EP4728339A1 - Pedalanordnung - Google Patents
PedalanordnungInfo
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- EP4728339A1 EP4728339A1 EP24735519.1A EP24735519A EP4728339A1 EP 4728339 A1 EP4728339 A1 EP 4728339A1 EP 24735519 A EP24735519 A EP 24735519A EP 4728339 A1 EP4728339 A1 EP 4728339A1
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pedalanordnung (1) aufweisend ein Gehäuse (2), ein Pedalelement (3), das an dem Gehäuse (2) beweglich gelagert ist, und das zwischen einer Ausgangsstellung (S1) und einer Endstellung (S2) verlagerbar ist und eine Rückstellbaugruppe (4) mit zumindest einem elastischen Rückstellelement (5) und einem Basiselement (6), wobei das Basiselement (6) separat von dem Gehäuse (2) ausgebildet ist, und in oder an dem Gehäuse (2) montiert, insbesondere befestigt, ist und zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements (5) ausgebildet ist, und wobei die Rückstellbaugruppe (4) in oder an dem Gehäuse (2) derart, insbesondere zerstörungsfrei lösbar, montiert ist, dass eine Betätigung des Pedalelements (3) in Richtung der Endstellung (S2) eine elastische Verformung des Rückstellelements (5) bewirkt.
Description
Beschreibung
Titel
Pedalanordnung
Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pedalanordnung. Außerdem betrifft die Erfindung eine Rückstellbaugruppe für eine Pedalanordnung. Die Pedalanordnung ist insbesondere geeignet zur Verwendung in einem Fahrzeug, beispielsweise als Gaspedal und/oder Bremspedal und/oder Kupplungspedal.
Aus dem Stand der Technik sind insbesondere Bremspedale bekannt. Diese weisen zumeist eine Feder, üblicherweise eine Spiralfeder, auf. Diese Feder wird bei Betätigung des Bremspedals komprimiert. Über die Ausgestaltung der Feder lässt sich eine Pedalcharakteristik einstellen, die ein Fahrer des Fahrzeugs beim Betätigen des Bremspedals erfährt. Soll eine Bremspedalvorrichtung für unterschiedliche Fahrzeugtypen eingesetzt werden, so ist stets die Feder an entsprechende fahrzeugspezifische Vorgaben anzupassen.
Aus der DE 202004 004455 U1 ist ein Fahrpedal für ein Fahrzeug bekannt, bei dem zwischen einem Grundplattenelement und einem Fahrpedalelement Zugfederelemente angeordnet sind, die durch Federhalteelemente am Grundplattenelement und weitere Federhalteelemente am Fahrpedalelement angeordnet sind.
Aus der DE 202022 101 309 U1 ist eine Pedalvorrichtung für ein Fahrzeug bekannt, wobei die Pedalvorrichtung ein Gehäuse aufweist, welche eine erste seitliche Montageöffnung für einen Pedalarm aufweist sowie eine zweite Montageöffnung (von unten) für ein Rückstellelement, wobei die zweite Montageöffnung durch eine (clipsbare) Abdeckung verschlossen werden kann.
Die DE 102013213430 A1 zeigt eine Pedalvorrichtung für ein Fahrzeug, bei der ein Fahrpedalelement von einer Endstellung in eine Ausgangsstellung durch eine Feder rückstellbar ist.
Offenbarung der Erfindung
Die erfindungsgemäße Pedalanordnung ermöglicht ein einfaches Anpassen an unterschiedliche Vorgaben, insbesondere hinsichtlich einer Pedalcharakteristik. Die Pedalanordnung kann daher einfach und kostengünstig an unterschiedliche Anwendungszwecke angepasst werden. Dabei ist insbesondere erreicht, dass möglichst viele, insbesondere komplex aufgebaute Teilkomponenten der Pedalanordnung, ohne Anpassung für alle Anwendungsfälle verwendet werden können.
Die Pedalanordnung weist ein Gehäuse und ein Pedalelement bzw. einen Pedalarm auf. Das Pedalelement bzw. der Pedalarm ist an dem Gehäuse beweglich gelagert und zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung verlagerbar. Das Pedalelement bzw. der Pedalarm dient bevorzugt zur Betätigung durch einen Fuß eines Benutzers und weist hierzu insbesondere eine Trittfläche auf, auf die der Benutzer zum Betätigen der Pedalanordnung bzw. des Pedalelements auftreten kann. Beispielsweise ist die Pedalanordnung eine Bremspedalanordnung eines Fahrzeugs, über die ein Fahrer des Fahrzeugs eine Bremse des Fahrzeugs bedienen kann. Alternativ kann die Pedalanordnung beispielsweise auch eine Gaspedalanordnung oder eine Kupplungspedalanordnung für ein Fahrzeug sein, um eine Antriebsleistung und/oder eine Kupplung des Fahrzeugs zu bedienen. Unter Gaspedalanordnung wird auch eine solche Pedalanordnung verstanden, die Antriebs- und Bremssteuerung mit nur einem einzigen Pedal ermöglicht, wie dies beispielsweise bei Elektrofahrzeugen vorgesehen ist. Selbstverständlich kann die Pedalanordnung auch für Einsatzzwecke außerhalb des Fahrzeugbereichs vorgesehen sein.
Die Pedalanordnung weist weiterhin eine Rückstellbaugruppe auf. Die Rückstellbaugruppe weist zumindest ein elastisches, insbesondere elastisch reversibles, Rückstellelement auf. Außerdem weist die Rückstellbaugruppe ein Basiselement auf. Die Rückstellbaugruppe, insbesondere das Rückstellelement, dienen bevorzugt dazu, das Pedalelement in die Ausgangsstellung zu bewegen
und/oder in der Ausgangsstellung zu halten. Wird das Pedalelement aus der Ausgangsstellung herausbewegt, so ist die Rückstellbaugruppe, insbesondere das Rückstellelement, bevorzugt ausgebildet, eine Rückstellkraft auf das Pedalelement in Richtung der Ausgangsstellung aufzubringen. Diese Rückstellkraft ist insbesondere eine elastische Rückstellkraft, die aus einer elastischen Verformung des Rückstellelements resultiert.
Das Basiselement der Rückstellbaugruppe ist separat von dem Gehäuse ausgebildet und in oder an dem Gehäuse montiert, insbesondere befestigt. Insbesondere ist an der fertigen Pedalanordnung das Gehäuse von dem Basiselement unterscheidbar. Das Basiselement ist zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements ausgebildet. Dabei ist die Rückstellbaugruppe in oder an dem Gehäuse derart, insbesondere zerstörungsfrei lösbar, montiert, dass eine Betätigung des Pedalelements in Richtung der Endstellung eine elastische Verformung, insbesondere eine elastisch reversible Verformung, des Rückstellelements bewirkt. Somit wird bevorzugt bei Bewegen des Pedalelements aus der Ausgangsstellung heraus das Rückstellelement elastisch, insbesondere elastisch reversibel, verformt. Damit wirkt - bevorzugt stets - eine elastische Rückstellkraft auf das Pedalelement, wenn sich dieses außerhalb der Ausgangsstellung befindet. Das Rückstellelement kann außerdem vorgespannt sein, sodass auch in der Ausgangsstellung eine elastische Rückstellkraft auf das Pedalelement wirkt, die zum Bewegen des Pedalelements überwunden werden muss. Durch den Aufbau oder die Art oder sonstige Eigenschaften des elastischen Rückstellelements lässt sich ein Pedalverhalten der Pedalanordnung einstellen.
Bei der Pedalanordnung ist das Gehäuse ein aufwändig zu fertigendes Bauteil. Sollen unterschiedliche Rückstellelemente für verschiedene Anwendungen verwendet werden, so hat die vorgeschlagene Pedalanordnung den Vorteil, dass das Gehäuse stets identisch ausgebildet sein kann, da das Basiselement der Rückstellbaugruppe als Adapter für das Rückstellelement fungiert. Sollen unterschiedliche Pedalcharakteristika realisiert werden, so kann stets dasselbe Gehäuse und Pedalelement verwendet werden, lediglich die Rückstellbaugruppe ist entsprechend der gewünschten Charakteristik auszuführen. Dadurch ist die Pedalanordnung einfach und kostengünstig herstellbar und zusätzlich auch einfach und flexibel an unterschiedliche Vorgaben anpassbar.
Es kann z.B. vorgesehen sein, dass das wenigstens eine elastische Rückstellelement als Druckfeder ausgebildet ist. Dadurch wird vorteilhaft eine besonders einfache Montage der Rückstellbaugruppe ermöglicht, da das Rückstellelement auf diese Weise nicht an Widerlagern des Gehäuses und/oder des Pedalelements befestigt werden muss. Dadurch kann das Gehäuse besonders einfach und stabil ausgeführt werden.
Es kann z.B. vorgesehen sein, dass das Gehäuse einen hohlen Innenraum aufweist, in dem die Rückstellbaugruppe montierbar ist bzw. montiert ist. Es kann z.B. vorgesehen sein, dass das Gehäuse im Wesentlichen taschenförmig ausgebildet ist. Es kann z.B. lediglich eine Montageöffnung für die Rückstellbaugruppe aufweisen. Die Rückstellbaugruppe kann z.B. im an der bzw. in der Pedalbaugruppe montierten Zustand vollständig oder zumindest zu mehr als 90% ihres Volumens im Innenraum des Gehäuses angeordnet sein. Es kann z.B. vorgesehen sein, dass die Montage im Wesentlichen parallel zu derjenigen Richtung erfolgt, in der ein Pedalarm des Pedalelements aus dem Gehäuse ragt. Der Pedalarm des Pedalelements, der sich z.B. zwischen einer Trittplatte und einem Lagerabschnitt des Pedalelements erstreckt, kann z.B. im montierten Zustand durch die Montageöffnung hindurchragen und innerhalb der Montageöffnung zur Betätigung zwischen Ausgangsstellung und Endstellung verlagert werden. Die Montageöffnung kann sich z.B. in Richtung der Trittplatte öffnen, sie kann eine vordere Öffnung des Gehäuses sein. Sie kann sich z.B. in eine Richtung quer zu einer Drehachse des Pedalelements öffnen. Die Rückstellbaugruppe kann z.B. entlang der Montagerichtung betrachtet zwischen der Trittplatte des Pedalelements und der Lagerung des Pedalelements am bzw. im Gehäuse angeordnet sein. Die Lagerung des Pedalelements kann z.B. innerhalb des Innenraums erfolgen.
Besonders vorteilhaft kann die Rückstellbaugruppe vormontierbar ausgebildet sein, so dass sie vollständig vormontiert in oder an das Gehäuse montierbar ist bzw. montiert ist. Dadurch wird vorteilhaft eine besonders einfache Montage ermöglicht. Außerdem ist vorteilhaft eine Qualitätskontrolle der Rückstellbaugruppe möglich, bevor diese in das bzw. an das Gehäuse montiert ist bzw. wird. Die Rückstellbaugruppe kann z.B. (entlang der Montagerichtung betrachtet) zwischen der Trittplatte und dem Lagerabschnitt des Pedalelements angeordnet bzw. montiert sein.
Die Ausbildung des Gehäuses als weitgehend geschlossenes Gehäuse mit wenigen Öffnungen kann vorteilhaft bei geringen Wandstärken eine besonders hohe Stabilität bewirken, die z.B. dann besonders vorteilhaft ist, wenn die Pedalanordnung als Bremspedalanordnung verwendet wird. Denn bei der Betätigung von Bremspedalen treten üblicherweise erheblich höhere Kräfte auf (z.B. im Bereich zwischen 100N und 600N oder im Bereich von 200N bis 400N) als bei einer Gaspedalanordnung (hier treten z.B. Kräfte zwischen 10N und 60N oder zwischen 20N und 40N auf). Eine hohe Gehäusestabilität bei geringer Wandstärke ermöglicht vorteilhaft eine kostengünstige Fertigbarkeit bei gleichzeitig hoher Sicherheit für einen Nutzer.
Das Basiselement kann das Rückstellelement z.B. teilweise umhüllend aufnehmen. Das Rückstellelement kann z.B. einfach, aufwandsarm und zerstörungsfrei vom Basiselement entfernbar bzw. an ihm montierbar bzw. an ihm anordenbar sein, insbesondere ohne das Lösen oder Schließen von Splinten, Verschraubungen oder dergleichen.
Das Gehäuse kann z.B. einstückig hergestellt sein bzw. integral ausgebildet sein, d.h. nicht zerstörungsfrei in seine Einzelteile zerlegbar sein. Mit anderen Worten: z.B. einzelne Wände des Gehäuses können nicht zerstörungsfrei vom Gehäuse bzw. voneinander gelöst werden. Es kann z.B. als Spritzgussteil hergestellt sein. Es kann z.B. zum überwiegenden Teil aus Kunststoff gefertigt sein.
Im Rahmen dieser Beschreibung werden die Begrifft aufweisen und umfassen synonym verwendet, soweit dies nicht anderweitig gekennzeichnet ist.
Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
Das Gehäuse der Pedalanordnung weist bevorzugt eine Bodenplatte mit zumindest einer Öffnung auf. Das Basiselement weist bevorzugt zumindest einen zu der Öffnung der Bodenplatte korrespondierenden Vorsprung auf, der mit der Öffnung formschlüssig gekoppelt ist bzw. koppelbar ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Vorsprung in der Öffnung formschlüssig angeordnet ist bzw. anordenbar ist. Alternativ oder zusätzlich weist das Gehäuse eine Bodenplatte mit zumindest einem Bodenplatten-Vorsprung auf, wobei das Basiselement zumindest eine zu dem Bodenplatten-Vorsprung
korrespondierende Basiselement-Öffnung aufweist, die mit dem Bodenplatten- Vorsprung formschlüssig gekoppelt ist.
Durch die formschlüssige Kopplung von Vorsprung und Öffnung bzw. Bodenplatten-Vorsprung und Basiselement-Öffnung ist eine Befestigung des Basiselements an dem bzw. in dem Gehäuse erreicht, zumindest entlang einer Raumrichtung oder in zwei zueinander orthogonaler Raumrichtungen. Insbesondere bewirkt die oben genannte Rückstellkraft des Rückstellelements außerdem, dass der Vorsprung in die Öffnung bzw. der Bodenplatten-Vorsprung in die Gehäuse-Öffnung gedrückt wird. Insbesondere ist durch die Öffnung und den Vorsprung bzw. den Bodenplatten-Vorsprung und die Basiselement-Öffnung erreicht, dass die Rückstellbaugruppe gegenüber dem Gehäuse nicht verrutschen kann, insbesondere nicht in einer Richtung senkrecht zur Kraftrichtung des Rückstellelements.
Somit kann eine einfache und zuverlässige Befestigung der Rückstellbaugruppe an dem Gehäuse erreicht werden. Außerdem kann auch eine Demontage besonders einfach erfolgen, z.B. zu Wartungszwecken oder für Reparaturen.
Dabei ist insbesondere ein flächenmäßig kleiner Vorsprung sowie eine flächenmäßig kleine Öffnung bzw. Bodenplatten-Vorsprung und Basiselement- Öffnung für den Formschluss ausreichend. Dies ermöglicht es, ein Gehäuse bereitzustellen, das im Bereich der Bodenplatte nur eine geringe flächenmäßige Öffnung aufweist bzw. ein Basiselement, das eine nur geringe flächenmäßige Basiselement-Öffnung aufweist. Dadurch kann das Gehäuse zuverlässig und insbesondere ohne nennenswerte Verformung hohe Betätigungskräfte aufnehmen und ableiten, wie diese beispielsweise bei Bremspedalanordnungen in Höhe von 200 N bis 400 N oder höher auftreten können. Das Gehäuse kann dadurch trotz möglicherweise hoher auftretender Kräfte mit besonders dünner Wandstärke gebaut werden.
Besonders vorteilhaft ist für die Pedalanordnung vorgesehen, dass die zumindest eine Öffnung der Bodenplatte des Gehäuses einen Anteil von maximal 10%, insbesondere von maximal 5%, der Gesamtfläche der Bodenplatte aufweist. Auf diese Weise ist das Gehäuse (auch bei vergleichsweise dünner Wandstärke) ausreichend stabil für die Aufnahme hoher Betätigungskräfte, wobei zusätzlich eine formschlüssige Aufnahme der Rückstellbaugruppe ermöglicht ist.
Bevorzugt ist die Rückstellbaugruppe vollständig auf der Bodenplatte angeordnet. Besonders bevorzugt ist die Rückstellbaugruppe vollständig zwischen der Bodenplatte und dem Pedalelement angeordnet. Mit anderen Worten: es wird kein Element der Rückstellbaugruppe von außen durch das Gehäuse in den Innenraum des Gehäuses hindurchgesteckt bzw. es ragt kein Element der Rückstellbaugruppe von außen durch das Gehäuse in den Innenraum des Gehäuses hinein. Dadurch wird eine besonders einfache Montage und/oder Demontage der Rückstellbaugruppe in das bzw. an dem Gehäuse ermöglicht.
Bevorzugt weist das Gehäuse an die Bodenplatte angrenzende Seitenwände auf. An den Seitenwänden ist insbesondere das Pedalelement gelagert, insbesondere drehbar gelagert. Das Basiselement liegt an den Seitenwänden an. Insbesondere ist das Basiselement an den Seitenwänden abgestützt. Dadurch ist erreicht, dass zusätzlich zu der formschlüssigen Verbindung mit der Bodenplatte eine Abstützung an den Seitenwänden und somit eine Kraftübertragung zwischen Basiselement und Seitenwänden ermöglicht ist. Dies führt einerseits zu einer Versteifung des Gehäuses, andererseits zu einer zuverlässigen Befestigung der Rückstellbaugruppe, insbesondere des Basiselements, an dem bzw. in dem Gehäuse. Eine Aufnahme von hohen Betätigungskräften ist damit zuverlässig ermöglicht.
Das Pedalelement kann z.B. in einem Innenraum des Gehäuses gelagert sein. Das Pedalelement kann z.B. mit einem Lagerabschnitt im Innenraum des Gehäuses angeordnet sein. Dadurch kann eine besonders gut geschützte und stabile Lagerung bewirkt werden.
Bevorzugt weist das Basiselement eine Ringnut und/oder eine becherförmige Ausnehmung auf. In der Ringnut und/oder der becherförmigen Ausnehmung ist das elastische Rückstellelement angeordnet. Das elastische Rückstellelement ist insbesondere eine Spiralfeder, bevorzugt als Druckfeder ausgebildet, die teilweise in die Ringnut und/oder die Becherförmige Ausnehmung eingreift. Somit ist bevorzugt verhindert, dass das Rückstellelement gegenüber dem Basiselement verrutscht. Das Rückstellelement ist vielmehr sicher an dem Basiselement angeordnet. Bevorzugt führt die oben genannte elastische Rückstellkraft des Rückstellelements dazu, dass das Rückstellelement in die
Ringnut und/oder die becherförmige Ausnehmung gedrückt wird, sodass keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, um das Rückstellelement in der Ringnut und/oder der becherförmigen Ausnehmung zu halten. Eine einfache und sichere Montage wird dadurch bewirkt. Ebenso kann in einfacher Weise und sehr schnell ein Rückstellelement demontiert und ausgetauscht werden.
Unter einer becherförmigen Ausnehmung ist insbesondere eine solche Ausnehmung zu verstehen, die von einem umlaufenden erhabenen Rand begrenzt ist. Dies ist beispielsweise eine zylinderförmige Ausnehmung und/oder eine kegelstumpfförmige Ausnehmung und/oder eine sonstige Ausnehmung mit über deren Höhe konstantem oder veränderlichen Durchmesser. Alternativ zu einer Ausnehmung mit runder Kontur kann die Ausnehmung auch eine Polygonkontur aufweisen. In allen solchen Ausnehmungen lässt sich das Rückstellelement zuverlässig aufnehmen.
Vorteilhafterweise weist das Pedalelement eine Ausnehmung und/oder einen Vorsprung auf. In der Ausnehmung oder an dem Vorsprung ist das elastische Rückstellelement abgestützt bzw. aufgenommen. Somit wird eine Bewegung des Pedalelements auf das Rückstellelement übertragen (ohne dass das Rückstellelement seitlich ausweichen kann), was zu einer elastischen Verformung des Rückstellelements führt. Dies ermöglicht ein Aufbringen einer elastischen Rückstellkraft auf das Pedalelement. Durch den Vorsprung oder die Ausnehmung des Pedalelements ist ein Verrutschen des Rückstellelements an dem Pedalelement verhindert. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die zuvor beschriebene elastische Rückstellkraft das Rückstellelement an den Vorsprung und/oder in die Ausnehmung der Pedalanordnung drückt. Dadurch sind insbesondere keine weiteren Maßnahmen zur Befestigung des Rückstellelements an dem Pedalelement erforderlich. Besonders vorteilhaft erstreckt sich das Rückstellelement somit zwischen der Ausnehmung und/oder dem Vorsprung des Pedalelements auf der einen Seite und der Ringnut und/oder der becherförmigen Ausnehmung des Basiselements auf der anderen Seite.
Die Rückstellgruppe weist außerdem bevorzugt ein an dem Basiselement angeordnetes Dämpfungselement auf. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass das Pedalelement im Endbereich einer Betätigungsbewegung, insbesondere in der Endstellung, an dem Dämpfungselement anliegt. Das Dämpfungselement ist insbesondere, z.B. elastisch reversibel, verformbar und führt zu einem weichen
Ende der Betätigungsbewegung, wodurch ein harter Anschlag verhindert ist. Das Dämpfungselement ist insbesondere ausgebildet und/oder angeordnet, nach mindestens bzw. frühestens 80%, bevorzugt mindestens 90%, besonders bevorzugt mindestens 95% des Betätigungswegs zwischen Ausgangsstellung und Endstellung in Kontakt mit dem Pedalelement zu gelangen, um eine Bewegung für den Rest des Betätigungswegs zu dämpfen. Das Dämpfungselement kann beispielsweise aus natürlichem oder synthetischem Gummi gefertigt sein.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Gehäuse eine Deckelplatte auf. Die Deckelplatte weist insbesondere einen Anschlag auf. Dabei ist vorgesehen, dass das elastische Rückstellelement der Rückstellbaugruppe das Pedalelement gegen die Deckelplatte, insbesondere gegen den Anschlag, drückt. Weiterhin ist vorgesehen, dass insbesondere der Zustand, in dem das Pedalelement gegen die Deckelplatte und/oder den Anschlag gedrückt ist, die Ausgangsstellung darstellt. Das Pedalelement lässt sich somit ausgehend von der Anlage an der Deckelplatte, insbesondere dem Anschlag, in Richtung des Basiselements, insbesondere der Bodenplatte des Gehäuses, bewegen. Somit ist eine maximale Bewegungsmöglichkeit des Pedalelements gegeben, was andererseits eine kompakte Bauweise des Gehäuses ermöglicht.
Das Pedalelement bewegt sich z.B. zwischen mechanischen Berührpunkten innerhalb des Gehäuses. Mit anderen Worten: das Gehäuse begrenzt beispielhaft, insbesondere mit seinem Innenraum und ggf. mittels der in dem Innenraum angeordneten Elemente, den Betätigungsweg des Pedalelements.
Die Rückstellbaugruppe ist insbesondere derart ausgebildet, dass diese das Pedalelement mit einer vordefinierten Kraft gegen die Deckelplatte, insbesondere den Anschlag, drückt. Somit ist zur Betätigung der Pedalanordnung bzw. des Pedalelements eine vordefinierte Kraft zu überwinden, wodurch insbesondere ein versehentliches Bedienen erschwert ist.
Bevorzugt weist die Rückstellbaugruppe wenigstens zwei unabhängige elastische Rückstellelemente auf. Die Rückstellelemente sind zueinander parallel wirkend zwischen dem Basiselement und dem Pedalelement angeordnet. Besonders vorteilhaft sind die beiden Rückstellelemente jeweils elastisch reversibel ausgebildet. Außerdem sind die Rückstellelemente vorteilhafterweise
separat voneinander ausgebildet und bevorzugt unabhängig voneinander an dem Basiselement angeordnet. Besonders bevorzugt sind die Rückstellelemente nicht miteinander verbunden, abgesehen davon, dass die beiden Rückstellelemente an demselben Basiselement und an demselben Pedalelement angeordnet sind. Durch die Verwendung von zwei unabhängigen Rückstellelementen lässt sich eine Redundanz erreichen, sodass bei Ausfall eines der Rückstellelemente das andere Rückstellelement die Aufgabe alleine übernehmen kann, das Pedalelement in die Ausgangsstellung zu überführen. Außerdem ermöglicht die Verwendung von zwei unabhängigen Rückstellelementen eine flexible Einstellung einer Pedalcharakteristik. Die wenigstens zwei Rückstellelemente können z.B. unterschiedliche elastische Eigenschaften aufweisen, z.B. unterschiedliche Federkonstanten. Sie können aber auch gleich ausgebildet sein.
Die Rückstellbaugruppe ist bevorzugt, insbesondere gemeinsam mit dem Pedalelement, zur Montage der Pedalanordnung entlang einer Montagerichtung in das Gehäuse einführbar. Die Montagerichtung ist insbesondere im Wesentlichen senkrecht zur Betätigungsrichtung des Pedalelements und/oder im Wesentlichen senkrecht zur Kompressions- und Streckungsrichtung des Rückstellelements. Somit vereinfacht die Rückstellbaugruppe die Montage der Pedalanordnung, da die Rückstellbaugruppe gemeinsam mit dem Pedalelement montiert werden kann. Insbesondere kann das Rückstellelement (vor der Montage ins Gehäuse) außerhalb des Gehäuses einfach und aufwandsarm zwischen Basiselement und Pedalelement angeordnet werden bzw. vormontiert werden, wodurch eine Montage des Rückstellelements innerhalb des Gehäuses (nach der Montage des Pedalelements und des Basiselements) vermieden ist. Vorteilhaft wird so eine einfache und aufwandsarme Vormontage sowie eine Vorab-Qualitätskontrolle der Rückstellbaugruppe zusammen mit dem Pedalelement ermöglicht.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Basiselement zumindest einen nutförmigen Werkzeugeingriff aufweist. Der Werkzeugeingriff ist insbesondere entlang der Montagerichtung ausgebildet ist. Die Nutform verläuft somit bevorzugt entlang der Montagerichtung. Es ist besonders vorteilhaft vorgesehen, dass das elastische Rückstellelement zwischen Pedalelement und Basiselement vorgespannt werden kann.
Durch den Werkzeugeingriff ist die Montage der Pedalanordnung vereinfacht. Insbesondere erfolgt die Montage der Rückstellbaugruppe als Gesamtheit, insbesondere zusammen mit dem Pedalelement, wobei das elastische Rückstellelement durch ein Werkzeug komprimiert werden kann. Die Montagerichtung verläuft insbesondere quer zu einer Betätigungsrichtung, entlang der ein Benutzer ordnungsgemäß auf das Pedalelement einwirken muss. Insbesondere ist der Werkzeugeingriff frei von Hinterschneidungen, um ein Werkzeug zum Montieren der Rückstellbaugruppe entlang der Montagerichtung verwenden zu können, ebenso aber auch das Werkzeug in einer entgegen der Montagerichtung gerichteten Bewegung zu entfernen.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass sich der Werkzeugeingriff im Wesentlichen senkrecht zu einer Kompressions-/Streckungsrichtung des Rückstellelements erstreckt. Somit kann auf einfache Art und Weise eine Vorspannung des Rückstellelements erfolgen, wobei das vorgespannte Rückstellelement in die Pedalanordnung einsetzbar ist, insbesondere gemeinsam mit dem Pedalelement. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass zunächst das Pedalelement im bzw. an dem Gehäuse montiert wird und anschließend die Rückstellbaugruppe in das Gehäuse montiert wird unter Zuhilfenahme eines Werkzeugs, welches in den Werkzeugeingriff eingreift.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Rückstellbaugruppe für eine Pedalanordnung. Die Pedalanordnung weist ein Gehäuse und ein Pedalelement bzw. einen Pedalarm auf. Ferner weist die Rückstellbaugruppe zumindest ein elastisches, insbesondere elastisch reversibles, Rückstellelement zur Rückstellung des Pedalelements bzw. des Pedalarms in eine Ausgangsstellung und ein Basiselement auf. Das Basiselement ist separat von dem Gehäuse ausgebildet, in oder an dem Gehäuse montierbar (insbesondere befestigbar) und zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements ausgebildet. Es ist außerdem bevorzugt vorgesehen, dass die Rückstellbaugruppe in oder an dem Gehäuse derart, insbesondere zerstörungsfrei lösbar, montierbar ist, dass eine elastische Verformung des Rückstellelements durch eine Betätigung des Pedalelements bzw. des Pedalarms ermöglicht ist.
Die Rückstellbaugruppe kann somit individuell an geforderte Charakteristiken angepasst werden. Sie kann vormontiert gefertigt werden, so dass sie als Einheit bzw. Modul in dem Gehäuse bzw. in einem Innenraum des Gehäuses der
Pedalanordnung, insbesondere in einem einzigen Montageschritt, montiert werden kann bzw. anordenbar ist. Eine Montage der Rückstellbaugruppe in der Pedalanordnung ist einfach und aufwandsarm möglich. Somit erlaubt die Rückstellbaugruppe eine individuelle Anpassung der Pedalanordnung, die ansonsten aus stets denselben Bauteilen aufgebaut sein kann. Damit sind die Herstellungskosten für die gesamte Pedalanordnung minimiert.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
Figur 1a eine erste schematische Ansicht einer Pedalanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer ersten Stellung,
Figur 1 b die erste schematische Ansicht der Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer zweiten Stellung,
Figur 2 eine zweite schematische Ansicht der Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 3 eine erste schematische Schnittansicht der Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 4 eine zweite schematische Schnittansicht der Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 5 eine erste schematische Ansicht einer Rückstellbaugruppe der
Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 6 eine zweite schematische Ansicht der Rückstellbaugruppe der
Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
Figur 7 eine weitere schematische Ansicht der Pedalanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Ausführungsformen der Erfindung
Figur 1a und Figur 1b zeigen schematisch eine Pedalanordnung 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Figur 2 zeigt ebenso eine schematische Ansicht der Pedalanordnung 1. Figs. 1 a, 1 b und 2 zeigen jeweils die Pedalanordnung 1 aus unterschiedlichen räumlichen Perspektiven.
Die Pedalanordnung 1 weist ein Gehäuse 2, ein Pedalelement 3 und eine Rückstellbaugruppe 4 auf. Das Pedalelement 3 ist an dem Gehäuse 2 beweglich gelagert, beispielsweise über eine Lageranordnung 19. Über eine Sensoreinheit 18 kann eine Stellung des Pedalelements 3 relativ zum Gehäuse 2 erfasst werden, um so eine Pedalbetätigung zu detektieren. Alternativ kann anstatt der Sensoreinheit 18 auch ein mechanischer Anschluss an das Pedalelement 3 erfolgen, um eine mechanische Kraftübertragung zu einem zu betätigenden System zu erhalten. Die Sensoreinheit 18 kann zusätzlich eine elektronische Schaltung aufweisen, mittels derer Sensorsignale erfasst und/oder ausgewertet und/oder gespeichert und/oder übertragen (z.B. an ein Steuergerät) werden können. Die Sensoreinheit 18 kann z.B. einen Drehwinkelsensor aufweisen.
Das Pedalelement 3 ist durch die Lagerung am Gehäuse 2 zwischen einer in Figur 1a gezeigten Ausgangsstellung S1 und einer in Figur 1b gezeigten Endstellung S2 verlagerbar. Die Rückstellbaugruppe 4 dient dazu, das Pedalelement 3 in die Ausgangsstellung S1 zu überführen oder in der Ausgangsstellung S1 zu halten, wenn keine externen Kräfte auf das Pedalelement 3 wirken. Dazu weist die Rückstellbaugruppe 4 zumindest ein elastisches Rückstellelement 5 und ein Basiselement 6 auf. Das Basiselement 6 ist zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements 5 ausgebildet. Das Basiselement 6 kann z.B. ein vom Rückstellelement 5 zumindest separates Element sein. Es kann insbesondere separat vom Rückstellelement 5 und nicht integral mit diesem hergestellt sein. Das Rückstellelement 5 kann z.B. lose bzw. verlierbar und/oder zerstörungsfrei lösbar in bzw. an dem Basiselement 6 aufgenommen bzw. montiert bzw. angeordnet sein. Es kann in anderen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass das Rückstellelement 5 zerstörungsfrei lösbar jedoch unverlierbar am Basiselement 6 angeordnet ist.
Dabei ist vorgesehen, dass das Basiselement 6 separat von dem Gehäuse 2 ausgebildet und in oder an dem Gehäuse 2 montiert, insbesondere befestigt, ist. Dadurch kann das Basiselement 6 separat von dem Gehäuse 2 gefertigt sein, wobei das Basiselement 6 z.B. als Adapter zwischen dem Rückstellelement 5 und dem Gehäuse 2 dienen kann. Das Rückstellelement 5 kann mittels des Basiselements 6 einfach, sicher und am korrekten Ort in dem Gehäuse 2 angeordnet bzw. montiert werden. Die Pedalanordnung 1 kann damit einfach und aufwandsarm an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden, da eine Charakteristik des Pedalelements 3 einfach und aufwandsarm eingestellt werden kann, indem ein passendes Rückstellelement 5 verwendet wird. Die Verwendung unterschiedlicher Rückstellelemente 5 bedingt dabei keine Anpassung des Gehäuses 2 selbst, da lediglich das Basiselement 6 anzupassen ist, wenn nicht sogar unterschiedliche Rückstellelemente in bzw. an ein und demselben Basiselement 6 anordenbar bzw. montierbar bzw. aufnehmbar sind. Da das Gehäuse 2 aufwändiger zu fertigen ist als das Basiselement 6 ist die Pedalanordnung 1 bei großer Variantenmöglichkeit dennoch einfach und kostengünstig zu fertigen. Die Rückstellbaugruppe 4 ist in oder an dem Gehäuse 2 derart montiert, insbesondere zerstörungsfrei lösbar montiert, dass eine Betätigung des Pedalelements 3 in Richtung der Endstellung S2 eine reversible elastische Verformung des Rückstellelements 5 bewirkt. Durch eine elastische Rückstellkraft des Rückstellelements 5 wird das Pedalelement 3 somit in die Ausgangsstellung S1 überführt, wenn die Betätigung beendet ist bzw. keine externe Kraft mehr an dem Pedalelement 3 anliegt.
Das Gehäuse 2 weist eine Bodenplatte 7, an die Bodenplatte 7 angrenzende Seitenwände 10 und eine Deckelplatte 15 auf. Bodenplatte 7, Deckelplatte 15 und die Seitenwände 10 bilden zwischen sich einen Innenraum 30 aus bzw. umschließen einen Innenraum 30 des Gehäuses 2. Der Innenraum 30 ist hier beispielhaft taschenförmig ausgebildet. Er weist lediglich eine (größere) Montageöffnung 31 für das Pedalelement 3 und die Rückstellbaugruppe 4 auf (in Figs. 1a, 1b vorne links) und ist ansonsten in sich geschlossen - die weiter unten beschriebenen Öffnungen 8 zur Kopplung des Basiselements 6 an die Bodenplatte 7 stehen der taschenförmigen Ausbildung des Gehäuses 2 nicht entgegen, da sie lediglich eine geringe Fläche (z.B. weniger als 10% oder weniger als 5% der Fläche der Bodenplatte 7) aufweisen. Insbesondere wird hier beispielhaft nicht das Pedalelement 3 durch eine erste Montageöffnung (z.B. von
links nach rechts) montiert und die Rückstellbaugruppe 4 durch eine zweite Montageöffnung (z.B. von unten nach oben).
Dadurch kann das Gehäuse 2 auch bei geringer Wandstärke bzw. Plattenstärke sehr formstabil ausgeführt sein und sehr verwindungssteif sein. Dies ist insbesondere vorteilhaft, falls hohe Pedalkräfte aufgebracht werden, z.B. bei der Verwendung der Pedalanordnung 1 als Bremspedalanordnung.
Betätigungskräfte beim Bremsen können z.B. mehr als 200N oder sogar mehr als 300N oder mehr als 400N betragen.
Die Montageöffnung 31 ist hier beispielhaft nach vorne geöffnet bzw. in eine Richtung, in die sich ein Pedalarm des Pedalelements 3 erstreckt. Der Pedalarm weist an seinem freien Ende hier beispielhaft eine Trittplatte auf. Die Montageöffnung 31 ist hier beispielhaft in eine Richtung geöffnet, die sich quer zu einer Rotationsachse für das Pedalelement 3 erstreckt. Die Rotationsachse kann sich z.B. quer bzw. senkrecht zu einer Montagerichtung 100 (die weiter unten beschrieben wird) erstrecken. Die Pedalanordnung 3 kann sich im montierten Zustand innerhalb der Montageöffnung 31 zwischen der Ausgangsstellung S1 und der Endstellung S2 bewegen. Mit anderen Worten: im montierten Zustand des Pedalelements 3 ragt das Pedalelement 3 hier beispielhaft zumindest abschnittsweise durch die Montageöffnung 31 in eine Außenumgebung des Gehäuses 2 hinaus. Die Rückstellbaugruppe 4 ist hier beispielhaft (entlang der Montagerichtung 100 betrachtet bzw. entlang der Richtung des Pedalarms betrachtet) zwischen der Lagerung des Pedalelements 3 und der Trittplatte des Pedalelements 3 angeordnet.
Die Rückstellbaugruppe 4 kann nahezu vollständig (z.B. zu mehr als 90%) im Innenraum 30 des Gehäuses 2 angeordnet bzw. montiert sein, insbesondere ohne dass Teile der Rückstellbaugruppe 4 durch eine der Seitenwände 10 oder Platten 7, 15 von außen nach innen hindurchragen. Hier ist die Rückstellbaugruppe 4 beispielhaft vollständig im Innenraum 30 des Gehäuses 2 angeordnet. Dadurch ist eine Montage, insbesondere einer vormontierten Rückstellbaugruppe 4 besonders einfach möglich. Weiterhin vorteilhaft kann die Rückstellbaugruppe 4 in einem einzigen Montageschritt, insbesondere als vormontiertes Element, in den Innenraum 30 des Gehäuses 2 eingeführt bzw. eingeschoben bzw. montiert werden. Das zeitaufwändige Einführen eines Elements in den Innenraum und das nachträgliche Koppeln eines anderen
Elements der Rückstellbaugruppe ist nicht erforderlich. Weiterhin vorteilhaft ist durch die Anordnung der Rückstellbaugruppe 4 im Innenraum 30 das wenigstens eine Rückstellelement 5 besonders gut geschützt gegen äußere mechanische Einwirkungen oder dergleichen.
An den Seitenwänden 10 ist das Pedalelement 3 gelagert. Das Pedalelement 3 ist hier beispielhaft im Innenraum 30 des Gehäuses gelagert. Das Pedalelement 3 ist mit einem Lagerabschnitt 32 zwischen den Seitenwänden 10, der Bodenplatte 7 und der Deckelplatte 15 angeordnet. Das Basiselement 6 liegt z.B. an den Seitenwänden 10 und/oder an der Bodenplatte 7 an. Dadurch wird eine besonders sichere und zuverlässige Positionierung des Basiselements 6 und auch des Rückstellelements 5 in dem Gehäuse 2 erreicht. Die Deckelplatte 15 weist bevorzugt einen Anschlag 16 auf, wobei das elastische Rückstellelement 5 der Rückstellbaugruppe 4 das Pedalelement 3 gegen die Deckelplatte 15 und/oder gegen den Anschlag 16 drückt. Dieser Zustand, in dem das Pedalelement 3 gegen die Deckelplatte 15 und/oder den Anschlag 16 gedrückt ist, stellt z.B. die Ausgangsstellung S1 dar. Durch die Verwendung des Anschlags 16 kann die Ausgangsstellung zuverlässig eingestellt werden. Der Anschlag 16 kann dämpfende Eigenschaften aufweisen, um somit ein hartes Anschlägen des Pedalelements 3 an dem Gehäuse 2 zu vermeiden, z.B. wenn das Pedalelement 3 aus dem gedrückten Zustand plötzlich losgelassen wird und in Richtung der Ausgangsstellung S1 schnellt.
Die Figuren 3 und 4 zeigen unterschiedliche Schnittansichten durch die Pedalanordnung 1.
Figur 3 zeigt, dass die Bodenplatte 7 zumindest eine Öffnung 8 aufweist, wobei in Fig. 3 zwei solcher Öffnungen 8 gezeigt sind. Das Basiselement 6 weist zumindest einen zu der Öffnung 8 korrespondierenden Vorsprung 9 auf, sodass in Fig. 3 zwei solche Vorsprünge 9 gezeigt sind. Jeder Vorsprung 9 ist hier beispielhaft mit einer Öffnung 8 formschlüssig gekoppelt, indem der Vorsprung 9 in der jeweiligen Öffnung 8 formschlüssig angeordnet ist. Es versteht sich, dass alternativ oder zusätzlich auch die Bodenplatte 7 zumindest einen Bodenplatten- Vorsprung und das Basiselement 6 zumindest eine zu dem Bodenplatten- Vorsprung korrespondierende Basiselement-Öffnung aufweisen kann, wobei Basisplatten-Öffnung und Bodenplatten-Vorsprung formschlüssig gekoppelt sind.
Besonders vorteilhaft ist für die Pedalanordnung 1 vorgesehen, dass die Fläche der wenigstens einen Öffnung 8 der Bodenplatte 7, insbesondere die Fläche aller Öffnungen 8 der Bodenplatte 7 des Gehäuses 2, einen Anteil von maximal 10%, insbesondere von maximal 5%, der Gesamtfläche der Bodenplatte 7 aufweist. Auf diese Weise ist das Gehäuse 2 (auch bei vergleichsweise dünner Wandstärke) ausreichend stabil für die Aufnahme hoher Betätigungskräfte, wobei gleichzeitig eine formschlüssige Aufnahme der Rückstellbaugruppe 4 in dem Gehäuse 2 bzw. dessen Innenraum 30 ermöglicht ist.
Liegt das Basiselement 6 in einer vordefinierten Position an der Bodenplatte 7 an, so greifen die Vorsprünge 9 in die Öffnungen 8 ein, wodurch eine formschlüssige Verbindung entsteht. Ein (laterales) Verschieben des Basiselements 6 relativ zu der Bodenplatte 7 ist nicht möglich, ohne das Basiselement 6 von der Bodenplatte 7 abzuheben. Bevorzugt ist das elastische Rückstellelement 5 zwischen Basiselement 6 und Pedalelement 3 vorgespannt, sodass eine elastische Rückstellkraft auch dann wirkt, wenn sich das Pedalelement 3 in der Ausgangsstellung S1 befindet. Dies bewirkt außerdem, dass das Basiselement 6 an die Bodenplatte 7 gedrückt wird, wodurch auch die Vorsprünge 9 in den Öffnungen 8 verbleiben, d.h. das Basiselement 6 nicht von der Bodenplatte 7 abhebt. Damit ist mit einfachen und kostengünstigen Mitteln ein sicherer und zuverlässiger Halt des Basiselements 6 in dem Gehäuse 2 erreicht. Das Basiselement 6 und damit auch das Rückstellelement 5 sind ortsfest zur Bodenplatte 7 gehalten. Gleichzeitig kann die Rückstellbaugruppe 4 einfach und zerstörungsfrei montiert und demontiert werden.
Das Basiselement 6 kann beispielhaft eine Ringnut 11 und/oder eine becherförmige Ausnehmung 12 aufweisen, in der das elastische Rückstellelement 5, z.B. eine Druckfeder oder dergleichen, angeordnet ist bzw. anordenbar ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Rückstellbaugruppe 4 zwei unabhängige elastische Rückstellelemente 5a, 5b auf, die zueinander parallel wirkend zwischen dem Basiselement 6 und dem Pedalelement 3 angeordnet sind. Die beiden Rückstellelemente 5a, 5b sind hier beispielhaft als Druckfedern ausgebildet. Dabei ist ein erstes Rückstellelement 5a in einer Ringnut 11 und ein zweites Rückstellelement 5b in einer becherförmigen Ausnehmung 12 angeordnet. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein separates Führen der Rückstellelemente 5a, 5b in dem Basiselement 6, da die Rückstellelemente 5a, 5b nicht in derselben Ausnehmung des Basiselements
6 angeordnet sind. Alternativ können die beiden Rückstellelemente 5a, 5b auch in jeweils einer eigenen Ringnut oder in einer gemeinsamen, d.h. derselben, Ringnut oder in einer gemeinsamen becherförmigen Ausnehmung angeordnet sein.
Durch die Verwendung von zwei Rückstellelementen 5a, 5b ist einerseits eine genauere Einstellung einer gewünschten Charakteristik des Verhaltens des Pedalelements 3 ermöglicht, andererseits ist eine Redundanz in der Funktion des Rückstellens des Pedalelements 3 vorhanden. Fällt eines der Rückstellelemente 5a, 5b beispielsweise durch Defekt aus, so kann das andere Rückstellelement 5a, 5b weiterhin sicherstellen, dass das Pedalelement 3 nach einer Betätigung in die Ausgangsstellung S1 zurückgeführt wird.
Das Pedalelement 3 weist beispielhaft eine (Pedalelement-)Ausnehmung 13 auf, in der das elastische Rückstellelement 5 abgestützt ist, z.B. an einem von dem Basiselement 6 abgewandten Ende. Alternativ oder zusätzlich könnte auch ein Vorsprung zum Abstützen des Rückstellelements 5 vorgesehen sein. In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Rückstellelemente 5a, 5b in derselben (Pedalelement-)Ausnehmung 13 angeordnet, wobei auch individuelle Ausnehmungen für jedes Rückstellelement 5a, 5b vorgesehen sein können. Durch die (Pedalelement-)Ausnehmung 13 können die Rückstellelemente 5a, 5b nicht an dem Pedalelement 3 abrutschen. Somit ist stets erreicht, dass eine Betätigung des Pedalelements 3, d.h. ein Verlagern des Pedalelements 3 in Richtung der Endstellung S2, zu einem Komprimieren der Rückstellelemente 5a, 5b führt und die Rückstellelemente 5a, 5b das Pedalelement 3 wieder in die Ausgangstellung S1 zurückführen können.
Um einen harten Anschlag des Pedalelements 3 an dem Gehäuse 2 und/oder der Rückstellbaugruppe 4 in der Endstellung S2 zu vermeiden weist die Rückstellbaugruppe 4 hier beispielhaft ein an dem Basiselement 6 angeordnetes Dämpfungselement 14 auf, wobei auch andere Dämpfungsmöglichkeiten denkbar sind. Das Pedalelement 3 liegt im Endbereich der Betätigungsbewegung, zumindest aber in der Endstellung S2, an dem Dämpfungselement 14 an. Somit kann die Betätigungsbewegung durch das Dämpfungselement 14 bis zum Erreichen der Endstellung S2 abgebremst werden. In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel ist das Dämpfungselement 14 innerhalb der becherförmigen Ausnehmung 12 angeordnet. Ist keine solche
becherförmige Ausnehmung 12 vorhanden, beispielsweise da die beiden Rückstellelemente 5a, 5b in ein gemeinsamen Ringnut oder jeweils einer separaten Ringnut angeordnet sind, so kann das Dämpfungselement 14 auch anderweitig an dem Basiselement 6 angeordnet sein.
Die Figuren 5 und 6 zeigen schematisch die Rückstellbaugruppe 4 aus unterschiedlichen Ansichten. Die Rückstellbaugruppe 4 ist, z.B. gemeinsam mit dem Pedalelement 3 oder auch separat vom Pedalelement 3, zur Montage der Pedalanordnung 1 entlang einer Montagerichtung 100 in das Gehäuse 2 einführbar. Die Montage erfolgt dabei vorzugsweise durch die, insbesondere einzige, Montageöffnung 31. Die Montagerichtung 100 verläuft hier beispielhaft im Wesentlichen senkrecht zur Betätigungsrichtung des Pedalelements 3 und/oder im Wesentlichen senkrecht zu einer Kompressionsrichtung der Rückstellelemente 5a, 5b. Außerdem weist das Basiselement 6 der Rückstellbaugruppe 4 zumindest einen nutförmigen Werkzeugeingriff 17 auf, der entlang der Montagerichtung 100 ausgebildet ist. Dieser dient zum Montieren der Rückstellbaugruppe 4 wie nachfolgend erläutert. In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Werkzeugeingriffe 17 auf gegenüberliegenden Seiten des Basiselements 6 angeordnet. Die Werkzeugeingriffe 17 sind hier beispielhaft jeweils benachbart zu den Seitenwänden 10 angeordnet (in einem Zustand betrachtet, in dem die Rückstellbaugruppe 4 in dem Gehäuse 2 montiert ist).
Die Rückstellbaugruppe 4 kann unabhängig von dem Gehäuse 2 hergestellt und vormontiert werden, indem die Rückstellelemente 5a, 5b an dem Basiselement 6 angebracht werden. Durch die Adapterfunktion des Basiselements 6 kann die Auswahl der Rückstellelemente 5a, 5b nahezu beliebig erfolgen.
Zum Montieren der Rückstellbaugruppe 4 in dem Gehäuse erfolgt insbesondere eine Fixierung der Rückstellbaugruppe 4 an einem (hier nicht dargestellten) Werkzeug, wobei das Werkzeug in die Werkzeugeingriffe 17 des Basiselements 6 eingreift. Außerdem kann in einer denkbaren beispielhaften Ausgestaltung an dem Werkzeug das Pedalelement 3 fixiert werden, sodass die elastischen Rückstellelemente 5a, 5b zwischen Pedalelement 3 und Basiselement 6 vorgespannt sind. Die Rückstellbaugruppe 4 und das Pedalelement 3 können auf diese Weise gemeinsam in das Gehäuse 2 eingeführt werden. Somit ist eine einfache und kostengünstige Montage gegeben. Es kann auch vorgesehen sein,
dass zunächst das Pedalelement 3 im bzw. an dem Gehäuse 2 montiert bzw. angeordnet wird und nachfolgend die Rückstellbaugruppe 4 mittels des Werkzeugs in das Gehäuse 2 eingesetzt bzw. montiert wird. Die Pedalanordnung 1 ist insbesondere für ein Fahrzeug vorgesehen. So kann die Pedalanordnung 1 bevorzugt ein Gaspedal und/oder ein Bremspedal und/oder ein Kupplungspedal eines Fahrzeugs sein. Auch kann die Pedalanordnung ein Pedal einer Ein-Pedal-Bedienung eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Elektrofahrzeugs, sein.
Claims
1. Pedalanordnung (1) aufweisend
- ein Gehäuse (2),
- ein Pedalelement (3), das an dem Gehäuse (2) beweglich gelagert ist, und das zwischen einer Ausgangsstellung (S1) und einer Endstellung (S2) verlagerbar ist und
- eine Rückstellbaugruppe (4) mit zumindest einem elastischen Rückstellelement (5) und einem Basiselement (6),
- wobei das Basiselement (6)
-- separat von dem Gehäuse (2) ausgebildet ist, und
-- in oder an dem Gehäuse (2) montiert, insbesondere befestigt, ist und
-- zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements (5) ausgebildet ist, und
- wobei die Rückstellbaugruppe (4) in oder an dem Gehäuse (2) derart, insbesondere zerstörungsfrei lösbar, montiert ist, dass eine Betätigung des Pedalelements (3) in Richtung der Endstellung (S2) eine elastische Verformung des Rückstellelements (5) bewirkt.
2. Pedalanordnung (1) nach Anspruch 1 , wobei das Gehäuse (2) eine Bodenplatte (7) mit zumindest einer Öffnung (8) aufweist, wobei das Basiselement (6) zumindest einen zu der Öffnung (8) korrespondierenden Vorsprung (9) aufweist, der mit der Öffnung (8) formschlüssig gekoppelt ist, insbesondere der in der Öffnung (8) formschlüssig angeordnet ist, und/oder wobei das Gehäuse (2) eine Bodenplatte (7) mit zumindest einem Bodenplatten-Vorsprung aufweist, wobei das Basiselement (6) zumindest eine zu dem Bodenplatten- Vorsprung korrespondierende Basiselement-Öffnung aufweist, die mit dem Bodenplatten-Vorsprung formschlüssig gekoppelt ist.
3. Pedalanordnung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Gehäuse (2) an die Bodenplatte (7) angrenzende Seitenwände (10) aufweist, an denen insbesondere das Pedalelement (3) gelagert ist, wobei das Basiselement (6) an den Seitenwänden (10) anliegt.
4. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Basiselement (6) eine Ringnut (11) und/oder eine becherförmige Ausnehmung (12) aufweist, in der das elastische Rückstellelement (5) angeordnet ist.
5. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pedalelement (3) eine Ausnehmung (13) und/oder einen Vorsprung aufweist, in der/an dem das elastische Rückstellelement (5) abgestützt ist.
6. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rückstellbaugruppe (4) ein an dem Basiselement (6) angeordnetes Dämpfungselement (14) aufweist, wobei das Pedalelement (3) im Endbereich einer Betätigungsbewegung, insbesondere in der Endstellung (S2), an dem Dämpfungselement (14) anliegt.
7. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (2) eine Deckelplatte (15), insbesondere mit einem Anschlag (16), aufweist, wobei das elastische Rückstellelement (5) der Rückstellbaugruppe (4) das Pedalelement (3) gegen die Deckelplatte (15), insbesondere gegen den Anschlag (16), drückt, wobei insbesondere der Zustand, in dem das Pedalelement (3) gegen die Deckelplatte (15) und/oder den Anschlag (16) gedrückt ist, die Ausgangsstellung (S1) darstellt.
8. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rückstellbaugruppe (4) zwei unabhängige elastische Rückstellelemente (5a, 5b) aufweist, die zueinander parallel wirkend
zwischen dem Basiselement (6) und dem Pedalelement (3) angeordnet sind.
9. Pedalanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rückstellbaugruppe (4), insbesondere gemeinsam mit dem Pedalelement (3), zur Montage der Pedalanordnung (1) entlang einer Montagerichtung (100) in das Gehäuse (2) einführbar ist, wobei die Montagerichtung (100) insbesondere im Wesentlichen senkrecht zur Betätigungsrichtung des Pedalelements (3) verläuft.
10. Pedalanordnung (1) nach Anspruch 9, wobei das Basiselement (6) zumindest einen nutförmigen Werkzeugeingriff (17) aufweist, der entlang der Montagerichtung (100) ausgebildet ist, insbesondere um das elastische Rückstellelement (5) zwischen Pedalelement (3) und Basiselement (6) vorzuspannen.
11 . Rückstellbaugruppe für eine Pedalanordnung (1) mit einem Gehäuse (2) und einem Pedalelement (3), die Rückstellbaugruppe (4) aufweisend:
- zumindest ein elastisches Rückstellelement (5) zur Rückstellung des Pedalelements (3) in eine Ausgangsstellung (S1) und ein Basiselement (6),
- wobei das Basiselement (6)
-- separat von dem Gehäuse (2) ausgebildet ist, und
-- in oder an dem Gehäuse (2) montierbar, insbesondere befestigbar, ist und
-- zur Aufnahme des elastischen Rückstellelements (5) ausgebildet ist, und
- wobei die Rückstellbaugruppe (4) in oder an dem Gehäuse (2) derart, insbesondere zerstörungsfrei lösbar, montierbar ist, dass eine elastische Verformung des Rückstellelements (5) durch eine Betätigung des Pedalelements (3) ermöglicht ist.
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