EP4740226A1 - Überspannungsableiteranordnung - Google Patents

Überspannungsableiteranordnung

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EP4740226A1
EP4740226A1 EP24745953.0A EP24745953A EP4740226A1 EP 4740226 A1 EP4740226 A1 EP 4740226A1 EP 24745953 A EP24745953 A EP 24745953A EP 4740226 A1 EP4740226 A1 EP 4740226A1
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EP
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column
housing
arrester
surge arrester
arrangement
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Application number
EP24745953.0A
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French (fr)
Inventor
Ralf Rössler
Chade NEEMAN
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Siemens Energy Global GmbH and Co KG
Original Assignee
Siemens Energy Global GmbH and Co KG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Überspannungsableiteranordnung (1). Die Überspannungsableiteranordnung (1) umfasst eine Ableitersäule (17), ein Gehäuse (3), in dem die Ableitersäule (17) angeordnet ist und das eine Gehäusewand (19) aufweist, die die Ableitersäule (17) von der Ableitersäule (17) beabstandet umgibt, und eine mit der Ableitersäule (17) und der Gehäusewand (19) verbundene Stützvorrichtung (21), die die Ableitersäule (17) an der Gehäusewand (19) abstützt.

Description

Beschreibung
Überspannungsableiteranordnung
Die Erfindung betri f ft eine Überspannungsableiteranordnung .
Ein Überspannungsableiter ist dazu vorgesehen, elektrische Überspannungen, wie sie beispielsweise bei einem Blitzeinschlag auftreten können, zu begrenzen . Beispielsweise ist ein Überspannungsableiter zu diesem Zweck als eine Ableitersäule ausgebildet , die einen Stapel von Varistorelementen aufweist . Für einen ausreichenden Überspannungsschutz können derartige Ableitersäulen sehr lang, beispielsweise bis zu mehreren Metern, und entsprechend schwer ausgeführt sein und müssen daher abgestützt werden .
Insbesondere Überspannungsableiter in gasisolierten Anwendungen werden ferner oft in Gehäusen angeordnet , die dementsprechend lang und schwer ausgebildet sein können . Bei einer derartigen Überspannungsableiteranordnung muss eine Ableitersäule mechanisch sicher in dem Gehäuse platziert werden, unter Beachtung aller für das Design relevanten mechanischen Belastungen . Durch Fertigungstoleranzen und die Art des Aufbaus der Ableitersäule sind bei deren Einbau in das Gehäuse radiale Toleranzen, die beispielsweise durch eine Neigung der Ableitersäule verursacht werden, sowie axiale Toleranzen, beispielsweise Längentoleranzen der Ableitersäule , zu berücksichtigen . Daher sind aufgrund der Länge der Ableitersäule in der Regel ein axialer Ausgleich und radialer Ausgleich notwendig, um die Ableitersäule in ihrer Einbaulage sicher zu platzieren .
WO 2022 / 073722 Al of fenbart eine Leiteranordnung mit einem elektrischen Leiter, einem Überspannungsableiter und einem elektrisch isolierenden Abstützer . Der Abstützer ist in einer Längsrichtung des Überspannungsableiters zwischen dem Überspannungsableiter und dem elektrischen Leiter angeordnet . Der Abstützer ist von dem elektrischen Leiter abgestützt und der Überspannungsableiter ist von dem Abstützer abgestützt .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , eine Überspannungsableiteranordnung mit einer Ableitersäule anzugeben, die relativ lang ausgeführt sein kann und daher geeignet abgestützt werden muss .
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Überspannungsableiteranordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst .
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .
Eine erfindungsgemäße Überspannungsableiteranordnung umfasst
- eine Ableitersäule ,
- ein Gehäuse , in dem die Ableitersäule angeordnet ist und das eine Gehäusewand aufweist , die die Ableitersäule von der Ableitersäule beabstandet umgibt , und
- eine mit der Ableitersäule und der Gehäusewand verbundene Stützvorrichtung, die die Ableitersäule an der Gehäusewand abstützt .
Die Formulierung, dass die Überspannungsableiteranordnung eine Ableitersäule umfasst , ist nicht so zu verstehen, dass die Überspannungsableiteranordnung nur eine Ableitersäule aufweist . Vielmehr kann die Überspannungsableiteranordnung mehrere Ableitersäulen aufweisen . Die Formulierung ist daher so zu verstehen, dass die Überspannungsableiteranordnung wenigstens eine Ableitersäule aufweist . Ein Aus führungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Überspannungsableiteranordnung mit mehreren Ableitersäulen ist in den Figuren gezeigt .
Eine erfindungsgemäße Überspannungsableiteranordnung weist also eine in einem Gehäuse angeordnete Ableitersäule auf . Dadurch kann die Überspannungsableiteranordnung insbesondere gasisoliert ausgeführt sein, indem das Gehäuse fluiddicht ausgeführt wird . Die Ableitersäule ist durch eine Stützvorrichtung an einer Gehäusewand eines Gehäuses der Überspannungsableiteranordnung abgestützt , wobei die Gehäusewand die Ableitersäule von der Ableitersäule beabstandet umgibt . Dadurch kann die Ableitersäule durch die Stützvorrichtung von der Gehäusewand elektrisch isoliert seitlich an der Gehäusewand abgestützt werden, um Schäden durch eine äußere Krafteinwirkung und/oder eine Auslenkung oder Neigung der Ableitersäule durch Eigengewicht zu vermeiden .
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützvorrichtung ein Koppelelement auf , das zwischen einem ersten Säulenabschnitt der Ableitersäule und einem zweiten Säulenabschnitt der Ableitersäule angeordnet ist . Durch das Koppelelement wird die Ableitersäule an die Stützvorrichtung gekoppelt . Zu diesem Zweck ist das Koppelelement zwischen zwei Säulenabschnitten der Ableitersäule angeordnet , die j eweils an dem Koppelelement anliegen . Wenn die Überspannungsableiteranordnung mehrere Ableitersäulen aufweist , kann die Stützvorrichtung für j ede Ableitersäule ein Koppelelement aufweisen, das zwischen zwei Säulenabschnitten der Ableitersäule angeordnet ist .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Überspannungsableiteranordnung ein Verbindungselement auf , das den ersten Säulenabschnitt und den zweiten Säulenabschnitt miteinander verbindet und durch eine Koppelelementausnehmung in dem Koppelelement geführt ist , wobei die Koppelelementausnehmung einen größeren Durchmesser als das Verbindungselement hat .
Die Formulierung, dass die Überspannungsableiteranordnung ein derartiges Verbindungselement aufweist , ist nicht so zu verstehen, dass die Überspannungsableiteranordnung nur ein derartiges Verbindungselement aufweist . Vielmehr kann die Überspannungsableiteranordnung mehrere derartige Verbindungselemente aufweisen . Die Formulierung ist daher so zu verstehen, dass die Überspannungsableiteranordnung wenigstens ein derartiges Verbindungselement aufweist . Wenn die Überspannungsableiteranordnung mehrere Ableitersäulen und für diese j eweils ein Koppelelement aufweist , kann die Überspannungsableiteranordnung für j ede Ableitersäule wenigstens ein derartiges Verbindungselement aufweisen . Jedes dieser Verbindungselemente verbindet zwei Säulenabschnitte einer Ableitersäule und ist durch eine Koppelelementausnehmung in dem Koppelelement geführt , das zwischen den Säulenabschnitten angeordnet ist . Dabei weist die Koppelelementausnehmung einen größeren Durchmesser als das Verbindungselement auf . Dies ermöglicht bei dem Verbinden der Säulenabschnitte der Ableitersäule ein Verschieben des Koppelelements gegenüber der Ableitersäule , beispielsweise um radiale Toleranzen oder eine Neigung der Ableitersäule aus zugleichen . Die Verbindungselemente sind beispielsweise Schrauben .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützvorrichtung ein Trägerelement mit einer Trägerausnehmung auf , in der das Koppelelement angeordnet ist . Wenn die Überspannungsableiteranordnung mehrere Ableitersäulen und für diese j eweils ein Koppelelement aufweist , kann das Trägerelement für j edes Koppelelement eine Trägerausnehmung aufweisen . Durch die Trägerausnehmungen in dem Trägerelement werden die Koppelelemente gehalten und positioniert , so dass sie j eweils einer Ableitersäule zugeordnet sind .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützvorrichtung einen Gleitring auf , der an einem Rand der Trägerausnehmung und an dem Koppelelement anliegt und ein Gleiten des Koppelelements gegenüber dem Trägerelement entlang einer Längsachse der Ableitersäule ermöglicht . Wenn die Überspannungsableiteranordnung mehrere Ableitersäulen und für diese j eweils ein Koppelelement aufweist , kann die Stützvorrichtung für j edes Koppelelement einen Gleitring aufweisen, der an einem Rand der Trägerausnehmung, in der das Koppelelement angeordnet ist , und an dem Koppelelement anliegt und ein Gleiten des Koppelelements gegenüber dem Trägerelement entlang einer Längsachse der mit dem Koppelelement verbundenen Ableitersäule ermöglicht . Der Gleitring fixiert das Koppelelement in der Trägerausnehmung und ermöglicht , bei dem Verbinden der Säulenabschnitte der Ableitersäule axiale Fertigungstoleranzen aus zugleichen .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützvorrichtung mehrere Abstützeinheiten auf , wobei j ede Abstützeinheit die Gehäusewand und das Trägerelement miteinander verbindet . Durch die Verbindung des Trägerelements mit der Gehäusewand durch mehrere Abstützeinheiten kann das Trägerelement sicher und stabil an der Gehäusewand abgestützt werden .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Gehäusewand für j ede Abstützeinheit eine Gehäusewandöf fnung auf , durch die die Abstützeinheit geführt ist . Dadurch kann die Montage der Überspannungsableiteranordnung vereinfacht werden, indem j ede Abstützeinheit durch eine Gehäusewandöf fnung des Gehäuses geführt wird .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist j ede Abstützeinheit mit der Gehäusewand durch eine Stütz flanschverbindung verbunden . Beispielsweise weist j ede Stütz flanschverbindung der Gehäusewand mit einer Abstützeinheit einen an der Gehäusewand außenseitig angeordneten Wandflansch und einen zu dem Wandflansch korrespondierenden Stütz flansch der Abstützeinheit auf . Durch derartige Stütz flanschverbindungen können die Abstützeinheiten außenseitig und damit montagefreundlich an der Gehäusewand befestigt werden . Außerdem können durch derartige Stütz flanschverbindungen fluiddichte Verbindungen der Abstützeinheiten mit der Gehäusewand realisiert werden .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist j ede
Abstützeinheit durch eine lösbare Verbindung mit dem Trägerelement verbunden . Die lösbare Verbindung weist vorzugsweise ein Spiel in einer zu einer Längsachse der Abstützeinheit parallelen Richtung auf . Dies ermöglicht eine modulare Montage der Abstützeinheit , bei der das Trägerelement beispielsweise nach der Befestigung der Abstützeinheiten an der Gehäusewand mit den Abstützeinheiten verbunden wird . Ein Spiel der lösbaren Verbindung einer Abstützeinheit mit dem Trägerelement in einer zu einer Längsachse der Abstützeinheit parallelen Richtung ermöglicht vorteilhaft ein Verschieben des Trägerelements gegenüber der Abstützeinheit bei dem Verbinden des Trägerelements mit der Abstützeinheit , um radiale Toleranzen aus zugleichen .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuse einen ersten Gehäuseteil und einen zweiten Gehäuseteil auf . Beispielsweise sind der erste Gehäuseteil und der zweite Gehäuseteil in einem ringartig um eine Längsachse der Ableitersäule verlaufenden Bereich miteinander verbunden .
Die Formulierung, dass das Gehäuse einen ersten Gehäuseteil und einen zweiten Gehäuseteil aufweist , ist nicht so zu verstehen, dass das Gehäuse nur zwei Gehäuseteile aufweist . Vielmehr kann das Gehäuse auch mehr als zwei Gehäuseteile aufweisen . Die Formulierung ist daher so zu verstehen, dass das Gehäuse wenigstens zwei Gehäuseteile aufweist .
Wie oben bereits ausgeführt wurde zielt die Erfindung auf eine Überspannungsableiteranordnung, die eine relativ lang ausgeführte Ableitersäule und daher auch ein entsprechend großes Gehäuse aufweisen kann . Das Gehäuse kann beispielsweise eine Höhe von mehreren Metern aufweisen . Das Gehäuse wird bei der Montage der Überspannungsableiteranordnung in der Regel über die Ableitersäule aufgezogen . Dafür werden in der Regel ein Kran und im Fall , dass die Überspannungsableiteranordnung in einem Gebäude montiert wird, eine ausreichende Raumhöhe benötigt . Die vorgenannte Ausgestaltung der Erfindung vereinfacht sowohl den Transport als auch die Montage des Gehäuses erheblich durch eine Teilung des Gehäuses in zwei Gehäuseteile . Eine Verbindung der Gehäuseteile in einem ringartig um eine Längsachse der Ableitersäule verlaufenden Bereich vereinfacht insbesondere eine fluiddichte Verbindung der Gehäuseteile und die Verbindung einer erfindungsgemäßen Stützvorrichtung mit der Gehäusewand, verglichen beispielsweise mit einer Verbindung der Gehäuseteile in einer Ebene , in der die Längsachse der Ableitersäule verläuft .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der erste Gehäuseteil und der zweite Gehäuseteil fluiddicht miteinander verbunden . Eine fluiddichte Verbindung der Gehäuseteile ermöglicht insbesondere eine gasisolierte Aus führung der Überspannungsableiteranordnung .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der erste Gehäuseteil und der zweite Gehäuseteil lösbar miteinander verbunden . Eine lösbare Verbindung der Gehäuseteile ermöglicht eine vereinfachte Montage und Demontage der Überspannungsableiteranordnung, beispielsweise gegenüber einer Schweißverbindung .
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der erste Gehäuseteil und der zweite Gehäuseteil durch eine Gehäuseflanschverbindung miteinander verbunden . Vorzugsweise ist die Gehäuseflanschverbindung an einer Außenseite des Gehäuses angeordnet .
Eine Gehäuseflanschverbindung der Gehäuseteile ermöglicht insbesondere eine einfache Realisierung einer fluiddichten und lösbaren Verbindung der Gehäuseteile . Die Anordnung der Gehäuseflanschverbindung an einer Außenseite des Gehäuses vereinfacht den Zugri f f auf die Gehäuseflanschverbindung bei der Montage und Demontage der Überspannungsableiteranordnung gegenüber einer Anordnung der Gehäuseflanschverbindung an einer Innenseite des Gehäuses . Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise , wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung von Aus führungsbeispielen, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden . Dabei zeigen :
FIG 1 eine Außenansicht eines Aus führungsbeispiels einer Überspannungsableiteranordnung,
FIG 2 eine Schnittdarstellung der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung im Bereich einer Gehäuse flanschverbindung,
FIG 3 eine Stützvorrichtung der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung in dem Gehäuse der Überspannungsableiteranordnung,
FIG 4 ein Trägerelement der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung,
FIG 5 eine Abstützeinheit der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung,
FIG 6 eine Verbindung einer Abstützeinheit mit dem Trägerelement der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung .
Einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit denselben Bezugs zeichen versehen .
Figur 1 ( FIG 1 ) zeigt eine Außenansicht eines Aus führungsbeispiels einer Überspannungsableiteranordnung 1 . Die Überspannungsableiteranordnung 1 weist ein Gehäuse 3 auf , das einen ersten Gehäuseteil 5 und einen zweiten Gehäuseteil 7 aufweist . Der erste Gehäuseteil 5 und der zweite Gehäuseteil 7 sind fluiddicht und lösbar durch eine Gehäuseflanschverbindung 9 miteinander verbunden . Figur 2 (FIG 2) zeigt eine Schnittdarstellung der in Figur 1 gezeigten Überspannungsableiteranordnung 1 im Bereich der Gehäuseflanschverbindung 9. Die Gehäuseflanschverbindung 9 weist einen ersten Verbindungsflansch 11 und einen zweiten Verbindungsflansch 13 auf. Der erste Verbindungsflansch 11 bildet ein Ende des ersten Gehäuseteils 5, das dem zweiten Gehäuseteil 7 zugewandt ist. Der zweite Verbindungsflansch 13 bildet ein Ende des zweiten Gehäuseteils 7, das dem ersten Gehäuseteil 5 zugewandt ist. Zwischen dem ersten Verbindungsflansch 11 und dem zweiten Verbindungsflansch 13 ist ein Dichtungselement 15 angeordnet, das die Verbindung der Verbindungsflansche 11, 13 fluiddicht abdichtet. Beispielsweise ist das Dichtungselement 15 als ein so genannter O-Ring ausgebildet.
Die Überspannungsableiteranordnung 1 weist mehrere (in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel vier) Ableitersäulen 17 auf, die in dem Gehäuse 3 von einer Gehäusewand 19 des Gehäuses 3 beabstandet angeordnet sind. Ferner weist die Überspannungsableiteranordnung 1 eine Stützvorrichtung 21 auf, die die Ableitersäulen 17 an der Gehäusewand 19 abstützt. Jede Ableitersäule 17 weist einen ersten Säulenabschnitt 23 und einen zweiten Säulenabschnitt 25 auf. Die Stützvorrichtung 21 umfasst ein Trägerelement 27, mehrere (in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel vier) Abstützeinheiten 29 und für jede Ableitersäule 17 ein Koppelelement 31 und einen Gleitring 33.
Figur 3 (FIG 3) zeigt die Stützvorrichtung 21 in dem Gehäuse 3 in einer Draufsicht.
Figur 4 (FIG 4) zeigt das Trägerelement 27 in einer
Draufsicht .
Figur 5 (FIG 5) zeigt eine Abstützeinheit 29. Figur 6 ( FIG 6 ) zeigt eine Verbindung einer Abstützeinheit 29 mit dem Trägerelement 27 in einer Schnittdarstellung .
Das Trägerelement 27 ist plattenartig ausgebildet und weist für j edes Koppelelement 31 eine Trägerausnehmung 35 auf , in der das Koppelelement 31 angeordnet ist . Jedes Koppelelement 31 ist scheibenartig ausgebildet und zwischen dem ersten Säulenabschnitt 23 und dem zweiten Säulenabschnitt 25 einer Ableitersäule 17 angeordnet . Die Säulenabschnitte 23 , 25 weisen beispielsweise j eweils einen Stapel von Varistorelementen auf , die beispielsweise j eweils aus einem Metalloxid gefertigt sind . Ferner weist j eder Säulenabschnitt 23 , 25 einen Säulenflansch 26 auf , der an einem Koppelelement 31 anliegt . Die Säulenflansche 26 der beiden Säulenabschnitte 23 , 25 j eder Ableitersäule 17 sind durch Verbindungselemente 36 miteinander verbunden, die j eweils durch eine Koppelelementausnehmung 37 in dem Koppelelement 31 geführt sind, das zwischen diesen Säulenabschnitten 23 , 25 angeordnet ist . Jede Koppelelementausnehmung 37 hat einen größeren Durchmesser als das Verbindungselement 36 , das durch die Koppelelementausnehmung 37 geführt ist . Dies ermöglicht bei dem Verbinden der Säulenabschnitte 23 , 25 einer Ableitersäule 17 ein Verschieben eines Koppelelements 31 gegenüber der Ableitersäule 17 , beispielsweise um radiale Fertigungstoleranzen oder eine Neigung der Ableitersäule 17 aus zugleichen . Die Verbindungselemente 36 sind beispielsweise Schrauben .
Jeder Gleitring 33 fixiert ein Koppelelement 31 in einer Trägerausnehmung 35 , wobei er an einem Rand der Trägerausnehmung 35 und an dem Koppelelement 31 anliegt und ein Gleiten des Koppelelements 31 gegenüber dem Trägerelement 27 entlang einer Längsachse derj enigen Ableitersäule 17 ermöglicht , zwischen deren Säulenabschnitten 23 , 25 das Koppelelement 31 angeordnet ist . Dadurch können bei dem Verbinden der Säulenabschnitte 23 , 25 der Ableitersäule 17 axiale Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden .
Jede Abstützeinheit 29 ist mit der Gehäusewand 19 und mit dem Trägerelement 27 verbunden . Die Gehäusewand 19 weist für j ede Abstützeinheit 29 in dem zweiten Gehäuseteil 7 eine Gehäusewandöf fnung 39 auf , durch die die Abstützeinheit 29 geführt ist und die von einem an der Gehäusewand 19 außenseitig angeordneten Wandflansch 41 umgeben ist . Die Abstützeinheit 29 weist einen zu dem Wandflansch 41 korrespondierenden Stütz flansch 43 auf , der mit dem Wandflansch 41 eine Stütz flanschverbindung 45 bildet , über die die Abstützeinheit 29 außenseitig an der Gehäusewand 19 befestigt ist . Ferner weist die Abstützeinheit 29 einen Endbereich 47 auf , der lösbar mit dem Trägerelement 27 verbunden ist . Diese lösbare Verbindung der Abstützeinheit 29 mit dem Trägerelement 27 weist ein Spiel in einer zu einer Längsachse der Abstützeinheit 29 parallelen Richtung auf . Zu diesem Zweck weist der Endbereich 47 eine Ausnehmung 49 auf , in die ein Randbereich 51 des Trägerelements 27 aufgenommen ist . Dieser Randbereich 51 des Trägerelements 27 weist zwei Langlöcher 53 auf , durch die j eweils ein Befestigungselement 55 geführt ist , das mit den den Randbereich 51 umgebenden Bereichen des Endbereichs 47 der Abstützeinheit 29 verbunden ist . Die Langlöcher 53 ermöglichen ein Verschieben des Trägerelements 27 gegenüber der Abstützeinheit 29 in einer zu einer Längsachse der Abstützeinheit 29 parallelen Richtung bei dem Verbinden des Trägerelements 27 mit der Abstützeinheit 29 , um radiale Fertigungstoleranzen aus zugleichen . Der Endbereich 47 der Abstützeinheit 29 ist mit dem den Stütz flansch 43 aufweisenden Abschnitt der Abstützeinheit 29 durch einen Isolierabschnitt 57 der Abstützeinheit 29 verbunden, der aus einem elektrisch isolierenden Material gefertigt ist und das Trägerelement 27 elektrisch von der Gehäusewand 19 isoliert .
Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Aus führungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde , so ist die Erfindung nicht durch die of fenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .

Claims

Patentansprüche
1. Überspannungsableiteranordnung (1) , umfassend
- eine Ableitersäule (17) ,
- ein Gehäuse (3) , in dem die Ableitersäule (17) angeordnet ist und das eine Gehäusewand (19) aufweist, die die Ableitersäule (17) von der Ableitersäule (17) beabstandet umgibt, und
- eine mit der Ableitersäule (17) und der Gehäusewand (19) verbundene Stützvorrichtung (21) , die die Ableitersäule (17) an der Gehäusewand (19) abstützt.
2. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 1, wobei die Stützvorrichtung (21) ein Koppelelement (31) aufweist, das zwischen einem ersten Säulenabschnitt (23) der Ableitersäule (17) und einem zweiten Säulenabschnitt (25) der Ableitersäule (17) angeordnet ist.
3. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 2, mit einem Verbindungselement (36) , das den ersten Säulenabschnitt (23) und den zweiten Säulenabschnitt (25) miteinander verbindet und durch eine Koppelelementausnehmung (37) in dem Koppelelement (31) geführt ist, wobei die Koppelelementausnehmung (37) einen größeren Durchmesser als das Verbindungselement (36) hat.
4. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Stützvorrichtung (21) ein Trägerelement (27) mit einer Trägerausnehmung (35) aufweist, in der das Koppelelement (31) angeordnet ist.
5. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 4, wobei die Stützvorrichtung (21) einen Gleitring (33) aufweist, der an einem Rand der Trägerausnehmung (35) und an dem Koppelelement (31) anliegt und ein Gleiten des Koppelelements (31) gegenüber dem Trägerelement (27) entlang einer Längsachse der Ableitersäule (17) ermöglicht.
6. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Stützvorrichtung (21) mehrere Abstützeinheiten (29) aufweist, wobei jede Abstützeinheit (29) die Gehäusewand (19) und das Trägerelement (27) miteinander verbindet.
7. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 6, wobei die Gehäusewand (19) für jede Abstützeinheit (29) eine Gehäusewandöffnung (39) aufweist, durch die die Abstützeinheit (29) geführt ist.
8. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 6 oder 7, wobei jede Abstützeinheit (29) mit der Gehäusewand (19) durch eine Stützflanschverbindung (45) verbunden ist.
9. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 8, wobei jede Stützflanschverbindung (45) der Gehäusewand (19) mit einer Abstützeinheit (29) einen an der Gehäusewand (19) außenseitig angeordneten Wandflansch (41) und einen zu dem Wandflansch (41) korrespondierenden Stützflansch (43) der Abstützeinheit (29) aufweist.
10. Überspannungsableiteranordnung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei jede Abstützeinheit (29) durch eine lösbare Verbindung mit dem Trägerelement (27) verbunden ist.
11. Überspannungsableiteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (3) einen ersten Gehäuseteil (5) und einen zweiten Gehäuseteil (7) aufweist.
12. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 11, wobei der erste Gehäuseteil (5) und der zweite
Gehäuseteil (7) in einem ringartig um eine Längsachse der Ableitersäule (17) verlaufenden Bereich miteinander verbunden sind .
13. Überspannungsableiteranordnung (1) nach Anspruch 11 oder
12, wobei der erste Gehäuseteil (5) und der zweite Gehäuseteil (7) fluiddicht miteinander verbunden sind.
14. Überspannungsableiteranordnung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei der erste Gehäuseteil (5) und der zweite Gehäuseteil (7) lösbar miteinander verbunden sind.
15. Überspannungsableiteranordnung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei der erste Gehäuseteil (5) und der zweite Gehäuseteil (7) durch eine
Gehäuseflanschverbindung (9) miteinander verbunden sind.
EP24745953.0A 2023-08-31 2024-07-19 Überspannungsableiteranordnung Pending EP4740226A1 (de)

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