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Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät. Das Haushaltskältegerät weist eine Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung zum Ausgeben von Wasser und/oder Eis auf. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegeräts.
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Ein Haushaltskältegerät zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ist in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt. Es sind auch Geräte bekannt, die zusätzlich eine Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung aufweisen. Damit kann an einer Ausgabe des Haushaltskältegeräts bedarfsgerecht und gewünscht das Ausgeben von Flüssigkeit, insbesondere Wasser, und/oder von Eis erfolgen. In dem Zusammenhang sind solche Haushaltskältegeräte an ein externes Wasserversorgungsnetz angeschlossen. Über ein solches externes Wasserversorgungsnetz wird Wasser zum Gerät zugeführt. Die Zuleitung des Wassers von diesem externen Wasserversorgungsnetz zum Haushaltskältegerät unterliegt dabei den jeweiligen örtlichen Bedingungen. Dadurch unterliegt diese Wasserzuführung von extern des Haushaltskältegeräts zu dem Haushaltskältegerät auch unterschiedlichen Bedingungen im Hinblick auf den Wasserdruck. Bekannt ist es in dem Zusammenhang auch, dass teils sehr hohe Drücke des Wassers in diesem externen Wasserversorgungsnetz auftreten, die beispielsweise in Skandinavien bis hin zu etwa 10 bar oder höher reichen können. Daher ist es auch vorgesehen, dass diese Drücke reduziert werden und dazu entsprechende Vorkehrungen getroffen sind.
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Unabhängig von dieser Thematik der extern gegebenenfalls unterschiedlichen und/oder zu hohen Drücke des zugeleiteten Wassers treten im Haushaltskältegerät selbst verschiedene Drücke des dort zirkulierenden Wassers auf. Dies kann beispielsweise auch bei der Ausgabe von Medien, wie Wasser und/oder Eis, zu einer unerwünschten Geräuschkulisse führen.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltskältegerät und ein Verfahren zum Betreiben eines derartigen Haushaltskältegeräts zu schaffen, mit welchem beziehungsweise bei welchem die Geräuschkulisse im Haushaltskältegerät bei der Förderung von Medien im Haushaltskältegerät reduziert wird.
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Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltskältegerät und ein Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
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Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät. Das Haushaltskältegerät kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltskältegerät ist bestimmungsgemäß zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet. Das Haushaltskältegerät weist eine Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung auf. Diese ist bestimmungsgemäß zum Ausgeben von Wasser und/oder Eis ausgebildet. Die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung weist zumindest ein elektronisch gesteuertes Ventil auf, mit welchem der Durchfluss von Wasser einstellbar ist. Das elektronisch gesteuerte Ventil ermöglicht also insbesondere den Wasserfluss freizugeben oder zu sperren. In Strömungsrichtung des Wassers im Haushaltskältegerät, welches für die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung vorgesehen ist, ist vor dem elektronisch gesteuerten Ventil ein Druckminderer angeordnet. Dieser Druckminderer ist somit stromaufwärts zum elektronisch gesteuerten Ventil in dem Wasserkreislauf des Haushaltskältegeräts angeordnet. Dieser Druckminderer ist bestimmungsgemäß dazu eingerichtet, den Druck des Wassers im Haushaltskältegerät einzustellen, sodass dadurch das Wasser an einem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils einen Eingangsdruck von kleiner 4 bar aufweist.
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Durch ein solches Haushaltskältegerät ist es nunmehr ermöglicht, den Druck des im Haushaltskältegerät selbst strömenden Wassers, welches zur Versorgung der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung bestimmungsgemäß vorgesehen ist, ganz definiert auf einen entsprechend niedrigeren Wert einzustellen. Besonders vorteilhaft ist dabei die Position dieses Druckminderers und zwar diesbezüglich vor dem elektronisch gesteuerten Ventil. Die Position und die Einstellung des spezifischen Eingangsdrucks von kleiner 4 bar ermöglicht in besonders vorteilhafter und überraschender Weise eine deutliche Reduzierung der Geräuschkulisse im Betrieb des Haushaltskältegeräts, insbesondere spezifisch beim Ausgeben von Wasser mit der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung und/oder bei der Zuführung von Wasser zum Erzeugen von Eis in der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung. Durch dieses Konzept ist es in besonders vorteilhafter Weise ermöglicht, eine Reduktion des Schalldrucks größer 15 db(A) zu erreichen. Insbesondere können in dem Zusammenhang Reduzierungen des Schalldrucks von etwa 20 db(A) erreicht werden. Damit wird die Geräuschkulisse deutlich verringert. Gerade dann, wenn ein Nutzer im Raum, in dem das Haushaltskältegerät aufgestellt ist, eine ruhigere Umgebung wünscht, beispielsweise wenn er Gespräche führt und/oder telefoniert oder anderen Informationsquellen, wie beispielsweise einem Radio oder einem TV-Gerät, akustisch folgen möchte, ist dies nun nicht mehr störend und beeinträchtigend. Gerade auch in der Nacht, wenn eine entsprechende Produktion von Eis automatisch erfolgt oder erfolgen soll, ist somit die Geräuschkulisse deutlich reduziert, wenn dazu das Wasser im Haushaltskältegerät selbst zu einer Eiserzeugungseinheit der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung zugeführt wird.
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In einem Ausführungsbeispiel ist mit dem Druckminderer der Druck des Wassers dahingehend einstellbar, dass Wasser an dem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils einen Eingangsdruck von kleiner 3 bar aufweist, insbesondere einen Eingangsdruck zwischen 1,5 bar und 2,5 bar aufweist. Damit ist es nunmehr ermöglicht, relativ niedrige Drücke definiert und gewünscht einzustellen, was in Kombination mit der Position dieses Druckminderers in dem gesamten Wasserförderungssystem des Haushaltskältegeräts zu dieser deutlichen Reduzierung der Geräuschkulisse führt.
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In einem Ausführungsbeispiel weist das Haushaltskältegerät eine Leitung auf, über welche das Haushaltskältegerät, insbesondere die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung, mit einem geräteexternen Festwasseranschluss verbunden ist. Der Druckminderer ist vorzugsweise in dieser Leitung angeordnet. Durch diese spezifische Positionierung ist einerseits eine platzsparende Anordnung ermöglicht. Andererseits lässt sich dadurch auch bereits in einem Ausführungsbeispiel am Eingang des Haushaltskältegeräts eine entsprechende Reduzierung des Wasserdrucks einstellen.
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In einem Ausführungsbeispiel ist der Druckminderer ein separates Bauteil zur Leitung. Damit lässt sich der Druckminderer auch individuell austauschen.
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In einem anderen Ausführungsbeispiel kann der Druckminderer in die Leitung integriert sein. Durch eine solche, insbesondere auch einstückige, Ausbildung des Druckminderers mit der Leitung können Bauteile eingespart werden. Darüber hinaus ist der Montageaufwand reduziert. Insbesondere lässt sich dadurch auch dauerhaft eine Leckage an der Schnittstelle zwischen dem Druckminderer und den Anschlussstellen mit der Leitung vermeiden.
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In einem anderen Ausführungsbeispiel ist der Druckminderer in der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung angeordnet. Damit ist er diesbezüglich vollständig innenliegend verbaut. Druckschwankungen an dem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils können dadurch besser vermieden werden, da die Wege zwischen dem Druckminderer und diesem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils minimiert sind.
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In einem Ausführungsbeispiel weist das Haushaltskältegerät, insbesondere die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung, zumindest ein weiteres Ventil auf. Dieses ist ein zum oben genannten elektronisch gesteuerten Ventil separates Ventil. Möglich ist es, dass dieses weitere Ventil kein elektronisch gesteuertes Ventil ist. Insbesondere kann es ein mechanisches Rückschlagventil sein. In einem Ausführungsbeispiel kann der Druckminderer in dem Rückschlagventil verbaut sein. Derartige mechanisch arbeitenden Rückschlagventile weisen die oben genannte Problematik der Geräuschentwicklung, wenn sie arbeiten, nicht auf. Dies ist insbesondere jedoch bei den elektronisch gesteuerten Ventilen der Fall. Ein im Betrieb eines solchen, elektronisch gesteuerten Ventils auftretendes Brummen als ein Beispiel für eine entsprechende Geräuschkulisse ist bei diesen mechanischen Rückschlagventilen nicht der Fall. Daher ist es auch wesentlicher Aspekt, gerade bei Haushaltsgeräten mit derartig spezifisch verbauten elektronisch gesteuerten Ventilen bei der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung die damit einhergehende Geräuschkulisse zu reduzieren, wenn dieses Ventil betätigt wird beziehungsweise arbeitet.
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Daher ist es auch vorteilhaft, an den Stellen im Haushaltskältegerät, an denen ein derartig elektronisch gesteuertes Ventil nicht erforderlich ist, ein solches mechanisch arbeitendes Rückschlagventil zu verbauen. Auch dadurch kann die Geräuschkulisse reduziert werden, da durch diese Verwendung von unterschiedlichen Typen von Ventilen die Anzahl von elektronisch gesteuerten Ventilen reduziert ist. Darüber hinaus kann, wie im oben genannten vorteilhaften Ausführungsbeispiel erläutert, ein solches Ventil dann auch quasi als Trägereinheit für diesen Druckminderer dienen.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung zumindest zwei elektronisch gesteuerte Ventile auf. Mit diesen ist der Durchfluss von Wasser in dem Leitungssystem des Haushaltskältegeräts selbst definiert einstellbar. Mit dem Druckminderer ist der Druck des Wassers für beide elektronisch gesteuerten Ventile einstellbar. Insbesondere ist dadurch das Wasser an jeweiligen Eingängen dieser zumindest zwei separaten elektronisch gesteuerten Ventilen mit einem Eingangsdruck von kleiner 3 bar, insbesondere zwischen 1,5 bar und 2,5 bar, ermöglicht. Insbesondere ist dieser Eingangsdruck mit dem entsprechenden genannten Wert eingestellt. Damit ist es in sehr vorteilhafter Weise ermöglicht, dass mit einem derartigen Druckminderer mehrere separate derartige elektronisch gesteuerte Ventile im Haushaltskältegerät, die dem Leitungssystem zum Leiten von Wasser für die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung funktionell zugehörig sind, gemeinsam einzustellen.
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In einem Ausführungsbeispiel ist das elektronisch gesteuerte Ventil ein Magnetventil. Dieses kann besonders individuell und feindosiert eingestellt werden, sodass hochpräzise Einstellungen des Durchflusses ermöglicht sind. Darüber hinaus können derartige Ventile auch sehr schnell angesteuert werden, sodass die Einstellung des gewünschten Durchflusses auch sehr schnell erfolgen kann.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung eine Eisformschale auf, in welche Wasser durch das elektronisch gesteuerte Ventil individuell und definiert gesteuert zuführbar ist. Diese Eisformschale ist ein Bestandteil der Eiserzeugungseinheit der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung. Das in die Eisformschale eingeleitete Wasser wird dann aufgrund der in der Eiserzeugungseinheit herrschenden Temperatur gefroren. Dadurch wird das Eis, wie beispielsweise Eisformelemente, die Eiswürfel sein können, erzeugt.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung einen Wassertank und einen Wasserfilter auf. Zumindest ein elektronisch gesteuertes Ventil des Haushaltskältegeräts, insbesondere der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung, ist in Strömungsrichtung des Wassers im Haushaltskältegerät vor dem Wasserfilter und/oder vor dem Wassertank angeordnet. Auch dadurch sind verbautechnische Vorteile erreicht. Dies betrifft einerseits den kompakten und platzsparenden Aufbau. Andererseits ist auch dadurch ein positiver Effekt bezüglich der Reduzierung der Geräuschkulisse ermöglicht.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung einen Wassertank und einen Wasserfilter auf, wobei zumindest ein elektronisch gesteuertes Ventil in Strömungsrichtung des Wassers im Haushaltskältegerät nach dem Wasserfilter und/oder nach dem Wassertank angeordnet ist. Auch dadurch können die oben genannten Vorteile unterstützt werden. Insbesondere ist es durch dieses Ausführungsbeispiel zusätzlich auch ermöglicht, ein Nachtropfen von Wasser aus einer Ausgabe des Eis- und/oder Wasserspenders zumindest zu reduzieren, insbesondere zu vermeiden.
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Ein weiterer unabhängiger Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einer Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung. Das Haushaltskältegerät kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltskältegerät ist bestimmungsgemäß zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet. Das Haushaltskältegerät weist eine Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung auf. Diese ist bestimmungsgemäß zum Ausgeben von Wasser und/oder Eis ausgebildet. Die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung weist zumindest ein elektronisch gesteuertes Ventil auf, mit welchem der Durchfluss von Wasser einstellbar ist. In Strömungsrichtung des Wassers im Haushaltskältegerät, welches für die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung vorgesehen ist, ist vor dem elektronisch gesteuerten Ventil ein Druckminderer angeordnet. Dieser Druckminderer ist somit stromaufwärts zum elektronisch gesteuerten Ventil in dem Wasserkreislauf des Haushaltskältegeräts angeordnet.
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Mit dem Druckminderer ist der Druck des Wassers an einem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils derart einstellbar, insbesondere ist eingestellt, dass ein Arbeitsgeräusch des elektronisch gesteuerten Ventils im Vergleich zu einem Betrieb mit einem Basisdruck um einen Wert von mindestens 17 db(A) reduziert ist. Insbesondere ist das Arbeitsgeräusch beziehungsweise der Schalldruck dieses Arbeitsgeräusches um einen Wert von mindestens 18 db(A) reduziert, insbesondere um einen Wert von etwa 20 db(A) reduziert. Insbesondere ist der Basisdruck ein Wert größer 4 bar, insbesondere größer 5 bar.
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Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des oben genannten ersten unabhängigen Aspekts des erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts sind als vorteilhafte Ausführungsbeispiele dieses weiteren unabhängigen Aspekts betreffend ein Haushaltskältegerät anzusehen.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegeräts, insbesondere nach einem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon. Das Verfahren weist vorzugsweise folgende Schritte auf:
- Aktivieren der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung des Haushaltskältegerät;
- Zuführen von Wasser zu der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung und Dosieren des Wasserflusses mit zumindest einem elektronisch gesteuerten Ventil des Haushaltskältegeräts;
- Einstellen des Drucks des Wassers mit einem stromaufwärts des elektronisch gesteuerten Ventils mit einem Druckminderer des Haushaltskältegeräts derart, dass das Wasser an einem Eingang des elektronisch gesteuerten Ventils einen Eingangsdruck von kleiner 4 bar aufweist und/oder ein Arbeitsgeräusch des elektronisch gesteuerten Ventils im Vergleich zu einem Betrieb mit einem Basisdruck um einen Wert von mindestens 17 db(A) reduziert ist.
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Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der oben genannten Aspekte betreffend ein Haushaltskältegerät sind als vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Verfahrens anzusehen. Dabei ermöglichen die gegenständlichen Komponenten des Haushaltskältegeräts alleine oder in Wirkverbindung miteinander das Durchführen entsprechender Verfahrensschritte. Insbesondere kann in dem Zusammenhang eine Steuereinheit des Haushaltskältegeräts vorgesehen sein, die diese Abläufe steuert.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts, welches an ein externes Wasserversorgungsnetz angeschlossen ist; und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts, welches an ein externes Wasserversorgungsnetz angeschlossen ist.
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In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Haushaltskältegeräts 1 gezeigt. Das Haushaltskältegerät 1 ist zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet. Es ist bestimmungsgemäß dazu vorgesehen. Das Haushaltskältegerät 1 weist üblicherweise ein Gehäuse auf, in welchem zumindest ein Aufnahmeraum für Lebensmittel ausgebildet ist. Dieser Aufnahmeraum kann ein Kühlfach oder ein Gefrierfach sein. Darüber hinaus weist das Haushaltskältegerät 1 eine Tür auf, die bewegbar an dem Gehäuse angeordnet ist, um den Aufnahmeraum zu verschließen oder freizugeben.
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Das Haushaltskältegerät 1 weist darüber hinaus eine Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 auf. Diese ist in dem Haushaltskältegerät 1 verbaut. Die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 ist bestimmungsgemäß zum Ausgeben von Wasser und/oder Eis ausgebildet und vorgesehen.
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Zu der Ausgabe von Wasser und/oder Eis benötigt diese Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 Wasser. Dies wird im Ausführungsbeispiel über ein externes Wasserversorgungsnetz 3 zum Haushaltskältegerät 1 zugeführt. Dazu ist das Haushaltskältegerät 1 mit einer Leitung 4 mit einem Festwasseranschluss 5 des externen Wasserversorgungsnetzes 3 verbunden.
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Darüber hinaus ist im Haushaltskältegerät 1 ein Leitungssystem 6 vorgesehen. Mit diesem Leitungssystem 6 wird das von extern zugeführte Wasser geleitet. Das Leitungssystem 6 kann Bestandteil der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 sein.
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In einem anderen Ausführungsbeispiel können zumindest Teilelemente dieses Leitungssystems 6 Bestandteil der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 sein. Das Leitungssystem 6 weist im Ausführungsbeispiel zumindest ein elektronisch gesteuertes Ventil 7 auf. Dieses ist insbesondere ein Magnetventil. Dieses elektronisch gesteuerte Ventil 7 ist insbesondere mit einer Steuereinheit 8 des Haushaltskältegeräts 1 verbunden, sodass die Steuerung dieses Ventils 7 mittels dieser Steuereinheit 8 erfolgt.
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Darüber hinaus ist ein weiteres Ventil 9 vorgesehen. Dieses ist im Ausführungsbeispiel ein mechanisches Rückschlagventil. Im Ausführungsbeispiel ist dieses weitere Ventil 9 in Strömungsrichtung des Wassers im Leitungssystem 6 stromaufwärts zu dem elektronisch gesteuerten Ventil 7 verbaut.
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Darüber hinaus weist das Haushaltskältegerät 1 einen Druckminderer 10 auf. Dieser kann auch als Druckminderereinheit bezeichnet werden. Der Druckminderer 10 ist in Strömungsrichtung des Wassers in dem Leitungssystem 6 vor dem elektronisch gesteuerten Ventil 7 angeordnet. Er ist daher stromaufwärts zu diesem elektronisch gesteuerten Ventil 7 verbaut. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dieser Druckminderer 10 stromaufwärts des weiteren Ventils 9 verbaut.
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Im Ausführungsbeispiel weist das Haushaltskältegerät 1 auch ein Wasserfilter 11 auf. Mit diesem wird das von extern zugeführte Wasser gefiltert. Das Wasserfilter 11 ist hier zwischen den beiden Ventilen 7 und 9 angeordnet. Er ist insbesondere stromaufwärts zum elektronisch gesteuerten Ventil 7 und stromabwärts zum weiteren Ventil 9 in dem Leitungssystem 6 verbaut.
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Die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 weist eine Wasserausgabe 12 auf, über welche das Wasser ausgegeben werden kann. Insbesondere ist auch ein Wassertank 13 vorgesehen, aus welchem dieses dann schon gefilterte Wasser bei Anforderung einer Wasserausgabe ausgeleitet wird. Darüber hinaus weist die Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 eine Eisausgabe 14 auf. Aus dieser werden die gefrorenen Eisformelemente und/oder zerstoßenes Eis ausgegeben.
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Mit dem Druckminderer 10 ist der Druck des Wassers im Leitungssystem 6 definiert einstellbar. Dadurch weist dieses geleitete Wasser an einem Eingang 7a des elektronisch gesteuerten Ventils 7 einen Eingangsdruck von kleiner 4 bar auf, insbesondere einen Eingangsdruck kleiner 3 bar auf, insbesondere einen Eingangsdruck kleiner 2,5 bar, insbesondere einen Eingangsdruck von etwa 2 bar auf. Arbeitet das Ventil 7 und wird es dazu insbesondere mit der Steuereinheit 8 angesteuert, um einen Wasserdurchlass entsprechend zu dosieren, wird aufgrund dieses spezifischen eingestellten Eingangsdrucks und der Position des Druckminderers 4 stromaufwärts dieses Ventils 7 auch eine Geräuschreduzierung dieses Arbeitsgeräusches des Ventils 7 um zumindest 17 db(A) erreicht. Dies ist insbesondere in Bezug zu einem Basisdruck zu sehen. Der Basisdruck ist in dem Zusammenhang größer oder gleich 4 bar.
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Insbesondere erfolgt dadurch auch eine Reduktion der Geräuschkulisse, wenn zum Erzeugen von Eis das Wasser über eine Zuleitung 15 in eine Eisformschale einer Eiserzeugungseinheit 16 der Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung 2 eingefüllt wird. Insbesondere lassen sich somit Geräusche, die Arbeitsgeräusche des Ventils 7 sind und/oder Geräusche, die durch das Einfüllen und/oder Ausgeben von Flüssigkeit, insbesondere Wasser, entstehen, deutlich reduzieren.
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Möglich ist es in einem anderen Ausführungsbeispiel auch, dass der Druckminderer 10 extern zum Haushaltskältegerät 1 angeordnet ist und in der Leitung 4 zwischen dem Festwasseranschluss 5 und dem Haushaltskältegerät 1 angeordnet ist. Er kann nicht nur in dem Zusammenhang eine zur Leitung 4 separate Komponente sein. In einem anderen Ausführungsbeispiel kann er in die Leitung 4 integriert sein.
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In Fig. 2 ist in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Haushaltskältegeräts 1 gezeigt. Im Unterschied zur Darstellung gemäß Fig. 1 ist hier der Druckminderer 10 direkt vor das elektronisch gesteuerte Ventil 7 geschaltet. In dem Beispiel sind daher das vorzugsweise vorhandene weitere Ventil 9 und der Wasserfilter 11 stromaufwärts zu diesem Druckminderer 10 in dem Leitungssystem 6 angeordnet.
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Bei den in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispielen ist der Druckminderer 10 zu dem vorzugsweise vorhandenen weiteren Ventil 9 separat.
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Es kann in einem Ausführungsbeispiel auch vorgesehen sein, dass der Druckminderer 10 in dem weiteren Ventil 9 angeordnet ist, insbesondere darin verbaut ist. Das weitere Ventil 9 ist ein mechanisch arbeitendes Ventil.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Eis- und/oder Wasserspendervorrichtung
- 3
- externes Wasserversorgungsnetz
- 4
- Leitung
- 5
- Festwasseranschluss
- 6
- Leitungssystem
- 7
- Ventil
- 7a
- Eingang
- 8
- Steuereinheit
- 9
- Ventil
- 10
- Druckminderer
- 11
- Wasserfilter
- 12
- Wasserausgabe
- 13
- Wassertank
- 14
- Eisausgabe
- 15
- Zuleitung
- 16
- Eiserzeugungseinheit