Beschreibung
Vakuumschaltröhre zum Schalten von Spannungen
Die Erfindung betrifft eine Vakuumschaltröhre zum Schalten von Spannungen, mit wenigstens einer Hülle und mit wenigstens einem festen Kontakt sowie mit wenigstens einem beweglichen Kontakt.
Vakuumschaltröhren bzw. Vakuumschalter, welche Anordnungen von Vakuumschaltröhren umfassen, sind Leistungsschalter, bei denen relativ zueinander bewegbare Schaltkontakte in wenigs tens einer Vakuumschaltkammer angeordnet sind. In der Hoch spannungstechnik werden derartige Vakuumschaltröhren zum Schalten von Spannungen im Hochspannungsbereich, insbesondere größer oder gleich 52 kV, und/oder zum Schalten großer Ströme im Bereich von bis zu einigen zehn Kiloampere verwendet. Va- kuumschaltröhren, insbesondere umfasst von Anordnungen zum Schalten, sind wartungsarm, langlebig, und werden insbesonde re über Federspeicheranriebe einfach und zuverlässig ange trieben. Für hohe Spannungsanforderungen werden z. B. Anord nungen mit mehreren Vakuumschaltröhren verwendet, deren Schaltstrecken elektrisch in Reihe geschaltet sind, wie z. B. aus der DE 102013 208 419 Al bekannt ist. Alternativ werden z. B. Vakuumschaltröhren mit mehreren Schaltstrecken insbe sondere in einer Vakuumschaltröhre verwendet.
Im Fall von mehreren Vakuumschaltröhren und/oder Vakuum schaltröhren mit mehreren Schaltstrecken wird, bei geöffneten Schaltstrecken der Vakuumschaltröhren, eine den Vakuumschalt röhren angepasste Spannungsaufteilung auf die Vakuumschalt röhre bzw. Vakuumschaltröhren angestrebt, d. h. Absteuerung, um eine Überlastung einzelner Vakuumschaltröhren bzw. von Be reichen einer Vakuumschaltröhre zu vermeiden. Beispielsweise wird bei mehreren gleichartig ausgebildeten, hintereinander geschalteten Vakuumschaltröhren bzw. Schaltstrecken, eine möglichst gleichmäßige Spannungsaufteilung auf die Vakuum-
schaltröhre bzw. Vakuumschaltröhren respektive Schaltstrecken angestrebt.
Um eine angestrebte Spannungsaufteilung auf die Vakuumschalt röhren bzw. Schaltstrecken zu erreichen, werden beispielswei se passive elektrische Bauelemente wie z. B. ein Steuerwider stand und/oder Steuerkondensator als Steuerelemente parallel zu einer Vakuumschaltröhre geschaltet. Diese Bauelemente ver größern jedoch den für einen Vakuumschalter mit einer Vakuum schaltröhre bzw. für eine Anordnung mit mehreren Vakuum schaltröhren benötigten Bauraum. Insbesondere bei einem Vaku umschalter mit gereinigter und entfeuchteter Druckluft, d. h. Clean Air als die Vakuumschaltröhre umgebendes Isoliergas, sind relativ große Isolationsabstände zwischen einer Vakuum schaltröhre und einem passivem elektrischen Bauelement sowie zwischen einem passivem elektrischen Bauelement und einem insbesondere metallischen Schaltergehäuse der Anordnung von einer oder mehr Vakuumschaltröhren notwendig, da die Druck luft eine relativ geringe elektrische Durchschlagfestigkeit im Vergleich zu anderen Isoliergasen, wie z. B. Schwefelhexa fluorid, aufweist. Um eine ausreichende Isolation zwischen den Vakuumschaltröhren und Schaltungen mit passiven Bauele menten zu erreichen, ist z. B. die Anordnung der Vakuum schaltröhren und verschalteten passiven Bauelemente in unter schiedlichen Gehäusen möglich. Diese Anordnungen sind jedoch mit einem hohen Platzbedarf und Kosten verbunden.
Die passiven elektrischen Bauelemente wie z. B. Steuerwider stände und/oder Steuerkondensatoren, welche kommerziell er hältlich sind, weisen Abmessungen auf, welche gut geeignet sind in einem eigenen Gehäuse angeordnet zu sein, welches be- abstandet zu einem äußeren Gehäuse der Vakuumschaltröhren ist. Die Materialien der passiven elektrischen Bauelemente sind entsprechend optimiert, ohne Notwendigkeit für eine kom pakte, platzsparende Anordnung bzw. kleine Größe der Bauele mente. Wie zuvor beschrieben, sind mit einem extra Gehäuse der passiven elektrischen Bauelemente wie z. B. Steuerwider-
stände und/oder Steuerkondensatoren, getrennt vom äußeren Ge häuse in welchem die Vakuumschaltröhren angeordnet sind, ho her Materialaufwand, Kosten und Bauraum verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vakuumschalt röhre zum Schalten von Spannungen anzugeben, welche absteuer bar ist und einen geringen Platzbedarf und geringe Kosten aufweist. Insbesondere ist es Aufgabe, eine Vakuumschaltröhre für hohe Spannungen mit insbesondere Steuerelementen anzuge ben, welche einen geringen Platzbedarf bei geringen Kosten aufweisen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vakuumschaltröhre zum Schalten von Spannungen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre zum Schalten von Spannungen sind in den Un teransprüchen angegeben. Dabei sind Gegenstände des Hauptan spruchs mit Merkmalen von Unteransprüchen und Merkmale der Unteransprüche untereinander kombinierbar.
Eine erfindungsgemäße Vakuumschaltröhre zum Schalten von Spannungen umfasst wenigstens eine Hülle und wenigstens einen festen Kontakt sowie wenigstens einen beweglichen Kontakt. Erfindungsgemäß ist wenigstens ein Steuerelement umfasst, welches an der wenigstens einen Vakuumschaltröhre angeordnet ist. Insbesondere ist das wenigstens eine Steuerelement mit der Vakuumschaltröhre in einem gemeinsamen Gehäuse anorden bar, und es ist nicht notwendig, dass das wenigstens eine Steuerelement in einem getrennten Gehäuse vom Gehäuse der Va- kuumschaltröhre angeordnet wird. Damit ist eine Bauraum- und Kostenersparnis verbunden.
Das wenigstens eine Steuerelement ermöglicht eine definierte, vorbestimmte Spannungsverteilung über die Vakuumschaltröhre bei geöffnetem elektrischem Kontakt, d. h. beabstandeten Kon takten der Vakuumschaltröhre. Insbesondere eine gleichmäßige Spannungsverteilung über die Vakuumschaltröhre hinweg ist
möglich, womit Beschädigungen durch Überspannungen vermieden werden können und eine langzeitstabile, zuverlässige Funktion der Vakuumschaltröhre sichergestellt werden kann. Die Anord nung des wenigstens einen Steuerelements an der wenigstens einen Vakuumschaltröhre ermöglicht eine kompakte, platzspa rende, kostengünstige Anordnung des wenigstens einen Steue relements und der wenigstens einen Vakuumschaltröhre, insbe sondere in einem gemeinsamen Gehäuse, welches z. B. mit Clean Air befüllt ist, mit verringerter Gefahr von elektrischen Überschlägen. Ein kompakter Aufbau ermöglicht eine Materia lersparnis, insbesondere eine geringe Gehäusegröße, verrin gert Kosten, und ermöglicht die Verwendung von alternativen Schaltgasen wie Clean Air in kompakten Anordnungen, und macht einen einfachen, umweltfreundlichen Einsatz der Vakuumschalt röhren möglich.
Das wenigstens eine Steuerelement kann ein Kondensator und/oder ein Widerstand sein. Kondensatoren und/oder Wider stände sind gut geeignet, eine Spannungsverteilung über we nigstens eine Vakuumschaltröhre insbesondere gleichmäßig zu erzeugen bzw. eine gute Absteuerung über die wenigstens eine Vakuumschaltröhre zu ermöglichen.
Das wenigstens eine Steuerelement kann einen Grundkörper um fassen, insbesondere einen keramischen Grundkörper. Keramik ist kompakt, kostengünstig, in unterschiedlichen Formen her stellbar und dotierbar, für Widerstände mit unterschiedli chen, vorbestimmten Ohm'sehen Widerständen und/oder für Kon densatoren mit unterschiedlichen, vorbestimmten Kapazitäten.
Der Grundkörper kann aus Aluminiumoxid AI2O3, Bariumtitanat BaTiCh, Titanoxid T1O2, und/oder Strontiumtitanat SrTiCh be stehen und/oder Aluminiumoxid AI2O3, Bariumtitanat BaTiCh, Ti tanoxid T1O2, und/oder Strontiumtitanat SrTiCh umfassen. Die se Materialien weisen die zuvor beschriebenen, positiven Ei genschaften auf.
Der Grundkörper kann aus einem Material bestehen, welches ei ne relative Permittivität sr im Bereich von 20 bis 2000 auf weist, insbesondere im Bereich von 85 bis 170 und/oder im Be reich von 180 bis 350 und/oder im Bereich von 1000. Insbeson dere Kondensatoren, welche gut zum Absteuern von Vakuum schaltröhren geeignet sind, sind mit den zuvor genannten re lativen Permittivitäten herstellbar.
Der Grundkörper kann aus einem Keramik-Polymer-Komposit- Werkstoff sein und/oder einen Keramik-Polymer-Komposit- Werkstoff umfassen, insbesondere in einer Gießharzmatrix. Ke- ramik-Polymer-Komposit-Werkstof fe, insbesondere in einer Gießharzmatrix, sind gut geeignet zur Herstellung von kompak ten, kostengünstigen Kondensatoren und/oder Widerständen in unterschiedlichen Formen.
Der Grundkörper kann aus einer Glaskeramik sein und/oder eine Glaskeramik umfassen. Glaskeramiken sind gut geeignet zur Herstellung von kompakten, kostengünstigen Kondensatoren und/oder Widerständen in unterschiedlichen Formen. Insbeson dere Keramiken sind einfach zu dotieren, und mit gewünschten elektrischen Eigenschaften herstellbar für Kondensatoren und/oder Widerständen.
Das wenigstens eine Steuerelement kann aus mehreren Grundkör pern bestehen und/oder mehrere Grundkörper umfassen, insbe sondere hintereinander in Reihe angeordnet. Durch Zusammen setzung aus mehreren Grundkörpern sind Kondensatoren und/oder Widerstände mit beliebigen, vorbestimmten Werten an Kapazität bzw. Ohm'sehen Widerstand einfach, kostengünstig herstellbar, in großen Stückzahlen und z. B. zu unterschiedlichen Formen einfach zusammensetzbar.
Die Vakuumschaltröhre kann eine Hülle umfassen, insbesondere mit wenigstens einem Hauptschirm und mit wenigstens zwei Ke ramiksegmenten, wobei der wenigstens eine Hauptschirm zwi schen den wenigstens zwei Keramiksegmenten angeordnet sein
kann. Das wenigstens eine Steuerelement kann an der Hülle der Vakuumschaltröhre angeordnet sein, insbesondere an wenigstens einem Keramiksegment der Hülle. Die Anordnung des wenigstens einen Steuerelements an der Hülle der Vakuumschaltröhre, ins besondere an wenigstens einem Keramiksegment der Hülle, er möglicht einen platz- bzw. raumsparenden Aufbau mit den zuvor beschriebenen Vorteilen, und eine erhöhte elektrische Über schlagsfestigkeit durch die elektrisch isolierenden Eigen schaften von Keramiksegmenten.
Die Keramiksegmente können aus einer insbesondere isolieren den Glaskeramik bestehen und/oder eine insbesondere isolie rende Glaskeramik umfassen. Glaskeramik ist einfach und kos tengünstig herstellbar, mit einer breiten Varietät an elektrischen Eigenschaften, z. B. als guter elektrischer Iso lator, in gewünschter, kompakter Form, temperaturbeständig insbesondere bei Ofentemperaturen zum Verlöten von Teilen ei ner Vakuumschaltröhre.
Die Steuerelemente können mit einem Material beschichtet sein, insbesondere einem isolierenden Material und/oder einem halbleitenden Material, insbesondere mit Steuerelementen aus geführt als Varistor. Bei einer Isolierung der Steuerelemente von leitenden Bereichen der Hülle der Vakuumschaltröhre sind Steuerelemente mit einem isolierenden Material beschichtet einsetzbar, zur Erzeugung von Varistor-Funktionen sind Steue relemente beschichtet mit Halbleitermaterialien kostengünstig und einfach nutzbar.
Mehrere Schirmringe können umfasst sein, insbesondere jeweils ringförmig und/oder kreisförmig ausgebildet, welche insbeson dere direkt an der Hülle der Vakuumschaltröhre angeordnet sein können, und/oder welche den Umfang der Vakuumschaltröhre umschließen können, und/oder welche in Längsrichtung der Va- kuumschaltröhre beabstandet voneinander angeordnet sein kön nen. Derartige Schirmringe ermöglichen eine gute Abschirmung elektrischer Felder der Vakuumschaltröhre nach außen hin und
eine Vergleichmäßigung der Feldverteilung elektrischer und/oder magnetischer Felder um die Vakuumschaltröhre herum. Die Schirmringe können elektrisch und/oder mechanisch mit Ab schirmungen bzw. Dampfschirmen in der Vakuumschaltröhre ver bunden sein.
Das wenigstens eine Steuerelement kann zwischen dem wenigs tens einem festen Kontakt und dem wenigstens einem bewegli chen Kontakt elektrisch und/oder räumlich angeordnet sein, insbesondere zwischen dem wenigstens einem festen Kontakt und einem Schirmring, und/oder zwischen wenigstens einem festen Kontakt und einem Hauptschirm, und/oder zwischen einem Schirmring und einem Hauptschirm, und/oder zwischen zwei Schirmringen, und/oder zwischen dem wenigstens einem bewegli chen Kontakt und einem Schirmring, und/oder zwischen wenigs tens einem beweglichen Kontakt und einem Hauptschirm. Eine elektrische Kontaktierung der Steuerelemente kann über die Kontakte, Schirmringe und/oder dem Hauptschirm erfolgen. Die Anordnung der Steuerelemente am Umfang der Vakuumschaltröhre, zwischen den Kontakten, Schirmringen und/oder Hauptschirm, ermöglicht eine platzsparende, kompakte Anordnung, einfache elektrische Kontaktierung, gleichmäßige Feldverteilung bei gleichmäßiger Anordnung um den Umfang der Vakuumschaltröhre herum, und insbesondere gleichmäßige, diskrete Aufteilung der Kapazitäten und/oder Ohm'sehen Widerstände zwischen den Kon takten, Schirmringen und/oder Hauptschirm. Dies ermöglicht eine diskrete Aufteilung der Kapazitäten und/oder Ohm'sehen Widerstände entlang der Längsachse und/oder entlang des Um fangs der Vakuumschaltröhre, und eine gezielte bzw. definier te Absteuerung bzw. Spannungsaufteilung entlang der Längsach se und/oder entlang des Umfangs der Vakuumschaltröhre.
Das wenigstens eine Steuerelement kann metallisiert sein und/oder Metallkappen umfassen, insbesondere an Endflächen des wenigstens einen Steuerelements, ausgeführt für eine elektrische und/oder mechanische Kontaktierung, insbesondere mit Schirmringen, insbesondere in einem Lötprozess. Damit ist
eine einfache und kostengünstige elektrische Kontaktierung und Verschaltung von Steuerelementen an der wenigstens einen Vakuumschaltröhre möglich, insbesondere zeit- und kostenspa rend in einem Herstellungsprozess, z. B. einem Lötprozess, der wenigstens einen Vakuumschaltröhre.
Das wenigstens eine Steuerelement kann eine Zylinderform auf weisen, insbesondere mit einer kreisrunden oder elliptischen Grundfläche. Alternativ kann das wenigstens eine Steuerele ment eine Schalenform aufweisen, insbesondere mit konkaven und/oder konvexen Umfangsformen, insbesondere die Form der Hülle der Vakuumschaltröhre invers abbildend. Damit sind ein fache und kostengünstige Steuerelemente verwendbar, welche kompakt und platzsparend an der wenigstens einen Vakuum schaltröhre anordenbar sind, mit den zuvor beschriebenen Vor teilen.
Das wenigstens eine Steuerelement und/oder die Steuerelemente können eine Gesamtkapazität im Bereich von 10 bis 4000 pF, insbesondere im Bereich 500 bis 4000 pF aufweisen.
Diese Werte ermöglichen eine gezielte bzw. definierte Absteu erung bzw. Spannungsaufteilung entlang der Längsachse und/oder entlang des Umfangs der Vakuumschaltröhre, mit einem Gesamtwert insbesondere für eine Absteuerung bei Hochspannun gen im Bereich größer oder gleich 52 kV. Die Vakuumschaltröh re kann ausgebildet sein, Spannungen im Hochspannungsbereich, insbesondere im Bereich größer oder gleich 52 kV zu schalten.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung sche matisch in den Figuren dargestellt und nachfolgend näher be schrieben.
Dabei zeigen die
Figur 1 schematisch eine erfindungsgemäße Vakuumschaltröhre 1 zum Schalten von Spannungen in Schrägansicht von
der Seite, mit Steuerelementen 8 direkt an einer Hülle 2 der Vakuumschaltröhre angeordnet, und
Figur 2 ein Ausführungsbeispiel eines Steuerelements 8 der erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre 1 der Figur 1, mit einem Grundkörper 9, welcher an den Enden je weils eine Metallschicht 10 zur elektrischen Kon taktierung des Steuerelements 8 aufweist, und
Figur 3 ein Steuerelement 8 der Figur 2, welches mit einer Isolator- und/oder halbleitenden Schicht 11 am Um fang des Grundkörpers 9 beschichtet ist, und
Figur 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steuerele ments 8 der erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre 1 der Figur 1, mit einem Grundkörper 9, welcher an den Enden jeweils eine Schirmkappe 12 zur elektri schen Kontaktierung des Steuerelements 8 aufweist.
In Figur 1 ist schematisch eine erfindungsgemäße Vakuum schaltröhre 1 zum Schalten von Spannungen, insbesondere von Hochspannungen im Bereich größer/gleich 52 kV, in Schrägan sicht von einer Seite beispielhaft dargestellt. Die Vakuum schaltröhre 1 weist eine Hülle 2 auf, welche unter anderem einen mittigen Hauptschirm 5 und jeweils ein sich rechts und links bündig anschließendes Keramiksegment 6 umfasst. Der Hauptschirm 5 und die Keramiksegmente 6 sind hohlzylinderför mig bzw. rohrförmig ausgebildet, und an den Enden der Vakuum schaltröhre 1 jeweils fluiddicht verschlossen. Im Inneren ist die Vakuumschaltröhre 1 evakuiert bzw. herrscht ein Vakuum. Von den Enden der Vakuumschaltröhre 1 her ragen Kontakte 3 und 4 in die Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1 hinein, z. B. ein fester Kontakt 3 von einer Seite bzw. Grundfläche des Zy linders her und ein beweglicher Kontakt 4 von der anderen Seite bzw. Deckfläche des Zylinders, d. h. der Vakuumschalt röhre 1 her.
Der Hauptschirm 5 ist z. B. aus einem Metall, insbesondere Kupfer und/oder Edelstahl, und umfasst z. B. im Inneren Dampfschirme, welche der Einfachheit halber in den Figuren nicht dargestellt sind. Die hohlzylinderförmigen Keramikseg mente sind z. B. aus gesinterter Keramik hergestellt und ins besondere oberflächenbehandelt. Die Kontakte 3 und 4 sind z. B. aus Kupfer insbesondere bolzenförmig, mit insbesondere ge schlitzten, tellerförmigen Enden im Inneren der Vakuumschalt röhre 1. Der feste Kontakt 3 ist fluiddicht mit einem deckel förmigen Verschluss auf einem Ende der Vakuumschaltröhre 1 verbunden, wobei der Verschluss z. B. aus einem Metall, ins besondere Kupfer oder Stahl hergestellt ist. Der bewegliche Kontakt 4 ist fluiddicht mit einem deckelförmigen Verschluss auf dem anderen Ende der Vakuumschaltröhre 1 verbunden, z. B. über einen Faltenbalg beweglich gelagert, was der Einfachheit halber in den Figuren nicht dargestellt ist, wobei der Ver schluss z. B. aus einem Metall, insbesondere Kupfer oder Stahl hergestellt ist.
Über die nach Außen geführten Bolzen des festen Kontakts 3 und des beweglichen Kontakts 4, ist die Vakuumschaltröhre elektrisch kontaktierbar. Der bewegliche Kontakt 4 ermöglicht ein elektrisches Schalten durch Bewegung zum festen Kontakt 3 hin, d. h. zum Schließen eines Spalts zwischen den tellerför migen Kontakte-Enden der Kontakte 3 und 4, beim Einschalten, und durch Bewegung vom festen Kontakt 3 weg, d. h. zum Erzeu gen eines Spalts zwischen den tellerförmigen Kontakte-Enden der Kontakte 3 und 4, beim Ausschalten. Der erzeugte Spalt zwischen den Kontakte-Enden der Kontakte 3 und 4 sowie die Kontakte-Enden selbst, sind im evakuierten Inneren der Vaku- umschaltröhre 1 angeordnet, womit ein Spalt im Bereich von Millimetern bis hin zu Zentimetern zum Ausschalten insbeson dere von Hochspannungen ausreicht. Die Vakuumschaltröhre 1 hat z. B. eine Länge im Bereich von insbesondere 30 bis 100 Zentimetern, und einen Umfang im Bereich von insbesondere 10 bis 100 Zentimetern.
Erfindungsgemäß sind um den Umfang der Vakuumschaltröhre 1 Steuerelementen 8 an einer Hülle 2 der Vakuumschaltröhre an geordnet. Steuerelemente 8 sind z. B. Kondensatoren und/oder Widerstande. Kondensatoren sind insbesondere keramische Kon densatoren, z. B. mit Werten der Kapazität einzelner Konden satoren im Bereich von 10 bis 4000 pF. Damit ergibt sich eine Gesamtkapazität der Anordnung im Bereich von z. B. 10 bis 4000 pF. Widerstande sind insbesondere Ohm'sehe Widerstände, z. B. mit Werten einzelner Widerstände im Bereich von wenigen Ohm, oder einigen hundert Ohm, oder einigen tausend Ohm, oder bis hin zu einigen hunderttausend Ohm. Damit ergibt sich ein Gesamtwiderstand im Bereich von wenigen Ohm, oder einigen hundert Ohm, oder einigen tausend Ohm, oder bis hin zu eini gen hunderttausend Ohm.
Die Steuerelemente 8 weisen z. B. eine zylindrische, recht eckige, elliptische und/oder Schalenform auf. Eine Anordnung der Steuerelemente 8 um den Umfang der Hülle 2 der Vakuum schaltröhre 1 erfolgt z. B. kreisförmig entlang des Quer schnitts des Umfangs, wobei die Steuerelemente insbesondere parallel zueinander verschaltet sind, insbesondere mit regel mäßigen und/oder gleichen Abständen voneinander, und/oder er folgt entlang der Längsachse der Vakuumschaltröhre 1, in Rei he elektrisch verschaltet. Eine elektrische Kontaktierung von benachbarten, in Reihe hintereinander geschalteten Steuerele menten 8 erfolgt z. B. über Schirmringe 7, welche jeweils kreis- bzw. ringförmig entlang des Querschnitts des Umfangs der Vakuumschaltröhre 1 angeordnet sind, mit Schirmringen 7 beabstandet voneinander entlang der Längsachse der Vakuum schaltröhre 1.
Wie in der Figur 1 dargestellt ist, sind die Steuerelemente 8 z. B. entlang des Umfangs der Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1 elektrisch und räumlich angeordnet beabstandet auf einem kreisförmigen Querschnitt des Umfangs der Vakuumschaltröhre 1, entlang der Längsachse der Vakuumschaltröhre 1 zwischen
dem festen Kontakt 3 und dem beweglichen Kontakt 4, insbeson dere zwischen dem festen Kontakt 3 und einem Schirmring 7, zwischen benachbarten Schirmringen 7, zwischen einem Schirm ring 7 und dem Hauptschirm 5, zwischen dem Hauptschirm 5 und einem Schirmring 7, zwischen benachbarten Schirmringen 7, zwischen einem Schirmring 7 und dem beweglichen Kontakt 4, insbesondere symmetrisch angeordnet. Dabei dienen die Schirm ringe 7 und der Hauptschirm 5 der gut elektrisch leitenden Kontaktierung der Steuerelemente 8 untereinander und zwischen bzw. mit den Kontakten 3 und 4, z. B. über die deckelförmigen Verschlüsse an den Enden der Vakuumschaltröhre 1, und insbe sondere beim beweglichen Kontakt 4 über den Faltenbalg.
Schirmringe 7 sind z. B. aus einem Metall, insbesondere Kup fer, und können Keramiksegmente 6 unterteilen über insbeson dere Dampfschirme, welche in die Vakuumschaltröhre 1 hinein ragen. Eine Verbindung der Elemente der Vakuumschaltröhre 1, wie z. B. von Keramiksegmenten 6, Hauptschirm 5, Schirmringen
7, deckelförmigen Verschlüssen, und/oder mit Steuerelementen
8, erfolgt z. B. durch Verlöten und/oder leitfähigem Kleben. Eine Anordnung der Steuerelemente 8 an der Vakuumschaltröhre 1 bzw. der Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1, umfasst einen Stoffschlüssigen mechanischen Kontakt mit der Hülle 2 und/oder einen geringen Abstand im Bereich von Millimetern, wobei der direkte Kontakt mit der Hülle z. B. über die Schirmringe 7, den Hauptschirm 5 und/oder den deckelförmigen Verschlüssen erfolgt.
Steuerelemente 8 zwischen unterschiedlichen Schirmringen 7 sind z. B. entlang der Längsachse der Vakuumschaltröhre 1 auf Parallelen der Längsachse auf insbesondere geraden oder ge krümmten Linien angeordnet, oder jeweils versetzt zueinander. Die Anordnung der Steuerelemente 8 auf dem Umfang der Vakuum schaltröhre ergibt z. B. regelmäßige oder unregelmäßige Mus ter. Eine Anordnung der Steuerelemente 8 auf dem Umfang der Vakuumschaltröhre 1 bzw. deren Hülle 2 ist platzsparend, mit minimiertem Querschnitt.
In Figur 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines Steuerelements 8 der erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre 1 der Figur 1 im De tail dargestellt. Das Steuerelement 8 umfasst einen Grundkör per 9, welcher z. B. aus einem keramischen Material besteht und/oder ein keramisches Material umfasst. Der Grundkörper 9 ist z. B. aus Aluminiumoxid AI2O3, Bariumtitanat BaTiCh, Ti tanoxid T1O2, und/oder Strontiumtitanat SrTiCh und/oder um fasst Aluminiumoxid AI2O3, Bariumtitanat BaTiCh, Titanoxid T1O2, und/oder Strontiumtitanat SrTiCh. Das Material des Grundkörpers 9 weist z. B. eine relative Permittivität sr im Bereich von 20 bis 2000 auf, insbesondere im Bereich von 85 bis 170 und/oder im Bereich von 180 bis 350 und/oder im Be reich von 1000. Alternativ oder zusätzlich umfasst der Grund körper 9 einen Keramik-Polymer-Komposit-Werkstoff und/oder besteht aus einem Keramik-Polymer-Komposit-Werkstoff, insbe sondere in einer Gießharzmatrix, oder ist aus einer Glaskera mik und/oder umfasst Glaskeramik.
Der Grundkörper 9 ist z. B. zylinderförmig aufgebaut, mit ei ner kreiszylinderförmigen oder elliptischen Grund- und Deck fläche. Oder der Grundkörper 9 ist schalenförmig aufgebaut, z. B. mit einer konkaven und/oder konvexen Mantelfläche, um die Form der Hülle 2 der Vakuumschalröhre 1 z. B. invers ab zubilden. Dadurch ist eine besonders kompakte, platzsparende Anordnung der Steuerelemente 8 mit Grundkörper 9 an der Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1 möglich. An den Grund- und Deckflä chen bzw. Enden des Grundkörpers 9 sind z. B. Metallschichten 10 vorgesehen, zur elektrischen Kontaktierung und Verschal tung der Steuerelemente 8.
Die Metallschichten 10 sind z. B. durch Beschichtungsverfah ren wie Aufdampfen, Sputtern, Aufpressen, und/oder elektro chemische Beschichtung auf den Grundkörper 9 aufgebracht. Die Metallschichten 10 bestehen aus oder umfassen z. B. elektrisch gut leitenden Metalle, wie z. B. Kupfer, Stahl, Lötzinn, und/oder Silber. Bei einer Herstellung der Vakuum-
schaltröhre 2 in einem Ofen bei hohen Temperaturen, insbeson dere unterhalb von 1000 Grad Celsius, bei der z. B. Teile wie Keramiksegmente 6 und Schirmringe 7 miteinander verbunden werden, ist derart eine Befestigung der Steuerelemente 8 an der Vakuumschaltröhre 1 bzw. Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1 einfach und kostengünstig möglich, z. B. an Schirmringen 7, einem Hauptschirm 5 und/oder Metallkappen bzw. einem Falten balg der Vakuumschaltröhre 1 an den Enden der beweglichen und festen Kontakte 3, 4. Die Befestigung kann z. B. im Ofen durch einen Lötprozess erfolgen, womit die Steuerelemente 8 miteinander über z. B. Schirmringe 7, dem Hauptschirm 5 und/oder Metallkappen bzw. einem Faltenbalg der Vakuumschalt röhre 1 an den Enden der beweglichen und festen Kontakte 3, 4 miteinander elektrisch verschaltet werden.
In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Steue relements 8 der Figur 2 dargestellt, welches mit einer Isola tor- und/oder halbleitenden Schicht 11 am Umfang des Grund körpers 9 beschichtet ist. Eine Isolator-Schicht 11 ermög licht eine elektrisch isolierende Überbrückung von Bereichen der Vakuumschaltröhre 1 durch das Steuerelement 8, welche nicht in elektrischem Kontakt zum Grundkörper 9 sein dürfen bzw. sollen, z. B. Schirmringe 7, welche das jeweilige Steue relement 9 nicht kontaktieren sollen bzw. dürfen, zur Her stellung eines bestimmten Schaltbildes bzw. einer vorbestimm ten Schaltung. Dadurch sind Steuerelemente 9 direkt, insbe sondere kraftschlüssig an der Hülle 2 der Vakuumschaltröhre 1 anordenbar, ohne unerwünschte Verschaltungen und/oder Kurz schlüsse zu erzeugen. Eine kompakte, platz- und kostensparen de Anordnung der Steuerelemente 9 an der Vakuumschaltröhre 1 wird dadurch möglich, mit den zuvor beschriebenen Vorteilen. Isolator-Schichten 11 sind z. B. durch Isolierlacke und/oder durch elektrisch isolierende Polymerbeschichtungen erzeugbar.
Eine halbleitende Schicht 11 bzw. Beschichtung als Ummante lung des Grundkörpers 9 der Steuerelemente 8 ermöglicht die Ausbildung von Steuerelementen 8 z. B. mit Varistorfunktion,
zur Realisierung vorbestimmter Schaltungen zur Absteuerung der Vakuumschaltröhre 1 bzw. Vakuumschaltröhren 1. Halblei tende Schichten 11 sind z. B. durch Dotierung, Bedampfung, Sputtern, und/oder elektrochemisches Abscheiden erzeugbar bzw. herstellbar.
In Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steue relements 8 der erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre 1 der Fi gur 1, mit einem Grundkörper 9, welcher an den Enden jeweils eine Schirmkappe 12 zur elektrischen Kontaktierung des Steue relements 8 aufweist, dargestellt. Die Schirmkappen 12 sind z. B. alternativ oder zusätzlich zu den Metallschichten 10 an den Grund- und Deckflächen bzw. Enden eines jeweiligen Grund körpers 9 vorgesehen, insbesondere zur elektrisch gut leiten den Kontaktierung und Verschaltung der Steuerelemente 8. Die Schirmkappen 12 sind z. B. aufgepresst, für eine einfache und kostengünstige Herstellung von Steuerelementen 8.
Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele können unterei nander kombiniert werden und/oder können mit dem Stand der Technik kombiniert werden. So können z. B. mehr als zwei Va- kuumschaltröhren 1 miteinander verschaltet werden, insbeson dere in Reihe. Die Steuerelemente 8 können unterschiedliche Formen aufweisen, insbesondere Kreiszylinderförmige, Zylin derförmige mit elliptischer Grund- und Deckfläche, Rechtecki ge, Quadratische, und/oder Formen mit konvexer und/oder kon kaver Oberfläche. Eine Befestigung der Steuerelemente 8 er folgt z. B. an der Vakuumschaltröhre 1 durch Löten, insbeson dere an Metallteilen wie z. B. Kupferteilen, durch Schrauben, durch Kleben, durch Klemmen und/oder durch Schweißen. Die Steuerelemente 8 sind z. B. direkt kraftschlüssig an der Hül le 2, insbesondere an Keramiksegmenten 6, angeordnet, insbe sondere elektrisch isoliert vom Keramiksegment durch einen Isolierlack und/oder eine Oberflächenbeschichtung und/oder - behandlung. Und/oder Steuerelemente 8 sind z. B. direkt an der Hülle 2, insbesondere an Keramiksegmenten 6, angeordnet, mit einem geringen Abstand von den Keramiksegmenten 6, insbe-
sondere zwischen den Schirmringen 7, Hauptschirm 5 und/oder Kontakten 3, 4, z. B. verschraubt, geklemmt, gelötete, ge klebt und/oder geschweißt. Ein geringer Abstand liegt z. B. im Bereich von wenigen Millimetern bis hin zu einem Zentime ter.
Die Steuerelemente 8 sind z. B. an der Hülle 2 der Vakuum schaltröhre 1 bzw. Vakuumschaltröhren 1 als diskrete Bautei le, insbesondere beabstandet voneinander angeordnet. Dabei erfolgt eine Anordnung z. B. ringförmig, entlang einem z. B. kreisförmigen Querschnitt der Vakuumschaltröhre 1, mit ver schiedenen Ringen entlang der Längsachse der Vakuumschaltröh re 1. Benachbarte Steuerelemente 8 in verschiedenen Ringen sind z. B. auf geraden Linien angeordnet, oder versetzt zuei nander. Alternativ kann eine Anordnung der Steuerelemente 8 z. B. auf einer Schraubenlinie bzw. Spirale erfolgen. Weiter Anordnungen und/oder Kombinationen von Anordnungen sind eben falls möglich.
Ein Steuerelement 8 besteht aus und/oder umfasst z. B. einen Grundkörper 9, insbesondere mit Metallisierung 10, 12 zur elektrischen Kontaktierung an den Enden. Steuerelemente kön nen auch aus mehreren Grundkörpern 9 bestehen und/oder mehre re Grundkörper 9 umfassen, insbesondere hintereinander in Reihe angeordnet, um beliebige, vorbestimmte Werte wie z. B. Kapazitäten und/oder Ohm'sehe Widerstände zu erzeugen, und/oder vorbestimmte Längen für zu erzeugende Schaltungen zu erreichen. Längen von Steuerelementen 8 sind z. B. im Bereich von 10 bis 100 Millimetern und Breiten von Steuerelementen 8 sind z. B. im Bereich von 10 bis 80 Millimetern, insbesondere für Absteuerungen von Spannungen im Bereich von 100 kV. Ab steuerungen können mit entsprechender Verschaltung von Steue relementen 8 z. B. auch im Bereich von 145 kV, 245 kV und/oder 420 kV erfolgen.
Mit der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Vakuumschalt röhre 1 ist über die Steuerelemente 8 ein Absteuern von Span-
nungen über die Vakuumschaltröhre 1 möglich. Vakuumschaltröh ren 1 können in Reihe hintereinander verschaltet sein, insbe sondere zum Schalten von Hochspannungen im Bereich von größer oder gleich 52 kV. Spannungen können gleichmäßig oder unter schiedlich, vorbestimmt, über die Wahl der Steuerelemente 8 und deren Verschaltung auf die Vakuumschaltröhre 1 oder Vaku- umschaltröhren 1, und/oder auf Elemente der Vakuumschaltröh ren 1, wie z. B. verschieden lange Keramiksegmente 6, aufge teilt werden. Die direkte Anordnung der Steuerelemente 8 an der Vakuumschaltröhre 1 bzw. den Vakuumschaltröhren 1 ermög licht einen kompakten, platzsparenden Aufbau, was ein kosten günstiges, räumlich minimiertes Gehäuse ermöglicht, und ins besondere den Einsatz von Isoliergasen, wie z. B. Clean Air, mit geringen bzw. minimierten und/oder Standard-Abmessungen von Gehäusen ermöglicht.
BezugsZeichen :
1 Vakuumschaltröhre
2 Hülle
3 Fester Kontakt
4 Beweglicher Kontakt
5 Hauptschirm
6 Keramiksegment
7 Schirmring
8 Steuerelement
9 Grundkörper
10 Metallschicht
11 Beschichtung
12 Schirmkappe d Durchmesser
1 Länge