwischen den einzelnen Stellungen der Kupplung 16 unterschieden werden, insbesondere zwischen der ersten gekuppelten Stellung und der zweiten gekuppelten Stellung. Von Nachteil gegenüber der Ausführungsform nach den vorherigen Figuren ist allerdings, dass bei gleicher Dimensionierung ein nur verringertes Drehmoment übertragen werden kann.
Bezugszeichen
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- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Einhausung
- 3
- Gerätegehäuse
- 4
- Geräteraum
- 5
- Beschickungsöffnung
- 6
- Gerätetür
- 7
- Federmechanik
- 8
- Feder
- 9
- Kraftübertragungsmittel
- 10
- Umlenkrolle
- 11
- Antriebsrolle
- 12
- Hebel
- 13
- Antriebseinrichtung
- 14
- Motoreinheit
- 15
- Kupplungseinrichtung
- 16
- erste Kupplung
- 17
- Kupplungsgehäuse
- 18
- Drehteil
- 19
- Motorwelle
- 20
- erstes Klemmstück
- 21
- erstes Klemmstück
- 22
- zweites Klemmstück
- 23
- zweites Klemmstück
- 24
- Schwenkachse
- 25
- Schwenkachse
- 26
- Wippenelement
- 27
- Wippenelement
- 28
- Steuermittel
- 29
- Steuerkulisse
- 30
- Hülsenkörper
- 31
- Steuerzapfen
- 32
- Innenkontur
- 33
- Aufnahmemulde
- 34
- Kupplungsteil