EP4710282A1 - Nutzergesteuerte beschaffungsdatenkontrolle - Google Patents
Nutzergesteuerte beschaffungsdatenkontrolleInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle an einem Endgerät umfasst zumindest folgende Schritte: Erfassen von Nutzerdaten an dem Endgerät, wobei die Nutzerdaten einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts repräsentieren; Erzeugen eines Anforderungsdatensatzes auf der Grundlage der Nutzerdaten in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel, wobei der Anforderungsdatensatz eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert; und Erzeugen eines Beschaffungsdatensatzes auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes, wobei der Beschaffungsdatensatz zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen Produkts repräsentiert.
Description
Nutzerqesteuerte Beschaffunqsdatenkontrolle
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren, Computerprogramme und Vorrichtungen zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle unter Verwendung von Endgeräten, insbesondere mobilen Endgeräten, wie Smartphones, Tablets und dergleichen.
Die Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen bietet den Nutzem von Endgeräten heute vielfältige Möglichkeiten, benötigte Produkte, wie beispielsweise Gegenstände oder Dienstleistungen, flexibel und in kurzer Zeit zu beschaffen. In zunehmendem Maße führt jedoch der Umfang der erforderlichen Datenströme zu Problemen im Hinblick auf die Dateneffizienz und -Sicherheit. So sind im Zusammenhang mit der Erzeugung und Bereitstellung von Beschaffungsdaten die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der technischen Datenverarbeitungsmittel stark gestiegen. Beispielsweise erfordern umfangreiche Beschaffungsdaten, die automatisch an einem mobilen Endgerät bereitgestellt werden, hohe Datenübertragungskapazitäten und in der Regel starke Grafikprozessoren, um die Beschaffungsdaten adäquat zur Anzeige zu bringen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit an dem Endgerät kann hierdurch trotz immer leistungsfähigerer Geräte in unerwünschter Weise beeinträchtigt sein. Außerdem wird eine effiziente Nutzung und Auswertung der Beschaffungsdaten erschwert, insbesondere bei einem paketweisen Empfang der Daten mit höheren Latenzzeiten. Eine echtzeitfähige Verarbeitung der Beschaffungsdaten ist dann praktisch unmöglich.
Ein weiterer Problemkreis betrifft den Schutz sensibler Nutzerdaten, deren Missbrauch, gleich ob privat oder geschäftlich, so weit wie möglich entgegengewirkt werden muss.
Aufgrund der geschilderten Probleme ist es denkbar, den Empfang von Beschaffungsdaten an einem Endgerät einzuschränken. Alternativ könnte
versucht werden, die an dem Endgerät erfassbaren Nutzerdaten durch manuelle Einstellungen vor einem Zugriff Dritter zu schützen. Diese Maßnahmen behindern jedoch das Potential, die Beschaffung von Produkten durch Bereitstellung von sinnvollen Beschaffungsdaten für den Nutzer effizienter und leichter zu gestalten.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Beschaffungsdatenkontrolle anzugeben, welches den Anfall von Beschaffungsdaten im Sinne einer genauen und schnellen Auskunft über verfügbare Beschaffungsmöglichkeiten optimiert und gleichzeitig einen besseren Schutz der zugrundeliegenden Nutzerdaten bietet.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 . Ein derartiges Verfahren dient zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle an einem Endgerät und umfasst zumindest folgende Schritte: Erfassen von Nutzerdaten an dem Endgerät, wobei die Nutzerdaten einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts repräsentieren; Erzeugen eines Anforderungsdatensatzes auf der Grundlage der Nutzerdaten in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel, wobei der Anforderungsdatensatz eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert; und Erzeugen eines Beschaffungsdatensatzes auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes, wobei der Beschaffungsdatensatz zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen Produkts repräsentiert.
Ein Aspekt der Lösung besteht darin, dass die Beschaffungsdaten nicht unmittelbar auf der Grundlage der regelmäßig sehr umfangreichen Nutzerdaten erzeugt werden, sondern auf der Grundlage eines gesondert erzeugten Anforderungsdatensatzes. Der Anforderungsdatensatz wird in Abhängigkeit einer Anforderungsregel erzeugt, die durch den Nutzer
selbst vorbestimmt werden kann. Der Nutzer hat es somit vollständig selbst in der Hand hat, in welchem Umfang bzw. in welcher Form seine Nutzerdaten für die Erzeugung der Beschaffungsdaten herangezogen werden. Die Nutzerdaten selbst können teilweise zwar auch in dem Anforderungsdatensatz enthalten sein. In diesem Fall müssen die betreffenden Nutzerdaten jedoch die Anforderungsregel „passieren“. Nutzerdaten werden daher nur unter den gemäß der Anforderungsregel gesondert definierten Bedingungen für die Erzeugung der Beschaffungsdaten herangezogen.
Die erfindungsgemäße Lösung schafft eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle in zweierlei Hinsicht. Zum einen steuert der Nutzer die Datengrundlage für die Beschaffungsdaten nicht lediglich durch einzelne mehr oder weniger verlässliche Datenschutzfilter für die Nutzerdaten, sondern durch eine ganzheitlich ausgelegte Anforderungs- bzw. Datenregel, die der Steuerung des Nutzers unterliegt. Zum anderen werden die Anforderungen des Nutzers an eine gewünschte Beschaffung eines Produkts in einem gesonderten Anforderungsdatensatz zusammengefasst, der unabhängig von anderen Daten, insbesondere Nutzerrohdaten, verarbeitet werden kann und daher ein Mittel zur Durchsetzung der Beschaffungsdatenkontrolle darstellt.
Die Anforderungsregel dient vorzugsweise nicht lediglich als Filterungsinstrument für die Nutzerdaten, sondern ermöglicht eine gezielte Datentransformation im Hinblick auf eine oder mehrere benötigte Produkte. Insbesondere ist der anhand der Anforderungsregel erzeugte Anforderungsdatensatz auf die effiziente und gezielte Beschaffung zugeschnitten und somit vorzugsweise nicht lediglich als Untermenge eines großen Nutzerdatenpools zu verstehen. Insofern besteht ein Aspekt der erfindungsgemäßen Kontrolllösung darin, den Beschaffungsdatensatz nicht unmittelbar auf die Nutzerdaten zu stützen, sondern auf den für
diesen Zweck erzeugten Anforderungsdatensatz. Der Umfang, die Form sowie die Qualität der Beschaffungsdaten können auf diese Weise unmittelbar durch den Nutzer gesteuert werden, was bislang nicht möglich ist.
Aus Sicht des Nutzers wird eine weitgehende Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Nutzerdaten gewährleistet. Der Nutzer muss hierbei nicht mehr wie bislang eine passive Rolle einnehmen, indem er umfangreiche Nutzerdaten durch Zustimmung zu Cookies von dem Endgerät abfließen lässt und Beschaffungsdaten empfängt, die zum großen Teil irrelevant sind und die effiziente Beschaffung und auch die effiziente Nutzung des Endgeräts behindern. Stattdessen wird der Nutzer in die Position versetzt, ausschließlich gewünschte Beschaffungsdaten aktiv anzufragen und umgehend zu erhalten. Das Potential der zur Verfügung stehenden Daten kann bei gleichzeitiger Datenkontrolle dennoch voll ausgeschöpft werden.
Das zu beschaffende Produkt kann im Allgemeinen ein benötigter Gegenstand sein, dem spezifische technische Eigenschaften und Parameter zugeordnet sind. Alternativ kann das Produkt aber auch eine Dienstleistung sein, die ebenfalls durch technische Daten charakterisiert werden kann, wie beispielsweise im Fall einer Reparaturdienstleistung. Sowohl die Dienstleistung als auch der betreffende Gegenstand werden durch Beschaffungsdaten beschrieben, die für den Nutzer relevant sind und wenigstens einen Aspekt für die mögliche Beschaffung der Dienstleistung bzw. des Produkts angeben. Ein Produkt kann auch durch andere Arten von Erzeugnissen gebildet sein, z.B. durch ein Nahrungsmittel. Die Beschaffungsdaten können hierbei ebenfalls technischer Natur sein, z.B. in Form einer Gewichtsangabe oder als geographische und/oder zeitliche Verfügbarkeitsangaben für ein bestimmtes Nahrungsmittelerzeugnis.
Ausführungsformen der Erfindung sind in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Figuren offenbart.
Nach einer Ausführungsform ist das Verfahren ganz oder teilweise computerimplementiert. Hierbei ist eine verteilte Ausführung der Verfahrensschritte dergestalt bevorzugt, dass die Nutzerdatenerfassung zumindest zum Teil auf dem Endgerät erfolgt, insbesondere unter Verwendung der Datenverarbeitungsmittel des Endgeräts, wie z.B. dem Prozessor, der Plattform (z.B. Betriebssystem) und/oder der Benutzerschnittstelle, die vorzugsweise graphisch ausgebildet ist. Es können auch intern an dem Endgerät gespeicherte Nutzerdaten erfasst werden, die z.B. durch Benutzung von auf dem Endgerät installierten Softwareanwendungen erzeugt werden.
Die Nutzerdaten werden für die Erzeugung des Anforderungsdatensatzes vorzugsweise an einen zentralen Server übertragen, der dem Endgerät zugeordnet ist und als besonders vertrauenswürdig und sicher eingestuft wird. Der Nutzer behält somit die Kontrolle über diese Verfahrensschritte. Alternativ ist es denkbar, dass der Anforderungsdatensatz auf dem Endgerät selbst erzeugt wird, um die Datenkontrolle noch stärker durchzusetzen.
Das Erzeugen des Beschaffungsdatensatzes erfolgt vorzugsweise auf einem weiteren zentralen Server, der jedoch nicht unbedingt denselben Vertrauensgrad aufweisen muss wie ein für die Erzeugung des Anforderungsdatensatzes zuständiger Server. Im Regelfall wird der Nutzer wünschen, dass in dem Anforderungsdatensatz zumindest besonders sensible Nutzerdaten nicht enthalten sind. Dementsprechend können für die Verarbeitung des Anforderungsdatensatzes die Anforderungen an die Datensicherheit verringert werden. Für ein Maximum an Datensicherheit ist es jedoch möglich, gleichbleibend hohe Anforderungen vorzusehen,
etwa durch Nutzung von speziellen Datenformaten und kryptographische Verfahren.
Das Endgerät ist vorzugsweise durch ein mobiles Endgerät gebildet, z.B. ein Smartphone, Tablet, Laptop oder ein anderes kompaktes Datenendgerät. Das Endgerät ist vorzugsweise mit einer Anzeigeeinrichtung ausgestattet, die eine graphische Benutzerschnittstelle zur Steuerung des Endgeräts aufweist, beispielsweise in Form einer berührungsempfindlichen Anzeigefläche.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Anforderungsregel durch den Nutzer modifizierbar. Beispielsweise kann der Nutzer eine gewünschte Anforderungsregel aus verschiedenen vorbestimmten Anforderungsregeln auswählen, wodurch die Art der Modifikation für den Nutzer besonders einfach gehalten werden kann. Alternativ kann der Nutzer ein oder mehrere Teilregeln einstellen, z.B. durch Vorgabe eines Datentyps und/oder eine Einschränkung der Nutzerdaten, die für den Anforderungsdatensatz herangezogen werden können. Umgekehrt können bestimmte Teile der Nutzerdaten von der Erzeugung des Anforderungsdatensatzes ausgeschlossen werden. Die Anforderungsregel kann somit eine selektive Filterung der Nutzerdaten umfassen.
Vorzugsweise umfasst die Anforderungsregel eine Teilregel zur Transformation der Nutzerdaten. Die Transformation kann insbesondere derart ausgestaltet sein, dass die Anforderungsdaten über die Nutzerdaten als solche hinausgehen. Mit anderen Worten umfasst der Anforderungsdatensatz nicht lediglich Teilmengen der Nutzerdaten, sondern auch Daten, die von den Nutzerdaten abgeleitet sind und insofern das Ergebnis einer automatisierten Analyse der Nutzerdaten darstellen können. Der Anforderungsdatensatz kann dadurch wesentlich mächtiger sein, als die Nutzerdaten selbst. Der Nutzer behält dennoch die Kontrolle
darüber, welche Informationen herausgegeben werden. Hierzu kann die Anforderungsregel auch an dem erzeugten Anforderungsdatensatz ansetzen, indem dieser ebenfalls analysiert wird und ggf. unerwünschte Teildaten aus dem Anforderungsdatensatz entfernt werden.
Die Anforderungsregel kann im Hinblick auf den genannten Aspekt der Datentransformation ein Modell des maschinellen Lernens aufweisen. Hierdurch können auch komplexe Abhängigkeiten innerhalb der Nutzerdaten ausgenutzt werden. Die Anforderungsdatensätze können dennoch in kurzer Zeit mit geringem und aussagekräftigen Datenumfang erzeugt werden. Das Modell ist vorzugsweise selbstlernend ausgebildet, d.h. das Modell wird durch Benutzung und Rückkopplung von Feedbackdaten des Nutzers kontinuierlich verbessert.
Für den in der Anforderungsregel genutzten Modelltyp sind verschiedene Varianten denkbar. Gute Ergebnisse werden in der Regel mit einem neuronalen Netz, insbesondere einem neuronalen Faltungsnetz (CNN = Convolutional Neural Network) erzielt.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Nutzerdaten an dem Endgerät unter Verwendung einer Progressive Web App (PWA) erfasst. Dies ermöglicht die Datenerfassung an dem Endgerät auch ohne bestehende Datenkommunikationsverbindung (offline), wobei dennoch die benutzerfreundliche Steuerung aus dem Browser ermöglicht wird. Auf die Installation einer App kann in diesem Fall vorteilhaft verzichtet werden. Die mittels PWA erfassten Nutzerdaten werden vorzugsweise von dem Endgerät an einen zentralen Server übertragen, auf dem der Anforderungsdatensatz erzeugt wird. Die Nutzerdaten können alternativ oder zusätzlich durch das Betriebssystem des Endgeräts erfasst werden, wobei das Betriebssystem zu diesem Zweck ein oder mehrere Erfassungsprogramme aufweisen kann.
Nach einer weiteren Ausführungsform sieht die Anforderungsregel vor, dass das Erzeugen des Anforderungsdatensatzes in Abhängigkeit von einer aktiven Eingabe des Nutzers an dem Endgerät erfolgt. Der Nutzer kann auf diese Weise unmittelbar selbst steuern, wann und ggf. unter welchen Umständen ein Anforderungsdatensatz überhaupt erzeugt wird. Beispielsweise kann die Eingabe des Nutzers eine Vorgabe darüber enthalten, wann der Anforderungsdatensatz erzeugt werden soll und welche Bedingungen für die gewünschte Beschaffung und das betreffende Produkt einzuhalten sind. Die aktive Eingabe fördert auf diese Weise das Ziel der nutzergesteuerten Kontrolle. Die Kontrolle kann insbesondere auch darin bestehen, an dem Endgerät nach Vorgabe des Nutzers keine unaufgeforderten oder irrelevanten Beschaffungsdaten zu erhalten.
Die Eingabe des Nutzers weist vorzugsweise Authentifizierungsdaten des Nutzers auf, etwa in Form eines Passworts oder eines biometrischen Identitätsmerkmals (z.B. ein Fingerabdruck oder ein Gesichtsfoto des Nutzers). Die Sicherheit des Verfahrens kann auf diese Weise noch weiter gesteigert werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform erfolgt das Erzeugen des Beschaffungsdatensatzes in Abhängigkeit von Gültigkeitsdaten, die eine zeitlich begrenzte Gültigkeit des Anforderungsdatensatzes repräsentieren. Zusätzlich oder alternativ kann die Bereitstellung des Beschaffungsdatensatzes an dem Endgerät von den Gültigkeitsdaten abhängig gemacht werden. Der Datenübertragungsbedarf lässt sich auf diese Weise reduzieren. Zum anderen wird der Anfall von nicht benötigten oder irrelevant gewordenen Beschaffungsdaten an dem Endgerät vermieden.
Die Einbeziehung der Gültigkeitsdaten in die Beschaffungsdatenkontrolle dient wie erläutert auch zur Verbesserung der Datensicherheit. Hierzu
kann nach einer weiteren Ausführungsform vorgesehen sein, einen jeweiligen Anforderungsdatensatz in einem nicht speicherbaren Datenformat zu erzeugen. Die sofortige Verarbeitung der Daten kann auf diese Weise erzwungen werden. Die Bereitstellung von irrelevanten oder verspäteten Beschaffungsdatensätzen ist dadurch zumindest weniger wahrscheinlich. Gleichzeitig wird ein Missbrauch der Daten erschwert. Weiterhin sind der Anforderungsdatensatz sowie die etwaigen Gültigkeitsdaten vorzugsweise nicht modifizierbar. Auch dieses Merkmal eignet sich für eine verbesserte Beschaffungsdatenkontrolle.
Zur weiteren Erhöhung der Datensicherheit ist es bevorzugt, den Anforderungsdatensatz in verschlüsselter Form an einem zentralen Server bereitzustellen. Dies kann insbesondere jener Server sein, der den Beschaffungsdatensatz erzeugt. Sofern auch die Nutzerdaten an einen zentralen Server übertragen werden, können diese zur erhöhten Sicherheit durch bekannte kryptographische Verfahren verschlüsselt werden, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Nach einer weiteren Ausführungsform wird der Beschaffungsdatensatz an dem Endgerät in Abhängigkeit von Berechtigungsdaten bereitgestellt. Die Quelle des Beschaffungsdatensatzes wird auf diese Weise verifiziert oder authentifiziert. Der Verarbeitung von falschen oder unsicheren Beschaffungsdaten an dem Endgerät kann hierdurch entsprechend entgegengewirkt werden. Die Berechtigungsdaten können in einer Ausführungsform durch einen Authentifizierungscode gebildet sein, der zunächst Teil des Anforderungsdatensatzes ist und als Berechtigungsnachweis in den Beschaffungsdatensatz übernommen wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform wird der Anforderungsdatensatz in Abhängigkeit von wenigstens einem Datenprofil erzeugt, das von dem Nutzer selektiv aktivierbar und/oder modifizierbar ist. Beispielsweise kann
der Nutzer ein Datenprofil aus einer Anzahl vorbestimmter Datenprofile auswählen, um es zu aktivieren und der Erzeugung des Anforderungsdatensatzes zugrunde zu legen.
Das Datenprofil dient zur verbesserten Steuerung des Verfahrens und wird vorzugsweise bei der Ausführung der Anforderungsregel berücksichtigt.
Die Beschaffungsdatensätze können ebenfalls in Abhängigkeit von einem Datenprofil erzeugt werden, wobei ein jeweiliger Beschaffungsdatensatz über das Datenprofil unmittelbar an den zugrundeliegenden Anforderungsdatensatz angepasst sein kann.
Das Datenprofil legt vorzugsweise eine Priorität für einen vorbestimmten Leitdatentyp des Anforderungs- und/oder Beschaffungsdatensatzes fest. Der Leitdatentyp dient folglich der Datenstrukturierung und repräsentiert einen für den Nutzer hervorgehobenen Aspekt der gewünschten Beschaffung (im Falle des Anforderungsdatensatzes) bzw. der verfügbaren Beschaffung (im Falle des Beschaffungsdatensatzes). Vorzugsweise ist der Leitdatentyp durch einen der folgenden Datentypen gebildet: Positionsdaten; Zeitdaten; Bild-, Video-, und/oder Audiodaten; oder Spezifikationsdaten.
Nach einer weiteren Ausführungsform weisen die Nutzerdaten und/oder der Anforderungsdatensatz zumindest einen der folgenden Datentypen auf: Positionsdaten, insbesondere betreffend einen Bereich einer gewünschten Lieferung; Zeitdaten; Bild-, Video-, und/oder Audiodaten; an dem Endgerät vormals bereitgestellte Beschaffungsdaten; und/oder Spezifikationsdaten. Inhaltlich repräsentieren die Nutzerdaten wenigstens einen Aspekt der gewünschten Beschaffung, z.B. einen örtlichen Bereich, in dem das benötigte Produkt beschafft werden soll (Positionsdaten); ein Zeitfenster, innerhalb dem das Produkt beschafft werden soll (Zeitdaten);
ein Foto, eine filmische oder eine akustische Beschreibung des gewünschten Produkts oder ähnlicher Produkte, die beschafft werden sollen (Bild-, Video-, und/oder Audiodaten). Die Nutzerdaten bzw. der Anforderungsdatensatz können somit spezifische Anforderungen an die gewünschte Beschaffung enthalten. Die daraufhin erzeugten Beschaffungsdaten können hierauf in der Weise abgestimmt sein, dass Produkte, die zwar verfügbar sind, aber eine der genannten Anforderungen verletzen, in dem Beschaffungsdatensatz nicht abgebildet werden.
Die Nutzerdaten können aktuell oder in der Vergangenheit an dem Endgerät eingegeben worden sein, insbesondere bei der Benutzung von ein oder mehreren an dem Endgerät installierten Apps. Die Nutzerdaten können außerdem automatisch, aber vorzugsweise nutzergesteuert an dem Endgerät erfasst werden, d.h. der Nutzer kann von vornherein bestimmte Arten von Nutzerdaten von der Erfassung und nachfolgenden Verarbeitung ausschließen. Andererseits können Nutzerdaten, die der Nutzer nicht unmittelbar eingegeben hat, als zusätzliche Nutzerdaten abgeleitet werden. Beispielsweise können anhand der Nutzerdaten Informationen über potentiell benötigte Produkte ermittelt werden, insbesondere unter Einsatz leistungsfähiger Modelle des maschinellen Lernens. Ferner können vormals an dem Endgerät bereitgestellte Beschaffungsdaten und/oder Informationen über tatsächlich beschaffte Produkte unmittelbar als Nutzerdaten direkt oder in abgeleiteter Form in den neu zu erzeugenden Anforderungsdatensatz einfließen.
Nach einer weiteren Ausführungsform weist der Beschaffungsdatensatz zumindest einen der folgenden Datentypen auf: Positionsdaten, insbesondere betreffend einen Bereich einer möglichen Lieferung eines verfügbaren Produkts; Zeitdaten; Bild-, Video-, und/oder Audiodaten (z.B. eine statische oder dynamische Abbildung des Produkts;
Spezifikationsdaten (z.B. eine Größe des Produkts oder eine Produktmenge); und/oder Lieferungsdaten (z.B. einen Preis des Produkts). Inhaltlich repräsentieren die genannten Datentypen wenigstens einen Aspekt der verfügbaren Beschaffung eines Produkts, insbesondere angepasst an die Vorgaben des Anforderungsdatensatzes. Das betreffende Produkt kann hierbei exakt dem gemäß den Anforderungsdaten gewünschten Produkt entsprechen oder ein ähnliches Produkt sein. Im Allgemeinen kann ein Beschaffungsdatensatz auch verfügbare Beschaffungsmöglichkeiten von mehreren Produkten angeben.
Der Beschaffungsdatensatz sollte im Allgemeinen an den Anforderungsdatensatz angepasst sein. Die Anpassung kann sich sowohl auf den Dateninhalt als auch das Datenformat beziehen. Beispielsweise kann die Anpassung zwischen den Datensätzen durch Verwendung von Datenprofilen mit übereinstimmenden Datentypen erfolgen, wie oben beschrieben. Weiterhin ist es bevorzugt, dass zwischen einem Anforderungsdatensatz und einem auf dieser Grundlage erzeugten Beschaffungsdatensatz eine eindeutige Zuordnung besteht, die bei der Bereitstellung des Beschaffungsdatensatzes an dem Endgerät berücksichtigt werden kann.
Im Sinne einer effizienten Beschaffungsdatenkontrolle kann der Beschaffungsdatensatz in Abhängigkeit von einer vorbestimmten Beschaffungsdatenregel erzeugt werden. Die Beschaffungsdatenregel ist dazu angepasst, die Übereinstimmung zwischen der gewünschten Beschaffung und einer verfügbaren Beschaffung auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes und eines Produktdatensatzes zu optimieren. Der Produktdatensatz repräsentiert wenigstens ein verfügbares Produkt, das von dem Nutzer beschafft werden kann und deswegen im Wege der Beschaffungsdaten an den Nutzer kommuniziert werden kann. Die Übereinstimmung zwischen den Anforderungsdaten und den
Produktdaten kann z.B. maximiert werden, indem ein oder mehrere Optimierungsbedingungen hierarchisch geprüft werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform wird der Beschaffungsdatensatz auf der Grundlage einer Vielzahl von vorbestimmten Beschaffungsdatensätzen erzeugt, die in einer Datenbank gespeichert sind. Die Beschaffungsdatensätze können auf diese Weise besonders effizient und schnell erzeugt werden, weil diese zumindest in einer Rohfassung oder bereits in einer endgültigen Form vorliegen. Im einfachsten Fall muss ein Beschaffungsdatensatz daher lediglich ausgewählt oder nur geringfügig modifiziert werden. Die Erzeugung des Datensatzes ist dann besonders effizient möglich.
Der Erfindung bezieht sich gemäß einem weiteren Aspekt auf ein Verfahren zur Erzeugung eines Anforderungsdatensatzes für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle mit einem Endgerät. Das Verfahren umfasst zum einen die Erfassung von Nutzerdaten an dem Endgerät, wobei die Nutzerdaten einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts repräsentieren. Zum anderen wird ein Anforderungsdatensatz auf der Grundlage der Nutzerdaten in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel erzeugt.
Der Anforderungsdatensatz repräsentiert, wie oben beschrieben, eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts. Der Anforderungsdatensatz bildet vorzugsweise die Grundlage für die Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes, der zumindest eine verfügbare Beschaffung des Produkts repräsentiert. Der Anforderungsdatensatz kann zu diesem Zweck an einem zentralen Server bereitgestellt werden. Vorzugsweise werden die Schritte des Verfahrens unter Verwendung unterschiedlicher Datenverarbeitungseinheiten durchgeführt, insbesondere dergestalt, dass die Nutzerdaten an dem
Endgerät erfasst werden und der Anforderungsdatensatz auf einem zentralen Server erzeugt wird, der die Nutzerdaten von dem Endgerät empfängt. Der Anforderungsdatensatz kann sodann zwecks Erzeugung des Beschaffungsdatensatzes an einen weiteren zentralen Server übermittelt werden.
Was den Aspekt der Erzeugung der Beschaffungsdaten als solche betrifft so bezieht sich die Erfindung gemäß einem weiteren Aspekt auf ein Verfahren zur Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle mit einem Endgerät. Das Verfahren umfasst zumindest folgende Schritte: Empfangen eines Anforderungsdatensatzes, der auf der Grundlage von Nutzerdaten in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel erzeugt ist. Der Anforderungsdatensatz repräsentiert - wie zuvor - eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung des wenigstens eines Produkts. Gleichfalls repräsentieren die Nutzerdaten einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts. Das Verfahren sieht außerdem die Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes vor.
Der Beschaffungsdatensatz repräsentiert zumindest eine verfügbare Beschaffung wenigstens eines Produkts, das wie beschrieben durch einen Gegenstand, eine Dienstleistung oder ein Nahrungsmittelerzeugnis gebildet sein kann. Vorzugsweise werden sämtliche Schritte des Verfahrens auf einem zentralen Server ausgeführt. Server kann hierbei den Anforderungsdatensatz von einem zweiten Server empfangen und den Beschaffungsdatensatz direkt oder indirekt (z.B. über den zweiten Server) an dem Endgerät bereitstellen.
Vorzugsweise wird der Beschaffungsdatensatz auf der Grundlage eines Produktdatensatzes erzeugt, der wenigstens ein verfügbares Produkt für
die gewünschte Beschaffung repräsentiert. Der Produktdatensatz kann allgemein von einem weiteren zentralen Server empfangen werden, der Produktdatensätze erzeugt oder an einer Datenbank abfragt.
Gemäß einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Erzeugung eines Produktdatensatzes für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle mit einem Endgerät. Das Verfahren umfasst zumindest folgende Schritte: Empfangen eines Anforderungsdatensatzes, der auf der Grundlage von Nutzerdaten in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel erzeugt ist. Der Anforderungsdatensatz repräsentiert wie zuvor eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts. Die Nutzerdaten repräsentieren, wie im Zusammenhang mit den bereits beschriebenen Aspekten, einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts.
Das Verfahren sieht ferner vor, dass ein Produktdatensatz auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes erzeugt wird. Der Produktdatensatz enthält allgemein Informationen über verfügbare Produkte und wird daher für die Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes herangezogen. Vorzugsweise wird das Verfahren auf einem zentralen Server ausgeführt, der separat von einem zweiten Server ausgebildet ist, auf dem der Beschaffungsdatensatz erzeugt wird.
Es ist zu verstehen, dass die beschriebenen Verfahren jeweils als computerimplementierte Verfahren ausgebildet sein können, d.h. sämtliche oder zumindest ein Teil der Verfahrensschritte werden im weitesten Sinne durch einen Computer ausgeführt. Der jeweilige Computer oder die computerähnliche Einheit kann durch einen zentralen Server oder einen Teil hiervon gebildet sein. Auch das Endgerät des
Nutzers stellt einen Computer dar, der die ihm zugewiesenen Verfahrensschritte computerimplementiert ausführt.
Es ist gleichfalls zu verstehen, dass jedes der beschriebenen Verfahren durch ein Computerprogramm verkörpert sein kann, wobei die Befehle des Computerprogramms bei der Ausführung auf einem Computer diesen veranlassen, die Schritte eines Verfahrens nach zumindest einer der vorstehend offenbarten Ausführungsformen auszuführen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Vorrichtung, das mit wenigstens einem elektronischen Datenverarbeitungsmittel und einem nicht-flüchtigen Speicher verbunden ist. In dem Speicher ist ein Computerprogramm hinterlegt, dessen Befehle bei der Ausführung durch das wenigstens eine Datenverarbeitungsmittel dieses veranlassen, die Schritte eines Verfahrens nach zumindest einer der vorstehend offenbarten Ausführungsformen auszuführen. Die Vorrichtung kann insbesondere durch ein Endgerät oder einen zentralen Server gebildet sein. Ferner ist zu verstehen, dass bei verteilter Ausführung der Verfahrensschritte auf unterschiedlichen Vorrichtungen ein entsprechendes System gebildet werden kann, das zur Umsetzung der nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle dient.
Die beschriebenen Verfahren sind vorzugsweise jeweils echtzeitfähig ausgebildet. Beispielsweise kann die Zeitspanne zwischen der Erzeugung des Anforderungsdatensatzes und der nachfolgenden Bereitstellung des zugehörigen Beschaffungsdatensatzes weniger als 500 Millisekunden betragen. Hierbei wird eine übliche Datenübertragungsgeschwindigkeit eines Mobilfunknetzwerks unterstellt. Es können jedoch auch andere Werte gelten.
Die Merkmale, die im Zusammenhang mit dem zuerst beschriebenen Verfahren offenbart sind, insbesondere im Zusammenhang mit den
einzelnen Ausführungsformen, können in entsprechender Weise auch bei jedem der anderen beschriebenen Verfahren verwirklicht sein. Mit anderen Worten können die Merkmale der Ausführungsformen bei den übrigen Verfahren jeweils in entsprechender Weise verwirklicht sein.
Vorstehend wurde zum einfacheren Verständnis jeweils von einem Anforderungsdatensatz ausgegangen, der für die Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes herangezogen wird. Es ist jedoch selbstverständlich möglich, das Verfahren in entsprechender Weise auch mit mehreren Anforderungsdatensätzen und/oder Beschaffungsdatensätzen auszuführen.
Die beschriebenen Aspekte der Erfindung werden nachfolgend rein beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, die Folgendes zeigen:
Fig. 1 ein erstes Schema zur Verdeutlichung von Aspekten eines Verfahrens zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle;
Fig. 2 ein zweites Schema zur Verdeutlichung von Aspekten des Verfahrens zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle von Fig. 1 ; und
Fig. 3 ein drittes Schema zur Verdeutlichung von Aspekten des Verfahrens zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle von Fig. 1 .
Funktionsmäßig gleiche Elemente sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
Ein Verfahren zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle wird zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben.
Zu Beginn des Verfahrens werden Nutzerdaten 16 sowie Nutzungsdaten 18 innerhalb einer Nutzungsinstanz 10 erfasst. Die Nutzungsinstanz 10 umfasst zumindest ein mobiles elektronisches Endgerät, das durch einen Nutzer regelmäßig für verschiedene Zwecke bedient und gesteuert wird, insbesondere um benötigte Produkte zu beschaffen oder die Beschaffung zumindest zu veranlassen. Das Endgerät kann z.B. durch ein Smartphone gebildet sein.
Die Nutzerdaten 16 umfassen insbesondere Daten, die den Nutzer als solchen charakterisieren, z.B. in Form von persönlichen Eigenschaften des Nutzers (z.B. Alter, Geschlecht, Kaufkraft, Familienstand und/oder Einstellungen und Interessen im Hinblick auf benötigte Produkte). Die Nutzerdaten 16 können jedoch auch unmittelbare Vorgaben über grundsätzlich benötigte Produkte und/oder deren Beschaffung enthalten, z.B. in Form von Spezifikationsdaten von benötigten Produkten oder Ortsdaten, die ein gewünschtes Liefergebiet für ein Produkt beschreiben.
Die Nutzungsdaten 18 beinhalten primär solche Daten, welche mit der unmittelbaren Benutzung des Endgeräts Zusammenhängen, wobei die Nutzungsdaten 18 in zwei Gruppen unterteilt werden können. Zum einen ergeben sich Nutzungsdaten 18 aus der Bedienung des Nutzers, wie etwa durch die verwendeten Apps oder aufgerufenen Websites, den hierbei ausgetauschten Dateninhalt sowie die Verwendungszeit. Es können auch weitere Daten herangezogen, die das Nutzungsverhalten repräsentieren.
Ein weiterer Teil der an dem Endgerät erfassten Daten bezieht sich auf etwaige Beschaffungsdatensätze 19, die an dem Endgerät bereitgestellt wurden. Diese geben Auskunft, über das Spektrum benötigter Produkte und weiterer zugeordneter Detailinformationen. Die früheren Beschaffungsdatensätze 19 können neben Spezifikationsdaten, die das
Produkt als solches beschreiben, auch Werbedaten aufweisen, beispielsweise in Form von Markennamen und/oder Angebotspreisen.
Die Nutzungsdaten 18 können auch Informationen über Produkte enthalten, die in Reaktion auf bereitgestellte Beschaffungsdaten 19 von dem Nutzer tatsächlich beschafft wurden. Die Nutzungsdaten 18 geben somit Auskunft über die Relevanz von Beschaffungsdatensätzen 19, die in der Vergangenheit an dem Endgerät bereitgestellt wurden.
Die Nutzerdaten 16, die Nutzungsdaten 18 sowie die früheren Beschaffungsdaten 19 werden mit einer Anforderungsregel 20 verarbeitet, um einen Anforderungsdatensatz 22 zu erzeugen. Die Anforderungsregel 20 umfasst ein maschinentrainiertes Modell, insbesondere ein neuronales Netzwerk, das auf einem zentralen Server S der Nutzungsinstanz 10 gespeichert ist und ausgeführt wird (vgl. Fig. 3).
Die Ausführung der Anforderungsregel 20 erfolgt in Abhängigkeit von Eingabedaten 15, die durch den Nutzer an dem Endgerät eingegeben werden. Der Anforderungsdatensatz 22 wird daher erst nach einer Freigabe des Nutzers erzeugt. Diese Freigabe kann wahlweise in Form einer Dauerfreigabe erteilt sein, z.B. in Form eines Flags, das durch den Benutzer wahlweise gesetzt werden kann. Vorzugsweise umfassen die Eingabedaten 15 Authentifizierungsdaten des Nutzers.
Im Sinne einer hohen Datenkontrolle zeichnet sich die Anforderungsregel 20 dadurch aus, dass sie durch den Nutzer vorbestimmt und bedarfsweise modifiziert werden kann. Beispielsweise kann der Nutzer im Zusammenhang mit einem initialen oder nachgelagerten Training der Anforderungsregel 20 entscheiden, welche Daten hierfür verwendet werden sollen. Dementsprechend kann der Nutzer unmittelbar selbst einstellen, welche Teile der an dem Endgerät zur Verfügung stehenden Nutzerdaten 16, Nutzungsdaten 18 und Beschaffungsdaten 19 zur
Erzeugung des Anforderungsdatensatzes 22 herangezogen werden sollen. Alternativ oder zusätzlich kann die Anforderungsregel 20 eine nachgelagerte Filterungsstufe dergestalt aufweisen, dass unerwünschte Datenbestandteile in einem erzeugten Anforderungsdatensatz 22 detektiert und vor der Übertragung an einen weiteren Server automatisch entfernt werden. Die Filterungsstufe kann unmittelbar durch den Nutzer eingestellt werden, z.B. durch Angabe von Datengruppen, die nicht Bestandteil der Anforderungsdaten sein sollen (z.B. keine persönlichen Daten wie Alter oder Interessen, die jedoch Bestandteil der Nutzerdaten 16 sein können).
Der Anforderungsdatensatz 22 enthält vorzugsweise ausschließlich Informationen über ein oder mehrere Produkte, die der Benutzer tatsächlich beschaffen möchte. Mit anderen Worten beziehen sich die in dem Anforderungsdatensatz 22 enthaltenen Informationen ausschließlich auf Produkte, die in ein von dem Nutzer angefordertes Bedarfsspektrum fallen. Darüber hinaus gehende Daten, die z.B. nur entfernt mit dem Produkt oder dessen Beschaffung Zusammenhängen und den Anforderungsdatensatz 22 auf diese Weise verwässern könnten, sind jedoch nicht enthalten. Die Datenverarbeitungsressourcen, die für die Übertragung des Anforderungsdatensatzes 22 und dessen Auswertung benötigt werden, können daher entsprechend geringer dimensioniert werden. Alternativ kann eine höhere Anzahl von Anforderungsdatensätzen 22 erzeugt und verarbeitet werden. Diese können insbesondere von verschiedenen Nutzungsinstanzen stammen.
Zur weiteren Verarbeitung wird der Anforderungsdatensatz 22 von der Nutzungsinstanz 10 an eine Beschaffungsdateninstanz 12 übermittelt. Der Anforderungsdatensatz 22 wurde vorher vorzugsweise verschlüsselt, um Datenmissbrauch zu verhindern.
Die Beschaffungsdateninstanz 12 umfasst einen zentralen Server (nicht gezeigt), der den Anforderungsdatensatz 22 computergestützt auswertet und einen Anforderungs- und Bereitstellungsdatensatz 24 erzeugt. Der Datensatz 24 ist gegenüber dem Anforderungsdatensatz 22 um Bereitstellungsdaten erweitert, die Aspekte der technischen Bereitstellung eines zu erzeugenden Beschaffungsdatensatzes 28 an der Nutzungsinstanz 10 betreffen. Beispielsweise können die Bereitstellungsdaten einen Datentyp für den Beschaffungsdatensatz 28 enthalten, der nicht unmittelbar in dem Anforderungsdatensatz 22 angegeben ist.
Der Anforderungs- und Bereitstellungsdatensatz 24 wird an einer Produktdateninstanz 14 bereitgestellt, die auf der Grundlage dieses Datensatzes 24 einen Produktdatensatz 26 erzeugt. Der Produktdatensatz 26 repräsentiert sowohl Daten eines ausweislich des Anforderungsdatensatzes 22 zu beschaffenden Produkts, als auch Daten betreffend die mögliche Beschaffung, wie etwa Positionsdaten, die einen gewünschten Lieferort für das Produkt angeben. Etwaige Randanforderungen an den Beschaffungsdatensatz 28, die sich aus den Bereitstellungsdaten ergeben, können von der Produktdateninstanz 14 ebenfalls bei der Erzeugung des Produktdatensatzes 26 berücksichtigt werden.
Der Produktdatensatz 26 wird von der Produktdateninstanz 14 an die Beschaffungsdateninstanz 12 übermittelt, die auf dieser Grundlage den Beschaffungsdatensatz 28 erzeugt. Sodann wird der Beschaffungsdatensatz 28 an der Nutzungsinstanz 10 bereitgestellt und insbesondere an das Endgerät übertragen.
Der Beschaffungsdatensatz 28 wird an dem Endgerät zumindest teilweise ausgewertet und angezeigt, um den Nutzer über ein oder mehrere
verfügbare Beschaffungsmöglichkeiten zu informieren. Der Nutzer kann sodann eine Entscheidung treffen, ob er die Beschaffung eines Produkts veranlassen möchte oder nicht.
Durch den gesondert erzeugten Anforderungsdatensatz 22 wird in hohem Maße sichergestellt, dass der Beschaffungsdatensatz 28 den Anforderungen des Nutzers an seine gewünschte Beschaffung entspricht. Der Beschaffungsdatensatz 28 ist somit von hoher Relevanz für den Nutzer und erleichtert deswegen die effiziente Beschaffung von Produkten. Darüber hinaus werden Beschaffungsdatensätze 28 in Reaktion auf eine aktive Anforderung bereitgestellt, wodurch die Erzeugung und Übertragung überflüssiger Beschaffungsdaten vermieden wird.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf Fig. 2 weitere Aspekte beschrieben, die das Verfahren zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle von Fig. 1 ausgestalten.
Der Erzeugung des Anforderungsdatensatzes 22 wird ein vorbestimmtes Datenprofil zugrunde gelegt. Der Nutzer kann hierzu aus einem der Datenprofile A, B, C oder D auswählen. Die betreffende Auswahl wird als Teil der Eingabedaten 15 bei der Ausführung der Anforderungsregel berücksichtigt. Zur Auswahl stehen ein Positionsdatenprofil A, ein Zeitdatenprofil B, ein Bilddatenprofil C und ein Spezifikationsdatenprofil D.
Das Positionsdatenprofil A definiert Positionsdaten als Leitdatentyp für den Anforderungsdatensatz 28. Dies kann insbesondere dergestalt erfolgen, dass die verfügbaren Beschaffungen ein oder mehrerer Produkte zwingend in einem durch die Positionsdaten vorgegebenen Gebiet lieferbar sein müssen, beispielsweise durch persönliche Abholung oder durch Zustellung an einen von dem Nutzer vorgegebenen Ort. Es wird
demnach zumindest eine positionsbezogene Randbedingung festgelegt, die in den entsprechend strukturierten Anforderungsdatensatz 22 einfließt.
Alternativ kann das Zeitdatenprofil B ausgewählt werden, demzufolge vorbestimmte Zeitdaten gegenüber anderen Datentypen die oberste Priorität aufweisen. Beispielsweise kann das Zeitdatenprofil B anfordern, dass für jedes verfügbare Produkt, das mittels eines Beschaffungsdatensatzes angeboten wird, ein Datum über die erstmalige Verfügbarkeit angegeben wird. Es kann auch eine Vorgabe gemacht werden, dass Beschaffungsmöglichkeiten, die älter als ein vorbestimmtes Datum sind, von vorherein von dem Beschaffungsdatensatz 28 ausgeschlossen werden. Der Nutzer kann auf diese Weise die Aktualität der verfügbaren Beschaffungsmöglichkeiten in den Vordergrund rücken. Dies kann insbesondere dann nützlich sein, wenn der Nutzer über die bislang verfügbaren Beschaffungsmöglichkeiten bereits gut informiert ist und diese deswegen nicht benötigt werden.
Als weitere Auswahlmöglichkeit steht das Bilddatenprofil C zur Verfügung. Dieses ermöglicht es dem Nutzer, die Priorität für den zu erzeugenden Beschaffungsdatensatz 28 auf Bilddaten zu legen. Beispielsweise kann der Nutzer ein Foto eines benötigten Produkts und/oder eines auf dem Produkt angebrachten Identifikationselements (etwa eine Produktnummer oder ein Logo) aufnehmen. Das Foto kann als Teil der Nutzungsdaten 18 über die Anforderungsregel 20 in den Anforderungsdatensatz 22 einfließen. Nachfolgend kann das Produkt anhand der Bilddaten von der Beschaffungsdateninstanz 12 und/oder der Produktdateninstanz 14 detektiert werden. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Beschaffungsdatensatz 28 eine verfügbare Beschaffung für das detektierte Produkt enthält. Die Bilddaten können auch durch Bilderfolgen, d.h. Videodaten gebildet sein. Das Bilddatenprofil C kann dann auch als Videodatenprofil bezeichnet werden. Ferner ist es denkbar, alternativ oder
ergänzend zu Bild- bzw. Videodaten akustische Signaldaten für das
Datenprofil heranzuziehen, um das Produkt akustisch zu beschreiben.
Mit dem Spezifikationsdatenprofil D besteht ferner die Möglichkeit, einen von dem Nutzer vorgegebenen Spezifikationsdatentyp als zwingend einzuhaltende Randbedingung in den Anforderungsdatensatz 22 aufzunehmen. Der Spezifikationsdatentyp kann z.B. in Form einer Produktgattung (etwa einen Rohstoff) oder eines spezifischen Produkts (Rohstoff XY) definiert sein. Dementsprechend wird sichergestellt, dass der nachfolgend bereitgestellte Beschaffungsdatensatz 28 hierauf abgestimmte Beschaffungsmöglichkeiten enthält, die dem Nutzer angeboten werden.
Es ist zu verstehen, dass das ausgewählte Datenprofil sich nicht nur auf den Anforderungsdatensatz 22 auswirkt, sondern auch auf den zugeordneten Beschaffungsdatensatz 28. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der durch das Datenprofil priorisierte Datentyp bei der Anzeige des Beschaffungsdatensatzes 28 an dem Endgerät durch Aktivierung eines entsprechenden Anzeigeprofils in den Vordergrund gerückt wird. So können z.B. im Falle des Positionsdatenprofils A die Positionen der verschiedenen verfügbaren Beschaffungen in einer Karte zusammengefasst sein. Der Nutzer erhält somit einen guten Überblick, wo das gewünschte Produkt beschafft werden kann. Im Falle des Zeitdatenprofils B können die Beschaffungsmöglichkeiten nach ihrer Aktualität sortiert sein.
Abweichend zu Fig. 1 wird der Anforderungsdatensatz 22 gemäß Fig. 2 zunächst an eine Bereitstellungsinstanz 30 übermittelt, durch welche der Anforderungsdatensatz 22 und der Beschaffungsdatensatz 28 zwischen der Nutzungsinstanz 10 und der Beschaffungsdateninstanz 12 ausgetauscht bzw. vermittelt werden. Die Bereitstellungsinstanz 30 kann
neben der Beschaffungsdateninstanz 12 als weitere Instanz zur Implementierung der Beschaffungsdatenkontrolle angesehen werden.
Die Bereitstellungsinstanz 30 ist vorzugsweise durch einen separaten, zentralen Server gebildet, welcher der Beschaffungsdateninstanz 12 zugeordnet werden kann. Es ist allerdings auch möglich, die Funktionen in die Beschaffungsdateninstanz 12 zu integrieren, beispielsweise indem die Funktionen der Bereitstellungsinstanz 30 und der Beschaffungsdateninstanz 12 durch einen einzigen Server verwirklicht werden. Alternativ ist es denkbar, auf die Bereitstellungsinstanz 30 zu verzichten, wie in Fig. 1 angedeutet.
Die Bereitstellungsinstanz 30 erzeugt unter Verwendung einer Bereitstellungsregel 32 einen ersten Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz 34 sowie einen ersten Bereitstellungsdatensatz 58.
Der erste Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz 34 ist gegenüber dem Anforderungsdatensatz 22 erweitert um Informationen, die für die Erzeugung und Bereitstellung des Beschaffungsdatensatzes 28 relevant sind. Beispielsweise kann im Falle von mehreren Bereitstellungsinstanzen 30 und Beschaffungsdateninstanzen 12 festgelegt werden, an welche betreffende Beschaffungsdateninstanz 12 der Datensatz 34 übermittelt werden muss und an welche betreffende Bereitstellungsinstanz 30 die zu erzeugenden Beschaffungsdaten übermittelt werden müssen. Derartige Vermittlungsdaten dienen allgemein der koordinierten Erzeugung und Bereitstellung von Beschaffungsdatensätzen. Beispielsweise kann vermieden werden, dass in Reaktion auf einen Anforderungsdatensatz 22 mehrere redundante Beschaffungsdatensätze 28 erzeugt und bereitgestellt werden. Außerdem kann durch die Bereitstellungsinstanz 30 überprüft werden, ob der Beschaffungsdatensatz 28 valide ist und an der Nutzungsinstanz 10 bereitgestellt werden darf.
Der erste Bereitstellungsdatensatz 58 repräsentiert datentechnische Aspekte, die mit der Bereitstellung und Form des Beschaffungsdatensatzes 28 in Zusammenhang stehen. Beispielsweise kann der gemäß dem ausgewählten Datenprofil A, B, C, oder D festgelegte Datentyp in den ersten Bereitstellungsdatensatz 58 aufgenommen werden und direkt an die Beschaffungsdateninstanz 12 übermittelt werden. Es können auch andere Daten aus dem Anforderungsdatensatz 22 abgeleitet und als „Beschaffungsdatenparameter“ unabhängig von dem ersten Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz 34 an die Beschaffungsdateninstanz 12 übermittelt werden. Dies ermöglicht unter anderem eine beschleunigte Erzeugung und Bereitstellung des Beschaffungsdatensatzes 28.
Innerhalb der Beschaffungsdateninstanz 12 wird der erste Anforderungsund Vermittlungsdatensatz 34 unter Verwendung einer Vermittlungsregel 36 verarbeitet. Hierbei wird anhand vorbestimmter Vermittlungsdaten überprüft, ob eine Weiterverarbeitung möglich ist und ein passender Beschaffungsdatensatz 28 erzeugt werden kann. Zutreffendenfalls wird ein zweiter Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz 38 erzeugt, der nachfolgend mittels einer Beschaffungsdatenregel 40 verarbeitet wird.
Die Beschaffungsdatenregel 40 ist dazu angepasst, die Übereinstimmung zwischen der gewünschten Beschaffung eines Produkts und einer verfügbaren Beschaffung des Produkts zu maximieren. Die Regel 40 kann hierzu ein maschinell erlerntes Modell aufweisen, z.B. als neuronales Netz.
Die Beschaffungsdatenregel 40 kooperiert mit einer
Berechtigungsdatenregel 48, die innerhalb der Beschaffungsdateninstanz
12 eine dritte Säule zur Durchsetzung der nutzergesteuerten
Beschaffungsdatenkontrolle darstellt und zusammen mit der Beschaffungsdatenregel 40 durch ein maschinell erlerntes Modell implementiert wird.
Die Berechtigungsdatenregel 40 ist dazu angepasst, die Bereitstellung der erzeugten Beschaffungsdaten gemäß dem Anforderungsdatensatz 22 zu gewährleisten. Beispielsweise können unpassende oder ungültige Beschaffungsdatensätze von der Weiterleitung an die Bereitstellungsinstanz 30 ausgeschlossen werden. Außerdem kann die Berechtigung der Bereitstellungsinstanz 30 zum Empfang eines Beschaffungsdatensatzes überprüft werden.
Unter Verwendung der Beschaffungsdatenregel 40 und der Berechtigungsdatenregel 48 wird ein erster Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz 54 erzeugt. Die hierbei beteiligten Datenverarbeitungskreise werden im Folgenden näher beschrieben.
Die Beschaffungsdatenregel 40 umfasst eine Abfrage an einer Beschaffungsdatenbank 42, in der eine Vielzahl von vorbestimmten Beschaffungsdatensätzen hinterlegt ist. Sofern festgestellt wird, dass ein passender Beschaffungsdatensatz zur Verfügung steht, wird dieser aus der Beschaffungsdatenbank 42 ausgelesen und der Erzeugung des ersten Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatzes 54 zugrunde gelegt. Sofern kein passender Beschaffungsdatensatz zur Verfügung steht, wird ein zweiter Anforderungsdatensatz 44 erzeugt und an die Produktdateninstanz 14 übermittelt.
Der zweite Anforderungsdatensatz 44 enthält insbesondere die Daten des ersten Anforderungsdatensatzes 22, z.B. in Form von Spezifikationsdaten und Positionsdaten für ein zu beschaffendes Produkt. Die Produktdateninstanz 14 erzeugt auf der Grundlage des zweiten Anforderungsdatensatzes 44 einen Spezifikationsdatensatz 46, der ein
beschaffbares Produkt beschreibt und an die Beschaffungsdateninstanz 12 übermittelt wird. Der Spezifikationsdatensatz 46 kann als ein Teil eines Produktdatensatzes 26 angesehen werden (vgl. Fig. 1 ).
Der Spezifikationsdatensatz 46 dient der Beschaffungsdatenregel 40 zur Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes, der einen Bestandteil des ersten Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatzes 54 bildet. Die Beschaffungsdatenregel 40 berücksichtigt außerdem einen Verfügbarkeitsdatensatze 52 sowie einen zweiten Bereitstellungsdatensatz 50, wie nachfolgend weiter beschrieben wird.
Der zweite Bereitstellungsdatensatz 50 wird in Abhängigkeit von der Berechtigungsregel 48 an die Produktdateninstanz 50 übermittelt, um festzustellen, ob die geforderten Bereitstellungsdaten für die Erzeugung des Beschaffungsdatensatz zur Verfügung stehen. Die Produktdateninstanz 14 übermittelt in Reaktion auf den Empfang des Bereitstellungsdatensatzes 50 einen Verfügbarkeitsdatensatz 52 an die Beschaffungsdateninstanz 12. Der Verfügbarkeitsdatensatz 52 gibt Auskunft über ein oder mehrere verfügbare Beschaffungsmöglichkeiten, die Voraussetzung für die Erzeugung eines passenden Beschaffungsdatensatzes sind. Darüber hinaus gibt der Verfügbarkeitsdatensatz 52 an, ob die Vorgaben des Bereitstellungsdatensatz 50 eingehalten werden können und der Beschaffungsdatensatz entsprechend erzeugt und bereitgestellt werden kann.
Der erste Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz 54 wird unter Verwendung der Vermittlungsregel 36 weiterverarbeitet und nach Prüfung der Vermittlungsvoraussetzungen in einen zweiten Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz 60 überführt, der an die Vermittlungsinstanz 30 übermittelt wird.
llnter Verwendung der Bereitstellungsregel 32 wird sodann geprüft, ob die Voraussetzungen für die Bereitstellung des Beschaffungsdatensatzes 28 vorliegen. Sofern zutreffend werden die Vermittlungsinformationen aus dem Datensatz 60 entfernt und der resultierende Beschaffungsdatensatz 28 an die Nutzungsinstanz 10 übermittelt. Der Beschaffungsdatensatz 28 wird hiermit an dem Endgerät bereitgestellt.
Die Voraussetzungen für die Bereitstellung können z.B. darin bestehen, dass ein gemäß dem Anforderungsdatensatz 22 geforderter Bereitstellungszeitpunkt eingehalten wird und/oder eine Zuordnung des Beschaffungsdatensatzes 28 zu dem Anforderungsdatensatz 22 nachgewiesen wird. Die hierfür benötigten Daten können als Vermittlungsinformationen zumindest teilweise in dem Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz 60 enthalten sein, z.B. in Form von Gültigkeits- und/oder Authentifizierungsdaten. Diese Informationen werden jedoch nicht an die Nutzungsinstanz 10 übermittelt. Die dort bereitgestellte Datenmenge wird daher auf die ausschließlich angeforderten Daten beschränkt. Der Bedarf an Übertragungsbandbreite wird entsprechend minimiert. Vorzugsweise wird der Beschaffungsdatensatz 28 vor der Übermittlung an die Nutzungsinstanz 10 verschlüsselt, um den Schutz des Beschaffungsdatensatzes 28 zu gewährleisten.
Es ist zu verstehen, dass die Nutzungsinstanz 10, die Bereitstellungsinstanz 30, die Beschaffungsdateninstanz 12 und die Produktdateninstanz 14 ein vernetztes System zur Verwirklichung der nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle bilden. Die Instanzen 10, 12, 14 und 30 sind hierbei durch elektronische Kommunikationsverbindungen miteinander verbindbar. Die Verbindung zwischen der Nutzungsinstanz 10 und der Bereitstellungsinstanz 30 ist vorzugsweise drahtlos ausgebildet. Dies ist insbesondere für mobile Endgeräte nützlich. Die Verbindungen zwischen den Instanzen 30, 12 und
14 ist vorzugsweise drahtgebunden, um die Übertragungsgeschwindigkeit und die Datensicherheit zu maximieren.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 werden nachfolgend weitere Aspekte der nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle beschrieben.
Die Daten 15, 16, 18 und 19 werden an dem Endgerät E erfasst und als Endgerätedaten 17 an den zentralen Server S übertragen. Der Server S ist, ebenso wie das Endgerät E, der Nutzungsinstanz 10 zugeordnet. Sie können jedoch räumlich getrennt angeordnet sein und über eine drahtlose Kommunikationsverbindung eines Mobilfunknetzes miteinander verbunden sein.
Der Server S wird im Hinblick auf die Datensicherheit als besonders vertrauenswürdig und sicher eingestuft. Die Daten 17 können vor der Übertragung optional dennoch verschlüsselt werden, um einem Missbrauch der Daten bestmöglich entgegenzuwirken.
Der erzeugte Anforderungsdatensatz 22 kann in einer Ausführungsform zunächst an das Endgerät E übermittelt werden und von dort zu den externen Instanzen 30 und 12 weitergeleitet werden. Der Nutzer behält hierbei unmittelbar die Kontrolle über die Weiterleitung des Anforderungsdatensatzes 22. Alternativ kann der Anforderungsdatensatz direkt von dem Server S an die externen Instanzen 30 und 12 gesendet werden. Dieser Fall ist in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 22' angedeutet. Die Weiterleitung kann auch in diesem Falle durch den Nutzer gesteuert werden, in dem durch die Eingabedaten 15 eine entsprechende Freigabe von dem Endgerät E an den Server S übermittelt wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
10 Nutzungsinstanz
12 Beschaffungsdateninstanz
14 Produktdateninstanz
15 Eingabedaten
16 Nutzerdaten
17 Endgerätedaten
18 Nutzungsdaten
19 Frühere Beschaffungsdaten
20 Anforderungsregel
22 Erster Anforderungsdatensatz
22' Erster Anforderungsdatensatz
24 Anforderungs- und Bereitstellungsdatensatz
26 Produktdatensatz
28 Beschaffungsdatensatz
30 Bereitstellungsinstanz
32 Bereitstellungsregel
34 Erster Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz
36 Vermittlungsregel
38 Zweiter Anforderungs- und Vermittlungsdatensatz
40 Beschaffungsdatenregel
42 Beschaffungsdatenbank
44 Zweiter Anforderungsdatensatz
46 Spezifikationsdatensatz
48 Berechtigungsregel
50 Zweiter Bereitstellungsdatensatz
52 Verfügbarkeitsdatensatz
54 Erster Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz
58 Erster Bereitstellungsdatensatz
60 Zweiter Beschaffungs- und Vermittlungsdatensatz
A Positionsdatenprofil
B Zeitdatenprofil
C Bilddatenprofil
D Spezifikationsdatenprofil E Endgerät
S Zentraler Server
Claims
1 . Verfahren zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle an einem Endgerät, umfassend:
- Erfassen von Nutzerdaten (16, 18, 19) an dem Endgerät (E), wobei die Nutzerdaten einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts (E) repräsentieren;
- Erzeugen eines Anforderungsdatensatzes (22) auf der Grundlage der Nutzerdaten (16, 18, 19) in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel (20), wobei der Anforderungsdatensatz (22) eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert; und
- Erzeugen eines Beschaffungsdatensatzes (28) auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes (22), wobei der Beschaffungsdatensatz (28) zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen Produkts repräsentiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Anforderungsregel (20) durch den Nutzer modifizierbar ist und vorzugsweise eine selektive Filterung der Nutzerdaten (16, 18, 19) aufweist, und wobei die Anforderungsregel (20) ein Modell des maschinellen Lernens umfasst.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) an dem Endgerät (E) unter Verwendung einer Progressive Web App und/oder einem Betriebssystem des Endgeräts (E) erfasst und von dem Endgerät (E) an einen zentralen Server (S) übertragen werden, und wobei der Anforderungsdatensatz (22) auf dem zentralen Server (S) erzeugt wird.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anforderungsregel (20) vorsieht, dass das Erzeugen des Anforderungsdatensatzes (22) in Abhängigkeit von einer aktiven Eingabe (15) des Nutzers an dem Endgerät (E) erfolgt, und wobei die Eingabe vorzugsweise Authentifizierungsdaten des Nutzers umfasst.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Erzeugen des Beschaffungsdatensatzes (22) und/oder ein Bereitstellen desselben an dem Endgerät (E) in Abhängigkeit von Gültigkeitsdaten erfolgt, die eine zeitlich begrenzte Gültigkeit des Anforderungsdatensatzes (22) repräsentieren; und/oder wobei der Anforderungsdatensatz (22) in einem nicht speicherbaren Datenformat erzeugt wird und vorzugsweise nicht modifizierbar ist.
6. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anforderungsdatensatz (22) in verschlüsselter Form an wenigstens einem zentralen Server (12, 14, 30) bereitgestellt wird.
7. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Beschaffungsdatensatz (28) an dem Endgerät (E) in Abhängigkeit von Berechtigungsdaten bereitgestellt wird.
8. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anforderungsdatensatz (22) und/oder der Beschaffungsdatensatz (28) in Abhängigkeit von wenigstens einem Datenprofil (A, B, C, D) erzeugt wird, das von dem Nutzer selektiv aktivierbar und/oder modifizierbar ist, insbesondere wobei das Datenprofil aus einer Anzahl vorbestimmter Datenprofile (A, B, C, D) ausgewählt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Datenprofil (A, B, C, D) eine Priorität für einen vorbestimmten Leitdatentyp des Anforderungsdatensatzes (22) und/oder des Beschaffungsdatensatzes (28) festlegt, wobei der Leitdatentyp einen für den Nutzer priorisierten Aspekt der gewünschten und/oder verfügbaren Beschaffung repräsentiert und durch einen der folgenden Datentypen gebildet ist:
- Positionsdaten;
- Zeitdaten;
- Bild-, Video-, und/oder Audiodaten;
- Spezifikationsdaten.
10. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) und/oder der Anforderungsdatensatz (22) zumindest einen der folgenden Datentypen aufweisen und wenigstens einen Aspekt der gewünschten Beschaffung repräsentieren:
- Positionsdaten, insbesondere betreffend einen Bereich einer gewünschten Lieferung;
- Zeitdaten;
- Bild-, Video-, und/oder Audiodaten;
- an dem Endgerät vormals bereitgestellte Beschaffungsdaten;
- Spezifikationsdaten.
11 . Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Beschaffungsdatensatz (28) zumindest eine der folgenden Datentypen aufweist und wenigstens einen Aspekt der verfügbaren Beschaffung repräsentiert:
- Positionsdaten, insbesondere betreffend einen Bereich einer verfügbaren Lieferung;
- Zeitdaten;
- Bild-, Video-, und/oder Audiodaten;
- Spezifikationsdaten;
- Lieferungsdaten.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Beschaffungsdatensatz (28) in Abhängigkeit von einer vorbestimmten Beschaffungsdatenregel (36, 40, 48) erzeugt wird, die dazu angepasst ist, eine Übereinstimmung zwischen der gewünschten Beschaffung und einer verfügbaren Beschaffung auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes (22) und eines Produktdatensatzes (26, 46, 52) zu optimieren, und wobei der Produktdatensatz (26, 46, 52) wenigstens ein verfügbares Produkt repräsentiert.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Beschaffungsdatensatz (28, 54, 60) auf der Grundlage einer Vielzahl von vorbestimmten Beschaffungsdatensätzen erzeugt wird, die in einer Datenbank (42) gespeichert sind.
14. Verfahren zur Erzeugung eines Anforderungsdatensatzes (22) für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle an einem Endgerät (18), umfassend:
- Erfassen von Nutzerdaten (16, 18, 19) an dem Endgerät (E), wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts (E) repräsentieren; und
- Erzeugen eines Anforderungsdatensatzes (22) auf der Grundlage der Nutzerdaten (16, 18, 19) in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel (20), wobei der Anforderungsdatensatz (22) eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert; insbesondere wobei der Anforderungsdatensatz (22) eine
Grundlage für die Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes (28) bildet, der zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen Produkts repräsentiert; insbesondere wobei der Schritt des Erfassens der Nutzerdaten (16, 18, 19) auf dem Endgerät (E) und der Schritt des Erzeugens des Anforderungsdatensatzes (22) auf einem zentralen Server (S) ausgeführt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Anforderungsregel (20) durch den Nutzer modifizierbar ist und vorzugsweise eine selektive Filterung der Nutzerdaten (16, 18, 19) aufweist, und wobei die Anforderungsregel (20) ein Modell des maschinellen Lernens umfasst.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) an dem Endgerät (E) unter Verwendung einer Progressive Web App und/oder eines Betriebssystems des Endgeräts (E) erfasst und von dem Endgerät (E) an den zentralen Server (S) übertragen werden, und wobei der Anforderungsdatensatz (22) auf dem zentralen Server (S) erzeugt wird.
17. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei die Anforderungsregel (20) vorsieht, dass das Erzeugen des Anforderungsdatensatzes (22) in Abhängigkeit von einer aktiven Eingabe (15) des Nutzers an dem Endgerät (E) erfolgt, und wobei die Eingabe vorzugsweise Authentifizierungsdaten des Nutzers umfasst.
18. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei der Anforderungsdatensatz (22) in Abhängigkeit von wenigstens einem Datenprofil (A, B, C, D) erzeugt wird, das von
dem Nutzer selektiv aktivierbar und/oder modifizierbar ist, insbesondere wobei das Datenprofil aus einer Anzahl vorbestimmter Datenprofile (A, B, C, D) ausgewählt wird.
19. Verfahren zur Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes (28) für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle mit einem Endgerät (E), umfassend zumindest folgende Schritte:
- Empfangen eines Anforderungsdatensatzes (22), der auf der Grundlage von Nutzerdaten (16, 18, 19) in Abhängigkeit einer von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel (20) erzeugt ist, wobei der Anforderungsdatensatz (22) eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert, und wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts (E) repräsentieren; und
- Erzeugen eines Beschaffungsdatensatzes (28) auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes (22), wobei der Beschaffungsdatensatz (28) zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen Produkts repräsentiert; insbesondere wobei das Verfahren auf wenigstens einem zentralen Server (12, 30) ausgeführt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei der Beschaffungsdatensatz (28) in Abhängigkeit von wenigstens einem Datenprofil (A, B, C, D) erzeugt wird, das in dem Anforderungsdatensatz (22) enthalten ist.
21 . Verfahren zur Erzeugung eines Produktdatensatzes (14) für eine nutzergesteuerte Beschaffungsdatenkontrolle mit einem Endgerät (E), umfassend zumindest folgende Schritte:
- Empfangen eines Anforderungsdatensatzes (22, 24, 44), der auf der Grundlage von Nutzerdaten (16, 18, 19) in Abhängigkeit einer
von dem Nutzer vorbestimmbaren Anforderungsregel (20) erzeugt ist, wobei der Anforderungsdatensatz (22, 24, 22) eine von dem Nutzer gewünschte Beschaffung wenigstens eines Produkts repräsentiert, und wobei die Nutzerdaten (16, 18, 19) einen Nutzer und/oder eine Nutzung des Endgeräts repräsentieren; und - Erzeugen eines Produktdatensatzes (26, 46, 52) auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes (22, 24, 22), wobei der Produktdatensatz (26, 46, 52) wenigstens ein verfügbares Produkt repräsentiert, insbesondere wobei der Produktdatensatz (26, 46, 52) eine Grundlage für eine Erzeugung eines Beschaffungsdatensatzes (28, 54, 60) auf der Grundlage des Anforderungsdatensatzes (22, 24, 22) bildet, und wobei der Beschaffungsdatensatz (28, 54, 60) zumindest eine verfügbare Beschaffung des wenigstens einen verfügbaren Produkts repräsentiert; insbesondere wobei das Verfahren auf einem zentralen Server (14) ausgeführt wird.
22. Computerprogramm zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch einen Computer diesen veranlassen, die Schritte eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche auszuführen.
23. Vorrichtung zur nutzergesteuerten Beschaffungsdatenkontrolle, wobei die Vorrichtung (10, 12, 14, 30) mit wenigstens einem Datenverarbeitungsmittel und einem nicht-flüchtigen Speicher verbunden ist, in dem wenigstens ein Computerprogramm hinterlegt ist, wobei das Computerprogramm Befehle umfasst, die bei der Ausführung durch das wenigstens eine Datenverarbeitungsmittel
dieses veranlassen, die Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 21 auszuführen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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