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Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Strukturmechanik bei Werkzeugen, insbesondere bei tragbaren und/oder bei handführbaren Werkzeugen, zur Optimierung eines Aufprall- und/oder Kollisionsverhaltens. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuseteil für ein tragbares Werkzeug und/oder für eine Energieversorgungseinrichtung eines tragbaren Elektrowerkzeugs. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Schutzelement für ein tragbares Werkzeug. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Werkzeug, insbesondere ein tragbares motorbetriebenes Werkzeug, mit zumindest einem Gehäuseteil und/oder mit einem Schutzelement.
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Werkzeuge, insbesondere tragbare und/oder handführbare Werkzeuge, kommen in Abhängigkeit ihres Zwecks in unterschiedlichen Bereichen und Umgebungen zum Einsatz und müssen daher unterschiedliche Anforderungen und Eigenschaften erfüllen.
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Beispielweise ist bei Werkzeugen in Form von tragbaren motorbetriebenen Elektrowerkzeugen eine Anforderung die Gewährleistung einer ausreichenden Stabilität und/oder Festigkeit im Falle eines Aufpralls oder einer Kollision, um eine Beschädigung oder Zerstörung zu vermeiden. Elektrowerkzeuge sind im Rahmen manueller Bedienung vor allem durch eine unachtsame Handhabung wie beispielsweise unbeabsichtigtes Fallenlassen der Gefahr einer Kollision oder eines Aufpralls ausgesetzt.
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Zum Schutz von Werkzeugeinheiten und/oder Einrichtungen im Inneren des Werkzeugs vor einer Beschädigung oder Zerstörung dient zunächst grundsätzlich das Gehäuse des Werkzeugs, wobei zusätzlich externe Anbauteile wie beispielsweise Schutzbügel zur Anwendung kommen können. Dies ist zum Beispiel bei Kettensägen, insbesondere akkubetriebenen Baumpflegesägen, bei Heckenscheren, oder bei Trennschleifern von besonderer Relevanz, da hier vergleichsweise große Fallhöhen auftreten können, welche bei einem Kollisionsvorgang wiederum große Aufprallenergien zur Folge haben.
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Eine Herausforderung vor allem in Zusammenhang mit tragbaren Elektrowerkzeugen, beispielsweise in Form von Kettensägen, Trennschleifern, Heckenscheren, Motorsensen, Freischneidern, Blasgeräten etc., ist beispielsweise der Kompromiss zwischen einem relativ geringen Gewicht für eine gute Handhabbarkeit einerseits und ausreichender Steifigkeit zum Schutz interner Werkzeugeinheiten vor mechanischen Belastungen und Gewährleistung der Funktionsfähigkeit andererseits.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gehäuseteil für ein tragbares Werkzeug und/oder für eine Energieversorgungseinrichtung eines tragbaren Elektrowerkzeugs bereitzustellen, welches durch verbesserte Energieabsorptionseigenschaften, insbesondere bei einem Kollisionsvorgang, gekennzeichnet ist. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Werkzeug und/oder eine Energieversorgungseinrichtung mit zumindest einem solchen Gehäuseteil bereitzustellen.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schutzelement für ein tragbares Werkzeug bereitzustellen, welches durch verbesserte Energieabsorptionseigenschaften, insbesondere bei einem Kollisionsvorgang, gekennzeichnet ist, um insbesondere zunächst das Gehäuse des Werkzeugs zu schützen und im Weiteren Werkzeugeinheiten und/oder Einrichtungen im Inneren des Gehäuses. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Werkzeug mit einem solchen Schutzelement bereitzustellen.
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Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 11 gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele und Anwendungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und werden in der folgenden Beschreibung unter teilweiser Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem allgemeinen Gesichtspunkt ein Gehäuseteil für ein tragbares Werkzeug, insbesondere für ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug, und/oder für eine Energieversorgungseinrichtung eines tragbaren Elektrowerkzeugs, mit einer Funktionsstruktur zur Absorption einer Aufprallenergie bei einem Kollisionsvorgang, wobei die Funktionsstruktur einen Kontaktabschnitt umfasst, welcher angeordnet und konfiguriert ist, die Aufprallenergie unmittelbar (direkt) aufzunehmen und eine Deformation auszuführen, wobei die Funktionsstruktur eine Deformationszone umfasst, welche an dem Kontaktabschnitt angeordnet und konfiguriert ist, eine Deformation des Kontaktabschnitts aufzunehmen, und wobei die Funktionsstruktur einen Anschlagabschnitt umfasst, welcher angeordnet und konfiguriert ist, die Deformation des Kontaktabschnitts zu begrenzen, insbesondere in einer definierten Richtung zu begrenzen, und zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu übertragen.
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Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Gehäuseteil mit einer Funktionsstruktur bereitgestellt, welches insbesondere durch ein verbessertes Energieabsorptionsverhalten bei einem Kollisionsvorgang gekennzeichnet ist, und zwar während des Kollisionsvorgangs in sowohl räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht. Der Kollisionsvorgang kann durch einen Aufprall des Gehäuseteils oder des mit dem Gehäuseteil ausgestatteten Werkzeugs auf einem Boden und/oder durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Körper resultieren. Durch die Ausbildung der Funktionsstruktur ist es beispielsweise möglich, eine Aufprallenergie in Form einer Stoßenergie in einer Kollisionsrichtung durch eine Deformation in zumindest einer definierten Richtung zu der Kollisionsrichtung und/oder während einer definierten Zeitdauer abzubauen.
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Der Kontaktabschnitt bildet insbesondere einen aktiven Abschnitt der Funktionsstruktur, welcher sich bei einem Kollisionsvorgang bewegt. Der Anschlagabschnitt ist insbesondere ein passiver Abschnitt der Funktionsstruktur, welche sich bei einem Kollisionsvorgang in Relation zu dem Kontaktabschnitt und/oder zu dem Gehäuseteil insgesamt nicht bewegt und/oder seine ursprüngliche Form im Wesentlichen nicht verändert.
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Das Gehäuseteil ist aufgrund der inhärenten Eigenschaft zur unmittelbaren (direkten) Aufnahme von Aufprallenergie insbesondere ein Außengehäuseteil für das tragbare Werkzeug. Das Gehäuseteil kann beispielsweise zur Aufnahme und/oder zur Führung zumindest eines Abschnitts einer austauschbaren Energieversorgungseinrichtung und/oder einer anderen Werkzeugeinheit eines Werkzeugs ausgebildet sein. Die Energieversorgungseinrichtung kann in Bezug auf das Werkzeug als ein manuell und/oder werkzeuglos wechselbarer, wiederaufladbarer Akkumulator ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann das Werkzeug zum Betrieb mit einem manuell und/oder werkzeuglos wechselbaren, wiederaufladen Akkumulator ausgebildet sein.
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Das tragbare Werkzeug kann beispielsweise ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug in Form einer Kettensäge, insbesondere einer Baumpflegesäge, eines Trennschleifers, einer Motorsense, eines Blasgeräts oder einer Heckenschere sein. Selbstverständlich kann das tragbare Werkzeug auch für andere Zwecke konfiguriert und/oder ausgebildet sein. Das Werkzeug kann zur Anwendung im Garten, im Haushalt, in der Freizeit, im Forst, in der Industrie und/oder in der Landwirtschaft konfiguriert sein.
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Die Anordnung der Deformationszone an dem Kontaktabschnitt stellt insbesondere einen unmittelbar (direkt) an den Kontaktabschnitt angrenzenden Bereich dar, welcher für eine Deformation des Kontaktabschnitts zur Verfügung steht. Die definierte Richtung zur Begrenzung der Deformation des Kontaktabschnitts kann beispielsweise eine Richtung sein, welche im Wesentlichen parallel zu einer resultierenden oder idealisierten Kollisionsrichtung ist. Zusätzlich oder alternativ kann die definierte Richtung der Deformation zumindest eine zu der Kollisionsrichtung schrägliegende Richtung sein.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Anschlagabschnitt, insbesondere bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie, im Wesentlichen formstabil ausgebildet ist, um den zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu verteilen; und/oder dass der Kontaktabschnitt, insbesondere bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie, teilweise formvariabel ausgebildet und konfiguriert ist, die Deformation im Wesentlichen reversibel auszuführen.
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Mit anderen Worten kann der Anschlagabschnitt im Wesentlichen deformationsresistent ausgebildet und durch eine entsprechende Werkstofffestigkeit und/oder Strukturfestigkeit gekennzeichnet sein, sodass dieser im Wesentlichen keiner Deformation unterliegt, insbesondere bis zu dem definierten Energiegrenzwert. Dadurch können an den Anschlagabschnitt angrenzende Werkzeugeinheiten und/oder Einrichtungen des Werkzeugs effektiv vor einer Beschädigung oder Zerstörung im Falle eines Kollisionsvorgangs geschützt werden. Der Anschlagabschnitt kann ausreichend steif und/oder starr ausgebildet sein.
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Der Kontaktabschnitt kann teilweise formvariabel ausgebildet sein, sodass bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie zumindest ein Teil des Kontaktabschnitts im Wesentlichen reversibel deformiert und somit nach dem Kollisionsvorgang im Wesentlichen in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Der Energiegrenzwert für die Aufprallenergie kann beispielsweise durch eine Fallhöhe eines Werkzeugs mit integrierter oder aufgenommener Energieversorgungseinrichtung, für welches das Gehäuseteil vorgesehen ist, definiert sein. Beispielsweise kann der Energiegrenzwert auf Basis eines 5kg schweren Elektrowerkzeugs mit einer Auslegungsfallhöhe von 5m definiert sein und circa 247 Joule betragen.
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Es ist möglich, dass die Deformationszone zwischen dem Kontaktabschnitt und dem Anschlagabschnitt angeordnet ist, sodass ein Abstand zwischen dem Kontaktabschnitt und dem Anschlagabschnitt ausgebildet wird, wobei der Abstand entlang einer Erstreckung der Deformationszone in einer Umfangsrichtung im Wesentlichen konstant ist, oder variiert und insbesondere einen definierten Maximalwert annimmt.
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Mit anderen Worten können der Kontaktabschnitt, die Deformationszone und der Anschlagabschnitt abschnittsweise sandwichförmig ausgebildet sein. Die Funktionsstruktur kann somit durch eine Doppelwandanordnung gekennzeichnet sein.
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Die Umfangsrichtung kann zumindest eine Richtung und/oder eine Richtungsänderung des Gehäuseteils kennzeichnen, in welche sich das Gehäuseteil und somit die Funktionsstruktur erstreckt, insbesondere an einer Außenseite. Durch den im Wesentlichen konstanten oder variierenden Abstand zwischen dem Kontaktabschnitt und dem Anschlagabschnitt kann ein Deformationsverhalten des Kontaktabschnitts und somit ein definiertes Energieabsorptionsverhalten der Funktionsstruktur realisiert werden. Ferner kann durch den Abstand, insbesondere wenn dieser einen definierten Maximalwert annimmt, beispielsweise ein maximaler Deformationsweg für zumindest einen Teil des Kontaktabschnitts definiert und/oder realisiert werden. Der Abstand und/oder die Änderung des Abstands entlang des Kontaktabschnitts und/oder des Anschlagabschnitts kann die Ausbildung der Deformationszone kennzeichnen.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kontaktabschnitt zumindest eine Sollbruchstelle umfasst, welche konfiguriert ist, bei einem Erreichen und/oder einem Überschreiten eines definierten Energiegrenzwerts für die Aufprallenergie einen definierten Bruch des Kontaktabschnitts herbeizuführen.
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Die Sollbruchstelle kann eine Stelle an dem Kontaktabschnitt sein, welche bei dem Kollisionsvorgang beschädigt oder zerstört wird, um zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu absorbieren und insbesondere den Anschlagabschnitt oder die (übrige) Reststruktur des Gehäuseteils außerhalb der Funktionsstruktur schadfrei oder zerstörungsfrei zu halten. Die Sollbruchstelle kann eine örtlich begrenzte Stelle an dem Kontaktabschnitt sein, welche beispielsweise durch eine im Vergleich geringere Dicke des Kontaktabschnitts oder durch eine Kerbe in dem Kontaktabschnitt gekennzeichnet ist. Der definierte Energiegrenzwert kann beispielsweise durch einen Falltest mit einer definierten Fallrichtung und somit einer definierten Kollisionsrichtung und/oder mit einer definierten Fallhöhe und/oder mit einer definierten Lage des Werkzeugs ermittelt sein. Der definierte Bruch kann ein Gewaltbruch sein.
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Es ist möglich, dass der Kontaktabschnitt, die Deformationszone und/oder der Anschlagabschnitt jeweils in eine gemeinsame Richtung gewölbt ausgebildet sind; und/oder dass in einer Vorderansicht die Deformationszone durch einen bogensegmentförmigen Umriss mit abgerundeten Übergängen zwischen dem Kontaktabschnitt und dem Anschlagabschnitt gekennzeichnet ist.
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Dadurch kann beispielsweise eine Erhöhung der Steifigkeit der Funktionsstruktur realisiert werden, wobei gleichzeitig Energieabsorptionseigenschaften der Funktionsstruktur erhalten bleiben. Durch abgerundete Übergänge kann bei einem Kollisionsvorgang beispielsweise eine Konzentration mechanischer Belastungen, beispielsweise in Form von Spannungen, in der Funktionsstruktur vermieden werden und zumindest ein Teil der Aufprallenergie an weiteren Stellen optimal verteilt und/oder übertragen werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Deformationszone als ein Hohlraum ausgebildet ist, oder dass die Deformationszone zumindest teilweise mit einem Füllmaterial befüllt ist, wobei das Füllmaterial konfiguriert ist, die Deformation des Kontaktabschnitts zu dämpfen und/oder zeitlich zu verzögern.
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Durch Ausstattung eines Teils der Deformationszone mit dem Füllmaterial kann die Deformationszone, das heißt das Füllmaterial während eines Kollisionsvorgangs aktiv an der Deformation des Kontaktabschnitts mitwirken und diese beeinflussen. Das Füllmaterial kann ein Schaumstoff sein, beispielsweise auf Basis von Polyurethan.
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Mittels des Füllmaterials ist es möglich, die Zeitdauer der Deformation des Kontaktabschnitts zu verlängern, das heißt zu verzögern, um die Aufprallenergie allmählich abzubauen.
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Der Hohlraum kann geschlossen oder in zumindest einer Richtung halboffen ausgebildet sein.
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Es ist möglich, dass entlang einer Erstreckung des Kontaktabschnitts in einer Umfangsrichtung eine Dicke des Kontaktabschnitts im Wesentlichen konstant ist. Der Kontaktabschnitt kann hierbei als einfacher Wandabschnitt mit im Wesentlichen konstanter Dicke ausgebildet sein.
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Alternativ ist es möglich, dass entlang einer Erstreckung des Kontaktabschnitts in einer Umfangsrichtung eine Dicke des Kontaktabschnitts variiert und insbesondere von einem definierten Maximalwert auf einen definierten Minimalwert abnimmt, beispielsweise stetig abnimmt, und insbesondere anschließend auf den definierten Maximalwert zunimmt, beispielsweise stetig zunimmt.
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Der Kontaktabschnitt kann eine Wand oder ein Wandabschnitt der Funktionsstruktur sein, welche/r durch eine variierende Dicke gekennzeichnet ist, wobei sich in der Umfangsrichtung insbesondere die Dicke von einem definierten Maximalwert auf einen definierten Minimalwert verändert, um insbesondere anschließend auf den definierten Maximalwert wieder zuzunehmen. Mit anderen Worten kann die Dicke eine variierende Wandstärke des Kontaktabschnitts darstellen, wobei sich der Kontaktabschnitt entlang seiner Erstreckung in einer Umfangsrichtung auf eine minimale Wandstärke verjüngt, anschließend gegebenenfalls teilweise im Wesentlichen konstant bleibt, und sich anschließend wieder erweitert.
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Dadurch kann beispielsweise ein definiertes und somit ein gezieltes oder beabsichtigtes Deformationsverhalten des Kontaktabschnitts bei einem Kollisionsvorgang realisiert werden, wobei der Bereich des Kontaktabschnitts mit dem definierten Minimalwert der Dicke die Deformation des Kontaktabschnitts dominiert. Der Bereich des Kontaktabschnitts mit dem definierten Minimalwert der Dicke kann von den übrigen Bereichen des Kontaktabschnitts in zumindest zwei Richtungen umgeben sein.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kontaktabschnitt und der Anschlagabschnitt jeweils eine unterschiedliche Steifigkeit aufweisen, wobei insbesondere die Steifigkeit des Anschlagabschnitts größer ist als die Steifigkeit des Kontaktabschnitts.
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Eine resultierende und/oder idealisierte Steifigkeit des Anschlagabschnitts kann beispielsweise zumindest zweimal so groß sein wie eine resultierende und/oder idealisierte Steifigkeit des Kontaktabschnitts.
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Dadurch wird insbesondere gewährleistet, dass bei einem Kollisionsvorgang die Absorption von Aufprallenergie im Wesentlichen durch den Kontaktabschnitt in Verbindung mit der Deformationszone realisiert wird und der Anschlagabschnitt eine hinreichende Begrenzung für die Deformation des Kontaktabschnitts bildet.
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Es ist möglich, dass entlang einer Erstreckung des Kontaktabschnitts in einer Umfangsrichtung eine Steifigkeit des Kontaktabschnitts größer ist als in zumindest einer dazu senkrechten Richtung. Dies kann beispielweise durch den Einsatz von Werkstoffen auf Basis von faserverstärkten Kunststoffen realisiert werden, mit welchen sich in jeweilige Richtungen Steifigkeitseigenschaften gezielt beeinflussen lassen.
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Es ist möglich, dass die Funktionsstruktur ein Verstärkungselement umfasst, welches konfiguriert ist, eine Steifigkeit des Anschlagabschnitts zu erhöhen und eine auftretende Torsionsbelastung während des Kollisionsvorgangs zumindest teilweise aufzunehmen und/oder im Wesentlichen zu neutralisieren, wobei das Verstärkungselement auf einer der Deformationszone gegenüberliegenden Seite an dem Anschlagabschnitt angeordnet ist, und/oder wobei das Verstärkungselement abschnittsweise hohlwellenförmig oder rohrförmig ausgebildet ist und sich im Wesentlichen senkrecht zu einer Umfangsrichtung und/oder zu einer Deformationsrichtung des Kontaktabschnitts erstreckt.
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Das Verstärkungselement, welches unmittelbar (direkt) an dem Anschlagabschnitt ausgebildet ist oder in diesen übergeht, kann in einer Vorderansicht oder zumindest in einer Schnittansicht durch einen im Wesentlichen kreisringförmigen Querschnitt gekennzeichnet sein. Das Verstärkungselement kann mit weiteren Verstärkungselementen des Gehäuseteils, beispielsweise in Form von Rippen, Streben, Rinnen und/oder Sicken, verbunden sein.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuseteil mit der Funktionsstruktur integral einstückig als ein Einzelteil ausgebildet ist, insbesondere durch zumindest einen Spritzvorgang, zumindest einen Gießvorgang und/oder durch zumindest einen Laminiervorgang; und dass die Funktionsstruktur in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Umfangsrichtung halboffen und/oder hinterschneidungsfrei ausgebildet ist, und/oder dass der Kontaktabschnitt und/oder der Anschlagabschnitt bandförmig und/oder rippenförmig ausgebildet ist und sich jeweils entlang einer Umfangsrichtung erstreckt.
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Mit anderen Worten kann die Funktionsstruktur integraler Bestandteil des Gehäuseteils sein und somit eine integrierte Aufprallstruktur oder Kollisionsstruktur des Gehäuseteils darstellen.
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Das Gehäuseteil kann zusätzlich oder alternativ durch zumindest einen 3D-Druckvorgang oder durch zumindest einen Sintervorgang ausgebildet sein. Das Gehäuseteil kann im Wesentlichen aus einem Werkstoff auf Basis eines Kunststoffs ausgebildet sein. Der Kunststoff kann ein spritzbarer, ein gießbarer und/oder ein aushärtbarer Kunststoff sein. Der Anschlagabschnitt kann zumindest teilweise aus einem faserverstärkten Kunststoff ausgebildet sein.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass an dem Anschlagabschnitt zur Abstützung zumindest einer Werkzeugeinheit und/oder einer Einrichtung, insbesondere einer Energieversorgungseinrichtung, des Werkzeugs in einem Montagezustand zumindest eines von folgenden Elementen angeordnet und/oder ausgebildet ist: eine Rippe, eine Strebe, eine Rinne, eine Sicke, ein Vorsprung, und/oder zumindest eine halboffene Kammer mit beispielsweise einem dreieckförmigen oder mit einem rechteckförmigen Umriss.
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Dadurch kann beispielsweise an definierten Stellen des Gehäuseteils eine Steifigkeit erhöht werden, um den Schutz von Werkzeugeinheiten und/oder Einrichtungen durch das Gehäuseteil weiter zu verbessern, insbesondere bei auftretenden mechanischen Belastungen im Zuge eines Kollisionsvorgangs.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt ein Werkzeug, insbesondere ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug, mit zumindest einem Gehäuseteil wie hierin offenbart, wobei das zumindest eine Gehäuseteil angeordnet und ausgebildet ist, eine Energieversorgungseinrichtung, insbesondere eine manuell und/oder werkzeuglos wechselbare Energieversorgungseinrichtung, des Werkzeugs in zumindest einer Kollisionsrichtung abzustützen und/oder bei einem Kollisionsvorgang zu schützen.
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Das zumindest eine Gehäuseteil kann zusätzlich oder alternativ angeordnet und ausgebildet sein, eine Antriebseinheit des Werkzeugs, insbesondere in Form eines Elektromotors, in zumindest einer Kollisionsrichtung abzustützen und/oder bei einem Kollisionsvorgang zu schützen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Werkzeug ein erstes Gehäuseteil und ein zweites Gehäuseteil umfasst, wobei das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil zu einer Mittelebene des Werkzeugs, insbesondere zu einer Mittelebene eines Schachts für die Energieversorgungseinrichtung, im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet sind und/oder zueinander gegenüberliegend ausgebildet sind, wobei die Funktionsstrukturen sich jeweils abschnittsweise im Wesentlichen senkrecht in Richtung der Mittelebene erstrecken und/oder von der Mittelebene beabstandet sind, um insbesondere zumindest einen Zugang für ein Bedienelement des Werkzeugs bereitzustellen.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil jeweils an einem freien Ende eine Öffnung des Schachts, insbesondere zur Einführung der Energieversorgungseinrichtung in einer Einführrichtung, ausbilden, und dass die Funktionsstrukturen des ersten Gehäuseteils und des zweiten Gehäuseteils jeweils an dem freien Ende angeordnet sind, um bei einem Kollisionsvorgang auf einer zu der Öffnung benachbarten und/oder angrenzenden Werkzeugseite eine eingeführte Energieversorgungseinrichtung abzustützen, und zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu absorbieren und/oder um die Energieversorgungseinrichtung herum abzuleiten.
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Dadurch kann vor allem die Energieversorgungseinrichtung, beispielsweise in Form eines Akkumulators auf Lithium-Ionen-Basis, bei dem Kollisionsvorgang besser geschützt werden, um eine Beschädigung oder Zerstörung der Energieversorgungseinrichtung zu vermeiden.
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Die Einführrichtung kann eine Steckrichtung der Energieversorgungseinrichtung sein.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt ein Schutzelement für ein tragbares Werkzeug, insbesondere für ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug, zur Absorption einer Aufprallenergie bei einem Kollisionsvorgang in einem Montagezustand, wobei das Schutzelement zur werkzeuglosen Montage, insbesondere zur manuellen werkzeuglosen Montage, an zumindest ein Gehäuseteil des Werkzeugs zumindest einen Koppelabschnitt und zumindest einen Verriegelungsabschnitt umfasst, wobei der zumindest eine Koppelabschnitt zur Ausbildung einer ersten lösbaren Verbindung mit einem zugeordneten Montageabschnitt des zumindest einen Gehäuseteils konfiguriert ist, wobei der zumindest eine Verriegelungsabschnitt zur Ausbildung einer zweiten lösbaren Verbindung mit einem zugeordneten Halteabschnitt des zumindest einen Gehäuseteils konfiguriert ist, und wobei der zumindest eine Koppelabschnitt zur Ausführung einer Schwenkbewegung des Schutzelements um eine Schwenkachse während der Montage an dem zumindest einen Montageabschnitt angeordnet und/oder konfiguriert ist.
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Mit anderen Worten ist das Schutzelement zur Schwenkmontage an zumindest ein Gehäuseteil des Werkzeugs konfiguriert. Die Montage umfasst insbesondere eine lösbare Befestigung und/oder die Ausbildung einer lösbaren Befestigung. Das zumindest eine Gehäuseteil kann wie hierin offenbart ausgebildet sein.
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Mit dem Schutzelement gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein weiter verbesserter Aufprall- und Kollisionsschutz für das Werkzeug bereitgestellt werden, mit welchem das Werkzeug optional ausgestattet werden kann. Das Schutzelement ist hierbei vor allem durch eine einfache manuelle und vor allem werkzeuglose Montage gekennzeichnet, womit im Weiteren auch eine manuelle werkzeuglose Demontage mitumfasst sein kann.
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Das Schutzelement stellt insbesondere eine eigenständige, externe Aufprallstruktur oder Kollisionsstruktur für das tragbare Werkzeug dar, welches bei Bedarf an dem Werkzeug eingesetzt werden kann.
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Die erste lösbare Verbindung kann eine Verbindung der ersten Art sein und die zweite lösbare Verbindung kann eine Verbindung der zweiten Art sein, welche zu der ersten lösbaren Verbindung unterschiedlich ist.
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Es ist möglich, dass der zumindest eine Koppelabschnitt konfiguriert ist, an dem zugeordneten Montageabschnitt teilweise aufgesteckt und/oder eingehängt zu werden.
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Dadurch wird bereits von Beginn des Montagevorgangs an eine definierte Halterung des Schutzelements an dem zumindest einen Gehäuseteil gewährleistet, womit ferner eine definierte Führung des Schutzelements zur weiteren Montage vorgegeben wird, welche somit wiederum eine einfachere Montage ermöglicht.
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Mit anderen Worten ist der zumindest eine Koppelabschnitt an dem Montageabschnitt steckbar koppelbar ausgebildet und/oder schwenkbar koppelbar ausgebildet. Durch ein (unmittelbares) Einhängen des Schutzelements mittels des zumindest einen Koppelabschnitts und des zugeordneten Montageabschnitts kann eine Scharnierfunktion zwischen dem zumindest einen Gehäuseteil und dem Schutzelement realisiert werden.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass die erste lösbare Verbindung und/oder die zweite lösbare Verbindung jeweils eine im Wesentlichen formschlüssige und/oder eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung umfasst oder zumindest als eine solche ausgebildet ist, wobei insbesondere die zweite lösbare Verbindung eine Steckverbindung und/oder eine Rastverbindung umfasst.
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Die Rastverbindung kann als lösbare Rast-Klemm-Verbindung konfiguriert sein, welche im Zuge der Montage durch Aufbringen einer Druckkraft mit einem definierten Mindestdruckkraftwert auf das Schutzelement, das heißt insbesondere auf den zumindest einen Verriegelungsabschnitt ausgebildet werden kann.
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Es ist möglich, dass der zumindest eine Koppelabschnitt und der zumindest eine Verriegelungsabschnitt in einer Längsrichtung des Schutzelements voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei der zumindest eine Koppelabschnitt in der Längsrichtung an einem äußeren Ende des Schutzelements angeordnet ist.
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Dadurch kann eine robuste und haltbare Montage des Schutzelements an vorgesehenen Stellen des Werkzeugs gewährleistet werden. Andererseits ermöglicht eine Anordnung des zumindest einen Koppelabschnitts an einem äußeren Ende eine weiter vereinfachte Handhabung des Schutzelements im Zuge der Montage an das zumindest eine Gehäuseteil durch eine eindeutige Erkennbarkeit und Zuordnung der Lage des zumindest einen Koppelabschnitts an dem Schutzelement.
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Die Längsrichtung kann eine Richtung sein, in welcher sich das Schutzelement längstens und somit hinsichtlich seiner Abmessungen maximal erstreckt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Koppelabschnitt zur Bildung eines Hinterschnitts zur schwenkbaren Lagerung des Schutzelements einen Vorsprung, insbesondere eine Rippe, aufweist, welcher sich im Wesentlichen quer zu einer Längsrichtung des Schutzelements erstreckt.
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Durch die Bildung des Hinterschnitts wird beispielsweise gewährleistet, dass das Schutzelement im Zuge der Montage nicht abrutschen oder sich nicht versehentlich lösen kann. Zusätzlich kann dadurch ein einfacheres Einhängen des Schutzelements an den zumindest einen Koppelabschnitt gewährleistet werden.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Schutzelement zumindest abschnittsweise mit im Wesentlichen konstanter Dicke gewölbt und/oder mit variabler Dicke gewölbt ausgebildet ist; und dass das Schutzelement im Bereich der Wölbung bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie teilweise formvariabel, insbesondere definiert deformierbar, ganz besonders definiert reversibel deformierbar, ausgebildet ist.
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Beispielsweise ist es möglich, dass nach einem Deformationsvorgang des Schutzelements im Zuge oder bei einem Kollisionsvorgang das Schutzelement zumindest abschnittsweise im Wesentlichen in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Durch eine Wölbung mit im Wesentlichen konstanter Dicke oder mit variierender Dicke kann eine definierte Steifigkeit, beispielswiese in Abhängigkeit der Konfiguration und Ausbildung des Werkzeugs, realisiert werden.
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Es ist möglich, dass das Schutzelement im Wesentlichen als Schale, als Haube oder als Wanne ausgebildet ist, welche jeweils in einem Randbereich entlang einer Umfangsrichtung zumindest abschnittsweise in einen Kontaktflansch zur Kontaktierung des zumindest einen Gehäuseteils übergeht, wobei insbesondere der Kontaktflansch durch einen definierten Übergangsradius gekennzeichnet ist, um zumindest einen Teil der Aufprallenergie abzuleiten und/oder zu übertragen.
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Das Schutzelement kann schalenförmig, haubenförmig oder wannenförmig ausgebildet sein. Der Bereich des Kontaktflanschs mit dem definierten Übergangsbereich kann insbesondere einen gekrümmten Bereich des Schutzelements darstellen.
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Das Schutzelement kann einen Kontaktflansch umfassen, welcher sich in einer Umfangsrichtung zumindest abschnittsweise erstreckt und in einem Montagezustand zur Kontaktierung des zumindest einen Gehäuseteils konfiguriert ist.
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Zusätzlich oder alternativ kann das Schutzelement zumindest einen Deformationsabschnitt umfassen, um zumindest einen Teil der Aufprallenergie unmittelbar aufzunehmen und eine Deformation auszuführen, wobei der zumindest eine Deformationsabschnitt zu einem Kontaktflansch des Schutzelements zur Kontaktierung des zumindest einen Gehäuseteils, insbesondere in einem Montagezustand des Schutzelements, angeordnet und ausgebildet ist, in einem Montagezustand des Schutzelements einen Hohlraum zu dem zumindest einen Gehäuseteil auszubilden, insbesondere einen Spalt mit einem konstanten Abstand oder mit einem in einer Längsrichtung des Schutzelements variierenden Abstand zu dem zumindest einen Gehäuseteil auszubilden.
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Durch die Deformation des zumindest einen Deformationsabschnitts kann beispielsweise bereits ein wesentlicher Teil der Aufprallenergie abgebaut und somit durch das Schutzelement absorbiert werden. Der Kontaktflansch kann beispielsweise unmittelbar in den zumindest einen Deformationsabschnitt übergehen und/oder daran angrenzen und/oder zu dem zumindest einen Deformationsabschnitt definiert beabstandet angeordnet sein.
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Es versteht sich, dass der Kontaktflansch und/oder der zumindest eine Deformationsabschnitt zur Ausbildung des Hohlraums zu dem zumindest einen Gehäuseteil im Wesentlichen komplementär und/oder im Wesentlichen identisch und/oder ähnlich ausgebildet sein kann.
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Der zumindest eine Deformationsabschnitt kann durch Wände und/oder durch Wandabschnitte des Schutzelements ausgebildet sein.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kontaktflansch entlang der Umfangsrichtung zumindest eine Aussparung und/oder zumindest eine Wölbung jeweils zur Ausbildung eines Hohlraums, insbesondere eines Spalts, zwischen dem Kontaktflansch und dem zumindest einen Gehäuseteil umfasst, um in einem Montagezustand den zumindest einen Teil der Aufprallenergie an definierten Stellen des zumindest einen Gehäuseteils zu verteilen.
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Es ist möglich, dass das Schutzelement, insbesondere zur Ausbildung zumindest eines ersten Deformationsabschnitts und zumindest eines zweiten Deformationsabschnitts, eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand umfasst, welche voneinander beabstandet und/oder zueinander gegenüberliegend angeordnet sind, und sich jeweils in einer Längsrichtung des Schutzelements erstrecken, wobei die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand jeweils flach und/oder plattenförmig ausgebildet sind, und/oder wobei die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand zueinander schräg angeordnet sind.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand über eine gemeinsame Rückenwand miteinander verbunden sind, welche sich in einer Längsrichtung des Schutzelements erstreckt, wobei die erste Seitenwand, die zweite Seitenwand und die Rückenwand zur manuellen Montage des Schutzelements als eine Griffschale ausgebildet sind.
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Es ist möglich, dass die Rückwand als ein dritter Deformationsabschnitt ausgebildet und/oder angeordnet ist.
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Es ist möglich, dass in einem Innenbereich des Schutzelements an einer Rückenwand des Schutzelements ein Verstärkungselement angeordnet ist, welches flach und/oder plattenförmig ausgebildet ist, wobei in einer Längsrichtung des Schutzelements das Verstärkungselement zwischen dem zumindest einen Montageabschnitt und dem zumindest einen Verriegelungsabschnitt angeordnet ist.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Schutzelement zumindest eine Aussparung umfasst, welche in einer Umfangsrichtung geschlossen ist und/oder welche in einer Längsrichtung des Schutzelements halboffen ist, um jeweils eine definierte Steifigkeit des Schutzelements auszubilden und/oder in einem Montagezustand einen Zugang zu zumindest einem Bedienelement des Werkzeugs zu ermöglichen.
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Es ist möglich, dass das Schutzelement integral einstückig als ein Einzelteil ausgebildet ist und/oder dass das Schutzelement aus einem elastischen Werkstoff ausgebildet ist, insbesondere durch zumindest einen Spritzvorgang und/oder durch zumindest einen Gießvorgang.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass in einer Längsrichtung des Schutzelements eine erste Seitenwand in einen ersten Schild übergeht und dass eine zweite Seitenwand in einen zweiten Schild übergeht, wobei der erste Schild und der zweite Schild voneinander beabstandet und/oder zueinander gegenüberliegend angeordnet sind, und wobei der erste Schild und der zweite Schild jeweils konfiguriert sind, das Schutzelement in einem Montagezustand in Richtung der Schwenkachse zu lagern und/oder abzustützen.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Verriegelungsabschnitt in einer Vorderansicht als ein U-förmiger Vorsprung ausgebildet ist oder einen U-förmigen Vorsprung umfasst, welcher sich zur Ausbildung eines Rastelements von einer jeweiligen Seitenwand des Schutzelements in einen Innenbereich des Schutzelements definiert erstreckt.
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Es ist möglich, dass das Schutzelement zu einer Mittelebene im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet ist.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt ein Werkzeug, insbesondere ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug, mit zumindest einem ersten Gehäuseteil, zumindest einem zweiten Gehäuseteil, und mit einem Schutzelement wie hierin offenbart, wobei das Schutzelement an dem zumindest einen ersten Gehäuseteil und an dem zumindest einen zweiten Gehäuseteil unter Ausbildung einer Vorspannung lösbar montiert ist, um zwischen dem zumindest einen ersten Gehäuseteil und dem zumindest einen zweiten Gehäuseteil eine Klemmkraft auszubilden, insbesondere im Wesentlichen in Richtung der Schwenkachse.
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Es ist alternativ oder zusätzlich möglich, dass die Klemmkraft durch das Schutzelement zwischen zumindest einem ersten Gehäuseteil, an welchem der zumindest eine Koppelabschnitt ausgebildet ist, und zumindest einem zweiten Gehäuseteil, an welchem der zugeordnete Halteabschnitt ausgebildet ist, ausgebildet wird.
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Das zumindest eine erste Gehäuseteil und/oder das zumindest eine zweite Gehäuseteil kann wie hierin offenbart ausgebildet sein.
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Das Werkzeug kann zum Betrieb mit einer wechselbaren elektrischen Energieversorgungseinrichtung konfiguriert sein, beispielsweise in Form eines manuell werkzeuglos montierbaren, wechselbaren, wiederaufladbaren Akkumulators. Das Werkzeug kann wie hierin offenbart ausgebildet sein.
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Das Werkzeug kann zumindest ein erfindungsgemäßes Gehäuseteil mit einer Funktionsstruktur wie hierin offenbart und ein erfindungsgemäßes Schutzelement wie hierin offenbart umfassen. Die Funktionsstruktur, insbesondere der Kontaktabschnitt, kann zumindest teilweise zu dem Schutzelement komplementär ausgebildet sein. Zumindest ein erfindungsgemäßes Gehäuseteil kann mit dem erfindungsgemäßen Schutzelement an einem Werkzeug gemeinsam eingesetzt werden.
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Die vorliegende Erfindung kann nach einem weiteren allgemeinen Gesichtspunkt eine Anordnung mit einem Werkzeug wie hierin offenbart, zumindest einem Gehäuseteil wie hierin offenbart und/oder mit einem Schutzelement wie hierin offenbart betreffen.
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Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Weitere oder andere Einzelheiten und vorteilhafte Wirkungen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel des Werkzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung mit zwei Gehäuseteilen gemäß der vorliegenden Erfindung und mit einer Energieversorgungseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht, wobei eine Werkzeugeinheit des Werkzeugs ausgeblendet ist;
- Fig. 2
- das Werkzeug aus Figur 1 in einer Schnittansicht (Seitenansicht);
- Fig. 3A
- einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs aus Figur 1 (Ausschnitt V1);
- Fig. 3B
- einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs aus Figur 2 (Ausschnitt V2);
- Fig. 4
- einen Ausschnitt des Werkzeugs aus Figur 1 bei einem Kollisionsvorgang in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 5
- ein erstes Ausführungsbeispiel des Schutzelements gemäß der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 6
- das Schutzelement aus Figur 5 in einer Vorderansicht (Hauptansicht);
- Fig. 7
- das Werkzeug aus Figur 1 und das Schutzelement aus Figur 5 zu Beginn eines Montagevorgangs in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 8
- das Werkzeug aus Figur 1 in einer Draufsicht;
- Fig. 8A
- einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs aus Figur 8 (Ausschnitt V3);
- Fig. 9
- das Werkzeug aus Figur 1 mit einem montierten Schutzelement aus Figur 5 in einer Schnittansicht (Draufsicht);
- Fig. 9A
- einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs und des Schutzelements aus Figur 9 (Ausschnitt V4);
- Fig. 10
- das Werkzeug aus Figur 1 mit einem montierten Schutzelement aus Figur 5 in einer Seitenansicht.
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Gleiche oder funktional äquivalente Einrichtungen, Einheiten oder Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Zu deren Erläuterung wird teilweise auch auf die Beschreibung anderer Ausführungsbeispiele und/oder Figuren verwiesen, um Wiederholungen zu vermeiden.
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Die folgende detaillierte Beschreibung der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele dient zur näheren Veranschaulichung oder Verdeutlichung und soll den Umfang der vorliegenden Erfindung in keiner Weise beschränken.
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Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des Werkzeugs 1 gemäß der vorliegenden Erfindung mit zwei Gehäuseteilen 10, 20 gemäß der vorliegenden Erfindung und mit einer Energieversorgungseinrichtung 2 des Werkzeugs 1 in einer perspektivischen Ansicht.
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Das Werkzeug 1 kann ein mobiles, ein tragbares, ein manuell betätigbares, ein autark (netzunabhängig) betreibbares und/oder ein motorbetriebenes Elektrowerkzeug sein. Das Werkzeug 1 kann beispielsweise als eines von folgenden ausgebildet sein: ein Gartenwerkzeug, beispielsweise in Form eines Trimmers, einer Schere, einer Sense, eines Bläsers, eines Freischneiders; ein Forstwerkzeug, beispielsweise in Form einer Kettensäge; ein Reinigungsgerät, beispielsweise in Form eines Hochdruckreinigers; ein Blasgerät oder ein Sauggerät; ein sonstiges Elektrogerät, beispielsweise in Form eines Bohrers, eines Trennschleifers, einer Säge, eines Staubsaugers, eines Kompressors. Weitere Ausbildungen und Konfigurationen des Werkzeugs 1 sind möglich.
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Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Werkzeug 1 ein tragbares motorbetriebenes Elektrowerkzeug in Form einer elektromotorisch betreibbaren Kettensäge, wobei jedoch eine Sägekette sowie eine zugehörige Führungsschiene für die Sägekette als Werkzeugeinheit des Werkzeugs 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit ausgeblendet sind. Die Kettensäge 1 ist hierbei eine so genannte Baumpflegesäge.
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Die Energieversorgungseinrichtung 2 ist als separate Einrichtung ausgebildet und zur elektrischen Energieversorgung des Werkzeugs 1 konfiguriert. Die Energieversorgungseinrichtung 2 kann als tragbarer, manuell werkzeuglos montierbarer und/oder wechselbarer Akkumulator ausgebildet sein und beispielsweise eine Mehrzahl von Lithium-Ionen-Zellen umfassen.
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Das Werkzeug 1 umfasst ein erstes Gehäuseteil 10 und ein zweites Gehäuseteil 20. Darüber hinaus umfasst das Werkzeug 1 weitere Gehäuseteile zur Bildung eines Werkzeuggehäuses des Werkzeugs 1, von welchen aus Gründen der Übersichtlichkeit die weiteren Gehäuseteile 30 und 40 gekennzeichnet sind. Die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 dienen unter anderem zur Aufnahme von Einrichtungen und /oder Werkzeugeinheiten, sowie zu deren Schutz vor äußeren Einflüssen, insbesondere mechanischen Belastungen in Form von Stößen im Zuge von Kollisionen. Es versteht sich, dass das Werkzeug 1 zur Realisierung seiner bestimmungsgemäßen Funktion entsprechende Werkzeugeinheiten umfasst, beispielsweise ein Steuergerät, einen Elektromotor, einen Schmiermitteltank für die Sägekette, einen Handschutz, ein Griffrohr, einen Bedienungsgriff mit Bedienelementen, etc.
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Die Gehäuseteile 10 und 20 sind jeweils für sich gesehen halbschalenförmig ausgebildet und bilden in einem Montagezustand des Werkzeugs 1 einen Schacht 2S zur lösbaren Aufnahme der Energieversorgungseinrichtung 2 in einer Einführrichtung S als Montagerichtung der Energieversorgungseinrichtung 2. Mit anderen Worten bilden die Gehäuseteile 10 und 20 eine sogenannte Haube des Werkzeugs 1. Die Energieversorgungseinrichtung 2 kann in einem in den Schacht 2S eingeführten Zustand und somit in einem Montagezustand mittels eines manuell betätigbaren Bedienelements 50 in Form eines schwenkbar gelagerten Sperrhebels innerhalb des Werkzeuggehäuses und insbesondere innerhalb der Gehäuseteile 10 und 20 sowohl arretiert als auch gelöst werden. Ein weiteres Bedienelement zum Arretieren und Lösen der Energieversorgungseinrichtung 2 in Form eines Sperrhebels ist vorhanden, aus Gründen der Übersichtlichkeit jedoch nicht gekennzeichnet. Sowohl die Gehäuseteile 10 und 20 sowie die Bedienelemente 50 sind zu einer Mittelebene E1 des Werkzeugs 1 im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet und/oder angeordnet.
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Das Werkzeug 1 und die Energieversorgungseinrichtung 2 sind aufgrund ihrer Masse durch ein jeweiliges Gewicht gekennzeichnet und ergeben in einem Montagezustand ein Gesamtgewicht, wobei die Energieversorgungseinrichtung 2 einen deutlichen, das heißt nicht zu vernachlässigbaren Anteil an dem Gesamtgewicht beiträgt. Aufgrund der Masse und des resultierenden Gesamtgewichts muss vor allem das Werkzeuggehäuse entsprechend ausgebildet und konfiguriert sein, um unter anderem eine Schutzfunktion gegenüber der Energieversorgungseinrichtung 2 sowie weiteren aufgenommenen Werkzeugeinheiten zu realisieren.
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Da das Werkzeug 1 ein tragbares und manuell bedienbares Werkzeug 1 ist, welches ferner in entsprechenden Arbeitshöhen zum Einsatz kommt (siehe hierzu auch Figur 4), kann das Werkzeug 1 einer Kollision, das heißt eines Aufpralls und somit einer kurzzeitigen, mechanischen Stoßbelastung ausgesetzt sein. Beispielsweise kann es bei einem Fallenlassen des Werkzeugs 1 zu einem Kollisionsvorgang mit einem Boden B kommen, bei welchem eine Aufprallenergie entsteht, welche im Wesentlichen von dem Werkzeug 1 während des Kollisionsvorgangs absorbiert wird.
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Zum Schutz der im Inneren des Werkzeuggehäuses angeordneten Werkzeugeinheiten und Einrichtungen, insbesondere der Energieversorgungseinrichtung 2, vor einer Beschädigung oder Zerstörung umfasst bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sowohl das Gehäuseteil 10 als auch das Gehäuseteil 20 jeweils eine Funktionsstruktur 100, 200 zur Absorption einer Aufprallenergie bei einem Kollisionsvorgang in einer Kollisionsrichtung K1 auf einen Boden B (siehe hierzu auch Figur 4).
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Nachfolgend beschriebene Merkmale der Funktionsstruktur 100 gelten entsprechend für die Funktionsstruktur 200 und umgekehrt.
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Die Funktionsstruktur 100 stellt eine in das Gehäuseteil 10 integrierte Aufprallstruktur oder Kollisionsstruktur dar, und die Funktionsstruktur 200 stellt eine in das Gehäuseteil 20 integrierte Aufprallstruktur oder Kollisionsstruktur dar. In Figur 1 ist vor allem die Funktionsstruktur 100 und deren Ausbildung sichtbar. Die Funktionsstruktur 100 umfasst einen Kontaktabschnitt 101, welcher angeordnet und konfiguriert ist, die Aufprallenergie unmittelbar (direkt) aufzunehmen und eine Deformation auszuführen. Der Kontaktabschnitt 101 stellt demnach einen Deformationsabschnitt, das heißt eine Deformationswand der Funktionsstruktur 100 dar, welche/r entsprechend geometrisch ausgebildet ist und/oder aus einem Werkstoff ausgebildet ist, um die Aufprallenergie unmittelbar (direkt) aufzunehmen und durch eine Deformation abzubauen.
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Die Funktionsstruktur 100 umfasst eine Deformationszone 103, welche an dem Kontaktabschnitt 101 angeordnet und konfiguriert ist, eine Deformation des Kontaktabschnitts 101 aufzunehmen. Die Funktionsstruktur 100 umfasst einen Anschlagabschnitt 102, welcher angeordnet und konfiguriert ist, die Deformation des Kontaktabschnitts 100 zu begrenzen und zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu übertragen und/oder zu verteilen, und zwar auf weitere Wände und/oder Wandabschnitte des Gehäuseteils 10, des Gehäuseteils 20 und/oder auch auf weitere Gehäuseteile 30, 40 des Werkzeuggehäuses.
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Kontaktabschnitt 101 und der Anschlagabschnitt 102 jeweils rippenförmig oder bandförmig ausgebildet und erstreckt sich entlang einer Umfangsrichtung U1. Die Umfangsrichtung U1 kann insbesondere eine äußere Umfangsrichtung U1 sein, welche entlang einer Erstreckung des Kontaktabschnitts 100 verläuft, insbesondere resultierend und/oder idealisiert in einer Ebene (in den Figuren nicht dargestellt), welche im Wesentlichen parallel zu der Mittelebene E1 ist. Wie sich aus Figur 1 ergibt, ist die Funktionsstruktur 100 in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der Mittelebene E1 halboffen ausgebildet.
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Die Deformationszone 103 ist zwischen dem Kontaktabschnitt 101 und dem Anschlagabschnitt 102 angeordnet und stellt einen Hohlraum dar. Es ist möglich, dass die Deformationszone 103 zumindest teilweise mit einem Füllmaterial befüllt ist, wobei das Füllmaterial konfiguriert ist, die Deformation des Kontaktabschnitts 101 zu dämpfen und/oder zeitlich zu verzögern. Das Füllmaterial kann beispielsweise ein Schaumstoff sein. Die Funktionsstruktur 100 ist zumindest abschnittsweise sandwichförmig ausgebildet und stellt eine so genannte Knautschzone dar.
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An dem Anschlagabschnitt 102 ist ein Verstärkungselement 110 angeordnet und/oder ausgebildet, sowie weitere Wände und/oder Wandabschnitte, welche sich als Rippen, Streben, Rinnen, Sicken, und/oder als Stege in Richtung des Schachts 2S erstrecken.
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An dem ersten Gehäuseteil 10 ist ein Montageabschnitt 11 ausgebildet und an den zweiten Gehäuseteil 20 ist ein Montageabschnitt 21 ausgebildet. Ferner sind an den Gehäuseteilen 20 und 40 die Halteabschnitte 230 und 430 sichtbar.
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Die Montageabschnitte 11 und 21 dienen zusammen mit den Halteabschnitte 230 und 430 zur Montage eines separaten Schutzelements 3 an das Werkzeuggehäuse, das heißt an die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40.
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Das Schutzelement 3 und die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 werden im Folgenden anhand weiterer Figuren näher beschrieben. Die Funktionsstruktur 100 wird im Folgenden anhand des Ausschnitts V1 näher beschrieben.
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Figur 2 zeigt das Werkzeug 1 aus Figur 1 in einer Schnittansicht (Seitenansicht). In Figur 2 ist die Funktionsstruktur 200 in einer Vorderansicht (Hauptansicht) dargestellt. Gut erkennbar ist der zur Aufnahme der Energieversorgungseinrichtung 2 dienende Schacht 2S, welcher in seinem Öffnungsbereich durch das Gehäuseteil 20 mit entsprechenden Rippen, Stegen und/oder Streben zur Verstärkung der Steifigkeit definiert wird.
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Die Funktionsstruktur 200 ist analog zur Funktionsstruktur 100 ausgebildet und umfasst den Kontaktabschnitt 201, den Anschlagabschnitt 202 und die Deformationszone 203. Ferner ist an dem Anschlagabschnitt 202 das Verstärkungselement 220 angeordnet und/oder ausgebildet. Die Funktionsstruktur 200 wird im Folgenden anhand des Ausschnitts V2 näher beschrieben.
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Figur 3A zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs 1 aus Figur 1, das heißt Ausschnitt V1, in welchem im Wesentlichen die Funktionsstruktur 100 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt ist.
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Der Kontaktabschnitt 101 ist als ein spezieller Wandabschnitt oder Deformationsabschnitt der Funktionsstruktur 100 teilweise formvariabel ausgebildet, insbesondere bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie. Der Kontaktabschnitt 101 kann konfiguriert sein, die Deformation reversibel auszuführen, um somit nach einem Kollisionsvorgang im Wesentlichen in eine ursprüngliche Form zurückzukehren. Der Energiegrenzwert für die Aufprallenergie kann beispielsweise durch eine Fallhöhe des Werkzeugs 1 mit integrierter, das heißt montierter Energieversorgungseinrichtung 2 definiert sein.
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Aufgrund der Anordnung der Deformationszone 103 zwischen dem Kontaktabschnitt 101 und dem Anschlagabschnitt 102 wird ein Abstand A12 zwischen dem Kontaktabschnitt 101 und dem Anschlagabschnitt 102 ausgebildet, welcher die Deformationszone 103 in zumindest einer Richtung gekennzeichnet und eine maximale Verformung des Kontaktabschnitts 101 in zumindest einer Richtung festlegt und/oder begrenzt. Der Anschlagabschnitt 102 ist, insbesondere bis zu einem definierten Energiegrenzwert für die Aufprallenergie, im Wesentlichen formstabil ausgebildet. Mit anderen Worten stellt der Anschlagabschnitt 102 eine im Wesentlichen starre oder deformationsresistente Anschlagstruktur dar, welche zur Begrenzung der Deformation des Kontaktabschnitts 102 in zumindest einer Deformationsrichtung dient.
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Der Abstand A12 kann entlang einer Erstreckung der Deformationszone 103 in der Umfangsrichtung U1 im Wesentlichen konstant sein oder variieren und insbesondere einen definierten Maximalwert annehmen.
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst der Kontaktabschnitt 101 eine Sollbruchstelle 110, deren Lage durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet ist. Die Sollbruchstelle 110 ist konfiguriert, bei einem Erreichen und/oder einem Überschreiten eines definierten Energiegrenzwerts für die Aufprallenergie einen definierten Bruch, insbesondere einen Gewaltbruch, des Kontaktabschnitts 101 herbeizuführen. Die Sollbruchstelle 110 ist an dem Kontaktabschnitt 101 örtlich begrenzt, insbesondere in der Umfangsrichtung U1. Die Sollbruchstelle 110 ist beispielsweise durch einen entsprechenden Werkstoff und/oder durch eine entsprechende Dicke D101 des Kontaktabschnitts 101 in diesem Bereich gekennzeichnet.
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Der Kontaktabschnitt 101, die Deformationszone 103 und der Anschlagabschnitt 102 sind jeweils in eine gemeinsame Richtung gewölbt ausgebildet, insbesondere in Bezug auf das Werkzeug 1 nach außen gewölbt ausgebildet. Dadurch kann beispielsweise eine Steifigkeit der Funktionsstruktur 100 weiter erhöht werden, wobei die Funktionsstruktur 100 ihre Funktion als Knautschzone für das Werkzeug 1 jedoch beibehält.
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An einem ersten Ende der Funktionsstruktur 100 geht der Kontaktabschnitt 101 über den Übergang R11 in den Anschlagabschnitt 102 über. Der Übergang R11 kann insbesondere ein abgerundeter Übergang sein. Entsprechend kann die Funktionsstruktur 100 an einem zweiten Ende, welches in Figur 3A nicht sichtbar ist, über einen weiteren abgerundeten Übergang in den Anschlagabschnitt 102 übergehen.
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Das Verstärkungselement 120 ist konfiguriert, eine Steifigkeit des Anschlagabschnitts 102 weiter zu erhöhen und insbesondere eine auftretende Torsionsbelastung während des Kollisionsvorgangs zumindest teilweise aufzunehmen und/oder im Wesentlichen zu neutralisieren, wobei das Verstärkungselement 120 auf einer der Deformationszone 103 gegenüberliegenden Seite an dem Anschlagabschnitt 102 angeordnet und/oder ausgebildet ist. Das Verstärkungselement 120 ist abschnittsweise hohlwellenförmig oder rohrförmig ausgebildet und erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zu der Umfangsrichtung U1 und/oder zu einer zumindest einer Deformationsrichtung des Kontaktabschnitts 101. Ferner erstrecken sich von dem Verstärkungselement 120 weg jeweilige Rippen, Streben, Rinnen und/oder Stege des Gehäuseteils 10 in Richtung des Schachts 2S, welche aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gekennzeichnet sind.
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Figur 3B zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs 1 aus Figur 2, das heißt Ausschnitt V2, in welchem im Wesentlichen die Funktionsstruktur 200 in einer Vorderansicht (Hauptansicht) zu sehen ist.
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In der Vorderansicht erkennt man den Verlauf des Kontaktabschnitts 201, des Anschlagabschnitts 202 sowie der Deformationszone 203 entlang der Umfangsrichtung U1. Die Deformationszone 203 ist in dieser Ansicht durch einen bogensegmentförmigen Umriss mit abgerundeten Übergängen R21 und R22 zwischen dem Kontaktabschnitt 201 und dem Anschlagabschnitt 202, insbesondere in zumindest einer Deformationsrichtung des Kontaktabschnitts 201, gekennzeichnet, um zumindest einen Teil der Aufprallenergie an den Anschlagabschnitt 202 zu übertragen, ohne dass die Übertragungsstelle beschädigt oder zerstört wird.
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Entlang der Erstreckung des Kontaktabschnitts 201 in der Umfangsrichtung U1 nimmt eine Dicke D201_U1 des Kontaktabschnitts 201 an einer definierten ersten Umfangsposition von einem definierten Maximalwert auf eine Dicke D201_U2 des Kontaktabschnitts 201 an einer definierten zweiten Umfangsposition mit einem definierten Minimalwert ab, insbesondere stetig ab, und anschließend im weiteren Verlauf auf eine Dicke D201_U3 des Kontaktabschnitts 201 an einer definierten dritten Umfangsposition zu, insbesondere stetig zu. Der definierte Maximalwert kann beispielsweise identisch zu einer regulären und/oder standardisierten Wanddicke eines Wandabschnitts des Gehäuseteils 20 sein, welcher zur Abstützung der Energieversorgungseinrichtung 2 in einem Montagezustand dient. In Figur 3B schließt sich zumindest ein solcher Wandabschnitt an die Funktionsstruktur 200 in Richtung des Schachts 2S an, wobei zwischen dem Wandabschnitt und dem Anschlagabschnitt beispielsweise zwei halboffene Hohlräume mit einem dreieckförmigen Umriss ausgebildet sind.
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Dadurch wird eine Ausbildung des Kontaktabschnitts 201 realisiert, welche an der definierten zweiten Umfangsposition und/oder im Bereich der zweiten definierten Umfangsposition zu einer maximierten Deformation des Kontaktabschnitts 201 konfiguriert ist.
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Der Kontaktabschnitt 201 kann eine Steifigkeit aufweisen, welche zu der Steifigkeit zu dem Anschlagabschnitt 202 unterschiedlich ist, insbesondere kleiner ist als die Steifigkeit des Anschlagabschnitts 202, womit sich der Kontaktabschnitt 201 als Deformationsabschnitt der Funktionsstruktur 200 qualifiziert. Alternativ kann eine Dicke D201 des Kontaktabschnitts 201 entlang der Umfangsrichtung im Wesentlichen konstant sein.
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Eine Dicke D202 des Anschlagabschnitts 202 kann zumindest gleich oder größer sein als eine Dicke D201 des Kontaktabschnitts 201 mit einem definierten Maximalwert.
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Aus der Darstellung in Figur 3B ergibt sich ferner, dass die Funktionsstruktur 200 in einer zur Mittelebene E1 im Wesentlichen senkrechten Richtung und/oder zu der Umfangsrichtung U1 im Wesentlichen senkrechten Richtung halboffen und/oder hinterschneidungsfrei ausgebildet ist.
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Figur 4 zeigt einen Ausschnitt des Werkzeugs 1 aus Figur 1 bei einem Kollisionsvorgang in einer perspektivischen Ansicht. Eine in dem Schacht 2S aufgenommene Energieversorgungseinrichtung 2 ist aufgrund ihrer resultierenden Masse idealisiert punkförmig mit der Gewichtskraft G2 gekennzeichnet, welche in Richtung des Bodens B wirkt. Ebenfalls ist eine resultierende und/oder idealisierte Gewichtskraft G1 des Werkzeugs 1 ohne Energieversorgungseinrichtung 2 dargestellt.
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Der Kollisionsvorgang findet in der resultierenden und/oder idealisierten Kollisionsrichtung K1 statt und betrifft den Kontaktabschnitt 201 der Funktionsstruktur 200, welcher mit dem Boden B kontaktiert.
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Die hierbei auftretende und/oder entstehende Aufprallenergie resultiert unter anderem aus einer Gesamtgewichtskraft ("Gesamtgewicht") des Werkzeugs 1 und der Energieversorgungseinrichtung 2 und somit aus der Summe der Gewichtskräfte G1 und G2. Die Aufprallenergie wird von der Funktionsstruktur 200 absorbiert, wobei der Kontaktabschnitt 201 während des Kollisionsvorgangs innerhalb der Deformationszone 203 in Richtung des Anschlagabschnitts 202 zumindest teilweise deformiert, was in Figur 4 mit einem entsprechenden Pfeil gekennzeichnet ist. Durch die Deformation des Kontaktabschnitts 201 in der Deformationszone 203 wird zumindest ein Teil der Aufprallenergie absorbiert und somit abgebaut. Der Anschlagabschnitt 202 begrenzt die Deformation des Kontaktabschnitts 201, bleibt jedoch hinsichtlich seiner Form aufgrund hinreichender Steifigkeit in einem im Wesentlichen unveränderten Zustand, im Wesentlichen formstabilen Zustand.
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Zumindest ein weiterer Teil der Aufprallenergie kann über die Übergänge R21 und R22 an den Anschlagabschnitt 202 übertragen und/oder verteilt werden.
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Aufgrund der hierin beschriebenen Eigenschaften und Zusammenhänge zwischen dem Kontaktabschnitt 201, dem Anschlagabschnitt 202 und der Deformationszone 203 wird eine hinsichtlich Kollisionsverhalten oder Aufprallverhalten effektive Funktionsstruktur 200 bereitgestellt, durch welche das Gehäuseteil 20 gekennzeichnet ist und welche insbesondere zum Schutz der Energieversorgungseinrichtung 2 vor einer Beschädigung oder Zerstörung dient. Entsprechendes gilt ebenso für das Gehäuseteil 10 mit der Funktionsstruktur 100.
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Das Gehäuseteil 20 mit der Funktionsstruktur 200 ist integral einstückig als ein Einzelteil ausgebildet. Das Gehäuseteil 20 kann durch zumindest einen Spritzvorgang, zumindest einen Gießvorgang und/oder durch zumindest einen Laminiervorgang ausgebildet sein. Insbesondere kann der Anschlagabschnitt 202 aus einem Werkstoff auf Basis eines faserverstärkten Kunststoffs ausgebildet sein.
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Figur 5 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des Schutzelements 3 gemäß der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
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Das Schutzelement 3 ist zur Montage an ein tragbares Werkzeug 1 wie hierin offenbart konfiguriert und dient in einem Montagezustand zur Absorption einer Aufprallenergie bei einem Kollisionsvorgang, um einen erweiterten Schutz für das Werkzeugelement 1 zu realisieren. Mit anderen Worten stellt das Schutzelement 3 für das Werkzeug 1 eine zusätzliche und/oder externe Kollisionsstruktur oder Aufprallstruktur dar, welche zum Schutz des Werkzeuggehäuses dient, insbesondere zumindest der Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 und im Weiteren der im Inneren des Werkzeuggehäuses aufgenommenen Einrichtungen 2 und/oder Werkzeugeinheiten.
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Das Schutzelement 3 ist zur manuellen und/oder zur werkzeuglosen Montage an die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 konfiguriert und umfasst hierzu zwei Koppelabschnitte 510 und 520, sowie vier Verriegelungsabschnitte 610, 620, 630, 640, von welchen in Figur 5 neben den Koppelabschnitten 510 und 520 der Verriegelungsabschnitt 640 sichtbar ist. Ein Koppelabschnitt 510, 520 ist jeweils zur Ausbildung einer lösbaren Verbindung 11, 510 und 21, 520 einer ersten Art mit einem jeweils zugeordneten Montageabschnitt 11 und 21 konfiguriert. Die Montageabschnitte 11 und 21 sind an den Gehäuseteilen 10 und 20 ausgebildet und beispielsweise in den Figuren 1 und 4 sichtbar. Die Montageabschnitte 11 und 21 können jeweils als eine Kante oder als ein Flansch ausgebildet sein.
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Die Verriegelungsabschnitte 610, 620, 630, 640 (siehe hierzu Figur 6) dienen zur Ausbildung lösbarer Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 einer zweiten Art mit (ihnen jeweils) zugeordneten Halteabschnitten 130, 230, 330, 430, welche an den jeweiligen Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 ausgebildet sind. Die Halteabschnitte 230 und 430 sind in Figur 1 sichtbar, wohingegen die Halteabschnitte 130 und 330 in Figur 7 sichtbar sind. Jeder Halteabschnitt 130, 230, 330, 430 ist an dem jeweiligen Gehäuseteil 10, 20, 30,40 ausgebildet und unter anderem Bestandteil eines Schraubdoms.
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Figur 6 zeigt das Schutzelement 3 aus Figur 5 zur näheren Veranschaulichung in einer Vorderansicht (Hauptansicht), in welcher unter anderem die Verriegelungsabschnitte 610, 620, 630, 640 sichtbar sind.
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Die auszubildenden und/oder ausgebildeten lösbaren Verbindungen 11, 510 und 21, 520 der ersten Art, sowie 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 der zweiten Art sind jeweils im Wesentlichen formschlüssige Verbindungen, insbesondere Steckverbindungen oder Steck-Einhänge-Verbindungen. Die auszubildenden und/oder ausgebildeten lösbaren Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 der zweiten Art sind darüber hinaus im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindungen, insbesondere in Form von lösbaren Rast-Klemm-Verbindungen. Die Rast-Klemm-Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 können durch Aufbringen einer ausreichenden (äußeren) Montagedruckkraft auf das Schutzelement 3 im Zuge der Montage an den Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 ausgebildet werden. Ferner ist es möglich, die Rast-Klemm-Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 durch Aufbringen einer ausreichenden Montagezugkraft auf das Schutzelement 3 im Zuge einer Demontage zu lösen, um das Schutzelement 3 von den Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 wieder zu entfernen.
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Zur Ausbildung einer Rast-Klemm-Verbindung 130, 610; 230, 620; 330, 630 und 430, 640 mit dem jeweils zugeordneten Halteabschnitt 130, 230, 330, 430 des jeweiligen Gehäuseteils 10, 20, 30, 40 umfasst jeder Verriegelungsabschnitt 610, 620, 630, 640 ein Rastelement 611, 621, 631, 641 in Form eines Vorsprungs, welcher in einer jeweiligen Vorderansicht U-förmig ausgebildet ist und welcher sich von einer jeweiligen Seitenwand 514, 524 des Schutzelements 3 in einen Innenbereich 504 des Schutzelements 3 definiert erstreckt. Das jeweilige Rastelement 611, 621, 631, 641 befindet sich in einem Montagezustand der Schutzeinrichtung 3 an dem und/oder in dem zugeordneten Halteabschnitt 130, 230, 330, 430, das heißt innerhalb des jeweiligen Schraubdoms, wobei zusätzlich eine Klemmkraft ausgebildet wird, um das Schutzelement 3 hinreichend zu befestigen.
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Die Koppelabschnitte 510, 520 und die Verriegelungsabschnitte 610, 620, 630, 640 sind in einer Längsrichtung L3 des Schutzelements 3 voneinander beabstandet angeordnet, wobei die Koppelabschnitte 510, 520 in der Längsrichtung L3 an einem äußeren Ende des Schutzelements 3 angeordnet sind. Die Längsrichtung L3 ist insbesondere eine Richtung, in welcher sich das Schutzelement 3 längstens und somit hinsichtlich seiner Abmessungen maximal erstreckt.
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Die Koppelabschnitte 510 und 520 sind zur Ausführung einer Schwenkbewegung des Schutzelements 3 um eine Schwenkachse A13 während der Montage an den zugeordneten Montageabschnitten 11 und 21 konfiguriert. Insbesondere sind die Koppelabschnitte 510 und 520 konfiguriert, an den zugeordneten Montageabschnitten 11 und 21 teilweise aufgesteckt und/oder eingehängt zu werden. Jeder Koppelabschnitt 510 und 520 umfasst zur Bildung eines Hinterschnitts zur schwenkbaren Lagerung des Schutzelements 3 jeweils einen Vorsprung 511 und 521, von welchen in Figur 5 der Vorsprung 521 des Koppelabschnitts 520 sichtbar ist. Die Vorsprünge 511 und 522 erstrecken sich hierbei jeweils im Wesentlichen quer zu der Längsrichtung L3 des Schutzelements 3 und/oder im Wesentlichen in Richtung der Schwenkachse A13. Die Vorsprünge 511 und 521 sind insbesondere jeweils als Rippe ausgebildet. Die Schwenkachse A13 wird insbesondere durch die Koppelabschnitte 510, 520 und die zugeordneten Montageabschnitte 11, 21 definiert. Die Koppelabschnitte 510, 520 und die zugeordneten Montageabschnitte 11, 21 sind zueinander im Wesentlichen komplementär ausgebildet. Mit anderen Worten ist das Schutzelement 3 zur Schwenkmontage an das Werkzeuggehäuse des Werkzeugs 1, welches die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 umfasst, konfiguriert. Dadurch wird insbesondere eine einfache Montage des Schutzelements 3 in Form einer Schwenkbewegung und eines anschließenden Rastvorgangs gewährleistet, in dem das Schutzelement 3 zunächst in einer Schräglage über die Koppelabschnitte 510, 520 an den zugeordneten Montageabschnitten 11 und 21 zur schwenkbaren Lagerung aufgesteckt und/der eingehängt wird. Anschließend kann das Schutzelement 3 im Rahmen eines Schwenkvorgangs um die Schwenkachse A13 an den Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 durch Ausbildung der Rast-Klemm-Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630 lösbar, aber dennoch hinreichend fest montiert werden.
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Das Schutzelement 3 umfasst einen Kontaktflansch 505, welcher sich in einer Umfangsrichtung U3 des Schutzelements 3 zumindest abschnittsweise erstreckt und in einem Montagezustand des Schutzelements 3 zur Kontaktierung der Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 konfiguriert ist. Der Kontaktflansch 505 kann entlang der Umfangsrichtung U3 zumindest eine Aussparung und/oder zumindest eine Wölbung jeweils zur Ausbildung eines Hohlraums, insbesondere eines Spalts, zwischen dem Kontaktflansch 505 und dem jeweiligen Gehäuseteil 10, 20, 30, 40 umfassen, um in einem Montagezustand den zumindest einen Teil der Aufprallenergie an definierten Stellen der Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 zu übertragen und/oder zu verteilen.
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Ferner umfasst das Schutzelement 3 mehrere Deformationsabschnitte 500, 503, 514, 524 in Form von Wänden und/oder Wandabschnitten, von welchen die Deformationsabschnitte 503, 514 und 524 als Seitenwände des Schutzelements 3 ausgebildet sind und der Deformationsabschnitt 500 als Rückenwand des Schutzelements 3 ausgebildet ist, um in einem Montagezustand bei einem Kollisionsvorgang jeweils zumindest einen Teil der Aufprallenergie unmittelbar (direkt) aufzunehmen und zumindest teilweise eine Deformation auszuführen. Die Deformationsabschnitte 500, 503, 514, 524 sind hierbei zu dem Kontaktflansch 505 jeweils durch eine definierte Lage und/oder Abmessung angeordnet und/oder ausgebildet, in einem Montagezustand des Schutzelements 3 einen Hohlraum H23 (siehe hierzu Figur 9A) zu den jeweiligen Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 auszubilden, insbesondere jeweils zumindest einen Spalt H23 mit einem konstanten Abstand oder mit einem in der Längsrichtung L3 des Schutzelements 3 variierenden Abstand zu den Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40, das heißt zu dessen Außenflächen. Dadurch wird in einem Montagezustand es Schutzelements 3 eine weitere, zusätzliche Deformationsmöglichkeit für die Deformationsabschnitte 500, 503, 514, 524 bereitgestellt, was zu einem weiter verbesserten Schutz des Werkzeugs 1 bei einem Kollisionsvorgang führt. Ergänzende Erläuterungen finden sich im Folgenden anhand der Beschreibung der Figuren 9 und 9A.
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Das Schutzelement 3 umfasst einen ersten Deformationsabschnitt 514 in Form der ersten Seitenwand 514 und einen zweiten Deformationsabschnitt 524 in Form der zweiten Seitenwand 524, welche voneinander beabstandet und/oder zueinander gegenüberliegend angeordnet sind, und sich jeweils in der Längsrichtung L3 des Schutzelements 3 erstrecken. Die erste Seitenwand 514 und die zweite Seitenwand 524 ist jeweils im Wesentlichen flach und/oder plattenförmig ausgebildet. Die erste Seitenwand 514 und die zweite Seitenwand 524 sind zueinander schräg angeordnet.
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Ferner sind die erste Seitenwand 514 und die zweite Seitenwand 524 über eine dritte Seitenwand 503 sowie über eine gemeinsame Rückenwand 500 als weitere Deformationsabschnitte 503 und 500 miteinander verbunden. Die Rückenwand 500 erstreckt sich in der Längsrichtung L3 des Schutzelements 3.
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Die erste Seitenwand 514, die zweite Seitenwand 524 und die Rückenwand 500 sind insbesondere zur manuellen Montage des Schutzelements 3 als eine Griffschale ausgebildet. Das Schutzelement 3 kann insgesamt als Wanne, als Schale oder als Haube ausgebildet sein.
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Das Schutzelement 3 umfasst eine Aussparung 502, welche an der Rückenwand 500 in einer Umfangsrichtung geschlossen ausgebildet ist, und eine Aussparung 501, welche in der Längsrichtung L3 des Schutzelements 3 halboffen ausgebildet ist, um jeweils eine definierte Steifigkeit des Schutzelements 3 auszubilden und/oder in einem Montagezustand einen Zugang zu dem Bedienelement 50 des Werkzeugs 1 zu ermöglichen.
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Die halboffene Aussparung 501 wird in Richtung der Schwenkachse A13 durch die erste Seitenwand 514 und durch die zweite Seitenwand 524 begrenzt, welche im Bereich der halboffenen Aussparung 501 entlang der Längsrichtung L3 die Form einer Kufe 513, 523 ausbilden oder durch einen kufenförmigen Verlauf gekennzeichnet sind. Darüber hinaus geht entlang der Längsrichtung L3 die erste Seitenwand 514 in einen ersten Schild 512 über und die zweite Seitenwand 524 in einen zweiten Schild 522 über. Der erste Schild 512 und der zweite Schild 522 sind voneinander beabstandet und/oder zueinander gegenüberliegend angeordnet und jeweils konfiguriert, das Schutzelement 3 in einem Montagezustand in Richtung der Schwenkachse A13 zu lagern und/oder abzustützen, was zu einer weiter verbesserten Befestigung des Schutzelements 3 an dem Werkzeug 1 führt.
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Ferner kann das Schutzelement 3 in seinem Innenbereich 504 zusätzlich ein Verstärkungselement 506 umfassen, welches beispielsweise plattenförmig ausgebildet und an der Rückenwand 500 angeordnet ist. Das Verstärkungselement 506 kann zur Ableitung und/oder Übertragung zumindest eines Teils der Aufprallenergie in zumindest eine definierte Richtung beitragen.
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Das Schutzelement 3 ist insbesondere integral einstückig als ein Einzelteil ausgebildet. Das Schutzelement 3 kann aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise auf Basis eines Kunststoffs, ausgebildet sein, insbesondere durch zumindest einen Spritzvorgang und/oder durch zumindest einen Gießvorgang.
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Figur 7 zeigt das Werkzeug 1 aus Figur 1 und das Schutzelement 3 aus Figur 5 zu Beginn eines Montagevorgangs in einer perspektivischen Ansicht. Der Montagevorgang des Schutzelements 3 ist mit gestrichelten Pfeillinien schematisch dargestellt. Das Schutzelement 3 wird mittels der Koppelabschnitte 510 und 520 auf die zugeordneten Montageabschnitte 11 und 21 des Gehäuseteils 10 und 20 aufgesteckt und/oder eingehängt und anschließend werkzeuglos und/oder manuell an die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40 geschwenkt, bis es zu einer Verrastung der Rastelemente 611, 621, 631, 641 mit den zugeordneten Halteabschnitten 130, 230, 330, 430 kommt, um jeweilige lösbare Rast-Klemm-Verbindungen 130, 610; 230, 620; 330, 630; 430, 640 auszubilden, sodass der Kontaktflansch 505 mit den Gehäuseteilen 10, 20, 30, 40 kontaktiert und das Schutzelement 3 somit an dem Werkzeuggehäuse anliegt.
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Es ist möglich, dass das Schutzelement 3 zur lösbaren Montage unter Ausbildung einer Vorspannung konfiguriert ist, um zwischen den Gehäuseteilen 10 und 20, 10 und 30, 10 und 40, 20 und 30, und/oder 20 und 40 jeweils eine Klemmkraft auszubilden. Dadurch wird die Befestigung des Schutzelements 3 an dem Werkzeug 1 verbessert und ist beispielsweise gegen auftretende Vibrationen in einem Betriebszustand des Werkzeugs 1 resistenter.
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Figur 8 zeigt das Werkzeug 1 aus Figur 1 in einer Draufsicht. Gut erkennbar ist die jeweils halbschalenförmige Ausbildung der Gehäuseteile 10 und 20, das Innere des Schachts 2S mit den plattenförmigen Kontaktelementen zur Aufnahme und zum Anschluss der Energieversorgungseinrichtung 2, sowie die äußere Ausbildung und Anordnung der Funktionsstrukturen 100 und 200, welche zu einer Wölbung und/oder Ausbauchung des Werkzeuggehäuses führen.
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Figur 8A zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs 1 aus Figur 8, das heißt Ausschnitt V3.
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Gut erkennbar ist die Lage und Ausbildung der Kontaktabschnitte 101, 201, der Anschlagabschnitte 102, 202 und der jeweils dazwischenliegenden Deformationszonen 103, 203. In der Darstellung in Figur 8A zeigt sich graphisch anschaulich, dass die Funktionsstrukturen 100 und 200 zu der Mittelebene E1 im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet und/oder angeordnet sind.
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Die Funktionsstrukturen 100, 200 erstrecken sich im Wesentlichen senkrecht zu der Mittelebene E1 abschnittsweise und/oder sind zu der Mittelebene E1 beabstandet angeordnet, um einen Zugang zu dem Bedienelement 50 des Werkzeugs 1 zur manuellen Betätigung zu realisieren.
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Figur 9 zeigt das Werkzeug 1 aus Figur 1 mit einem montierten Schutzelement 3 aus Figur 5 in einer Schnittansicht (Draufsicht).
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Figur 9A zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Werkzeugs 1 und des Schutzelements 3 aus Figur 9, das heißt Ausschnitt V4.
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Das Schutzelement 3 befindet sich in einem Montagezustand, was unter anderem an den ausgebildeten, sichtbaren Rast-Klemm-Verbindungen 130, 610 und 230, 630 zwischen den Verriegelungsabschnitten 610, 620 und den zugeordneten Halteabschnitten 130 und 230 erkennbar ist.
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Der Kontaktflansch 505 kontaktiert die Gehäuseteile 10, 20, 30, 40. Der Übergang zwischen der ersten Seitenwand 514 und dem Kontaktflansch 505 ist durch den Übergangsradius R505 gekennzeichnet. Entsprechendes gilt für den Übergang zwischen der zweiten Seitenwand 524 und dem Kontaktflansch 505, wobei dies in Figur 9A aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gekennzeichnet ist.
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Ferner geht aus den Darstellungen in den Figuren 9 und 9A hervor, dass die Gehäuseteile 10 und 20 über die Schraubverbindung S12 miteinander verbunden sind, wobei der jeweils zugehörige Schraubdom den zu den Verriegelungsabschnitten 610 und 630 zugeordneten Halteabschnitt 130 und 230 bildet oder zumindest ein Bestandteil davon ist.
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Die Seitenwände 514, 524 und/oder die Rückenwand 500 sind zusammen mit dem Kontaktflansch 505 angeordnet und/oder ausgebildet, sodass sich in dem Montagezustand des Schutzelements 3 ein Hohlraum H23, insbesondere in Form eines Spalts H23, zwischen den jeweiligen Wänden 514, 524, 500 und den zugeordneten Gehäuseteilen 10, 20,30, 40, das heißt deren Außenflächen bildet. In Figur 9B ist die Lage des Hohlraums H23 zwischen dem Schutzelement 3, das heißt der Innenseite der Rückenwand 500, und dem Werkzeuggehäuse, das heißt den Gehäuseteilen 10 und 20, angedeutet.
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Der Hohlraum H23 steht für die als Deformationsabschnitte fungierenden Wände 514, 524 und 500 als Deformationszone zur Verfügung, eine jeweilige Deformation bei einem Kollisionsvorgang aufzunehmen und dadurch bereits zumindest einen Teil der Aufprallenergie zu absorbieren.
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Figur 10 zeigt das Werkzeug 1 aus Figur 1 mit einem montierten Schutzelement 3 aus Figur 5 in einer Seitenansicht.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Insbesondere beansprucht die vorliegende Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Werkzeug
- 2
- Energieversorgungseinrichtung
- 3
- Schutzelement
- 2S
- Schacht
- 10
- Gehäuseteil
- 11
- Montageabschnitt
- 20
- Gehäuseteil
- 21
- Montageabschnitt
- 30
- Gehäuseteil
- 40
- Gehäuseteil
- 50
- Bedienelement
- 100
- Funktionsstruktur
- 101
- Kontaktabschnitt
- 102
- Anschlagabschnitt
- 103
- Deformationszone
- 110
- Sollbruchstelle
- 120
- Verstärkungselement
- 130
- Halteabschnitt
- 200
- Funktionsstruktur
- 201
- Kontaktabschnitt
- 202
- Anschlagabschnitt
- 203
- Deformationszone
- 210
- Sollbruchstelle
- 220
- Verstärkungselement
- 230
- Halteabschnitt
- 330
- Halteabschnitt
- 430
- Halteabschnitt
- 500
- Rückenwand
- 501
- Aussparung
- 502
- Aussparung
- 503
- Seitenwand
- 504
- Innenbereich
- 505
- Randbereich
- 506
- Verstärkungselement
- 510
- Koppelabschnitt
- 511
- Vorsprung
- 512
- Schild
- 513
- Kufe
- 514
- Seitenwand
- 520
- Koppelabschnitt
- 521
- Vorsprung
- 522
- Schild
- 523
- Kufe
- 524
- Seitenwand
- 610
- Verriegelungsabschnitt
- 611
- Rastelement
- 620
- Verriegelungsabschnitt
- 621
- Rastelement
- 630
- Verriegelungsabschnitt
- 631
- Rastelement
- 640
- Verriegelungsabschnitt
- 641
- Rastelement
- A13
- Schwenkachse
- A12
- Abstand
- A21
- Abstand
- B
- Boden
- D101
- Dicke
- D201_U1
- Dicke
- D201_U2
- Dicke
- D201_U3
- Dicke
- D202
- Dicke
- G1
- Gewichtskraft
- G2
- Gewichtskraft
- E1
- Mittelebene
- E3
- Mittelebene
- H23
- Hohlraum
- K1
- Kollisionsrichtung
- L3
- Längsrichtung
- R11
- Übergang
- R21
- Übergang
- R22
- Übergang
- R505
- Übergangsradius
- S
- Einführrichtung
- S12
- Schraubverbindung
- U1
- Umfangsrichtung
- U3
- Umfangsrichtung