EP4719154A1 - Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes haushaltsgerät - Google Patents

Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes haushaltsgerät

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EP4719154A1
EP4719154A1 EP24725882.5A EP24725882A EP4719154A1 EP 4719154 A1 EP4719154 A1 EP 4719154A1 EP 24725882 A EP24725882 A EP 24725882A EP 4719154 A1 EP4719154 A1 EP 4719154A1
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EP
European Patent Office
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appliance
loading opening
user
door
household appliance
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Application number
EP24725882.5A
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English (en)
French (fr)
Inventor
René Henke-Bockschatz
Erik Berends
Volker Marks
Dirk Wegener
Daniel Carsten
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Miele und Cie KG
Original Assignee
Miele und Cie KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes Haushaltsgerät, mit einem einen Geräteraum (4) bereitstellenden Behälter (3), der für einen Zugriff auf den Geräteraum (4) eine Beschickungsöffnung (5) aufweist, mit einer um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerten Gerätetür (6) für einen Verschluss der Beschickungsöffnung (5), mit einer Motoreinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Gerätetür (6) aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung (5) verschließenden Verschlussstellung zu überführen, und mit einer verwenderseitig bedienbaren Betätigungseinrichtung, die in Wirkverbindung mit der Motoreinrichtung steht, wobei die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, zwei unterschiedliche Bedienmuster zu unterscheiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung ferner dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines ersten Bedienmusters entweder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) vollständig verschließende Verschlussstellung oder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) teilweise verschließende Verschlussstellung zu bewirken, wobei im Falle eines vollständigen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt und wobei im Falle eines teilweisen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung (5) zu startenden Geräteprogramms erfolgt oder ermöglicht wird.

Description

Beschreibung
Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes Haushaltsgerät
Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie zum Beispiel eine Geschirrspülmaschine, mit einem einen Geräteraum bereitstellenden Behälter, der für einen Zugriff auf den Geräteraum eine Beschickungsöffnung aufweist, mit einer um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerten Gerätetür für einen Verschluss der Beschickungsöffnung, mit einer Motoreinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Gerätetür aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu überführen, und mit einer verwenderseitig bedienbaren Betätigungseinrichtung, die in Wirkverbindung mit der Motoreinrichtung steht, wobei die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, zwei unterschiedliche Bedienmuster zu unterscheiden.
Haushaltsgeräte im Allgemeinen sowie wasserführende Haushaltsgeräte im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle dem Grunde nach nicht bedarf. Es sei deshalb auch nur beispielhaft auf die EP 3 747 337 A1 verwiesen, die ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine offenbart.
Ein Haushaltsgerät im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie zum Beispiel eine Geschirrspülmaschine, eine Waschmaschine und/oder ein Trockner. Unter den Begriff „Haushaltsgerät“ fallen aber auch Kühlschränke, Backöfen, Dampfgarer, Mikrowellen und/oder dergleichen.
Ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät verfügt über einen von einem Gehäuse aufgenommenen Behälter, im Falle einer Geschirrspülmaschine auch Spülbehälter genannt. Der Behälter stellt einen Geräteraum bereit, der über eine Beschickungsöffnung des Behälters verwenderseitig zugänglich ist.
Für einen Verschluss der Beschickungsöffnung ist eine Gerätetür vorgesehen, die um eine Verschwenkachse verschwenkbar am Behälter angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kann die Gerätetür aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung und umgekehrt überführt werden. Es kann zwischen einer die Beschickungsöffnung vollständig verschließenden Verschlussstellung einerseits und einer die Beschickungsöffnung teilweise verschließenden Verschlussstellung andererseits unterschieden werden.
Um zumindest eine Verschwenkbewegung der Gerätetür aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu vereinfachen, ist der Einsatz einer Motoreinrichtung aus dem Stand der Technik bekannt. Die Motoreinrichtung steht mit der Gerätetür in Wirkverbindung und gestattet es, die Gerätetür nach einer vorherigen verwenderseitigen Aktivierung der Motoreinrichtung aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung zu überführen, und dies ohne weiteren manuellen Eingriff durch den Verwender.
Für einer verwenderseitige Aktivierung der Motoreinrichtung ist eine geräteseitige Betätigungseinrichtung vorgesehen. Diese steht in Wirkverbindung mit der Motoreinrichtung und kann im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall verwenderseitig bedient werden.
Aus dem Stand der Technik gemäß der EP 3 747 337 A1 ist es in diesem Zusammenhang bekannt, dass die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, zwei unterschiedliche Bedienmuster zu unterscheiden. So kann beispielsweise ein Einfachbetätigung der Betätigungseinrichtung von einer Zweifachbetätigung der Betätigungseinrichtung unterschieden werden. Alternativ ist eine Unterscheidung hinsichtlich der verwenderseitigen Betätigungsdauer möglich, und so kann beispielsweise eine vergleichsweise kurze Betätigungsdauer von einer vergleichsweise langen Betätigungsdauer und umgekehrt unterschieden werden.
Die Unterscheidung zwischen zwei Bedienmustern erbringt den Vorteil, dass infolge einer Betätigung der Betätigungseinrichtung unterschiedliche geräteseitige Maßnahmen ausgeführt werden können. So ist es beispielsweise aus der EP 3 747 337 A1 bekannt, gemäß einem ersten Bedienmuster ein vollständiges Verschließen der Beschickungsöffnung auszulösen, wohingegen gemäß einem zweiten Bedienmuster nicht nur ein vollständiges Verschließen der Beschickungsöffnung erfolgt, sondern im Anschluss daran auch noch ein automatischer Start eines Geräteprogramms. Einem Verwender ist es so in vorteilhafter Weise ermöglicht, entweder nur die Gerätetür in die vollständige Verschlussstellung überführen zu lassen oder in Ergänzung hierzu nach einem vollständigen Verschluss der Beschickungsöffnung auch noch automatisch ein Geräteprogramm zu starten, im Falle einer Geschirrspülmaschine beispielsweise ein Spülprogramm.
Obgleich sich die aus der EP 3 747 337 A1 vorbekannte Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. Insbesondere ist ein gesteigerter Bedienkomfort erwünscht, weshalb es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist, ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass verwenderseitig ein gesteigerter Bedienkomfort ermöglicht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät vorgeschlagen, das sich dadurch auszeichnet, dass die Betätigungseinrichtung ferner dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines ersten Bedienmusters entweder ein Überführen der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung oder ein Überführen der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung teilweise verschließende Verschlussstellung zu bewirken, wobei im Falle eines vollständigen Verschließens der Beschickungsöffnung ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt und wobei im Falle eines teilweisen Verschließens der Beschickungsöffnung eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung zu startenden Geräteprogramms erfolgt bzw. ermöglicht wird.
Nach dem Stand der Technik ist es ermöglicht, ein vollständiges Verschließen der Beschickungsöffnung zu bewirken, wobei einem Verschließen der Beschickungsöffnung ein automatischer Start eines Geräteprogramms nachfolgt. Verwenderseitig ist aber nicht die Möglichkeit gegeben, das nach einem vollständigen Verschluss der Beschickungsöffnung automatisch startende Geräteprogramm auszuwählen. Dies wird verwenderseitig als nachteilig empfunden, weil es an einer verwenderseitigen Einflussmöglichkeit hinsichtlich des durchzuführenden Geräteprogramms fehlt, so dass es verwenderseitig in nachteiliger Weise nicht möglich ist, das zu startende Geräteprogramm konkret auf den jeweiligen Bedienfall abzustimmen. Sollte also das automatisch startende Geräteprogramm nicht das vom Verwender gewünschte oder ggfls. passende Geräteprogramm sein, so ist die nach einem automatischen Verschwenken der Gerätetür verschlossene Beschickungsöffnung durch manuelles Verschwenken der Gerätetür wieder zu öffnen, um für eine Unterbrechung des automatisch gestarteten Geräteprogramms zu sorgen. Alsdann kann verwenderseitig das wunschgemäß durchzuführende Geräteprogramm manuell vorgegeben und durch manuelles Schließen der Gerätetür gestartet werden.
Diese verwenderseitig als nachteilig empfundene Handhabung eines Haushaltsgeräts nach dem Stand der Technik wird mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung überwunden, was zu einer Verbesserung des Bedienkomforts führt.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden zwei Alternativen vorgeschlagen. Gemäß einer ersten Alternative erfolgt eine Überführung der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung, wobei in diesem Fall ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt. Gemäß dieser Alternative findet also ein Verschließen der Beschickungsöffnung gefolgt von einem Geräteprogrammstart statt, wobei das Geräteprogramm vom Verwender zuvor vorgegeben wird. Anders als aus dem Stand der Technik bekannt, findet also nicht ein automatischer Start eines herstellerseitig vorgegebenen Geräteprogramms statt. Der Verwender hat vielmehr die Möglichkeit, vorher auszuwählen, welches Geräteprogramm im Falle einer vollständigen Schließung der Beschickungsöffnung automatisch gestartet werden soll.
Bei dem verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramm kann es sich um ein Geräteprogramm handeln, das verwenderseitig als Favoritenprogramm ausgewählt ist, mithin um ein Programm, das verwenderseitig in aller Regel verwendet wird. Es hat also nur dann eine Abwahl dieses vorausgewählten Geräteprogramms stattzufinden, wenn das favorisierte Programm ausnahmsweise einmal nicht durchgeführt werden soll.
Gemäß einer zweiten Alternative ist vorgesehen, dass die Gerätetür nicht in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung, sondern in eine die Beschickungsöffnung nur teilweise verschließende Verschlussstellung überführt wird. In diesem Fall kann eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung zu startenden Geräteprogramms erfolgen.
Gemäß dieser Erfindungsalternative findet zunächst ein nur teilweises Verschließen der Beschickungsöffnung mittels der Gerätetür statt. Anders als in der vollständig geöffneten Stellung sind in dieser nun nur noch teilweise geschlossenen Stellung der Gerätetür die konventionellen gerätetürseitig vorgesehenen, etwa an der Frontseite der Gerätetür in der Bedienblende oder an der Stirnseite der Gerätetür eines vollintegrierten Haushaltsgeräts angeordneten, Bedienelemente zur Auswahl eines Geräteprogramms verwenderseitig gut zugänglich. Der Verwender kann mithin in dieser Stellung der Gerätetür in einfacher Weise ein wunschgemäß durchzuführendes Geräteprogramm auswählen. Sobald dies geschehen ist, erfolgt ein manueller oder motorischer vollständiger Verschluss der Beschickungsöffnung, wobei alsdann das zuvor vom Verwender ausgewählte Geräteprogramm automatisch gestartet wird bzw. gestartet werden kann.
Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, dass eine verwenderseitige Auswahl eines Geräteprogramms erfolgt, wobei dieses vorausgewählte Programm erst im Nachfolgenden durchgeführt wird, und zwar bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung, d.h. nachdem diese manuell oder motorisch aus der teilweise geöffneten Stellung in die vollständig verschlossene Stellung überführt wurde.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erbringt insgesamt den Vorteil eines verbesserten Bedienkomforts. Denn es ist verwenderseitig gestattet, das nach einem Schließen der Beschickungsöffnung zu startende Geräteprogramm vorauszuwählen, das heißt ein konkret im Anwendungsfall verwenderseitig gewünschtes Geräteprogramm vorzugeben. Im Unterschied zum Stand der Technik ist mithin eine verwenderseitige, individuelle Einflussnahme auf das automatisch zu startende Geräteprogramm ermöglicht. Dabei findet entweder eine Vorauswahl statt, so dass die Gerätetür vollständig schließen und alsdann automatisch das ausgewählte Geräteprogramm gestartet werden kann oder es findet nur eine teilweise Schließung der Gerätetür statt, womit eine verwenderseitige Zugänglichkeit der gerätetürseitigen Bedienelemente zur Auswahl eines Geräteprogramms nach wie vor gegeben ist, so dass vor einem vollständigen Verschließen der Beschickungsöffnung eine verwenderseitige Vorauswahl des gewünschten Geräteprogramms noch gestattet ist. Darüber hinaus ist in dieser nur teilweise geschlossenen Stellung der Gerätetür die Handhabung für weitere vom Benutzer durchzuführenden Aktionen vereinfacht. So kann beispielsweise im Falle einer Geschirrspülmaschine ein Befüllen von Dosiergeräten oder Vorratsbehältern für Reinigungsmittelzusätze, wie etwa Reinigungsmittel, z.B. Pulver oder Tabs, Klarspülmittel und/oder Salz, deren Einfüllöffnungen an der Innenseite der Gerätetür angeordnet sind, in dieser Stellung besonders komfortabel erfolgen. In diesem Zusammenhang kann insbesondere vorgesehen sein, dass bei einem - mittels an sich bekannten Erfassungsmitteln - erkannten Mangel eines Reinigungsmittelzusatzes bei Betätigen der Betätigungseinrichtung in jedem Fall lediglich ein Überführen der Gerätetür in die die Beschickungsöffnung teilweise verschließende Verschlussstellung erfolgt. Vorzugsweise wird der erkannte Mangel mittels einer Anzeigeeinrichtung angezeigt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines zweiten bzw. weiteren Bedienmusters ausschließlich ein Überführen der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung zu bewirken. In diesem Fall findet kein Start eines Geräteprogramms nach Erreichen der Verschlussstellung durch die Gerätetür statt. Es ist lediglich ein Verschließen der Beschickungsöffnung durch die Gerätetür vorgesehen.
Im Ergebnis dieser Weiterentwicklung stehen einem Verwender zwei Optionen zur Wahl. Er kann gemäß dem zweiten Bewegungsmuster nur eine Türschließung bewirken oder gemäß dem ersten Bewegungsmuster eine Türschließung gefolgt von einem Programmstart auslösen. Dabei erfolgt ein Programmstart erfindungsgemäß in Abhängigkeit eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms, entweder vor einer Betätigung der Betätigungseinrichtung oder nach einer Betätigung derselben, wenn sich die Gerätetür in ihrer bestimmungsgemäßen, die Beschickungsöffnung nur teilweise verschließenden Verschlussstellung befindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Betätigungseinrichtung ein verwenderseitig bedienbares Betätigungselement aufweist, das außerhalb des Geräteraums angeordnet ist.
Gemäß diesem Vorschlag der Erfindung kommt ein Betätigungselement zum Einsatz, das als Teil der Betätigungseinrichtung ausgebildet ist und einer verwenderseitigen Bedienung der Betätigungseinrichtung dient. Dabei ist gemäß dieser alternativen Ausführungsform der Erfindung ein Betätigungselement vorgesehen, das außerhalb des Geräteraums angeordnet ist. Als Betätigungselement kommt gemäß dieser Ausführungsform beispielsweise ein Taster, ein Schalter, ein Hebel und/oder dergleichen in Frage. Dabei kann das Betätigungselement entweder am Gehäuse oder am Behälter des Haushaltsgeräts oder auch an der Gerätetür angeordnet sein. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Betätigungselement von einer die Beschickungsöffnung begrenzenden Abschlusskante bereitgestellt ist. Dabei ist in diesem Zusammenhang die die Beschickungsöffnung in Höhenrichtung des Haushaltsgeräts oberseitig begrenzende Abschlusskante, das heißt die obere Abschlusskante bevorzugt. Diese ist bei nur teilweise geschlossener Gerätetür für einen Verwender leicht zugänglich. Dies erhöht ebenfalls den Bedienkomfort.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Betätigungselement eine Sensoreinheit aufweist. Die Sensoreinheit ermöglicht eine berührungslose Betätigung durch einen Verwender. Dabei ist die Sensoreinheit vorzugsweise in eine Beleuchtungseinrichtung integriert, beispielsweise in eine Beleuchtungseinrichtung, die der Ausleuchtung des Geräteraums dient. Bei geöffneter Gerätetür ist eine der Ausleuchtung des Geräteraums dienende Beleuchtungseinrichtung typischerweise eingeschaltet. Das von der Beleuchtungseinrichtung abgegebene Licht wird von der Sensoreinheit detektiert. Eine Verschattung der Sensoreinheit durch eine verwenderseitige Abdeckung, beispielsweise durch Auflegen einer verwenderseitigen Hand auf die Sensoreinheit kann in einfacher Weise detektiert und als Betätigung steuerungstechnisch interpretiert werden. Dabei können in einfacher Weise auch unterschiedliche Bedienmuster realisiert werden, beispielsweise durch ein einmaliges Bedienen der Sensoreinheit im Unterschied zu einem zweimaligen Bedienen. Auch unterschiedlich lange Bedienzeiten können von der Sensoreinheit in einfacher Weise erfasst werden.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung weist die Betätigungseinrichtung ein Bedienelement auf, das von einem vom Geräteraum verfahrbar aufgenommenen Auszug bereitgestellt ist. Im Falle einer Geschirrspülmaschine ist ein solcher Auszug beispielsweise durch einen Spülgutträger gebildet, insbesondere durch einen Spülkorb und/oder eine Besteckschublade. In diesem Fall ist das Bedienelement vorzugsweise frontseitig eines Auszugs angeordnet, wobei das Bedienelement auch in diesem Fall entweder ein Taster, ein Schalter, ein Hebel und/oder dergleichen oder auch eine Sensoreinheit sein kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, ein weiteres Bedienmuster zu erkennen, das heißt ein Bedienmuster, das von den beiden vorbenannten ersten und zweiten Bedienmustern zu unterscheiden ist.
Es ist so ermöglicht, eine Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen geräteseitig ausführen zu lassen. So können beispielsweise unterschiedlich oft vorgesehene Bedienungen von unterschiedlich lang vorgesehenen Bedienzeiten unterschieden werden und umgekehrt. So lässt sich beispielsweise eine einmalige Betätigung hinsichtlich der Betätigungsdauer unterscheiden. Eine einmalige Betätigung lässt sich indes wiederum von einer zweimaligen Betätigung unterscheiden. Und auch bei einer zweimaligen Betätigung können wiederum die einzelnen Betätigungsvorgänge hinsichtlich ihrer Betätigungsdauer unterschieden werden. Im Ergebnis können so eine Vielzahl von unterscheidbaren Bedienmustern vorgegeben sein, die jeweils zu unterschiedlichen Maßnahmen führen, die maschinenseitig im Betätigungsfall automatisch ausgeführt werden.
So kann gemäß dieser Ausführungsform insbesondere vorgesehen sein, dass die beiden erfindungsgemäßen Alternativen wahlweise zur Verfügung stehen, das heißt die erste Alternative beispielsweise in Abhängigkeit eines ersten weiteren Bedienmusters durchgeführt wird, wohingegen die zweite Alternative infolge eines zweiten weiteren Bedienmusters ausgeführt wird. Es ist insofern grundsätzlich infolge der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ermöglicht, für jedes vom Gerät durchführbare Geräteprogramm ein entsprechendes Bedienmuster vorzugsehen, so dass infolge eines solchen verwenderseitig angewendeten Bedienmusters eine vollständige Schließung der Beschickungsöffnung gefolgt von einem automatischen Start eines in Entsprechung des Bedienmusters ausgewählten Geräteprogramms durchgeführt wird. Im Ergebnis ist so eine denkbar einfache verwenderseitige Bedienung des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts gestattet.
Anders ausgedrückt kann das Haushaltsgerät ausgebildet sein, bei Betätigung der Betätigungseinrichtung unterschiedliche Bedienmuster für zumindest zwei, vorzugsweise drei oder alle der folgenden Maßnahmen zu unterscheiden und die entsprechenden Maßnahmen zu bewirken:
Überführen der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung
Überführen der Gerätetür in eine die Beschickungsöffnung vollständig verschließende Verschlussstellung gefolgt von einem automatischen Programmstart
Überführen der Gerätetür in eine erste, die Beschickungsöffnung teilweise verschließende Verschlussstellung mit einem ersten Öffnungswinkel Überführen der Gerätetür in eine zweite, die Beschickungsöffnung teilweise verschließende Verschlussstellung, mit einem zweiten Öffnungswinkel, welcher größer als der erste Öffnungswinkel ist
Der erste Öffnungswinkel ist dabei so klein gewählt, dass die Beschickungsöffnung nahezu geschlossen ist, jedoch die an der der Stirnseite der Gerätetür angeordneten Bedienelemente dem Verwender zugänglich sind und nicht von der in Höhenrichtung des Haushaltsgeräts oberseitig begrenzenden Abschlusskante abgedeckt werden. In dieser Stellung ist eine besonders komfortable Bedienung dieser Bedienelemente ermöglicht. Der erste Öffnungswinkel kann beispielsweise zwischen 5 und 15° betragen.
Der zweite Öffnungswinkel ist dabei vorzugsweise so gewählt, dass der Bediener in komfortabler Weise ein Befüllen von Dosiergeräten oder Vorratsbehältern für Reinigungsmittelzusätze, wie etwa Reinigungsmittel, z.B. Pulver oder Tabs, Klarspülmittel und/oder Salz, deren Einfüllöffnungen an der Innenseite der Gerätetür angeordnet sind, vornehmen kann. Der zweite Öffnungswinkel kann beispielsweise zwischen 30 und 60° betragen.
Der erste und/oder zweite Öffnugnswinkel kann dabei voreingestellt sein und/oder seitens des Benutzers vorgebbar sein und dadurch an die jeweilige Einbaulage oder die jeweiligen Vorlieben anpassbar sein.
Bei dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät handelt es sich vorzugsweise um eine Geschirrspülmaschine. Als Geräteprogramme kommen in diesem Fall insbesondere Spülprogramme zum Einsatz, beispielsweise solche mit oder ohne Vorspülprogramm, mit oder ohne Trocknungsprogramm und/oder mit oder ohne Intensivspülung.
Mit der Erfindung wird ferner ein Verfahren zum Betrieb eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts vorgeschlagen. Dabei ergeben sich die schon vorerläuterten Vorteile auch für das erfindungsgemäße Verfahren.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 in rein schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 in schematisch perspektivischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine mit vollständig geöffneter Gerätetür;
Fig. 3 in schematisch perspektivischer Darstellung die Geschirrspülmaschine nach Fig. 2 in einer Ausschnittsdarstellung;
Fig. 4 in schematisch perspektivischer Darstellung in einerweiteren Ausschnittsdarstellung die Geschirrspülmaschine nach Fig. 2;
Fig. 5 in schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine mit einer teilgeschlossenen Gerätetür;
Fig. 6 in schematisch perspektivischer Darstellung die Geschirrspülmaschine nach Fig. 5 in einer Ausschnittsdarstellung und
Fig. 7 in einer schematischen Ausschnittsdarstellung eine im Vergleich zu Fig. 6 alternative Ausführungsform.
Fig. 1 lässt in schematisch perspektivischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät am Beispiel einer Geschirrspülmaschine 1 erkennen. Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt über ein Gehäuse 2, das einen Behälter 3 in der Ausgangsgestaltung eines Spülbehälters beherbergt. Dabei stellt der Behälter 3 einen Geräteraum 4 bereit, der über eine Beschickungsöffnung 5 zugänglich ist.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerte Gerätetür 6, die dem Verschluss der Beschickungsöffnung 5 dient. Dabei kann die Gerätetür 6 aus einer die Beschickungsöffnung 5 verschließenden Verschlussstellung in eine Offenstellung und umgekehrt überführt werden. Fig. 1 zeigt die Gerätetür 6 in einer Stellung, in der die Beschickungsöffnung 5 teilweise geschlossen ist.
Fig. 2 zeigt in schematisch perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine 1 , und zwar bei vollständig geöffneter Gerätetür 6. In dieser Stellung der Gerätetür 6 ist für einen Verwender durch die Beschickungsöffnung 5 hindurch ein vollständiger Zugriff auf die vom Behälter 3 beherbergten Spülkörbe der Geschirrspülmaschine 1 gestattet, wobei als Spülkörbe ein Unterkorb 8, ein Oberkorb 9 und eine Besteckschublade 10 vorgesehen sind. Dabei sind der Unterkorb 8, der Oberkorb 9 und die Besteckschublade 10 jeweils verfahrbar vom Geräteraum 4 aufgenommen, können mithin aus diesem heraus- bzw. in diesen hineinverfahren werden. In der in Fig. 2 gezeigten Stellung sind der Unterkorb 8, der Oberkorb 9 und die Besteckschublade 10 vollständig in den Geräteraum 4 hineinverfahren.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine in den Figuren nicht näher dargestellte Motoreinrichtung. Diese ist dazu eingerichtet, die Gerätetür 6 aus der in Fig. 2 gezeigten Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung 5 verschließende Verschlussstellung zu überführen. Dabei kann die Beschickungsöffnung 5 mittels der Gerätetür 6 vollständig oder nur teilweise verschlossen werden. Die Motoreinrichtung gestattet es mithin, die Gerätetür 6 in eine die Beschickungsöffnung 5 nur teilweise verschließende Verschlussstellung zu überführen, wie diese Stellung beispielsweise in Fig. 1 gezeigt ist, oder in eine die Beschickungsöffnung 5 vollständig verschließende Verschlussstellung zu verschwenken.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt des Weiteren über eine in den Figuren nicht näher dargestellte Betätigungseinrichtung. Diese steht in Wirkverbindung mit der Motoreinrichtung und lässt sich verwenderseitig zur Aktivierung der Motoreinrichtung bedienen. Zu diesem Zweck verfügt die Betätigungseinrichtung über ein Betätigungselement 13, wie dies im Weiteren noch näher beschrieben werden wird.
Die Betätigungseinrichtung ist dazu eingerichtet, zwei unterschiedliche Bedienmuster zu unterscheiden. Dabei können die Bedienmuster verwenderseitig mittels des Betätigungselements 13 eingegeben bzw. das Betätigungselement 13 verwenderseitig in Entsprechung der Bedienmuster betätigt werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines ersten Bedienmusters entweder ein Überführen der Gerätetür 6 in eine die Beschickungsöffnung 5 vollständig verschließende Verschlussstellung oder ein Überführen der Gerätetür 6 in eine die Beschickungsöffnung 5 teilweise verschließende Verschlussstellung zu bewirken. Dabei ist im ersten Fall, das heißt im Fall eines vollständigen Verschließens der Beschickungsöffnung 5 vorgesehen, dass ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt. Gemäß dieser Erfindungsalternative erfolgt mithin bei einer Betätigung der Betätigungseinrichtung sowohl ein vollständiges Verschließen der Beschickungsöffnung 5 als auch ein automatischer Start eines Geräteprogramms. Dabei ist das Geräteprogramm durch einen Verwender vorgebbar, das heißt das Geräteprogramm kann verwenderseitig vor einer Betätigung der Betätigungseinrichtung ausgewählt werden. Infolge dessen erfolgt bei einer Betätigung der Betätigungseinrichtung nach einer Türschließung ein automatischer Start eines vom Verwender zuvor ausgewählten Geräteprogramms, das heißt im Falle einer Geschirrspülmaschine 1 insbesondere eines Spülprogramms.
Gemäß des zweiten Falls, also im Falle eines teilweisen Verschließens der Beschickungsöffnung 5 erfolgt eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung 5 zu startenden Geräteprogramms.
Gemäß dieser Alternative verfährt die Gerätetür 6 aus der in Fig. 2 gezeigten Offenstellung beispielsweise in die in den Figuren 1 und 5 gezeigte Zwischenstellung, in der die Beschickungsöffnung 5 nur teilweise verschlossen ist. In dieser Zwischenstellung verharrt die Gerätetür 6, das heißt mit Erreichen dieser Stellung wird die in Wirkverbindung mit der Gerätetür 6 stehenden Motoreinrichtung abgeschaltet, so dass ein weiteres motorisches Verfahren der Gerätetür 6 unterbunden ist.
In dieser in den Figuren 1 und 5 gezeigten Zwischenstellung der Gerätetür 6 erfolgt dann eine verwenderseitige Auswahl des nachfolgend zu startenden Geräteprogramms. Sobald die verwenderseitige Auswahl abgeschlossen ist, wird die Gerätetür 6 durch den Verwender manuell in die die Beschickungsöffnung 5 vollständig verschließende Verschlussstellung überführt und mit Erreichen dieser Verschlussstellung startet sodann das zuvor verwenderseitig ausgewählte Geräteprogramm automatisch.
Die Einnahme der Zwischenposition durch die Gerätetür 6 erbringt insbesondere den Vorteil, dass die gerätetürseitigen Bedienelemente zur Auswahl des wunschgemäß durchzuführenden Geräteprogramms verwenderseitig besonders einfach und gut zugänglich sind. Einerseits hat sich ein Verwender für ein Erreichen dieser Bedienelemente nicht zu bücken, wie dies der Fall ist, wenn sich die Gerätetür 6 noch in ihrer Offenstellung gemäß Fig. 2 befindet. Andererseits sind die zur Auswahl eines Geräteprogramms gerätetürseitig vorgesehenen Bedienelemente in der Zwischenstellung der Gerätetür für einen Verwender leicht einsehbar, so dass eine Auswahl und Bedienung erleichtert ist.
Gemäß beider Erfindungsalternativen wird indes der Vorteil erreicht, dass das infolge einer Türschließung automatisch startende Geräteprogramm von einem Verwender vorausgewählt ist, so dass auch das vom Verwender wünschenswerterweise zu startende Spülprogramm begonnen wird, und nicht etwa ein vorausgewähltes anderes Spül- bzw. Geräteprogramm.
Das Betätigungselement 13 der Betätigungseinrichtung kann beispielsweise ein Schalter oder ein Bedienknopf sein, der von der in Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine 1 oberen Abschlusskante 12 der Beschickungsöffnung 5 bereitgestellt ist, wie dies die Ausführungsform nach Fig. 3 erkennen lässt. In Ergänzung zum Betätigungselement 13 kann ferner ein Signalgeber 14 vorgesehen sein, beispielsweise in der Ausgestaltung einer Leuchteinrichtung, so dass ein Verwender eine optische Rückmeldung nach einer Betätigung des Betätigungselements 13 erhält.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform können auch die Geschirrkörbe der Geschirrspülmaschine 1 mit entsprechenden Betätigungselementen 13 ausgerüstet sein, wie dies die Ausführungsform nach Fig. 4 erkennen lässt. Dabei zeigt Fig. 4 eine Ausführungsform, wonach sowohl die Besteckschublade 10 als auch der Oberkorb 9 jeweils frontseitig mit einem entsprechenden Betätigungselement 13 ausgerüstet sind.
Fig. 5 lässt in einer schematischen Darstellung die Zwischenstellung einer Gerätetür 6 erkennen, in der die Beschickungsöffnung 5 nur teilweise verschlossen ist. Diese Zwischenstellung der Gerätetür 6 wird gemäß der zweiten Erfindungsalternative erreicht, wenn die Gerätetür 6 nach einer vorherigen Betätigung des Betätigungselements 13 aus der in Fig. 2 gezeigten Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung 5 teilweise verschließenden Verschlussstellung überführt wird, wie sich diese Verschlussstellung als Zwischenstellung aus Fig. 5 ergibt. In der in Fig. 5 gezeigten Verschlussstellung ist die in Höhenrichtung obere Abschlussfläche 15 der Gerätetür 5 für einen Verwender gut zugänglich, wie dies die Ausführungsformen nach den Figuren 6 und 7 zeigen, die jeweils hinsichtlich der Handhabe 7 unterschiedlich ausgebildete Gerätetüren 6 erkennen lassen. Die Abschlussfläche 15 stellt typischerweise die von einem Verwender zu betätigenden Elemente zur Auswahl eines Geräteprogramms bereit. Wie die Darstellung nach den Figuren 6 und 7 erkennen lässt, ist in der Zwischenstellung der Gerätetür 6 ein verwenderseitig besonders guter Zugang zur Abschlussfläche 15 ermöglicht, und damit auch ein guter Zugang der von der Abschlussfläche 15 bereitgestellten Bedienelemente zur Auswahl eines Geräteprogramms.
Bezugszeichen
1 Haushaltsgerät (Geschirrspülmaschine)
2 Gehäuse
3 Behälter 4 Geräteraum
5 Beschickungsöffnung
6 Gerätetür
7 Handhabe
8 Unterkorb 9 Oberkorb
10 Besteckschublade
11 Dichtung
12 (obere) Abschlusskante
13 Betätigungselement 14 Signalgeber
15 Abschlussfläche

Claims

Patentansprüche
1. Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes Haushaltsgerät, mit einem einen Geräteraum (4) bereitstellenden Behälter (3), der für einen Zugriff auf den Geräteraum (4) eine Beschickungsöffnung (5) aufweist, mit einer um eine Schwenkachse verdrehbar gelagerten Gerätetür (6) für einen Verschluss der Beschickungsöffnung (5), mit einer Motoreinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Gerätetür (6) aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung (5) verschließenden Verschlussstellung zu überführen, und mit einer verwenderseitig bedienbaren Betätigungseinrichtung, die in Wirkverbindung mit der Motoreinrichtung steht, wobei die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, zwei unterschiedliche Bedienmuster zu unterscheiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung ferner dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines ersten Bedienmusters entweder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) vollständig verschließende Verschlussstellung oder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) teilweise verschließende Verschlussstellung zu bewirken, wobei im Falle eines vollständigen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt und wobei im Falle eines teilweisen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung (5) zu startenden Geräteprogramms erfolgt oder ermöglicht wird.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, in Entsprechung eines zweiten Bedienmusters ausschließlich ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) vollständig verschließende Verschlussstellung zu bewirken.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung ein verwenderseitig bedienbares Betätigungselement (13) aufweist, das außerhalb des Geräteraums (4) angeordnet ist.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (13) von einer die Beschickungsöffnung (5) begrenzenden Abschlusskante (12) bereitgestellt ist.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (13) eine in eine der Ausleuchtung des Geräteraums (4) dienenden Beleuchtungseinrichtung integrierte Sensoreinheit aufweist.
6. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung ein Betätigungselement (13) aufweist, das von einem vom Geräteraum (4) verfahrbar aufgenommenen Auszug bereitgestellt ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung dazu eingerichtet ist, ein weiteres oder weitere Bedienmuster zu erkennen.
8. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses als Geschirrspülmaschine ausgebildet ist.
9. Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgeräts nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, bei dem eine in Entsprechung eines ersten Bedienmusters verwenderseitig ausgeführte Betätigung der Betätigungseinrichtung entweder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) vollständig verschließende Verschlussstellung oder ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) teilweise verschließende Verschlussstellung auslöst, wobei im Falle eines vollständigen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) ein automatischer Start eines verwenderseitig vorgebbaren Geräteprogramms erfolgt und wobei im Falle eines teilweisen Verschließens der Beschickungsöffnung (5) eine verwenderseitige Auswahl eines im Nachfolgenden bei vollständig verschlossener Beschickungsöffnung (5) zu startenden Geräteprogramms erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Entsprechung eines zweiten Bedienmusters verwenderseitig ausgeführte Betätigung der Betätigungseinrichtung ausschließlich ein Überführen der Gerätetür (6) in eine die Beschickungsöffnung (5) vollständig verschließende Verschlussstellung auslöst.
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