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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen einer Ablauföffnung in einem Becken, wobei die Vorrichtung ein Siebelement mit mindestens einer Sieböffnung und ein Abdichtelement umfasst, welches in einer Schließstellung die Ablauföffnung flüssigkeitsdicht verschließt und in einer Offenstellung ein Ablaufen einer Flüssigkeit durch die Ablauföffnung ermöglicht, wobei das Siebelement und das Abdichtelement in einer Höhenrichtung quer zu einer Querschnittsfläche der Ablauföffnung relativ zueinander verlagerbar sind, und wobei die Vorrichtung eine Betätigungsvorrichtung aufweist, die mit dem Abdichtelement in einer Wirkverbindung steht und mit welcher das Abdichtelement in der Höhenrichtung verlagerbar ist.
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Aus der Praxis sind zahlreiche Varianten von Vorrichtungen bekannt, mit denen eine Ablauföffnung in einem Becken, insbesondere in einem Spülbecken wahlweise verschlossen oder freigegeben werden können. Eine besonders einfache Vorrichtung weist einen Stöpsel aus einem geeigneten Kunststoffmaterial auf, wobei der Stöpsel manuell in einen Randbereich der Ablauföffnung eingedrückt oder aus der Ablauföffnung herausgezogen werden kann. Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen ein stöpselartiges Abdichtelement über einen Hebelmechanismus betätigt und in einer Höhenrichtung senkrecht zu der von einem Öffnungsrand der Ablauföffnung begrenzten Querschnittsfläche der Ablauföffnung verlagert werden kann. Die Betätigung kann beispielsweise über einen Zug- und Druckhebel bewirkt werden, der im Bereich einer Armatur angeordnet ist, oder über einen Drehknauf bewirkt werden, der an dem Spülbecken oder seitlich neben einem Rand des Spülbeckens angeordnet ist.
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Insbesondere bei Küchenspülbecken werden oftmals Siebelemente über der Ablauföffnung angeordnet. Sie dienen dazu, Speisereste und grobe Verunreinigungen aufzufangen, bevor sie in den Abfluss gelangen, um Verstopfungen zu vermeiden. Ein Siebelement ist typischerweise aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt. Es besteht oftmals aus einem flachen oder leicht gewölbten Scheibenteil mit einer perforierten Oberfläche, durch die das Wasser hindurch und durch die Ablauföffnung abfließen kann, während grobe Speisereste und Schmutzpartikel durch das Siebelement zurückgehalten werden. Das Siebelement kann entweder an einem Randbereich des Spülbeckens über der Ablauföffnung aufliegen, oder in einem Siebkelch angeordnet sein, der in dem Spülbecken ausgebildet ist und die etwas unterhalb eines angrenzenden Spülbeckenbodens angeordnete Ablauföffnung umgibt.
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Aus der Praxis sind verschiedene Siebelemente bekannt, bei denen das Abdichtelement mittig in das Siebelement integriert oder daran befestigt ist. Das Abdichtelement ist dabei oft in Form eines Stopfens oder einer entlang eines Umfangs radial abstehenden Dichtlippe ausgebildet. Im geöffneten Zustand ist ein Dichtrand des Abdichtelements beabstandet zu der Ablauföffnung angeordnet und ermöglicht in einer Offenstellung den freien Wasserfluss durch das Siebelement. Wird das Abdichtelement mit seinem Dichtrand jedoch in die Ablauföffnung eingedrückt, dichtet es in einer Schließstellung die Ablauföffnung ab und verhindert das Abfließen des Wassers. Das mit dem Abdichtelement verbundene Siebelement bedeckt sowohl in der Offenstellung als auch in der Schließstellung die Ablauföffnung. Dadurch kann in der Offenstellung das zuvor in das Becken eingefüllte Wasser ungehindert abfließen, während Speisereste und andere größere Partikel effektiv zurückgehalten werden. Dies erleichtert die Reinigung, da das Siebelement einfach entnommen und entleert werden kann.
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Die Kombination eines Siebelements mit einem Abdichtelement spart Platz und ermöglicht eine komfortable Handhabung, da das unter dem Siebelement angeordnete Abdichtelement schnell zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung verlagert werden kann. Das Siebelement verhindert dabei, dass grobe Partikel und Speisereste in den Abfluss gelangen und potenziell Verstopfungen verursachen. Dadurch wird das Risiko von Abflussproblemen erheblich reduziert. Das Siebelement kann bei Bedarf leicht entnommen und gereinigt werden. Auch das Abdichtelement ist zweckmäßigerweise so gestaltet, dass es sich problemlos abwischen lässt und keine schwer zugänglichen Stellen aufweist, in denen sich Schmutz festsetzen könnte.
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Der Wechsel zwischen den beiden Betriebsarten bzw. zwischen der Offenstellung und der Schließstellung des Abdichtelements soll möglichst einfach und intuitiv erfolgen können und erfordert oftmals nur eine Handbewegung. Dies erleichtert den täglichen Gebrauch und macht die Vorrichtung besonders praktisch für den Einsatz in Haushalten.
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Bei einer in
US 4,320,540 beschriebenen Vorrichtung ist das Siebelement fest mit dem Abdichtelement verbunden. Das Abdichtelement weist an einer dem Siebelement abgewandten Unterseite ein Eingriffselement mit schrägen Führungsflächen auf, sodass bei einem Verdrehen des Abdichtelements die schrägen Führungsflächen an in der Ablauföffnung angeordneten Ablauföffnungsstegen entlanggleiten und dadurch gleichzeitig mit der Drehbewegung eine Verlagerung des Abdichtelements in der Höhenrichtung bewirken. Das Siebelement ist mit dem Abdichtelement in einem die Ablauföffnung umgebenden Siebkelch angeordnet, der ausreichend tief ausgebildet ist, sodass das Siebelement sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung des Abdichtelements entlang eines Umfangsrands des Siebelements seitlich an die Siebkelchwand heranragt.
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Bei einer in
DE 10 2012 215 763 A1 beschriebenen Vorrichtung liegt das Siebelement entlang eines Umfangsrands an einem Siebkelchrand auf. An einer Unterseite des Siebelements ist das Abdichtelement angeordnet und über eine Zwangsführungseinrichtung so gelagert, dass das Abdichtelement bei einem Verdrehen des Siebelements auf dem Siebkelchrand in der Höhenrichtung zwischen der Offenstellung und der Schließstellung verlagert werden kann. Das Siebelement ist dabei dauerhaft mit dem Abdichtelement verbunden, sodass das Abdichtelement bei Bedarf zusammen mit dem Siebelement aus dem Siebkelch herausgenommen und gereinigt werden kann.
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In
EP 3 173 541 B1 ist eine ähnlich ausgestaltete Vorrichtung offenbart, wobei das Siebelement in einfacher Weise von dem Abdichtelement gelöst und aus dem Siebkelch herausgenommen werden kann, ohne dass das Abdichtelement ebenfalls verlagert und von der Ablauföffnung entfernt werden muss.
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Während der üblichen Nutzung der Vorrichtung wird das Abdichtelement von dem Siebelement verdeckt. Um das Abdichtelement zu betätigen muss das Siebelement manuell ergriffen und entweder verdreht oder in der Höhenrichtung verlagert werden. Das Siebelement bildet dabei die Betätigungsvorrichtung für das Abdichtelement.
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Es wird als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, bei einer Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen eine einfache und zuverlässige Betätigung des Abdichtelements zu ermöglichen, ohne dass das Siebelement dabei wie bei den bereits bekannten Vorrichtungen verlagert werden muss.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Betätigungsvorrichtung einen Betätigungsknauf aufweist, der drehbar in dem Siebelement gelagert ist, und dass der Betätigungsknauf über eine Zwangsführungseinrichtung mit dem Abdichtelement in Wirkverbindung steht, sodass bei einer Drehbewegung des Betätigungsknaufs eine Verlagerung des Abdichtelements in der Höhenrichtung bewirkbar ist. Indem nicht das Siebelement, sondern ein in dem Siebelement drehbar gelagerter Betätigungsknauf als Betätigungsvorrichtung für das Abdichtelement verwendet wird, erfordert eine Betätigung des Abdichtelements keine Verlagerung des Siebelements. Das Siebelement muss dem zufolge nicht in der Höhenrichtung verlagert werden, was regelmäßig eine daran angepasste Formgebung eines das Siebelement umgebenden Siebkelches erfordert, und auch nicht verdreht werden, was oftmals als nachteilig empfunden wird, wenn das Siebelement entlang eines Umfangsrands auf den angrenzenden Bereichen des Spülbeckens aufliegt und durch die Reibung die Drehbewegung erschwert und Abriebsspuren auf dem Spülbecken erzeugt werden. Da bei einer Betätigung des Abdichtelements das Siebelement nicht bewegt werden muss, muss während der ausschließlich über den Betätigungsknauf bewirkten Verlagerung des Abdichtelements keine unbeabsichtigte oder unerwünschte Verlagerung des Siebelements befürchtet werden, die zu einer Beeinträchtigung der Siebwirkung führen könnte.
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Aus der Praxis sind zahlreiche Wirkungsprinzipien und konstruktiven Varianten für eine geeignete Zwangsführungseinrichtung bekannt, mit welcher eine Drehbewegung des Betätigungsknaufs in eine in der Höhenrichtung erfolgende Verlagerung des Abdichtelements überführt werden kann.
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Einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass die Zwangsführungseinrichtung eine Kulissenführung aufweist. Eine Kulissenführung, die einen formschlüssigen Eingriff eines Kulissensteinelements in eine Kulissenführungsnut aufweist, erlaubt eine zuverlässige Zwangsführung und ermöglicht eine konstruktiv einfache Anpassung der Wirkverbindung zwischen dem Betätigungsknauf und dem Abdichtelement. So kann beispielsweise durch einen Verlauf der Kulissenführungsnut in einfacher Weise vorgegeben werden, welcher Drehwinkel für die Betätigung des Betätigungsknaufs erforderlich ist, um das Abdichtelement vollständig zwischen der Offenstellung und der Schließstellung zu verlagern. Durch eine geeignete Anordnung der Kulissenführung und durch eine geeignete Formgebung des Kulissensteinelements und der Kulissenführungsnut kann erreicht werden, dass weder Flüssigkeiten noch Verunreinigungen, die entweder durch die Ablauföffnung aus dem Spülbecken ablaufen oder durch das Siebelement zurückgehalten werden, eine merkliche Beeinträchtigung der Zwangsführungseinrichtung bewirken können. Die Kulissenführung kann entweder durch eine vorteilhafte Materialwahl für das Kulissensteinelement und die Kulissenführungsnut oder durch eine geeignete Beschichtung der jeweiligen Kontaktflächen reibungsarm ausgestaltet sein und eine angenehme Betätigung des Betätigungsknaufs ermöglichen, ohne dass große Kräfte bzw. Momente auf den Betätigungsknauf ausgeübt werden müssten.
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Um die Zwangsführungseinrichtung möglichst geschützt anzuordnen und vor nachteiligen Umgebungseinflüssen schützen zu können ist in besonders vorteilhafter Weise vorgesehen, dass der Betätigungsknauf einen hohlzylindrischen Abschnitt aufweist, der eine in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung des Abdichtelements umgibt, und dass die Zwangsführungseinrichtung in dem hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs ausgebildet ist. Der hohlzylindrische Abschnitt des Betätigungsknaufs dient als Führungselement für eine Höhenverlagerung des Abdichtelements, welches mit der in der Höhenrichtung vorspringenden Ausformung in den hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs ragt und in dem Hohlraum höhenverlagerbar gelagert ist, der von dem hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs umgeben ist und begrenzt wird. Eine zwischen einer Innenseite des hohlzylindrischen Abschnitts und einer Außenseite der in der Höhenrichtung vorspringenden Ausformung ausgebildete Zwangsführungseinrichtung ist durch den die Zwangsführungseinrichtung umgebenden hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs von der Umgebung und insbesondere von Wasser und darin mitgeführten Verunreinigungen abgeschirmt, wenn das Abdichtelement in der Offenstellung die Ablauföffnung freigibt und Wasser und darin mitgeführte Verunreinigungen durch das Siebelement hindurch um das Abdichtelement herumfließen und dann durch die Ablauföffnung abfließen.
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Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung verdrehbar relativ zu dem umgebenden hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs in dem hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs gelagert und geführt ist. Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung eine zylinderförmige Mantelfläche aufweist, deren Durchmesser an eine ebenfalls zylinderförmige Mantelfläche der Innenseite des hohlzylindrischen Abschnitts des Betätigungsknaufs angepasst ist, sodass die in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung des Abdichtelements in einer in der Höhenrichtung verlaufenden axialen Richtung in dem hohlzylindrischen Abschnitt des Betätigungsknaufs geführt ist, jedoch rotationssymmetrisch ausgebildet ist und verdrehbar relativ zu dem hohlzylindrischen Abschnitt in dem Betätigungsknauf gelagert ist.
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Das Kulissensteinelement und die Kulissenführungsnut sind in vorteilhafter Weise in der Mantelfläche der vorspringenden Ausformung des Abdichtelements und in der Innenfläche des hohlzylindrischen Abschnitts des Betätigungsknaufs ausgebildet, sodass der hohlzylindrische Abschnitt und die in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung des Abdichtelements die Kulissenführung bilden. Die derart ausgestaltete und angeordnete Kulissenführung ist von dem hohlzylindrischen Abschnitt umgeben und geschützt. Für die Anordnung und den Verlauf der Kulissenführungsnut kann im Wesentlichen die gesamte Mantelfläche der vorspringenden Ausformung bzw. die daran anliegende Innenfläche des hohlzylindrischen Abschnitts des Betätigungsknaufs genutzt werden, sodass durch eine ausreichend groß dimensionierte Kulissenführung das Abdichtelement ohne großen Kraftaufwand betätigt werden kann und ein Risiko einer unbeabsichtigten Verkantung oder Beschädigung bei einer Betätigung der Kulissenführung weitgehend reduziert werden kann. Die Kulissenführung kann auch in Umfangsrichtung beabstandet zueinander zwei oder drei Kulissenführungsnuten und daran angepasste Kulissensteinelemente aufweisen, sodass in Umfangsrichtung durch die Zwangsführungseinrichtung Kräfte und Momente symmetrisch und weitgehend gleichmäßig von dem Betätigungsknauf auf das Abdichtelement übertragen werden können.
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Einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass der Betätigungsknauf unverlierbar in dem Siebelement gelagert ist. Der Betätigungsknauf kann beispielsweise in einer Außenfläche in Umfangsrichtung eine umlaufende Knaufnut aufweisen, in welche ein ebenfalls in Umfangsrichtung umlaufender Innenrand einer an den Betätigungsknauf angepassten Knauföffnung in dem Siebelement formschlüssig eingreift und dadurch den Betätigungsknauf an dem Siebelement in der Höhenrichtung fixiert und in einer Umfangsrichtung drehbeweglich lagert. Es ist ebenfalls denkbar, dass anstelle eines in Umfangsrichtung umlaufenden Innenrands lediglich einige nach innen vorspringende und zungenförmige Ausformungen an dem Siebelement ausgebildet oder angeordnet sind, die in Umfangsrichtung beabstandet zueinander in die umlaufende Knaufnut des Betätigungsknaufs eingreifen. Die umlaufende Knaufnut des Betätigungsknaufs kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, dass der Betätigungsknauf zweiteilig hergestellt ist und eine in Umfangsrichtung verlaufende und radial vorspringende Nutwand an einem Innenteil des Betätigungsknaufs ausgebildet ist, und dass eine zweite Nutwand von einem Außenteil des Betätigungsknaufs gebildet wird, welches für die Herstellung des Betätigungsknaufs in der Höhenrichtung über den Innenteil geschoben und an dem Innenteil festgelegt wird. Zweckmäßigerweise können dabei bereits vor dem Zusammenschieben und Verbinden der beiden Teile des Betätigungsknaufs der Innenrand oder einzelne zungenförmige Ausformungen des Siebelements zwischen den beiden Nutwänden angeordnet und in der dadurch gebildeten und von den beiden Nutwänden begrenzten Knaufnut formschlüssig und drehbar gelagert werden.
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Im Hinblick auf eine vorteilhafte zweiteilige Ausgestaltung des Betätigungsknaufs kann optional vorgesehen sein, dass der Betätigungsknauf ein hohlzylindrisches Führungselement und eine das hohlzylindrische Führungselement in der Höhenrichtung mindestens abschnittsweise umgebende und an einer der Ablauföffnung abgewandten Stirnseite bedeckendes Abdeckelement aufweist, die miteinander verbunden sind. Das hohlzylindrische Führungselement kann beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt sein und gegebenenfalls auf einer dem Abdichtelement zugewandten Innenseite vollständig oder bereichsweise mit einer Beschichtung überzogen sein. Das Abdeckelement kann aus Metall bzw. aus dem gleichen Material wie das Siebelement hergestellt sein. Es kann auch ein anderes Material für das Abdeckelement vorgesehen sein oder das Abdeckelement mit einer dekorativen Beschichtung überzogen sein, um eine dekorative Ausgestaltung des Betätigungsknaufs und damit der gesamten Vorrichtung mit einem ästhetisch ansprechenden Gesamteindruck zu ermöglichen.
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Um zusätzlich zu der Lagerung des Betätigungsknaufs in dem Siebelement auch eine weitere Lagerung des Betätigungsknaufs zu ermöglichen kann vorgesehen sein, dass der Betätigungsknauf ein in Richtung der Ablauföffnung vorspringendes stabförmiges Lagerungselement aufweist, mit welchem der Betätigungsknauf relativ zu der Ablauföffnung verdrehbar an oder in der Ablauföffnung lagerbar ist. Mit dem in der Höhenrichtung zur Ablauföffnung vorspringendem Lagerungselement, welches beispielsweise als Stift oder Bolzen ausgebildet sein kann, kann der Betätigungsknauf zusätzlich zu dem Siebelement an oder in der Ablauföffnung gelagert sein. Dabei kann das Lagerungselement an oder in dem Abdichtelement geführt sein und dadurch ein unerwünschtes Verkippen des Betätigungselements verhindert werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass sich das Lagerungselement an einer dem Betätigungsknauf abgewandten Stirnseite an einem Ablauföffnungssteg oder an einem Gewindeelement mittig in der Ablauföffnung abstützt und ein unbeabsichtigtes Verlagern des Betätigungsknaufs während eines Betätigungsvorgangs in der Höhenrichtung verhindert.
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Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass das Abdichtelement drehfest in der Ablauföffnung gelagert ist. Zu diesem Zweck kann das Abdichtelement mindestens eine und in vorteilhafter Weise mehrere in Umfangsrichtung beabstandet zueinander und sich in der Höhenrichtung von dem Siebelement weg erstreckende Eingriffszungen aufweisen, die mit einem nicht rotationssymmetrisch ausgebildeten Öffnungsloch in der Ablauföffnung in einem formschlüssigen Eingriff stehen und dadurch eine drehfeste Lagerung des Abdichtelements in der Ablauföffnung bewirken. Dabei kann die Ablauföffnung mehrere in einer Umfangsrichtung beabstandet zueinander angeordnete Öffnungslöcher aufweisen und dadurch siebartig ausgestaltet sein. Es ist ebenfalls denkbar, dass in der Ablauföffnung mindestens ein quer zu der Höhenrichtung verlaufender Ablauföffnungssteg angeordnet ist, der ebenfalls als Anlagefläche und Anschlag für einen drehfesten Eingriff der mindestens einen Eingriffszunge an dem Abdichtelement dienen kann.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist optional vorgesehen, dass das Abdichtelement eine von der Ablauföffnung aus zugängliche Ausnehmung aufweist, in welcher ein Eingriffselement drehfest und relativ zu dem Abdichtelement in der Höhenrichtung verlagerbar gelagert ist, wobei das Eingriffselement drehfest an der Ablauföffnung lagerbar ist. Auf diese Weise kann das Eingriffselement in der vorgegebenen Eingriffsposition dauerhaft und im Wesentlichen unbeweglich an oder in der Ablauföffnung festgelegt sein. Bei einer über den Betätigungsknauf bewirkten Verlagerung des Abdichtelements in der Höhenrichtung wird lediglich das Abdichtelement auch relativ zu dem Eingriffselement in der Höhenrichtung verlagert. Die von der Ablauföffnung aus zugängliche Ausnehmung kann dabei mit dem Eingriffselement zusammenwirken und eine Zwangsführung für das Abdichtelement relativ zu dem unbeweglich an der Ablauföffnung festgelegten Eingriffselement bilden.
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Einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge kann vorgesehen sein, dass das Eingriffselement mindestens eine in Richtung der Ablauföffnung vorspringende und mit einem quer zu der Ablauföffnung angeordneten Ablauföffnungssteg in Eingriff bringbare Eingriffszunge aufweist. Das Eingriffselement kann auch an einem Gewindeabschnitt eines in die Ablauföffnung ragenden Gewindebolzens festgelegt sein.
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Nachfolgend wird ein exemplarisches Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtung näher erläutert, welches in den Zeichnungen abgebildet ist. Es zeigt:
- Fig. 1 bis 3 jeweils eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung mit einem Siebelement und mit einem Abdichtelement, wobei die Vorrichtung über einer Ablauföffnung in einem Siebkelch eines Spülbeckens angeordnet sind, und wobei die drei Fig. eine Abfolge von Positionen eines Betätigungsknaufs in dem Siebelement und des damit in Wirkverbindung stehenden Abdichtelements zwischen einer Schließstellung veranschaulichen, in welcher das Abdichtelement die Ablauföffnung verschließt, und einer Offenstellung, in welcher das Abdichtelement die Ablauföffnung freigibt,
- Fig 4 bis 6 jeweils eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung in den drei in Fig. 1 bis 3 gezeigten Positionen, wobei der Siebkelch des Spülbeckens sowie das Siebelement und der Betätigungsknauf der Vorrichtung zur Veranschaulichung in einer Halbebene geschnitten dargestellt sind, und
- Fig. 7 bis 9 jeweils eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung in den drei in Fig. 1 bis 3 sowie Fig. 4 bis 6 gezeigten Positionen, wobei der Siebkelch des Spülbeckens sowie das Siebelement und der Betätigungsknauf der Vorrichtung zur Veranschaulichung in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Halbebenen geschnitten dargestellt sind.
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Eine in allen Figuren gezeigte Vorrichtung 1 zum Verschließen einer Ablauföffnung 2 in einem Becken, von welchem lediglich ein die Ablauföffnung 2 umgebender Siebkelch 3 gezeigt ist, weist ein Siebelement 4 mit mehreren schlitzartigen und radial nach außen gerichteten Sieböffnungen 5 auf. Die Vorrichtung 1 umfasst weiterhin ein Abdichtelement 6, welches in einer in den Fig. 1, 4 und 7 gezeigten Schließstellung die Ablauföffnung 2 flüssigkeitsdicht verschließt und in einer in den Fig. 3, 6 und 9 gezeigten Offenstellung ein Ablaufen einer Flüssigkeit aus dem Becken durch die Ablauföffnung 2 ermöglicht. Das Abdichtelement 6 weist zum flüssigkeitsdichten Verschließen der Ablauföffnung 2 eine radial abstehende und in Umfangsrichtung umlaufende Dichtlippe 7 auf, die aus einem elastischen Material hergestellt ist und sich bei einem Eindrücken des Abdichtelements 6 in die Ablauföffnung 2 seitlich an einen Öffnungsrand 8 der Ablauföffnung 2 anlegt und angedrückt wird.
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Das Siebelement 4 und das Abdichtelement 6 sind in einer durch einen Doppelpfeil 9 angedeuteten Höhenrichtung quer zu einer Querschnittsfläche der Ablauföffnung 2 relativ zueinander verlagerbar. Um das bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung von dem Siebelement 4 verdeckte Abdichtelement 6 betätigen und verlagern zu können weist die Vorrichtung 1 eine von dem Becken aus bzw. von oben zugängliche Betätigungsvorrichtung auf, die mit dem Abdichtelement 6 in einer Wirkverbindung steht und mit welcher das Abdichtelement 6 in der Höhenrichtung verlagert werden kann.
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Die Betätigungsvorrichtung weist einen Betätigungsknauf 10 auf, der drehbar in dem Siebelement 4 gelagert ist. Zu diesem Zweck weist das Siebelement 4 eine mittig angeordnete kreisrunde Knauföffnung 11 auf. Der Betätigungsknauf 10 weist an seinem dem Abdichtelement 6 zugewandten Ende eine in Umfangsrichtung umlaufende Knaufnut 12 auf. Ein die Knauföffnung 11 umgebender und begrenzender Innenrand 13 des Siebelements 4 ragt in die Knaufnut 12 und bewirkt einen formschlüssigen Eingriff des Siebelements 4 in die Knaufnut 12, sodass der Betätigungsknauf 10 in der Höhenrichtung fixiert, aber drehbar in dem Siebelement 4 gelagert ist. Der Betätigungsknauf 10 ist dadurch unverlierbar in dem Siebelement 4 gelagert.
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Der Betätigungsknauf 10 steht über eine nachfolgend näher erläuterte Zwangsführungseinrichtung mit dem Abdichtelement 6 in Wirkverbindung, sodass bei einer Drehbewegung des Betätigungsknaufs 10 eine Verlagerung des Abdichtelements 6 in der Höhenrichtung bewirkt werden kann. Der Betätigungsknauf 10 weist einen hohlzylindrischen Abschnitt 14 auf, der eine in der Höhenrichtung vorspringende Ausformung 15 des Abdichtelements 6 umgibt. Die vorspringende Ausformung 15 des Abdichtelements 6 weist eine zylindrische Mantelfläche 16 auf, die in dem hohlzylindrischen Abschnitt 14 des Betätigungsknaufs 10 höhenverschiebbar geführt und drehbar gelagert ist. Die Zwangsführungseinrichtung ist in dem hohlzylindrischen Abschnitt 14 des Betätigungsknaufs 10 ausgebildet und weist eine sich über die Mantelfläche 16 erstreckende Kulissenführung 17 auf. Dabei ragt von einer Innenfläche 18 des hohlzylindrischen Abschnitts 14 des Betätigungsknaufs 10 nach innen ragendes Kulissensteinelement 19 in eine in einem Winkel zu der Höhenrichtung verlaufende und sich über einen Bereich der Mantelfläche 16 der vorspringenden Ausformung 15 des Abdichtelements 6 erstreckende Kulissenführungsnut 20 hinein und bildet einen formschlüssigen Eingriff zwischen dem Kulissensteinelement 19 und der Kulissenführungsnut 20. Bei einer über den Betätigungsknauf 10 ausgeübten Drehbewegung des Betätigungsknaufs 10 wird das Kulissensteinelement 19 an der Innenfläche 18 des hohlzylindrischen Abschnitts 14 des Betätigungsknauf in einer Umfangsrichtung verlagert und zwingt durch den formschlüssigen Eingriff mit der Kulissenführungsnut 20 das Abdichtelement 6 zu einer Verlagerung in der Höhenrichtung, wodurch das Abdichtelement 6 in der Höhenrichtung entweder von der Ablauföffnung 2 weg oder in Richtung der Ablauföffnung 2 hin und an die Ablauföffnung 2 angedrückt wird.
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Der Betätigungsknauf 10 ist zweiteilig hergestellt und weist ein hohlzylindrisches Führungselement 21 und eine das hohlzylindrische Führungselement 21 in der Höhenrichtung umgebende und an einer der Ablauföffnung 2 abgewandten Stirnseite 22 bedeckendes Abdeckelement 23 auf. Das Abdeckelement 23 ist auf das hohlzylindrische Führungselement 21 aufgeschoben und anschließend dauerhaft mit dem hohlzylindrischen Führungselement 21 verbunden worden.
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Der Betätigungsknauf 10 weist ein in Richtung der Ablauföffnung 2 vorspringendes stabförmiges Lagerungselement 24 auf, mit welchem der Betätigungsknauf 10 relativ zu der Ablauföffnung 2 verdrehbar an oder in der Ablauföffnung 2 lagerbar ist.
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Das Abdichtelement 6 ist zweckmäßigerweise drehfest in der Ablauföffnung gelagert. Zu diesem Zweck weist das Abdichtelement 6 eine von der Ablauföffnung 2 aus zugängliche Ausnehmung 25 auf, in welcher ein Eingriffselement 26 drehfest und in der Höhenrichtung verlagerbar gelagert ist. Das Eingriffselement 26 ist seinerseits drehfest an der Ablauföffnung 2 gelagert, indem das Eingriffselement 26 mehrere in Richtung der Ablauföffnung 2 vorspringende und mit mehreren quer zu der Ablauföffnung 2 angeordneten Ablauföffnungsstegen 27 in Eingriff bringbare Eingriffszungen 28 aufweist. Die Ausnehmung 25 und eine äußere Mantelfläche 29 des Eingriffselements 26 sind nicht rotationssymmetrisch ausgebildet, sodass das Eingriffselement 26 zwar in der Höhenrichtung verlagerbar in der Ausnehmung 25 in dem Abdichtelement 6 gelagert und geführt ist, jedoch drehfest relativ zu dem Abdichtelement 6 in der Ausnehmung 25 gelagert ist. Das Eingriffselement 25 liegt bei einer Höhenverlagerung des Abdichtelements 6 zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung des Abdichtelements 6 relativ zu der Ablauföffnung 2 dauerhaft und unverändert an den Ablauföffnungsstegen 27 in der Ablauföffnung 2 an. Das Abdichtelement 6 wird durch ein Verdrehen des Betätigungsknaufs 10 in der Höhenrichtung verlagert und verändert dabei in der Höhenrichtung seine Position relativ zu dem Betätigungsknauf 10 und zu dem Eingriffselement 25.