EP4732410A1 - Elektromotor mit einem flansch und einer leiterplatte - Google Patents
Elektromotor mit einem flansch und einer leiterplatteInfo
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- EP4732410A1 EP4732410A1 EP24727322.0A EP24727322A EP4732410A1 EP 4732410 A1 EP4732410 A1 EP 4732410A1 EP 24727322 A EP24727322 A EP 24727322A EP 4732410 A1 EP4732410 A1 EP 4732410A1
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Abstract
Elektromotor mit einem Flansch und einer Leiterplatte, wobei metallische Kontaktstifte des Elektromotors durch Löcher des Flansches, wobei eine Halterung hohlzylindrische Vorsprünge aufweist, welche zumindest teilweise in die Löcher des Flansches eingesteckt sind, wobei die Kontaktstifte durch die hohlzylindrischen Vorsprünge hindurchragen und in den hohlzylindrischen Vorsprüngen geführt sind, wobei die Leiterplatte, insbesondere auf der vom Flansch abgewandten Seite der Halterung, an der Halterung anliegt, wobei die Kontaktstifte in metallische Kontaktbuchsen eingesteckt sind, welche mit Leiterbahnen der Leiterplatte elektrisch verbunden sind.
Description
Elektromotor mit einem Flansch und einer Leiterplatte
Beschreibung:
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Elektromotor mit einem Flansch und einer Leiterplatte.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Elektromotor über Anschlüsse elektrisch versorgt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren weiterzubilden, wobei
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Elektromotor nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Elektromotor mit einem Flansch und einer Leiterplatte sind, dass metallische Kontaktstifte des Elektromotors durch Löcher (6) des Flansches, insbesondere durch durchgehende Löcher des metallisch ausgeführten Flansches, hindurch ragen, wobei eine Halterung hohlzylindrische Vorsprünge aufweist, welche zumindest teilweise in die Löcher des Flansches eingesteckt sind, wobei die Kontaktstifte durch die hohlzylindrischen Vorsprünge hindurchragen und in den hohlzylindrischen Vorsprüngen geführt sind, wobei die Leiterplatte, insbesondere auf der vom Flansch abgewandten Seite der Halterung, an der Halterung anliegt, wobei die Kontaktstifte in metallische Kontaktbuchsen, insbesondere in Steckkontaktbuchsen, eingesteckt sind, welche mit Leiterbahnen der Leiterplatte elektrisch verbunden, insbesondere lötverbunden und/oder kraftschlüssig verbunden, sind.
Von Vorteil ist dabei, dass die Halterung die Kontaktstifte aufnimmt und stabilisiert. Somit sind die Kontaktstifte durch die Halterung exakt positioniert und werden in die Kontaktbuchsen beim Aufsetzen der Leiterplatte eingeführt und elektrisch kontaktiert.
Die Halterung ist am Flansch exakt positioniert, indem die Vorsprünge in ein vorgegebenes Lochbild eingefügt werden. Die Herstellung ist also sicher ausführbar, insbesondere sind die Kontaktstifte ohne Verbiegen einführbar in die Kontaktbuchsen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Statorwicklung mit den Kontaktstiften elektrisch verbunden, insbesondere zur elektrischen Versorgung der Statorwicklung über die Kontaktstifte. Von Vorteil ist dabei, dass die Kontaktstifte durch den Flansch hindurchragen und steckverbunden sind mit den Kontaktbuchsen, welche auf der Leiterplatte bestückt sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist an der Halterung eine erste Beabstandungsschiene ausgeformt, welche an der Leiterplatte anliegt, und eine zweite Beabstandungsschiene, welche am Flansch anliegt. Von Vorteil ist dabei, dass die Halterung den Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Flansch definiert.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung erstreckt sich die erste Beabstandungsschiene parallel zur zweiten Beabstandungsschiene. Von Vorteil ist dabei, dass zwischen den beiden Beabstandungsschienen ein geschützter Raumbereich für das Herausführen des Kabels bereitgestellt ist, welches die Spule der elektromagnetisch betätigbaren Bremse versorgt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung erstreckt sich der von der Halterung bezogen auf die Drehachse der Rotorwelle in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich über mehr als 180°, und/oder dass der von der Halterung überdeckte Radialabstandsbereich radial außerhalb des von der Rotorwelle überdeckten Radialabstandsbereichs angeordnet ist, und/oder dass die Halterung radial außerhalb der Rotorwelle angeordnet ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Halterung derart gekrümmt ausgeführt ist, dass die Rotorwelle umgangen ist und die Halterung von der Rotorwelle beabstandet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Kontaktbuchsen auf der vom Flansch und/oder von der Halterung abgewandten Seite der Leiterplatte angeordnet, insbesondere auf der Leiterplatte bestückt sind. Von Vorteil ist dabei, dass die Kontaktbuchsen auf der Leiterplatte bestückt und lötverbunden sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Halterung als Kunststoffspritzgussteil gefertigt, insbesondere einstückig und/oder einteilig mit den hohlzylindrischen Vorsprüngen, den Auflageschienen und/oder den Beabstandungsschienen. Von Vorteil ist dabei, dass eine kostengünstige Herstellung ermöglicht ist. Außerdem sind die Kontaktstifte somit von isolationsfestem Material umgebbar.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Leiterplatte mit einem elektrischen Steckverbinderteil bestückt, insbesondere welches mit einem Gegensteckverbinderteil verbunden ist, das auf einer weiteren Leiterplatte bestückt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Versorgung der Statorwicklung und der Spule der Bremse mittels des Steckverbinders über eine Steckverbindung geführt ist, also einfach bei Herstellung und Wartung zu kontaktieren ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist im Flansch ein Lager der Rotorwelle des Elektromotors aufgenommen. Von Vorteil ist dabei, dass der Flansch aus Metall gefertigt ist und das Lager vorzugsweise als Kugellager ausgeführt ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ragt die Rotorwelle durch eine Ausnehmung des Flansches und/oder der Leiterplatte hindurch. Von Vorteil ist dabei, dass die Rotorwelle B-seitig mit einem Winkelsensor zur Detektion der Winkellage verbindbar ist und/oder mit einem Lüfter.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind im Flansch Gewindebohrungen eingebracht, in welche Schrauben eingeschraubt sind, deren jeweiliger Schraubenkopf die Leiterplatte an ihrer vom Flansch und/oder von der Halterung abgewandten Seite zum Flansch hindrückt, insbesondere wobei mittels der ersten Beabstandungsschiene und der zweiten Beabstandungsschiene ein Abstand zwischen dem Flansch und der Leiterplatte eingehalten ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Leiterplatte von den Schrauben angedrückt wird, insbesondere in Richtung auf den Flansch zu. Insbesondere ist außerdem vorteilhaft, dass die Beabstandungsschienen einen Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Flansch sicher definieren.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist aus auf der Leiterplatte bestückten elektronischen Bauteilen eine elektronische Schaltung gebildet, welche die Spule einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors bestromt. Von Vorteil ist dabei, dass die Bestromung zur Steuerung der Bremse verwendbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Halterung einen Schlitz auf, welcher in eine Ausnehmung, insbesondere durch die Halterung durchgehende Ausnehmung, mündet, wobei ein Kabel durch die Ausnehmung hindurchgeführt ist und durch eine Ausnehmung des Flansches, insbesondere wobei das Kabel eine oder die Spule einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors versorgt und/oder wobei am Kabel ein Steckverbinder angeordnet ist, insbesondere wobei das Kabel durch den Schlitz in die Ausnehmung verschiebbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass ein Bremsenkabel sicher durch die Halterung durchführbar ist und mittels des Schlitzes sicher in die ansonsten geschlossene Ausnehmung, welche axial durch die Halterung durchgehend ausgebildet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind an der der Leiterplatte zugewandten Seite der Halterung zwei Auflageschienen an der Halterung ausgeformt, wobei die Aufgeschienen sich zueinander parallel erstrecken und an der Leiterplatte anliegen, und/oder wobei die Aufgeschienen sich zum Schlitz und/oder zur Schlitzebene parallel erstrecken. Von Vorteil ist dabei, dass das Bremsenkabel sicher zwischen den beiden Auflageschienen durchführbar ist und somit ein Abknicken verhinderbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am jeweiligen hohlzylindrischen Vorsprung jeweils ein Wulst angeformt,
insbesondere welcher in bezogen auf die Drehachse der Rotorwelle radialer Richtung an der Halterung hervorragt. Von Vorteil ist dabei, dass der Wulst sich axial erstreckt und radial hervorragt. Seine Ausdehnung in Umfangsrichtung ist kleiner als die Ausdehnung des hohlzylindrischen Vorsprungs in Umfangsrichtung. Somit ist ein abstützen einer menschlichen Hand am Wulst einfach ausführbar.
Hierbei sind stets die radiale Richtung und die Umfangsrichtung auf die Drehachse der Rotorwelle bezogen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist an der Halterung ein Wulst ausgeformt, insbesondere wobei der Wulst sich in Normalenrichtung der Schlitzebene des Schlitzes erstreckt und/oder an der Halterung hervorragt, insbesondere zum Aufbiegen der Halterung am Schlitz. Von Vorteil ist dabei, dass der Wulst sich axial erstreckt und radial hervorragt. Seine Ausdehnung in Umfangsrichtung ist kleiner als seine Ausdehnung in axialer Richtung und kleiner als seine Ausdehnung in radialer Richtung sowie kleiner als die Ausdehnung des hohlzylindrischen Vorsprungs in Umfangsrichtung. Somit ist ein Abstützen einer menschlichen Hand am Wulst einfach ausführbar.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
In der Figur 1 ist ein Teilbereich eines erfindungsgemäßen Elektromotors in Schrägansicht dargestellt, wobei eine elektronische Schaltung nicht vorhanden ist.
In der Figur 2 ist eine Halterung 21 in den Teilbereich eingesteckt.
In der Figur 3 ist eine Leiterplatte 31 zusätzlich aufmontiert.
In der Figur 4 ist die Halterung 21 aus einer ersten Blickrichtung in Schrägansicht dargestellt.
In der Figur 5 ist die Halterung 21 aus einer zweiten Blickrichtung in Schrägansicht dargestellt.
Wie in Figur 1 dargestellt, weist der erfindungsgemäße Elektromotor einen Flansch 31, insbesondere Gehäuseflansch, auf, welcher durchgehende Löcher 6 aufweist, durch welche Kontaktstifte 2 hindurchragen. Die Statorwicklung des Elektromotors ist vorzugsweise als Drehstromwicklung ausgeführt und weist daher drei als Kontaktstifte 2 ausgebildete Anschlüsse auf, mit welchen die Wicklungsdrahtenden der Statorwicklung elektrisch verbunden sind, insbesondere lötverbunden sind.
Die Kontaktstifte 2 ragen durch die Löcher 6 hindurch und auf der von der Statorwicklung abgewandten Seite des Flansches 31 hervor.
Außerdem weist der Flansch 31 eine durchgehende Ausnehmung 5 auf, durch welche ein Kabel 4 hindurchgeführt ist. Dieses Kabel versorgt die Spule einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors. Bei Bestromung der Spule wird eine Ankerscheibe zur Spule hingezogen und dadurch läuft sich ein axial verschiebbar auf der Rotorwelle 3 des Elektromotors angeordneter scheibenförmiger Bremsbelagträger frei. Bei Nicht-Bestromung drücken an der Spule oder ihrem Spulenkern abgestützte Federelemente die Ankerscheibe von der Spule weg auf den Bremsbelagträger hin, so dass der Bremsbelagträger auf seiner von der Ankerscheibe abgewandten Seite auf eine am Flansch 31 ausgebildete Bremsfläche.
Die Rotorwelle 3 ragt ebenfalls durch eine weitere Ausnehmung des Flansches 31 hindurch.
Im Flansch sind Gewindebohrungen 7 eingebracht, in welche Schrauben 32 einschraubbar sind.
Wie in Figur 2 dargestellt, wird die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Halterung 21 mit in der Figur 4 sichtbaren, an ihr ausgeformten, hohlzylindrischen Vorsprüngen 46 in die Löcher 6 eingesteckt und somit kraftschlüssig verbunden sowie präzise relativ zum Flansch 31 ausgerichtet. Denn die drei Löcher 6 sind nicht in einer geraden Linie hintereinander angeordnet, sondern das dritte Loch 6 ist beabstandet von der Verbindungsgeraden der beiden anderen Löcher 6.
Beim Einstecken werden die Kontaktstifte 2 durch die Durchgangslöcher 44 der Halterung 21 geführt. Dabei werden die Kontaktstifte 2 präzise positioniert und bekommen von der Halterung 21 Halt.
An der Halterung 21 sind Auflageschienen 41 ausgeformt, welche an der in Figur 3 sichtbaren, auf der von dem Flansch 1 abgewandten Seite der Halterung 21 anliegenden Leiterplatte 31 anliegen.
Vorzugsweise erstrecken sich die beiden Auflageschienen 41 parallel zueinander. Zwischen den beiden Auflageschienen 41 weist die Halterung 21 einen Schlitz 40, insbesondere Halbschlitz, auf, welcher in eine durch die Halterung 21 durchgehende Ausnehmung 47 der Halterung mündet.
Ein an der Halterung 21 hervorstehender Wulst 43 erleichtert ein Aufbiegen des Schlitzes 40, so dass das Kabel 4, insbesondere welches die Spule der elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors versorgt, durch den Schlitz 40 in die Ausnehmung 47 verschiebbar ist. Somit ist das Kabel 4 durch die Ausnehmung 47 hindurchgeführt und zwischen den Auflageschienen 41 sowie der Leiterplatte 31 durchgeführt. Die zur Ausnehmung 47 und zum Schlitz 40 benachbart angeordneten Auflageschienen 41 schützen das Kabel 4 vor Beschädigungen, beispielsweise durch Abknicken.
Eine Beabstandungsschiene 42 ist an der Halterung 21 angeformt und ragt zum Flansch 1 hin an der Halterung 21 hervor. An der gegenüberliegenden Seite der Halterung 21 ist eine weitere Beabstandungsschiene 45 an der Halterung 21 angeformt. Eine an der vom Flansch 1
abgewandten Seite der Halterung 21 ist eine Leiterplatte 31 aufgelegt, welche an der weiteren Beabstandungsschiene 45 anliegt und somit einen zum Flansch 1 definierten Abstand einhält.
Die Kontaktstifte 2 ragen durch die Leiterplatte 31 hindurch und sind kontaktverbunden mit Kontaktbuchsen 30, welche auf der vom Flansch 1 abgewandten Seite der Leiterplatte 31 angeordnet und mit Leiterbahnen der Leiterplatte 31 elektrisch verbunden sind, insbesondere lötverbunden sind. Die Kontaktstifte sind dabei in die Kontaktbuchsen 30 eingesteckt und kraftschlüssig verbunden. Beim Einstecken sind die Kontaktstifte von der Halterung 21 geführt und somit stabilisiert.
Der Wulst 43 ragt an der Halterung 21 seitlich hervor, vorzugsweise in Normalenrichtung zur Schlitzebene des Schlitzes 40.
Die Leiterplatte 31 ist mit Schrauben am Flansch 1 befestigt, welche in Gewindebohrungen des Flansches 1 eingeschraubt sind, insbesondere wobei die Schraubenköpfe der Schrauben die Leiterplatte 31 an die Halterung 21 andrücken.
Die Kontaktbuchsen 30 sind mit Leiterbahnen der Leiterplatte 31 elektrisch verbunden, insbesondere lötverbunden oder kraftschlüssig verbunden.
Die elektrische Versorgung der Statorwicklung des Elektromotors erfolgt über die mit den Kontaktstiften 2 elektrisch verbundenen Kontaktbuchsen 30, welche mit jeweiligen Leiterbahnen der Leiterplatte 31 elektrisch verbunden sind. Diese Leiterbahnen sind zu einem Steckverbinderteil 34 geführt, welches auf der Leiterplatte 31 bestückt ist und zur Steckverbindung mit einem Gegensteckverbinderteil einer weiteren Leiterplatte vorgesehen und/oder geeignet ausgeführt ist.
Außerdem sind elektronische Bauteile 33 auf der Leiterplatte 31 bestückt, welche die Bestromung der Spule der elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors steuern. Die aus den elektronischen Bauteilen 33 gebildete elektronische Schaltung ist ebenfalls über das Steckverbinderteil 34 elektrisch versorgt.
Insbesondere weist die elektronische Schaltung eine pulsweitenmodulierte Ansteuerung von zumindest einem elektronischen Halbleiterschalter, insbesondere IGBT oder MOSFET, auf, welcher den Strom der Spule steuert.
Die Rotorwelle 3 ragt durch eine Ausnehmung der Leiterplatte 31 axial hervor.
Im Flansch 1 ist ein Lager der Rotorwelle 3 aufgenommen.
Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird der Elektromotor als einphasiger Motor ausgeführt und somit sind statt drei Kontaktstiften 2 nur zwei Kontaktstifte notwendig. Die Halterung 21 weist aber trotzdem die drei hohlzylindrischen Vorsprünge auf, so dass die Halterung 21 am Flansch 1 präzise ausgerichtet und positioniert ist.
Bezugszeichenliste
1 Flansch, insbesondere Gehäuseflansch
2 Kontaktstift
3 Rotorwelle
4 Kabel, insbesondere Bremsenkabel
5 durchgehende Ausnehmung
6 Loch, insbesondere durchgehendes Loch
7 Gewindebohrung
21 Halterung
30 Kontaktbuchse
31 Leiterplatte
32 Schraube
33 elektronische Bauteile
34 Steckverbinderteil für Gegensteckverbinderteil einer weiteren Leiterplatte
40 Schlitz, insbesondere Halbschlitz
41 Auflageschiene
42 erste Beabstandungsschiene
43 Wulst
44 Durchgangsloch
45 zweite Beabstandungsschiene
46 hohlzylindrischer Vorsprung
47 Ausnehmung, insbesondere durchgehende Ausnehmung
Claims
1. Elektromotor mit einem Flansch und einer Leiterplatte, wobei metallische Kontaktstifte des Elektromotors durch Löcher (6) des Flansches, insbesondere durch durchgehende Löcher des metallisch ausgeführten Flansches, hindurch ragen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung hohlzylindrische Vorsprünge aufweist, welche zumindest teilweise in die Löcher (6) des Flansches eingesteckt sind, wobei die Kontaktstifte durch die hohlzylindrischen Vorsprünge hindurchragen und in den hohlzylindrischen Vorsprüngen geführt sind, wobei die Leiterplatte, insbesondere auf der vom Flansch abgewandten Seite der Halterung, an der Halterung anliegt, wobei die Kontaktstifte in metallische Kontaktbuchsen, insbesondere in Steckkontaktbuchsen, eingesteckt sind, welche mit Leiterbahnen der Leiterplatte elektrisch verbunden, insbesondere lötverbunden und/oder kraftschlüssig verbunden, sind.
2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Statorwicklung mit den Kontaktstiften elektrisch verbunden sind, insbesondere zur elektrischen Versorgung der Statorwicklung über die Kontaktstifte.
3. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung eine erste Beabstandungsschiene (42) ausgeformt ist, welche an der Leiterplatte anliegt, und eine zweite Beabstandungsschiene (45), welche am Flansch anliegt.
4. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Beabstandungsschiene (42) sich parallel zur zweiten Beabstandungsschiene (45) erstreckt.
5. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der von der Halterung bezogen auf die Drehachse der Rotorwelle in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich über mehr als 180° erstreckt, und/oder dass der von der Halterung überdeckte Radialabstandsbereich radial außerhalb des von der Rotorwelle überdeckten Radialabstandsbereichs angeordnet ist, und/oder dass die Halterung radial außerhalb der Rotorwelle angeordnet ist.
6. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbuchsen auf der vom Flansch und/oder von der Halterung abgewandten Seite der Leiterplatte angeordnet sind, insbesondere auf der Leiterplatte bestückt sind.
7. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als kunststoffspritzgussteil gefertigt ist, insbesondere einstückig und/oder einteilig mit den hohlzylindrischen Vorsprüngen, den Auflageschienen und/oder den Beabstandungsschienen.
8. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte mit einem elektrischen Steckverbinderteil bestückt ist, insbesondere welches mit einem Gegensteckverbinderteil verbunden ist, das auf einer weiteren Leiterplatte bestückt ist.
9. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Flansch ein Lager der Rotorwelle des Elektromotors aufgenommen ist, und/oder dass die Rotorwelle durch eine Ausnehmung des Flansches und/oder der Leiterplatte hindurchragt.
10. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Flansch Gewindebohrungen eingebracht sind, in welche Schrauben eingeschraubt sind, deren jeweiliger Schraubenkopf die Leiterplatte an ihrer vom Flansch und/oder von der Halterung abgewandten Seite zum Flansch hindrückt, insbesondere wobei mittels der ersten Beabstandungsschiene (42) und der zweiten Beabstandungsschiene (45) ein Abstand zwischen dem Flansch und der Leiterplatte eingehalten ist.
11. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus auf der Leiterplatte bestückten elektronischen Bauteilen eine elektronische Schaltung gebildet ist, welche die Spule einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors bestromt.
12. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung einen Schlitz aufweist, welcher in eine Ausnehmung, insbesondere durch die Halterung durchgehende Ausnehmung, mündet, wobei ein Kabel durch die Ausnehmung hindurchgeführt ist und durch eine Ausnehmung des Flansches, insbesondere wobei das Kabel eine oder die Spule einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse des Elektromotors versorgt und/oder wobei am Kabel ein Steckverbinder angeordnet ist, insbesondere wobei das Kabel durch den Schlitz in die Ausnehmung verschiebbar ist.
13. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Leiterplatte zugewandten Seite der Halterung zwei Auflageschienen an der Halterung ausgeformt sind, wobei die Aufgeschienen sich zueinander parallel erstrecken und an der Leiterplatte anliegen, und/oder wobei die Aufgeschienen sich zum Schlitz und/oder zur Schlitzebene parallel erstrecken.
14. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am jeweiligen hohlzylindrischen Vorsprung jeweils ein Wulst angeformt ist, insbesondere welcher in bezogen auf die Drehachse der Rotorwelle radialer Richtung an der
Halterung hervorragt.
15. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung ein Wulst ausgeformt ist, insbesondere wobei der Wulst sich in Normalenrichtung der Schlitzebene des Schlitzes erstreckt und/oder an der Halterung hervorragt, insbesondere zum Aufbiegen der Halterung am Schlitz.
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