Stand der Technik
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel nach Anspruch 1.
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Bag-in-Box-Lösungen sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt und bieten praktische Verpackungen für grössere Mengen von Flüssigkeiten. Sie sind besonders geeignet für Fruchtsäfte, Wein, Öl oder andere konsumierbare Flüssigkeiten. Der Bag-in-Box-Beutel ermöglicht eine stabile, leichte und flexible Verpackung für die Flüssigkeit, um diese möglichst lange haltbar aufzubewahren.
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Herkömmliche Vorrichtungen bzw. Boxen zur Aufnahme des Bag-in-Box-Beutels bestehen üblicherweise aus einem rechteckigen Karton. Die Box weist oftmals eine Öffnung auf, welche dazu vorgesehen ist, beim Einsetzen des Bag-in-Box-Beutels in die Box einen Absperrhahn des Bag-in-Box-Beutels aus der Box herauszuführen. In Figur 11 der vorliegenden Zeichnungen ist beispielhaft eine derartige Vorrichtung nach dem Stand der Technik dargestellt. Üblicherweise umfasst die Box im Stand der Technik einen flachen und geraden Auflageboden für den Bag-in-Box-Beutel. Die einfache rechtwinklige Geometrie der Box mit dem flachen Auflageboden ermöglicht zwar ein unkompliziertes Einführen und Entnehmen des Bag-in-Box-Beutels in bzw. aus der Box und bietet praktische Stapelmöglichkeiten, weist jedoch erhebliche Nachteile bei der Entnahme von Flüssigkeit auf. In einem eingesetzten Zustand des Bag-in-Box-Beutels in der Box ist es nicht möglich diesen vollständig zu leeren, sodass stets ein Rest von Flüssigkeit in dem Beutel verbleit. Um den Beutel restlos zu entleeren, muss ein Benutzer den Bag-in-Box-Beutel erst aus der Box entnehmen und von Hand die restliche Flüssigkeit aus dem Beutel herausdrücken. Dies ist für den Benutzer sehr umständlich und aufwändig.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemässe Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Benutzerkomforts und einer Effizienz bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
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Erfindungsgemäss wird eine Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel vorgeschlagen, mit einem Gehäuse umfassend zumindest eine Seitenwandung, welche in einem Anwendungszustand zumindest im Wesentlichen in Lotrichtung ausgerichtet ist, einen Innenraum des Gehäuses abschnittsweise begrenzt und eine obere Gehäuseöffnung definiert, über welche der Bag-in-Box-Beutel in Lotrichtung in den Innenraum des Gehäuses einführbar ist, und mit einem Zwischenboden, welcher in dem Innenraum angeordnet ist und eine Auflagefläche für den Bag-in-Box-Beutel ausbildet, wobei die Seitenwandung eine seitliche Gehäuseöffnung aufweist, durch welche eine Dosiereinheit des Bag-in-Box-Beutels zumindest teilweise aus dem Innenraum herausführbar ist, wobei die Auflagefläche einen geneigten Zentralabschnitt aufweist, wobei eine entlang einer Haupterstreckungsrichtung des geneigten Zentralabschnitts verlaufende gedachte Gerade, durch die seitliche Gehäuseöffnung hindurch verläuft und mit der Lotrichtung einen Schnittwinkel von kleiner 90° bildet.
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Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine Entnahme von Flüssigkeit aus einem Bag-in-Box-Beutel effizienter, benutzerfreundlicher und leichter gestaltet werden. Vorteilhaft ist eine zumindest im Wesentlichen restlose Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel mit der vorgeschlagenen Vorrichtung möglich. Damit kann ein Benutzerkomfort gesteigert und auf ein vom Benutzer mühsames separates Entleeren des Bag-in-Box-Beutels ausserhalb der Verwendung mit der Vorrichtung verzichtet werden. Mittels der erfindungsgemässen Ausgestaltung des geneigten Zentralabschnitts kann in dem Anwendungszustand eine Führung von Flüssigkeit zu der Dosiereinheit des Bag-in-Box-Beutels gleichmässiger und effizienter gestaltet werden, sodass der Benutzer durch Betätigung der Dosiereinheit den Bag-in-Box-Beutel restlos von Flüssigkeit entleeren kann. Zudem kann eine Effizienz hinsichtlich einer Benutzung, einem Einsatz und einer Anwendung der Vorrichtung gesteigert werden. Des Weiteren kann vorteilhaft eine Ressourceneffizienz gesteigert werden, indem eine zumindest im Wesentlichen restlose Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel auch für diejenigen Benutzer, welche Bag-in-Box-Beuteln bislang mit Restflüssigkeit entsorgt haben, weil ihnen ein separates Entleeren zu mühsam war, nunmehr problemlos und ohne jeglichen Zusatzaufwand ermöglicht werden. Ferner kann eine Ressourceneffizienz dahingehend gesteigert werden, dass die Vorrichtung mehrfach befüllbar mit neuen Bag-in-Box-Beuteln ist. Vorteilhafterweise kann der Benutzer zur Nachfüllung lediglich den Bag-in-Box-Beutel kaufen, und zwar ohne die bisherige im Stand der Technik bekannte Box. Damit kann eine besonders nachhaltige Vorrichtung bereitgestellt werden. Zudem können Verpackungsmaterialien sowie -kosten eingespart und ein ressourcenschonendes Bag-in-Box-System ermöglicht werden.
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Insbesondere sind die Vorrichtung und der Bag-in-Box-Beutel Teil eines Bag-in-Box-Beutel-Systems. Der Bag-in-Box-Beutel kann dazu ausgebildet sein, grössere Mengen von Flüssigkeiten, beispielsweise zumindest drei, vorteilhaft zumindest fünf, besonders vorteilhaft zumindest zehn Liter Flüssigkeit aufzunehmen und auslaufsicher aufzubewahren. Bei der Flüssigkeit kann es sich beispielsweise um Fruchtsäfte, Wein, Öl oder andere konsumierbare Flüssigkeiten handeln. Bevorzugt handelt es sich bei der Flüssigkeit um eine verzehrbare/zum Verzehr vorgesehene Flüssigkeit. Alternativ können auch nicht verzehrbare Flüssigkeiten, wie Seife, Wasch- oder Reinigungsmittel, denkbar sein. Insbesondere ist die Vorrichtung dazu vorgesehen, den Bag-in-Box-Beutel zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, aufzunehmen. Der Bag-in-Box-Beutel ist über die obere Gehäuseöffnung in Lotrichtung in das Gehäuse einführbar/einsetzbar. Vorzugsweise ist der Bag-in-Box-Beutel zerstörungsfrei in das Gehäuse einsetzbar und zerstörungsfrei wieder aus dem Gehäuse entnehmbar, und zwar besonders bevorzugt werkzeuglos. Zur Anwendung kann ein Benutzer den Bag-in-Box-Beutel über die obere Gehäuseöffnung in Lotrichtung in den Innenraum des Gehäuses einführen und in dem Innenraum positionieren. In einem eingesetzten Zustand kann der Bag-in-Box-Beutel, insbesondere zumindest eine Beuteleinheit des Bag-in-Box-Beutels, zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, in dem Innenraum des Gehäuses angeordnet sein. Insbesondere ist die Beuteleinheit des Bag-in-Box-Beutels dazu vorgesehen, Flüssigkeit aufzunehmen und auslaufsicher aufzubewahren. Insbesondere liegt in dem Anwendungszustand der eingesetzte Zustand des Bag-in-Box-Beutels vor. Vorteilhaft ist der Bag-in-Box-Beutel, insbesondere die Beuteleinheit, auf dem Zwischenboden positionierbar. Bevorzugt begrenzt der Zwischenboden den Innenraum des Gehäuses zumindest teilweise oder zumindest zu einem Grossteil in Lotrichtung betrachtet nach unten. Der Zwischenboden kann Teil des Gehäuses und einstückig, insbesondere einteilig, mit zumindest der Seitenwandung ausgebildet sein. Vorzugsweise liegt der Bag-in-Box-Beutel, insbesondere die Beuteleinheit, in dem Anwendungszustand auf dem Zwischenboden, insbesondere der Auflagefläche, auf und kontaktiert diesen unmittelbar. Unter dem Ausdruck "zu einem Grossteil" sollen in diesem Dokument zumindest 55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt zumindest 85 % und besonders vorteilhaft höchstens 95 % eines Flächen-, Volumen- und/oder Massenanteils verstanden werden.
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Insbesondere ist die Dosiereinheit an der Beuteleinheit angeordnet und dazu vorgesehen, eine Entnahme der Flüssigkeit aus der Beuteleinheit zu dosieren. Die Dosiereinheit kann zumindest einen Hahn, insbesondere Absperrhahn, aufweisen, welcher von dem Benutzer zur Entnahme der Flüssigkeit aus der Beuteleinheit betätigbar ist. Bei einem Einsetzen des Bag-in-Box-Beutels in das Gehäuse kann die Dosiereinheit, insbesondere zumindest der Hahn, durch die seitliche Gehäuseöffnung zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Grossteil, aus dem Innenraum herausgeführt werden. Bevorzugt ist in dem eingesetzten Zustand, insbesondere dem Anwendungszustand, die Beuteleinheit vollständig in dem Gehäuse, insbesondere dem Innenraum, und zumindest der Hahn der Dosiereinheit zumindest teilweise ausserhalb des Gehäuses, insbesondere des Innenraums, angeordnet.
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Die Vorrichtung kann eine Abdeckeinheit aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, die obere Gehäuseöffnung zumindest teilweise, zumindest zu einem Grossteil oder vollständig abzudecken. In dem eingesetzten Zustand des Bag-in-Box-Beutels kann die Abdeckeinheit die obere Gehäuseöffnung verschliessen und damit zumindest die Beuteleinheit des Bag-in-Box-Beutel zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, in Richtung der oberen Gehäuseöffnung abdecken. Insbesondere ist die Abdeckeinheit als Deckel ausgebildet. Die Abdeckeinheit könnte mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung, wie beispielsweise einer Rastverbindung und/oder Steckverbindung und/oder Drehverbindung und/oder Klemmverbindung und/oder Klettverbindung, an dem Gehäuse befestigt sein. Beispielsweise kann die Abdeckeinheit mittels eines Schniers an dem Gehäuse angeordnet und damit schwenkbar zu der oberen Gehäuseöffnung gelagert sein. Alternativ kann die Abdeckeinheit frei von Verbindungseinheiten zu dem Gehäuse ausgebildet und von dem Benutzer von dem Gehäuse abgenommen und wieder daraufgesetzt werden. Mittels der Abdeckeinheit kann neben einer Abdeckung des Bag-in-Box-Beutels in dem eingesetzten Zustand, eine komfortable und benutzerfreundliche Stapelung der Vorrichtung ermöglicht werden.
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Bevorzugt handelt es sich bei der Vorrichtung um einen Behälter bzw. eine Box. Das Gehäuse kann zumindest teilweise, zumindest zu einem Grossteil oder vollständig aus einem Mineral, beispielsweise Glas oder Stein, und/oder aus einem nachwachsenden Rohstoff, wie Holz, und/oder aus einem Faserstoff, beispielsweise Papier oder Karton, und/oder aus Kunststoff und/oder aus Metall, wie beispielsweise Edelstahl, und/oder aus einem Verbundmaterial ausgebildet sein. Das Gehäuse kann einstückig, bevorzugt einteilig, ausgebildet sein. Unter "einstückig" soll zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder Schweissprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess. Unter "einteilig" soll in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren und/oder in einem Stanzverfahren und/oder in einem Blechbiegeprozess und/oder in einem Druckprozess, beispielsweise einem 3D-Druckprozesses, und/oder einem anderen dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verfahren aus dem einzelnen Rohling hergestellt.
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Für eine benutzerfreundliche Handhabung kann die Vorrichtung zumindest eine Griffeinheit an dem Gehäuse aufweisen. Bei der Griffeinheit könnte es sich um ein zu dem Gehäuse separat ausgebildetes Element handeln, welches an zumindest einer Seitenwandung, insbesondere der bereits genannten Seitenwandung, des Gehäuses angeordnet ist. Alternativ kann es sich bei der Griffeinheit um eine Grifföffnung in der Seitenwand des Gehäuses handeln. Bevorzugt weist die Vorrichtung zumindest zwei Griffeinheiten auf, welche jeweils auf sich gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses angeordnet sind.
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Denkbar wäre, dass das Gehäuse in Umfangsrichtung betrachtet eine runde oder ovale Geometrie aufweist. Das Gehäuse könnte beispielsweise zylinderförmig ausgebildet sein. Bevorzugt weist das Gehäuse, in Umfangsrichtung betrachtet, eine eckige Geometrie auf. Beispielsweise kann das Gehäuse, in Umfangsrichtung betrachtet, zumindest vier, sechs oder acht Ecken aufweisen. Die Seitenwandung kann genau eine Seite des Gehäuses definieren, welche sich, in Umfangsrichtung des Gehäuses betrachtet, insbesondere zwischen zwei Ecken des Gehäuses erstreckt. Alternativ könnte sich die Seitenwandung über den ganzen seitlichen Umfang des Gehäuses erstrecken.
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Bevorzugt ist das Gehäuse in dem Anwendungszustand auf einem Untergrund aufgestellt und stehend gelagert, beispielsweise auf einem Tisch, Regal oder Boden. Insbesondere erstreckt sich in dem Anwendungszustand eine Höhenrichtung des Gehäuses parallel zur Lotrichtung. Bevorzugt ist die Seitenwandung in dem Anwendungszustand parallel zur Lotrichtung ausgerichtet. Denkbar wäre jedoch auch, dass die Seitenwandung in dem Anwendungszustand schräg zur Lotrichtung ausgerichtet ist. Ein Schnittwinkel zwischen der Lotrichtung und einer Haupterstreckungsrichtung der Seitenwandung könnte zumindest 5°, vorteilhaft zumindest 10° und vorzugsweise höchstens 45° betragen.
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Die Lotrichtung ist nach allgemeiner, dem Fachmann bekannter Definition die örtliche Richtung der Schwerebeschleunigung, welche stets nach unten in Richtung der Gravitationskraft zeigt. In Höhenrichtung des Gehäuses betrachtet, definiert eine obere Kante der Seitenwandung zumindest teilweise die obere Gehäuseöffnung. Weist das Gehäuse mehrere Seitenwandungen, beispielsweise zumindest zwei oder vier Seitenwandungen auf, können in Höhenrichtung des Gehäuses betrachtet, die oberen Kanten der Seitenwandungen gemeinsam zumindest teilweise oder vollständig die obere Gehäuseöffnung definieren.
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Die seitliche Gehäuseöffnung könnte eckig ausgestaltet sein. Vorteilhaft weist die seitliche Gehäuseöffnung eine kreisförmige oder ovale Geometrie auf. Bevorzugt weist die seitliche Gehäuseöffnung zumindest einen Durchführbereich und einen Haltebereich auf. Der Durchführbereich kann eine runde, kreisförmige Geometrie aufweisen, wobei ein Durchmesser des Durchführbereichs vorteilhaft grösser ist als ein Durchmesser der Dosiereinheit. Bevorzugt weist die Dosiereinheit ein Befestigungselement auf, welches dazu vorgesehen ist, den Hahn an der seitlichen Gehäuseöffnung zu befestigen. Insbesondere ist der Durchmesser des Durchführungsbereichs grösser als ein Durchmesser des Befestigungselements.
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Beim Einsetzen des Bag-in-Box-Beutels in die Vorrichtung kann die Dosiereinheit zumindest teilweise durch den Durchführbereich aus dem Innenraum herausführbar sein. Insbesondere grenzt der Haltebereich unmittelbar an den Durchführbereich an und ist in Lotrichtung betrachtet und insbesondere in dem Anwendungszustand, unterhalb von dem Durchführungsbereich angeordnet. Der Haltebereich kann eine runde, kreisförmige Geometrie aufweisen, wobei ein Durchmesser des Haltebereichs vorteilhaft kleiner ist als ein Durchmesser der Dosiereinheit, insbesondere des Befestigungselements. Ferner kann der Durchmesser des Haltebereichs kleiner sein als der Durchmesser des Durchführbereichs. Der Durchmesser des Haltebereich kann um zumindest 5 %, vorteilhaft zumindest 10 % und besonders vorteilhaft um zumindest 25 %kleiner sein als der Durchmesser des Durchführbereichs. Besonders vorteilhaft bilden der Haltebereich und der Durchführbereich zwei aneinander angeordnete, sich zumindest abschnittsweise überschneidende Kreise aus. In dem eingesetzten Zustand kann die Dosiereinheit zumindest teilweise in dem Haltebereich angeordnet sein. Insbesondere ist die Dosiereinheit in dem eingesetzten Zustand formschlüssig in dem Haltebereich eingesetzt/angeordnet/fixiert. Vorzugsweise weist das Befestigungselement eine ersten Befestigungsabschnitt und einen zu dem ersten Befestigungsabschnitt gegenüberliegenden und parallel dazu verlaufenden zweiten Befestigungsabschnitt auf. Besonders bevorzugt ist der Durchmesser des Haltebereichs kleiner als ein Durchmesser des ersten Befestigungsabschnitts und des zweiten Befestigungsabschnitts des Befestigungselements. In dem eingesetzten Zustand kann der erste Befestigungsabschnitt ausserhalb des Innenraums, und zwar auf einer Aussenseite der Seitenwandung und der zweite Befestigungsabschnitt innerhalb des Innenraums, und zwar auf einer Innenseite der Seitenwandung angeordnet sein. Bevorzugt befindet sich in dem eingesetzten Zustand der Haltebereich der seitlichen Gehäuseöffnung zwischen dem ersten Befestigungsabschnitt und dem zweiten Befestigungsabschnitt des Befestigungselements.
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Denkbar wäre auch, dass die Vorrichtung eine Fixiereinheit umfasst, welche dazu vorgesehen ist, die Dosiereinheit zusätzlich mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung in der seitlichen Gehäuseöffnung, insbesondere in dem Haltebereich, zu fixieren. Die Fixiereinheit kann beispielsweise dazu vorgesehen sein, die Dosiereinheit in der seitlichen Gehäuseöffnung mittels einer Rastverbindung, einer Schiebeverbindung, einer Klemmverbindung und/oder Steckverbindung und/oder dergleichen zu fixieren.
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Der Schnittwinkel der gedachten Geraden und der Lotrichtung kann zumindest 80°, vorteilhaft zumindest 70°, und besonders vorteilhaft zumindest 60° betragen. Die entlang der Haupterstreckungsrichtung des geneigten Zentralabschnitts verlaufende gedachte Gerade könnte durch den Durchführbereich der seitlichen Gehäuseöffnung verlaufen. Bevorzugt verläuft die gedachte Gerade durch den Haltebereich der seitlichen Gehäuseöffnung. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll vorliegend eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschliesst. Insbesondere erstreckt sich die Haupterstreckungsrichtung des Objekts innerhalb einer Haupterstreckungsebene des Objekts. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll vorliegend eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer grössten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ausgerichtet ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Ferner soll unter "vorgesehen" hier und im Folgenden speziell ausgebildet, eingerichtet, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden.
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Denkbar wäre, dass der Zwischenboden in Lotrichtung betrachtet, den Innenraum des Gehäuses nach unten vollständig begrenzt. Der Zwischenboden könnte sich in dem Innenraum über eine gesamte Bodenfläche des Gehäuses erstrecken. Um jedoch mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung eine funktionssichere Anordnung des Bag-in-Box-Beutels in der Vorrichtung bereitstellen zu können, einen Benutzerkomfort zu steigern und vorteilhaft die Dosiereinheit des Bag-in-Box-Beutels effizient und funktionssicher an der Vorrichtung, insbesondere der seitlichen Gehäuseöffnung, zu positionieren, wird vorgeschlagen, dass der Zwischenboden eine Aussparung aufweist, welche zwischen dem geneigten Zentralabschnitt und der seitlichen Gehäuseöffnung angeordnet ist. Mittels der Aussparung kann die Dosiereinheit zumindest teilweise durch die seitliche Gehäuseöffnung geführt und funktionssicher an dieser befestigt werden. Insbesondere erstreckt sich die Aussparung, senkrecht zur Lotrichtung betrachtet, zwischen dem geneigten Zentralabschnitt und der seitlichen Gehäuseöffnung, insbesondere zumindest dem Durchführbereich der seitlichen Gehäuseöffnung. Ein Abstand der Aussparung zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und dem geneigten Zentralabschnitt, insbesondere eine Tiefenerstreckung der Aussparung, kann zumindest 35 mm, vorteilhaft zumindest 45 mm, besonders vorteilhaft zumindest 55 mm und bevorzugt höchstens 80 mm, besonders bevorzugt höchstens 70 mm betragen.
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Um eine Anordnung der Dosiereinheit des Bag-in-Box-Beutels an der seitlichen Gehäuseöffnung weiter zu verbessern und stabiler zu gestalten, kann die Vorrichtung auf der Innenseite der Seitenwandung des Gehäuses ein Fixierelement aufweisen. Damit kann vorteilhaft ein Abkippen oder Herausfallen der Dosiereinheit in dem eingesetzten Zustand verhindert werden. Das Fixierelement kann zumindest abschnittsweise an der seitlichen Gehäuseöffnung an der Innenseite der Seitenwandung angeordnet sein. Insbesondere ist die Innenseite der der Seitenwandung dem Innenraum zugewandt. Das Fixierelement könnte sich auf der Innenseite der Seitenwandung entlang des Durchführbereichs und/oder des Haltebereichs erstrecken. Vorzugsweise erstreckt sich das Fixierelement zumindest abschnittsweise entlang des Haltebereichs. Besonders bevorzugt erstreckt sich das Fixierelement entlang eines gesamten Umfangs des Haltebereichs auf der Innenseite der Seitenwandung in Form eines Kreisabschnitts. Insbesondere weist das Fixierelement eine gleichbleibende Materialstärke auf. Insbesondere ist das Fixierelement dazu vorgesehen, die Dosiereinheit in dem eingesetzten Zustand, insbesondere dem Anwendungszustand, an der seitlichen Gehäuseöffnung zu fixieren und ein Abkippen der Dosiereinheit zu verhindern. Bevorzugt kontaktiert der zweite Befestigungsabschnitt des Befestigungselements der Dosiereinheit in dem eingesetzten Zustand das Fixierelement auf der Innenseite der Seitenwandung.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Auflagefläche zumindest einen ersten geneigten Flügelabschnitt und zumindest einen zweiten geneigten Flügelabschnitt aufweist, wobei die Haupterstreckungsebenen der beiden geneigten Flügelabschnitte eine gemeinsame Schnittgerade aufweisen, welche zumindest im Wesentlichen parallel zu der gedachten Geraden verläuft. Dadurch kann eine Auflage und Aufnahme des Bag-in-Box-Beutels in der Vorrichtung optimiert und eine Konstruktion der Vorrichtung weiter verbessert werden. Zudem kann mittels den erfindungsgemäss ausgestalteten Flügelabschnitten eine optimale Flüssigkeitsführung zu dem geneigten Zentralabschnitt hin ermöglicht und damit eine Effizienz bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel gesteigert werden, was wiederum einen Benutzerkomfort erhöht. Bei der Schnittgeraden handelt es sich um eine dem Fachmann per Definition bekannte Schnittgerade von zwei nicht parallel zueinander liegenden Ebenen. Bevorzugt liegt die Schnittgerade in Lotrichtung betrachtet unterhalb der gedachten Geraden. Darunter, dass die Schnittgerade und die gedachte Gerade zumindest "im Wesentlichen parallel" zueinander verlaufen, soll vorliegend verstanden werden, dass die Richtungen der Schnittgeraden und der gedachten Geraden eine Abweichung kleiner als 5°, vorteilhaft kleiner als 3° und besonders vorteilhaft kleiner als 1° aufweisen.
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Ferner dienen im vorliegenden Dokument Zahlwörter, wie beispielsweise "erste/r/s" und "zweite/r/s", welche bestimmten Begriffen vorangestellt sind, lediglich zu einer Unterscheidung von Objekten und/oder einer Zuordnung zwischen Objekten untereinander und implizieren keine vorhandene Gesamtanzahl und/oder Rangfolge der Objekte. Insbesondere impliziert ein "zweites" Objekt nicht zwangsläufig ein Vorhandensein eines "ersten" Objekts.
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Damit eine Einführung und Anordnung der Dosiereinheit des Bag-in-Box-Beutels an der seitlichen Gehäuseöffnung weiter verbessert und eine Effizienz hinsichtlich der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel in dem Anwendungszustand gesteigert werden kann, wird vorgeschlagen, dass die Aussparung zumindest abschnittsweise durch die geneigten Flügelabschnitte definiert ist. Insbesondere definieren der geneigte Zentralschnitt und die beiden geneigten Flügelabschnitte gemeinsam die Aussparung. Bevorzugt begrenzen der geneigte Zentralschnitt, die beiden geneigten Flügelabschnitte und die Seitenwandung gemeinsam die Aussparung. Ein Abstand der Aussparung zwischen dem ersten geneigten Flügelabschnitt und dem zweiten geneigten Flügelabschnitt, insbesondere eine Breitenerstreckung der Aussparung, kann zumindest 60 mm, vorteilhaft zumindest 70 mm, besonders vorteilhaft zumindest 80 mm und bevorzugt höchstens 120 mm, besonders bevorzugt höchstens 100 mm betragen.
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Ausserdem wird vorgeschlagen, dass der geneigte Zentralabschnitt zwischen den geneigten Flügelabschnitten angeordnet ist und diese abschnittsweise kontaktiert. Dadurch kann eine Effizienz hinsichtlich einer Flüssigkeitsführung gesteigert und eine Konstruktion des Zwischenbodens verbessert werden. Ferner kann mittels den angrenzenden Flügelabschnitten eine optimale Flüssigkeitsführung zu dem geneigten Zentralabschnitt hin erfolgen, sodass eine Benutzerfreundlichkeit und ein Benutzerkomfort bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel optimiert werden können.
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Insbesondere kontaktiert der geneigte Zentralabschnitt die beiden geneigten Flügelabschnitte unmittelbar. Unter einem «unmittelbaren» Kontakt soll verstanden werden, dass zwischen einem ersten Objekt und einem zweiten Objekt, welche sich unmittelbar kontaktieren, keine weiteren Objekte, Bauelemente und/oder Baueinheiten angeordnet sind. Bevorzugt handelt es sich bei dem unmittelbaren Kontakt um einen direkten Oberflächenkontakt von einer Oberfläche des ersten Objekts mit einer Oberfläche des zweiten Objekts. Der geneigte Zentralabschnitt könnte die geneigten Flügelabschnitte entlang einer Strecke kontaktieren, welche zumindest 30 %, vorteilhaft zumindest 50 % und besonders vorteilhaft zumindest 80 % seiner Haupterstreckung entspricht. Bevorzugt kontaktiert der geneigte Zentralabschnitt entlang seiner gesamten Haupterstreckung die beiden geneigten Flügelabschnitte gleichermassen. Besonders bevorzugt ist der geneigte Zentralabschnitt einstückig, insbesondere einteilig, mit den beiden geneigten Flügelabschnitten ausgebildet.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass die Auflagefläche zumindest einen geneigten Frontabschnitt aufweist, welcher die Seitenwandung kontaktiert und eine Haupterstreckungsebene aufweist, welche mit der Lotrichtung einen Winkel von grösser 90° bildet. Dadurch kann eine Konstruktion der Vorrichtung, insbesondere des Zwischenbodens, weiter optimiert und eine Effizienz hinsichtlich der Flüssigkeitsführung zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bax-in-Box-Beutel gesteigert werden. Zudem kann mittels zumindest des erfindungsgemäss ausgestalteten Frontabschnitts Flüssigkeit von einem vorderen Randbereich des Bag-in-Box-Beutels in dem Anwendungszustand zu der Dosiereinheit effizient geführt und damit eine zumindest im Wesentlichen restlose Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel ermöglicht werden.
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Vorteilhaft kontaktiert der Frontabschnitt die Seitenwandung unmittelbar. Der Winkel zwischen der Haupterstreckungsebene des geneigten Frontabschnitts und der Lotrichtung kann zumindest 100°, vorteilhaft zumindest 110°, bevorzugt zumindest 120° und besonders vorteilhaft zumindest 140° betragen. Insbesondere handelt es sich bei dem genannten Winkel um den Gegenwinkel zu einem Schnittwinkel der Haupterstreckungsebene des geneigten Frontabschnitts und der Lotrichtung. Insbesondere handelt es sich bei dem genannten Frontabschnitt um einen ersten geneigten Frontabschnitt. Die Auflagefläche kann noch weitere Frontabschnitte aufweisen, und zwar zumindest einen zweiten geneigten Frontabschnitt. Der erste geneigte Frontabschnitt kann, insbesondere auf einer zu der Seitenwendung gegenüberliegenden Seite des ersten geneigten Frontabschnitts, den ersten geneigten Flügelabschnitt, bevorzugt unmittelbar, kontaktieren. Vorzugsweise ist der zweite geneigte Frontabschnitt konstruktionell identisch zu dem ersten geneigten Frontabschnitt ausgebildet, sodass sich die Ausführungen und Beschreibungen zu dem ersten geneigten Frontabschnitt auch auf den zweiten geneigten Frontabschnitt übertragen lassen. Der zweite geneigte Frontabschnitt kann die Seitenwandung kontaktieren und eine Haupterstreckungsebene aufweisen, welche mit der Lotrichtung einen Winkel von grösser 90° bildet. Besonders bevorzugt weisen beide Winkel des ersten und des zweiten geneigten Frontabschnitts zumindest im Wesentlichen identische Werte auf. Ferner kann der erste geneigte Frontabschnitt, insbesondere auf einer zu der Seitenwandung gegenüberliegenden Seite des zweiten geneigten Frontabschnitts, den zweiten geneigten Flügelabschnitt, bevorzugt unmittelbar, kontaktieren. Unter "zumindest im Wesentlichen" soll in diesem Dokument verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert und/oder einer Richtung und/oder einer Ausrichtung weniger als 10 %, vorzugsweise weniger als 5 % und besonders bevorzugt weniger als 2 % des vorgegebenen Werts und/oder der Richtung und/oder der Ausrichtung beträgt.
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Um eine Konstruktion der Vorrichtung und eine Flüssigkeitsführung zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel weiter zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Haupterstreckungsebene des geneigten Frontabschnitts und die Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Flügelabschnitts eine gemeinsame Schnittgerade aufweisen und einen Neigungswinkel von grösser 90° einschliessen. Damit kann Flüssigkeit zwischen dem geneigten Frontabschnitt und Flügelabschnitt effizient zu der Dosiereinheit geleitet und eine schnellere Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel ermöglicht werden. Insbesondere handelt es sich bei dem Neigungswinkel um den Gegenwinkel zu dem Schnittwinkel der Haupterstreckungsebene des geneigten Frontabschnitts, insbesondere des ersten geneigten Frontabschnitts, und der Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Flügelabschnitts. Der Neigungswinkel der Haupterstreckungsebene des geneigten Frontabschnitts, insbesondere des ersten geneigten Frontabschnitts, und der Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Flügelabschnitts kann zumindest 110°, vorteilhaft zumindest 120°, bevorzugt zumindest 140° und besonders vorteilhaft zumindest 150° betragen. Vorteilhaft weisen die Haupterstreckungsebene des zweiten geneigten Frontabschnitts und die Haupterstreckungsebene des zweiten geneigten Flügelabschnitts eine gemeinsame Schnittgerade auf und schliessen einen Neigungswinkel von grösser 90° ein. Besonders bevorzugt weisen beide Neigungswinkel zwischen der Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Frontabschnitts und der Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Flügelabschnitts sowie zwischen der Haupterstreckungsebene des zweiten geneigten Frontabschnitts und der Haupterstreckungsebene des zweiten geneigten Flügelabschnitts zumindest im Wesentlichen identische Werte auf.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass der geneigte Zentralabschnitt entlang seiner Haupterstreckungsrichtung eine muldenförmige Vertiefung aufweist. Hierdurch kann in dem Anwendungszustand eine Führung von Flüssigkeit erleichtert und effizienter gestaltet werden. Vorteilhaft kann damit die Flüssigkeit in dem Bax-in-Box-Beutel, insbesondere in der Beuteleinheit des Bax-in-Box-Beutels, kontrolliert zu der seitlichen Gehäuseöffnung, insbesondere der Dosiereinheit des Bax-in-Box-Beutels, geführt werden, sodass vorteilhaft ein Flüssigkeitsstau oder ein Stocken im Flüssigkeitsfluss verhindert werden kann. In Haupterstreckungsrichtung des geneigten Zentralabschnitts betrachtet, könnte sich die muldenförmige Vertiefung lediglich abschnittswese entlang der Haupterstreckung des geneigten Zentralabschnitts erstrecken. Bevorzugt erstreckt sich die muldenförmige Vertiefung entlang der gesamten Haupterstreckung des geneigten Zentralabschnitts. Die muldenförmige Vertiefung kann eine Art Rinne für die Flüssigkeit bilden. Die muldenförmige Vertiefung kann eine Wölbung aufweisen, dessen Krümmungsradius zumindest 5 mm, vorteilhaft zumindest 10 mm und bevorzugt zumindest 20 mm beträgt.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die gedachte Gerade in einer parallel zur Lotrichtung verlaufenden gedachten Ebene liegt, welche den Innenraum in zwei gleich grosse Teile unterteilt. Um eine Effizienz hinsichtlich einer Konstruktion, einer Herstellung und einer Handhabung der Vorrichtung zu steigern, wird zudem vorgeschlagen, dass die gedachte Ebene eine Symmetrieebene ist. Damit kann eine Herstellungs-, Konstruktion-, und Kosteneffizienz gesteigert und insbesondere ein Herstellungsaufwand reduziert werden. Zugleich können vorteilhaft für einen Benutzer optisch besonders ansprechende Gestaltungen der Vorrichtung ermöglicht werden. Aufgrund der Symmetrie kann ferner eine gleichmässige Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box sichergestellt werden.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine Tropfwanne zur Anordnung an der Seitenwandung unterhalb der seitlichen Gehäuseöffnung aufweist, insbesondere in Lotrichtung betrachtet. Damit kann ein Benutzerkomfort verbessert und eine Handhabung erleichtert werden. Vorteilhaft kann ein unerwünschtes Tropfen bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel unterhalb der Dosiereinheit aufgefangen und damit eine Verschmutzung eines Untergrunds reduziert, bevorzugt verhindert werden. Zudem kann die Tropfwanne eine Aufstellmöglichkeit für ein Gefäss bieten und damit eine einhändige Betätigung der Entnahme von Flüssigkeit für den Benutzer ermöglichen.
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Bevorzugt befindet sich die Tropfwanne, in Lotrichtung betrachtet und in dem eingesetzten Zustand des Bag-in-Box-Beutels, unterhalb der Dosiereinheit. Die Tropfwanne kann reversibel an der Seitenwandung anordenbar und bevorzugt zerstörungsfrei von der Seitenwandung entfernbar sein, wie beispielsweise zu Reinigungszwecken und/oder zur Entleerung. Denkbar wäre eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen der Tropfwanne und der Seitenwandung, wie beispielsweise eine Steck-, Rast- und/oder Klemmverbindung. Insbesondere ist die Tropfwanne dazu vorgesehen, insbesondere ungewollte, austretende Flüssigkeit aus der Dosiereinheit aufzufangen. Die Tropfwanne kann zumindest eine Tropfplatte aufweisen, welche dazu vorgesehen sein kann, eine Aufstellfläche für ein Gefäss, wie beispielsweise ein Glas oder eine Tasse, auszubilden. Der Benutzer könnte bei Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel in dem Anwendungszustand das Gefäss auf der Tropfwanne, insbesondere der Tropfplatte, positionieren. Bevorzugt befindet sich die Tropfplatte in Lotrichtung betrachtet unterhalb der Dosiereinheit.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass entlang der Lotrichtung betrachtet ein Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und einer Bodenkante des Gehäuses zumindest einem Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und der oberen Gehäuseöffnung entspricht. Hierdurch kann ein Benutzerkomfort gesteigert und eine Handhabung bei Anwendung der Vorrichtung und Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel komfortabler und benutzerfreundlicher gestaltet werden. Damit ist es vorteilhaft möglich in dem Anwendungszustand ein Gefäss, beispielsweise ein Glas oder eine Tasse, unterhalb der seitlichen Gehäuseöffnung zu positionieren. Dadurch kann in dem Anwendungszustand die Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel direkt in das Gefäss abgefüllt werden, wobei das Gefäss selbst stehend auf einem Untergrund gelagert ist. Der Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung, insbesondere dem Haltebereich, und der Bodenkante des Gehäuses und der Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung, insbesondere dem Durchführbereich, und der oberen Gehäuseöffnung können zumindest im Wesentlichen den gleichen Wert aufweisen. Bevorzugt ist der Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und der Bodenkante des Gehäuses grösser als der Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und der oberen Gehäuseöffnung, insbesondere um zumindest 5 %, vorteilhaft um zumindest 10 % und besonders vorteilhaft um zumindest 15 %. Der Abstand zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung und der Bodenkante des Gehäuses könnte zumindest 120 mm, bevorzugt zumindest 150 mm, vorzugsweise zumindest 180 mm und besonders bevorzugt zumindest 200 mm betragen.
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Die Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Vorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und/oder Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in diesem Dokument angegebenen Wertebereichen/Wertstaffelungen auch innerhalb der genannten Grenzen/gestaffelten Werte liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnung
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmässigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel mit einem Gehäuse und einer Abdeckeinheit in einem Anwendungszustand,
- Fig. 2
- einen in das Gehäuse eingesetzten Bag-in-Box-Beutel mit einer Beuteleinheit und einer Dosiereinheit,
- Fig. 3
- eine Ansicht in einen Innenraum des Gehäuses zur Verdeutlichung einer Ausgestaltung eines Zwischenbodens der Vorrichtung, welcher einen geneigten Zentralabschnitt, zwei Flügelabschnitte und zwei Frontabschnitte aufweist,
- Fig. 4
- eine Detailansicht des Zwischenbodens,
- Fig. 5
- eine weitere Ansicht in den Innenraum des Gehäuses aus der Vogelperspektive,
- Fig. 6
- eine Frontalansicht des Gehäuses
- Fig. 7
- eine Schnittansicht der Vorrichtung entlang einer A-Schnittkante gemäss Figur 6,
- Fig. 8
- den Schnitt gemäss Figur 7 in einer gedrehten Darstellung,
- Fig. 9
- eine Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel in einer alternativen Ausgestaltung,
- Fig. 10
- eine geschnittene Ansicht in einen Innenraum eines Gehäuses der Vorrichtung gemäss Figur 9,
- Fig. 11
- eine Ansicht eines Bag-in-Box-Systems aus dem Stand der Technik.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 10a zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel 12a. Der Bag-in-Box-Beutel 12a ist in Figur 2 dargestellt und dazu vorgesehen, grössere Mengen von Flüssigkeit aufzunehmen. Die vorgeschlagene Vorrichtung 10a ermöglicht - gegenüber einer Ausgestaltung eines Bag-in-Box-Systems nach dem in Figur 11 gezeigten Stand der Technik - eine restlose Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel und kann damit einen Benutzer- und Anwendungskomfort sowie deren Effizienz steigern. Die Vorrichtung 10a weist ein Gehäuse 14a auf. In dieser beispielhaften Ausgestaltung weist das Gehäuse 14a in Umfangsrichtung eine eckige Geometrie auf. Alternativ kann das Gehäuse 14a auch rund oder oval-förmig ausgebildet sein. In Figur 1 ist ein Anwendungszustand der Vorrichtung 10a dargestellt. In dem Anwendungszustand ist eine Höhenrichtung 90a des Gehäuses 14a parallel zu einer Lotrichtung 18a ausgerichtet. In dem Anwendungszustand ist das Gehäuse 14a auf einem Untergrund aufgestellt und stehend gelagert, beispielsweise auf einem Tisch, Regal oder Boden. Das Gehäuse 14a umfasst zumindest eine Seitenwandung 16a. In dem Anwendungszustand ist die Seitenwandung 16a zumindest im Wesentlichen in Lotrichtung 18a ausgerichtet. Vorliegend ist die Seitenwandung 16a parallel zur Lotrichtung 18a ausgerichtet. Die Seitenwandung 16a ist in dieser Ausführung eine Frontseite des Gehäuses 14a. Die Seitenwandung 16a begrenzt zumindest abschnittsweise einen Innenraum 20a des Gehäuses 14a (vgl. Figuren 2 und 3). In dieser beispielhaften Ausgestaltung weist das Gehäuse 14a in Umfangsrichtung weitere Seitenwandungen (nicht mit Bezugszeichen versehen) auf, welche gemeinsam mit der Seitenwandung 16a den Innenraum 20a begrenzen. Für eine benutzerfreundliche Handhabung weist die Vorrichtung 10a zumindest eine Griffeinheit 84a auf. Vorliegend ist die Griffeinheit 84a Teil des Gehäuses 14a und als eine Grifföffnung in zumindest einer der weiteren Seitenwandungen des Gehäuses 14a ausgebildet. In dieser beispielhaften Ausgestaltung weist das Gehäuse 14a zumindest zwei Griffeinheiten 84a auf, welche auf sich gegenüberliegenden Seiten des Gehäuse 14a angeordnet sind (nicht explizit dargestellt).
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In Höhenrichtung 90a betrachtet, weist das Gehäuse 14a eine obere Gehäuseöffnung 22a auf. Zumindest die Seitenwandung 16a definiert die obere Gehäuseöffnung 22a. Die obere Gehäuseöffnung 22a ermöglicht den Zugang zu dem Innenraum 20a des Gehäuses 14a. Die obere Gehäuseöffnung 22a des Gehäuses 14a ist in Figur 1 mit einer Abdeckeinheit 80a der Vorrichtung 10a abgedeckt. Die Abdeckeinheit 80a könnte nur einen Teil der oberen Gehäuseöffnung 22a abdecken. Vorliegend deckt die Abdeckeinheit 80a die obere Gehäuseöffnung 22a vollständig ab. In dieser beispielhaften Ausgestaltung ist die Abdeckeinheit 80a vollständig lösbar von dem Gehäuse 14a ausgebildet und frei von Scharnieren oder anderen Verbindungseinheiten. Zum Einführen des Bag-in-Box-Beutels 12a in die Vorrichtung 10a kann die Abdeckeinheit 80a von der oberen Gehäuseöffnung 22a durch einen Benutzer entfernt werden, sodass der Bag-in-Box-Beutel 12a durch die obere Gehäuseöffnung 22a in den Innenraum 20a des Gehäuses 14a in Lotrichtung 18a einführbar ist. Ferner ist der Bag-in-Box-Beutel 12a zerstörungsfrei in das Gehäuse 14a einsetzbar und zerstörungsfrei wieder aus dem Gehäuse 14a entnehmbar, und zwar werkzeuglos.
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In Figur 2 ist ein eingesetzter Zustand des Bag-in-Box-Beutels 12a in der Vorrichtung 10a dargestellt, wobei zur besseren Ansicht auf die Darstellung der Abdeckeinheit 80a verzichtet wurde. Der Bag-in-Box-Beutel 12a weist eine Beuteleinheit 82a auf. Die Beuteleinheit 82a ist in dem eingesetzten Zustand, und zwar in dem Anwendungszustand, in dem Innenraum 20a angeordnet. Vorliegend ist die Beuteleinheit 82a in dem Anwendungszustand vollständig in dem Innenraum 20a angeordnet. In dem Anwendungszustand kontaktiert die Beuteleinheit 82a den Zwischenboden 26a, und zwar liegt sie auf diesem auf. Zur Dosierung einer Flüssigkeitsentnahme weist der Bag-in-Box-Beutel 12a eine Dosiereinheit 30a auf. Die Dosiereinheit 30a ist vorliegend als Absperrhahn ausgebildet und zur Bedienung durch den Benutzer bei Entnahme der Flüssigkeit vorgesehen.
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In dem eingesetzten Zustand ist die Dosiereinheit 30a zumindest teilweise ausserhalb des Innenraums 20a angeordnet (vgl. Figur 2). Die Seitenwandung 16a weist eine seitliche Gehäuseöffnung 24a auf, durch welche die Dosiereinheit 30a zumindest teilweise aus dem Innenraum 20a herausführbar ist. Die seitliche Gehäuseöffnung 24a weist einen Durchführbereich 86a und einen Haltebereich 88a auf. Der Durchführbereich 86a weist eine runde, kreisförmige Geometrie auf, wobei ein Durchmesser des Durchführbereichs 86a grösser ist als ein Durchmesser der Dosiereinheit 30a. Beim Einsetzen des Bag-in-Box-Beutels 12a in die Vorrichtung 10a ist die Dosiereinheit 30a durch den Durchführbereich 86a aus dem Innenraum 20a herausführbar. Der Haltebereich 88a grenzt unmittelbar an den Durchführbereich 86a an und ist in Lotrichtung 18a betrachtet, unterhalb des Durchführbereichs 86a angeordnet (vgl. Figuren 1 und 2). Der Haltebereich 88a weist eine runde, kreisförmige Geometrie auf, wobei ein Durchmesser des Haltebereichs 88a kleiner ist als der Durchmesser der Dosiereinheit 30a. Ferner ist der Durchmesser des Haltebereichs 88a kleiner als der Durchmesser des Durchführbereichs 86a. Vorliegend weist die seitliche Gehäuseöffnung eine Schlüsselloch-ähnliche Formgebung auf. In dem eingesetzten Zustand ist die Dosiereinheit 30a zumindest teilweise in dem Haltebereich 88a angeordnet. Vorliegend ist die Dosiereinheit 30a zumindest teilweise formschlüssig in dem Haltebereich 88a eingesetzt. Denkbar wäre, dass die Vorrichtung 10a eine Fixiereinheit umfasst, welche dazu vorgesehen ist, die Dosiereinheit 30a zusätzlich mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung in dem Haltebereich 88a zu fixieren.
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Zur Veranschaulichung einer Ausgestaltung des Innenraums 20a zeigt die Figur 3 eine aufgeschnittene Darstellung des Gehäuses 14a. Die Vorrichtung 10a weist einen Zwischenboden 26a auf, welcher in dem Innenraum 20a angeordnet ist. Der Zwischenboden 26a begrenzt den Innenraum 20a in Lotrichtung 18a betrachtet zumindest teilweise nach unten. Der Zwischenboden 26a bildet eine Auflagefläche 28a für den Bag-in-Box-Beutel 12a aus. In dem eingesetzten Zustand ist der den Bag-in-Box-Beutel 12a, und zwar die Beuteleinheit 82a auf der Auflagefläche 28a angeordnet und kontaktiert diese unmittelbar.
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Anhand der Figuren 3 bis 8 soll nachfolgend die Geometrie und Ausgestaltung des Zwischenbodens 26a genauer erläutert werden. Insbesondere die Figur 4 zeigt eine Detailansicht des Zwischenbodens 26a.
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Die Auflagefläche 28a des Zwischenbodens 26a weist einen geneigten Zentralabschnitt 32a auf. Eine entlang einer Haupterstreckungsrichtung des geneigten Zentralabschnitts 32a verlaufende gedachte Gerade 34a verläuft durch die seitliche Gehäuseöffnung 24a und bildet mit der Lotrichtung 18a einen Schnittwinkel 36a von kleiner 90° (vgl. Figuren 7 und 8). In der vorliegenden beispielhaften Ausgestaltung beträgt der Schnittwinkel 36a zumindest 70°. Die gedachte Gerade 34a verläuft durch den Haltebereich 88a der seitlichen Gehäuseöffnung 24a (vgl. Figuren 7 und 8). Für eine effiziente Flüssigkeitsführung weist der geneigte Zentralabschnitt 32a entlang seiner Haupterstreckungsrichtung eine muldenförmige Vertiefung 60a auf (vgl. Figuren 3, 4 und 6). Hierdurch kann in dem Anwendungszustand eine Führung von Flüssigkeit erleichtert und die Flüssigkeit in der Beuteleinheit 82a des Bax-in-Box-Beutels 12a kontrolliert zu der seitlichen Gehäuseöffnung 24a, und zwar der Dosiereinheit 30a des Bax-in-Box-Beutels 12a geführt werden, sodass ein Flüssigkeitsstau oder ein Stocken im Flüssigkeitsfluss verhindert werden kann.
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Figur 4 verdeutlicht, dass sich die muldenförmige Vertiefung 60a in Haupterstreckungsrichtung des geneigten Zentralabschnitts 32a betrachtet, entlang der gesamten Haupterstreckung des geneigten Zentralabschnitts 32a erstreckt. Die Figur 3 verdeutlicht, dass die gedachte Gerade 34a in einer parallel zur Lotrichtung 18a verlaufenden gedachten Ebene 62a liegt. Diese Ebene 62a unterteilt den Innenraum 20a in zwei gleich grosse Teile. Vorliegend handelt es sich bei der gedachten Ebene 62a um eine Symmetrieebene. Der Innenraum 20a ist bezüglich der Ebene 62a symmetrisch, insbesondere spiegelsymmetrisch aufgebaut.
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Ferner weist die Auflagefläche 28a zumindest einen ersten geneigten Flügelabschnitt 40a und zumindest einen zweiten geneigten Flügelabschnitt 42a auf. Der geneigte Zentralabschnitt 32a ist zwischen den geneigten Flügelabschnitten 40a, 42a angeordnet und kontaktiert diese abschnittsweise (vgl. Figuren 3 und 4). In der vorliegenden Ausgestaltung kontaktiert der Zentralabschnitt 32a, entlang der Haupterstreckungsrichtung des Zentralabschnitts 32a betrachtet, die beiden geneigten Flügelabschnitten 40a, 42a vollständig entlang seiner gesamten Haupterstreckung.
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In Figur 4 ist schematisch dargestellt, dass die Haupterstreckungsebenen der beiden geneigten Flügelabschnitte 40a, 42a eine gemeinsame Schnittgerade 44a aufweisen, welche parallel zu der gedachten Geraden 34a verläuft. In Lotrichtung 18a betrachtet, ist die Schnittgerade 44a unterhalb der gedachten Geraden 34a positioniert.
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Die Auflagefläche 28a weist zumindest einen geneigten Frontabschnitt 46a auf, welcher die Seitenwandung 16a kontaktiert (vgl. Figuren 3, 4, 6 und 7). Der Frontabschnitt 46a wird vorliegend als erster geneigter Frontabschnitt 46a bezeichnet. Figur 7 zeigt, dass eine Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Frontabschnitts 46a mit der Lotrichtung 18a einen Winkel 52a von grösser 90° bildet. Vorliegend beträgt der Winkel 52a zumindest 114°. Der ersten geneigten Frontabschnitts 46a kontaktiert die Seitenwandung 16a unmittelbar. Zudem kontaktiert der erste geneigte Frontabschnitt 46a den ersten geneigten Flügelabschnitt 40a unmittelbar. Figuren 7 und 8 verdeutlichen, dass die Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Frontabschnitts 46a und die Haupterstreckungsebene des ersten geneigten Flügelabschnitts 40a eine gemeinsame Schnittgerade 54a aufweisen, wobei sie einen Neigungswinkel 56a von grösser 90° einschliessen. In dieser beispielhaften Ausgestaltung beträgt der Neigungswinkel zumindest 140°.
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Die Auflagefläche 28a weist vorliegend noch zumindest einen zweiten geneigten Frontabschnitt 48a auf. In dieser Ausgestaltung ist der zweite geneigte Frontabschnitt 48a konstruktionell identisch zu dem ersten geneigten Frontabschnitt 46a ausgebildet, sodass sich die Ausführungen und Beschreibungen zu dem ersten geneigten Frontabschnitt 46a auch auf den zweiten geneigten Frontabschnitt 48a übertragen lassen. Der zweite geneigte Frontabschnitt 48a kontaktiert die Seitenwandung 16a und den zweiten geneigten Flügelabschnitt 42a unmittelbar (vgl. Figur 5).
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Für eine komfortablere Handhabung, eine benutzerfreundliche sowie effizientere Anordnung der Dosiereinheit 30a in der Vorrichtung, und zwar an der seitlichen Gehäuseöffnung 24a, weist der Zwischenboden 24a eine Aussparung 38a auf, welche zwischen dem geneigten Zentralabschnitt 32a und der seitlichen Gehäuseöffnung 24a angeordnet ist. Senkrecht zur Lotrichtung 18a betrachtet, erstreckt sich die Aussparung 38a zwischen dem geneigten Zentralabschnitt 32a und seitlichen Gehäuseöffnung 24a, und zwar zumindest dem Durchführbereich 86a. Vorliegend beträgt ein Abstand der Aussparung 38a zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung 24a und dem geneigten Zentralabschnitt 32a, und zwar eine Tiefenerstreckung der Aussparung 38a zumindest 45 mm. Ferner ist die Aussparung 38a zumindest abschnittsweise durch die geneigten Flügelabschnitte 40a, 42a definiert. Figur 5 zeigt, dass geneigte Zentralschnitt 32a und die beiden geneigten Flügelabschnitte 40a, 42a gemeinsam die Aussparung 38a definieren, welche zudem von der Seitenwandung 16a begrenzt ist. Vorliegend beträgt ein Abstand der Aussparung 38a zwischen dem ersten geneigten Flügelabschnitt 40a und dem zweiten geneigten Flügelabschnitt 42a, und zwar eine Breitenerstreckung der Aussparung 38a zumindest 70 mm.
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Um eine Anordnung der Dosiereinheit 30a an der seitlichen Gehäuseöffnung 24a weiter zu verbessern und stabiler zu gestalten, weist die Vorrichtung 10a an einer Innenseite der Seitenwandung 16a ein Fixierelement 92a auf. Das Fixierelement 92a ist zumindest abschnittsweise an der seitlichen Gehäuseöffnung 24a an der Innenseite der Seitenwandung 16a angeordnet. Dabei ist die Innenseite der Seitenwandung 16a dem Innenraum 20a zugewandt. Das Fixierelement 92a erstreckt sich zumindest abschnittsweise entlang des Haltebereichs 88a. Vorliegend erstreckt sich das Fixierelement 92a entlang eines gesamten Umfangs des Haltebereichs 88a auf der Innenseite der Seitenwandung 16a in Form eines Kreisabschnitts und weist eine gleichbleibende Materialstärke auf. In dem eingesetzten Zustand drückt ein erster Befestigungsabschnitt eines Befestigungselements (ohne Bezugszeichen) der Dosiereinheit 30a gegen eine Aussenseite der Seitenwandung 16a. Ferner drückt in dem eingesetzten Zustand ein zweiter Befestigungsabschnitt des Befestigungselements (ohne Bezugszeichen) der Dosiereinheit 30a gegen die Innenseite der Seitenwandung 16a, und zwar gegen das Fixierelement 92a. Dadurch kann ein Abkippen oder Herausfallen der Dosiereinheit 30a verhindert und so wiederum ein Benutzerkomfort gesteigert werden.
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In den Figuren 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 7 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe "a" in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 7 durch den Buchstaben "b" in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figur 8 bis 9 ersetzt.
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Figur 8 zeigt eine Vorrichtung 10b zur Entnahme von Flüssigkeiten aus einem Bag-in-Box-Beutel in einer alternativen Ausgestaltung. Die Vorrichtung 10b weist ein Gehäuse 14b auf. Das Gehäuse 14b umfasst zumindest eine Seitenwandung 16b, welche in einem Anwendungszustand in Lotrichtung 18b ausgerichtet ist und einen Innenraum 20b des Gehäuses 14b abschnittsweise begrenzt (vgl. Figur 9). Ferner weist das Gehäuse 14b eine obere Gehäuseöffnung 22a auf, über welche der Bag-in-Box-Beutel in Lotrichtung 18b in den Innenraum 20b des Gehäuses 14b einführbar ist. In Figur 8 ist eine Abdeckeinheit 80b der Vorrichtung 10b gezeigt, welche die obere Gehäuseöffnung 22a abdeckt. Die Abdeckeinheit 80b ist reversibel von dem Gehäuse 14b lösbar und an dem Gehäuse 14b anordenbar. Figur 9 verdeutlicht mit der geschnittenen Darstellung der Vorrichtung 10b, dass der Innenraum 20b, und zwar ein Zwischenboden 26b der Vorrichtung 10b mit seiner Auflagefläche 28b analog zu dem Zwischenboden 26a mit Auflagefläche 28a nach der Beschreibung im Ausführungsbeispiel "a" gemäss den Figuren 1 bis 7 ausgestaltet ist.
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Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel "a" entspricht ein in Lotrichtung 18b betrachteter Abstand 66b zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung 24b und einer Bodenkante 68b des Gehäuses 14b zumindest einem Abstand 70b zwischen der seitlichen Gehäuseöffnung 24b und der oberen Gehäuseöffnung 22b. Vorliegend erstreckt sich der Abstand 66b zwischen der Bodenkante 68b und einem Haltebereich 88b der seitlichen Gehäuseöffnung 24b. Der Abstand 70b erstreckt sich zwischen der oberen Gehäuseöffnung 22b und einem Durchführbereich 86b der seitlichen Gehäuseöffnung 24b. Der Abstand 66b und der Abstand 70b könnten den gleichen Wert aufweisen. In dieser beispielhaften Ausgestaltung ist der Abstand 66b grösser als der Abstand 70b. Vorliegend beträgt der Abstand 66b zumindest 180 mm. Der Abstand 66b ist um zumindest 5 % grösser als der Abstand 70b. Damit ist es möglich in dem Anwendungszustand ein Gefäss, beispielsweise ein Glas oder eine Tasse, unterhalb der seitlichen Gehäuseöffnung 24b zu positionieren. Dadurch kann in dem Anwendungszustand die Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box-Beutel direkt in das Gefäss abgefüllt werden, wobei das Gefäss selbst stehend auf einem Untergrund gelagert ist.
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Um eine Benutzerfreundlichkeit weiter zu steigern und insbesondere unerwünschtes Tropfen bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Bag-in-Box -Beutel aufzufangen und damit Verunreinigungen eines Untergrunds vorzubeugen, weist die Vorrichtung 10b eine Tropfwanne 64b zur Anordnung an der Seitenwandung 16b unterhalb der seitlichen Gehäuseöffnung 24b auf. Die Tropfwanne 64b ist reversibel an der Seitenwandung 16b anordenbar und beispielsweise zu Reinigungszwecken zerstörungsfrei von der Seitenwand 16b entfernbar. Um einen Benutzerkomfort weiter zu steigern und eine einhändige Betätigung der Entnahme von Flüssigkeit für den Benutzer zu ermöglichen, weist die Tropfwanne 64b in der vorliegenden Ausgestaltung zumindest eine Tropfplatte auf, welche eine Aufstellfläche für das Gefäss ausbildet. Damit ist das Gefäss von dem Benutzer in Lotrichtung 18b betrachtet unterhalb der seitlichen Gehäuseöffnung 24b auf der Tropfwanne 64b positionierbar.
Bezugszeichen
-
| 10 |
Vorrichtung |
70 |
Abstand |
| 12 |
Bag-in-Box-Beutel |
80 |
Abdeckeinheit |
| 14 |
Gehäuse |
82 |
Beuteleinheit |
| 16 |
Seitenwandung |
84 |
Griffeinheit |
| 18 |
Lotrichtung |
86 |
Durchführbereich |
| 20 |
Innenraum |
88 |
Haltebereich |
| 22 |
Gehäuseöffnung |
90 |
Höhenrichtung |
| 24 |
Gehäuseöffnung |
92 |
Fixierelement |
| 26 |
Zwischenboden |
|
|
| 28 |
Auflagefläche |
|
|
| 30 |
Dosiereinheit |
|
|
| 32 |
Zentralabschnitt |
|
|
| 34 |
Gerade |
|
|
| 36 |
Schnittwinkel |
|
|
| 38 |
Aussparung |
|
|
| 40 |
Flügelabschnitt |
|
|
| 42 |
Flügelabschnitt |
|
|
| 44 |
Schnittgerade |
|
|
| 46 |
Frontabschnitt |
|
|
| 48 |
Frontabschnitt |
|
|
| 52 |
Winkel |
|
|
| 54 |
Schnittgerade |
|
|
| 56 |
Neigungswinkel |
|
|
| 60 |
Vertiefung |
|
|
| 62 |
Ebene |
|
|
| 64 |
Tropfwanne |
|
|
| 66 |
Abstand |
|
|
| 68 |
Bodenkante |
|
|