EP4640130B1 - Verfahren zum befestigen und lösen einer anti-rutsch-matte sowie anti-rutsch-matte - Google Patents
Verfahren zum befestigen und lösen einer anti-rutsch-matte sowie anti-rutsch-matteInfo
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- EP4640130B1 EP4640130B1 EP24172165.3A EP24172165A EP4640130B1 EP 4640130 B1 EP4640130 B1 EP 4640130B1 EP 24172165 A EP24172165 A EP 24172165A EP 4640130 B1 EP4640130 B1 EP 4640130B1
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- A47L23/22—Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
- A47L23/26—Mats or gratings combined with brushes ; Mats
- A47L23/266—Mats
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/02172—Floor elements with an anti-skid main surface, other than with grooves
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- E04H4/00—Swimming or splash baths or pools
- E04H4/14—Parts, details or accessories not otherwise provided for
Landscapes
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen einer Anti-Rutsch-Matte mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und einen rutschhemmenden Bereich mit einem Untergrund und einem rutschhemmenden Bereich mit Anti-Rutsch-Matte mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 8.
- Flächen werden unter Wasser unvermeidbar mit einem Biofilm überwachsen. Der hat gallertige Eigenschaften und macht alle Flächen unter Wasser extrem rutschig. Die Standardlösung für eine Rutschhemmung an Land ist die Herstellung von rauen Oberflächen mit Verdrängungsräumen. Unter Wasser ist diese Technologie nur begrenzt hilfreich und auch nicht wartungsfrei, weil oft auch unebene Strukturen rutschig werden.
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undUS 10 850471 B2 US 2018/056626 A1 beschreiben jeweils eine Bodenmatte, die aus mehreren Schichten besteht, wobei die obere und untere Schicht durch magnetische Mittel miteinander verbunden sind. -
beschreibt die Befestigung von Terrassendielen an einer Unterkonstruktion mittels Magnetkraft.US 11 459 773 B2 - In
US 5 524 317 A wird die industrielle Reinigung von Läufern als Motivation genommen, die Läufer mehrteilig auszubilden, wobei die obere Schicht an einer Basis mittels magnetischer Mittel befestigt ist und somit zur Reinigung einfach entnommen werden kann. - Aus
US 2004/154091 A1 ist bekannt, hinter einer Poolverkleidung magnetische Platten zu befestigen, um im Pool UV bedingte Farbänderungen mit dekorativen Mitteln zu verdecken, wobei die dekorativen Mittel Magnete aufweisen und an den magnetischen Platten haften. - Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anti-Rutsch Lösung für Nass- oder Feuchtbereiche, insbesondere für Pools und Schwimmteiche anzugeben, die einfach zu handhaben ist und eine langfristige Rutschhemmung aufweist. Diese Aufgabe wird von einem Verfahren zum Befestigen einer Anti-Rutsch-Matte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und von einem rutschhemmenden Bereich mit den Merkmalen des Anspruchs 8.
- Demnach ist ein Verfahren zum Befestigen und Lösen einer Anti-Rutsch-Matte an einer Zuwegung, einer Umrandung und/oder einem Untergrund (z.B. Treppen, Bodenfläche usw., insbesondere horizontale Laufflächen) eines Pools (Schwimmbecken), Schwimmteichs, Wasserbeckens oder eines Bodens (einschließlich Treppen) eines Nass- oder Feuchtraums vorgesehen, wobei die Anti-Rutsch-Matte eine Oberseite mit einer Vielzahl an Erhebungen zur Rutschhemmung einer Lauffläche aufweist, und eine Unterseite, der eine Vielzahl an ersten magnetischen Mitteln zugeordnet ist, die mit der Anti-Rutsch-Matte fest verbunden sind und wobei mit dem Untergrund bzw. Boden zweite magnetische Mittel fest verbunden sind, und das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- Auflegen der Anti-Rutsch-Matte auf den Untergrund bzw. Boden und dabei Ausbilden einer magnetischen Anziehungskraft zwischen den ersten magnetischen Mitteln und den zweiten magnetischen Mitteln, derart, dass die Anti-Rutsch-Matte ortsfest auf dem Untergrund bzw. Boden verbleibt, insbesondere beim Begehen/Betreten rutschfest ist/ nicht verrutscht,
- Entfernen der Anti-Rutsch-Matte von dem Untergrund bzw. Boden durch Anheben der Anti-Rutsch-Matte und Aufbringen einer Kraft, die größer ist als die Haltekraft zwischen den magnetischen Mitteln ist, wobei der Untergrund dauerhaft mit Wasser bedeckt ist und das Auflegen und Entfernen unter Wasser erfolgt.
- Der Einsatz von magnetischen Mitteln ermöglicht ein nachträgliches Befestigen der Anti-Rutsch-Matte an einem Untergrund bzw. Boden. Die magnetische Haltekraft sichert die Lage, so dass die Anti-Rutsch-Matte als Lauffläche verwendet werden kann. Zudem kann bei dem Einsatz unter Wasser die Anti-Rutsch-Matte einfach entfernt, gereinigt und wieder aufgelegt werden.
- Ein Wasserbecken kann beispielsweise ein Wasserspielbecken, Wasserspielfläche oder Tretbecken sein, die zum Betreten eines Benutzers vorgesehen und ausgelegt ist. Unter Nassraum wird dabei ein Innenraum verstanden, in dem nutzungsbedingt Wasser in großen Mengen anfällt, sowohl in Gas- (Wasserdampf) als auch in Flüssigform. Beispiele sind Hallenbad, Sauna, Großküchen, Laboratorien usw. Insbesondere ist die Menge an Wasser derart groß, dass zu seiner Ableitung eine Fußbodenentwässerung erforderlich ist. Ein Feuchtraum ist ein Raum mit dauerhaft erhöhter Luftfeuchte. Der Boden eines Nassraums oder Feuchtraums schließt die Lauffläche von Treppen mit ein. Eine Lauffläche ist ein begehbarer Untergrund, der zum regelmäßigen und dauerhaften Begehen ausgelegt und vorgesehen ist.
- Vorzugsweise sind die ersten und/oder zweiten magnetischen Mittel aus ferritischem Stahl gebildet. Bevorzugt sind die ersten und/oder zweiten magnetischen Mittel Permanentmagnete. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die zweiten magnetischen Mittel aus ferritischem Stahl, insbesondere als Blech gebildet und die ersten magnetischen Mittel Permanentmagnete. Es ist dabei vorteilhaft, wenn die Anti-Rutsch-Matte mehrere Permanentmagnete aufweist, die einem einzelnen Blech zugeordnet sind.
- Die zweiten magnetischen Mittel werden vorzugsweise in einem installierten Pool oder Schwimmteich im Bereich der Lauffläche nachgerüstet. Es kann aber auch sein, dass das Verfahren bei zu installierenden Pools oder Schwimmreichen zum Einsatz kommt und die mit dem Untergrund zu verbindenden magnetischen Mittel bereits bei der Montage angebracht werden, zum Beispiel unterhalb des Untergrundes des Pools oder des Schwimmteiches.
- Vorzugsweise sind die zweiten magnetischen Mittel auf die Lauffläche geklebt oder geschraubt.
- Es ist vorteilhaft, wenn die ersten magnetischen Mittel in Ausnehmungen der Anti-Rutsch-Matte auf einer Unterseite geklebt, genietet und/oder geschraubt sind. Dabei ist es bevorzugt, wenn eine Unterseite der ersten magnetischen Mittel mit der Unterseite der Anti-Rutsch-Matte plan abschließt.
- Außerdem ist ein rutschhemmender Bereich vorgesehen, aufweisend einen Untergrund eines Pools, Schwimmteichs oder einen Boden eines Nass- oder Feuchtraums und eine Anti-Rutsch-Matte, die eine Oberseite mit einer Vielzahl an Erhebungen zur Rutschhemmung einer Lauffläche aufweist, wobei die Anti-Rutsch-Matte eine Unterseite aufweist, der eine Vielzahl an ersten magnetischen Mitteln zugeordnet ist, die mit der Anti-Rutsch-Matte fest verbunden sind und wobei mit dem Untergrund bzw. Boden zweite magnetische Mittel fest verbunden sind, und die magnetischen Mittel derart ausgebildet sind, dass sich zwischen den ersten und zweiten magnetischen Mittel eine magnetische Anziehungskraft ausbildet, so dass die Anti-Rutsch-Matte ortsfest auf dem Untergrund bzw. Boden verbleibt, wobei die ersten magnetischen Mittel in Ausnehmungen der Anti-Rutsch-Matte auf einer Unterseite geklebt, genietet und/oder geschraubt sind.
- Vorzugsweise ist der Untergrund des Schwimmteichs vermörtelt und die zweiten magnetischen Mittel sind mit der vermörtelten Oberfläche verschraubt. Außerdem können die zuvor beschriebenen Merkmale vorgesehen sein.
- Außerdem ist eine Verwendung einer Anti-Rutsch-Matte zur Befestigung an einer Zuwegung, einer Umrandung und/oder einem Untergrund eines Pools, Schwimmteichs oder Wasserbeckens vorgesehen, wobei die Anti-Rutsch-Matte eine Oberseite mit einer Vielzahl an Erhebungen zur Rutschhemmung einer Lauffläche aufweist, und die Anti-Rutsch-Matte eine Unterseite aufweist, der eine Vielzahl an ersten magnetischen Mitteln zugeordnet ist, die mit der Anti-Rutsch-Matte fest verbunden sind und dass mit dem Untergrund bzw. Boden zweite magnetische Mittel fest verbunden sind, wobei die ersten und zweiten magnetischen Mittel derart ausgebildet sind, dass sich eine magnetische Anziehungskraft ausbildet, so dass die Anti-Rutsch-Matte ortsfest auf dem Untergrund bzw. Boden verbleibt.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf einen Boden mit einer Anti-Rutsch-Matte, sowie
- Figur 2:
- einen Querschnitt durch eine Anti-Rutsch-Matte.
- In der
Figur 1 sind auf einem Boden bzw. Untergrund 1 Befestigungselemente 2 (magnetische Mittel) befestigt. Die Befestigungselemente 2 sind zumindest bereichsweise, bevorzugt vollständig aus ferritischem Stahl gebildet. Die Befestigungselemente 2 sind vorzugsweise Bleche mit einer konstanten Dicke. Die Bleche können aber auch unterschiedlich dick sein und unterschiedliche Formen haben, z.B. als ganzflächige Platte ausgebildet sein. Ferritischer Stahl gehört zu den Chromstahlsorten und ist stark magnetisch und nichtrostend. Der Chromanteil liegt zwischen 12 und 18 Prozent während der Kohlenstoffgehalt sehr gering ist (bevorzugt unter 0,05 Prozent). - Auf dem Untergrund 1 und den Befestigungselementen 2 liegt eine Anti-Rutsch-Matte 3, die auf der Unterseite Magnete 4 aufweist. Die Magnete 4 sind Permanentmagnete und können unterschiedlichste Formen und Dicken aufweisen und aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Bevorzugt sind die Magnete 4 Ferrit-Magnete oder Neodym(NdFeB)-Magnete. Die Magnete 4 sind fest mit der Anti-Rutsch-Matte 3 verbunden. Die Magnete 4 wechselwirken mit den Befestigungselementen 2 und es bildet sich eine Haltekraft in Form einer Magnetkraft aus. Die Haltekraft kann durch die Anzahl der Magnete 4 und/oder durch das Material bzw. die Form der Magnete 4 sowie deren Lage bzw. Abstand zueinander beeinflusst werden. Bevorzugt weisen die Magnete 4 eine plane Fläche auf, die mit einer planen Fläche der Befestigungselemente 2 zusammenwirkt.
- Die Anti-Rutsch-Matte 3 ist aus einem flexiblen Material mit profilierter Oberfläche gebildet. Durch das flexible Material passt sich die Anti-Rutsch-Matte 3 den Unebenheiten des Untergrundes an. Die Oberfläche der Anti-Rutsch-Matte 3 ist z.B. durch schmale Erhöhungen so strukturiert, dass ein hohes Verdrängungsvolumen entsteht. Die betretbare Oberfläche der Anti-Rutsch-Matte 3 ist so beschaffen, dass der Biofilm beim Betreten sofort zerstört und in einen benachbarten Verdrängungsraum gedrückt wird.
- Die Profilierung kann bevorzugt linienförmig mit geringem Abstand verlaufen. Sie kann aber auch kegelförmig, hülsenförmig oder fadenartig ausgebildet sein. Im bevorzugten Fall ergibt sich eine Profilierung, deren Wirkungsgrad unabhängig von der Laufrichtung der Benutzer ist. Die Abstände zwischen den Erhöhungen sind so ausgebildet, dass sie mit Reinigungsgeräten wie Pool-Robotern bevorzugt in jeder Richtung bearbeitet werden können. Die Abstände liegen bevorzugt in einem Bereich zwischen 3 mm und 10 mm.
- Es ist auch denkbar, dass die Anti-Rutsch-Matte eine gitterartige Struktur aufweist, d.h. durchsetzende Ausnehmungen aufweist, die für eine zuverlässige Drainage-Wirkung bei Laufflächen, die nicht dauerhaft im Wasser liegen sorgen.
- Das flexible Material kann zum Beispiel ein extrudierter Gummi-, Silikon- oder beliebiger Kunststoff sein. Um die Anti-Rutsch-Matte auf Treppenstufen befestigen zu können, ist die Anti-Rutsch-Matte 3 bevorzugt rechteckig ausgebildet. Vorzugsweise weist eine Querseite dann eine Breite zwischen 15 und 25 cm, bevorzugt etwa 20 cm auf. Für flächige Anwendungen am Grund eines Teiches oder Pools oder im Gehbereich von Kneipp-Becken können für die Herstellung der Anti-Rutsch-Matte auch Spritz- oder Gieß- oder TiefziehVerfahren genutzt werden. Damit lässt sich jede technisch mögliche Abmessung herstellen. Die Höhe der Anti-Rutsch-Matte liegt bevorzugt in einem Bereich von 8 mm bis 25 mm, insbesondere zwischen 8 mm und 15 mm. Für Anwendungen in Spielbereichen von Kindern kann die Anti-Rutsch-Matte mit einer entsprechenden Höhe zusätzlich als Fallschutz dienen.
- Zu einem entscheidenden Vorteil wird dabei die leicht handhabbare Größe der Anti-Rutsch-Matte 3. Die Anti-Rutsch-Matte 3 kann mit wenigen Handgriffen entfernt und beispielsweise in einer Spülmaschine gereinigt werden.
- Es ist aber auch denkbar, die Anti-Rutsch-Matte in Form von Pads, Streifen, Ronden oder sonstigen Formen auszubilden, um eine maßgeschneiderte Rutschhemmung zu erzielen.
- Für eine gelegentliche Grundreinigung ist die Anti-Rutsch-Matte 3 vom Untergrund 1 entfernbar ausgebildet. Durch Überwindung der magnetischen Haltekraft kann die Anti-Rutsch-Matte 3 vom Untergrund 1 abgezogen werden. Durch die Entnahme insbesondere bei Schwimmteichen wird vermieden, dass sich unterhalb der Anti-Rutsch-Matte Faulstellen ausbilden oder dass thermisch bedingte Maßänderungen der Anti-Rutsch-Matte zu Hohlräumen führen.
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Figur 2 zeigt drei exemplarische Befestigungsmöglichkeiten der Magnete 4 mit der Anti-Rutsch-Matte 3. Die Anti-Rutsch-Matte 3 weist auf der Oberseite eine rutschhemmende Profilierung 5 auf. In die Unterseite der Anti-Rutsch-Matte 3 sind Ausnehmungen 6 eingebracht, die als Aufnahme für die Magnete 4 dienen. Es ist denkbar, die Magnete 4 in die Aufnahme zu kleben, wie dies links dargestellt ist. Es ist auch möglich, bei der Herstellung der Anti-Rutsch-Matte 3 die Magnete 4 mit in die Unterseite einzuarbeiten. In der Mitte ist eine Befestigung eines Magnetes 4 in die Ausnahme mittels Niete 7 dargestellt. Es ist auch denkbar, die Magnete 4 lösbar zu befestigen, beispielsweise mittels Verschraubung 8, wie rechts inFigur 2 dargestellt. In die Anti-Rutsch-Matte 3 können zur Stabilisierung Halteelemente wie Drähte oder steifere KunststoffProfile eingearbeitet sein (nicht dargestellt). - Besonders bevorzugt wird die Anti-Rutsch-Matte in bereits installierten Pools oder Schwimmteichen eingesetzt. Ein Schwerpunkt sind Schwimmteiche deren Folie mit einer Mörtelschicht abgedeckt ist. Die Befestigungselemente insbesondere Bleche können mit der vermörtelten Oberfläche verschraubt werden. Bei beispielsweise GfK-Pools oder Teichen mit Folienoberflächen können die Befestigungselemente insbesondere Bleche auf die Oberfläche aufgeklebt werden.
- Es ist auch denkbar, Permanentmagnete in Form von Blechen aus ferritischem Stahl im Boden eines Teichs oder eines Pools fest zu verbauen (direkt oder auswechselbar in einer Halterung). Das ferritische Gegenstück befindet sich dann in der Anti-Rutsch-Matte. Vorstellbar sind in gleicher Funktion auch in Anti-Rutsch-Matte eingebrachte Magnetbänder oder gewebte Anti-Rutsch-Matten mit Drähten aus ferritischem Stahl.
- Darüber hinaus lässt sich das Verfahren als schnelle sicherheitstechnische Aus- und Nachrüstung von zu glatten Flächen einsetzen. Ein Beispiel sind Fliesen in Feuchträumen. Bleche aus ferritischem Stahl können auf den Fliesen aufgeklebt werden. Die an den Blechen befestigte Anti-Rutsch-Matte stellt sofort eine rutschfeste, hygienische Struktur her, weil sie einfach abgenommen und auch maschinell gereinigt werden kann. Anwendungsfälle sind Sauna- und Gastronomiebereiche, aber auch private Baderäume.
- Bei Neuanlagen können ferromagnetische Metallschienen bereits in die Bodenfläche eingebaut werden. Anwendungsfälle sind beispielsweise Sanitärbereiche in privaten und öffentlichen Bädern, in Senioren- und Pflegeheimen.
Claims (9)
- Verfahren zum Befestigen und Lösen einer Anti-Rutsch-Matte (3) an einer Zuwegung, einer Umrandung und/oder einem Untergrund (1) eines Pools, Schwimmteichs, Wasserbeckens oder eines Bodens eines Nass- oder Feuchtraums, wobei die Anti-Rutsch-Matte (3) eine Oberseite mit einer Vielzahl an Erhebungen zur Rutschhemmung einer Lauffläche aufweist, wobei die Anti-Rutsch-Matte (3) eine Unterseite aufweist, der eine Vielzahl an ersten magnetischen Mitteln (4) zugeordnet ist, die mit der Anti-Rutsch-Matte (3) fest verbunden sind und dass mit dem Untergrund (1) bzw. Boden zweite magnetische Mittel (2) fest verbunden sind, und das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:- Auflegen der Anti-Rutsch-Matte (3) auf den Untergrund bzw. Boden und dabei Ausbilden einer magnetischen Anziehungskraft zwischen den ersten magnetischen Mitteln (4) und den zweiten magnetischen Mitteln (2), derart, dass die Anti-Rutsch-Matte (3) ortsfest auf dem Untergrund (1) bzw. Boden verbleibt, das Verfahren wird gekennzeichnet durch das- Entfernen der Anti-Rutsch-Matte (3) von dem Untergrund (1) bzw. Boden durch Anheben der Anti-Rutsch-Matte (3) und Aufbringen einer Kraft, die größer ist als die Haltekraft zwischen den magnetischen Mitteln (2,4) ist, wobei der Untergrund (1) dauerhaft mit Wasser bedeckt ist und das Auflegen und Entfernen unter Wasser erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten magnetischen Mittel (2,4) aus ferritischem Stahl gebildet sind.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten magnetischen Mittel (2,4) Permanentmagnete sind.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten magnetischen Mittel (2) in einem installierten Pool oder Schwimmteich im Bereich der Lauffläche nachgerüstet werden.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten magnetischen Mittel (2) auf die Lauffläche geklebt oder geschraubt sind.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten magnetischen Mittel in Ausnehmungen der Anti-Rutsch-Matte auf einer Unterseite geklebt, genietet und/oder geschraubt sind.
- Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterseite der ersten magnetischen Mittel mit der Unterseite der Anti-Rutsch-Matte plan abschließt.
- Rutschhemmender Bereich aufweisend einen Untergrund eines Pools, Schwimmteichs oder einen Boden eines Nass- oder Feuchtraums und eine Anti-Rutsch-Matte, die eine Oberseite mit einer Vielzahl an Erhebungen zur Rutschhemmung einer Lauffläche aufweist, wobei die Anti-Rutsch-Matte (3) eine Unterseite aufweist, der eine Vielzahl an ersten magnetischen Mitteln (4) zugeordnet ist, die mit der Anti-Rutsch-Matte (3) fest verbunden sind und wobei mit dem Untergrund (1) bzw. Boden zweite magnetische Mittel (2) fest verbunden sind, und die magnetischen Mittel (2,4) derart ausgebildet sind, dass sich zwischen den ersten und zweiten magnetischen Mittel (2,4) eine magnetische Anziehungskraft ausbildet, so dass die Anti-Rutsch-Matte (3) ortsfest auf dem Untergrund (1) bzw. Boden verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten magnetischen Mittel in Ausnehmungen der Anti-Rutsch-Matte auf einer Unterseite geklebt, genietet und/oder geschraubt sind.
- Rutschhemmender Bereich nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergrund des Schwimmteichs vermörtelt ist und die zweiten magnetischen Mittel mit der vermörtelten Oberfläche verschraubt sind.
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