EP4698760A1 - Verbrennungskraftmaschine für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug

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EP4698760A1
EP4698760A1 EP24715088.1A EP24715088A EP4698760A1 EP 4698760 A1 EP4698760 A1 EP 4698760A1 EP 24715088 A EP24715088 A EP 24715088A EP 4698760 A1 EP4698760 A1 EP 4698760A1
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EP
European Patent Office
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jet pump
suction jet
air
crankcase
suction
Prior art date
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Pending
Application number
EP24715088.1A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Joerg Stroese
Christian Absmeier
Stefan Doemling
Petar KIS
Frank Zimmermann
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine (1) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Kurbelgehäuse (2), mit einem von Luft durchströmbaren Einlasstrakt (4) und mit einer zum Entlüften eines Kraftstofftanks (13) vorgesehenen Tankentlüftungseinrichtung (14), welche eine erste Saugstrahlpumpe (15) aufweist, welcher zum Entlüften des Kraftstofftanks (13) zumindest ein erster Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (14) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kraftstofftanks (13) mittels der ersten Saugstrahlpumpe (15) unter Nutzung der der ersten Saugstrahlpumpe (15( zugeführten Luft als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe (15) ein erstes Gas als erstes Saugmedium aus dem Kraftstofftank (13) ansaugbar ist. Die Tankentlüftungseinrichtung (14) umfasst eine erste Gemischleitung (16), welche von einem das erste Saugmedium und das erste Treibmedium umfassenden, ersten Gemisch durchströmbar ist. Vorgesehen ist eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung (18), welche eine zweite Saugstrahlpumpe (19) aufweist, welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) zumindest ein zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) zuführbar ist.

Description

Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug sowie Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Verbrennungskraftmaschine.
Der EP 3 020 934 B1 ist ein Fahrzeug als bekannt zu entnehmen, mit einer Brennkraftmaschine, die ein Kurbelgehäuse und eine Aufladeeinrichtung aufweist. Vorgesehen ist auch eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung, die zumindest eine trägheitsbasierte Ölabscheideeinrichtung mit mindestens einem trägheitsbasierten Ölabscheider, einen abgeschiedenes Öl zum Kurbelgehäuse rückführenden Ölrücklauf und eine Saugstrahlpumpe aufweist, die mit komprimierter Luft der Aufladeeinrichtung angetrieben wird und einen Unterdrück erzeugt, um Blow-by-Gas anzutreiben. Außerdem offenbart die EP 2 815 089 B1 ein Fahrzeug, mit einer Brennkraftmaschine, die ein Kurbelgehäuse aufweist. Vorgesehen ist auch eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung, die zumindest einen Ölabscheideeinrichtung und einen abgeschiedenes Öl zum Kurbelgehäuse rückführenden Ölrücklauf aufweist. Vorgesehen ist auch eine Fördereinrichtung zum Antreiben eines von Blow-by-Gas verschiedenen Fluids. Die Fördereinrichtung wird außerdem zum Antreiben des Blow-by-Gases in der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung verwendet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug sowie ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Verbrennungskraftmaschine zu schaffen, sodass sich eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung realisieren lässt.
Diese Aufgabe wird durch eine Verbrennungskraftmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, durch eine Verbrennungskraftmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9 sowie durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst.
Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine auch als Brennkraftmaschine, Motor oder Verbrennungsmotor bezeichnete und vorzugsweise als Hubkolbenmotor, mithin als Hubkolbenmaschine ausgebildete Verbrennungskraftmaschine für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug. Dies bedeutet, dass das vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildete Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand die Verbrennungskraftmaschine aufweist und mittels der Verbrennungskraftmaschine antreibbar ist. Die Verbrennungskraftmaschine weist ein Kurbelgehäuse auf. Beispielsweise weist die Verbrennungskraftmaschine eine als Kurbelwelle ausgebildete Abtriebswelle auf, welche um eine Wellendrehachse relativ zu dem Kurbelgehäuse drehbar an dem Kurbelgehäuse gelagert ist. Über die Kurbelwelle kann die Verbrennungskraftmaschine Antriebsdrehmomente zum Antreiben des Kraftfahrzeugs bereitstellen. Die Verbrennungskraftmaschine weist auch einen von Luft durchströmbaren Einlasstrakt auf, welcher auch als Ansaugtrakt bezeichnet wird. Die den Einlasstrakt durchströmende Luft wird auch als Verbrennungsluft oder Frischluft bezeichnet. Die Verbrennungskraftmaschine weist eine Tankentlüftungseinrichtung auf, mittels welcher ein Kraftstofftank entlüftet werden kann. Die Tankentlüftungseinrichtung ist eine erste Entlüftungseinrichtung oder wird auch als erste Entlüftungseinrichtung bezeichnet. Insbesondere ist in dem Kraftstofftank ein vorzugsweise flüssiger Kraftstoff zum Betreiben der Verbrennungskraftmaschine insbesondere in deren befeuerten Betrieb zumindest vorübergehend aufnehmbar oder aufgenommen. Die Tankentlüftungseinrichtung weist eine erste Saugstrahlpumpe auf, welche auch als erste Strahlpumpe bezeichnet wird oder als erste Strahlpumpe ausgebildet ist. Zum Entlüften des Kraftstofftanks ist der ersten Saugstrahlpumpe zumindest ein erster Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar, sodass zum Entlüften des Kraftstofftanks mittels der ersten Saugstrahlpumpe unter Nutzung der der ersten Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe ein erstes Gas als erstes Saugmedium aus dem Kraftstofftank ansaugbar. Das erste Gas kann beispielsweise unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) umfassen, welche beispielsweise aus dem in dem Kraftstofftank aufgenommenen oder aufnehmbaren und vorzugsweise flüssigen Kraftstoff ausgasen oder ausgasen können. Somit wird beispielsweise während eines Betriebs der Verbrennungskraftmaschine der Saugstrahlpumpe der erste Teil der Luft aus dem Ansaugtrakt zugeführt, wobei der erste Teil der Luft aus dem Ansaugtrakt (Einlasstrakt) als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe verwendet wird. Die erste Saugstrahlpumpe wird mittels des ersten Treibmediums betrieben, derart, dass mittels der ersten Saugstrahlpumpe unter Nutzung des ersten Treibmediums und somit mittels des ersten Treibmediums das erste Gas aus dem Kraftstofftank angesaugt wird. Dies bedeutet, dass das erste Gas das erste Saugmedium ist, welches mittels der ersten Saugstrahlpumpe und mithilfe des ersten Treibmediums angesaugt und somit aus dem Kraftstofftank heraus gefördert wird, wodurch der Kraftstofftank entlüftet wird. Die Tankentlüftungseinrichtung weist eine erste Gemischleitung auf, welche von einem das erste Saugmedium und das erste Treibmedium umfassenden, ersten Gemisch durchströmbar ist. Dies bedeutet, dass während des zuvor genannten Betriebs das erste Treibmedium und das erste Saugmedium zumindest einen Teil der ersten Saugstrahlpumpe durchströmen und sich vermischen und dadurch das erste Gemisch bilden, welches die erste Gemischleitung durchströmt und insbesondere mittels der ersten Gemischleitung von der Saugstrahlpumpe abgeführt wird.
Die Verbrennungskraftmaschine weist außerdem eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung auf, welche auch einfach als Kurbelgehäuseentlüftung bezeichnet wird. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung ist eine zweite Entlüftungseinrichtung oder wird auch als zweite Entlüftungseinrichtung bezeichnet. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung weist eine zweite Saugstrahlpumpe auf, welche auch als zweite Strahlpumpe bezeichnet wird oder als eine zweite Saugstrahlpumpe ausgebildet ist. Insbesondere ist die zweite Saugstrahlpumpe zusätzlich zu der ersten Saugstrahlpumpe vorgesehen, insbesondere derart, dass die zweite Saugstrahlpumpe eine bezüglich der ersten Saugstrahlpumpe externe Komponente und somit außerhalb der ersten Saugstrahlpumpe angeordnet ist. Dementsprechend ist es vorzugsweise vorgesehen, dass die erste Saugstrahlpumpe eine zusätzlich zu der zweiten Saugstrahlpumpe vorgesehene Saugstrahlpumpe ist, insbesondere derart, dass die erste Saugstrahlpumpe eine bezüglich der zweiten Saugstrahlpumpe externe Komponente, mithin außerhalb der zweiten Saugstrahlpumpe angeordnet ist. Der zweiten Saugstrahlpumpe ist zum Entlüften des Kurbelgehäuses zumindest ein zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses mittels der zweiten Saugstrahlpumpe unter Nutzung der der zweiten Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als zweites Treibmedium für die zweite Saugstrahlpumpe ein zweites Gas als zweites Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse ansaugbar ist. Mit anderen Worten, während des zuvor genannten Betriebs oder aber während eines weiteren Betriebs der Verbrennungskraftmaschine wird der zweiten Saugstrahlpumpe der zweite Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (Ansaugtrakt) zugeführt. Der zweite Teil der Luft wird als das zweite Treibmedium für die zweite Saugstrahlpumpe verwendet, sodass mittels der zweiten Saugstrahlpumpe unter Nutzung des zweiten Treibmediums und somit mittels des zweiten Treibmediums das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse angesaugt und somit aus dem Kurbelgehäuse heraus gefördert wird, wodurch das Kurbelgehäuse entlüftet wird. Das zweite Gas ist somit das genannte, zweite Saugmedium, welches mittels der zweiten Saugstrahlpumpe und mithilfe des zweiten Treibmediums aus dem Kurbelgehäuse angesaugt und somit aus dem Kurbelgehäuse heraus gefördert wird. Durch das Entlüften des Kraftstofftanks, welcher auch nur als Tank bezeichnet wird, durch das Entlüften des Kurbelgehäuses kann beispielsweise ein jeweiliger, übermäßiger Druck in dem Kurbelgehäuse beziehungsweise in dem Tank vermieden werden. Das zweite Gas umfasst beispielsweise sogenanntes Blow-by-Gas, welches beispielsweise aus wenigstens einem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine stammt und zwischen einem Kolben und einer korrespondierenden Zylinderwand der Verbrennungskraftmaschine hindurch geströmt und dadurch in das Kurbelgehäuse, insbesondere in einen Kurbelraum des Kurbelgehäuses, geströmt ist. Mittels der zweiten Saugstrahlpumpe und mittels des zweiten Treibmediums kann das Kurbelgehäuse, mithin der Kurbelraum, effektiv und effizient entlüftet werden.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung weist auch eine zweite Gemischleitung auf, welche von einem das zweite Saugmedium und das zweite Treibmedium umfassenden, zweiten Gemisch durchströmbar ist. Dies bedeutet, dass das zweite Saugmedium und das zweite Treibmedium zumindest einen Teil der zweiten Saugstrahlpumpe durchströmen, sich vermischen und dadurch das zweite Gemisch bilden, welches die zweite Gemischleitung durchströmen kann und insbesondere mittels der zweiten Gemischleitung von der zweiten Saugstrahlpumpe abgeführt werden kann. Über die oder mittels der zweiten Gemischleitung ist das zweite Gemisch an einer Einleitstelle in den Einlasstrakt einleitbar. Hierfür ist beispielsweise die zweite Gemischbildung an der Einleitstelle fluidisch mit dem Einlasstrakt verbunden oder verbindbar. Beispielsweise mündet die zweite Gemischleitung an der Einleitstelle in den Einlasstrakt. Die erste Gemischleitung ist mit der zweiten Gemischleitung an einer stromab der zweiten Saugstrahlpumpe und stromauf der Einleitstelle und insbesondere in der zweiten Gemischleitung angeordneten Verbindungsstelle fluidisch verbunden, sodass beispielsweise die erste Gemischleitung an der Verbindungsstelle in die zweite Gemischleitung mündet. An der Verbindungsstelle ist das erste Gemisch aus der ersten Gemischleitung in die zweite Gemischleitung einleitbar. Wird somit beispielsweise insbesondere während des zuvor genannten Betriebs an der Verbindungsstelle das erste Gemisch aus der ersten Gemischleitung in die zweite Gemischleitung eingeleitet, so kann daraufhin beispielsweise das an der Verbindungsstelle in die zweite Gemischleitung eingeleitete, erste Gemisch einen Längenbereich der ersten Gemischleitung durchströmen, deren Längenbereich sich beispielsweise von der Verbindungsstelle zu der Einleitstelle, insbesondere durchgängig, erstreckt. Somit kann über die erste Gemischleitung, insbesondere über den Längenbereich der ersten Gemischleitung, das erste Gemisch an der Einleitstelle in den Einlasstrakt eingeleitet werden. Bei der Erfindung kann das zweite Gas besonders vorteilhaft aus dem Kurbelgehäuse abgeführt werden, sodass sich eine besonders vorteilhafte Kurbelgehäuseentlüftung realisieren lässt. Beispielsweise weist die Kurbelgehäuseentlüftung einen Ölabscheider auf, über welchen das zweite Saugmedium der zweiten Saugstrahlpumpe zuführbar ist. Somit kann beispielsweise die zweite Saugstrahlpumpe über den Ölabscheider das zweite Saugmedium ansaugen, sodass das zweite Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse zu der zweiten Saugstrahlpumpe den Ölabscheider durchströmt. Mittels des Ölabscheiders kann im zweiten Gas etwaig enthaltenes Öl von dem Gas abgeschieden werden. Ganz vorzugsweise ist der Ölabscheider als, insbesondere rein, passiver Ölabscheider ausgebildet, mittels welchem eine, insbesondere rein, passive Ölabscheidung durchführbar ist, um dadurch etwaig im zweiten Saugmedium enthaltenes Öl aus dem zweiten Gas abzuscheiden. Insbesondere sind die zweite Saugstrahlpumpe, die zweite Gemischleitung und vorzugsweise auch der Ölabscheider Bestandteil einer Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung, mittels welcher bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine das Kurbelgehäuse zu entlüften ist oder entlüftet wird. Üblich sind passive Kurbelgehäuseentlüftungssysteme, wobei auch aktive Kurbelgehäuseentlüftungssysteme bekannt sind. Sowohl passive Kurbelgehäuseentlüftungssysteme als auch aktive Kurbelgehäuseentlüftungssysteme scheiden etwaig im zweiten Gas enthaltenes Öl über ein Druckgefälle mit entsprechender Beschleunigung insbesondere des Öls sowie beispielsweise des zweiten Gases ab, wobei beispielsweise schwere Tropfen des Öls üblicherweise durch Fliehkraft von einem Hauptstrom des zweiten Gases separiert und dadurch von dem zweiten Gas abgeschieden werden. Ein mittels des Ölabscheiders realisierbarer Abscheidegrad ist üblicherweise an das Druckgefälle gebunden und kann dadurch unerwünschterweise limitiert sein. Hieraus kann insbesondere in der Volllast der Verbrennungskraftmaschine ein unerwünscht hoher Restölgehalt, mithin eine unerwünscht hohe Menge von nicht abgeschiedenem Öl im zweiten Gas enthalten sein. Nicht abgeschiedenes Öl im zweiten Gas hat die Neigung, an heißen Bauteilen zu verkoken und sich festzusetzen, woraus eine unerwünschte Querschnittsreduzierung, mithin eine unerwünschte Reduzierung von Strömungsquerschnitten, resultieren kann. Bei der Erfindung ist es nun insbesondere durch die zweite Saugstrahlpumpe möglich, ein zusätzliches Druckgefälle zu erzeugen und hierdurch beispielsweise einen in dem Kurbelgehäuse herrschenden Druck im Vergleich zu herkömmlichen Drücken abzusenken, mithin einen vorteilhaft geringen Druck im Kurbelgehäuse zu realisieren. Diese durch die zweite Saugstrahlpumpe bewirkbare, zusätzliche Reduzierung des im Kurbelgehäuse herrschenden Drucks kann verwendet werden, um beispielsweise an einem Ölabscheider ein vorteilhaft hohes Druckgefälle einzustellen, sodass ein vorteilhaft hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders dargestellt werden kann. Außerdem kann bei der Erfindung das zweite Gas effektiv und effizient aus dem Kurbelgehäuse abgesaugt werden.
Unter dem Merkmal, dass die zweite Saugstrahlpumpe und die zweite Gemischleitung sowie vorzugsweise der Ölabscheider Bestandteile der genannten Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung sind, welche auch als Volllast-Entlüftung bezeichnet wird, ist insbesondere zu verstehen, dass die zweite Gemischleitung und die zweite Saugstrahlpumpe und vorzugsweise auch der Ölabscheider in einem sogenannten Volllastpfad angeordnet sind, über weichen bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine das Kurbelgehäuse zu entlüften ist oder entlüftet wird. Insbesondere dann, wenn der Ölabscheider ein, insbesondere rein, passiver Ölabscheider ist, kann durch die Verwendung der zweiten Saugstrahlpumpe ein hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders dargestellt werden. Insbesondere können durch den beispielsweise passiven Ölabscheider bewirkte Druckverluste kompensiert werden. Außerdem kann bei der Erfindung eine besonders vorteilhafte, auch als Belüftung bezeichnete Spülung des Kurbelgehäuses, insbesondere des Kurbelraums, realisiert werden. Hierfür kann sich beispielsweise ein auch als Luftströmung bezeichneter Luftstrom als Spülluftstrom ausbilden, welcher beispielsweise durch aus dem Einlasstrakt stammende Luft gebildet ist oder wird, die aus dem Einlasstrakt über die erste Saugstrahlpumpe und über die erste Gemischleitung an der Verbindungsstelle in die zweite Gemischleitung strömt und daraufhin beispielsweise einen zweiten Längenbereich der zweiten Gemischleitung durchströmt, deren zweiter Längenbereich sich von der Verbindungsstelle, insbesondere durchgängig und somit unterbrechungsfrei, zu der zweiten Saugstrahlpumpe erstreckt. Der Spülluftstrom, mithin die den Spülluftstrom bildende und aus dem Ansaugtrakt stammende Luft, kann beispielsweise somit über den zweiten Längenbereich der zweiten Gemischleitung zu der zweiten Saugstrahlpumpe strömen und in der Folge die zweite Saugstrahlpumpe durchströmen, insbesondere in eine Strömungsrichtung, die einer weiteren Strömungsrichtung entgegengesetzt ist, in die beispielsweise das zweite Saugmedium und/oder das zweite Treibmedium die zweite Saugstrahlpumpe durchströmt, wenn mittels der zweiten Saugstrahlpumpe das Kurbelgehäuse entlüftet wird. Der Spülluftstrom und somit die den Spülluftstrom bildende Luft kann somit die zweite Saugstrahlpumpe durchströmen und von der zweiten Saugstrahlpumpe in das Kurbelgehäuse einströmen, wodurch das Kurbelgehäuse gespült, mithin belüftet wird. Beispielsweise ist der zweiten Saugstrahlpumpe das zweite Saugmedium über eine Saugleitung zuführbar, die beispielsweise fluidisch mit dem Kurbelgehäuse, insbesondere mit dem Kurbelraum, und fluidisch mit der zweiten Saugstrahlpumpe verbunden oder verbindbar ist, sodass das zweite Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse in die Saugleitung einleitbar und mittels der Saugleitung der zweiten Saugstrahlpumpe zuführbar ist, welche somit über die zweite Saugleitung mit dem zweiten Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse versorgbar ist. Somit kann beispielsweise der Spülluftstrom, mithin die den Spülluftstrom bildende Luft von der zweiten Saugstrahlpumpe die Saugleitung durchströmen, insbesondere in eine Strömungsrichtung, die einer Strömungsrichtung entgegengesetzt ist, in die das zweite Saugmedium die Saugleitung durchströmt, wenn mittels der zweiten Saugstrahlpumpe das Kurbelgehäuse entlüftet wird. Der Spülluftstrom kann durch die Saugleitung hindurch strömen und dadurch von der zweiten Saugstrahlpumpe über die Saugleitung in das Kurbelgehäuse einströmen, mithin mittels der Saugleitung von der Saugstrahlpumpe in das Kurbelgehäuse eingeleitet werden, wodurch das Kurbelgehäuse vorteilhaft gespült werden kann. Insbesondere kann sich der Spülluftstrom bei Teillast, das heißt in einem Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine, und/oder dann ausbilden, wenn die Verbrennungskraftmaschine in einem nicht-aufgeladenen Kennfeldbereich betrieben wird, das heißt dann, wenn die Verbrennungskraftmaschine in einem Bereich ihres Kennfelds betrieben wird, wobei in dem Bereich eine insbesondere aktive Aufladung der Verbrennungskraftmaschine mittels eines beispielsweise im Ansaugtrakt angeordneten Verdichters unterbleibt. Alternativ oder zusätzlich kann sich beispielsweise ein durch aus dem Einlasstrakt gebildeter Spülluftstrom ausbilden, der durch eine Treibleitung, mittels welcher die zweite Saugstrahlpumpe mit dem zweiten Treibmedium versorgbar ist, hindurch strömt und somit mittels der Treibleitung zu der zweiten Saugstrahlpumpe geleitet wird, daraufhin die zweite Saugstrahlpumpe und daraufhin die Saugleitung durchströmt und somit über die Treibleitung, die zweite Saugstrahlpumpe und die Saugleitung in das Kurbelgehäuse einströmt. Hierdurch kann das Kurbelgehäuse vorteilhaft gespült, das heißt belüftet werden. Somit kann beispielsweise auf eine zusätzliche Spül- oder Belüftungsleitung verzichtet werden. Durch das Spülen des Kurbelgehäuses kann beispielsweise das Kurbelgehäuse getrocknet werden und/oder es kann Kraftstoff aus dem Kurbelgehäuse vorteilhaft ausgetragen werden. Da die den Spülluftstrom bildende Luft aus dem Einlasstrakt stammt, ist die den Spülluftstrom bildende Luft Frischluft, wodurch das Kurbelgehäuse besonders vorteilhaft gespült werden kann.
Um eine besonders vorteilhafte Entlüftung des Kurbelgehäuses insbesondere in der Volllast der Verbrennungskraftmaschine realisieren zu können, ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ein Rückschlagventil vorgesehen, welches in der zweiten Gemischleitung stromab der Verbindungsstelle angeordnet ist und, insbesondere selbsttätig, in Richtung des Einlasstrakts öffnet und in Richtung der Verbindungsstelle schließt. Unter dem Merkmal, dass das Rückschlagventil stromab der Verbindungsstelle angeordnet ist, ist zu verstehen, dass das Rückschlagventil bezogen auf eine erste Strömungsrichtung stromab der Verbindungsstelle angeordnet ist, wobei dann, wenn mittels der zweiten Saugstrahlpumpe das Kurbelgehäuse entlüftet wird, das zweite Gemisch in die erste Strömungsrichtung durch die zweite Gemischleitung hindurchströmt. Das Rückschlagventil öffnet somit, insbesondere selbsttätig, in die erste Strömungsrichtung, und das Rückschlagventil schließt oder sperrt somit, insbesondere selbstständig, in eine der ersten Strömungsrichtung entgegengesetzte Strömungsrichtung. Somit gibt das Rückschlagventil, insbesondere selbsttätig, die Gemischleitung für eine die Gemischleitung in die erste Strömungsrichtung durchströmende und somit über die Gemischleitung an der Einleitstelle in den Einlasstrakt einströmende Fluidströmung frei, wodurch insbesondere in der Volllast der Verbrennungskraftmaschine das Kurbelgehäuse vorteilhaft entlüftet werden kann. Für eine entgegengesetzte, von der Einleitstelle über das Rückschlagventil die zweite Gemischleitung in die zweite Strömungsrichtung durchströmende Fluidströmung versperrt das Rückschlagventil die zweite Gemischleitung, insbesondere selbsttätig, sodass eine unerwünschte Strömung, insbesondere Rückströmung, eines Fluids aus dem Einlasstrakt in Richtung der zweiten Saugstrahlpumpe beziehungsweise in Richtung der Verbindungsstelle vermieden werden kann. Insbesondere kann es sich bei dem Fluid beispielsweise um die den Ansaugtrakt (Einlasstrakt) durchströmende Luft handeln.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Einlasstrakt eine Versorgungsstelle aufweist. An der Versorgungsstelle ist der erste Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt abzweigbar und als das erste Treibmedium der ersten Saugstrahlpumpe zuführbar. Mit anderen Worten, beispielsweise bei dem zuvor genannten Betrieb wird der erste Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt an der Versorgungsstelle abgezweigt und der ersten Saugstrahlpumpe zugeführt. Alternativ oder zusätzlich ist an der Versorgungsstelle der zweite Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt abzweigbar und als das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe zuführbar. Somit wird beispielsweise bei dem zuvor genannten Betrieb oder bei dem zuvor genannten, weiteren Betrieb an der Versorgungsstelle der zweite Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt abgezweigt und der zweiten Saugstrahlpumpe zugeführt.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die Versorgungsstelle stromab einer in dem Einlasstrakt angeordneten Drosselklappe angeordnet ist, mittels welcher eine dem zuvor genannten Brennraum der Verbrennungskraftmaschine zuzuführende Menge der den Einlasstrakt durchströmenden Luft einstellbar ist. Hierdurch kann beispielsweise das Kurbelgehäuse vorteilhaft entlüftet werden.
Alternativ hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die Versorgungsstelle stromauf der in dem Einlasstrakt angeordneten Drosselklappe angeordnet ist. Hierdurch kann sich beispielsweise der zuvor genannte Spülluftstrom vorteilhaft ausbilden, sodass eine besonders vorteilhafte Spülung des Kurbelgehäuses auf einfache, kosten-, bauraum- und gewichtsgünstige Weise darstellbar ist.
Unter dem Merkmal, dass die Versorgungsstelle stromab oder stromauf der Drosselklappe angeordnet ist, ist zu verstehen, dass die Versorgungsstelle, insbesondere in dem Einlasstrakt, bezogen auf eine Luftströmungsrichtung stromauf oder stromab der Drosselklappe angeordnet ist, wobei der Einlasstrakt in die Luftströmungsrichtung von der Luft durchströmbar ist oder durchströmt wird, um dadurch die Luft dem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine zuzuführen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn die erste Entlüftungseinrichtung eine fluidisch mit der ersten Saugstrahlpumpe und an einer ersten Abzweigstelle fluidisch mit dem Einlasstrakt verbundene, erste Versorgungsleitung aufweist, mittels welcher an der ersten Abzweigstelle zumindest ein Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt abzweigbar und als Versorgungsluft in die erste Versorgungsleitung einleitbar ist. Dies bedeutet, dass der Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft als Versorgungsluft bezeichnet wird, wobei der Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft insbesondere während des zuvor genannten Betriebs an der ersten Abzweigstelle aus dem Einlasstrakt abgezweigt und in die Versorgungsleitung eingeleitet wird. Die Versorgungsluft, mithin der an der ersten Abzweigstelle aus dem Einlasstrakt abgezweigte und in die erste Versorgungsleitung eingeleitete Teil der den Einlasstrakt durchströmenden Luft kann die erste Versorgungsleitung durchströmen. Dabei vorgesehen ist eine zweite Versorgungsleitung, die an einer stromab der ersten Abzweigstelle und stromauf der ersten Saugstrahlpumpe angeordneten, zweiten Abzweigstelle fluidisch mit der ersten Versorgungsleitung verbunden ist und somit an der zweiten Abzweigstelle von der ersten Versorgungsleitung abzweigt. Unter dem Merkmal, dass die zweite Abzweigstelle stromab der ersten Abzweigstelle und stromauf der ersten Saugstrahlpumpe angeordnet ist, ist zu verstehen, dass die zweite Abzweigstelle bezogen auf eine Treibmediumströmungsrichtung stromab der ersten Abzweigstelle und stromauf der ersten Saugstrahlpumpe angeordnet ist, wobei das erste Treibmedium die erste Versorgungsleitung in die Treibmediumströmungsrichtung durchströmen kann oder durchströmt, um dadurch die erste Saugstrahlpumpe mit dem ersten Saugmedium zu versorgen. Mittels der zweiten Versorgungsleitung ist an der zweiten Abzweigstelle unter Belassen eines ersten Teils der Versorgungsluft in der ersten Versorgungsleitung ein zweiter Teil der Versorgungsluft aus der ersten Versorgungsleitung abzweigbar und als das zweite Treibmedium in die zweite Versorgungsleitung einleitbar. Mit anderen Worten, beispielsweise während des zuvor genannten Betriebs wird mittels der zweiten Versorgungsleitung an der zweiten Abzweigstelle der zuvor genannte, zweite Teil der Versorgungsluft aus der ersten Versorgungsleitung abgezweigt und in die zweite Versorgungsleitung eingeleitet, wobei der abgezweigte, zweite Teil der Versorgungsluft als das zweite T reibmedium verwendet und der zweiten Saugstrahlpumpe zugeführt wird. Dabei wird jedoch nicht die gesamte Versorgungsluft aus der ersten Versorgungsleitung abgezweigt, sondern es wird der zuvor genannte, erste Teil der Versorgungsluft in der ersten Versorgungsleitung belassen. Mittels der zweiten Versorgungsleitung ist das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe zuführbar. Mittels der ersten Versorgungsleitung ist oder wird der in der ersten Versorgungsleitung belassene oder verbleibende, erste Teil der Versorgungsluft als das Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe zuführbar oder zugeführt. Somit kann eine besonders vorteilhafte, bauraum- und kostengünstige Versorgung der Saugstrahlpumpen mit den Treibmedien realisiert werden, sodass sowohl eine besonders vorteilhafte Entlüftung des Kraftstofftanks als auch eine besonders vorteilhafte Entlüftung des Kurbelgehäuses dargestellt werden können.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die Versorgungsstelle die erste Abzweigstelle und dadurch eine den Saugstrahlpumpen gemeinsame Versorgungsstelle ist, über welche die Saugstrahlpumpen mit den Treibmedien aus dem Einlasstrakt versorgbar sind. Dadurch können sowohl eine vorteilhafte Entlüftung des Kraftstofftanks als auch eine besonders vorteilhafte Entlüftung des Kurbelgehäuses auf einfache, kostengünstige Weise realisiert werden.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass in der zweiten Versorgungsleitung stromauf der zweiten Saugstrahlpumpe und stromab der zweiten Abzweigstelle ein Drucksensor angeordnet ist, mittels welchem ein in der zweiten Versorgungsleitung herrschender Druck erfassbar ist. Hierunter ist insbesondere zu verstehen, dass der Drucksensor bezogen auf eine zweite Treibmediumströmungsrichtung stromauf der zweiten Saugstrahlpumpe und stromab der zweiten Abzweigstelle in der zweiten Versorgungsleitung angeordnet ist, wobei die zweite Versorgungsleitung in die zweite Treibmediumströmungsrichtung von dem zweiten Treibmedium durchströmbar ist oder durchströmt wird, um die zweite Saugstrahlpumpe mit dem zweiten Treibmedium zu versorgen.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft eine auch als Brennkraftmaschine, Motor oder Verbrennungsmotor bezeichnete und vorzugsweise als Hubkolbenmotor, mithin als Hubkolbenmaschine ausgebildete Verbrennungskraftmaschine für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug. Die Verbrennungskraftmaschine gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung weist ein Kurbelgehäuse sowie einen von Luft durchströmbaren Einlasstrakt auf, welcher auch als Ansaugtrakt bezeichnet wird. Des Weiteren weist die Verbrennungskraftmaschine gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung eine in dem Einlasstrakt angeordnete Drosselklappe auf, mittels welcher eine wenigstens einem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine zuzuführende Menge der den Einlasstrakt durchströmenden, auch als Verbrennungsluft oder Frischluft bezeichneten Luft einstellbar ist. Die Verbrennungskraftmaschine gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung weist außerdem eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung auf, welche auch eine als Strahlpumpe bezeichnete Saugstrahlpumpe aufweist. Zum Entlüften des Kurbelgehäuses ist der Saugstrahlpumpe zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses mittels der Saugstrahlpumpe unter Nutzung der der Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als Treibmedium für die Saugstrahlpumpe ein Gas als Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse ansaugbar ist.
Um eine besonders vorteilhafte Entlüftung des Kurbelgehäuses insbesondere bei Volllast der Verbrennungskraftmaschine realisieren zu können, ist es bei dem zweiten Aspekt der Erfindung vorgesehen, dass eine Versorgungsstelle, an welcher zumindest der Teil der Luft als das Treibmedium aus dem Einlasstrakt abzweigbar ist, in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt durchströmenden und insbesondere hin zu dem Brennraum strömenden Luft stromab der Drosselklappe angeordnet ist. Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.
Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes und vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere Personenkraftwagen, ausgebildetes Kraftfahrzeug, welches eine Verbrennungskraftmaschine gemäß dem ersten Aspekt oder gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung aufweist und mittels der Verbrennungskraftmaschine antreibbar ist. Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Aspekts und des zweiten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des dritten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit der zugehörigen Zeichnung. Dabei zeigt die einzige Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine auch als Brennkraftmaschine, Motor oder Verbrennungsmotor bezeichnete und als Hubkolbenmotor, mithin als Hubkolbenmaschine, ausgebildete Verbrennungskraftmaschine 1 für ein einfach auch als Fahrzeug bezeichnetes Kraftfahrzeug. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist ein Kurbelgehäuse 2 auf, durch welches beispielsweise mehrere Zylinder 3 der Verbrennungskraftmaschine 1 gebildet sind. Somit ist beispielsweise das Kurbelgehäuse 2 als ein Zylinderkurbelgehäuse ausgebildet. Durch den jeweiligen Zylinder 3 ist ein jeweiliger Brennraum der Verbrennungskraftmaschine 1 teilweise gebildet. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist außerdem einen auch als Ansaugtrakt bezeichneten Einlasstrakt 4 auf, welcher von Luft, welche auch als Frischluft oder Verbrennungsluft bezeichnet wird, durchströmbar ist. Mittels des Einlasstrakts 4 kann die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft zu den und in die Brennräume geleitet werden. In Fig. 1 ist durch Pfeile 5 eine erste Strömungsrichtung veranschaulicht, welche auch als Luftströmungsrichtung bezeichnet wird. Der Einlasstrakt 4 ist oder wird von der Luft in die Luftströmungsrichtung durchströmbar oder durchströmt, um dadurch die Luft zu den und in die Brennräume zu leiten. Mit anderen Worten strömt die Luft auf ihrem Weg durch den Einlasstrakt 4 hin zu dem und in die Brennräume in die Luftströmungsrichtung durch den Einlasstrakt 4 hindurch.
In dem Einlasstrakt 4 ist ein Luftfilter 6 angeordnet, mittels welchem die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft gefiltert wird. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist außerdem einen Abgastrakt 7 auf, welcher von Abgas aus den Brennräumen durchströmbar ist. Dabei veranschaulicht in Fig. 1 ein Pfeil 8 eine zweite Strömungsrichtung, in welche das Abgas aus den Brennräumen den Abgastrakt 7 durchströmt oder durchströmen kann, wodurch das Abgas von den Brennräumen abführbar ist. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einen Abgasturbolader 9 auf, welcher einen in dem Einlasstrakt 4 angeordneten Verdichter 10 und eine in dem Abgastrakt 7 angeordnete Turbine 11 aufweist. Die Turbine 11 ist von dem den Abgastrakt 7 durchströmenden Abgas antreibbar. Über eine Welle 12 des Abgasturboladers 9 kann die Turbine 11 den Verdichter 10 antreiben, wobei durch Antreiben des Verdichters 10 mittels des Verdichters 10 die den Einlasstrakt 4 durchströmende Luft verdichtet, mithin aufgeladen werden kann. Somit können die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine 1 mit der mittels des Verdichters 10 verdichteten Luft versorgt werden, was auch als Aufladung oder Aufladen der Verbrennungskraftmaschine 1 bezeichnet wird. Beispielsweise wird die Verbrennungskraftmaschine 1 zumindest in einem ersten Bereich ihres Kennfelds aufgeladen betrieben, sodass in dem auch als erster Kennfeldbereich bezeichneten, ersten Bereich des Kennfelds die Brennräume mit mittels des Verdichters 10 verdichteter Luft aus dem Einlasstrakt 4 versorgt werden. Beispielsweise in zumindest einem zweiten Bereich des Kennfelds wird die Verbrennungskraftmaschine 1 in einem nicht aufgeladenen Betrieb betrieben. Der zweite Bereich des Kennfelds wird auch als zweiter Kennfeldbereich oder nicht aufgeladener Kennfeldbereich bezeichnet. In dem zweiten Bereich des Kennfelds unterbleibt beispielsweise ein Versorgen der Brennräume mit mittels des Verdichters 10 verdichteter Luft, wobei die Brennräume mit der Luft aus dem Einlasstrakt 4 versorgt werden, jedoch die Luft, mit welcher die Brennräume versorgt werden, nicht mittels des Verdichters 10 aufgeladen wird. Beispielsweise ist oder umfasst der erste Bereich des Kennfelds eine Volllast, das heißt einen Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Ferner ist es denkbar, dass der zweite Bereich des Kennfelds eine Teillast, mithin einen Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 umfasst oder ist.
Die Verbrennungskraftmaschine 1 ist in ihrem befeuerten Betrieb mittels eines vorzugsweise flüssigen Kraftstoffes betreibbar. In dem befeuerten Betrieb wird innerhalb eines jeweiligen Arbeitsspiels der Verbrennungskraftmaschine 1 in dem jeweiligen Brennraum ein Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt, woraus das Abgas resultiert. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch umfasst den vorzugsweise flüssigen oder aber gasförmigen Kraftstoff sowie die Luft aus dem Einlasstrakt 4. Dabei weist die Verbrennungskraftmaschine 1 einen in Fig. 1 besonders schematisch dargestellten, einfach auch als Tank bezeichneten Kraftstofftank 13 auf, in welchem der Kraftstoff zumindest vorübergehend aufnehmbar oder aufgenommen ist. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist dabei eine zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 vorgesehene oder ausgebildete Tankentlüftungseinrichtung 14 auf, welche auch als erste Belüftungseinrichtung bezeichnet wird. Die Tankentlüftungseinrichtung 14 weist eine erste Saugstrahlpumpe 15 auf, welche auch als erste Strahlpumpe bezeichnet wird. Der ersten Saugstrahlpumpe 15 ist zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 zumindest ein erster Teil der Luft aus dem Einlasstrakt zuführbar, sodass zum Entlüften des Kraftstofftanks 13 mittels der ersten Saugstrahlpumpe 15 unter Nutzung der der ersten Saugstrahlpumpe 15 zugeführten Luft als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe 15 ein erstes Gas als erstes Saugmedium aus dem Kraftstofftank 13 ansaugbar und somit aus dem Kraftstofftank 13 heraus förderbar ist. Dabei weist die Tankentlüftungseinrichtung 14 eine erste Gemischleitung 16 auf, welche von einem das erste Saugmedium und das erste Treibmedium umfassenden, ersten Gemisch durchströmbar ist. In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 17 eine dritte Strömungsrichtung bezeichnet, in welche das erste Gemisch durch die Gemischleitung 16 hindurch strömt, um hierdurch das erste Gemisch von der Saugstrahlpumpe 15 abzuführen.
Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist des Weiteren eine Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 auf, welche auch als zweite Entlüftungseinrichtung bezeichnet wird. Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 weist eine auch als zweite Strahlpumpe bezeichnete, zweite Saugstrahlpumpe 19 auf, welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses 2 zumindest ein zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4 zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses 2 mittels der zweiten Saugstrahlpumpe 19 unter Nutzung der der zweiten Saugstrahlpumpe 19 zugeführten Luft als zweites Treibmedium für die zweite Saugstrahlpumpe 19 ein zweites Gas als zweites Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse 2 ansaugbar und somit aus dem Kurbelgehäuse 2 herausförderbar ist. Dabei weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 eine zweite Gemischleitung 20 auf, welche von einem das zweite Saugmedium und das zweite Treibmedium umfassenden, zweiten Gemisch durchströmbar ist. In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 21 eine vierte Strömungsrichtung bezeichnet, in welche das zweite Gemisch die zweite Gemischleitung 20 durchströmt, um hierdurch das zweite Gemisch von der Saugstrahlpumpe 19 abzuführen, das heißt wegzuführen. Eine der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung ist durch einen Pfeil 22 veranschaulicht. Über die oder mittels der zweiten Gemischleitung 20 ist das zweite Gemisch an einer Einleitstelle E in den Einlasstrakt 4 einleitbar. Hierfür ist die Gemischleitung 20 an der Einleitstelle E fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 verbunden. Die erste Gemischleitung 16 ist mit der zweiten Gemischleitung 20 an einer Verbindungsstelle V fluidisch verbunden, die bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromauf der Einleitstelle E und stromab der zweiten Saugstrahlpumpe 19, insbesondere in der zweiten Gemischleitung 20, angeordnet ist. An der Verbindungsstelle V ist das erste Gemisch aus der ersten Gemischleitung 16 ausleitbar und in die zweite Gemischleitung 20 einleitbar. Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass die zweite Gemischleitung 20 einen ersten Längenbereich L1 aufweist, welcher sich, insbesondere durchgängig und somit unterbrechungsfrei, von der Verbindungsstelle V zu der Einleitstelle E erstreckt. Mit L2 ist ein zweiter Längenbereich der Gemischleitung 20 bezeichnet. Der zweite Längenbereich L2 erstreckt sich von der Verbindungsstelle V, insbesondere durchgängig und somit unterbrechungsfrei, zu der Saugstrahlpumpe 19 beziehungsweise umgekehrt, sodass bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung der zweite Längenbereich L2 stromauf des ersten Längenbereichs L1 angeordnet ist. Die Längenbereiche L1 und L2 sind fluidisch miteinander verbunden, wobei beispielsweise der Längenbereich L2 unmittelbar und somit direkt in den Längenbereich L1 übergeht und umgekehrt.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 umfasst außerdem einen Ölabscheider 23, welcher vorzugsweise als, insbesondere rein, passiver Ölabscheider ausgebildet ist, mittels welchem etwaig in dem zweiten Gas enthaltenes Öl, insbesondere rein, passiv aus dem Gas abgeschieden werden kann. Vorliegend sind die Saugstrahlpumpe 19, die Gemischleitung 20 und auch der Ölabscheider 23 Bestandteile einer Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, mittels welcher das Kurbelgehäuse 2 bei der Volllast, das heißt in dem Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , zu entlüften ist oder entlüftet wird. Die Saugstrahlpumpe 19, die Gemischleitung 20 und vorliegend auch der Ölabscheider 23 sind somit in einem Volllastpfad 25 der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18, insbesondere der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, wobei das zweite Gas über den Volllastpfad 25 aus dem Kurbelgehäuse 2 abführbar ist oder abgeführt wird, insbesondere im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Wird, insbesondere in dem Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , das Kurbelgehäuse 2 über den Volllastpfad 25 mittels der Saugstrahlpumpe 19 entlüftet, so strömt das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 in die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung durch den Volllastpfad 25 und somit durch den Ölabscheider 23, die Saugstrahlpumpe 19 und die Gemischleitung 20 hindurch. Bezogen auf die vierte Strömungsrichtung ist der Ölabscheider 23 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 angeordnet, welche beispielsweise stromauf zumindest eines Teils der Gemischleitung 20 angeordnet ist. Mittels der Saugstrahlpumpe 19 kann ein besonders vorteilhaftes Druckverhältnis realisiert werden, mittels welchem das Kurbelgehäuse 2 besonders vorteilhaft entlüftet und insbesondere ein besonders hoher Abscheidegrad des Ölabscheiders 23 realisiert werden kann. Außerdem kann sich beispielsweise in der Teillast, das heißt in dem Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , ein vorteilhafter Spülluftstrom einstellen, welcher durch Luft aus dem Einlasstrakt 4 gebildet wird. Dieser Spülluftstrom wird im Folgenden näher erläutert. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Verbrennungskraftmaschine 1 ein Rückschlagventil 26 auf, welches bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromab der Verbindungsstelle V in der zweiten Gemischleitung 20 angeordnet ist und selbsttätig in Richtung des Einlasstrakts 4 öffnet und in Richtung der Verbindungsstelle V schließt. Dadurch kann beispielsweise das zweite Gemisch in die vierte Strömungsrichtung die Gemischleitung 20 und das Rückschlagventil 26 durchströmen und somit an der Einleitstelle E in den Einlasstrakt 4 einströmen. In die durch den Pfeil 22 veranschaulichte, der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung jedoch schließt das Rückschlagventil 26 selbsttätig und versperrt somit die Gemischleitung 20 für eine von dem Einlasstrakt 4 kommende und in Richtung der Verbindungsstelle V strömende Strömung, sodass beispielsweise ein Rückströmen von Luft aus dem Einlasstrakt 4 zu der Verbindungsstelle V über das Rückschlagventil 26 vermieden werden kann. Beispielsweise ist das Rückschlagventil 26 bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung stromauf der Einleitstelle E und stromab der Verbindungsstelle V angeordnet, oder das Rückschlagventil 26 ist an der Einleitstelle E und somit stromab der Verbindungsstelle V angeordnet.
Der Einlasstrakt 4 weist eine Versorgungsstelle VS auf, an welcher sowohl der erste Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abzweigbar und als das erste Treibmedium der ersten Saugstrahlpumpe 15 zuführbar ist als auch der zweite Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abzweigbar und als das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe 19 zuführbar ist.
In dem Einlasstrakt 4 ist eine Drosselklappe 27 angeordnet, mittels welcher eine den Brennräumen der Verbrennungskraftmaschine 1 zuzuführende Menge der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft einstellbar ist. Des Weiteren ist in dem Einlasstrakt 4 ein Ladeluftkühler 28 angeordnet, welcher stromab des Verdichters 10 und stromab der Drosselklappe 27 angeordnet ist. Mittels des Ladeluftkühlers 28 kann die mittels des Verdichters 10 verdichtete und dadurch erwärmte Luft gekühlt werden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Versorgungsstelle VS in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden und hin zu den Brennräumen strömende Luft stromauf der Drosselklappe 27 und stromab des Verdichters 10 und vorliegend stromab des Ladeluftkühlers 28 angeordnet. Das jeweilige Treibmedium kann somit mittels des Verdichters 10 verdichtete, aus dem Einlasstrakt 4 stammende Luft sein. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist eine erste Versorgungsleitung 29 auf, welche an einer ersten Abzweigstelle AZ1 fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 verbunden ist. Mittels der Versorgungsleitung 29 wird an der ersten Abzweigstelle AZ1 zumindest ein Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt und in die erste Versorgungsleitung 29 eingeleitet, wobei der an der Abzweigstelle AZ1 aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigte und in die Versorgungsleitung 29 eingeleitete Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft auch als Versorgungsluft bezeichnet wird. Die Verbrennungskraftmaschine 1 weist auch eine zweite Versorgungsleitung 30 auf, welche an einer zweiten Abzweigstelle AZ2 fluidisch mit der ersten Versorgungsleitung 29 verbunden ist. In Strömungsrichtung der die Versorgungsleitung 29 durchströmenden und dabei von der Abzweigstelle AZ1 in Richtung der Saugstrahlpumpe 15 strömenden Versorgungsluft ist die Abzweigstelle AZ2 stromab der Abzweigstelle AZ1 und stromauf der Saugstrahlpumpe 15 angeordnet. Mittels der Versorgungsleitung 30 wird ein erster Teil der Versorgungsluft in der Versorgungsleitung 29 belassen und ein zweiter Teil der Versorgungsluft an der zweiten Abzweigstelle AZ2 aus der Versorgungsleitung 29 abgezweigt und in die Versorgungsleitung 30 eingeleitet und mittels der Versorgungsleitung 30 zu der Saugstrahlpumpe 19 geführt, sodass der an der Abzweigstelle AZ2 aus der Versorgungsleitung 29 abgezweigte, zweite Teil der Versorgungsluft als das zweite Treibmedium für die Saugstrahlpumpe 19 verwendet wird. Somit ist der zweite Teil der Versorgungsluft der zuvor genannte, als zweites Treibmedium verwendete, zweite Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4. Der in der Versorgungsleitung 29 belassene, mithin verbliebene, erste Teil der Versorgungsluft wird mittels der Versorgungsleitung 29 zu der Saugstrahlpumpe 15 geführt und als das erste Treibmedium für die Saugstrahlpumpe 15 verwendet. Somit ist der erste Teil der Versorgungsluft der zuvor genannte, als erstes Treibmedium verwendete erste Teil der Luft aus dem Einlasstrakt 4. Es ist erkennbar, dass die Versorgungsstelle VS die erste Abzweigstelle AZ ist, sodass beide Saugstrahlpumpen 15 und 19 über die den Saugstrahlpumpen 15 und 19 gemeinsame Versorgungsstelle VS beziehungsweise Abzweigstelle AZ1 mit den Treibmedien versorgbar sind beziehungsweise versorgt werden.
Die Versorgungsleitung 29 wird beispielsweise auch als erste Treibleitung bezeichnet, da über die Versorgungsleitung 29 die Saugstrahlpumpe 15 mit dem ersten Treibmedium versorgt wird. Die zweite Versorgungsleitung 30 wird beispielsweise auch als zweite Treibleitung bezeichnet, da die Saugstrahlpumpe 19 über die Versorgungsleitung 30 mit dem zweiten Treibmedium versorgbar ist beziehungsweise versorgt wird. In Fig. 1 ist eine erste Saugleitung mit 31 bezeichnet. Die erste Saugleitung 31 ist beispielsweise Bestandteil der Tankentlüftungseinrichtung 14. Über die erste Saugleitung 31 ist der Saugstrahlpumpe 15 das erste Saugmedium aus dem Kraftstofftank 13 zuführbar, insbesondere über ein Tankentlüftungsventil 32 der Tankentlüftungseinrichtung 14. Beispielsweise ist das Tankentlüftungsventil 32 in der Saugleitung 31 angeordnet. Beispielsweise kann in der Saugleitung 31 ein Drucksensor 33 der Tankentlüftungseinrichtung 14 angeordnet sein, insbesondere derart, dass in Strömungsrichtung des die Saugleitung 31 durchströmenden und insbesondere von dem Kraftstofftank 13 hin zu der Saugstrahlpumpe 15 strömenden, ersten Saugmediums der Drucksensor 33 stromauf der Saugstrahlpumpe 15 und stromab des Kraftstofftanks 13 angeordnet ist. Mittels des Drucksensors 33 kann ein in der Saugleitung 31 herrschender Druck erfasst werden. Beispielsweise ist in der Versorgungsleitung 30 ein in Fig. 1 besonders schematisch dargestellter Drucksensor 34 angeordnet, insbesondere derart, dass in Strömungsrichtung des durch die Versorgungsleitung 30 strömenden und dabei hin zur Saugstrahlpumpe 19 strömenden, zweiten Treibmediums der Drucksensor 34 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 und insbesondere stromab der Abzweigstelle AZ2 angeordnet ist. Mittels des Drucksensors 34 kann ein in der Versorgungsleitung 30 herrschender Druck erfasst werden. Vorzugsweise ist der Drucksensor 34 besonders nah an der Saugstrahlpumpe 19 angeordnet.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 eine insbesondere zusätzlich zu der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24 vorgesehene Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 auf, mittels welcher das Kurbelgehäuse 2 in der Teillast, das heißt im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird oder entlüftet werden kann. Dabei weist die Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 einen Teillastpfad 36 auf, über weichen im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 das Kurbelgehäuse 2 entlüftet wird.
Die Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18 weist eine zweite Saugleitung 46 auf, über welche der Saugstrahlpumpe 19 das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 zuführbar ist. Mit anderen Worten saugt die Saugstrahlpumpe 19 über die zweite Saugleitung 46 das zweite Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 an, insbesondere wenn mittels der Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung 18, insbesondere mittels der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24, das Kurbelgehäuse 2 entlüftet wird, insbesondere im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1. Wird das Kurbelgehäuse 2 mittels der Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung 24 und dabei im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 , entlüftet, so strömt das zweite Saugmedium in die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, vierte Strömungsrichtung durch den Volllastpfad 25 und somit durch die Saugleitung 46 hindurch. Bezogen auf die durch den Pfeil 21 veranschaulichte, zweite Strömungsrichtung des zweiten Gases ist der Ölabscheider 23 stromauf der Saugstrahlpumpe 19 und beispielsweise stromab des Kurbelgehäuses 2 in der Saugleitung 46 angeordnet, sodass das zweite Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse 2 zu der Saugstrahlpumpe 19 den Ölabscheider 23 durchströmt. Der Ölabscheider 23 wird auch als Volllastabscheider (VLA) bezeichnet. Eine erste Rücklaufleitung ist mit 37 bezeichnet. Über die erste Rücklaufleitung 37 kann das mittels des Ölabscheiders 23 aus dem zweiten Gas abgeschiedene Öl beispielsweise zurück in das Kurbelgehäuse 2 und/oder in eine Ölwanne der Verbrennungskraftmaschine 1 geführt werden.
Es ist erkennbar, dass der Volllastpfad 25 die Saugleitung 46 und somit den Ölabscheider 23, die Saugstrahlpumpe 19 und die Gemischleitung 20 umfasst. Die Teillast- Kurbelgehäuseentlüftung 35 weist eine Entlüftungsleitung 39 auf, sodass der Teillastpfad 36 die Entlüftungsleitung 39 umfasst. Über die Entlüftungsleitung 39 kann insbesondere im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 das zweite Gas oder ein drittes Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 abgeführt werden, wobei in der Entlüftungsleitung 39 ein insbesondere zusätzlich zu dem Ölabscheider 23 vorgesehener, weiterer Ölabscheider 38 angeordnet ist. Der Ölabscheider 38 ist somit ein Teillastabscheider (TLA), mittels welchem insbesondere in der Teillast der Verbrennungskraftmaschine 1 etwaig im zweiten beziehungsweise dritten, die Entlüftungsleitung 39 beziehungsweise den Teillastpfad 36 durchströmenden Gas enthaltenes Öl abgeschieden wird. Dabei vorgesehen ist eine zweite Rücklaufleitung 40, mittels welcher das mittels des Ölabscheiders 38 abgeschiedene Öl von dem Ölabscheider 38 abgeführt und beispielsweise in das Kurbelgehäuse 2 und/oder in die Ölwanne und/oder in einen Zylinderkopf der Verbrennungskraftmaschine 1 geführt, insbesondere rückgeführt, werden kann. Stromab des Ölabscheiders 38 kann die Entlüftungsleitung 39 beziehungsweise der Teillastpfad 36 das gereinigte Gas insbesondere über Rückschlagventile 41 in den Einlasstrakt 4 und/oder direkt in die Brennräume einleiten, insbesondere an einer stromab der Drosselklappe 27 angeordneten Stelle. Es ist erkennbar, dass die Saugleitung 46 und die Entlüftungsleitung 39 und somit der Volllastpfad 25 und der Teillastpfad 36 einen gemeinsamen Leitungsteil 42 aufweisen, über weichen Gas aus dem Kurbelgehäuse 2 sowohl dann abgeführt wird, wenn das Kurbelgehäuse 2 mittels der Volllast- Kurbelgehäuseentlüftung 24 im Volllastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird als auch dann, wenn mittels der Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung 35 das Kurbelgehäuse 2 im Teillastbetrieb der Verbrennungskraftmaschine 1 entlüftet wird. Im Folgenden wird der zuvor genannte Spülluftstrom beschrieben. Insbesondere in der Teillast, das heißt in dem Teillastbetrieb, der Verbrennungskraftmaschine 1 kann sich der Spülluftstrom ausbilden oder einstellen, welcher durch Luft aus dem Einlasstrakt 4 gebildet wird und von der Versorgungsstelle VS beziehungsweise von der Abzweigstelle AZ1 über die Versorgungsleitung 29, die Saugstrahlpumpe 15, die Gemischleitung 16 und den Längenbereich L2 zu der Saugstrahlpumpe 19 strömt oder geführt wird. Der Spülluftstrom wird somit aus der Gemischleitung 16 an der Verbindungsstelle V abgeführt und in den Längenbereich L2 eingeleitet und kann den Längenbereich L2 in die durch den Pfeil 22 veranschaulichte, der vierten Strömungsrichtung entgegengesetzte, fünfte Strömungsrichtung durchströmen und somit zu der Saugstrahlpumpe 19 strömen.
In Fig. 1 ist durch einen Pfeil 43 eine sechste Strömungsrichtung veranschaulicht, in die das zweite Saugmedium auf seinem Weg aus dem Kurbelgehäuse 2 zu der Saugstrahlpumpe 19 die Saugleitung 46 und den Ölabscheider 23 durchströmt. Eine der sechsten Strömungsrichtung entgegengesetzte, siebte Strömungsrichtung ist durch einen Pfeil 44 veranschaulicht. Der zuvor genannte Spülluftstrom kann von der Saugstrahlpumpe 19 in die durch den Pfeil 44 veranschaulichte, siebte Strömungsrichtung zumindest einen Teil der Saugleitung 46 durchströmen und somit über den Teil der Saugleitung 46 zu dem Ölabscheider 23 strömen. Von dem Ölabscheider 23 kann beispielsweise der Spülluftstrom die Rücklaufleitung 37 durchströmen und über die Rücklaufleitung 37 in das Kurbelgehäuse 2 einströmen. Es ist erkennbar, dass somit der Spülluftstrom über die Versorgungsleitung 29, die Saugstrahlpumpe 15, die Gemischleitung 16, den Längenbereich L2, die Saugstrahlpumpe 19, zumindest den Teil der Saugleitung 46 und den Ölabscheider 23 sowie vorliegend die Rücklaufleitung 37 in das Kurbelgehäuse 2 einleitbar ist oder eingeleitet wird, wodurch das Kurbelgehäuse 2 gespült, mithin belüftet werden kann. Somit kann beispielsweise auf eine zusätzliche Spülluftleitung zum Spülen des Kurbelgehäuses 2 verzichtet werden.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist jedoch beispielhaft eine zusätzliche Spülluftleitung gezeigt und mit 45 bezeichnet. Die Spülluftleitung 45 ist an einer ersten Spülluftstelle LS1 fluidisch mit dem Einlasstrakt 4 und an einer zweiten Spülluftstelle LS2 fluidisch mit dem Kurbelgehäuse 2 verbunden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Spülluftstelle LS1 in Strömungsrichtung der den Einlasstrakt 4 durchströmenden und dabei hin zu den Brennräumen strömenden Luft stromauf des Verdichters 10 und vorliegend stromab des Luftfilters 6 und dabei vorliegend auch stromauf der Einleitstelle E angeordnet. Beispielsweise ist in der Spülluftleitung 45 ein Rückschlagventil 47 angeordnet. Mittels der Spülluftleitung 45 kann an der Spülluftstelle LS1 zumindest ein Teil der den Einlasstrakt 4 durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt 4 abgezweigt und als Spülluft in die Spülluftleitung 45 eingeleitet werden. Die in die Spülluftleitung 45 eingeleitete Spülluft kann mittels der Spülluftleitung 45 und über das Rückschlagventil 47 in das Kurbelgehäuse 2 eingeleitet werden, wodurch das Kurbelgehäuse 2 belüftet, mithin gespült werden kann. Somit ist es vorzugsweise vorgesehen, dass das Rückschlagventil 47, insbesondere selbsttätig, in Richtung des Kurbelgehäuses 2 öffnet und in entgegengesetzte Richtung, mithin in Richtung der Spülluftstelle LS1, insbesondere selbsttätig, schließt.
Grundsätzlich wäre es denkbar, dass die Versorgungsstelle VS beziehungsweise die Abzweigstelle AZ1 in dem Einlasstrakt 4 stromab der Drosselklappe 27 und insbesondere stromauf der Brennräume angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
Verbrennungskraftmaschine
Kurbelgehäuse
Zylinder
Einlasstrakt
Pfeil
Luftfilter
Abgastrakt
Pfeil
Abgasturbolader
Verdichter
Turbine
Welle
Kraftstofftank
T ankentlüftungseinrichtung erste Saugstrahlpumpe erste Gemischleitung
Pfeil
Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung zweite Saugstrahlpumpe zweite Gemischleitung
Pfeil
Pfeil
Ölabscheider
Volllast-Kurbelgehäuseentlüftung
Volllastpfad
Rückschlagventil
Drosselklappe
Ladeluftkühler erste Versorgungsleitung zweite Versorgungsleitung erste Saugleitung
T ankentlüftungsventil
Drucksensor
Drucksensor 35 Teillast-Kurbelgehäuseentlüftung
36 Teillastpfad
37 Rücklaufleitung
38 Ölabscheider
39 Entlüftungsleitung
40 Rücklaufleitung
41 Rückschlagventil
42 Leitungsteil
43 Pfeil
44 Pfeil
45 Spülluftleitung
46 zweite Saugleitung
47 Rückschlagventil
E Einleitstelle
V Verbindungsstelle
L1 erster Längenbereich
L2 zweiter Längenbereich
LS1 Spülluftstelle
LS2 Spülluftstelle
AZ1 Abzweigstelle
AZ2 Abzweigstelle VS Versorgungsstelle

Claims

Patentansprüche
1. Verbrennungskraftmaschine (1) für ein Kraftfahrzeug, mit:
- einem Kurbelgehäuse (2);
- einem von Luft durchström baren Einlasstrakt (4);
- einer zum Entlüften eines Kraftstofftanks (13) vorgesehenen Tankentlüftungseinrichtung (14), welche aufweist: o eine erste Saugstrahlpumpe (15), welcher zum Entlüften des Kraftstofftanks (13) zumindest ein erster Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (14) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kraftstofftanks (13) mittels der ersten Saugstrahlpumpe (15) unter Nutzung der der ersten Saugstrahlpumpe (15( zugeführten Luft als erstes Treibmedium für die erste Saugstrahlpumpe (15) ein erstes Gas als erstes Saugmedium aus dem Kraftstofftank (13) ansaugbar ist; und o eine erste Gemischleitung (16), welche von einem das erste Saugmedium und das erste Treibmedium umfassenden, ersten Gemisch durchströmbar ist; und
- einer Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung (18), welche aufweist: o eine zweite Saugstrahlpumpe (19), welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) zumindest ein zweiter Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) mittels der zweiten Saugstrahlpumpe (19) unter Nutzung der der zweiten Saugstrahlpumpe zugeführten Luft als zweites Treibmedium für die zweite Saugstrahlpumpe (19) ein zweites Gas als zweites Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar ist; und o eine zweite, von einem das zweite Saugmedium und das zweite Treibmedium umfassenden, zweiten Gemisch durchströmbare Gemischleitung (20), über welche das zweite Gemisch an einer Einleitstelle (E) in den Einlasstrakt (4) einleitbar ist, wobei die erste Gemischleitung (16) mit der zweiten Gemischleitung (20) an einer stromab der zweiten Saugstrahlpumpe (19) und stromauf der Einleitstelle (E) angeordneten Verbindungsstelle (V) fluidisch verbunden ist, an welcher das erste Gemisch aus der ersten Gemischleitung (16) in die zweite Gemischleitung (20) einleitbar ist.
2. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (26), welches in der zweiten Gemischleitung (20) stromab der Verbindungsstelle (V) angeordnet ist und in Richtung des Einlasstrakts (4) öffnet und in Richtung der Verbindungsstelle (V) schließt.
3. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlasstrakt (4) eine Versorgungsstelle (VS) aufweist, an welcher:
- der erste Teil der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt (4) abzweigbar und als das erste Treibmedium der ersten Saugstrahlpumpe (15) zuführbar ist; und/oder
- der zweite Teil der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt (4) abzweigbar und als das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe (19) zuführbar ist.
4. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsstelle (VS) stromab einer in dem Einlasstrakt (4) angeordneten Drosselklappe (27) angeordnet ist.
5. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsstelle (VS) stromauf einer in dem Einlasstrakt (4) angeordneten Drosselklappe (27) angeordnet ist.
6. Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch:
- eine fluidisch mit der ersten Saugstrahlpumpe (15) und an einer ersten Abzweigstelle (AZ1) fluidisch mit dem Einlasstrakt (4) verbundene, erste Versorgungsleitung (29), mittels welcher an der ersten Abzweigstelle (AZ1) zumindest ein Teil der den Einlasstrakt (4) durchströmenden Luft aus dem Einlasstrakt (4) abzweigbar und als Versorgungsluft in die erste Versorgungsleitung (29) einleitbar ist; und - eine an einer stromab der ersten Abzweigstelle (AZ1) und stromauf der ersten Saugstrahlpumpe (15) angeordneten, zweiten Abzweigstelle (AZ2) fluidisch mit der ersten Versorgungsleitung (29) verbundenen, zweiten Versorgungsleitung (30), mittels welcher an der zweiten Abzweigstelle (AZ2) unter Belassen eines ersten Teils der Versorgungsluft in der ersten Versorgungsleitung (29) ein zweiter Teil der Versorgungsluft aus der ersten Versorgungsleitung (29) abzweigbar und als das zweite Treibmedium in die zweite Versorgungsleitung (30) einleitbar ist, mittels welcher das zweite Treibmedium der zweiten Saugstrahlpumpe (19) zuführbar ist, wobei mittels der ersten Versorgungsleitung (29) der in der ersten Versorgungsleitung (29) belassene, erste Teil der Versorgungsluft als das erste Treibmedium der ersten Saugstrahlpumpe (15) zuführbar ist.
7. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 5 in dessen Rückbezug auf einen der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsstelle (VS) die erste Abzweigstelle (AZ1) und dadurch eine den Saugstrahlpumpen (15, 19) gemeinsame Versorgungsstelle (VS) ist, über welche die Saugstrahlpumpen (15, 19) mit den Treibmedien aus dem Einlasstrakt (4) versorgbar sind.
8. Verbrennungskraftmaschine (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Versorgungsleitung (30) stromauf der zweiten Saugstrahlpumpe (19) und stromab der zweiten Abzweigstelle (AZ2) ein Drucksensor (34) angeordnet ist, mittels welchem ein in der zweiten Versorgungsleitung (30) herrschender Druck erfassbar ist.
9. Verbrennungskraftmaschine (1) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Kurbelgehäuse (2), mit einem von Luft durchströmbaren Einlasstrakt (4), mit einer in dem Einlasstrakt (4) angeordneten Drosselklappe (27), mittels welcher eine wenigstens einem Brennraum der Verbrennungskraftmaschine (1) zuzuführende Menge der Luft einstellbar ist, und mit einer Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung (18), welche eine Saugstrahlpumpe (19) aufweist, welcher zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) zumindest ein Teil der Luft aus dem Einlasstrakt (4) zuführbar ist, sodass zum Entlüften des Kurbelgehäuses (2) mittels der Saugstrahlpumpe (19) unter Nutzung der der Saugstrahlpumpe (19) zugeführten Luft als Treibmedium für die Saugstrahlpumpe (19) ein Gas als Saugmedium aus dem Kurbelgehäuse (2) ansaugbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Versorgungsstelle (VS), an welcher zumindest der Teil der Luft als das Treibmedium aus dem Einlasstrakt (4) abzweigbar ist, stromab der Drosselklappe (27) angeordnet ist.
10. Kraftfahrzeug, mit einer Verbrennungskraftmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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