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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dunstabzug für eine Kochfeld-Dunstabzugseinheit und eine Kochfeld-Dunstabzugseinheit.
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Es ist bekannt bei einem Kochfeld einen Dunstabzug vorzusehen, mittels dessen Dünste und Wrasen, die beim Kochen auf dem Kochfeld entstehen, nach unten abgesaugt und gereinigt werden können. Der Dunstabzug ist dabei vorzugsweise in dem Kochfeld so integriert, dass die Absaugöffnung des Absaugschachtes des Dunstabzugs in der Fläche des Kochfeldes angeordnet ist. Um beispielsweise das Eintreten von Flüssigkeiten und Gegenständen in den Absaugschacht zu verhindern und gegebenenfalls die Strömung in den Absaugschacht einzustellen, ist es bekannt Abdeckklappen anzuordnen, die die Absaugöffnung zumindest zeitweise verschließen, an der Absaugöffnung anzuordnen.
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Ein solcher Dunstabzug mit Abdeckklappen ist beispielsweise in der
DE 10 2018 215 480 A1 beschrieben. Bei dieser Lüftungseinheit ist zumindest eine Abdeckklappe drehbar in dem Lüftungsschacht gelagert und liegt in der Offenstellung der Abdeckklappe in einem Randbereich der Absaugöffnung. Ein Nachteil dieser Lüftungseinheit liegt darin, dass insbesondere bei einer Ausführungsform mit zwei Abdeckklappen eine motorische Ansteuerung und die Handhabung der Abdeckklappen aufwendig sind.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Lösung zu schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist.
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Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung einen Dunstabzug für eine Kochfeld-Dunstabzugseinheit, wobei der Dunstabzug eine Abdeckvorrichtung aufweist, die eine zumindest eine Klappe zum Abdecken einer Absaugöffnung des Dunstabzugs und zumindest eine Führungsgeometrie, die sich von der Absaugöffnung nach unten erstreckt, umfasst. Der Dunstabzug ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckvorrichtung zwei Klappen umfasst, die an einer Längsseite um eine Achse schwenkbar gelagert sind, dass die Klappen in einem Abstand zu der Achse jeweils einen Vorsprung, der über das Längsende der Klappe parallel zu der Achse hinausragt, aufweisen und die Führungsgeometrie eine halbkreisbogenförmige Nut aufweist, in dessen Mittelpunkt die Achse der Abdeckvorrichtung liegt.
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Richtungsangaben, wie oben und unten beziehen sich - soweit nicht anders angegeben - auf ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug im installierten Zustand, in dem das Kochfeld in der Horizontalen liegt. Insbesondere liegt das Kochfeld vorzugsweise in einer Arbeitsplatte. Bezüglich der Klappen beziehen sich die Richtungsangaben, wie oben, unten und Breite - soweit nicht anders angegeben - auf die Klappen in einer horizontalen Stellung.
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Als Kochfeld-Dunstabzugseinheit wird eine Vorrichtung bezeichnet, die ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug aufweist, bei dem in der Fläche des Kochfeldes oder benachbart zu der Fläche des Kochfeldes zumindest eine Absaugöffnung des Dunstabzugs angeordnet ist. Die Absaugöffnung stellt dabei das obere Ende eines Absaugschachts dar, der auch als Absaugkanal bezeichnet werden kann. Das untere Ende des Absaugschachts ist vorzugsweise mit dem Gebläse des Dunstabzugs, das auch als Lüfter oder Ventilator bezeichnet werden kann, verbunden.
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Der Dunstabzug, der auch als Dunstabzugsvorrichtung bezeichnet werden kann, weist vorzugsweise ein Gebläse und einen nach unten gerichteten Absaugschacht auf. Das Gebläse ist unterhalb des Kochfeldes angerordnet. Das Gebläse kann dabei in Draufsicht auf das Kochfeld innerhalb der Fläche des Kochfeldes oder zur Fläche des Kochfeldes nach außen versetzt liegen.
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Der Dunstabzug weist vorzugsweise einen Absaugschacht mit einer Absaugöffnung an dessen oberen Ende, ein Gebläse und ein Filterelement auf. Das oder die Filterelemente können in dem Absaugschacht aufgenommen sein. Gemäß einer Ausführungsform weist der Dunstabzug zwei Filterelemente auf, die zueinander in einer V-Form in dem Absaugschacht angeordnet sind. Der Dunstabzug und das Kochfeld können in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sein. Die Kochfeld-Dunstabzugseinheit kann auch als Koch-Abzugsvorrichtung oder Koch-Abzugssystem bezeichnet werden.
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Das Kochfeld weist vorzugsweise eine Deckplatte auf, in der eine Aussparung eingebracht ist, in oder unterhalb derer die Absaugöffnung des Dunstabzugs angeordnet ist. Die Aussparung weist daher vorzugsweise eine Form und Größe auf, die der Form und Größe der Absaugöffnung entspricht.
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Erfindungsgemäß umfasst der Dunstabzug eine Abdeckvorrichtung. Als Abdeckvorrichtung wird eine Vorrichtung bezeichnet, durch die die Absaugöffnung nach oben zeitweise verschlossen werden kann. Die Abdeckvorrichtung umfasst erfindungsgemäß zwei Klappen. Als Klappe wird beispielsweise eine Platte bezeichnet, die zumindest ein Lagerelement aufweist, über das die Klappe schwenkbar gelagert werden kann. Das Lagerelement kann eine abgerundete Vertiefung oder eine rohrförmige Öse darstellen. Die Klappen weisen vorzugsweise jeweils die Form eines länglichen Rechtecks auf. Die längeren Seiten der Klappe werden als Längsseiten und die kürzeren Seiten als Längsenden bezeichnet. Die Breite der Klappe ist deren Abmessung parallel zu den Längsenden.
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Die Abdeckvorrichtung weist erfindungsgemäß eine Achse auf. Die Achse kann durch eine Stange gebildet sein. Um diese Achse sind die Klappen der Abdeckvorrichtung schwenkbar.
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Zudem weist die Abdeckvorrichtung erfindungsgemäß zumindest eine Führungsgeometrie auf. Als Führungsgeometrie wird eine Vorrichtung bezeichnet, in die mindestens eine Nut zur Führung der Bewegung der Klappen eingebracht ist. Die Führungsgeometrie kann daher eine Platte oder Wand mit mindestens einer in diese eingebrachten Nut darstellen. Die Führungsgeometrie erstreckt sich von der Absaugöffnung nach unten. Insbesondere kann die Führungsgeometrie an einer Wand des Absaugschachtes angebracht sein oder durch eine Wand des Absaugschachtes gebildet sein.
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Erfindungsgemäß sind die zwei Klappen der Abdeckvorrichtung um eine Achse schwenkbar gelagert. Die Achse kann daher auch als gemeinsame Achse der Klappen bezeichnet werden. Die Klappen sind an einer Längsseite um die Achse schwenkbar gelagert. Hierzu können die Klappen jeweils an einer Längsseite ein Lagerelement aufweisen. Die Breite jeder der Klappen entspricht vorzugsweise der Hälfte der Breite des Absaugschachtes. Die Achse liegt dabei in der Mitte der Breite des Absaugschachtes.
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Die Klappen weisen zudem in einem Abstand zu der Achse jeweils einen Vorsprung auf. Der Vorsprung kann beispielsweise durch einen Stift gebildet werden oder ein Ende einer Stange darstellen. Der Vorsprung ist in einem Abstand zu der Achse an der Klappe, insbesondere zu dem Lagerelement an der Längsseite der Klappe, angeordnet und ragt über das Längsende der Klappe parallel zu der Achse hinaus. Der Vorsprung kann an der Längsseite der Klappe, die der Längsseite, an der die Klappe an der Achse gelagert ist gegenüberliegt vorgesehen sein. Alternativ kann der Vorsprung aber auch zu dieser gegenüberliegenden Längsseite beabstandet angeordnet sein.
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Erfindungsgemäß weist die Führungsgeometrie eine halbkreisbogenförmige Nut auf. In dem Mittelpunkt der halbkreisbogenförmigen Nut liegt die Achse der Abdeckvorrichtung. Als Mittelpunkt der der halbkreisbogenförmigen Nut wird der Mittelpunkt des Kreises bezeichnet, dessen Halbkreis die halbkreisbogenförmige Nut definiert. Der Halbkreis ist der untere Halbkreis des Kreises. Die oberen Enden der halbkreisbogenförmigen Nut liegen daher in dem horizontalen Durchmesser des Kreises.
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Indem die Klappen über eine mittige Achse gelagert sind, wird eine einfache Bewegung um einen festen und stabil ausgelegten Drehpunkt ermöglicht. Die halbkreisbogenförmige Nut gibt zudem eine einfache Bewegung um den Achsmittelpunkt vor. Bei dem erfindungsgemäßen Dunstabzug können die Klappen somit auf einfache Weise nach unten verschwenkt werden. Aufgrund der halbkreisbogenförmigen Nut und dem darin geführten Vorsprung der Klappe kann jede der Klappen von einer horizontalen Position, in der diese die Absaugöffnung verschließen, nach unten verschwenkt werden. Die horizontale Position wird daher auch als Verschließstellung bezeichnet. Die Klappen können bis in eine vertikale Position nach unten verschwenkt werden. Die vertikale Position kann auch als Offenstellung bezeichnet werden. In dieser Stellung sind die Klappen parallel zueinander nach unten ausgerichtet.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Klappen an der Achse der Abdeckvorrichtung befestigt. Dadurch sind die Klappen über die Achse miteinander verbunden. Die Befestigung kann beispielsweise durch ein Lagerelement, das eine rohrförmige Öse darstellt, erfolgen. Durch das Lagerelement hindurch kann die Achse geführt sein. Bei dieser Ausführungsform ist an jeder Klappe mindestens ein Lagerelement vorgesehen. Die Lage der Lagerelemente der einen Klappe zu den Lagerelementen der zweiten Klappe kann dabei entlang der Richtung der Achse versetzt sein. Indem die Klappen an der Achse befestigt sind, können diese gemeinsam bezüglich des Absaugschachts der Dunstabzugsvorrichtung bewegt werden, insbesondere von diesem entnommen und eingesetzt werden.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsgeometrie unterhalb der Achse eine vertikale Nut auf, deren Länge dem Radius der halbkreisbogenförmigen Nut entspricht. Die vertikale Nut geht somit an dessen unteren Ende in die halbkreisbogenförmige Nut über. Indem eine vertikale Nut vorgesehen ist, können die Vorsprünge der Klappen bei einer vertikalen Ausrichtung der Klappen über die vertikale Nut nach oben geleitet und die Klappen dadurch von der Dunstabzugsvorrichtung entnommen werden.
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Vorzugsweise entspricht die Breite der vertikalen Nut zumindest der Summe der Breiten der Vorsprünge der Klappen. Als Breite des Vorsprungs wird dessen Abmessung in Breitenrichtung des Dunstabzugs bezeichnet. Bei einem runden Vorsprung stellt die Breitenrichtung den Durchmesser des Vorsprungs dar.
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Vorzugsweise weist die Abdeckvorrichtung zwei Führungsgeometrien auf, die an gegenüberliegenden Längsenden des Absaugschachts des Dunstabzugs angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform weist jede der Klappen an jedem der Längsenden einen Vorsprung auf.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abdeckvorrichtung eine Fixierplatte auf, die die Führungsgeometrie nach oben begrenzt. Insbesondere deckt die Fixierplatte eine nach oben offene vertikale Nut der Führungsgeometrie nach oben ab. Hierdurch kann in einer Verschließstellung und während des Öffnens und Schließens der Klappen die Achse auf oder in dem oberen Bereich der vertikalen Nut gehalten werden. Zusätzlich kann die Fixierplatte auch die oberen Enden der halbkreisbogenförmigen Nut nach oben abdecken. Hierdurch wird bei einer nach oben offenen halbkreisbogenförmigen Nut diese nach oben begrenzt werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Fixierplatte lösbar an dem Dunstabzug befestigt. Hierbei kann die Fixierplatte an dem Absaugschacht oder einer Aussparung des Kochfeldes beispielsweise verrastet werden. Indem die Fixierplatte lösbar an dem Dunstabzug befestigt ist, das heißt zerstörungsfrei und vorzugsweise ohne Werkzeuge mit dem Dunstabzug verbunden und von diesem entnommen werden kann, wird es auf einfache Weise möglich die Klappen von dem Dunstabzug beispielsweise zu Reinigungszwecken oder für den Zugriff auf unterhalb der Klappen angeordneten Filterelemente zu entnehmen. Durch das Entfernen kann insbesondere die Achse nach oben bewegt werden. Bei der Ausführungsform, bei der die Klappen an der Achse befestigt sind, können somit die Klappen gemeinsam entnommen werden. Bei einer Ausführungsform, bei der die Achse in der vertikalen Nut aufgenommen ist oder auf diese aufgelegt ist, die nach oben offen ist und die halbkreisbogenförmigen Nut ebenfalls nach oben offen ist, können die Klappen nach dem Entfernen der Fixierplatte in der Verschließstellung nach oben von dem Dunstabzug entnommen werden. Bei einer Ausführungsform, bei der die halbkreisbogenförmige Nut an deren oberen Enden geschlossen ist, können die Klappen nachdem diese in die Offenstellung, das heißt vertikale Position gebracht wurden, nach oben entnommen werden und die Vorsprünge der Klappen werden dabei durch die vertikale Nut geleitet.
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Alternativ zu einer lösbaren Befestigung der Fixierplatte kann diese auch schwenkbar an dem Dunstabzug gelagert sein. Bei dieser Ausführungsform kann die Fixierplatte aus einer horizontalen Stellung nach oben geschwenkt und damit die Fixierung zumindest der Achse der Abdeckvorrichtung aufgehoben werden. Die Entnahme der Klappen kann dann, wie bezüglich der Ausführungsform der lösbaren Fixierplatte beschrieben, erfolgen.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abdeckvorrichtung einen motorischen Antrieb zur Bewegung der Klappen auf. Der Antrieb kann zusätzlich zu einem Motor beispielsweise ein oder mehrere Zahnräder, Drehräder oder andere Antriebsmittel aufweisen. Der Antrieb ist vorzugsweise außerhalb des Abzugsschachtes des Dunstabzugs angeordnet. Gemäß einer Ausführungsform wirkt der Antrieb in der halbkreisbogenförmigen Nut auf den jeweiligen Vorsprung der Klappen. Hierbei kann beispielsweise die Nut eine Schlitz darstellen und der Vorsprung sich über die Tiefe der Nut hinaus erstrecken. Gemäß einer alternativen Ausführungsform greift der Antrieb an einem Lagerelement der jeweiligen Klappe an, über das die Klappe an der Achse gelagert ist. Die Erfindung ist aber nicht auf eine spezielle Ausführungsform des motorischen Antriebs beschränkt. Mit dem erfindungsgemäßen Dunstabzug wird aufgrund des festen Drehpunktes eine einfache Bewegung der Klappen durch die Führung in der halbkreisbogenförmigen Nut eine einfach zu kontrollierende und motorisch anzusteuernde Bewegung der Klappen ermöglicht.
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Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Kochfeld-Dunstabzugseinheit, die ein Kochfeld und einen Dunstabzug umfasst. Die Kochfeld-Dunstabzugseinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass diese einen erfindungsgemäßen Dunstabzug aufweist.
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Vorteile und Merkmale, die bezüglich der Kochfeld-Dunstabzugseinheit beschrieben werden, gelten - soweit anwendbar - entsprechend für den Dunstabzug und umgekehrt.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Absaugöffnung des Dunstabzugs in oder unterhalb einer Aussparung des Kochfeldes, die mittig in dem Kochfeld eingebracht ist. Die Aussparung stellt vorzugsweise eine längliche, rechteckige Aussparung dar. Die Aussparung erstreckt sich dabei vorzugsweise in der Tiefenrichtung des Kochfeldes.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Achse der Abdeckvorrichtung so angeordnet, dass in der Verschließstellung die Oberseite der Klappen mit der Kochfeldoberfläche eine ebene Fläche bilden und in der Offenstellung die Klappen nicht über die Kochfeldoberfläche hinausstehen. Gemäß einer Ausführungsform weisen die Klappen dabei eine Ausgleichsschicht aus, die auf der Oberseite einer Grundplatte der Klappen aufgebacht ist und eine Dicke aufweist, die bei einer Verschließstellung der Klappen dem Abstand der Achse zu der Kochfeldoberfläche, insbesondere der Oberfläche einer Deckplatte des Kochfeldes entspricht.
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Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit;
- Figur 2:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit in einem geschlossenen Zustand der Klappen;
- Figur 3:
- eine Detailansicht des vorderen Bereichs der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit nach Figur 2;
- Figur 4:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit in einem teilweise geöffneten Zustand der Klappen;
- Figur 5:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit in einem vollständig geöffneten Zustand der Klappen;
- Figur 6:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht auf die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in dem vollständig geöffneten Zustand der Klappen;
- Figur 7:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in einem ersten Zustand des Entnehmens der Klappen;
- Figur 8:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in einem zweiten Zustand des Entnehmens der Klappen;
- Figur 9:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in einem dritten Zustand des Entnehmens der Klappen;
- Figur 10:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in einem ersten Zustand des Entnehmens der Klappen;
- Figur 11:
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht auf die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in einem zweiten Zustand des Entnehmens der Klappen;
- Figur 12:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht auf die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit, in dem zweiten Zustand des Entnehmens der Klappen; und
- Figur 13:
- eine schematische, perspektivische Detailansicht des vorderen Bereichs der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit nach Figur 12.
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In den Figuren werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. Diese werden gegebenenfalls nur einmalig beschrieben und bei mehreren Ansichten einer Ausführungsform gegebenenfalls nur einmal in den Figuren angegeben.
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In Figur 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 gezeigt. Die Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 besteht aus einem Kochfeld 10 und einem Dunstabzug 2. Das Kochfeld 10 weist in der gezeigten Ausführungsform eine Deckplatte 12 auf, in der durch in oder unterhalb der Deckplatte 12 angeordnete Heizmodule Kochzonen 11 gebildet sind. In der Deckplatte 12 ist in der Mitte der Breite eine Aussparung 13 eingebracht. Die Aussparung 13 weist eine längliche, rechteckige Form auf und erstreckt sich in Tiefenrichtung der Deckplatte 12.
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Vor der Aussparung 13 ist in Figur 1 schematisch ein Bedienteil 4 gezeigt, das zur Bedienung des Kochfeldes 1 und/oder des Dunstabzugs 2 dienen kann.
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Der Dunstabzug 2 weist eine Abdeckvorrichtung 3 auf. In Figur 1 sind von dem Dunstabzug 2 lediglich die Klappen 30 und Fixierplatte 33 der Abdeckvorrichtung 3 zu sehen. Die Abdeckvorrichtung 3 weist zwei Klappen 30 auf, die jeweils eine längliche rechteckige Form aufweisen. Die Klappen 30 liegen in der Aussparung 13 und decken diese vollständig ab. Die Breite der beiden Klappen 30 zusammen entspricht daher der Breite der Aussparung 13. Die Länge der Klappen 30 ist geringer als die Länge der Aussparung 13. Die Differenz in der Länge der Klappen 30 zu der Länge der Aussparung 13 ist durch eine Fixierplatte 33 abgedeckt, die in der gezeigten Ausführungsform am vorderen Längsende der Aussparung 13 angeordnet ist.
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In Figur 2 ist eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 nach Figur 1 in einem geschlossenen Zustand der Klappen 30 gezeigt. In der Figur 2 ist nur der vordere Teil der Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 und der Dunstabzug 2 gezeigt. Unterhalb der Aussparung 13 des Kochfeldes 10 erstreckt sich ein Absaugschacht (in Figur 2 nicht gezeigt) nach unten. In dem Absaugschacht sind Filterelemente 21 angeordnet. In Figur 2 ist nur ein Filterelement 21 sichtbar. Das Filterelement 21 ist in dem Absaugschacht geneigt angeordnet und bildet mit einem weiteren in Figur 2 nicht sichtbaren Filterelement eine V-Form. Unterhalb zumindest eines Längsendes der Aussparung 13 ist eine Führungsgeometrie 20 angeordnet.
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Wie sich aus Figur 3 genauer entnehmen lässt, ist in der Seite der Führungsgeometrie 20, die der Aussparung 13 zugewandt ist und auch als Innenseite bezeichnet werden kann, eine vertikale Nut 200 und eine halbkreisbogenförmige Nut 201 eingebracht. In der Figur 2 und 3 ist nur die Hälfte der Nuten 200, 201 sichtbar.
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Die Klappen 30 weisen bei der gezeigten Ausführungsform Lagerelemente 300 in Form von rohrförmigen Ösen auf. Durch die Lagerelemente 300 hindurch erstreckt sich die Achse 31 der Abdeckvorrichtung 3. Zudem weisen die Klappen 30 in der gezeigten Ausführungsform eine Grundplatte (in Figuren 2 und 3 nicht sichtbar) und eine darauf aufgebrachte Ausgleichsschicht 302 auf. Die Fixierplatte 33 weist eine Höhe auf, die der Höhe der Ausgleichsschicht 302 entspricht. Die Fixierplatte 33 liegt auf der Achse 31 mit einem diese umgebenden Lagerelement 300 auf. Hierdurch wird die Achse 31 in einer Position gehalten, in der diese mit deren Längsende auf dem oberen Ende der vertikalen Nut 200 aufliegt.
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In Figur 4 ist eine schematische, perspektivische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 in einem teilweise geöffneten Zustand der Klappen 30 gezeigt. Wie sich aus dieser Figur entnehmen lässt, wird bei Verschwenken der Klappe 30 nach unten die Achse 31 fest in der ursprünglichen Position gehalten, während der Vorsprung 32, der sich in einem Abstand zu der Achse 31 und der unteren Längsseite der Klappe 30 erstreckt, in der halbkreisbogenförmige Nut 201 nach unten geführt wird. In Figur 5 ist die Position der Klappe 30 gezeigt, in der die Klappe 30 in der vertikalen Richtung in der Aussparung 13 liegt und die auch als Offenstellung bezeichnet wird. In dieser Stellung liegt der Vorsprung 32 am unteren Ende der vertikalen Nut 200. Die Offenstellung der Klappen 30 ist in Figur 6 erneut in perspektivischer Draufsicht auf die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 gezeigt.
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Um die Klappen 30 aus dieser Offenstellung aus dem Dunstabzug 2 entnehmen zu können, muss die Fixierplatte 33 so bewegt werden, dass diese die Achse 31 nicht mehr auf der Oberseite der vertikalen Nut 200 hält. In den Figuren 7 bis 9 ist der Entnahmevorgang schematisch gezeigt. Wie sich aus Figur 7 ergibt, ist bei der ersten Ausführungsform die Fixierplatte 33 schwenkbar an dem Dunstabzug 2 befestigt. Durch Aufklappen der Fixierplatte 33 nach außen wird die Achse 31 nach oben freigegeben. Durch ein Ziehen der Achse 31 nach oben werden auch die daran gelagerten Klappen 30 nach oben gezogen. Dabei werden die Vorsprünge 32 in der vertikalen Nut 200 geführt.
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In Figuren 10 und 11 ist eine schematische, perspektivische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochfeld-Dunstabzugseinheit 1 gezeigt. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die Fixierplatte 33 bei der zweiten Ausführungsform nicht schwenkbar an dem Dunstabzug 2 gelagert, sondern lösbar befestigt ist. Nach dem Lösen der Fixierplatte 33 und Entnahme der Fixierplatte 33 können die Klappen 30 entsprechend der Vorgehensweise, die bezüglich der ersten Ausführungsform beschrieben wurde, nach oben entnommen werden und die Vorsprünge 32 werden dabei in der vertikalen Nut 200 geführt.
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Der entnommene Zustand der Klappen 30 bei der zweiten Ausführungsform ist in den Figuren 12 und 13 genauer gezeigt. In dieser perspektivischen Draufsicht ist erkennbar, dass die Klappen 30 in diesem Zustand parallel zueinander liegen und die Vorsprünge 32 der Klappen 30 aneinander anliegen.
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Mit der vorliegenden Erfindung wird somit eine möglichst einfache und kostengünstig herzustellende, motorisch ansteuerbare Klappenlösung für eine Kochfeld-Lüftungseinheit geschaffen. Insbesondere wird ein technisch einfaches und robustes Konzept für eine motorische Lüftungsklappensteuerung für Kochfelder geschaffen.
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Bei der Erfindung wird der Absaugschacht vorzugsweise durch zwei Klappen verschlossen, die beide seitlich durch eine Achse mittig an dem Absaugschacht gelagert sind. Die jeweilig gegenüberliegende Klappenseite ist in zwei Kreissegmenten an der oberen und unteren Seite des Absaugschachts geführt.
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Die Lagerung der beiden Klappen über eine Achse mittig im Schacht ermöglicht eine einfache Bewegung um einen festen und stabil ausgelegten Drehpunkt, die Kreissegmente geben eine einfache Bewegung um den Achsmittelpunkt vor. Diese Bewegung ist einfach zu kontrollieren und motorisch anzusteuern.
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Die beiden Klappen sind vorzugsweise an der Achse miteinander verbunden sein, so dass sie zum Reinigen oder bei Filterwechsel einfach entnommen und eingesetzt werden können.
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Idealerweise sind die Achspunkte im Absaugschacht so gelagert, dass im geschlossenen Zustand die Klappen mit der Kochfeldoberfläche eine ebene Fläche bilden und im geöffneten Zustand die Klappen nicht über die Kochfeldoberfläche hinausstehen.
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Mit der vorliegenden Erfindung kann eine Reihe von Vorteilen erzielt werden. Zum einen wird eine einfache und klar zu definierende Bewegung durch die Kombination aus Achse und Kreissegment-Führung geschaffen. Weiterhin wird über eine Achse eine stabile Lagerung der Klappen gewährleistet. Zudem wird eine einfache Demontage und Montage der Klappen zur Reinigung und zum Filterwechsel geschaffen. Aufgrund der einfachen Bewegung der Klappen ist diese gut motorisch ansteuerbar. Durch das einfache und stabile Bewegungs- und Lagerungs-Konzept stellt diese eine kostengünstige Umsetzung dar.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kochfeld-Lüftungseinheit
- 10
- Kochfeld
- 11
- Kochzone
- 12
- Deckplatte
- 13
- Aussparung
- 2
- Dunstabzug
- 20
- Führungsgeometrie
- 200
- vertikale Nut
- 201
- halbkreisbogenförmige Nut
- 21
- Filterelement
- 22
- Absaugschacht
- 3
- Abdeckvorrichtung
- 30
- Klappe
- 300
- Lagerelement
- 301
- Grundplatte
- 302
- Ausgleichsschicht
- 31
- Achse
- 32
- Vorsprung
- 33
- Fixierplatte
- 4
- Bedienteil