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Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugtürgriff mit einem Gehäuse, wenigstens einer Leuchtdiode zum Ausstrahlen von Licht und einer Leiterplatte, wobei die Leiterplatte innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und mindestens einen Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs aufweist, und wobei in dem Gehäuse eine Durchlassöffnung ausgebildet ist.
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Fahrzeugtürgriffe mit elektronischen Bauteilen, wie zum Beispiel einer Leiterplatte und einem Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriff sowie einem integrierten Beleuchtungssystem in Form einer Leuchtdiode, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Bei derartigen Fahrzeugtürgriffen dienen die Beleuchtungssysteme bzw. Leuchtdioden zur Realisierung einer Vorfeldbeleuchtung oder Muldenbeleuchtung. Diese Beleuchtungssysteme bzw. Leuchtdioden ermöglichen es dem Fahrer, beispielsweise sein Fahrzeug bei Dunkelheit leichter zu finden und zu öffnen.
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Trotz ihrer nützlichen Funktion weisen diese Beleuchtungssysteme bei Fahrzeugtürgriffen verschiedene Nachteile auf. In den meisten Fällen sind die Beleuchtungssysteme direkt in die Wandung des Gehäuses des Fahrzeugtürgriffs eingesetzt. Diese Anordnung bringt mehrere Herausforderungen mit sich. Zunächst sind die Beleuchtungssysteme dadurch direkt den Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Temperaturschwankungen ausgesetzt, was deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Außerdem muss die Helligkeit der Beleuchtungssysteme sorgfältig abgestimmt werden, um eine ausgewogene Beleuchtung zu gewährleisten, die ausreichend Licht bietet, ohne dabei zu blenden oder unangenehm grell zu wirken. Darüber hinaus ist die Integration der Beleuchtungssysteme in die Gehäusewandung oft technisch aufwendig und kann die Herstellungskosten erhöhen. Die Wartung und der Austausch der Lichtmittel gestalten sich ebenfalls schwierig, da diese fest in die Struktur des Fahrzeugtürgriffs eingebettet sind.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, die auf konstruktiv einfache Weise einen verbesserten Fahrzeugtürgriff für ein Kraftfahrzeug bereitstellt, welcher die genannten Nachteile überwindet und eine verbesserte Beleuchtungsleistung sowie einen besseren Schutz der Lichtmittel vor äußeren Einflüssen bietet.
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Bei einem Fahrzeugtürgriff der eingangs bezeichneten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass auf der Leiterplatte die wenigstens eine Leuchtdiode zum Ausstrahlen von Licht angeordnet ist und ein Lichtleit-Element vorgesehen ist, welches in der Durchlassöffnung liegend angeordnet ist und welches das Licht der wenigstens einen Leuchtdiode streuend aus dem Gehäuse heraus leitend ausgebildet ist.
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Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Durch die Erfindung wird ein Fahrzeugtürgriff zur Verfügung gestellt, welcher sich durch eine einfache Konstruktion und durch eine besondere Anordnung und Einbettung der wenigstens einen Leuchtdiode auszeichnet. Durch die besondere Anordnung und dem Lichtleit-Element wird eine gleichmäßige und ausreichend helle Beleuchtung erzielt, während gleichzeitig die wenigstens eine Leuchtdiode vor Witterung, mechanischen Beschädigungen und anderen äußeren Einflüssen geschützt ist. Die verbesserte Schutzfunktion und die optimierte Beleuchtung tragen zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit und Langlebigkeit des Fahrzeugtürgriffs bei.
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Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung vor, dass das Lichtleit-Element derart ausgebildet und in der Durchlassöffnung des Gehäuses angeordnet ist, dass ein direkter Strahlenweg des von der wenigstens einen Leuchtdiode ausgestrahlten Lichts geblockt ist. Auf diese Weise ist eine benutzerfreundliche und den Benutzer nicht blendende Beleuchtung realisiert.
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Zur Positionierung der Leiterplatte innerhalb des Gehäuses sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass die Leiterplatte an einem in dem Gehäuse angeordneten Leiterplatten-Träger gehalten ist. Der Leiterplatten-Träger ist dabei in das Gehäuse einschiebbar und positionierbar ausgebildet.
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Von besonderem Vorteil ist es, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Lichtleit-Element und der Leiterplatten-Träger als 2K-Bauteil ausgebildet sind. Dadurch sind das Lichtleit-Element und der Leiterplatten-Träger als ein einziges Bauteil herstellbar, wodurch auch die Montage an dem Fahrzeugtürgriff erleichtert wird. Dieses einzige Bauteil wird mit Hilfe des Mehrkomponenten-Spritzgießens hergestellt, wodurch ein Bauteil mit unterschiedlichen funktionalen Anforderungen vorliegt.
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Um die wenigstens eine Leuchtdiode vor Feuchtigkeit und dergleichen zu schützen, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Leiterplatte einen ersten Leiterplatten-Bereich aufweist, welcher mit einem Vergussmaterial umgossen ist, wobei die wenigstens eine Leuchtdiode an dem ersten Leiterplatten-Bereich angeordnet ist.
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Diesbezüglich ist dann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Vergussmaterial eine transparente und lichtdurchlässige Vergussmasse ist.
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Zur Gewährleistung der Funktionalität des Sensors zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffes sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass die Leiterplatte einen zweiten Leiterplatten-Bereich aufweist, welcher Vergussmaterial-frei ausgebildet ist und an welchem der mindestens eine Sensor angeordnet ist. Bei einem vollständigen Verguss der Leiterplatte würde das Gehäuse sich nicht und nur unzureichend verformen lassen, so dass eine Erfassung einer Betätigung des Fahrzeugtürgriffs durch einen Benutzer nicht möglich wäre. Indem die Leiterplatte einen ersten Leiterplatten-Bereich, in welchem die Leiterplatte mit Vergussmaterial umgossen ist, und einen zweiten Leiterplatten-Bereich, welcher frei von Vergussmaterialausgebildet ist und an welchem der mindestens eine Sensor angeordnet ist, aufweist, ist eine ausreichende Verformung des Gehäuses in dem frei von Vergussmaterial ausgebildeten Raum gewährleistet.
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Zur genauen Anordnung des schützenden Vergussmaterials ist es in Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn innerhalb des Gehäuses eine Vergusswanne den ersten Leiterplatten-Bereich ausgebildet ist, wobei das Gehäuse wenigstens einen Abschnitt der Vergusswanne bildet, in welcher der erste Leiterplatten-Bereich mit dem Vergussmaterial umgossen ist.
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Ferner sieht die Erfindung vor, dass die Durchlassöffnung und das Lichtleit-Element für eine Vorfeldbeleuchtung oder eine Muldenbeleuchtung des Fahrzeugtürgriffs angeordnet und ausgebildet sind.
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Zur Erfassung einer Betätigung des Fahrzeugtürgriffs durch einen Benutzer sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein induktiver Sensor mit wenigstens einer Leiterspule ausgebildet ist, um Verformungen des Gehäuses zu erfassen, wobei das Gehäuse in einem Gehäuseabschnitt, welcher der wenigstens einen Leiterspule gegenüberliegend angeordnet ist, mit wenigstens einem metallischen Target zur sensorischen Wechselwirkung mit der wenigstens einen Leiterspule ausgebildet ist.
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Zur Erfassung einer Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein kapazitiver Sensor mit einer Leiterfläche ausgebildet ist, um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff zu erfassen.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann der Fahrzeugtürgriff als ein sogenannter Wing-Griff ausgebildet sein, wobei dabei das Gehäuse einen Greifabschnitt und einen Basisabschnitt aufweist, wobei sich der Greifabschnitt von dem Basisabschnitt abgewinkelt erstreckt und wobei sich die Leiterplatte innerhalb des Greifabschnitts zumindest abschnittsweise erstreckt.
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Schließlich ist es konstruktiv besonders günstig für die Anbringung des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff, wenn in Ausgestaltung der Erfindung sich das Trägerbauteil einseitig aus dem Basisabschnitt des Gehäuses hinaus erstreckt, um eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil eines Kraftfahrzeugs zu erlauben.
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Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehenden noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der ein beispielhaftes und bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
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In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff,
- Figur 2 eine perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs, welche an einer Kraftfahrzeugtür angeordnet ist,
- Figur 3 eine Seitenansicht auf ein Gehäuse und ein Trägerbauteil des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 4 eine perspektivische Einzelteildarstellung des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 5 eine Perspektivansicht auf den erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff, wobei das Gehäuse zum Teil weggeschnitten ist,
- Figur 6 eine weitere Perspektivansicht auf das eine Durchlassöffnung aufweisende Gehäuse des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff,
- Figur 7 eine perspektivische Einzelteildarstellung von einer Leiterplatte, einem Dichtkragen und einem Leiterplatten-Träger mit daran angebrachtem Lichtleit-Element,
- Figur 8 eine Vorderansicht auf die Leiterplatte,
- Figur 9 eine Perspektivansicht auf den Leiterplatten-Träger und das Lichtleit-Element,
- Figur 10 eine weitere Perspektivansicht auf den Leiterplatten-Träger mit daran angespritztem Lichtleit-Element,
- Figur 11 eine Schnittansicht des Gehäuses mit darin angeordneter Leiterplatte, und
- Figur 12 eine weitere Schnittansicht des Gehäuses und der darin angeordneten und zum Teil mit Vergussmaterial umgossenen Leiterplatte.
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In der Figur 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 in Form eines PKWs exemplarisch dargestellt, welches in dem Beispiel über vier Kraftfahrzeugtüren 2 (zwei davon sind aus Figur 1 ersichtlich) verfügt. An der vorderen Kraftfahrzeugtür 2, also der linken Kraftfahrzeugtür 2 in Figur 1, ist ein erfindungsgemäßer Fahrzeugtürgriff 3 angebracht, mit dessen Hilfe die Kraftfahrzeugtür 2 geöffnet werden kann. Bei dem Fahrzeugtürgriff 3 handelt es sich um eine Art feststehenden Griff, welcher gegenüber der Kraftfahrzeugtür 2 weitgehend unbeweglich ist.
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Der in Figur 1 lediglich schematisch dargestellte Fahrzeugtürgriff 3 weist ein Gehäuse 4 auf, welches näher aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist und welches flügelförmig ausgebildet ist und von der Kraftfahrzugtür 2 hervorsteht. Das Gehäuse 4 weist einen Basisabschnitt 5 und einen Greifabschnitt 6 auf. Der Basisabschnitt 5 erstreckt sich in eine von der Kraftfahrzeugtür 2 wegweisende Horizontalrichtung, wobei sich endseitig des Basisabschnitts 5, d.h. am freien Ende des Basisabschnitts 5, der Greifabschnitt 6 derart erstreckt, dass zwischen dem Basisabschnitt 5 und dem Greifabschnitt 6 ein Spalt ausgebildet ist, in welchen die Hand eines Benutzers eintauchen und den Greifabschnitt 6 zur Betätigung hintergreifen kann. Als Betätigung kommt dabei eine Ziehbewegung oder eine Drückbewegung an dem Greifabschnitt 6 in Betracht. Der Greifabschnitt 6 erstreckt sich von dem Basisabschnitt 5 abgewinkelt. Insbesondere ist der Greifabschnitt 6 in Form eines Winglets, also eines Flügelohrs, ausgebildet und erstreckt sich endseitig von dem Basisabschnitt 5 aus, wobei die Erstreckung am freien Ende des Basisabschnitts 5 schräg oder gebogen verlaufend ausgebildet sein kann. Wie ferner beispielsweise der Figur 3 zu entnehmen ist, weist der Fahrzeugtürgriff 3 ein Trägerbauteil 7 auf, welches eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil des Kraftfahrzeugs 1 erlaubt und welches das Gehäuse 4 trägt, so dass das Gehäuse 4 über das Trägerbauteil 7 an dem Kraftfahrzeug 1 gelagert ist. Das Trägerbauteil 7 erstreckt sich abschnittsweise innerhalb des Gehäuses 4 und einseitig aus dem Basisabschnitt 5 hinaus, um die Kopplung mit dem Karosseriebauteil zu ermöglichen.
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Die Figur 4 zeigt eine perspektivische Einzelteildarstellung des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs 3. Zu erkennen ist, dass das Trägerbauteil mit einem Tragarm 16 und einem Abstandarms 17 ausgebildet ist, wobei der Tragarm 16 und der Abstandsarm 17 innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet sind. Das Gehäuse 4 weist ein erstes Gehäusebauteil 8 und ein zweites Gehäusebauteil 9 auf. Im zusammengebauten Zustand des Gehäuses 4 sind das erste Gehäusebauteil 8 und das zweite Gehäusebauteil 9 übereinanderliegend angeordnet. Der Fahrzeugtürgriff 3 weist ferner eine Leiterplatte 10 auf, welche mit einem ersten Leiterplatten-Bereich 11 in einem Leiterplatten-Träger 12 eingesteckt gehalten ist. Ein Dichtkragen 14 trennt den ersten Leiterplatten-Bereich von einem zweiten Leiterplatten-Bereich 15, wobei der Dichtkragen 14 mittels einer formschlüssigen Verbindung mit der Leiterplatte 10 verbunden ist. Der mit der Leiterplatte 10 verbundene Dichtkragen 14 ist dabei um die Leiterplatte 10 herumverlaufend angeordnet. Die Leiterplatte 10, der Leiterplatten-Träger 12 und der Dichtkragen 14 bilden eine Bauteileinheit, welche gemeinsam beim Zusammenbau des Fahrzeugtürgriffes 3 in das zweite Gehäusebauteil 9 und insbesondere in den Greifabschnitt 6 eingesteckt wird. Diese Bauteilgruppe ist in Figur 7 in einer Einzelteildarstellung gezeigt, wobei aus Figur 5 die Lage der Leiterplatte 10 innerhalb des Gehäuses 4 ersichtlich ist, wenn der Fahrzeugtürgriff 3 zusammengebaut ist. In Figur 6 ist zu erkennen, dass das Gehäuse 4 eine Durchlassöffnung 18 aufweist. Die Durchlassöffnung 18 ist an einer Stelle des Gehäuses 4 ausgebildet, an welcher das erste Gehäusebauteil 8 und das zweite Gehäusebauteil 9 aufeinanderliegend angeordnet sind. Die Leiterplatte 10 ist mit einem kapazitiven Sensor 19 mit einer Leiterfläche 20 ausgebildet, um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff 3 zu erfassen. Ferner ist die Leiterplatte 10 mit einem induktiven Sensor mit Leiterspulen ausgestattet, welche auf der Rückseite der Leiterplatte 10 angeordnet sind und daher aus den Figuren nicht ersichtlich ist. Der induktive Sensor dient zur Erfassung von Verformungen des Gehäuses 4, wobei das Gehäuse 4 in einem Gehäuseabschnitt, welcher den Leiterspulen gegenüberliegend angeordnet ist, mit einem metallischen Target zur sensorischen Wechselwirkung mit den Leiterspule ausgebildet ist.
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Wie aus den Figuren 7, 8 und 11 ersichtlich ist, ist weist die Leiterplatte 10 mehrere Leuchtdiode 21 zum Ausstrahlen von Licht auf. Die Leuchtdioden 21 sind horizontal nebeneinanderliegend auf der Leiterplatte 10 in einem gleichmäßigen Abstand untereinander angeordnet. Ferner sind die Leuchtdioden 21 auf dem ersten Leiterplatten-Bereich 11 der Leiterplatte 10 angeordnet (siehe zum Beispiel Figur 8). Die Leuchtdioden 21 sind dabei derart an der Leiterplatte 10 angeordnet, dass ein Austritt des von den Leuchtdioden 21 ausgestrahlten Lichts nur indirekt durch die Durchlassöffnung 18 möglich ist.
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Für den indirekten Lichtaustritt weist der Fahrzeugtürgriff 3 ein Lichtleit-Element 22 auf, welches beispielsweise in den Figuren 9 bis 12 gezeigt ist. Das Lichtleit-Element 22 ist in der Durchlassöffnung 18 liegend angeordnet. Ferner ist das Lichtleit-Element 22 das Licht der Leuchtdioden 21 streuend aus dem Gehäuse 4 heraus leitend ausgebildet. Insbesondere ist das Lichtleit-Element 22 derart ausgebildet und in der Durchlassöffnung 18 des Gehäuses 4 angeordnet, dass ein direkter Strahlenweg des von den Leuchtdioden 21 ausgestrahlten Lichts geblockt ist. Dadurch wird verhindert, dass der grelle Hotspot der einzelnen Leuchtdioden 21 von außen am Fahrzeuggriff 3 zu sehen ist. Das Lichtleit-Element 22 kann als einzelnes Bauteil ausgebildet sein (siehe Figur 9), so dass das Lichtleit-Element 22 auf den Leiterplatten-Träger 12 aufgesteckt wird, bevor die Baugruppe mit Leiterplatte 10 und Dichtkragen 14 in das zweite Gehäusebauteil 9 eingesetzt wird. In der Figur 10 ist eine alternative Ausführung gezeigt, bei welcher das Lichtleit-Element 22 und der Leiterplatten-Träger 12 als ein 2K-Bauteil ausgebildet sind. Das Lichtleit-Element 22 und der Leiterplatten-Träger 12 sind somit als ein einziges Bauteil mit Hilfe eines Mehrkomponenten-Spritzgießens ausgebildet. In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Durchlassöffnung 18 und das Lichtleit-Element 22 für eine Vorfeldbeleuchtung oder Anzeige eines Fahrzeugzustandes ausgebildet angeordnet, so dass ein Benutzer von außen bei Beleuchtung durch die Leuchtdioden 21 entweder sein Fahrzeug leichter auffinden kann oder einen Fahrzeugzustand, wie beispielsweise den Ladezustand einer Fahrzeugbatterie, erkennen kann. Alternativ oder zusätzlich kann das Lichtleit-Element 22 auch auf der gegenüberliegenden Seite des Greifabschnitts 6 zur Muldenbeleuchtung angeordnet sein, wobei dann auch die Leichtdioden 21 auf der gegenüberliegenden Seite der Leiterplatte 10 angeordnet sind.
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Zum Schutz der Leuchtdioden 21 vor Witterungseinflüssen ist der erste Leiterplatten-Bereich 11 mit einem Vergussmaterial 23 umgossen, so dass auch die an dem ersten Leiterplatten-Bereich 11 angeordneten Leuchtdioden 21 umgossen sind, wie aus dem Vergleich der Figuren 11 und 12 hervorgeht. Bei der Figur 11 ist der Innenraum des Gehäuses 4 noch nicht mit einem Vergussmaterial 23, wohingegen in Figur 12 das Vergussmaterial 23 den ersten Leiterplatten-Bereich 11 ummantelt. Damit das von dem Lichtleit-Element 22 ausgestrahlte Licht der Leuchtdioden 21 nicht zu grell ist, sondern eine benutzerfreundliche Intensität aufweist, ist das Vergussmaterial 23 entsprechend ein ausgewähltes und geeignetes Material. Insbesondere ist das Vergussmaterial 23 eine transparente und lichtdurchlässige Vergussmasse. Wie vorstehend erwähnt, ist nur der erste Leiterplatten-Bereich 11 von dem Vergussmaterial 23 umgossen. Der zweite Leiterplatten-Bereich 15 ist Vergussmaterial-frei ausgebildet, wobei an dem zweiten Leiterplatten-Bereich 15 die Sensoren der Leiterplatte 10 angeordnet sind.
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Für den Verguss ist vorgesehen, dass innerhalb des Gehäuses 4 eine Vergusswanne 24 ausgebildet ist. Der Verguss erfolgt erst dann, wenn die Baugruppe mit der Leiterplatte 10 in den Greifabschnitt 6 des zweiten Gehäusebauteils 9 eingesetzt ist. Im Anschluss an den Verguss wird dann das erste Gehäusebauteil 8 an dem zweiten Gehäusebauteil 9 befestigt. Ein Abschnitt des zweiten Gehäusebauteils 9 des Gehäuses 4 bildet dabei einen Abschnitt der Vergusswanne 24 aus. Wie ferner den Figuren 11 und 12 zu entnehmen ist, bilden das zweite Gehäusebauteil 9 des Gehäuses 4, das Lichtleit-Element 22, der Leiterplatten-Träger 12 und der Dichtkragen 14 jeweils einzelne Abschnitte der Vergusswanne 24 aus, wobei der Dichtkragen 14 eine Trennlinie zwischen dem ersten Leiterplatten-Bereich und dem zweiten Leiterplatten-Bereich 15 bildet und zusätzlich den Innenraum des zweiten Gehäusebauteils 9 in einen spaltfreien Gehäuseraum 25 unterteilt. Das Vergussmaterial 23 ist folglich nur in einem Bereich angeordnet, in welchem das Gehäuse 4 verschiedene Spalte 26 aufweist, welche sich aus der Verbindung zwischen dem ersten Gehäusebauteil 8 und dem zweiten Gehäusebauteil 9 ergeben.
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Die vorstehend beschriebene Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt. Es ist ersichtlich, dass an der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird. Zur Erfindung gehört alles dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und/oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was abweichend von dem konkreten Ausführungsbeispiel für den Fachmann naheliegt.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kraftfahrzeug
- 2
- Kraftfahrzeugtüren
- 3
- Fahrzeugtürgriff
- 4
- Gehäuse
- 5
- Basisabschnitt
- 6
- Greifabschnitt
- 7
- Trägerbauteil
- 8
- erstes Gehäusebauteil
- 9
- zweites Gehäusebauteil
- 10
- Leiterplatte
- 11
- erster Leiterplatten-Bereich
- 12
- Leiterplatten-Träger
- 14
- Dichtkragen
- 15
- zweiter Leiterplatten-Bereich
- 16
- Tragarm
- 17
- Abstandsarm
- 18
- Durchlassöffnung
- 19
- kapazitiver Sensor
- 20
- Leiterfläche
- 21
- Leuchtdioden
- 22
- Lichtleit-Element
- 23
- Vergussmaterial
- 24
- Vergusswanne
- 25
- Gehäuseraum
- 26
- Spalte