EP4732636A1 - Funktionsüberwachung eines signalbilds - Google Patents
Funktionsüberwachung eines signalbildsInfo
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- EP4732636A1 EP4732636A1 EP24769270.0A EP24769270A EP4732636A1 EP 4732636 A1 EP4732636 A1 EP 4732636A1 EP 24769270 A EP24769270 A EP 24769270A EP 4732636 A1 EP4732636 A1 EP 4732636A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren (100) zur Funktionsüberwachung einer Leuchte (10), bei welchem mittels wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) jeweils eine Information erster Art betreffend eine Lichtemission einer Lampe (16) der Leuchte (10) erfasst wird (102). Auf Basis der erfassten Informationen erster Art (102) wird ein Betriebszustand der Leuchte (10) ermittelt (104). Daraufhin wird eine Information zweiter Art betreffend den ermittelten Betriebszustand (104) der Leuchte (10) ausgegeben (106).
Description
Beschreibung
Funktionsüberwachung eines Signalbilds
Die Erfindung betri f ft ein Verfahren, eine Leuchte , ein Fahrzeug, ein Computerprogramm sowie ein computerlesbares Medium .
In der Eisenbahntechnik ist es üblich, Informationen mittels optischer oder akustischer Signalbilder aus zugeben . Beispielsweise weist ein schienengebundenes Fahrzeug zu diesem Zweck mehrere Außenleuchten auf . Diese sind auf eine vorbestimmte Weise , zumeist an einer Stirnseite , des genannten Fahrzeugs angeordnet . Dadurch kann eine Art , eine Funktion und/oder eine Fahrtrichtung dieses Fahrzeugs kenntlich gemacht werden . Mittels dieser Außenleuchten ist üblicherweise Licht mit unterschiedlichen Intensitäten und/oder verschiedenen Farben emittierbar . Auf diese Weise können beispielsweise Tages zeichen und Nachtzeichen oder Schlusssignale und Spitzensignale eines Fahrzeugs unterschieden werden . In der Regel sind vorbestimmten Signalbildern vorgegebene Signalbegri f fe zugeordnet . Anhand solcher Signalbegri f fe können außenstehende Betrachter die Signalbilder eindeutig einer Information zuordnen . Um Missverständnisse durch fehlerbehaftete Signalbilder zu vermeiden, müssen Außenleuchten eines Fahrzeugs stets vor einem Fahrtantritt überprüft werden . Diese Aufgabe hat üblicherweise der Fahrzeugführer . Dieser muss zumindest einmal vor Betriebsbeginn eine Funktions fähigkeit der Signalbilder prüfen . Kriterien für eine solche Überprüfung sind beispielsweise in der Norm DIN VDE 0119 207- 12 vorgegeben . Zwar sind bereits Uberwachungseinrichtungen bekannt , mittels welchen eine Leuchte auf deren Funktion hin überprüft werden kann . Allerdings wird bislang keine Funktionsüberwachung von dabei eingesetzten Sensorvorrichtungen durchgeführt . Ein fehlerhafter Betriebs zustand einer Sensorvorrichtung der Uberwa- chungseinrichtung kann daher zu einer fehlerbehafteten Funktionsprüfung der Außenleuchten und damit des Signalbilds führen . Weiterhin ist daher eine optische Funktionsprüfung der
Außenleuchten sowie der Signalbilder durch den Fahrzeugführer erforderlich .
Aufgabe der Erfindung ist es , eine Zuverlässigkeit einer Funktionsüberwachung einer Leuchte und/oder eines optischen Signalbilds zu verbessern .
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 . Des Weiteren wird diese Aufgabe gelöst durch eine Leuchte sowie durch ein Fahrzeug mit den Merkmalen des j eweils zugehörigen nebengeordneten Anspruchs .
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde , eine Computerprogramm sowie ein computerlesbares Medium anzugeben .
Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Computerprogramm mit den Merkmalen des nebengeordneten Computerprogrammanspruchs sowie durch ein computerlesbares Medium mit den Merkmalen des Anspruchs 15 .
Vorteilhafte Weiterbildungen sind j eweils Gegenstand abhängiger Unteransprüche .
Das erfindungsgemäße Verfahren betri f ft eine Funktionsüberwachung einer Leuchte . Vorzugsweise handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren um ein computerimplementiertes Verfahren . Bei diesem Verfahren wird mittels wenigstens zwei Sensorvorrichtungen j eweils eine Information erster Art betref fend eine Lichtemission einer Lampe der Leuchte erfasst . Auf Basis der erfassten Information erster Art wird ein Betriebs zustand der genannten Leuchte ermittelt . Daraufhin wird eine Information zweiter Art betref fend den ermittelten Betriebs zustand der Leuchte ausgegeben . Vorzugsweise handelt es sich bei den wenigstens zwei Sensorvorrichtungen j eweils um eine photosensitive Sensorvorrichtung . Beispielsweise weisen die wenigstens zwei Sensorvorrichtungen j eweils eine Photodiode und/oder eine Photozelle auf . Bevorzugterweise sind die
wenigstens zwei Sensorvorrichtungen j eweils als ein Photorelais ausgebildet .
Auf diese Weise kann j eweils eine Information erster Art separat von j eweils einer der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen erfasst werden . Dies ermöglicht es , eine automatisierte Funktionsüberwachung bereitzustellen . Dadurch kann ein Personaleinsatz zum Zwecke der Funktionsüberwachung zumindest reduziert oder es kann gänzlich auf diesen verzichtet werden .
Vorzugsweise ist als Leuchte eine Fahrzeugaußenleuchte vorgesehen . Insbesondere handelt es sich bei der Fahrzeugaußenleuchte um eine Außenleuchte eines schienengebundenen Fahrzeugs . Sicherheitsprüfungen an schienengebundenen Fahrzeugen können dadurch aufwandsgünstig und automatisiert erfolgen . Dadurch kann eine hohe Betriebssicherheit des Fahrzeugs bereitgestellt werden . Zudem kann auf diese Weise rasch eine Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs hergestellt werden .
Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass ein Betriebszustand einer j eden der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen dadurch ermittelt wird, dass auf den Informationen erster Art basierende Aussagen logisch antivalent verknüpft werden . Die genannten Aussagen sowie die antivalente Verknüpfung sollen vorliegend j eweils im Sinne der mathematischen Logik verstanden werden . Hiernach werden bei der antivalenten Verknüpfung zwei Aussagen, welche unter anderem auch als Wahrheitswerte bezeichnet werden, mittels eines Exklusiv-Oder-Gatters verknüpft . So ist eine antivalente Verknüpfung genau dann wahr, wenn beide durch sie verknüpfte Aussagen unterschiedliche Wahrheitswerte aufweisen . Ein exklusives Oder-Gatter wird auch als XOR-Gatter bezeichnet . Mittels der antivalenten Verknüpfung kann ein Aus fall einer der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen zuverlässig und rasch erkannt werden . Dadurch kann ein betriebssicher automatisierbares Verfahren zur Funktionsüberwachung der Leuchte bereitgestellt werden .
In einer vorteilhaften Aus führungsvariante ist vorgesehen, dass der Betriebs zustand der Leuchte auf Basis der ermittelten Betriebs zustände der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen sowie auf Basis der mittels der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen erfassten Informationen erster Art ermittelt wird . Dadurch kann auf sichere Weise ein fehlerhaft positiv ermittelter Betriebs zustand der Leuchte vermieden werden . Eine Zuverlässigkeit und Sicherheit des Verfahrens zur Funktionsüberwachung der Leuchte kann dadurch gesteigert werden .
In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung wird ein Vergleich des ermittelten Betriebs zustands der Leuchte mit einem Soll-Betriebs zustand der Leuchte durchgeführt . Ein Ergebnis dieses Vergleichs wird sodann als Information zweiter Art ausgegeben . Dies ermöglicht es , eine Viel zahl an möglichen Fehlerzuständen der Leuchte einfach und zuverlässig zu erkennen . Damit kann nicht nur ein Aus fall der Lampe , sondern auch eine fehlerhafte Ansteuerung oder ein anderweitig von dem Soll-Zustand abweichender Betriebs zustand der Leuchte erkannt werden .
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass ein das Leuchtmittel der Leuchte überdeckendes Schutzglas der Leuchte mittels einer Scheibenhei zung und eines von einer Düse ausgehenden Luftstrahls von Schnee und/oder Eis befreit wird . Eine Beeinträchtigung der Lichtemission der Leuchte durch Schnee und/oder Eis kann dadurch verhindert werden . Dadurch kann eine nicht mittels des Funktionsüberwachungsverfahrens erkennbare Beeinträchtigung der Lichtemission rasch und zuverlässig beseitigt werden .
Ferner betri f ft die Erfindung ein Verfahren zur Überprüfung eines mittels mehrerer Leuchten erzeugten Signalbilds . Zum Zwecke einer Überprüfung des Signalbilds wird wenigstens ein Teil der mehreren Leuchten nach Maßgabe eines vorgegebenen Signalbilds angesteuert . Für j ede der mehreren Leuchten wird sodann eine Funktionsüberwachung gemäß dem vorhergehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführt . Auf
Basis der infolge dieser Funktionsüberwachung ausgegebenen Informationen zweiter Art betref fend j eweils eine der mehreren Leuchten wird ein I st-Signalbild ermittelt . Daraufhin wird ein Vergleich des ermittelten I st-Signalbilds mit dem vorgegebenen Signalbild durchgeführt . Ein Ergebnis dieses Vergleichs wird ausgegeben .
Das Signalbild soll im Zusammenhang mit der vorliegenden Patentanmeldung im Sinne der Eisenbahntechnik verstanden werden . Zweckmäßigerweise wird das Signalbild unter Vorgabe einer Lichtfarbe und/oder einer Lichtintensität für wenigstens einen auf eine vorbestimmte Weise angeordneten Teil der mehreren Leuchten erzeugt . Eine bislang von dem Fahrzeugführer durchzuführende Überprüfung der Signalbilder kann nun auf eine zuverlässige Weise automatisiert durchgeführt werden . Dadurch kann ein Zeitaufwand zum Zwecke der Überprüfung des Signalbilds erheblich verringert werden . Des Weiteren ermöglicht dies , dass das Verfahren zur Überprüfung des Signalbilds auch während kurzer Fahrpausen durchgeführt werden kann . Dadurch kann rasch eine Betriebsbereitschaft hergestellt werden . Des Weiteren kann dadurch eine hohe Betriebssicherheit eines Fahrzeugs ermöglicht werden .
Eine vorteilhafte Aus führungsvariante sieht vor, dass im Falle einer Übereinstimmung des vorgegebenen Signalbilds mit dem ermittelten I st-Signalbild eine Information dritter Art betref fend einen Zeitpunkt der Überprüfung des vorgegebenen Signalbilds und/oder eine Visualisierung des I st-Signalbilds ausgegeben wird . Dadurch kann auf eine einfache und aufwandsgünstige Weise eine Nachvoll ziehbarkeit und/oder eine Dokumentation der Überprüfung des Signalbilds bereitgestellt werden . Möglicherweise veraltete Ergebnisse einer vorhergehenden Überprüfung können zuverlässig identi fi ziert und/oder aussortiert werden .
Eine weitere vorteilhafte Aus führungsvariante sieht vor, dass im Falle einer Abweichung zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten I st-Signalbild eine Information
vierter Art betref fend eine Diagnosemeldung und/oder eine Visualisierung des I st-Signalbilds ausgegeben wird . Vorliegende Abweichungen in dem Signalbild können auf diese Weise schnell und zuverlässig lokalisiert und behoben werden .
Ferner sieht eine vorteilhafte Aus führungsvariante vor, dass im Falle eines Vorliegens einer vorbestimmten Abweichung zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten I st- Signalbild eine Betriebssperre für ein die mehreren Leuchten aufweisendes Fahrzeug vorgesehen wird . Im einzelnen Anwendungs fall kann dadurch eine mangelnde Verkehrssicherheit schnell erkannt und möglicherweise behoben werden . Eine fehlerhafte Interpretation des von dem betrof fenen Fahrzeug ausgegebenen Signalbilds durch einen außenstehenden Betrachter kann vermieden werden . Dadurch kann eine Unfallgefahr oder eine Gefährdung Dritter reduziert werden .
Überdies sieht die Erfindung ein Verfahren zur Überprüfung verschiedener Signalbilder vor . Hierzu werden aufeinanderfolgend verschiedene mittels mehrerer Leuchten erzeugter Signalbilder mit dem zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren zur Überprüfung eines mittels mehrerer Leuchten erzeugten Signalbilds überprüft . Dadurch können relevante Signalbilder rasch und automatisiert aufeinanderfolgend einer Überprüfung unterzogen werden . Ein wiederholtes Verlassen des Fahrzeugs von einem Fahrzeugführer zum Zwecke einer Überprüfung der j eweils aufeinanderfolgend erzeugten Signalbilder kann dadurch vermieden werden . Damit kann rasch und zuverlässig eine Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs hergestellt werden .
Ferner betri f ft die Erfindung eine Leuchte , welche eine Lampe aufweist . Bei der Leuchte handelt es sich insbesondere um eine Leuchte der im Zusammenhang mit dem Verfahren beschriebenen Art . Als Leuchtmittel für diese Lampe können beispielsweise Leuchtdioden, Kondensator-Leuchtfolien, Glühlampen oder Gasentladungslampen vorgesehen sein . Des Weiteren weist die erfindungsgemäße Leuchte wenigstens zwei Sensorvorrichtungen der zuvor beschriebenen Art auf . Mittels der wenigstens zwei
Sensorvorrichtungen ist j eweils eine Information erster Art betref fend eine Lichtemission der Lampe erfassbar . Des Weiteren ist mittels j eder der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen das erfindungsgemäße Verfahren zur Funktionsüberprüfung der Leuchte durchführbar . Ein Aus fall oder eine Beeinträchtigung der Lampe der Leuchte kann rasch und zuverlässig erkannt werden . Dadurch kann ein Betriebs zustand der Leuchte mit hoher Zuverlässigkeit ermittelt werden .
In einer vorteilhaften Weiterbildung weist die Leuchte ein die Lampe zumindest teilweise überdeckendes Schutzglas auf . Dieses Schutzglas weist wiederum eine Scheibenhei zung auf . Mittels der Scheibenhei zung ist das Schutzglas behei zbar . Des Weiteren weist die Leuchte in der vorteilhaften Weiterbildung eine Düse auf , welche derart ausgerichtet ist , dass mittels eines von dieser Düse ausgehenden Luftstrahls eine Außenseite des vorgenannten Schutzglases beaufschlagbar ist . Dadurch kann das Schutzglas aufwandsgünstig und rasch von Eis und Schnee befreit werden . Eine durch Eis und Schnee verursachte Diskrepanz zwischen einem Ergebnis einer mittels üblicherweise unterhalb des Schutzglases angeordneten Sensorvorrichtung durchgeführten Funktionsprüfung der Leuchte und einer tatsächlichen Sichtbarkeit der Lichtemission der Lampe und damit des Signalbilds kann so verhindert werden .
Vorzugsweise weist das vorgenannte Schutzglas in einer bestimmungsgemäßen Ausrichtung einen schrägen Verlauf auf . Auf diese Weise kann Eis und Schnee zuverlässig mittels des Luftstrahls entfernt werden . Dabei weist das Schutzglas vorzugsweise einen schrägen Verlauf derart auf , dass eine Flächennormale einer Außenseite des Schutzglases einen Winkelversatz relativ zu einer Lotrichtung aufweist .
Zudem sieht die Erfindung ein erfindungsgemäßes Fahrzeug vor, welches mehrere der erfindungsgemäßen Leuchten aufweist . Mittels der mehreren Leuchten ist das vorgenannte Signalbild erzeugbar . Insbesondere handelt es sich bei dem Fahrzeug um ein schienengebundenes Fahrzeug . Dadurch kann eine Funktion der
einzelnen Leuchten, welche gemeinsam oder in Teilen Signalbilder erzeugen, einfach, rasch und aufwandsgünstig überprüft werden . Insbesondere kann auf einen Personaleinsatz zum Zwecke der Überprüfung der Signalbilder sowie der einzelnen Leuchten verzichtet werden . Missverständnisse und Gefahrenpotentiale , welche durch fehlerhafte Betriebs zustände der Leuchten verursacht werden, können dadurch vermieden werden .
Mittels des erfindungsgemäßen Computerprogramms ist das erfindungsgemäße Verfahren einfach implementierbar .
Das Computerprogramm veranlasst bei dessen Aus führung eine Datenverarbeitungsvorrichtung dazu, das erfindungsgemäße Verfahren mittels der erfindungsgemäßen Leuchte durchzuführen . Bei der genannten Datenverarbeitungsvorrichtung kann es sich beispielsweise um einen Computer, einen Mikrocontroller, einen Prozessor oder eine andere programmierbare Hardwarekomponente handeln . Die Datenverarbeitungsvorrichtung ist zweckmäßigerweise dazu eingerichtet , Daten einzulesen, zu schreiben, zu empfangen, zu übertragen und/oder zu verwalten . Zweckmäßigerweise können mehrere Datenverarbeitungsvorrichtungen dazu eingerichtet sein, gemeinsam das Computerprogramm aus zuführen . Bevorzugt handelt es sich bei der Datenverarbeitungsvorrichtung um eine Datenverarbeitungsvorrichtung des erfindungsgemäßen Fahrzeugs . Beispielsweise können freie Rechenkapazitäten verschiedener Datenverarbeitungsvorrichtungen dieses Fahrzeugs zum Zwecke einer Aus führung des Computerprogramms genutzt werden . Eine solche Nutzung freier Rechenkapazitäten ist unter der Bezeichnung „Edge-Computing" bekannt . Dabei ist „Edge-Computing" im vorliegenden Zusammenhang im Sinne der Inf ormationstechnologie zu verstehen .
Des Weiteren ist erfindungsgemäß ein computerlesbares Medium vorgesehen . Dieses weist Instruktionen auf , welche eine Datenverarbeitungsvorrichtung dazu veranlassen, das erfindungsgemäße Verfahren mittels der erfindungsgemäßen Leuchte durchzuführen . Bei der genannten Datenverarbeitungsvorrichtung
handelt es sich insbesondere um die Datenverarbeitungsvorrichtung der zuvor beschriebenen Art .
Bei dem computerlesbaren Medium kann sich beispielsweise um eine CD-ROM, eine DVD, einen USB- oder Flash-Speicher oder um ein nicht körperliches Medium, wie ein Datenstrom und/oder ein digitales Trägersignal handeln .
Die voranstehend beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die Art und Weise , wie diese erreicht werden, werden im Zusammenhang mit den Figuren in der folgenden Beschreibung des Aus führungsbeispiels der Erfindung und dessen Variationen näher erläutert . Soweit zweckdienlich, werden in den Figuren dieselben Bezugs zeichen für dieselben oder einander entsprechende Elemente der Erfindung verwendet . Das Aus führungsbeispiel dient der Erläuterung der Erfindung und beschränkt die Erfindung nicht auf die darin angegebenen Kombinationen von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale . Zudem können alle in dem Aus führungsbeispiel angegebenen Merkmale isoliert betrachtet und in geeigneter Weise mit den Merkmalen eines beliebigen Anspruchs kombiniert werden .
Es zeigen :
FIG 1 eine schematische Ansicht einer Stirnseite eines Aus führungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fahrzeugs ;
FIG 2 eine Schnittdarstellung eines Aus führungsbeispiels der erfindungsgemäßen Leuchte in einer schematischen Darstellung;
FIG 3 eine I llustration eines Beispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand eines schematischen Ablaufdiagramms .
FIG 1 zeigt eine Ansicht einer Stirnseite eines Aus führungsbeispiels eines schienengebundenen Fahrzeugs 28 in einer schematischen Darstellung . In dieser Ansicht weist das schienengebundene Fahrzeug 28 beispielhaft fünf Leuchten 10 auf . Jede der beispielhaft gezeigten Leuchten 10 weist zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 auf , mittels welchen j eweils eine Information erster Art betref fend eine Lichtemission einer Lampe 16 der zugehörigen Leuchte 10 erfassbar ist . Die in FIG 1 beispielhaft dargestellten Leuchten 10 sind vorliegend dazu eingerichtet , verschiedene Farbtöne und/oder verschiedene Leuchtintensitäten aus zugeben .
Des Weiteren sind die fünf Leuchten 10 beispielhaft derart angeordnet , dass die runden Leuchten 10 ein Dreieck mit einer nach oben gerichteten Spitze bilden . Unterhalb dieses Dreiecks sind beispielhaft zwei weitere Leuchten 10 angeordnet . Je nach Anwendungs fall können diese als Fernlicht oder als Abblendlicht oder als Teil eines Signalbilds angesteuert werden . Soll mittels der Leuchten 10 ein Signalbild ausgegeben werden, welches die Information trägt , dass es sich bei der gezeigten Stirnseite des schienengebundenen Fahrzeugs 28 um eine Fahrzeugspitze handelt , so werden beispielhaft die drei in Form eines Dreiecks angeordneten runden Leuchten 10 angesteuert . Dies erfolgt derart , dass diese drei runden Leuchten 10 weißes Licht emittieren . Zusätzlich kann dabei zwischen einem Tagzeichen und einem Nachtzeichen unterschieden werden . Beispielhaft werden die genannten drei Leuchten 10 im Falle , dass es sich um ein Tagzeichen handelt , mit einer Intensität erster Art betref fend die Lichtemission angesteuert . Im Falle , dass es sich um ein Nachtzeichen handelt , werden die drei genannten Leuchten 10 mit einer gegenüber der Intensität erster Art erhöhten Intensität zweiter Art betref fend die Lichtemission angesteuert . Soll dahingegen beispielsweise ein Signalbild erzeugt werden, welches die Information trägt , dass es sich um ein Ende des schienengebundenen Fahrzeugs 28 handelt , so werden die zwei unten liegenden runden Leuchten 10 des Dreiecks derart angesteuert , dass diese rotes Licht
emittieren . Die dritte runde Leuchte 10 , welche die obere Spitze des Dreiecks bildet , bleibt in diesem Falle ausgeschaltet . Alternativ können im Einklang mit nationalen Vorschri ften Tages zeichen und Nachtzeichen mit derselben Intensität betref fend eine Lichtemission ausgegeben werden . Ferner ist es in einzelnen Anwendungs fällen möglich, dass das mit roter Farbe emittierte Licht blinkt .
Des Weiteren weist das Aus führungsbeispiel des schienengebundenen Fahrzeugs 28 eine Datenverarbeitungsvorrichtung 30 auf . Mittels dieser Datenverarbeitungsvorrichtung 30 sind beispielhaft die Leuchten 10 des schienengebundenen Fahrzeugs 28 zum Zwecke eines Erzeugens der Signalbilder ansteuerbar .
FIG 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines Aus führungsbeispiels einer Leuchte 10 in einer schematischen Darstellung . Zweckmäßigerweise betri f ft das vorliegend beschriebene Ausführungsbeispiel der Leuchte 10 eine im Zusammenhang mit FIG 1 beschriebene Leuchte 10 .
Das Aus führungsbeispiel der Leuchte 10 weist eine Lampe 16 auf . Beispielhaft sind als Leuchtmittel der Lampe 16 Leuchtdioden vorgesehen . Des Weiteren weist die Leuchte 10 zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 auf . Mittels der zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 ist j eweils die Information erster Art betref fend eine Lichtemission der Lampe 16 erfassbar .
In einer bevorzugten Aus führungsvariante der Leuchte 10 weist diese ein Schutzglas 18 auf . Das Schutzglas 18 ist vorliegend transparent und überdeckt zumindest teilweise die Lampe 16 . Des Weiteren weist das Schutzglas 18 eine Scheibenhei zung 20 auf . Mittels der Scheibenhei zung 20 kann das Schutzglas 18 erwärmt werden . Dadurch kann sich auf dem Schutzglas 18 befindliches Eis und Schnee mittels Schmel zens entfernt werden . Um diesen Vorgang zu beschleunigen, weist die Leuchte 10 zudem eine Düse 22 auf . Mittels der Düse 22 ist ein Luftstrahl 24 erzeugbar . Im vorliegenden Aus führungsbeispiel ist die Düse 22 derart ausgerichtet , dass mittels des von dieser Dü-
se 22 ausgehenden Luftstrahls 24 eine Außenseite 26 des Schutzglases 18 beaufschlagbar ist . Vorzugsweise wird diese Außenseite 26 mittels der Düse 22 mit Druckluft beaufschlagt . Bereits mittels der Scheibenhei zung 20 von der Außenseite 26 abgelöste Teile von Eis oder Schnee können dadurch rasch und aufwandsgünstig von dem Schutzglas 18 entfernt werden .
Dadurch kann eine Sichtbarkeit des von der Lampe 16 emittierten Lichts auf eine zuverlässige Weise ermöglicht werden . Eine gemeinsame Anwendung der Scheibenhei zung 20 und der Düse 22 eignet sich besonders im vorliegend gezeigten Falle , bei welchem das Schutzglas 18 in einer zum Betrieb vorgesehenen Ausrichtung schräg verläuft . In diesem Anwendungs fall besteht häufig das Problem, dass mittels der Scheibenhei zung 20 bereits gelöste Teile von Eis oder Schnee auf der Außenseite 26 der Schutzglases 18 verbleiben . Mittels des Luftstrahls 24 können diese Teile einfach und aufwandsgünstig entfernt werden . Auf ein vollständiges Schmel zen des sich auf der Außenseite 26 befindlichen Eises oder Schnees kann verzichtet werden .
FIG 3 illustriert ein Beispiel eines Verfahrens 100 zur Überprüfung eines mittels mehrerer Leuchten 10 erzeugten Signalbilds anhand des im Zusammenhang mit FIG 1 beschrieben Fahrzeugs 28 und der im Zusammenhang mit FIG 2 beispielhaft beschriebenen Leuchte 10 . In einer bevorzugten Aus führungsvariante wird das Beispiel des Verfahrens 100 mittels der Datenverarbeitungsvorrichtung 30 des schienengebundenen Fahrzeugs 28 durchgeführt .
Zum Zwecke einer Überprüfung des erzeugten Signalbilds wird zunächst ein Teil der mehreren Leuchten 10 des schienengebundenen Fahrzeugs 28 nach Maßgabe eines vorgegebenen Signalbilds angesteuert 116 .
Daraufhin wird für j ede der mehreren Leuchten 10 des schienengebundenen Fahrzeugs 28 eine Funktionsüberwachung durchgeführt . Hierzu wird mittels der zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 einer j eden der mehreren Leuchten 10 j eweils eine Informa-
tion erster Art betref fend die Lichtemission der Lampe 16 der Leuchte 10 erfasst 102 .
Daraufhin wird im vorliegenden Beispiel des Verfahrens 100 ein Betriebs zustand einer j eden der zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 ermittelt 108 . Zu diesem Zweck sind als die zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 j eweils beispielhaft ein Phototoreiais vorgesehen . Diese Photorelais sind derart ausgebildet , dass diese im Falle derselben erfassten Lichtemission unterschiedliche Wahrheitswerte im Sinne der mathematischen Logik ausgeben . Die von den Photorelais ausgegebenen Wahrheitswerte werden daraufhin antivalent mittels eines Exklusiv-Oder- Gatters verknüpft . Auf diese Weise können die Betriebs zustände der zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 zuverlässig überprüft werden . So kann beispielsweise ein erstes der zwei Photorelais derart ausgebildet sein, dass im Falle einer festgestellten Lichtemission der Lampe 16 ein Öf fner betätigt wird . Infolgedessen wird von diesem ersten Photorelais ein Wahrheitswert erster Art ausgegeben . Ein zweites der zwei genannten Photorelais ist dahingegen derart ausgebildet , dass im Falle einer festgestellten Lichtemission der Lampe 16 ein Schließer betätigt wird . Infolgedessen wird ein Wahrheitswert zweiter Art durch dieses zweite Photorelais ausgegeben . Auf Basis einer darauf folgenden Verknüpfung der beiden auf die vorher beschriebene Weise ausgegebenen Wahrheitswerte mittels des Exklusiv-Oder-Gatters , kann auf eine einfache Weise ein Rückschluss auf einen Betriebs zustand der beiden Sensorvorrichtungen 12 , 14 rückgeschlossen werden .
Das vorliegend beschriebene Beispiel des Verfahrens 100 sieht des Weiteren vor, dass der Betriebs zustand einer j eden der mehreren Leuchten 10 auf Basis der ermittelten Betriebs zustände 108 betref fend die zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 sowie auf Basis der mittels der zwei Sensorvorrichtungen 12 , 14 erfassten 102 Informationen erster Art ermittelt wird 104 . Zudem ist vorgesehen, dass ein Vergleich des ermittelten 104 Betriebs zustands der Leuchte 10 mit einem Soll- Betriebs zustand der Leuchte 10 durchgeführt wird 110 . Darauf-
hin wird ein Ergebnis dieses Vergleichs 110 als Information zweiter Art betref fend den ermittelten 104 Betriebs zustand der Leuchte 10 ausgegeben 106 .
In einer bevorzugten Aus führungs form des Verfahrens 100 ist zudem vorgesehen, dass das im Zusammenhang mit FIG 2 näher beschriebene Schutzglas 18 mittels der Scheibenhei zung 20 und des von der Düse 22 ausgehenden Luftstrahls 24 von Schnee und oder Eis befreit wird 114 . Eine durch Schnee und/oder Eis beeinträchtigte Lichtemission der Leuchte 10 kann nicht mittels der Sensorvorrichtungen 12 , 14 erfasst werden . Daher ist dieser zusätzliche Verfahrensschritt erforderlich, um auf eine sichere Weise eine eis- und/oder schneefreie Leuchte 10 zu gewährleisten .
Auf Basis der infolge der Funktionsüberwachung einer j eden der mehreren Leuchten 10 ausgegebenen 106 Information zweiter Art betref fend eine j ede der mehreren Leuchten 10 , wird des Weiteren ein I st-Signalbild ermittelt 118 . Zum Zwecke einer Überprüfung der mittels des mehreren Leuchten 10 erzeugten Signalbilds wird ein Vergleich des auf die vorgenannte Weise ermittelten 118 I st-Signalbilds mit dem vorgegebenen Signalbild durchgeführt 120 . Daraufhin wird ein Ergebnis dieses Vergleichs ausgegeben 122 .
Eine Ausgabe 122 des Ergebnisses erfolgt im Falle einer Übereinstimmung Fl des vorgegebenen Signalbilds mit dem ermittelten 118 I st-Signalbilds im vorliegend beschriebenen Beispiel des Verfahrens 100 dadurch, dass eine Visualisierung des I st- Signalbilds an einen Fahrzeugführer gemeinsam mit einem Zeitstempel betref fend einen Zeitpunkt der durchgeführten Überprüfung ausgegeben wird 124 . Dadurch kann ein Fahrzeugführer rasch und zuverlässig an zentraler Stelle erkennen, dass es sich bei dem vorgegebenen Signalbild um das tatsächlich ausgegebene I st-Signalbild handelt .
Im Falle , dass der vorgenannte Vergleich 122 eine Abweichung F2 zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten
118 I st-Signalbild ergeben hat , wird eine Diagnosemeldung sowie eine Visualisierung des I st-Signalbilds an den Fahrzeugführer ausgegeben 126 . Dadurch kann dieser auf einfache Weise eine Abweichung F2 lokalisieren, um diese zu beheben . Beispielhaft ist zudem vorgesehen, dass im Falle eines Vorliegens vorbestimmter Abweichungen F2 zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten 118 I st-Signalbild eine Betriebssperre für das betrof fene Fahrzeug 28 vorgesehen wird 128 .
In einer besonderen Aus führungsvariante des Beispiels des Verfahrens 100 wird ferner vorgesehen, dass verschiedene Signalbilder überprüft werden 130 . Zu diesem Zweck werden aufeinanderfolgend verschiedene mittels der mehreren Leuchten 10 erzeugte Signalbilder überprüft 130 , indem das im Zusammenhang mit FIG 3 beschriebene Beispiel des Verfahrens 100 zur Überprüfung eines Signalbilds mehrfach unter Vorgabe der verschiedenen betref fenden Signalbilder durchlaufen wird .
Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Aus führungsbeispiel und dessen Variationen näher illustriert und beschrieben wurde , ist die Erfindung nicht durch die of fenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .
Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begri f fes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst .
Claims
1. Verfahren (100) zur Funktionsüberwachung einer Leuchte
(10) , bei welchem
- mittels wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) jeweils eine Information erster Art betreffend eine Lichtemission einer Lampe (16) der Leuchte (10) erfasst wird (102) ;
- ein Betriebszustand der Leuchte (10) auf Basis der erfassten Informationen erster Art ermittelt wird (104) ;
- eine Information zweiter Art betreffend den ermittelten (104) Betriebszustand der Leuchte (10) ausgegeben wird (106) .
2. Verfahren (100) nach Anspruch 1, bei welchem ein Betriebszustand einer jeden der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) dadurch ermittelt wird (108) , dass auf den Informationen erster Art basierende Aussagen logisch antivalent verknüpft werden.
3. Verfahren (100) nach Anspruch 2, bei welchem der Betriebszustand der Leuchte (10) auf Basis der ermittelten Betriebszustände (108) der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) sowie der mittels der wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) erfassten (102) Informationen erster Art ermittelt wird (104) .
4. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem
- ein Vergleich des ermittelten (104) Betriebszustands der Leuchte (10) mit einem Soll-Betriebszustand der Leuchte (10) durchgeführt wird (110) ;
- ein Ergebnis des Vergleichs als Information zweiter Art ausgegeben wird (106) .
5. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem ein die Lampe (16) der Leuchte (10) überdeckendes, transparentes Schutzglas (18) der Leuchte (10) mittels einer Scheibenheizung (20) und eines von einer Düse (22) aus-
gehenden Luftstrahls (24) von Schnee und/oder Eis befreit wird ( 114 ) .
6. Verfahren (100) zur Überprüfung eines mittels mehrerer Leuchten (10) erzeugten Signalbilds, bei welchem
- wenigstens ein Teil der mehreren Leuchten (10) nach Maßgabe eines vorgegebenen Signalbilds angesteuert wird (116) ;
- für jede der mehreren Leuchten (10) eine Funktionsüberwachung gemäß dem Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchgeführt wird;
- auf Basis der infolge der Funktionsüberwachung ausgegebenen (106) Informationen zweiter Art betreffend jeweils eine der mehreren Leuchten (10) ein Ist-Signalbild ermittelt wird (118) ;
- ein Vergleich des ermittelten (118) Ist-Signalbilds mit dem vorgegebenen Signalbild durchgeführt wird (120) ;
- ein Ergebnis dieses Vergleichs ausgegeben wird (122) .
7. Verfahren (100) nach Anspruch 6, bei welchem im Falle einer Übereinstimmung (Fl) des vorgegebenen Signalbilds mit dem ermittelten (118) Ist-Signalbild eine Information dritter Art betreffend einen Zeitpunkt der Überprüfung des vorgegebenen Signalbilds und/oder eine Visualisierung des Ist-Signalbilds ausgegeben wird (124) .
8. Verfahren (100) nach Anspruch 6 oder 7, bei welchem im Falle einer Abweichung (F2) zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten (118) Ist-Signalbild Information vierter Art betreffend eine Diagnosemeldung und/oder eine Visualisierung des Ist-Signalbilds ausgegeben wird (126) .
9. Verfahren (100) nach Anspruch 6 bis 8, bei welchem im Falle eines Vorliegens einer vorbestimmten Abweichung (F2) zwischen dem vorgegebenen Signalbild und dem ermittelten (118) Ist-Signalbild eine Betriebssperre für ein
die mehreren Leuchten (10) aufweisendes Fahrzeug (28) vorgesehen wird (128) .
10. Verfahren (100) zur Überprüfung verschiedener Signalbilder, bei welchem aufeinanderfolgend verschiedene mittels mehrerer Leuchten (10) erzeugter Signalbilder gemäß dem Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 6 bis 9 überprüft werden (130) .
11. Leuchte (10) aufweisend:
- eine Lampe (16) ;
- wenigstens zwei Sensorvorrichtungen (12, 14) , mittels welchen jeweils eine Information erster Art betreffend eine Lichtemission der Lampe (16) erfassbar ist und mittels welchen das Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchführbar ist.
12. Leuchte (10) nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch
- ein die Lampe (16) zumindest teilweise überdeckendes Schutzglas (18) , welches eine Scheibenheizung (20) aufweist;
- eine Düse (22) , welche derart ausgerichtet ist, dass mittels eines von dieser Düse (22) ausgehenden Luftstrahls (24) eine Außenseite (26) des Schutzglases (18) beaufschlagbar ist .
13. Fahrzeug (28) , insbesondere schienengebundenes Fahrzeug, aufweisend mehrere Leuchten (10) gemäß Anspruch 11 oder Anspruch 12, mittels welchen ein Signalbild erzeugbar ist.
14. Computerprogramm, welches bei dessen Ausführung eine Datenverarbeitungsvorrichtung (30) dazu veranlasst, das Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mittels einer Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 11 oder 12 durchzufüh- ren .
15. Computerlesbares Medium, aufweisend Instruktionen, welche eine Datenverarbeitungsvorrichtung (30) dazu veranlasst, das Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mittels einer Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 11 oder 12 durchzu- führen.
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